Beiträge von Sandy Drobic
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Worauf ich hinaus will ist schlicht, dass Futter auch dann Tiere erreicht, wenn sie es auf Umwegen über andere Tiere indirekt aufnehmen. Und dass dieses Futter vollwertig sein muss, denn sonst werden die Tiere über kurz oder lang an Mangelernährung leiden. Dabei ist es ganz egal, ob es Menschen, Fische oder Wirbellose sind.
Bei den Berghia sieht man es halt besonders prägnant, weil sie Nahrungsspezialisten sind und so die Nahrungswege sehr eindeutig sind. Bei Korallen etwa ist das nicht so gut sichtbar, weil diese ihre Versorgung über mehrere Wege realisieren können, sei es über direkte osmotische Aufnahme von Ionen, über Futter, über Umwandlung im Körper oder über Bakterien/Algen.
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Das siehst Du falsch, es reicht nicht, um als Grundlage der Ernährung für andere Lebewesen zu dienen. Das meinte ich damit als ich erwähnte "Von nichts kommt nichts". Berghiaschnecken ernähren sich von Glasrosen. Ich habe eine Unzahl von Glasrosen im Becken. Bedeutet dies, dass die Berghiaschnecken im Schlaraffenland sind? Eben nicht, wenn die Glasrosen nicht mit gehaltvollem Futter versorgt werden.
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Um die Copepoden und andere Kleinkrebs-Population stabil zu halten brauchst Du eine regelmäßige Fütterung, und zwar mit gutem Futter. Von nichts kommt nichts und wenn die Leierfische sich ausschließlich aus dem Becken ernähren wird geht es eben indirekt über das Futter. Ich hatte das bei den Berghiaschnecken erlebt. Massenhaft Glasrosen aber der Gehalt an Nährstoffen der Glasrosen war offenbar zu gering, wenn sie kein gutes und vollwertiges Futter bekommen. Erst durch gute Wasserwerte und gutes Futter für die Glasrosen kam Stimmung auf.
Artemia sind anders wie Mysis oder Krill kein vollwertiges Futter. Ähnlich Nannochloropsis salina.
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Der Hinweis auf pH-Wert und Lüftung ist der große Hinweis für den Unterschied zwischen Sommer und Winter. Bei einem größeren Becken würde ich unbedingt eine pH-Wert-Anzeige und eine Außenluft-Ansaugung für den Abschäumer realisieren. Das stabilisiert die pH-Wertschwankungen deutlich und damit auch das Becken.
Die Kosten halten sich auch sehr im Rahmen und sind absolut den Aufwand wert.
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Der Sensor für die Nachfüllautomatik kommt in das Rückförderabteil, dort sinkt der Wasserstand nämlich, wenn Wasser verdunstet.
Wenn Du einen Vliesfilter hast solltest Du den Sensor so plazieren, dass im RFP-Abteil genügend PUffer ist, dass das Abschäumerabteil nicht steigt.
Solange Du nicht den Temperatursensor in die Nähe des Heizstabs setzt sollte die Platzierung ziemlich egal sein. Wichtig ist nur, dass der Sensor immer von Wasser bedeckt ist. Ich nehme deshalb gerne das Abschäumerabteil, weil dort der Wasserstand immer definiert ist.
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Ist leider auf vielen Ebenen so. Vilterflies für einen Teichfilter kostet 40€, der gleiche für Meerwasser das vierfache. Da steht oft die Haltung hinter, dass Meerwasser teuer ist und der Verkäufer dies eifrig unterstützt.
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Übertreibe es nicht. Kleine Futtermengen etwa 2-3 mal pro Woche reichen völlig.
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Im Prinzip zwei Schritte:
"Animpfen" mit Lebendgestein, am besten regelmäßig kleine Brocken alle sechs Monate
Füttern der Korallen mit Staubfutter und ähnlichen Sachen, da vermehren sich die Kleinkrebse fast explosionsartig. Bei mir ist das Min S, Coral Dust, Coral Sprint, Microplancton, Calanus Plankton. Leider gehen auch die Glasrosen darauf mit extremer Vermehrungsrate ab.
