Was mich wundert, ist das es erst Tropft wo das Becken Komplet gefüllt ist
Möglicherweise ist das ein Problem des Drucks der Wassersäule, welcher direkt oder indirekt auf Ort und Lage der Dichtung einwirkt.
Gruss
Hajo
Was mich wundert, ist das es erst Tropft wo das Becken Komplet gefüllt ist
Möglicherweise ist das ein Problem des Drucks der Wassersäule, welcher direkt oder indirekt auf Ort und Lage der Dichtung einwirkt.
Gruss
Hajo
Bei Aquaemtions habe ich angegeben, dass ich keine Stege möchte. Ich vermute, die 10mm bei Brillant funktionieren nur mit Stegen.
Hallo Chris,
so isses. Mehr über "Mehr über Aquarium" auf der Brillant-Seite.
Gruss
Hajo
Hallo Stefan!
Das oft etwas schwierige Verhältnis von Centropyge zu Koralle & Co ist kein Geheimnis und ausführlich beschrieben. Das heisst nicht, dass alle Arten gleichermassen die gleichen unguten Ambitionen haben. Man kann aber anhand der Mehrheit der Taten erkennen, bei welcher Art man die Entwicklung weiterhin aufmerksam beobachten muss oder sogar gänzlich auf den Erwerb verzichten sollte. Bei der Abwägung spielt auch der vorhandene Korallenbesatz eine nicht unwichtige Rolle. Ein und derselbe Fisch in unterschiedlichen Riffgärten kann auch ein unterschiedliches Verhalten zeigen. So ist es durchaus nicht verwunderlich, dass sich einige Beobachtungen und die Schlüsse daraus nicht mit anderen decken. Dennoch sollte man sich nicht von diesen Ausnahmen der Vergesellschtung leiten lassen und bereits schon die Idee eines bestimmten Erwerbs kritisch hinterfragen. Vermutungen sind niemals Gewissheiten! Das betrifft auch das Thema der Nachzuchten.
Gruss
Hajo
Centropyge vroliki ist nur bedingt reef safe. Man muss mit Übergriffen auf Stein - und Weichkorallen und Muscheln rechnen. Eigentlich kaum ein anderes Verhalten, als alle anderen Zwergkaiser-Arten. Wer das toleriert, bekommt einen schönen und agilen Fisch.
Gruss
Hajo
Moin zusammen,
hat hier jemand schon Erfahrungen mit den "kleinen" Coris Arten wie caudi- & dorsomacula oder pictoides gesammelt und kann etwas über deren Verhalten sagen?
Man findet leider fast garnichts, nur über die sprichwörtlichen Elefanten im Raum wie gaimard usw.
Männchen erreichen 20cm, weibliche Tiere etwas darunter. Sandboden nicht unter 10cm ! Zwerge sind sie nicht!
Gruss
Hajo
Mal abgesehen von den Supplements - Kupfer wird auch über das Fischfutter eingetragen. Trocken- wie auch Nassfutter (Mysis, Kril etc.). Im Trockenfutter beigemengt, im Frostfutter natürlich enthalten.
Gruss
Hajo
hi,
was anderes - nach dem schlupf sind sie ja wahrscheinlich erstmal um untergrund verschwunden.
irgendwie müssen sie dann ja mal den weg in die geburtsanemone oder eine nachbarmone finden....
Hallo Joe,
findest du alles in dem Artikel.
Gruss
Hajo
Hallo Bernd,
stets zu Diensten.![]()
Interessant fand ich die Aussage, das junge A. ocellaris offenbar erst über den visuellen Kontakt, dann später olfaktisch auf ihren Wirt reagieren.
Gruss
Hajo
Hallo Bernd,
ich vermute einmal, dass dieser Bericht deine Fragen zum A. ocellaris beantwortet. Wenn nicht ganz, dann doch grösstenteils.
Gruß
Hajo
Hallo Hajo,
mein Freund hat von Kardinalen Ostorhinchus parvulus 25 Stück - Größe ca. 25 mm - in einem 1.500 Liter Becken. Bisher keine Verluste - schwimmen da seit ca. 4 Monaten.
