Welcher Fisch: Riffsicher, Schwarmfisch, bis 10 cm, nicht agressiv

  • Hallo,

    gesucht wird ein freischwimmender Fisch, der vorzugsweise im Rudel gehalten werden will und kann. Dabei darf keine Koralle leiden oder der Fußboden von springfreudigen Gesellen besucht werden.

    Welchen Arten könnt Ihr mir bitte emppfehlen?

    Lieben Dank

    Sven

  • Hallo Sven,

    da ich momentan auch in der Überlegungsphase bin und viel in Büchern und im Internet lese, ist mir da das grüne Schwalbenschwänzchen Chromis viridis aufgefallen. Wenn man auf regelmäßige Fütterung achtet, soll man es in einer Haremsgruppe leicht halten können.

    Aber natürlich die Beckengröße beachten. Für einen kleinen Schwarm brauch man echt etwas Platz (spreche aber nicht aus eigener Erfahrung sondern aus Literaturangaben). Wie groß ist Dein Becken denn?


    Gruß

    Mark

  • Hallo Sven,

    bei den Kriterien, die Du vorgibst, fallen mir nur die verschiedenen Anthias-Arten ein.

    Von den Chromis viridis würde ich abraten, spätestens mit Eintritt der Geschlechtsreife endet das harmonische Miteinander und im Fortpflanzungsrausch kann es schon mal passieren, dass eines der Tiere aus dem Becken springt (weiß ich aus eigener Erfahrung :frowning_face: )

    Viele Grüße

    Corinna

  • Hallo Sven,

    zu den Chromis kann ich auch nichts gutes in Sachen Gruppenhaltung (5 Tiere) berichten, vielleicht klappt es besser als richtiger Schwarm ab ~20 Stk., kann ich aber nicht belegen, ist nur ein Gefühl.

    Grüße
    Andre

    Dinge die man nur oft und laut genug wiederholt werden schnell wahr.

  • Hi Sven,

    da gibt es keine. Je jünger die Tiere sind, desto länger sind sie friedlich. Nach der Pubertät bleiben nur 3 Fische übrig, dann ist wieder Ruhe im Becken.

    Kleine Fusieliere halten recht lange und passen sich der Beckengröße an. Black Mollys oder ähnliche..... :rofl: ?


    Gruß, Dietmar

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  • Kann Anthias Dispar empfehlen.
    Ab 8 Tiere. Auch bei mehreren Böcken gibt es zwar gepose und kurzes gejage aber kurz darauf schwimmen alle wieder harmonisch im Schwarm.
    In der Blaulichtphase finden sich bei mir im Becken die Halbstarken zusammen und Posen sich gegenseitig an und machen wieder und wieder das Führungstier miteinander aus.

    Gesprungen ist nie einer und zu tode gehetzt erst recht keiner.

    Bei mir ohne UV einfach in der Haltung und mit 15-19 Euro erschwinglich.

    Ab 8 besser 10 Tiere.

  • Hi Zusammen,

    interessant wäre erstmal ein Foto vom Becken (Riffaufbau) und wichtig wäre auch die Größe des Aquariums. Pauschal kann man so zu keinen Fischen raten, da jede Art unterschiedliche Bedürfnisse hat.

    Von einem Schwarm/Gruppe Leptacanthus würde ich abraten, meist kommt es scheinbar auch dort zur Dezimierung auf ein Paar (Geschlechtsreife). Evtl. klappts wenn genügend "Feinddruck" durch große Klopper da ist? Kenne bisher nur die Erfolgsstory von Sabine, die hatte langfristig eine Gruppe zusammen mit einigen Fahnenbarschen. Denke da spielt der Restbesatz eine größere Rolle. Generell würden mich dazu die Erfahrungen von anderen interessen, evtl. können wir in einem extra Thread mal eine Erfahungs-Sammlung machen.

    Wenn das Becken von der Größe her passt und ein entsprechendes Riff vorhanden ist, würde ich als erstes an Fahnenbarsche denken. Viele Arten sind allerdings schwierig ans Futter zu bringen oder haben gerade in der Eingewöhnungszeit hohe Ausfallquoten. P. squamipinis und A. dispar sind häufig im Handel - Haltungsempfehlungen können dir sicherlich hier Leute mit Erfahrung dazu geben. Mehr Infos zu dem Besatz und dem Becken wären trotzdem schön - so traut man sich kaum einen Tipp geben.

