und das laut knackende Geräusch dazu hat mich anfangs echt erschreckt.
Der Sog den der Fisch dabei erzeugt muss ziemlich heftig sein.
Das ist höchstwahrscheinlich dem ausstülpbaren Kiefermechanismus geschuldet.
Gruss
und das laut knackende Geräusch dazu hat mich anfangs echt erschreckt.
Der Sog den der Fisch dabei erzeugt muss ziemlich heftig sein.
Das ist höchstwahrscheinlich dem ausstülpbaren Kiefermechanismus geschuldet.
Gruss
Beim Mandarin-Leierfisch ist es meistens aber zu wenig Nahrung, da er ein Dauerpicker ist.
Den Audruck "Dauerpicker" wird auch von mir verwendet. Oberflächlich gesehen, scheint das so, wenn man an einen Vogel denkt. Das ist aber anatomisch beim Synchiropus nicht gegeben.. Die Nahrung wird durch eine ruckartige Bewegung des Kopfes eingesaugt!!
Gruss
Hajo
MinS ist eigentlich ein Flüssigfutter, das sich im Becken sofort auflöst.
ist mir schon klar. Die Probleme mit Staubfutter sollten auch nur ein Hinweis sein. U. a. ist Min S auch in meinem Futtersortiment vorhanden. ![]()
Gruss
Hajo
Meistens werden sie ganz unten positioniert was oft zu wenig Licht ist. Ich finde, wenn man regelmäßig Phytoplankton füttert, halten sich die Muscheln wesentlich besser. Ansonsten hat man nur 6-9 Monate Freude, weil sie langsam verhungern
Ja, Chris. Es wird sich weniger mit der Biologie der Muschel auseinandergesetzt, als auch mit der Frage nach der Position im Becken. Beim Händler werden die kleinen Muscheln meist in sehr flachen Schaubecken mit weniger starken Funzeln beleuchtet. Aus optischen Gründen und aus Verkaufszwecken meist von oben einsehbar. Hier mag das Licht für den Übergang noch gerade ausreichend sein. Im heimischen Becken dagegen, wird die gleiche Lichtstärke durch die (normale) Beckenhöhe reduziert. Dieser Lichtverlust reicht schon aus, um das Leben der Muschel zu erschweren. Maxima und Crocea gehören nicht auf den Boden, sondern möglichst weit in den oberen Bereich der Aufbauten. Es sei denn, man kann die nötige Lichtintensität auf den Boden bringen.
Gruß
Hajo
Eine kleine Anmerkung.
Tridacna benötigen keine zusätzliche Fütterung. Schon gar kein Staubfutter. Ganz im Gegenteil. Bei kleineren Muscheln kann das zum Verkleben der inneren Organe führen. Hauptsächlich ernährt Tridana sich über die Photosynthese und gelösten Nährstoffen aus der Wassersäule, Den Grossteil ihrer Nährstoffe bezieht die Muschel aus den Zooxanthellen und nicht durch Filtrieren. Eine Ausnahme sind sehr junge, kleine Muscheln mit noch nicht voll entwickelten Mantellappen. Diese sollte man mit sehr kleinem Phytoplankton füttern. Was den Adulten auch nicht schadet. Da die meisten Tridacna-Arten im obersten Bereich der Wassersäule zu finden sind, ist bei der Beleuchtungsfrage ein Vollspektrum angesagt. Reines blaues oder stark blaulastiges Licht ist zu vermeiden.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Meist werden die physilogischen Tätigkeiten der Organe nicht verstanden. Dieser Fisch hat einen stark verkürzten Verdauungstrakt, eine kurze Röhre. Synchiropus MÜSSEN also immer im Futter stehen. Wenn laut Berichten davon ausgegangen wird, dass ausgewachsene Synchiropus 200-500 Copepoden o. ä. als notwendige, tägliche Futtermenge benötigen, wird schnell klar, dass einer halbwegs optimalen Ernährung bald der Boden entzogen sein wird. Die Kompensation mit jeglichem Ersatzfutter wird nur klappen, wenn der Fisch es akzeptiert und - das ist essentiell - dem Fisch permanent!!! zur Verfügung steht. Entgegen manch anderer Meinung ist eine kurzgetakte Fütterung über den ganzen Tag anzustreben, um die ineinandergreifenden physiologischen Abläufe der Organe intakt zu halten. Eine schrumpfende Leber, damit fängt es meistens an, ist der Anfang von allem Übel.
