21 Grad Wassertemperatur ! Und was passiert ?

  • Viele Geräte (unter anderem auch Drucker) haben Probleme wenn sich Sonderzeichen im Namen des Netzwerks befinden. Hatte meine immer 2,4 und 5,0 ghz genannt. Konnte sowohl die Dosieranlage als auch den Drucker nicht verbinden. Als ich den Namen auf 24 und 50 geändert habe, ging es.

    Vielleicht als Tipp.

    Gruß Fabian

  • Habt ihr ein 2,4 und 5ghz wlan auf den gleiche Namen? Vielleicht haben die damit Probleme ?

    In diese Richtung hatte ich auch schon gedacht.
    Ist aber nicht.
    Das Wlan-Protokoll ist sauber und zeigt keine Überschneidungen oder Doppelnamen.

    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Willkommen im Club der Telefon-Wählscheibendreher….
    Mit W-LAN stehe ich auf Kriegsfuß. Eine ständige, nie versiegende Quelle, ständigen Ärgers.
    Ich habe einen Profi bei mir alles einrichten lassen.
    Beim GHL Doser hat auch er aufgegeben. Sein Kommentar über die W-Lan Technik in diesen Geräten wollt ihn nicht wissen. Er bezeichnete die verwendete Technik ( er hat mal reingeschaut ) als das billigste vom Billigen und Stand der Technik vor 10 Jahren. !!!
    Ich will Dosierpumpen die man direkt am Gerät programmieren kann und die zuverlässig laufen. Ich muss auch nicht in den USA oben auf dem Empire State Building stehen und wissen was gerade mein Doser zuhause macht.

    Grüße Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Beim GHL Doser hat auch er aufgegeben.

    Hallo Klaus,

    du machst mir ja Hoffnung. Der Doser selber hat doch WLAN und LAN. Über einen WLAN-Repeater mit LAN-Anschluss könnte man eventuell einen stabilen Zugang schaffen. So verbinden Sie Ihren GHL Doser SA mit Ihrem Netzwerk (LAN) – GHL (Deutschland) (aquariumcomputer.com)

    Muss ich mir alles mal ansehen. Ansonsten gründen wir demnächst eine Selbsthilfegruppe.

    LG
    Daniel

    Einmal editiert, zuletzt von Daniel Rother (16. Februar 2022 um 00:40)

  • hallo,
    der tipp mit dem repeater ist insgesamt schon mal nicht schlecht. habe bei mir im haus auch schon vier stück verteilt. stahlbetondecken und so... dann aber, wo möglich, den repeater per lan-kabel an den router anschließen. sonst gewinnt man nicht so viel.

    das problem mit billigst-komponenten ist die eine seite. zumeist hängt es aber systembedingt doch am wlan selbst. mittlerweile der 7. (?) standard (mit diversen subtypen) die zum teil abwärtskompatibel sind (was die leistung drückt) oder eben nicht. dazu müssen die endgeräte dann auch passen. grade im meerwasser können viele geräte nur mit 2,4ghz. wenn beim einbinden zb noch ein 5ghz wlan aktiv ist, klappt das oft nicht nicht. ich musste 5ghz für die einbindung von jebao-pumpen und ati-lampen deaktivieren. hat sonst nicht funktionier. nach dem einbinden geht paralellbetrieb dann schon, aber störungen sind gefühlt häufiger.
    wenn es machbar ist, sich am besten auf einen standard festlegen.

