Posts by Sandy Drobic

    Billig gekauft ist oft doppelt gekauft. Billig allerdings eher darauf bezogen, wie D-D das gestaltet hat. Ich nehme an, dass es einfache Vierkantprofile sind, wo man nicht wie bei den im Selbstbau üblichen Aluprofilen nach Bosch/Item einfach Sachen anschrauben kann mit Nutmutter und Winkeln? Diese wären dann auch meist 40x40 mit deutlich mehr Material.

    Wenn dieser "Unterschrank" keine Rückwand hat, wie stellt er die nötige Verwindungssteifigkeit her, denn immerhin ruht darauf eine halbe Tonne Gewicht. Mir wäre diese Konstruktion etwas suspekt.

    Willst Du die Aluprofile nicht anbohren kannst Du nur die Seitenteile nehmen zur Befestigung, und ob es besser ist die Holzverkleidung anzubohren ist auch eine Frage.

    Als letzte Alternative, wenn nichts davon in Frage kommt kannst Du die Platte auch einfach an die Wand setzen und gar nicht mit dem Unterschrank verbinden.

    Anstelle von Osmosewasser kannst Du enweder etwas Wasserstoffperoxid oder wenn nicht vorhanden etwas Kohlensäurehaltiges Mineralwasser versuchen, das mögen sie gar nicht und sie dürfte wie ein D-Zug aus der Röhre kommen. Bitte nur kleine Mengen nehmen, das reicht meistens.

    Am besten ist es natürlich, wenn Du die ganze Riffsäule aus dem Becken nehmen kannst und dann in die Höhle etwas Mineralwasser spritzt, dann dürfte die Krabbe in kürzester Zeit gefangen sein.

    Alles gut. Der entscheidende Hinweis war, dass es ein Yasha 90 ist und kein Technikbecken, sondern ein Technikabteil innerhalb des Aquariums ist. Damit gibt es keine Möglichkeit, dass das Becken ausläuft, wenn das Rohr undicht ist.

    Wenn die Verrohrung nicht ganz dicht ist bilden sich höchstens ein paar Salzkrusten, wenn es raussickert. Damit kannst Du beruhigt die Dcihtung mit Teflonband machen, es passiert gar nichts, wenn es nicht ganz dicht ist.

    Habe ich doch geschrieben. (^-^)

    Probiere es mit Lebendfutter, was immer Du bekommen kannst, Artemia, Mysis, rote oder weiße Mückenlarven. Diese vor der Fütterung anreichern, weil sie meist wenig Nährwert haben durch die längere Hälterung. Anreichern bedeutet, das Lebendfutter bekommt vor der Fütterung erst mal eine gute Portion Mikrofutter wie Phytoplankton/Mikroplankton und Vitaminzusätze wie Food Energizer und Staubfutter. Ja, das ist sehr aufwendig und teuer. Leider aber oft die einzige Möglichkeit, die Tiere ans Fressen zu bekommen.

    Du kannst auch Sachen aus der Meeresfrüchte-Theke probieren wie Miesmuscheln, Garnelen, Tintenfisch, Fisch und davon kleine Portionen probieren, ob der Kleine daran Interesse zeigt. Diese müssen nicht angereichert werden und haben bereits guten Nährwert. Nachteil ist, dass es teilweise nicht als futter anerkannt wird (fehlende Augen zur Erkennung). Mein Chelmon etwa nimmt dies nicht als Futter an, alle anderen Fische schon.

    Hallo Lisa,

    das ist wieder mal so ein Aha-Erlebnis für Einsteiger: gerade Wildfänge erkennen Frostfutter und Flocken/Pellets ab und zu nicht als "fressbar" an. Im Riff treiben diese nicht vorbei und werden nicht direkt als Futter anerkannt. Zwergkaiser ernähren sich omnivor, sowohl Algen als auch Fleischiges wird akzeptiert, allerdings letzteres oft nur mit Voraussetzungen: bei Kleinkrebsen/Garnelen müssen die Augen erkennbar sein, um sie als Beute kenntlich zu machen. Teilweise muss auch Bewegung dabei sein, um den Beutereflex auszulösen. Deshalb wird gerne auch Lebendfutter in der ersten Zeit eingesetzt, um die Eingewöhnung einzuleiten.