Ab und zu und/ oder sporadisch zu füttern reicht nicht aus.
Gruß
Hajo
Ich benutze die Red Sea Dose seit Jahren und finde sie ziemlich gut. Andere Produkte des Herstellers benutze ich eher weniger.
Dito. Sehr zuverlässig.
Gruss
Hajo
Moin, Hajo
Das werde ich mir morgen mal durchlesen, Danke für die Info
. Ursache war wohl ein Stromausfall. Alle anderen Geräte sind wieder angesprungen, nur die Vectra nicht. Was sagst Du zum zweiten Teil meiner Frage? Könnte das Wasser bei wiedererlangter Funktion der RFP im Becken irgendwas im eine negative Richtung beeinflussen?
Hallo Stefan,
förderlich ist das nicht. Es kommt aber darauf an, wann der Stillstand begonnen hat und wie lang er dauerte und wie hoch die Belastung zu diesem Zeitpunkt war. Auch das Verhältnis vom Wasservolumen TB zum Becken ist zu bedenken. Da aber alle anderen Geräte wieder angesprungen sind, sollte in dieser Zeit der AS im TB genug Sauerstoff geliefert haben. Zur Sicherheit würde ich einen Teil-WW im TB durchführen.
Gruss
Hajo
Hallo Stefan!
Es gibt unter reef2reef.com einige Informationen zu Macken der Vectra. Vielleicht ganz brauchbar?
Gruss
Hajo
Das stimmt wohl, deswegen wird unser Fuchs auch liebevoll Schissi genannt 😂
Also der Löwenzahn blieb bis jetzt unberührt.. ich teste nachher mal das Salatblatt, vielleicht kommt das besser an.
Etwas Fremdes erweckt naturgemäss Misstrauen. Das ist im Riff genauso wie im Aquarium. Das jeweilige Angebot sollte zumindestens einige Zeit am Clip befestigt bleiben. Wiederholtes Herumfummeln am Clip verstärkt das Misstrauen. In der Übergangszeit würde ich die übrige Futtermenge reduzieren. Das fördert das Interesse und die Neugier für den "Fremdkörper".
Gruss
Hajo
Ich hatte es vor ein paar Tagen mal mit einem Stück Banane versucht, aber da haben sich alle im Aquarium verstecktich häng heute mal ein Salatblatt an den Clip ran..
Beim 3. Versuch erbarmt sich mein System hoffentlich.![]()
Das Salatblatt nicht zu gross wählen. Je grösser es ist, desto scheuer erst einmal die Fische (eigene Erfahrung). Obwohl der Fuchs als Schisser bekannt sein dürfte, tippe ich mal auf ihn als "Vorkoster". Auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt, nichts unversucht lassen und weiter anbieten.
Gruß
Hajo
Einige Fragen : Werden Additive zur Förderung der Biologie ins Wasser gegeben? Wenn ja, welche. Wird über Kohle gefiltert? Bekommt der Flavescens auch genug tierische Proteine?
Gruss
Hajo
Was ich mich immer Frage ist, wie Fische über mehrere Wochen langsam verhungern und keiner tut was dagegen. Man hat sich ja im Vorfeld über die Fische informiert, hatte bereits viele und gute Tipps zum Tier und zur Fütterung ......
Da setzt du aber voraus, was nicht der Normalität entspricht. Etliche Käufe finden im Internet statt. Hier ist in der Regel Beratung nicht gegeben. Wer das erkannt hat, sollte die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Auch in der lokalen Szenerie trennt sich nur mühsam die Spreu vom Weizen. Woher sollen denn die nötigen Informationen kommen? Eigeninitiative ist in gewissen Kreisen ein Fremdwort.
Der Pessimist klagt über die in die Hose gehenden "Spontankäufe". Der Optimist hofft, dasss sie bald vorbeigehen. Der Realist sieht eine ungewisse Zukunft.....
Gruss
Hajo (Realist)
Ich hatte einen Titanheizstab von Schego. Der ist nach 9 Monaten durchgebrannt.
Weiß jetzt nicht, welche beste Heizerfamilie Hajo meint.