    weitere störquelle: anzahl der netze und geräte. es werde ja immer mehr.
    ich wohne an einer zu stosszeiten stark befahrenen strasse. eine arztpraxis keine 20m weg. was sich da immer versucht auf meinem router anzumelden. die kommunikation unter den geräten ist ja automatisch immer da. unabhängig davon, ob zugriff erlaubt ist oder nicht. die geräte sehen sich untereinander auf jeden fall. irgendwann sind die frequenzbereiche ausgelastet. bei mir sind in der unmittelbaren umgebung gut und gerne 25 netzte sichbar. und da ja mittlerweile jeder blumentopf wlan hat... :grinning_squinting_face:
    da kann man nicht viel machen. außer funktechnischen detox und geräte einfach mal richtig ausschalten oder flugmodus einsetzen. abschirmung gegen draussen wäre anzudenken. da habe ich aber wenig erfahrung mit. auf der arbeit wurden energiesparende fenster verbaut. mit eine metallbedampften folie. die schirmen ab. zum telefonieren mit dem handy muss man die fenster öffnen :grinning_squinting_face:

    LG, Sven

  • Genau so was such ich auch. Ist aber nicht einfach was gutes zu finden .Andreas

    Kommt.... :wink Ich weiß aus zuverlässiger Quelle dass von RE was entwickelt wird in der Richtung

    @Sven ....

    ich bin leider nicht so der Computerspezialist. Wrong Generation .... Heute muss man ja Informatik studiert haben, um die neuen Geräte bedienen zu können. Ist ja schön wenn Entwickler sich austoben, aber die Geräte müssen auch funktionieren, ohne dass man 12 Stunden braucht, bis die Dinger mal halbwegs laufen.
    Ich habe mal versucht über den Profilux 10 Volt Analogausgang RD3 Pumpen intervallen zu lassen. Nach 8 Stunden hab ich es aufgegeben.

    Ich sag nur : ... warum war/ist Apple so erfolgreich ?

    Und ja, du hast Recht : mittlerweile hat jeder Kühlschrank W-Lan, bei uns steht ein Thermomix, der hat ebenfalls W-Lan. Unsere Haus-Alarmanlage funktioniert nur über W-Lan. Die Haustüre hat keinen Schlüssel, sondern wird mit einem Chip geöffnet.
    Sogar die elektrischen Rolladen werden via App gesteuert. Zum Glück haben wir aber auch manuelle Schalter, das reicht mir.


    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo Klaus,

    Unsere Haus-Alarmanlage funktioniert nur über W-Lan. Die Haustüre hat keinen Schlüssel, sondern wird mit einem Chip geöffnet.

    sag bloß niemandem, wo du wohnst. Mein Schwiegervater wollte auch besonders schlau sein und hat sich ein Smart-Home gebastelt, mit dem Ergebnis, dass die Einbrecher zunächst über einen simplen Exploit die Alarmanlage abgeschaltet haben und dann alle Rolladen über das Smart-Home heruntergefahren haben und dann in Ruhe die Bude ausräumen konnten. Nicht mal die Außenbeleuchtung ist angegangen.

    Viele Grüße,
    Rüdiger

  • hallo klaus,

    der punkt ist, dass sich verkaufen lässt, was "hipp" ist. wlan-chips sind billig. der unterschied zwischen billiger und hochwertiger qualität sind nur wenige cent. eine app dazuprogramieren kostet unterm strich nicht viel. damit habe ich ganz schnell ein system für wenige cent aufgerüstet, kann es aber im handel mit teuerer sonderfunktion verkaufen. da lassen sich gute margen rausholen.

    die frage ist aber: macht das für den kunden sinn?
    meine antwort darauf: absolut. aber nur, wenn es sauber ausgeführt wird. da fehlt es meiner meinung nach nicht nur an erfahrung und knowhow, sondern auch an ideen für ein gesamtkonzept. und ACHTUNG: universalität und standard.

    so mal aus der hüfte geschossen:
    eine rechnereinheit, an der sämtliche gerätschaften angeschlossen werden. stromversorgung und datentransfer aller geräte inbegriffen. universelle anschlüsse (herstellerunabhängig), modular erweiterbar.
    alle steuerungen und überwachungen laufen nur noch über dieses gerät. gerne dann auch per app steuerbar.
    dafür müssten sich die hersteller an einen tisch zusammen setzen. denn funktionieren kann das nur, wenn die anschlüsse universell sind. die software für steuerungsbox müsste dann von einem gemeinsamen konsortium der hersteller programmiert und gewartet werden, um die interoperabilität zu gewährleisten.
    das würde aufrümen im technikabteil. besseres kabelmanagment inbegriffen. und egal was du anschließt, es wird direkt in deine systemwelt integriert. und es wäre nur nochein gerät welches per wlan/lan kommuniziert.