    Viele Grüße
    Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Hallo,

    Und danke für die Beiträge. Tatsächlich habe ich schon von der Wandlung der chromis von Schaf zu Wolf gelesen. Da es hier nicht um mein Becken im speziellen geht, sondern es allgemeiner Natur ist, suche ich eine Art, die so allgemein wie möglich empfohlen werden kann. Bei den Zwergbarschen ist ja häufig nur eine Art als Pärchen zu empfehlen, bzw. die Pärchen mehrerer Arten, oder? Mit den Black Mollys beschäftige ich mich thematisch übrigens schon seit ein paar Tagen, insbesondere weil manche extreme Fadenalgen-Rasenmäher sein können und sogar Cyanos platt machen können.

    Über weitere Vorschläge bin ich dankbar - ich dachte nicht das es so schwierig ist....

    Gruss

    Sven

  • Kommt wie erwähnt aufs Becken an, aber Pseudanthias pulcherrimus wird ca. 10cm, ist recht friedlich, meine zwei Mänchen beachten sich kaum, wobei jeder sein " Revier" hat, was nur zum fressen verlassen wird. Gruß Michael

  • ... - ich dachte nicht das es so schwierig ist....

    Tja Sven,

    das ist es leider. Viele Fischarten, die im Meer nach Schwarm aussehen, sind es in Wirklichkeit leider nicht. Sie bedienen sich dem Schutz der Gruppe, aber eigentlich besetzen viele Fischarten innerhalb dieser Gruppen wieder eigene kleine Reviere. Ein klassisches Beispiel sind da z.B. die Chrysiptera-Arten. Gerne werden diese vom Händler als Schwarmfisch verkauft. Aber zu Hause wird man dann recht schnell merken, dass dem nicht so ist.

    So oder so ähnlich ist es bei vielen vermeintlichen Schwarmfischen. "Echte" Schwarmfische wirst du bei deiner Suche leider nur sehr wenige finden. Chromis beispielsweise leben bei mir auch nur in der Jugend als echter Schwarm. Mit höherem Alter (Geschlechtsreife?) trennt sich der Schwarm mehr und mehr auf.


    Am Ende deiner Suche bleiben dann wohl tatsächlich nur die Fahnenbarsche übrig, bei denen es wohl mit großer Sicherheit klappt. Ich habe aber selber noch keine gepflegt, deshalb halte ich mich mit einer Meinung eher zurück.

    Viele Grüße,
    Ina

  • ...so jetzt habe ich doch wiederwillig nachgeforscht.
    Der Moluccensis ist nur vom "Hörensagen" friedlich, eine verlässliche Quelle habe ich nicht gefunden, zumal der auch wenig gehalten wird.
    Dabei ist mir dieser Artikel wieder eingefallen, auf welchen sich meine Aussage bezogen hatte :http://www.advancedaquarist.com/2008/4/breeder

    Grüße

    Dinge die man nur oft und laut genug wiederholt werden schnell wahr.

  • ......Von einem Schwarm/Gruppe Leptacanthus würde ich abraten, meist kommt es scheinbar auch dort zur Dezimierung auf ein Paar (Geschlechtsreife). Evtl. klappts wenn genügend "Feinddruck" durch große Klopper da ist? ........

    Hallo,

    wie bitte? Habe ich so noch nie gehört. Richtig ist, dass sie recht transportempfindlich sind. Bei mir schwammen 20 St. in 150 x 80 x 70 ca. 4 Jahre lang, jetzt reduziert sich der Schwarm altersbedingt. Nach rund 4 Jahren ist einfach zappa. Nennenswerte Agrressionen konnte ich nie feststellen, hatte damit nie Probleme. :smiling_face:

    Bye Erik

    Gruß Erik :wink

  • HI Eric,

    vielleicht ist das Verhaltenen einer großen Gruppe in einem kleinen Becken, ähnlich wie in einer Verkaufsanlage. Wo kein Revier ist, gibt es auch nichts zu verteidigen. Hauptsache leben.... Vielleicht haben Deine Kardinäler sich sehr langsam entwickelt. Ich hatte auch mal 20... nach einem Jahr waren es 1 Bock und 2 Frauen .. und das noch recht lange.