Der Hajo verwendet diesen Heizertyp schon sehr, sehr lange.
Nicht dauerhaft den einzelnen Heizer, aber eben diese Produktlinie von Schego. Bislang war kein Ausfall zu vermelden. Als Redundanz ein Heizer von Eheim. Allerdings tausche ich als Vorsichtsmassnahme die Heizer alle paar (4-5) Jahre. Der Zeitpunkt ist gekommen, wenn sich der im Wasser liegende Teil des Stromkabels nicht mehr ordentlich führen lässt. Nach bretthart kommt oft defekt. Das muss ich nicht haben.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Bei der Heizerfrage drängt sich u. a. das Thema der Sicherheit auf.
Absolut gibt es sie nicht. Aber alles hängt mit allem zusammen.
Es gibt Gründe, warum die Wahl einer externen Temperaturregelung von Vorteil sein kann. Den „Standard“-Regelheizer versteckt man gewöhnlich dort, wo er nicht auffällt. Somit entzieht er sich unserem Blick.
Die optische Kontrolle über die korrekte Funktion des Heizelements geschieht dann über ein separates Thermometer, da in den meisten Fällen, der Blick auf die Kontrollleuchte des Heizer verbaut oder zumindestens erschwert sein wird.
Mit einem externen digitalen Controller hat man alles unter Dach und Fach. Je nach Hersteller, lassen sich auch noch der Ph-Wert, die Temperatur, Uhrzeit etc. ablesen. Alles auf einen Blick. Zu jeder Tageszeit.
Es besteht auch die Möglichkeit den 2. Port der Schaltsteckdose ( wenn vorhanden) oder eine unabhängige Quelle für die Installation eines 2. Heizers zu nutzen. In der Regel ist das ein normaler Regelheizer, der voreingestellt, den Ausfall des ersten Heizelements auffangen soll. Elegant wäre eine Absicherung durch einen 2. Stromkreis.
Ich will das Thema nicht überspitzen. Mir hat aber vor 14 Tagen der Titanheizer seinen Dienst gekündigt. Das passiert leider auch in den besten (Heizer)Familien.
Gruß
Hajo
Externe Fühler sind eher für den Anschluss für „mehrere“ Heizer , die an verschiedenen Stellen in größeren Becken platziert werden oder nicht ?
Nicht ganz. Titan-Heizstäbe benötigen alle einen externe Fühler, Regler.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Das Fressquantum der kleinen Leierfische ist hoch. Leider sind wir oft dem Irrtum unterlegen, dass von der Grösse her gesehen, diese Fische auch die Bestbesetzung für ein kleineres Aquarium wären. Im Prinzip, ja. Wenn dem nicht die Futterfrage entgegenstehen würde. Je kleiner das Aquarium, desto kleiner wird die Grundfläche sein, desto spärlicher der Aufwuchs der Beckenfauna, und desto geringer das natürliche Futterangebot. Leierfische sind "Dauerpicker", also permanente Futtersucher. Dem müssen wir gerecht werden.
Einerseits ist der Drang oft gross, diese hübschen und auch etwas skurilen Fische gleich als Erstbesatz einzusetzen. Andererseits fehlt zum grossen Teil die Expertise, sie artgerecht zu pflegen. Bruder Leichtsinn wird sich bei der Futterfrage schnell in Schwierigkeiten bringen. Da die Paarhaltung von Fischen stets im Vordergrund steht, ist es ein natürliches Verlangen, dem auch hier gerecht zu werden. Leider vergisst man allzu oft, dass sich dann in einem kleineren, schwach besiedelten Becken 2 Fresser das karge Angebot von Kleinstlebewesen teilen müssen. Es wird sich bald zeigen, da ist einer zuviel! Warum geht man in solchen Situationen nicht den einfacheren Weg und setzt die Fische nacheinander ein? Zuerst das kleinere Weibchen. Lässt der gute Ernährungs- und Allgemeinzustand des kleineren Fischchens es zu, kann zu einem späteren Zeitpunkt der männliche Part folgen. Falls nicht, wäre das Zusetzen eines Partners unverantwortlich.