    ich denke aber, das wird ein traum bleiben. die hersteller müssten sich sehr aus ihrer deckung wagen. und ich selbst fühle mich zu alt um mich jetzt noch selbstständig zu machen.

    LG, Sven

  • ich denke aber, das wird ein traum bleiben. die hersteller müssten sich sehr aus ihrer deckung wagen. und ich selbst fühle mich zu alt um mich jetzt noch selbstständig zu machen.

    Es gibt ja z.B. den APEX. Aber mit Sensoren und CO bist du da schnell bei 4-5.000 EUR. Ich glaube aber, je mehr Technik reinkommt, umso komplizierter wird das.
    Wenn du bei GHL richtig zuschlägst, kannst du auch mit 3.500 EUR rechnen.

    Den GHL Doser gibt es ja auch in zwei Varianten. Die teurere kann ganz autark ohne weitere Technik auskommen, man kann damit sogar andere Geräte steuern. Auf eine Internetanbindung kann ich hier getrost verzichten. Und ob ich nun 100 Dosierungen pro Pumpenkopf und Tag benötige, sei mal dahingestellt.

    Ob die Programmierung schwer oder einfach ist, kann ich in zwei/drei Wochen sagen. Mein Studienkollege (Informatiker) meinte es sei nicht ganz trivial bzw. das Studium wäre ganz hilfreich gewesen. Das habe ich inzwischen leider mehrfach gehört. Dann bleibt immer nur noch der Weg über die Selbsthilfegruppe.

    Solche Dinge wie Internetanbindung usw. sind toll. Das hat mich bei meinem Ofen vom Haus eine Menge Mühe gekostet, den ins Internet zu bekommen. (dafür kann ich bei Problemen im Urlaub einfach eingreifen.)

    Funktionieren tut es im allgemeinen auch ohne.

    LG
    Daniel

  • Ich habe gar nicht versucht, die WLAN-Verbindung zum Doser aufzubauen. Die Kiste hat schon genügend Probleme, eine LAN-Verbindung vernünftig aufzubauen. Selbst mit festen IP-Adressen brauche ich oft drei oder ver Versuche, bis die Verbindung über ein festes Kabel aufgebaut wird. Das ist einfach nur grundschlechte Programmierung auf den Kisten, wenn das nicht 100 von 100 mal klappt bei Kabelverbindungen und festen IP-Adressen.
    Aber es ist noch das kleinere Ärgernis als wenn es überhaupt nicht läuft über WLAN. Leistung ist eine Sache, aber Verlässlichkeit eine andere. Wozu brauche ich große Bandbreite bei WLAN, wenn ich nur ein paar Einstellungen vornehmen will, ich brauche einfach nur Zuverlässigkeit. 10 Jahre alte Technik sollte gut funktionieren.

    Viele Grüße

    Sandy

  • Dass es durchaus auch einfach geht, stellt Philips unter Beweis. Die Einbindung hab sogar ich in 5 Minuten hinbekommen und noch nicht einmal Probleme gehabt mit W-LAN. Zur Not geht das bei der CoralCare2 auch über Bluetooth.
    Es geht also,…. als Industriehersteller verbaut Philipps eben nicht das billigste vom Billigen um ein paar Cent zu sparen und der Kunde sich am Ende des Tages damit rumärgert.

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • eine app dazuprogramieren kostet unterm strich nicht viel.