Da kommt kein Leierfisch gegen an, aber es erfordert auch regelmäßige Fütterung der Korallen, die Microfauna holt sich dabei ihren Teil und gedeiht.
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Hört sich danach an, dass zu viel Leistung auf die LEDs gegeben wurde und die Abwärme nicht ausreichend abgeleitet werden konnte. Die alten Maxpekt LED-Leuchten waren bekannt dafür, dass sie sehr hoch bestromt und nach drei Jahren abgenudelt waren. Inzwischen hat sich bei den meisten die Einsicht durchgesetzt, dass die LEDs eben nicht bis zum erlaubten Maximum bestromt werden sollten und niedriger bestromt deutlich effizienter und kühler laufen.
War dies vielleicht ein älteres Modell?
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Algenkonzentrate werden durch starke Zentrifugen erstellt, wenn ich mich recht erinnere. Das bekommt lebendem Phytoplankton nicht so gut. Suche besser nach einem Zuchtansatz, der nicht konzentriert wurde.
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Bakterienrasen. Sauge es im Rahmen des Wasserwechsels ab.
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Leute, der Thread ist seit über sechs Jahren tot. Was soll der Käse?

-1 Gummipunkt wegen Störung der Totenruhe...
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Sandy, ich weiß Du meinst keinen Quarzsand.
Es muss unbedingt Korallensand sein. Quarzsand hat nichts im Meerwasseraquarium zu suchen (außer im Fließbettfilter). Er kann dramatische Folgen für doofe Fische haben, die den Quarzsand fressen.
Typisch, das ist so selbstverständlich für mich, dass ich es nicht erwähnt hatte.

Aber es schadet nie, das direkt mit zu erwähnen. Nur habe ich die pessimistische Befürchtung, dass die Leute, die das missachten auch die gleichen sind, die nicht weiter lesen und Deine Ausführung nicht mehr sehen.

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Ich habe so ziemlich alle Futterautomaten durch und habe mich letztendlich dafür entschieden, einen anderen Aspekt zu verwenden. Anstelle den Automaten narrensicher zu machen, habe ich beim Grässlin einfach das Futter etwas besser dosierbar gemacht. Einfach ein wenig Sand in die Schaufeln unter und auf das Futter gestreut, um das Anpappen zu verhindern und sicher zu gehen, dass das Futter auch wirklich rausfliegt.
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Du brauchst zuerst jemanden, der Dir hilft, Meerwasser in der Aquaristik zu verstehen. Das sollte bevorzugt jemand in der Nähe sein, der auch mal vorbeikommen kann und einen Blick auf das Quallenbecken wirft und viel Geduld mitbringt.
Der Einstieg in die Meerwasseraquaristik ist nicht einfach und es dauert wirklich lange, bis man die ganzen Zusammenhänge einordnen kann. Erst dann kann man aber die richtigen Schritte zur Korrektur von Problemen vornehmen.
Bei so einem kleinen Aquarium kann es sehr schnell zum Kippen kommen, ohne einen Mentor wirst Du es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schaffen. Ein Aquarium ist kein stabiles System, sondern im Gegenteil ziemlich labil und muss deshalb regelmäßig über die Wasserwerte kontrolliert und korrigiert werden.
Es hilft wenig, wenn ich Dir jetzt sage, mache dies oder das, wenn Du nicht versteht, warum ich es empfehle.
Du kannst das vorhandene Wasser in einen Eimer kippen und zum Ausspülen von Filterwatte und den Keramikbällchen verwenden. Die müssen nicht porentief rein sein.