Gruß
Klaus
Willst du mir etwa Appetit machen?![]()
Gruss
Hajo
Man kann auch ruhig einmal darüber nachdenken, ob der Selektionsprozess bei den Nachzuchten überhaupt noch funktioniert. Gendefekte o. ä. werden bei der riesigen Menge nicht mehr gründlich aussortiert. Gewinnstreben? Es gibt Artenschutzprogramme, die darauf abzielen, die genetische Vielfalt innerhalb einer Art soweit wie möglich zu erhalten und gleichzeitig angeborene Defekte zu verhindern. Survival of the fittest. Man kann Aussagen von Händlern finden, die viele in Gefangenschaft gezüchtete Clowns geliefert bekommen, die besser aussortiert hätten werden müssen. Werden sie aber nicht. Jetzt kann man darüber nachdenken, was die Konsequenzen sein werden.
Gruss
Hajo
Meine These:
Anemonenfischen geht es primär um den taktilen Reiz, weshalb sie auch entsprechende Weich- und Lederkorallen sowie passende LPS nützen. In der Natur fungieren Anemonen als Schutz, im Aquarium ist dies nicht notwendig.
Ja. Die Suche nach einem Wirt....
Während visuelle und chemische Reize bei der Fernorientierung dominieren, bestätigt der taktile Reiz letztlich nur die Eignung des Wirtsorganismus. Es beantwortet leider nicht die Frage, warum es in Becken mit Wirtsanemonen mal klappt und mal nicht.
Gruss
Hajo
Meine alte Anemonenfischfrau hat ihren jungen Lover das Kuscheln in der Anemone beigebracht. Nach ca. drei Tagen lebte der Kleine nicht mehr in seinem Plastikrohr, sondern fast in der Anemone (immer mit ca. 1cm Abstand zur Anne).
Das könnte eine Bestätigung des visuellen Reizes sein. Über den Geruchsinn klappt es nicht (mehr), das Vorhandensein eines Artgenossen in der Anemone triggert das Zusammengehörigkeitsgefühl (soziale Bindung, Ausschüttung von Oxytocin (Bindungshormone) etc.).
Gruss
Hajo8
Bezüglich der Vergesellschaftung sind die Berichte durchwachsen. Der Salarias ist ein Biofilmfresser und kein richtiger Algenspezialist. Er nimmt als Ersatz zwar u.a. fleischliche Kost an, die aber für seine Gesundheit äusserst abträglich ist. Der andere Spezi, der Ecsenius, ist bekannt für seine Übergriffe auf Korallen. Speziell Acros. Zwei Stolpersteine, die es zu beachten gilt.
Möglicherweise sind die wenigen, positiven Berichte einem grossen Aquarium geschuldet und/oder der unterschiedlichen Grösse beider eingesetzter Arten?
Ich habe es nie versucht. Mir hat der Stress mit Ct.tominiensis und Salarias gereicht.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Wenn man bedenkt, dass in freier Natur bei der Gattung Amphiprion die Ansiedlung der Jungfische nach der Metamorphose durch olfaktische Hinweise sowie durch visuelle Reize bestimmt wird (sie finden den Weg in ihre angestammte Wirtsanemone zurück), zeugt das Verhalten in der Gefangenschaft von einer stark verminderten Affinität zum Wirt. Eine Ursache ist evtl. in der Wasserchemie unserer Aquarien zu suchen. Ein niedriger PH-Wert unterbricht die Übermittelung chemischer Signale im Nervensystem. Larven, die in solchen Becken aufwuchsen, reagierten auf keine Gerüche mehr. (Experiment australischer Forscher von der James-Cook-Universität). In weiteren Studien müsse nun geklärt werden, ob die Auswirkungen auf den Geruchssinn unwiderruflich oder umkehrbar sind.
Die Diskussionen und die verlinkten Beiträge in unten angeführtem Link geben auch etwas Licht in das Dunkle.
Gruss
Hajo
Display MoreOstorhinchus parvulus Rotfleck-Kardinalbarsch
wäre eine Alternative. Ich hatte sie noch nie. Meine Docs halten nicht viel von Schwarmverhalten. Ich müsste schon 30 Stk. bei mir einsetzen – dafür sind sie mir zu teuer.