    Oh, da irrst du dich.
    Softwareentwickler sind teuer und schwer zu bekommen. Vernünftige Software braucht Erfahrung und Zeit, sowohl beim Management (Anforderungen) als auch beim Entwickler selber. Ein halbwegs brauchbare Hardware zusammen zu hauen kriegt fast jede China-Bude hin, aber das ganze sauber und intuitiv mit einer App kommunizieren zu lassen, und diese dann auch noch weiterhin zu pflegen, daran hapert es fast immer.

  • Vielleicht ist es sogar besser, dass die Geräte die WLAN Verbindung verlieren :smiling_face:

    Denn wie oft gibt es dafür ein Softwareupdate? Die meisten Hersteller in diesem Bereich haben ihre Kompetenz definitiv nicht im Softwarebereich. Sie sind froh, wenn sie eine halbwegs bugfreie Version hinbekommen.

    Sicherheitsupdates kann man als Kunde in den meisten Fällen nicht erwarten - und so hat man dann ein Device im Netzwerk laufen, welches offen ist wie ein Scheunentor. Und weil die Geräte nicht günstig sind meistens über einen viel zu langen Zeitraum.

    lg
    Andreas

  • Vielleicht ist es sogar besser, dass die Geräte die WLAN Verbindung verlieren :smiling_face:

    Denn wie oft gibt es dafür ein Softwareupdate? Die meisten Hersteller in diesem Bereich haben ihre Kompetenz definitiv nicht im Softwarebereich. Sie sind froh, wenn sie eine halbwegs bugfreie Version hinbekommen.

    Das war wohl auch das Problem beim GHL.... als ich das Gerät in Betrieb nehmen wollte, war es etwas über ein Jahr alt. Ohne Softwareupdate war das dann nicht in Betrieb zu nehmen. Ist dann zurück zu GHL gegangen für ein Update. Ist jetzt auch schon über 3 Monate her, das Gerät ist immer noch nicht zurück.

    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....


  • Das war wohl auch das Problem beim GHL.... als ich das Gerät in Betrieb nehmen wollte, war es etwas über ein Jahr alt. Ohne Softwareupdate war das dann nicht in Betrieb zu nehmen. Ist dann zurück zu GHL gegangen für ein Update. Ist jetzt auch schon über 3 Monate her, das Gerät ist immer noch nicht zurück.

    Grüße ... Klaus

    :ylol :ylol :ylol

    Gruss
    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

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  • Das war wohl auch das Problem beim GHL.... als ich das Gerät in Betrieb nehmen wollte, war es etwas über ein Jahr alt. Ohne Softwareupdate war das dann nicht in Betrieb zu nehmen. Ist dann zurück zu GHL gegangen für ein Update. Ist jetzt auch schon über 3 Monate her, das Gerät ist immer noch nicht zurück.

    Grüße ... Klaus

    Sowas geht ja gar nicht. Lief das System den überhaupt nicht?

    LG
    Daniel

  • Hallo,

    ich frage mich immer wieder, warum man heute alles unbedingt computergesteuert und mit dem Internet verbunden betreiben muss. Je komplexer die Technik, desto größer ist auch die Ausfallgefahr. Aufwand und Kosten stehen dabei häufig in keinem Verhältnis zum Nutzen. Manches erscheint mir eher als Ersatz für die frühere Spielzeugeisenbahn.
    Erstaunlich auch der heutige Fetisch Datenschutz auf der einen Seite und das offene Scheunentor durch den immer breiteren unüberschaubaren Netzanschluss auf anderen.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo,

    ich frage mich immer wieder, warum man heute alles unbedingt computergesteuert und mit dem Internet verbunden betreiben muss. Je komplexer die Technik, desto größer ist

    Hier ist die Antwort einfach: weil es der Markt verlangt. Alles muss mit einer App von überall auf der Welt steuerbar sein - was ja grundsätzlich auch nicht schlecht ist. Allerdings fehlt den meisten Herstellern die Kompetenz es richtig zu tun bzw. der Wille, hier auch Geld in die Hand zu nehmen (und auch der Konsument will es letztlich nicht zahlen, aber haben).