Ein Single im Aquarium lebt auch nicht schlecht.![]()
Gruß
Hajo
In Anbetracht der Wuchsfreudigkeit dieser Art wäre zwar eine aufmerksame Kontrolle angesagt, das radikale Entfernen ist aber nicht notwendig. Es sei denn, andere Korallen werden bedrängt und/oder überwachsen. Als eine nicht in den Griff zu bekommende Plage würde ich diese Art nicht bezeichnen. Warum also radikal entfernen? Der Stolon der Koralle lässt sich oft durch das vorsichtige Abziehen vom Untergrund enfernen. Reste gilt es so abzukratzen, dass keinerlei Teilchen verdriften. Im schlimmsten Fall würden daraus wiederum kleine Ableger entstehen.
Gruss
Hajo
Gehe mittlerweile stark davon aus, dass das Männchen gestorben ist. Dennoch die Frage, erst mal warten mit Nachsetzen (anderer Fisch ist nach wie vor munter und frisst)? Wenn ja wie lange warten? Brauch ich dann noch eine Schwimmschule zur Eingewöhnung? Soll der neue Fisch eher kleiner gewählt werden oder größer?
Das ist nicht einfach, da Elacathinus getrenntgeschlechtlich ist. Keine zwittrige Veranlagung. Du müsstest dann genau das richtige Geschlecht treffen. Einfacher wäre ein Tausch gegen Zuzahlung beim Händler gegen ein bereits fertiges Paar.
Gruss
Hajo
Zur Klärung des Geschlechts: Die Männchen betreiben bei dieser Art die Brutpflege.
Gruss
Hajo
Lt. Herstellern kommt man auch mit einigen E-Autos 800km weit.
Wie das Ganze unter Realbedingungen abläuft sollte bekannt sein...
Natürlich ist auch hier nicht alles Gold, was glänzt. Das hindert aber nicht, das Thema konstruktiv anzugehen. Allerdings soll die Beschaffenheit der Flockenmischung eine Rolle spielen, da innerhalb einer Mischung grössere Flocken den Auswurf behindern könn(t)en. Die Portionsmengen wären dann, über den ganzen Zeitraum gesehen, nicht immer konstant. Was ich persönlich für die Fische nicht als besonders gravierend empfinden würde.
Gruss
Hajo
"Eheim Futterautomat 3581 autofeeder besitzt ein aktives ventilierendes Belüftungssystem und sorgt für trockenes Futter bis zur letzten Flocke". So der Hersteller.
Gruss
Hajo
Wer die Aquaristik nur noch aus sozialen Medien kennt, ist bald überfordert.
Im Spannungsfeld "Meerwasser" gab es mal eine Zeit der Vereine und Symposien. Mit der Zeit wurde deren Anzahl weniger und auch kaum noch frequentiert. Pleiten, Pech und Pannen wurden da sofort abgefrüstückt.
In unseren heutigen Zeiten muss man aufpassen, dass man die richtigen Informationen erwischt. Auch wenn einem die falschen manchmal besser gefallen.
Nicht alle Informationen sind hilfreich. Manche sogar kontraproduktiv. Da fängt das Elend schon an. Denn Information ist de facto ein Stück Wissen. Was aber, wenn "Wissen" im Netz plötzlich unterschiedliche Meinungen abbildet?
Meinungsfreiheit bedeutet, dass jeder Mensch das Recht hat, sich eine eigene Meinung über einen bestimmten Sachverhalt zu bilden und auch (leider) zu verbreiten.
Die Wissenschaft liefert uns Fakten und belastbare Grundlagen. Meinungen haben da nichts zu suchen.
Nach Quellen und Kanälen zu suchen, die hochwertig sind und wo man verlässliche Informationen findet, will aber gelernt sein. So klar ist das auf Anhieb nicht. Faktenorientierte Informationen sollten es dann aber schon sein.
Gruß
Hajo
Servus All
ist dieses System € 450,00 Wert?
Ich hoffe es.
Dort, wo es angebracht ist, bestimmt. Einen anderen Vorteil sehe ich noch. Durch individuell festgelegte, zeitliche Intervalle beim automatisierten (Langzeit)Wasserwechsel, lassen sich die meisten Additive in ihrer Anwendung begrenzen, wenn nicht gar ganz abschaffen. Ob die Kosten für das Salz den Vorteil wieder zunichte machen, wäre eine andere Rechnung. Auf jeden Fall ermöglicht diese Methode, auch die händische, eine breit gefächerte Zuführung aller benötigten chemischen Elemente.