    Deshalb empfehle ich gerade den weniger erfahrenen Aquarienern immer, sich die Fische im Geschäft anzuschauen, ihr Verhalten zu beobachten und vom Verkäufer zeigen zu lassen, dass sie Futter annehmen. Dann kann man direkt genau dieses Futter mitnehmen, um dem Fisch die Eingewöhnung ins neue Becken etwas zu erleichtern. Es gibt Fische, die bekannt dafür sind, dass sie Kunstfutter nur sehr zögerlich oder gar nicht annehmen, wie Chelmons etwa, aber es kann auch bei Zwergkaisern passieren, wie dem Paracentropyge multifasciata, obwohl Zwergkaiser allgemein sonst recht problemlos beim Futter sind.

    Du kannst es mal mit lebenden Artemia oder roten Mückenlarven probieren, um zu sehen, ob er an Lebendfutter geht, und ja, Lebendfutter ist aufwendig (sollte erst mit Food Energizer und ähnlichem angereichert werden) und teuer. Allein von dem Biofilm kann er sich aus einem normalen Becken nicht ernähren, es ist nur eine Zusatzfutterversorgung. Du kannst nur hoffen, dass er eventuell die Korallen als weitere Futterquelle erkennt. Auch wenn das wieder ein Zwiespalt ist für die Aquarianer.

    Ich entnehme dem aber, dass man es in der Meerwasseraquaristik grundsätzlich nutzen kann?

    Wenn nichts anderes möglich ist, da es wirklich die schlechteste aller möglichen Verbindungsmöglichkeiten ist. Mache doch mal ein Foto, wo genau die Verbindung ist und wo sie hingehört, dann kann man mehr dazu sagen. Wenn es oberhalb im Ablaufschacht ist gibt es kein Problem, das ist harmlos.

    PVC-U-Verrohrung in Meerwasseraquaristik wird entweder mit Tangit verklebt oder zusammengeschraubt und mit Dichtungen versehen. Eine Ausnahme sind manche Übergänge wie etwa der Eingang von fertigen Technikbecken wie der Dreambox von Royal Exclusiv, wo Teflonband zur Abdichtung verwendet wird, wenn man die nicht verkleben möchte.

    Damit es dicht bleibt darf aber nicht an der Verrohrung nachher hin und hergewackelt werden. Auch darf die Verrohrung nicht mit Druck belastet werden, für die Rückförderleitung vom Technikbecken nach oben ins Schaubecken wäre es also nicht ratsam, diese muss verklebt werden.

    Den Beckenthread muss Du selbst erstellen, und zwar in der richtigen Kategorie hier: Mein Aquariumtagebuch

    sorry für die Blöde Frage, ich hab mich grad schlaugelesen, und da wurde geraten 1mal pro Monat einen ICP Test zu machen. Also weitergeschaut und festgestellt das bei diesen Tests auch Parameter gemessen werden die an der ICP kaum bestimmbar sind, NO3 z.B. aber wenn man sich die Kits anschaut werden da wohl ausser ICP, auch noch IC und vermutlich DOC gemessen, dann würde es passen. Aber zurück zur Frage, Nitrat, Nitrit, Phosphat, die verschidenen Härten sind klar, aber diese kompletten Spurenelemente, braucht man die wirklich alle? Mich würde auch interessieren was denn die Niedrigste Bestimmungsgrenze bei den Tests ist 5µ, 50µ oder 500?