    Mein letzter Kauderni ist ca. 6 Jahre, hat nur noch ein Auge, frech wie Sau und springt einfach nicht raus :loudly_crying_face:

    ciao
    Bello

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  • Hallo zusammen,

    falls das mit den Zoramia (Apogon) leptacantha stimmen sollte, wäre ein Hinweis im Lexikon ganz gut. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, mir davon eine Gruppe zu kaufen, habe das wegen Zweifeln an den Angaben aber erstmal auf 4 Tiere auf 750 l begrenzt, um zu schauen, ob sie sich in einem Jahr auch noch vertragen. Da ich sie erst seit 7 Wochen habe, kann ich dazu noch nichts sagen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Also ich habe 3 leptacantha davon zwei mit verlängerter erster Rückenflosse und einer ohne. Das geht seit einem knappen Jahr gut und sieht sehr gut aus. Dazu ist noch ein Apogon melas seit zwei Wochen im Becken. Da gibt es auch keine Probleme. Das ganze auf 400l

    Olaf

    Gruß von der Ostsee

  • Hi Hans-Werner,

    4 Stk. ist sozialer. Vielleicht hast du auch beide Geschlechter erwischt. Nach dem Zoramia, vor ca. 10 Jahren, hatte ich 10-12 orange gestreifte Kardinalfische ( genaue Bezeichnung konnte ich nie finden) und zuletzt Kaudernis, alle haben sich gleich verhalten. Alle haben bei mir Nachwuchs bekommen und ich konnte von der Brutpflege Fotos machen. Ein Schwarmverhalten war aber nur vor der Pubertät zu sehen.


    Gruß,
    Dietmar

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  • Hallo zusammen,

    meine Erfahrungen mit Zoramia leptacantha waren folgende:

    Ich habe 8 Tiere in ein 1500 L Becken gesetzt. Nach einer Weile
    haben 7 den achten fertig gemacht. Die übrigen sieben leben
    seither friedlich zusammen, als fast perfekte Schwarmfische.

    Gruß Armin

  • Hi Zusammen,

    wir haben eine 5er Gruppe (mehr gabs zu der Zeit beim Händler nicht und Gruppenhaltung war ja lt. Literatur/Lex empfohlen) beim Händler gekauft. Übrig sind 2, dick und fett, balzen regelmäßig. Danach habe ich mich immer wieder bei anderen Aquarianern erkundigt und bis auf Sabine kenne ich keine Gruppenhaltungserfolge, dafür viele negative Berichte. Ich habe allerdings keine großen bösen Fische und das Becken hat 650 Liter - evtl. hängts einfach mit dem Restbesatz und der Beckengröße zusammen?

    Wie gesagt, evtl. wäre es wirklich sinnvoll dazu Erfahrungen in einem Extra-Thread zu sammeln?

    Meine Kaudernis können die Z. leptacantha übrigens nicht leiden.

    Lg Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Hallo,

    vielen Dank für die vielen Tipps, denen ich die Tage nachgehen werde.

    Bezüglich angeblicher Schwarmfisch Riffbarsche: Ein Händler hält im Verkaufsbecken 20 Gelbbauch-Demoisellen (Chrysiptera hemicyanea - Arzur-Riffbarsch) auf ca. 150 Liter. Als ich fragte ob das immer gut geht meinte er: Solange das BEcken mit den Fischen dieser Art überbesetzt ist ja, sonst nicht. Hmm...

    Gruss

    Sven

  • Hallo,

    neues von meinen Z. leptacantha: Die beiden größeren und deutlich kräftigeren Tiere haben heute früh mit Parallelschwimmen und Antiparallelschwimmen bei abgesenkten Mundboden klar imponiert. Die Fische erinnern mich in vielem an Salmler.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hi zusammen

    also ich kann zu den Z. leptacantha auch meine Erfahrungen beitragen: ich hatte mir auch eine Gruppe gekauft (10 Stück) vobei sich dann herausstellte, dass 5 davon Glasbarsche waren: http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/315_Apogon_ceramensis.htm

    Diese wurden mir also falsch eingepackt...aber naja. Im Riffbecken waren schon nach 1 Woche von den 10 Fischen nur noch 6 zu sehen und so habe ich den letzten Rest mühselig herausgefangen (sie wurde auch von Zb Korallenwächtern massiv gemobbt). Dann kamen sie in mein ruhiges Eckbecken... da waren es noch 3 Leptacantha und 2 von den Glasbarschen. Die schwammen dann so ca. 1 oder 2 Jahren rum, wurden aber auch immer weniger.