Lebendgestein bringt viele Bakterien mit und ist eine Art Starterkultur. Was zur Vermehrung der Bakterien nötig ist sind Nährstoffe und die vielen Spurenelemente im Wasser. Nährstoffe kommen über das Futter rein und die Spurenelemente werden über die Wasserwechsel aufgefrischt. Dafür sollte der Wasserwechsel dann auch 15-30% sein, wenn es nicht wöchentlich stattfindet. Hängt aber auch vom Futter ab. Totes Futter, welches schnell absinkt und nicht von den Quallen gefressen wird, muss nach kurzer Zeit entfernt werden.
Du musst nicht jede Woche Wasserwechsel machen, aber auf jeden Fall die Watte und den Filter auf Schmutz prüfen und etwas reinigen. Alles andere an Bakterien außer Lebendgestein brauchst Du nicht. Die Nahrung kommt über die Artemia und Futter schon rein. Was Du tun kannst ist die Artemia anreichern über Vitamin und Nährstofflösungen. damit kommen dann genügend Spurenelemente und Nährstoffe rein, dass Quallen und Bakterien davon leben können. Artemia sind als Nahrung nicht sehr wertvoll, daher die Anreicherung. Du kannst dafür auch Plankton/Planktonersatz fertig kaufen wie so was:
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Ich will ja hier nicht den Moralapostel spielen, aber ich pers. finde es, gerade als blutiger Anfänger, ziemlich fragwürdig solche Aquarien betreiben zu wollen...
Gerade für Anfänger ist es sehr schwierig zu durchschauen, wie komplex dieser ganze Stoffwechsel im Meerwasseraquarium abläuft und was alles schief gehen kann. Und jeder hat wohl schon einen Verkäufer mit flinker Zunge erlebt, der dem Kunden erzählt, wie einfach das alles ist. Nur Mittelchen A mit Gerät B nach Methode C und kurze Zeit später ist alles bereit und das Becken kann starten.
Wenn jemand fragt nach Hilfe und noch keine Tiere totgepflegt hat ist das schon ein sehr guter Anfang! Jeder hat mal klein angefangen und es dauert halt, bis man sich einigermaßen eingearbeitet hat. Wichtigste Starthilfe ist ein Mentor, der einem mit Rat und Tat zur Seite steht und die Situation gerade rücken kann, bevor alles kippt.
Tipp am Rande: Den Wohnort (nur die Stadt, nicht die ganze Adresse) einzutragen im Profil kann helfen, einen Helfer zu finden. Oft findet sich in der Nähe jemand, der sich bereit erklärt, einem in der ersten Zeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
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Gehe ich richtig davon aus, dass Du bisher nicht viel mit Meerwasseraquaristik zu tun hattest?
Ich kann grob erklären, was dort vor sich geht, aber es umfasst nie alles, weil die Abläufe sehr individuell sind und je nach Start und Zugaben anders verlaufen.
Du hattest am Anfang ein Wasser ohne Nährstoffe, der Stickstoffkreislauf war nicht vorhanden. Dieser Stickstoffkreislauf funktioniert über den Abbau von Nährstoffen durch Bakterien.
Am Anfang ist Ammonium, welches durch Bakterien zuerst zu Nitrit und durch andere Bakterien wiederum zu Nitrat oxidiert wird. Dabei wandelt sich Ammonium in Abhängigkeit vom pH-Wert zu dem sehr giftigen Ammoniak um. Je höher der pH-Wert, desto mehr Ammoniak bildet sich.Meerwasser in normalen Aquarien wird mit starker Beleuchtung betrieben, da die Korallen das Licht brauchen für ihre Fotosynthese. Viele Bakterien und Algen, die in Meerwasseraquarien ebenfalls Fotosynthese betreiben, sind Teil des Biofilms und nehmen Teil an diesem Prozess, der das Licht über Fotosynthese zu Zucker umwandelt und somit in Nahrung. Dabei wird Kohlendioxid verbraucht und Sauerstoff produziert. Da Kohlendioxid mit Wasser sich zu Kohlensäure verbindet wird das Wasser durch Kohlendioxid angesäuert, der pH-Wert sinkt. Das ist auch der Grund, warum die Aufnahme von Kohlendioxid die Meere versauern lässt.