    Statt Dir Gedanken über die Präzision zu machen würde ich lieber nachschauen, was Für Werte genau Du gerade am Anfang wirklich brauchst. Wenn Du eine ICP-Messung machen lässt bekommst Du eine Momentaufnahme der Werte. Ob Calcium etwa 436,374mg/l sind ist einfach unbrauchbar. Eine Stunde nach der Probeentnahme sind die letzten zwei Stellen bereits anders, und bis die Probe ausgewertet ist kann auch der Wert vor dem Komma sich etwas geändert haben. Und auch das ist ziemlich egal, denn für Dich ist nur entscheidend, ob es 436 oder 426 mg/l sind. Es gibt tatsächlich Bestimmungsgrenzen, die relevant sind, diese betreffen aber nur einige Elemente, die nicht so kritisch sind wie Selen oder Mangan.

    Da geht es vor allem erst mal um die allgemeinen Beckenwerte wie Salinität, pH-Wert, kH-Wert, Temperatur, Licht, Strömung. Die eigenen Messungen hängen oft mehr oder weniger daneben, gerade was Salinität und die mit Wassertests ermittelten Werte angeht.

    Die schlichte ICP-OES-Messung misst nur bestimmte atomare Elementmengen, und nicht Moleküle wie Nitrat NO3 oder Phosphat PO4. Aus der Probe wird alles bei sehr hohen Temperaturen zu Plasma verdampft. Gemessen wird daher nur Phosphor, nicht Phosphat. Die ICP berechnet dann den Phoshatwert und nimmt idealisiert an, dass alles Phosphor als Phosphat vorliegt. Dies ist fast nie der Fall, deshalb wird bei der erweiterten Messung Phosphat noch fotometrisch bestimmt. In der ICP-Auswertung von Fauna Marin steht es dann als Orthophosphat drin, was etwa dem normalen Wassertest entspricht, den wir auch zuhause messen.

    Bei Fauna Marin ist die Wichtigkeit von Messungen in etwa der Reihe nach aufgeführt, Prio 1 ist ganz oben und vorne, Prio 4 (nicht so kritisch) weit hinten und unten. In dieser Reihenfolge solltest Du dann auch Korrekturen vornehmen. Es macht keinen Sinn einzelne Werte zu dosieren, wenn die ganze Salinität daneben ist.

    Dafür sind die Werte auch gut: Du kannst Deine Messungen gut überprüfen, was gerade am Anfang wichtig ist, ob kH, pH, Salinität und ähnliches richtig gemessen sind und Du Deine Wassertests mit Zuversicht nutzen kannst. Leider bekommst Du diese Messungen nur bei der teueren ICP Total von Fauna Marin, nciht der kleinen ICP. Das ist ähnlich auch bei anderen Anbietern.

    Beckenthread ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn man weiss, dass weitere Fragen auftauchen werden. Oder man einfach mal schreiben möchte, was gerade Stand der Dinge ist.

    Wegen der Genauigkeit von Refraktometern: die Dinger sind so mies zu gebrauchen, weil sie gar nicht auf die Bedürfnisse der Meerwasseraquaristik entworfen sind. Ich glaube, das hat sich auch nicht geändert in den ganzen Jahren. Die Skala auf meinem Grotech Teil geht von 0-100 (Salinität) und mit meinem trüben Auge kann ich kaum sehen, wo genau die Trenngrenze ist. Wenn ich etwas schiele kann ich genausogut 33 wie 36 sehe, je nachdem aus welcher Richtung ich schiele. Diese "Präzision" macht das ganze zum Schätzeisen und nicht einem Messinstrument. Eigentlich brauchst Du nur den Bereich von 30-40 Salinität, aber diesen dann am besten mit Unterteilung für präzise Messungen. Was Du bekommst ist eine Skala von 0-100, wo Du nur ein Zehntel des Bereichs brauchst.