Eine kleine Gruppe in einem kleinen Becken ohne Rabauken fände ich schön.
Gruß
Dietmar
Diese Art begeistert mich immer wieder. Leider sind die Hiobsbotschaften nicht wenige. Es hat mich bislang davon abgehalten, es mit einer Gruppe zu versuchen.
Gruss
Hajo
Für mich sieht das aus, als würde an der Stoßseite ein Stück Glas fehlen. Also vor der Verklebung schon abgesprungen gewesen. Man sieht am 2. Bild auch, dass an der Stelle mehr Silikon ist.
Möglicherweise ist diese Stelle vom Vorbesitzer nachverklebt? Aus welchen Gründen auch immer....
Gruss
Hajo
Hallo Alex,
Bernd's Anmerkungen sind nichts mehr hinzuzufügen. Nur eines noch: Ungeduld ist die Mutter aller Untugenden! Trotz permanenter Störungen wird der Rückgang längere Zeit in Anspruch nehmen. Oft wird dann verzweifelt nach Alternativen gesucht, die Geld kosten und meist nichts bringen. Also, fass nicht die Kurzstrecke ins Auge, sondern eher den Halbmarathon.
Gruss
Hajo
Moin Hajo,
wenn Du das Bild genau anschaust siehst Du im Ventil eine Klappe, die auf eine schräg liegende Platte fällt. Und das müsste doch eigentlich auch bei horizontalem Einbau funktionieren, oder? Ich werde das mal mit ein paar Rohrstücken ausprobieren. Wenn es nicht klappt muss ich improvisieren.
Hallo Stefan,
hat uns schon damals bewegt...
Gruß
Hajo
Hochkant. Wenn ich recht erinnere, wird innen mit einer Kugel verschlossen. Die "Verriegelung" kann nur senkrecht stattfinden. Kurze Fallhöhe. Horizontal schliesst nichts.
Gruss
Hajo
Hallo zusammen!
Wir hatten diese Diskussionen schon öfter. Die Kritiken bezogen sich weitaus überwiegend auf die Unzuverlässigkeit der kleinen Pumpe. Zu oft defekt und zu laut. Die Neuentwicklungen bei Tunze und RS haben beide ähnliche innovative Techniken. Also viel Lärm um nichts.
Im Gegensatz zu anderen Vertreibern/Herstellern bekommt man bei der Firma Tunze einen Service, der seinesgleichen sucht. Ich selbst habe noch Modelle im (vorübergehenden) Einsatz, die aus dem Jahr 1989 stammen. Ich würde mich aber hüten, diese alte Technik mit den Innovationen von heute zu vergleichen.
Was nutzt ein Teil, wenn ich 14 Tage auf Ersatz hoffen darf? Nichts!
Beide vergleichbaren Produkte haben ihre Stärken und Schwächen. Die Frage aber sollte sein, welcher Service ist für mich der richtige und wie schnell und kulant wird mir geholfen? Die Frage kann sich jeder selbst beantworten, der einmal den exellenten Service der Firma Tunze in Anspruch genommen hat. Viele Unstimmigkeiten werden schon im Vorfeld am Telefon geklärt, reparaturbedürftige Teile sofort im Austausch verschickt. Bei Selbstverschuldung nicht selten ein Auge zugedrückt. Das ist vorbildlich!
Hersteller lernen auch dazu. In den Anfängen der LED-Leuchten für Aquarien sorgte eine 120W Leuchte eines norddeutschen Herstellers für Ärger. Das Konzept war gut, nur die interne Verarbeitung liess zu wünschen übrig. Das Teil wurde innen zu heiss und stellte wiederholt seinen Dienst ein. Es hielt sich nicht lange auf dem Markt. Der Nachfolger hatte diese Macken nicht mehr und sorgte für mehr Vertrauen.
Wenn ein Produkt so grottenschlecht ist, wird es nicht den allgemeinen Anforderungen genügen und aus diesem Grund auch vom Markt verschwinden. Der Hersteller wird sich nicht selbst ins Bein sägen. So ist das mit jeder Technik. Auch mit der Qualität von Nachfüllanlagen. Sind sie unzuverlässig in der Technik, verschwinden sie von allein. Eigene Unzulänglichkeit aber als Produktschwäche zu deklarieren zeugt von Hilflosigkeit und Dummheit.