So steigt der pH-Wert im Tagesverlauf während der Lichtphase an und sinkt wieder in der Nacht, da die Tiere und Algen ohne Licht wieder Kohlendioxid abgeben und keine Fotosynthese betreiben können.
In Deinem speziellen Quallenaquarium funktionieren viele dieser Komponenten nicht. Du hast weder eine starke Lichtquelle und sollst das Aquarium auch nicht ins Sonnenlicht stellen. Noch hast Du irgendein Substrat, wo solche Bakterien beleuchteten Siedlungsgrund finden, wie es normaler Sand und Dekogestein im Aquarium ist. Die Scheiben/Wände werden statt desssen immer wieder geputzt und gesäubert, das einzige Siedlungssubstrat sind die Biobälle im Filter.
Es gibt auch keinen Abschäumer oder gute Oberflächenströmung, um einen Gasaustausch mit der Umgebungsluft vorzunehmen. Für die Quallen sollte es zumindest ausreichen, aber behalte bitte im Hinterkopf, dass Bakterien sehr viel Sauerstoff zehren können. Regelmäßige Wasserwechsel später sind Pflicht.
Die Bakterienlösung, mit der Du angefangen hast, war abgelaufen und offenbar gekippt, Du hattest einen starken Nitratpeak, der mit jeder Bakteriendosis weiter anstieg. Diese Bakterienlösung war der Anfang des Scheiterns. Ob überhaupt noch lebendige Bakterien dort drin waren da bin ich etwas skeptisch. Ab diesem Punkt hättest Du am besten direkt schon neu starten sollen, bei so einem kleinen Aquarium mit den wenigen Litern ist das einfach und günstig.
Das Lebendgestein enthält direkt aus dem Meer eine Vielzahl von Bakterien, die sich dann auf dem Substrat (Keramikbälle und Watte) vermehren können. Um sich vermehren zu können brauchen sie Nährstoffe (Stickstoff, Phosphor und Kohlenstoff) und Spurenelemente. Im normalen Aquarium bekommen sie diese Nährstoffe indirekt und direkt über das Futter für Fische und Korallen. Aus dem Lebendgestein selbst werden nicht alle Tierchen und Beläge überleben, sie zersetzen sich und geben die Nährstoffe ab.
Aber es werden einige Bakterienstämme überleben und diese Nährstoffe abbauen und so den Stickstoffkreislauf starten. Am Anfang solltest Du eventuell eine Spur Ammonium messen können, oft aber auch nicht, da das Lebendgestein heute kaum noch Beläge hat. Nach zwei Wochen sollte jedoch nichts mehr von Ammonium messbar sein und Nitrit wahrscheinlich ebenfalls verschwindend gering. Nitrat dürfte ebenfalls sehr wenig messbar sein.
Du kannst Artemia-Nauplien einsetzen und mit winzigen Spuren von Staubfutter füttern. Wen sie überleben ist es gut und die Quallen können rein. Wichtig ist hier, dass nicht zu viel Futter am Anfang reinkommt, denn das Aquarium ist winzig und der Bereich, wo Bakterien wachsen können sehr klein. Das braucht einige Wochen, bis sich das alles etabliert.
Diese Nanobecken sind eigentlich nichts für Anfänger, denn sie kippen sehr schnell und wenn man nicht den Überblick hat über die Zusammenhänge wird es schwierig, die Aquarien über längere Zeit erfolgreich zu betreiben. Ich drücke Dir die Daumen.
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So wird das nichts. Die Bakterienlösung hat offensichtlich eine Menge Nitrat drin, das bekommst Du nicht so einfach weg. Da noch nichts drin ist und ohnehin der Ansatz nicht funktioniert würde ich noch einmal ganz von vorne beginnen.
Wasser komplett entsorgen und neues Wasser anmischen.