    Vergleich Spindel: Da hast Du keinen Bereich von 0-100 Salinität, sondern einen relativ engen Bereich dort, wo Du ihn brauchst, bei 1,023 +- 0,005 Und das war's. Und eine Einteilung mit Zehntel oder sogar noch feiner, die auch ablesbar sind. Selbst der Fehler beim Ablesen ist deutlich niedriger.

    Bezüglich der Meinungen gibt es immer viele verschieden. Frage 10 Leute und Du erhälst 11 Meinungen auf fast allen Gebieten, auch bei der Salinität und bei anderen Wasserwerten. Deshalb richte Dich nach einem, dem Du vertraust und der Dich berät.

    Ok, danke, dann bin ich beruhigt.


    Und noch eine Anschlussfrage. Wenn ich das Becken einfahren lasse (habe kein Lebendgestein, sondern so ein Riffzeug mit Bakterien drauf und Live Sand und gebe noch weitere Bakterien hinzu) und das Meerwasser vorher ins Aquarium gefüllt habe, mache ich dann die Strömungspumpe, den Eiweisabschäumer und das Licht schon an oder lasse ich etw. davon aus (habe teilweise gelesen, dass manche das Licht anmachen und andere wiederum lassen es aus).

    Grundsätzlich würde ich empfehlen, einen Beckenthread zu erstellen und dort alle Fragen zu bündeln, die Du so im Zusammenhang mit dem Becken stellst.

    Ein Becken fährst Du mit einer definierten Strategie ein, und wenn Du selbst da im Schwimmen bist richtest Du Dich nach Deinem Mentor/Betreuer, dem Du zutraust, dass er weiss wovon er spricht. Das Schlimmste, was Du machen kannst, ist, von vielen Rat zu bekommen und von jedem zwei Ratschläge zu befolgen. Viele Köche verderben den Brei, das ist auch in der Aquaristik absolut korrekt.

    Wenn Du nicht verstehst, warum Du etwas machen sollst, FRAGE WARUM DAS SO IST! Und zwar den, der diesen Rat gibt. Das soll ja schließlich einen Grund haben, der erklärt werden kann. Es gibt verschiedene Strategien, wie man einfährt und entsprechend läuft es teilweise anders ab. Richte Dich nach dem, der Dich betreut.

    Für den, der Dir hilft gibt es nichts Lästigeres als tausend Einwände, weil Du aufgeschnappt hast irgendwo im Internet "Aber xxx sagte, man müsste das so und so machen und yyy meinte, das ist falsch und es geht so und so." Das sind genau die vielen Köche, die ihre Finger heraushalten sollten, weil es DEIN Brei ist und Du einem Rezept folgst und nicht einer demokratischen Mehrheit oder einem Volksentscheid.

    Es fängt bei Dir ja bereits mit der Entscheidung für "Riffzeug mit Bakterien drauf" an, da sagt der nächste direkt: "Ach Du liebe Güte, Du brauchst am Anfang unbedingt Lebendgestein, zumindest etwas für eine gute Animpfung mit vollständigen Bakterienstämmen." Du bist Da schon längst weit im Entscheidungsprozeß drin, wie die Einfahrphase laufen soll mit der Entscheidung für bestimmte Materialien.

    Tendenziell eher das letztere, denn Du kalibrierst nicht ohne Grund in dem Bereich, den Du später auch messen möchtest. Je weiter weg Du vom Meerwasser-Salzgehalt gehst desto ungenauer wird es. In früheren Anleitungen hiess es noch, dass man mit Osmosewasser kalibrieren sollte, was natürlich Schwachfug war.

    Allerdings ist ein Refraktometer nie sehr genau, eher unter der Kategorie "Schätzeisen" als Messinstrument.

    Ja da hast du recht, ih dachte schon nach ob es vielleicht die Originalen zum nachkaufen gibt und wenn nicht vielleicht es vernüftig sein würde ein neues zu kaufen ein 250!