    Dadurch laufen in jedem Haushalt viele Geräte die mit dem Internet verbunden sind und gewaltige Sicherheitsrisiken darstellen. Dass sie nicht funktionieren ist ärgerlich, aber bei weitem nicht das größte Problem :smiling_face:

    Lösen könnte man es mit einer Support-Subscription - der Kunde zahlt einen jährlichen Beitrag, hat dafür aber ein Recht auf Wartung/Security Patches/usw.
    Kostet aber auch wieder Geld - wo wir wieder beim Thema sind, dass es keiner zahlen will :smiling_face:

    lg

  • Ja Bernd, das frage ich mich auch.
    Ich hatte die redlsea leuchten und eine Änderung in der App brauchte ca. 30 Sekunden, bis es bei der Lampe ankam.
    Vermutlich wurde der Datenaustausch erst von der NSA geprüft.
    Ich habe strömungspumpe und dosieranlage von jebao und bis auf die 2,4 GHz Problematik funktioniert das alles ganz gut und zuverlässig.
    Wenn man weiß, wo man das 5 GHz Netz abschaltet, ist das ziemlich problemlos.

    Grüße

    Ingo

  • Hallo,

    naja, hast du mal einen GHL Profilux gehabt? Damit kannst du ja alles steuern, ohne Computer kann man das vergessen bzw. wäre mir das viel zu nervig und unübersichtlich, durch die ganzen Menüs zu klicken am Gerät selbst. Das ist furchtbar.

    Mein GHL Profilux funktioniert seit drei Jahren tadellos, WLAN ist stabil und fällt nie aus. Allerdings rutscht mir immer das Herz in die Hose wenn es ans updaten geht. Da muss man wirklich genau die Schritte befolgen, die vorgegeben werden. Ich habe vor einigen Monaten ein recht großes Update installiert, was ich nur mit einer Anleitung eines Bloggers hinbekommen habe, der es im Video Schritt für Schritt erklärt und gezeigt hat. GHL hat dazu leider viel zu wenig brauchbare Anleitungen und Informationen.

    Ich finde solche Geräte schon sehr gut. Ich mache die app auf und sehe alle wichtigen Infos, kann die Dosiereinstellungen schnell und bequem anpassen, die Pumpen ausschalten wie ich möchte (Strömung und Rückförderung), Lampen steuern, Zeitschaltuhren einrichten, Steckdosen ein- und ausschalten usw. usf. Und wenn ich im Urlaub bin, sehe ich durch die Internetverbindung im Grunde alles wesentliche und kann notfalls auch was anpassen. Praktisch sind solche Geräte schon, warum sollte man moderne Technik nicht nutzen, wenn sie einem das Leben erleichtert?

    Grüße

    Chris

    Grüße

    Chris

  • Hallo,

    na klar kann man dies alles nutzen, fragt sich nur, ob man dies auch wirklich alles braucht, stehen Kosten und Aufwand im Verhältnis zum realen Nutzen ?
    Vieles an den Angeboten ist doch einfach nur Schnickschnack. Was nützen unseren Tieren ein automatischer Sonnenauf-und Untergang, Fummelmöglichkeiten an den Lichtfarben usw..?
    Viele Dinge die heute angepriesen werden, dienen den Geräterherstellern für eine Exklusivität ihrer Produkte ohne wahren Nutzen, verteuern diese aber auch. Besonders Einsteiger werden da leicht verunsichert, wenn sie von teuren Möglichkeiten erfahren, ihren Nutzen aber nicht richtig abschätzen können.