Lesende sind ausgeschlossen!![]()
![]()
Gruss
Hajo
Hatte mit dem alten Osmolator nur Probleme, allein 2x eine defekte Pumpe.
O.k., diese Version kann ich nicht beurteilen, da ich nie das Tunze-Pümpchen genutzt habe, sondern ausnahmslos über die optionale Schaltsteckdose 230V Schlauchpumpen verwendet habe.
Gruss
Hajo
Habe das Gerät an beiden Becken im Einsatz und bin sehr zufrieden. Wesentlich zuverlässiger als das, tut mir leid, Gelumpe von Tunze.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Schon gar nicht im Bereich der Meerwasser-Technik. Bezieht sich deine Kritik auf den Tunze Osmolator 3 oder den Vorgänger 3155? Gelegentliche Software-und Sensorprobleme sind beim RS ATO + auch dokumentiert! Ich nutze das Tunze Produkt seit vielen Jahren. Man kann ruhig sagen, seit Jahrzehnten. Bei guter Pflege bislang immer zuverlässig. Ein Auge auf Salzablagerungen, egal an welcher Stelle, sollte man bei jedem (elektronischen) Gerät haben. Dann klappt's auch mit der Sensorik.
Guten Rutsch!
Gruss
Hajo
Hallo Bernd,
ich habe die einschlägigen Informationen ( zumeist in Foren) zu Mithrax-Krabben quer gelesen. Was mich erstaunt, ist die doch erschreckende Vielzahl von Klagen über ein kurzfristiges Ableben dieser Krabben. Einige vermuten oder bestätigen Häutungsschwierigkeiten. Auch bei jenen, die nicht mehr auffindbar waren. Einige Kommentare verbinden eine mögliche schlechte Qualität (Schwäche durch Erkrankung, mangelhafte Transportkette) mit dem Ableben. Alle anderen stochern im Nebel.....
Gruss
Hajo
Hallo Bernd,
den Berichten und den Beobachtungen im Becken zufolge ist Mithrax ein opportunistischer Fresser. Daher schliesse ich ein Ernährungsdefizit aus. Wenn's an Algen fehlt, dann wird sich halt woanders bedient. Sogar Korallen sind als Opfer bekannt. Es käme noch die relativ kurze Lebensdauer von 2-4 Jahren in die Betrachtung. Da aber ausnahmslos alle Krabben zu unterschiedlichen Zeiten nur eine sehr kurze Zeit aufzufinden waren, kommt diese Möglichkeit weniger infrage. Ist nicht doch ein Element (Metall, Jod zu hoch, etc.) der Übeltäter? Eine ICP könnte das evtl. ausschliessen.
Gruss
Hajo
Hallo Stefan,
eventuell kannst du ja noch Joe fragen, wie er sein (damaliges) Schmuckstück so mästen konnte?![]()
Die Größe war mir bekannt, jedoch das Gewicht würde mich heute noch interessieren.
Gruß
Hajo
Moin Hajo,
Ich habe das Buch vor Jahren gelesen und fand es nicht so hilfreich. Es wurde viel allgemeines geschrieben, z.B.über die Muschelfarmen und die Unterschiede der verschiedenen Arten. Aber wenn ich mich recht erinnere war über die Haltung nicht so viel zu lesen.
Ich bin mir nicht sicher, ob der Vollständigkeit deiner Erinnerung. ![]()
Informationen über die Haltung der Muscheln sind dort vorab gut gegliedert in Arten und Körperbau (Äussere Anatomie, Mantellappen, Schalen).
Die Tridacna-Arten werden explizit wie folgt beschrieben:
Verbreitung und Habitat, Mantellappen, Schalen, Unterscheidungsmerkmale, Aquarienpflege, Beleuchtung, Strömung und Wasserqualität, Kalzium/Karbonate und Spurenelemente und last but not least: Haltungsprobleme!!
Das alles für JEDE einzelne beschriebene Art!