    Eine weitere sehr häufige Erfahrung: man ist unzufrieden mit dem Erstkauf und schafft sich dann (mit der Erfahrung des Erstkaufs) ein besseres Gerät an. Und jetzt stehst Du vor der Wahl: Situation akzeptieren und mühselig durchkämpfen, fragen bei Aqua Medic, was ein Verrohrungsset neu kostet (und viel doppelt kaufen) zum sehr überhöhten Preis (ich habe es nicht in der Liste der Ersatzteile gefunden) oder einfach selbst anfangen, die Verrohrung zu bauen (was ich empfehlen würde).

    Ich habe gerade Erfahren von Aqua Medic das es nicht mehr die Originalen Rohre sind und die mir nicht weiter helfen können! 😥

    Hätte mich auch etwas gewundert. Ich habe noch nie gesehen, dass jemand einen Knoten in das Rohr konfiguriert. Kann auch sein, dass einige lose Teile etwa von der Verscrhraubung der Rohre fehlen, ohne die kann man sie teilweise nicht befestigen.

    Aber das ist genau der Grund, warum ich sagte, dass ich das nicht empfehlen würde. Unnötige Bastelei direkt am Anfang.

    Das wirst Du kaum verhindern können. Sonst müsstest Du ein Quarantänebecken betreiben und erst wochenlang warten, ob vielleicht unerwünschte Mitbringsel auftauchen. Vieles wirst Du am Anfang auch gar nicht erkennen können wie Gelege von Strudelwürmern und ähnliches.

    Mache Dich vor dem Kauf von Korallen mit dem Dippen von Korallen vertraut, das kann schon helfen, vieles direkt abzuwehren.

    Dem Widerstehen eines Angebots, was nicht ganz den gewünschten Bedürfnissen entspricht, aber direkt vor Ort ist. Das wird leider noch sehr oft passieren und da wirst Du lernen müssen, lieber zu verzichten und zu warten, bis ein wirklich passendes Angebot erscheint. Sei es ein Tier oder ein Produkt der Technik.

    Ich sehe schon, Du hast nicht widerstehen können! :loudly_crying_face:

    Das ist eine ganz wichtige Fähigkeit für einen Aquarianer, der im Laden steht und sabbernd die schönen Tieren am liebsten alle mitnehmen möchte. Ganz gefährlich!

    Hier ist eine kurze Anleitung, die ich gefunden habe bei Aqua Medic: https://www.aqua-medic.de/de/download/Ar…ter-socks~d4864

    Schau Dir zuerst mal die obere Abteilung im Schacht an auf Seite 3 an, damit hast Du schon einige Rohre verbaut.

    Die Teile mit Kugelhahn gehören an den Ablauf zu den Filtersocken und als Anschluss für den UVC.

    Das Teil mit dem Schlauch muss bis auf den Boden des Technikbeckens, denn die Pumpe steht auf dem Boden und hängt nicht in der Luft. (^-^)

    Eben geschaut und den Fühler mal angeschaltet. Aktuell 23grad ohne Heizung (die geht erst ab unter 20 an, wenn sie denn dann "an" ist). bei Minusgraden, wenn keiner heizt, Nachbarn nicht da sind usw., bis 20grad runter. (Hatten wir die zwei Wochen über den Jahreswechsel). Das Becken sah gut aus, die Zimmerpflanzen teils weniger. Ich brauche zb nur 1x die Woche scheiben wischen, mit Heizung sieht es anders aus, da die Bakterien sehr davon profitieren.

    Heizung brauche ich im Wohnraum definitiv nicht.

    Da ich das TB im Becken habe, geht alle Wärme der Geräte direkt ins Wasser, dazu niedrige Beckenhöhe. Bei mir hängt der Fühler dierekt am AS, im TB. Wenn ich links messe, also 4meter entfernt, ist die Temperatur deutlich kühler (0.5Grad etwa) Hier läuft nur eine Stream.

    Wenn ihr die Heizung bei euch aus macht, kühlt das Becken derart aus? Ist es bei euch so kalt zuhause? Ich kann mir kaum vorstellen, das jemand einen Wohnraum unter 22 Grad hat, es sei denn das Becken steht im Keller.