    Klar, ich bin altmodisch, ich steure meine Beleuchtung, den Kalkrührer und den Ausgleich des Verdunstungswassers mit billigen Zeitschaltuhren und Pegelgerät sowie die Temperaturen mit einem einfachen Temperaturkontroller. Kalkreaktor und Pumpen laufen im Dauerbetrieb. Dies alles klappt seit Jahrzehnten.
    Natürlich kann ich diese Geräte auswärts oder im Urlaub nicht überwachen. Nur was würde mir dies nützen? Gibt es irgendwo einen Kurzschluss, den könnte ich aus der Ferne auch nicht beheben. Auch die Fütterung geht allenfalls mit Trockenfutter mit einem Automat, Frostfutter nicht. Für diesen Zweck benötige ich ohnehin eine Vertrauensperson, die sich darum kümmern kann und auch einfache Störungen beheben kann. Das wird bei allen Fernkontrollen auch nicht anders sein.
    Und mit diesem Wissen schlafe ich auch im größten Fernurlaub weit ruhiger, anstatt ständig mein Hany zur Kontrolle zu nutzen, denn einfach Heimfliegen könnte ich bei Problemen auch nicht.

    Gruß

    Bernd

  • ..... warum sollte man moderne Technik nicht nutzen, wenn sie einem das Leben erleichtert?

    Grüße

    Chris


    ...> Wenn >... sie denn einem das Leben wirklich erleichtern und nicht Stunden-über Stunden versucht, den Scheiss irgendwie ans laufen zu kriegen.


    Zitat von Daniel Rother

    Sowas geht ja gar nicht. Lief das System den überhaupt nicht?

    Ne, das Ding war neu und hat als Reservegerät bei mir im Regal gelegen zuhause und war noch nie in Benutzung.
    Der sollte neben dem DaStaco Kalkreaktor noch zusätzlich Kh Flüssigkeit nachdosieren, weil mein Becken gerade in so großen Mengen Calzium und Kh verbrennt, was der DaStaco nicht mehr schafft zu liefern. Er könnte, nur drückt mir das den Ph Wert zu tief nach unten was wieder andere Probleme nach sich zieht.

    Grüße ... KLaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

    Einmal editiert, zuletzt von klaus Jansen (16. Februar 2022 um 20:55)

  • Hallo zusammen

    Was man braucht und was spielerei ist muss jeder selbst entscheiden!
    Was zb die Dosierpumpen angeht nutze ich
    die Jebao Pumpen und das bereits mehrfach.
    Ohne Wifi oder sonstigem...ich programmiere was die tun soll, überprüfe es ein paar mal und dann passt es.
    Der Abschäumer läuft allein, die Strömungspumpen ebenfalls Jebao bei mir, ohne Wifi sondern mit Controller, machen einen gute Job, dann noch gutes Licht drüber
    und die Hardware passt.
    Der rest muss eh der übernehmen der vor der Kiste sitzt, und das kann kein Computer übernehmen.

    Mfg Mario :grinning_squinting_face:

  • Ein Kumpel probiert momentan seinen Red Sea Doser4 zum laufen zu bringen. Er hat die App installiert und die sagt unbekannter Fehler. Morgen schickt er das Teil zurück Schnauze voll. :uzi: So macht Aquaristik keinen Spass.

  • Bei der Installation der redsea App reefbeet muss man als Land Österreich eingeben. Mit Deutschland funktioniert der scheiß nicht.
    Weiß der Geier warum.

    Grüße

    Ingo

    Das versteh ich nicht.
    Bei mir klappt das mit Deutschland. :confused_face:

    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Grüße ... Klaus

    Das was Klaus zu den Dosierpumpen von RF bzgl. der zeitweiligen Verbindungsverluste schreibt trifft zumindest zum Teil auch bei mir zu. UNgefähr 2-3 x Woche erhalte ich die Meldung das gerät hat seine Internetverbindung verloren. Man muss aber auch sagen die Dosingpump stellt die Verbindung nach einigen Minuten selbstständig wieder her und informiert auch dazu per Mail. Dosiert wird auch bei Verlust. Das ganze nervt, ja ein wenig. Insgesamt arbeiten die Geräte aber zuverlässig und auch genau. Zudem ist die App m:M. nach gelungen und anders als bspw. GHL absolut easy in der Einrichtung auch ins WLAN_Netz. Übrigens bisher sind noch nie Werte bei Verbindungsverlust verloren gegangen.IN Summe bin ich jedenfalls :thumbs_up: nicht unzufrieden -

    Beste Grüße
    Volker

  • Es geht ja auch anders, da bin ich auf dem Standpunkt von Bernd Koberstaedt.