In die Filterkammer am besten ein oder zwei kleine Stückchen Lebendgestein mit rein zu den Keramikbällen, die mitgebrachten Bakterien in dem Lebendgestein sind besser als alle Bakterienlösungen. Am besten in einem Geschäft fragen, ob Du ein oder zwei kleine Steinchen von 100-200g haben kannst. Aber bitte echtes Lebendgestein.
In der Zwischenzeit, wo das Aquarium sich einfährt kannst Du Pipette und ähnliche Hilfmittel holen, womit Du später die Futtereste aufsaugst und Artemia ansetzen für die Zucht.
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Nicht jedes Mittel funktioniert in jedem Aquarium auf die gleiche Weise. Die NPO-Pellets sind erst mal nur konzentriertes Futter, welches für Bakterien geeignet ist. Damit das ganze funktioniert sind zuerst die Bakterien selbst nötig, die sich erst mal ansiedeln müssen. Dann müssen noch die übrigen Elemente ausreichend vorhanden sein, damit die Bakterien sich vermehren können, also neben Stickstoff (etwa aus Nitrat), Phosphor (aus Phosphat) und Kohlenstoff (aus Futter) etwas Spurenelemente.
Erst wenn kein limitierender Faktor das Wachstum der Bakterien hemmt wird das funktionieren.
Schau Dir mal die letzten ICPs an, ob dort vielleicht Limitierungen bei den dynamischen Elementen oder auch in der Organik sind.
Viele haben oft erst nach 2-3 Monaten eine Reduzierung feststellen können, wenn die Limitierungen beseitigt sind.
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Mache lieber einen eigenen Thread auf, das wird etwas viel für den Wodka-Methoden-Thread. (^-^)
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Mein aktuelles Aquarium existiert durchgehend seit 2011 und beherbergt u.a. ein A.ocellaris Paar, dass über 25 Jahre alt ist..
Beispiele wie Deines gibt es und demonstriert, dass es durchaus möglich ist. Aber es ist eben eine echte Ausnahme und nicht der Regelfall. Wie ich bereits geschrieben habe: Becken mit einer Standzeit von mehr als 10 Jahren sind leider nicht sehr häufig.
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Eigentlich taugt das Thema hervorragend für das Sommerloch, denn einer der Gründe, warum viele Fische nicht ihr natürliches Alter im Becken erreichen ist das Versagen von Technik oder Stromausfall, während der Besitzer in Urlaub ist. Passiert es während der Anwesenheit ist es meist nicht kritisch, da direkt die notwendigen Maßnahmen getroffen werden können. In Abwesenheit dauert es meist zu lange, bis die Vertretung das Malheur sieht und Alarm schlägt.
Becken, die mehr als zehn Jahre ununterbrochen laufen und den Besatz konstant pflegen sind leider nicht so häufig wie es sein sollte. Ganz zu schweigen von den Fischen die 30-40 Jahre alt werden können. Und dann, wenn aus Altersgründen das Aquarium aufgelöst wird, da es durchaus auch einiges an körperlicher Arbeit erfordert, wird es tatsächlich schwierig, die großgewachsenen Klodeckel zu vermitteln.
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Doktorfische haben in der Natur ein Revier, das hunderte von Quadratmetern groß ist, das ist im Aquarium einfach nicht machbar. Frage ist viel eher, was man tun muss, damit die Fische sich natürlich verhalten und wohlfühlen. Das fängt an bei Wasserwerten, Futter, geht zur Zusammenstellung der Aquariengesellschaft über bis hin zu Gestaltung von Deko, Schwimmraum und Strömung bis hin zum Verhalten des Pflegers vor dem Aquarium. Es muss alles zusammen passen, damit die Fische wirklich leben können und nicht nur existieren, mehr oder weniger.
Der berühmte Plan B ist immer gut, aber oft gibt es keinen Plan B. Zumindest sollte man vor dem Kauf klären, ob der Fisch wieder zurückgenommen wird, wenn es im Aquarium nicht funktioniert, warum auch immer. Wenn das nicht der Fall ist kann man zumindest nicht behaupten, dass man die möglichen Probleme nicht vorhersehen konnte.