Gruss
Hajo
Ich bin mit Fischen aufgewachsen. Schon neben meinem Kinderbett stand ein Vollglasbecken!! mit Macropodus opercularis. Alles weitere fällt unter Datenschutz. ![]()
Ich würde heute auch nicht mehr bedingungslos den Empfehlungen von Peter Chuplaty in puncto Vergesellschaftungen folgen. Trotz des Vorworts eines Konrad Lorenz.
In den Anfängen bestand die Meeresaquaristik aus reinen Fischbecken, in denen sich Arten tummelten, die heute gar nicht oder nur auf Bestellung zu erwerben sind. Leider überlebten viele dieser Arten nicht. Das hatte etwas mit ihrer speziellen Ernährung und ihrer Krankheitsanfälligkeit zutun. Aber all das wurde ignoriert. Nachschub gab es immer. Man hatte ja Kupfervitrol. Die Behandlung verwandelte die ehemals etwas aufgehübschte Riffdeko in ein schwarzverschleimtes Szenerario. Ehe dort eine ausgewogene Biologie wieder Fuss fassen konnte vergingen Monate. Das hinderte aber nicht, neue Fische nachzusetzen. Aus heutiger Sicht unbegreifbar.
Die Zeiten haben sich geändert . Die Aufklärung ist weit fortgeschritten. Verhalten wir uns aber immer danach?
Kaum, wir verschaffen uns zwar mit verbesserter Technik einen Vorteil, finden aber keinen Zugang zur Verhaltensbiologie und reissen damit mit dem Gesäss Teile unseres Pflegeerfolgs ein. Sicher, Technik scheint einfach zu verstehen. Da gibt es eine Bedienungsanleitung. Auch Garantie. Man muss nicht viel darüber nachdenken. Beim lebenden Organismus eines Fisches sieht die Sache völlig anders aus. Es gibt dort artspezifische Verhaltensweisen, die erlernt sowie auch angeboren sein können. Darauf muss man eingehen (können). Sonst wird das nix.
Gruß
Hajo
ein thema im pottcast brachte mich zum nachdenken: das alter von fischen - was passiert mit ihnen, wenn es zur auflösung des beckens kommt?
gilt nicht nur für große docs u. äh. - auch riffbarsche können uralt werden.
Da setzt du aber schon voraus, dass die Fische alt werden oder dass ein wirklich langzeitgepflegter Fisch seinen noch älteren Pfleger überlebt. Das ist keine Normalität. Das sind Einzelfälle. Sicher, Fische können verhältnismässig alt werden. Dennoch ist das beileibe nicht der Regelfall. Ich möchte nicht wieder auf der Hitliste der Einfuhren und deren Interpretation herumreiten. Übrigens überleben betagte, langzeitgepflegte Fische den Umzug in ein anderes Milieu selten!
Eine artgerechte Pflege von Fischen setzt voraus, dass wir über ihre Lebensweise und Verhalten orientiert sind Dieser knappe Satz sagt alles das aus, was in der Praxis eben nicht oder recht selten zu beobachten ist. Sind wir aber ehrlich, setzen wir uns nicht selten über diesen Leitsatz hinweg.
Gruss
Hajo
Da fällte es dann doch schwer, mehr als Anemonenfische, Grundeln und ein paar kleine Riff- und Zwergbarsche für die Aquarienhaltung zu empfehlen...
Diesen Satz könnte man sich noch mal überlegen. Teilen wir noch die Realität oder nur Empfindungen? Genau genommen dürfte man auch diese Arten nicht empfehlen. Da diese, trotz schwindendem Interesse über die Jahre hinweg, immer noch zahlenmässig und mit weitem Abstand, die Stocklisten des Handels anführen. Obwohl auch diese Arten alt werden könn(t)en. Bei artgerechter Haltung in unseren Becken sollte die Zahl bestenfalls stagnieren und nicht von Jahr zu Jahr ansteigen. Das Ergebnis einer weniger artgerechten Pflege führt auf geradem Weg zu diesem Anstieg. Der Schwund ist enorm. Wo sind sie geblieben? Ist eigentlich klar. Die Tiere scheitern am notwendigen Erkenntnisvermögen ihrer Halter, die Halter scheitern an ihrem Anspruch, ihren Pfleglingen gerecht zu werden. Eine Mischung aus Desinteresse und Besserwisserei gab es schon immer und verstärkt das ganze Dilemma. Nix für ungut!