    Diese Dosierpumpe von Iwaki habe ich seit mehr als 20 Jahren im Einsatz und die hat noch nie Probleme gemacht.
    Da kann man die Hublänge und Taktfrequenz einstellen.
    Damit dosiere ich Lanthan in die Vlieserkammer, wenn mir der PO4 Wert mal über 0,15 abrauscht.
    Die Dosiermenge bestimme ich mit einem Glas-Messzylinder.
    Das klappt wunderbar und dafür benötige auch kein W-Lan




    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo Klaus

    Für mich liegt da das Problem, PO4 bei über 1,5.
    Meiner Meinung nach passt da der Besatz nicht!
    Schon klar, wenn es irgendwie geht wollen wir Heute alles mögliche haben, bunte Korallen und viele schöne Fische!
    Mag im Meer funktionieren, im Glaskasten aber nicht.
    Deshalb gibt es Heute etliche sogenannte Möglichkeiten solches zu neutralisieren, aber funktioniert das auch...auf lange Sicht denke ich nicht.

    Mfg Mario :grinning_squinting_face:

  • Hallo zusammen,

    ich sags mal vorsichtig: ist sicher auch eine Generationenfrage :winking_face:

    Wie es nunmal so ist kann man alles übertreiben, aber vieles ist extrem nützlich und hilfreich. Die Kalibrierung und Einstellmöglichkeit der GHL Pumpen z.B. ist wirklich super einfach, zuverlässig und sehr genau. Insgesamt ist der Profilux ein ausgereiftes Gerät. Viel mehr bracht man gar nicht, um nahezu alles über das Gerät laufen zu lassen. Ich muss keinen einzelnen Pumpenkontroller mehr anfassen oder irgendwelche Zeitschaltuhren anbringen usw. usf.

    So Sachen wie Stromausfälle gibt es immer und überall oder technische Defekte, sicher auch bei Kalkreaktoren. Man sollte es nicht gegeneinander ausspielen. Und Bernd, täusch dich nicht mit der jüngeren Generation, die haben was so technische Sachen anbelangt, oft sehr viel Ahnung und kommen damit intuitiv klar (unsinnige individualisierte Lichteinstellungen mal ausgenommen).
    Es zwingt einen ja zum Glück niemand, so etwas zu verwenden. Ich finde old-school auch völlig ok, eben das was einem gefällt, womit man gute Erfahrungen gemacht hat und was einem liegt.

    Grüße

    Chris

    PS: ich glaube, reef factory hat tatsächlich ein Problem mit dem WLAN, erster KH Keeper hat irgendwann WLAN völlig verweigert, nach vielen Abbrüchen und Wiederverbindungen. Gerät ging zurück, der keeper plus läuft bisher, allerdings gab es da auch ein paar Verbindungsabbrüche.
    Hier gebe ich den Kritikern recht, wenn es kacke konstruiert oder entwickelt ist, hat man mehr Ärger als Nutzen damit.