Erfahrung mit solchen Fischen zu haben ist immer gut, aber irgendwann muss man ja auch anfangen, diese Erfahrungen zu sammeln, und wie immer: kein Fisch ist wie der andere, auch nicht in der gleichen Art.
Und pauschal zu sagen, das und jenes geht gar nicht haben viele schon ignoriert und einige haben den Stand des Wissens dann auch tatsächlich erweitert und gezeigt, dass es doch geht. Von daher würde ich solche Bausch und Bogen Kommentare eher als das Theater einstufen, was es dann auch ist.
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Wird auch primär in der Tritonmethode verwendet, auch wenn es einige Exoten gibt, die Caulerpa-Algen verwendet haben. Würde ich aber definitiv nicht empfehlen aus verschiedenen Gründen.
Dann schon eher Weichkorallen ins Refugium hauen, das soll auch nicht schlecht funktionieren.
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Was ist der Unterschied zwischen pH, kH etwa auf der einen Seite und Nitrat, Phosphat, Calcium auf der anderen Seite? Das eine ist linear und das andere logarithmisch. Eine Steigerung von kH 5 auf 6 ist nicht exakt das gleiche wie kH 7 auf 8. Das hat rein gar nichts mit der verwendeten Lösung, sondern sehr viel mit der Methodik der Messung zu tun. Wir übersehen oft, wie komplex das ganze manchmal ist und welche Rahmenbedingungen dazugehören, damit das ganze auch wirklich so funktioniert, wie es ganz einfach aussieht.
Ich habe auch explizit das Puffersystem angesprochen, welches auf einem Gleichgewicht zwischen kH, ph und CO2 beruht. Mit anderen Worten, es kann und WIRD sich ein Teil lösen, wenn die andere Komponenten nicht gesättigt sind. Das passiert etwa bei Verwendung von Atemkalk, im Sommer mit Klimagerät bei Unterdruck in der Wohnung, im Winter bei wenig Lüftung und anderen Gelegenheiten.
Daher ist es mir etwas rätselhaft, dass Du anscheinend der Meinung bist, dass kH für sich alleine steht und exakt rechnerisch unabhängig von den Rahmenbedingungen bestimmt werden kann. Schau Dir noch mal die Grundlagen zum Puffersystem bei Armin Glaser "Ratgeber Meerwasserchemie" an. Wann immer ich da wieder drin rumblätter gibt es immer wieder Aha-Momente, was ich alles wieder zu wissen meinte und doch schnell verdränge.
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Vielen ist die Berghiazucht zusammengebrochen in der ersten Hitzewelle. Ich habe ein paar bekommen, aber so schnell scheint es auch nicht zu laufen mit den Berghia.
Garnelen ist ein guter Kompromiss, meine Kuekenthali hatten die Glasrosen gut unter Kontrolle, andere Garnelen funktionieren auch.
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Hallo Peter,
es ist nicht die Frage, welcher genügsamer ist, sondern wer sicher an Frostfutter geht. Ein Chelmon, der nicht futterfest ist (lasse es Dir vom Händler zeigen und akzeptiere keine Ausrede wie "ist schon gefüttert worden vor kurzem") wird in relativ kurzer Zeit nicht mehr existieren.
Der P. ocellatus ist meiner Erfahrung nach einfacher ans Futter zu bekommen, aber sicher ist es auch bei diesem Fisch nicht. Einige haben auch schon Futterverweigerer erlebt und durften ihm dann beim Sterben zusehen. Ist aber nicht so eklatant wie beim Chelmon, passiert aber leider auch.
Nebenwirkungen wiederum sind bei beiden bekannt und zu erwarten. Das hängt auch von den Korallen ab, die Du behalten möchtest. Acanthastrea sind berühmt dafür bei Faltern auf der Speiseliste zu stehen. Einige Zoas scheinen auch beliebt zu sein. Chelmon kann auch an Tridacna gehen, aber es hängt viel vom individuellen Tier ab.