    Übrig sind jetzt ein Paar von den Leptacantha, er hat immer regelmäßig die Backen voll...Aufzucht ist mir aber noch nicht gelungen.

    Bei mir hat also eine Schwarmhaltung bei diesem Fisch auch nicht funktioniert...könnte mir aber voratellen, dass das mit Beckengröße und Mitbewohnern zusammen hängt.

    Viele Grüße

    Kathrin

  • Hi

    zu meiner Z. leptacantha - Zeit war ich kein Freund von größeren Fischen. Ich wollte nur kleinerbleibende Arten in meinen ca. 1000Litern halten. Wahrscheinlich hatte ich 2-3 Doc im Tank, aber der Rest waren kleinere Fische. Bei den letzten Gruppenversuchen hatte ich bestimmt schon sportliche Lippis im Becken. Der Schwarmschwund blieb gleich. Anthias und Lippfischgruppen sind ähnlich kleiner geworden. Ich denke, dass in haushaltsüblichen Beckengrößen, die Anzahl der überlebenden Fische von der Mischung der Geschlechter abhängt. 1 male mit 1-2 female geht gut, 2 Männer mit 2-max.4 Frauen geht gut. Bei zu vielen Böcken gibt es Schlägereien, gleiches unter den Glucken. Ich vermute, ein Männchen lässt 2 Frauen überleben ( eine auf Reserve ). Zum Schluss bleibt ein Mann übrig.
    Ich hatte mal 10 Cirrhilabrus adornatus - Debelius-Zwerglippfisch a 2,5cm, ich hoffte, dass sich ein paar Pärchen bilden ( Geschlechtwandel ). 4 Monate ging es gut, dann kamen Revierkämpfe und wieder blieben nur 2 übrig.
    Meine letzten 3 Pseudanthias bartlettorum - Bartletts Fahnenbarsche leben jetzt auch wieder seit einigen Monaten friedlich im Becken. Zwischendurch hatte ich mir schon geschworen, nie mehr Fahnenbarsche, weil die Herrschaften sich ständig prügelten. Jetzt habe ich mir 3 Synchiropus ins Becken gesetzt; ein Mann und zwei Hühnchen, vielleicht setze ich am Wochenende noch ein Mädchen dazu.

    Gruß,
    Dietmar

    283x130x87

  • Hallo,

    kennt denn einer die Geschlechtsunterschiede bei Z.leptacantha? Ich habe nur beobachtet das bei meinen zwei eine verlängerte Rückenflosse haben und einer nicht.

    Olaf

    Gruß von der Ostsee

  • Meine letzten 3 Pseudanthias bartlettorum - Bartletts Fahnenbarsche leben jetzt auch wieder seit einigen Monaten friedlich im Becken. Zwischendurch hatte ich mir schon geschworen, nie mehr Fahnenbarsche, weil die Herrschaften sich ständig prügelten.

    hi dietmar,

    vielleicht sollte man mal dazu übergehen, gemischte schwärme zu pflegen - so wie es im richtigen riff auch ein durcheinander diverser sorten ist?!

  • Ich habe bei mir auch 25 von den Pseudanthias bimaculatus - Fahnenbarsch eingesetzt.

    Jetzt nach 6 Monaten sind die ersten Tiere schon gestorben und die übrig gebliebenen 22 Stück leben nur noch in der Deko.

    Kommen lediglich zum fressen raus. Im Freiwasser, wie die ersten Monate, sind sie nicht mehr zu sehen...

    Jetzt hatte ich auch den Gedanken einen Trupp Pseudanthias squamipinnis - Juwelen Fahnenbarsch dazu zu setzten damit die alten Barsche animiert werden aber ich glaube das kann ich mir schenken oder?

    Gruß Stefan


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  • Hallo Corinna,

    so richtig böse Fische, die die Z.leptacantha einschüchtern können,
    hab ich eigentlich nicht im Becken. Der Größte ist ein Rotmeerdoc.