    Im großen Becken habe ich normalerweise keine Probleme mit der Temperatur im Winter, allerdings habe ich zwei kleine Becken gerade hier laufen ohne Abschäumer und somit ohne Atemkalk. Deshalb muss öfter mal gelüftet werden und die Kalte Luft zieht genau an den Becken vorbei.

    In einem Becken, welches tief steht war die Temperatur auf 15°C gefallen nur mit Pumpe, danach habe ich einen Heizstab reingehängt. War zum Glück nur Lebendgestein drin. Ich hatte das auch deutlich unterschätzt weil ich bei mir am Schreibtisch immer 18-22° gesehen habe. Die kalte Luft zog am Boden dann vorbei und war dort lokal deutlich kälter als mein Schreibtisch.

    Solange die Heizung läuft ist alles gut, wenn aber dann ständig gelüftet wird im Winter geht die Temperatur schon deutlich runter in den kleinen Becken, die im Zug stehen oder am Boden wie ein temporäres Becken für das Lebendgestein.

    Generell heize ich aber in Aquarienzimmern gut, weil es deutlich billiger ist den Raum mit Gas zu heizen als das Aquarium mit Strom.

    Silikat ist Teil der Nährstoffe, und grundsätzlich erst mal nichts Schlechtes. Ich finde es klasse, dass Du eine Lanze für diesen oft nicht beachteten Nährstoff brichst. Ich lasse im Augenblick auch bewusst das praktisch aufgebrauchte Harz in der Patrone drin und mache weiter mein Wasser, weil ich immer zu wenig Silikat im Wasser habe.

    Interessanterweise ist ein zu geringer Silikatwert bei Fauna Marin in der ICP ständig als zu beachten angemerkt, aber es ist keine Dosierung vorgesehen. Früher oder später wird es bestimmt auch ein Mittelchen geben, welches für gutes Geld diesen Mangel beheben kann, vielleicht wird dann eine Dosierung empfohlen. (^-^)

    Ich werde mir das mal vorknöpfen und ebenfalls demnächst etwas experimentieren.

    Ich halte das für ein schlechtes Angebot, da ist billig noch zu teuer. Das Geld wirst Du nämlich jetzt in die fehlende Technik versenken, die Du normalerweise bei einem gebrauchten Becken direkt mitgekommen würdest. Da die Verrohrung ebenfalls kaputt ist bleibt von dem Becken eigentlich nur noch das Schaubecken und das Technikbecken übrig.

    Du hattest jetzt nichts von Strömungspumpen, Dosierlösung oder Beleuchtung erwähnt, wenn diese ebenfalls nicht dabei sind ist geschenkt fast noch zu teuer. Dann würde ich lieber noch auf ein gebrauchtes Komplettangebot warten, wo diese ganze Technik mit enthalten ist und eventuell vor dem Kauf noch in Aktion besichtigt werden kann. Dann könntest Du direkt anhören, wie der Geräuschpegel ist.

    Seufz, so wertvoll wie Popkorn, viel Luft und wenig Inhalt.

    Aber immerhin kann ich Dir einen Glaskugeltipp geben, Du hast vermutlich zwei Probleme:

    Der pH-Wert ist in der Winterzeit wegen fehlender Lüftung mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich zu niedrig. Der pH-Wert ist morgens niedrig und steigt mit der Photosynthese der Korallen im Lauf des Tages, bis er abends sein Tagesmaximum erreicht. Die Zahlen sind Dir bekannt. Ohne Abschäumer mit Atemkalk oder Außenluft kannst Du im Augenblick kaum den richtigen pH-Wert in bewohnten Räumen erreichen.