Weiter geht's mit der Anatomie von Riesenmuscheln über (Schale, Syphonmantel, Iridophoren, Wasserkammer, Kiemen, Schliessmuskel, Nieren, Herz zu dem Kreislaufsystem (Arterien, Venen, Verdauungskanal, Gonaden, Fuss & Byssusdrüse), das Nervensystem mit dem Symbiontenkanalsystem, Atenbestimmungstabelle.
Danach gibt es 10 Tipps für den Erfolg mit Tridacna, explizit für jede einzelne Muschelart im Aquarium. Über die Aquarienpflege, inklusive Haltungsprobleme und Krankheiten lernen wir über 80 Seiten!!
Ein Herzstück ist für mich das Kapitel über Haltungsprobleme und Krankheiten (50 Seiten!)
Weitere 23 Seiten Information über Ökologie, Handel und Nachzucht. Nur ganze 10% des Inhalts!
Also, wer den Inhalt verstanden und verinnerlicht hat, der hat ein gutes Rüstzeug erworben und wird auch in der Pflege dieser Tiere erfogreich sein. Jedenfalls haben die entsprechenden Informationen vollständig genügt, um meine Muscheln optimal wachsen zu lassen.
Es hat auch stets gereicht, beim Kauf die Spreu vom Weizen zu trennen. Augen auf beim Kauf.
Das Buch kann helfen.
Gruss
Hajo
Hallo Hajo
Jepp, habe vorher viel dazu gelesen, da ich schon lange den Wunsch hatte, mir eine Muschel zuzulegen 😔
Expertenwissen oder Geschreibsel von Besserwissern?
Gruss
Hajo
Hallo Alex,
hier kommst du relativ kostengünstig an ein Leihgerät. Andere Anbieter sind deutlich teurer.
Gruss
Hajo
https://www.communitycorals.de/product/verleih-apogee-par-meter-1-woche-22/
… denke mal, dass ich auch erst einmal vom Kauf einer neuen Tridacna abstand nehmen werde, bis ich weis, was wirklich der Grund war, wenn ich es denn überhaupt herausbekomme 😬
LG
und noch einen schönen Sonntag
Thomas
Hallo Thomas,
um unnötige Pflegefehler zu vermeiden, empfehle ich erst einmal den Erwerb des Tridacna-Klassikers von Daniel Knop, "Riesenmuscheln, Arten und Pflege im Aquarium". Diese Literatur ist weit mehr als ein Leitfaden und gibt Antworten auf alle Fragen. Tridacna ist unter bestimmten Bedingungen als pflegeleicht einzustufen. Man sollte aber diese Bedingungen kennen, bevor man diese schönen Muscheln in sein Becken setzt. Unbedingt!!
Gruss
Hajo
Das kann aber nur eine vorübergehende Massnahme sein.
Gruss
Hajo
… und jaa, einer muss das Aqua verlassen, und gar nicht so einfach, einen Übeltäter zu identifizieren und dingfest zu machen 😢
LG Thomas
So ist es. Den Alpheus hätte ich auch noch auf der Liste. Ein omnivorer Geselle, der sich u. a. von kleinen Wirbellosen ernährt. Der ausgestanzte Bereich des Mantellappens ist relativ gross für eine Mithrax-Schere...
Gruss
Hajo.
Hallo Michael,
übergriffige Individuen lassen sich gar nicht oder nur schwer davon abbringen nochmals aktiv zu werden. Entweder der Übeltäter oder aber die Muschel muss raus! Eine sinnvolles Utensil findest du im Anhang. Kann man auch selbst anfertigen. Ein wenig bastlerisches Geschick setze ich bei uns Meerwasseraquarianern voraus.![]()
Bei sehr winzigen Exemplaren würde eine Borstenwurmfalle genügen. Man müsste allerdings dann auf der schmalen Seite die Öffnung der Trichterspitze passend verändern.
Gruß
Hajo
Hallo Klaus,
nicht, dass du mich weiterhin als menschliches Trüffelschwein suchen lässt, hier ist trotzdem eine Auswahl von Berichten und Kommentaren. Die juvenile Tridacna muss ihre Symbiosealgen erst "anzüchten". Hat sie ab einer gewissen Grösse genug davon und ist der Umbau ihrer inneren Organe erfolgt, kann sie mehr Photosynthese betreiben und ist nicht nur auf Phytoplankton angewiesen. Ist eigentlich ganz logisch, bei Korallenlarven (hermatypisch) ist das ähnlich.