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Chris, Du siehst es wirklich etwas zu verbissen. Die gleiche Lösung erhöht auch nicht exakt um den gleichen Faktor, wenn der kH-Wert ein anderer ist. Ich hatte das einmal, als der kH wegen ausgefallener Dosierung ziemlich niedrig war und ich sukkzessive den kH in Schritten erhöhte. Die gleiche Menge Dosierung hat mal um 0,7, um 0,85 und um 1,2 kH erhöht, je nachdem von welchem Wert ausgegangen wird.
Ich denke, dass hat Burkhard auch angesprochen, dass kH Teil des Pufferssystems ist und je nach Kohlendioxidgehalt, Temperatur und pH-Wert eben sich löst in verschiedene Bestandteile des Puffersystems, so dass man nicht davon ausgehen kann, dass Natriumhydrogencarbonat sich rein als kH löst und nicht mit dem Rest des Puffersystems reagiert.
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Schau mal nach Halymeda, die finde ich sehr hübsch und vermehren sich bei weitem nicht so stark. Die kommen manchmal mit dem Lebendgestein ins Becken.
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Caulerpa brachypus ist noch schlimmer, aber ich glaube auch nicht, dass Du der Alge großartig helfen musst, die krallt sich schon von alleine in das Gestein fest und schiebt schnell weitere Sprossen durch die Gegend. In ein Becken mit Gestein würde ich sie nicht freiwillig reinsetzen. Sie gehört zu den Kriechsprossalgen, die später nur sehr mühselig wieder zu entfernen sind, meist, indem das Gestein und alle befallenen Korallen entsorgt werden.
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Von der Ferne ist das immer schlecht zu sagen, was genau die Situation ist. Es ist normal, dass das Weibchen die Männchen stresst, weil es dazu dient, die Männchen nicht umwandeln zu lassen und die Rangordnung zu klären, aber wenn es ein so verbissener Kampf ist, dass das Motto ist "Es kann nur einen hier geben" sieht das eher danach aus, dass sich das neue Tier bereits zum Weibchen gewandelt hat und dies auch nicht mehr rückgängig zu machen ist. Zusätzlich kann es sich natürlich auch um ein grantiges Weibchen handeln, was keinen Bock auf ein Männchen hat, gibt es auch. "Etwas kleiner" könnte nicht gut sein, es sollte "deutlich kleiner" sein. Am besten ein Jungtier, was noch ranwächst, dann wäre die Sache klar.
Was da nun genau die Situation ist musst Du selbst beurteilen.
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Regelbare Aquabee haben eine sehr hohe Laufruhe, habe eine 8000er, die ist wirklich leise, sehr konstant und sehr effektiv. Seit dem Verkauf ist das Unternehmen allerdings am Schlingern, nicht so gut erreichbar und insgesamt von der Unternehmensseite her wenig vertrauenerweckend.
Red Dragon Pumpen sind ebenfalls etwas gemischt in der Bilanz. Die RD3 (Speedy) sind superleise, regelbar, aber fragil (Controller) und nicht mehr erhältlich. Gibt auch keine Ersatzteile mehr. Die RD5 habe ich keine eigene Erfahrung mehr mit gemacht, die RD-X sind auch leise und funktionieren gut, habe aber bisher nur wenige Jahre eigene Erfahrung gemacht. In dieser Zeit sind sie gut, leise und zuverlässig gelaufen, Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut.
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Hallo Namenloser,
im Ablaufschacht brauchst Du die Rohre nicht verkleben, es ist sogar für Wartungen besser, wenn sie nur gesteckt sind, auch das Rückförderrohr.