Gruss
Hajo
Aufruf zum Widerstand gegen nicht naturgemässer Haltung bestimmter Fischarten?
Die Diskrepanz zwischen Mindestanforderung und eng gesteckten biologisch sozialen Bedürfnissen ist fliessend und widerspricht sich oft.
Tief im Kern schon Ok, sich aber an den mangelnden Erkenntnissen der Teilnehmer in Ping-Pong-Manier abzuarbeiten? Geschmacksache.
Gruß
Hajo
Hallo liebes Forum,
es geht weiter.... Der Xantomethophon scheint wohl eine Kaiserin zu sein.
Hallo Eric,
ja, momentan noch. Lass dich nicht irritieren. Die Art ist ein Hermaphrodit. Als Weib geboren und mitunter als Mann geendet. Was für ein Leben!![]()
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Hin und wider stehen sich beim Thema Riffarchitektur unterschiedliche Ansichten und Vorgehensweisen gegenüber. Einigen ist das Material egal, Hauptsache neutral und giftstofffrei. Andere machen sich in diesem Zusammenhang schon Gedanken ob der Wirkung auf die biologisch ablaufenden Prozesse im Becken. Nicht nur das. Was beim Lebendgestein nicht selten unterschlagen wird, sind die nicht eingeladenen "Untermieter", die oft mit dem Gestein Einzug halten. Wer ein grösseres Becken sein eigen nennt, dem sind später (fast) keine Grenzen in der "Schädlings"bekämpfung mit sog. Fressfeinden dieser Plagen gesetzt. Es gibt für diese grossen Becken kaum eine Wachstumseinschränkung dieser Spezialisten. Besitzer kleinerer Aquarien sind da gekniffen und müssen sich beim Aufkommen von diversen Plagen auf nur wenige, kleine Arten beschränken. Was meist nervige Klimmzüge bedeutet und selten optimal verläuft.
In den Anfängen der Meeresaquaristik bestand die Riffarchitektur meist aus Dolomitgestein. Die natürlichen Mulden und Löcher waren ideal für die Platzierung von Korallen und Muscheln. Erst später verabschiedete man sich von den massigen Gesteinsbrocken und verbaute filigranes Material, wie Riffkeramik o. Ä. Das hatte zufolge, dass im Gegensatz zum Lochgestein, plötzlich deutlich mehr Raum für die Korallen zur Verfügung stand. Ausserdem trugen die dadurch entstandenen neuen Strömungskanäle zu einer besseren Versorgung der Korallen bei.
Die Basis meiner "Riffe" bestand, seit Jürgen Grobe, immer aus Lebendgestein. Egal, was sonst noch mitverbaut wurde, das Lebendgestein war immer dabei.
Bei kleineren oder mittelgrossen Aquarien ist Riffkeramik in ihrer Formvielfalt, nicht nur als Unterbau, keine schlechte Wahl. Soweit man sich nur auf einige, wenige Stücke beschränkt. Das Becken komplett zuzupflastern ist unsinnig, da den heranwachsenden Korallen der nötige Platz genommen wird. Der hohen Kunst des Aquascapings müssen wir auch nicht unbedingt frönen. Es würde bedeuten, mit nur wenigen Tieren einen optimalen künstlerischen Eindruck zu hinterlassen. Ein unaufgeräumtes Durcheinander ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Daher ist es sinnig, sich gleich am Anfang mit einer intelligenten zukunftstauglichen Innenausstattung seines Aquariums zu beschäftigen. Was in einem adäquaten Verhältnis von Lebewesen zu Riffgestein enden sollte. Das Angebot ist vielfältig.
Gruß
Hajo
Vielen Dank,
ich schaue mich bei Elena um.
Übrigens mein Name ist Dimi
Bei Besuch, mach vorher einen Termin.
Gruss
Hajo
Hallo Namenloser!
Versuch es mal bei Elena.