Tidal Gardens - Tridacna Clam Care
Gruß
Hajo
Danke für die Infos Hajo!
Wie ist denn das natürliche Gefüge bei dieser Gattung? Haremsverband?
Könnte demnach z.B. ein zugesetzter, dominanter Pomacanthus auch eine Unwandlung auslösen?
Genicanthus = 1 dominantes Männchen + mehrere Weibchen
Ich habe selbst verschiedene Genicanthus-Arten mit anderen grossen Fischen ( Docs und Grosskaiser) gepflegt. Sie gehören zu meinen Lieblingsfischen. Eine stockende Umfärbung habe ich selbst noch nicht erlebt. Hingegen eine geschlechtliche Rückwandlung eines einzelnen Tieres schon. In der Natur kommen sie in mehr oder weniger grossen Gruppen vor. Was der Auslöser für ein Ende der Blockade sein kann, ist nur zu erraten. Dass es aber länger als gewöhnlich dauern kann, ist wohl bekannt, und ist so auch im Vivarium des Baseler Zoo's nach erstaunlichen 16 Jahren !!! passiert. Ohne irgendeinen erkennbaren Einfluss.
Du hast also noch Zeit! ![]()
Gruss
Hajo
Apropos neues Männchen...
Ein neues Männchen wird die Hierarchie sofort in Frage stellen und die soziale Komponente der natürlichen Gruppendynamik ins richtige Lot bringen. Zum Verständnis sollte man berücksichtigen, dass bei dieser Art zwar Paarhaltung Erfolg haben kann, aber das natürliche soziale Gefüge bei Genicanthus eigentlich ein anderes ist. Unter gewissen Umständen kann eine ( vorübergehende) Blockierung der Umwandlung eintreten. Man spricht dann von Halb- bzw. Vollmännchen. Es wurde auch beobachtet, dass andere sehr dominante Neuzugänge anderer Arten der "Brustlöser" für solche Blockaden sein können.
Gruss
Hajo
Soziale Triebkräfte sind im Allgemeinen die Hauptauslöser für die Geschlechtswandlung/Umfärbung Fehlen sie oder sind die Instinkte verarmt, kann das Folgen haben. In diesem Fall kann ein kleines, voll ausgefärbtes Männchen zur Initialzündung werden. Entweder Austausch eines Exemplars oder zusätzliche Ergänzung.
Gruss
Hajo
OK, Danke für die Info
ein Grund mehr, mich heute Nacht mal umzuschauen 😬
LG 🤗
Nicht immer ertappt man den Täter sofort in flagranti! Oft ist ein langer Atem notwendig. Vorbeugend würde ich jeden Tag ein paar Leckerlies in Form von Algenpelets oder Futter für omnivore Aquarienfische anbieten. Das dämpft das Verlangen weiter an den Mitbewohnern zu knabbern. Es nimmt den Druck von der Muschel, da manche Herbivore sich auch von den Zooxanthellen in den Mantellappen verleiten lassen.....
Gruss
Hajo
Vom MinS profitieren die Muscheln, meiner Erfahrung nach, nicht, es stresst sie! Würde darauf, bis sie eingewöhnt sind und gut stehen, verzichten.
Gruß Michael
So ist es. In der frühen Lebensphase der Muschel ist die Anzahl ihrer Zooxanthellen begrenzt, weshalb sie stärker auf das Filtrieren angewiesen ist. Jenseits einer Grösse von ca. 5cm ist das weniger der Fall, und die Muschel bekommt eine stärkere Abhängigkeit von der Photosynthese. Sie ernährt sich dann hauptsächlich über ihre Zooxanthellen. Staubfutter ist als Nahrung kontraproduktiv, da es die Kiemen verklebt.
Gruss
Hajo
Mithraculus sculptus ist nicht absolut herbivor. Bei Futtermangel sind Übergriffe auf Korallen bekannt. Der relativ scharf ausgestanzte Bereich am Mantellappen der Tridacna könnte von den Scheren der Krabbe stammen.
Gruss
Hajo