Der Hauptablauf kann direkt auch auf dem Glasboden sein, ich habe nur ein Sieb eingesteckt, um zu verhindern, dass Schnecken oder Fische dort reinkommen und den Ablauf blockieren. Tatsächlich sollte er deutlich unterhalb des Füllstands sein, weil sonst die Gefahr besteht, dass Luft von oben angesaugt wird und es zu dem berüchtigten Toillettenrauschen in der Leitung kommt. Das Sieb verhindert auch dies.
Der Notablauf sollte so hoch sein, dass er erst in Verwendung kommt, wenn der Füllstand im Ablauf etwa auf der Höhe des Wasserstands im Schaubecken ist. Sinnvoll ist es, auch hier einen Schutz draufzusetzen, der verhindert, dass Fische und Schnecken dort reinkommen.
Der Rücklauf sollte etwas unterhalb des Wasserstands im Schaubecken enden, damit es still ist. Allerdings sollte er auch nur gerade über die Kante des Ablaufschachts gehen, damit er den Raum über dem Becken nicht blockiert. Denke bitte an das Loch für das Rückförderrohr, damit bei Stromausfall bei fallendem Wasserstand Luft eingesaugt wird und das Technikbecken nicht überläuft. Wenn das funktioniert ist es egal, wie tief das Rückförderrohr ins Becken geht, das Luftloch oben an der Kante des Ablaufschachts sort dafür, dass das die Rückförderleitung bei Stromausfall Luft zieht und so den Ablauf stoppt.
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Stomatella auricula Variable Ohrschnecke
Ich kenne sie noch als Stomatella varians, die Namen ändern sich schneller als man hinschauen kann. Nenne sie "Ohrschnecke" und gut ist.
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Es ist ein Red Sea Reefer mit 525 Litern geworden.
He, mein Beileid! Hoffentlich ist die Versicherung angepasst. (^-^)
Es sind einfach zu viele RS-Becken undicht geworden. Ich drücke die Daumen.
Aber ein Systembecken für den Anfang ist wahrscheinlich schon die einfachere Wahl.
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Mein Beileid! Ich bin in Düsseldorf leider zu weit weg um zu helfen, sonst hätte ich ein 500l Becken bezugsfertig hier, das ich gerade einfahre.
Eventuell hilft es eine Regentonne 300l aus dem Baumarkt zu besorgen, das sollte zumindest ein paar Tage mehr Zeit zu verschaffen, bis die Tiere vermittelt werden können. Gibt es Händler in der Umgebung, wo Du die Tiere notfalls hinbringen kannst?
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ASA: Ableger sucht Alternative. Einige LPS machen das so und werfen auf diese Weise selbst Ableger ab. Bei mir hat sich ein Ableger der Caulastrea auch so abgesondert.
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Habe ihn jetzt seit ca 3 Monaten und er war in dieser Zeit eigentlich auch immer geöffnet.werde dann demnächst, falls ich die Chance noch wiederbekomme, zum Füttern die Strömung dann abschalten. Vielleicht hilft das ein wenig 😬
Wenn Dein Röhrenwurm ein Fisch wäre, dann könnte das tatsächlich helfen. Der Röhrenwurm braucht aber die aktive Strömung, nicht zu viel und nicht zu wenig, um die Nahrung herausfiltern zu können. Die Strömung abzuschalten wäre wirklich kontraproduktiv.
Regelmäßige Fütterungen mit Staubfutter, Plankton und ähnlichem 2-3 Mal pro Woche und er wird deutlich zufriedener sein. Lieber Menge als Häufigkeit reduzieren.
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Die Kardinalsgarnele scheint deutlich langlebiger zu sein als etwa die Weißbandputzergarnele. Ich habe bis zu sieben Jahre im Gedächtnis für die Kardinalsgarnele. Die Weißbandputzergarnele kommt bei mir nur auf drei bis maximal vier Jahre, teilweise sogar noch deutlich kürzer, wenn ich sie wegen eines Korallenwächters nur als große Garnele eingesetzt hatte.
Angesichts des Alters würde ich aber auch tippen, dass die Lebenszeit der Garnele sich dem Ende zuneigt.