Dort wird dir sicher geholfen.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen,
Ich verwende Oceamo Duo (2x5l) Kanister seit längerer Zeit. Einzig und allein bei einer von nicht wenigen Lieferungen innerhalb eines grösseren Zeitrahmens, fanden sich bereits Kristalle vor dem Öffnen in der Lösung. Gut hörbar auch beim Schütteln. Das Gebinde wurde bei einem Internet-Shop und nicht direkt bei Oceamo bestellt. Ich habe diese Merkwürdigkeit der nicht sachgemässen Lagerung beim Versender zugeordnet. Möglicherweise wurden dort die Kanister nicht ordungsgemäss im Innenbereich gelagert. Ein Auskristallisieren erfolgt mit Sicherheit bei unverschlossenen Behältern oder deren mangelnder Abdichtung. Wie gesagt, mir ist das nur ein einziges Mal passiert. Davor und danach war alles im grünen Bereich.
Eine Situation war dennoch zu beobachten. Bei genau dieser Charge verstopften die Schläuche der Dosierpumpe schneller, als bei allen anderen Gebinden.
Gruss
Hajo
Alternativ wäre auch "Reefbase" von MW Bartelt möglich.
Gruss
Hajo
Update!
Hat nicht geklappt. Der neue ist jetzt so gut wie tot, total zerbissen und der alte hört nicht auf ihn zu attackieren. Ich werde jetzt erstmal keinen mehr nachsetzen.
Mfg fabi
Siehe #6 ! Im Raum steht immer noch der Erwerb eines fertigen Paares. Irgendeinen Abnehmer wird sich für das Einzeltier doch finden lassen. Die Voraussetzungen für die Pflege von Clowns sind in diesem Becken mehr als gegeben. Ich würde nicht auf halber Strecke verharren.
Gruss
Hajo
Ich glaube ich habe mich entschieden.
Garnelen scheiden wegen meinen Barschen aus Schnecken wegen meiner Lippis.
Es wird der Parachaetodon ocellatus von einem renommiertem Händler der ihn nur Futterfest abgibt.
Kostet mehr macht aber nichts
Ich danke Euch
Ich freue mich schon auf deinen Bericht.
Gruss
Hajo
Egal, für welchen der beiden Fische man sich entscheidet. Der Fisch muss dauerhaft im Becken bleiben, da bei der Entfernung desselben, die Aiptasien wieder aufkommen werden. Ich würde auch lieber in Richtung Garnelen oder Berghias tendieren. Dann gibt's auch keinen Stress mit den Korallen. Allerdings muss man auf eventuelle Fressfeinde der Schnecken achten. Sind sie vorhanden (Lippfische), müssen sie entfernt werden. Um ein gr.sseres Becken glasrosenfrei zu bekommen, muss man schon etwas tiefer in die Tasche fassen. Mit ein paar Schneckchen ist es nicht getan. Es zieht sich dann unverhältnismässig lang hin. Wie bereits erwähnt, ist die Aufmerksamkeit der Garnelen stark abhängig vom übrigen Nahrungsangebot und der verfügbaren Menge. Sonst verfällt man leicht dem Irrglauben, die Garnelen tun nichts. Hier auch nicht kleckern, sondern mit der Anzahl klotzen. Konkurrenzneid gibt es überall. Auch bei Lysmata & Co.
Gruss
Hajo
Update!
So, ich hab den kerl jetzt nach dem 2. Mal Schwimmschule rausgelassen und jetzt gehts. Keine aggression mehr. Beide schwimmen zusammen in den anemonen. Ich hoffe, das bleibt jetzt so.
VG
Davon ist auszugehen. Schönes Stilleben!
Gruss
Hajo
ihr bewahrt mich mal wieder vor einem Fehler.
Ich probiere es mal mit Gracilaria curtissiae (Rotalge) und keine Caulerpa Arten.
Gute Wahl.
Wer sich aber auf die Caulerpa einlässt, der sollte unkontrollierten Wildwuchs lieber vermeiden oder sein Becken nährstoffarm fahren. Das Foto wurde vor 26 Jahren aufgenommen, kurz bevor das Becken für die Pflege von Steinkorallen und Kaiserfischen umgestaltet wurde. Damals wurden zur Nährstoffreduzierung noch vorwiegend Caulerpa-Arten eingebracht. Auch mit der Hoffnung mancher verbunden, dass diese Algen den Fischen als Nahrung dienen könnten. Das war ein Trugschluss. Einmal drin, bekam man sie nur schlecht in den Griff.
Gruß
Hajo