    Gerade Scheibenanemonen und Zoas sind extrem dankbar für Fütterung. Es gibt verschiedene Anbieter von Staubfutter, Reefroids von Polyplab, Coral Sprint von Fauna Marin und einige andere. LPS freuen sich über 2-3 mal pro Woche eine Spur Futter. Coral Active enthält diese Nährstoffe nicht.

    Kein einziger Wasserwert, keine Technik erwähnt, kein Foto von den Tieren, kein Wort zum System wie die Wasserwerte aufrecht erhalten werden, keine Pflegemaßnahmen erwähnt, aber alles getestet. Hat jemand vielleicht eine Glaskugel, die schnell mal poliert werden kann?

    Lieber Unbekannter, bitte glaube mir, solche Beiträge sind auch für uns der reine Frust!

    Da hatte ich auch schon dran gedacht. Allerdings ist es so, dass die RFP ( mangels korrekter Einstellmöglichkeit ) mehr Wasser fördert als der Ablauf entsorgen kann. Wenn der Kugelhahn in der der Rückförderleitung komplett offen ist läuft das Wasser hauptsächlich über den Notablauf ab. Wobei, der normale Ablauf ist auch gedrosselt. Ich werde mal beide Hähne öffnen und schauen wie und wo es dann abläuft.

    Hört sich an, als ob Du einen Strohhalm anstelle eines normal dimensionierten Ablaufrohrs verbaut. Ist der Notablauf vielleicht dicker als das "Ablaufrohr"? Normalerweise ist das Ablaufrohr eine Nummer größer im Durchmesser als die Rückförderleitung.

    In der Rückförderkammer ist deutlich zu wenig Wasser, so dass es da auch ordentlich plätschert. Problem ist da, dass sich die Vectra nicht vernünftig steuern lässt.

    Nein, Deine Technik ist unvollständig. Tatsächlich ist es genau wie bei Dir vorgekommen richtig. Der Wasserstand im RFP-Abteil sinkt zuerst, wenn Wasser im System (Verdunstung/Entnahme) fehlt.

    Deshalb kommt der Sensor für die Nachfüllanlage auch genau dort hinein, und diese muss nachfüllen, bevor die RFP anfängt, Luft zu ziehen.

    Und weil der Vlieser nach dem Transport des Vlieses etwas Wasser frei gibt, was sich vorher im Vlieser aufgestaut hat, muss im RFP-Abteil so viel Platz sein, dass dieses Wasser aufgefangen wird, ohne dass der Wasserstand im Abschäumerabteil steigt und den Abschäumer eventuell zum Überkochen bringt.

    Die Optimierungsaufgabe ist jetzt, den Sensor so niedrig zu platzeren, dass er auslöst, bevor die RFP Luft zieht, genügend Raum hat für das Wasser aus dem Vlieser und nicht so niedrig steht, dass es röhrt wie in der Toilette.

    Diese Geräusche werden später noch besser, wenn sich die Biofilme auf der Oberfläche bilden und das Wasser an der Oberfläche bleibt.

    Naja jetzt weiss ich nun das ich 10 cm Platz zur Scheibe lasen muss, habe es ja nicht gewusst weil ich sie ja noch nicht bestellt habe? Und sie noch nicht habe?

    Alles Licht, was an die Seitenscheiben geht führt in erster Linie zu Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Im Aquarium nennt man das Scheibenputzen wegen Algenwachstum. Etwas führt es auch durch Reflektion zu indirekter Beleuchtung, aber dafür muss geputzt werden...

    Diese hat leider nicht der Meewasser Geschäft! Denn ich möchte schon auch bei ihnen also der mich so toll beraten hat alles kaufen! 😊😊

    Das ist keine schlechte Haltung und hilft auch den wenigen noch vorhandenen Geschäften, sich über Wasser zu halten. Allerdings schränkt man sich bei bedingungsloser Bindung deutlich ein, was auch nicht wirklich fair sich selbst gegenüber ist.