    Grüße

    Chris

  • Wie ich schon sagte, Chris, ich habe Geräte die laufen seit Jahren ohne welche Macken.
    Die Philips CoralCare Gen2 zum Beispiel, oder auch die ATI Hybrid, null Probleme.
    Der Reeffactory Doser arbeitet sehr zuverlässig und dosiert auch weiter, wenn er gerade offline ist, aber die Verbindungsabbrüche oder generell W-LAN Geräte ins Heimnetz einbinden nervt einfach nur.
    Den Profilux 1 hatte ich mal, den hätte ich am liebsten an die Wand geklatscht. Gleich wieder verkauft.
    Technik die permanent nervt, fliegt bei mir wieder raus. Hab schon weiße Haare, noch weißer werden die nicht mehr :confused_face:

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • muss nicht unbedingt ne generationenfrage sein. es muss einfach zur eigenen einstellung passen.

    ich hab vier stratons, fünf strömungspumpen. ich bin froh, das jeweils über pc bzw. app steuern zu können. pumpeneinstellungen direkt mit blick ins becken ohne erst unters becken krabbeln zu müssen und dann doch den falschen stecker zu ziehen. sehr praktisch.
    lichteinstellung bei led-lampen. in ruhe am pc vorbehmen und testen. auch sehr angenehm. für rein t5 oder hqi bräuchte es das nicht.

    ich nutze neue technik sehr gerne. wenn ich davon einen effektiven nutzen habe. ich unterscheide da sehr genau zwischen benefit und nice to have.
    vielleicht noch ein wort zur drahtlosen kommunikation. denn ich denke, hier werden zwei aspekte vermischt. die vernetzung zur zentralen steuerung, und ich rede hier nur von meinen aquaristischen geräten und nicht etwa von kühlschränken, finde ich sehr praktisch... innerhalb MEINES netzes.
    den draht in die weite welt dagegen, also internet sofern die möglichkeit vorhanden ist, kappe ich als erstes. das ist sehr speziell. kann nützlich sein, in einigen wenigen anwendungsbereichen. aber ernsthaft traue ich den meisten herstellern im aquaristikbereich nicht die entsprechende fachkompetenz zu. hier muss man das nötige preset daher selber einstellen können und wissen was man tut.

    LG, Sven

  • Hallo Klaus

    Für mich liegt da das Problem, PO4 bei über 1,5.
    Meiner Meinung nach passt da der Besatz nicht!
    Schon klar, wenn es irgendwie geht wollen wir Heute alles mögliche haben, bunte Korallen und viele schöne Fische!
    Mag im Meer funktionieren, im Glaskasten aber nicht.
    Deshalb gibt es Heute etliche sogenannte Möglichkeiten solches zu neutralisieren, aber funktioniert das auch...auf lange Sicht denke ich nicht.


    Speziell mein Becken läuft am besten mit PO4 Werten zwischen 0,08 und 0,15
    Hatte lange Zeit 0,02-0,04 aber da hatte ich mehr Verluste und Ausfälle als jetzt.
    Im besonderen Euphylias haben sich bei den niedrigen Werten gern verabschiedet. Wenn ich ReefRoids dosiere steigt immer der PO4 um einiges am nächsten Tag, aber das Zeug ist so gut dass ich darauf nicht mehr verzichten möchte.
    Mein Becken ist eh nicht so SPS lastig, von daher halte ich den Wert schön unter Kontrolle mit Wasserwechsel und Lanthan. Richtig angewendet ist Lanthan das Mittel der Wahl um den Phosphatwert zu halten. Von Adsorbern halte ich nicht so viel.

    Grüsse…. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Auch die Kleinkrebs-Bevölkerung jubelt immer, wenn es Reefroids gibt. Unglückseligerweise leider auch die Glasrosen, von denen ich einige wirklich stattliche Exemplare damit gezüchtet habe. Die sahen so groß und gut aus, dass ich schon am Grübeln war, ob sich vielleicht eine Sandanemone bei mir eingeschlichen hat mit dem LS.
    Am Wochenende noch eine Bakterienblüte, die ich nur noch mit UVC in den Griff bekommen konnte.

    Deshalb auch nicht so wild mit dem Reefroids dosieren und lieber etwas spärlicher sein. Weniger ist hier eindeutig mehr. :grinning_squinting_face:

    Viele Grüße

    Sandy

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