    Mein Standpunkt ist deshalb: ich kaufe das Verfügbare vor Ort, wo ich gut beraten wurde, auch wenn es etwas teuer ist als im Versandhandel. Aber wenn das Gewünschte nicht vor Ort vorhanden ist wird es eben online bestellt. Gute Beratung bedeutet aber auch, dass ich wieder komme und weiter einkaufe, besonders die Tiere wie Korallen, Fische und Wirbellose.

    Also, die RFP ist nicht eingeschaltet. Im Rohr des Rücklaufs ist kein Loch, sondern ein RSV ( war schon verbaut, habe ich erst später erkannt ). Dementsprechend ist das TB mit der RFP auch trocken. Trotzdem fiel der Wasserstand auf unterhalb des Überlaufkammes. Wo liegt der Fehler?

    Aber ich vermute mal, dass der Schieber zu weit zugedreht ist, das nicht genug Wasser zum Technikbecken zurückkommt und die RFP

    Mehr leistet als nachläuft

    Fast alle Lampen für Meerwasseraquarien können über eine Steuerung mit einem Tagesverlauf angepasst werden, aber dies ist nicht entscheidend. Wichtig ist zuerst, dass die Korallen ausreichend, nicht zu viel und nicht zu wenig Licht erhalten und der Tagesverlauf in der Dauer für die Korallen angemessen ist.

    Was das genau ist hängt von der Lampe, der Art, wie sie über dem Becken angebracht ist, ob hoch darüber oder dicht über dem Wasser und den Korallen im Becken ab.

    Alles andere ist Spielerei und Vorliebe. Ob dies nun eine Blauphase oder ein langsames Hochdimmen ist, gehört zu den persönlichen Vorlieben.

    Egal, ob jemand die gleiche Lampe hat, entscheidend ist, dass es für DEIN Becken passt. Wenn Du unsicher bist, leihe Dir ein PAR-Meter und stelle die Beleuchtung so ein, dass sie an dem Aufstellort der Koralle 100-400 PAR hat, je nach Besatz, ob Weiche, LPS, oder SPS. Die Hauptbeleuchtungszeit sollte etwa 8-10 Stunden betragen.

    Hallo Stefan, der Fehler ist klar VOR dem Becken!

    Das "RSV" soll wohl ein Rückschlagventil sein? Die sind leider berüchtigt dafür, dass sie im Ernstfall nach längerer Zeit versagen, weil der Bewuchs oft dafür sorgt, dass sie nicht mehr sauber funktionieren.

    Wo das Wasser hin ist kann nur auf zwei Wege geschehen: Verdunstung oder Abfluss. Da Du aber nichts über den Zeitrahmen geschrieben hast, in dem das Wasser "verschwunden" ist, können wir nur rätseln und auf vernünftige Informationen hoffen. Ein größeres Becken mit Oberflächenströmung kann mehrere Liter pro Tag verdunsten. Mein Becken verdunstet in der trockenen Winterluft gut 5l pro Tag.

    Normalerweise ist die Verdunstungsnachfüllung im Technikbecken im Rückförderabteil, was bei Dir trocken ist und ich nehme somit an, dass es keine Nachfüllung gibt. Was war eigentlich noch mal Deine Frage?!?

    Von der Ferne kann man viel vermuten. Ich gehe am ehesten vom wahrscheinlichsten aus: das Becken liegt nicht ganz plan auf und nach dem Befüllen biegt es sich leicht unter dem Druck des Wassers. An einer Schwachstelle (Riss) merkt man es dann am schnellsten. Ohne Schwachstelle wäre alles wahrscheinlich dicht.

    Du hast neben der Plexi/Durchführung(Dichtung) jetzt auch noch die Plexischeibe/Glasscheibe als Tropfmöglichkeit. Wenn Du das mit Aquariensilikon verklebt hast, dann ist das wahrscheinlich auch bei einer guten Verklebung etwas schnell gewesen. Eine Flächenverklebung mit Silikon dauert, bis sie durchtrocknet und härtet.