    Aber einen Tipp zur Schwarmbildung bei Demoisellen hab ich noch:
    im Vivarium haben wir sie zu einer ausgewachsenen Netzmuräne gesetzt.
    Das klappt phantastisch, sie tun sich gegenseitig überhaupt nichts (ich meine die Demoisellen untereinander :winking_face: )

    Gruß Armin

  • moin,

    habe auch seit ca. 6 monaten 5 stück z. leptacantha und die sind nach eingewöhnung völlig einfach und gut zu halten. das einzige manko ist, dass sie schisser sind und sich von jedem fisch egal ob größer oder auch kleiner einschüchtern lassen. ansonsten völlig easy und gehen wirklich an alles.

    grüße
    kobe

  • moin,

    habe auch seit ca. 6 monaten 5 stück z. leptacantha und die sind nach eingewöhnung völlig einfach und gut zu halten. das einzige manko ist, dass sie schisser sind und sich von jedem fisch egal ob größer oder auch kleiner einschüchtern lassen. ansonsten völlig easy und gehen wirklich an alles.

    grüße
    kobe


    Hi,
    Die Gruppengrössenangabe hier in den posts kommt dem Verhalten der 'Schwarmfische' in keinster Weise entgegen. Logischerweise dezimieren sich die Gruppen dann selbst durch Ausgrenzung bis auf wenige Einzelindividuen. Je kleiner die Becken, desto kleiner wird die Gruppe. Ich hatte vor 2 Jahren nochmals den Versuch gemacht, Chromis viridis in einer 30er Gruppe in einem seit 12 Jahren bestehenden 1tsd Ltr. Aquarium zu etablieren, -ohne konkurrierenden Fischbesatz. Vor Einsatz war ein Fisch übrig, der sich sofort der Gruppe anschloss und aufgenommen wurde. Übrig geblieben ist nunmehr wieder nur einer. (Fischbesatz in diesem Becken besteht ansonsten nur noch aus 3 Doktoren)
    In 5tsd Litern setzte ich vor 5 Jahren 45 Pseudanthias squamipinnis ein. Nach üblichen Haremsbildungen haben sich daraus 3 Gruppen gebildet. Heute sind noch ca. 30 Tiere übrig. Im selben Becken wurden vor 3 Jahren 50 Zoramia leptacantha eingesetzt, welche hervorragend mit den Pseudanthias harmonieren. Es dürften von diesem Schwarm noch 40 Tiere existieren, die sich allerdings ausser den Fütterungszeiten nur im Aufbau aufhalten.
    Von Mischgruppenhaltung bei z.B. Pseudanthia halte ich im übrigen nichts. Die familieninternen Agressionen der Männchen untereinander sind aus meiner eigenen Erfahrung im 'grossen' Becken besonders heftig.

    Servus
    Stefan

    2 Mal editiert, zuletzt von Stefan C. (27. Oktober 2013 um 10:44)

  • Hi zusammen

    ich bin breits wieder am sammeln, für das große Höhlenbecken. Dort möchte ich ca. 50 Tiere einsetzen.


    Ich hatte vor einigen Jahren ungefähr 30 Tiere (3cm groß) im "Mischriff", die haben sich bis auf ein wenige Verluste in den ersten Tagen super gehalten und vertragen. Besonders das ehemalige Riffdach im damaligen Schaubecken war ein sehr schöner Rückzugspunkt. Leider stand das Aquarium nur etwas über ein Jahr nachdem die Fische eingezogen waren, bei der Auflösung habe ich sie verkauft.

    Zum Besatz gehörten außerdem; 1 Weißkehl, 1 Acanthurus Spec.??? 1 Scarus, 1 Chelmon und ein paar Lippfische sowie ca. 15 Anthias (Evansi)

    Es gab nie Probleme innerhalb dieser Gesellschaft. (2000 Liter Aquarium) Besonders das sehr enge zusammen bleiben hat mich fasziniert, was man sonst bei "Schwärmen" im Aquarium selten sieht.


    gruß Norbert

    H Hersteller/Händler

  • Hallo Norbert,

    der "Pseudanthias evansi - Mirolabrichthys evansi" könnte ein passender Fisch sein - und farbenprächtig ist er auch noch. Schade, das die Haltung zu Beginn schwierig sein soll, doch manche schaffen es...

    Endlich ein Trefffer denke ich.

    Danke

    Sven

  • Hallo Sven


    ja er ist für mich persönlich der "Schönste"


    bei den Anthias ist ja schon so viel gesagt und geschrieben worden, da muss ich nicht viel zu sagen. Das geht von "laßt sie in den Riffen", bis hin zu " ich hatte wenig Probleme"

    Grundsätzlich müßte man ein 2. Aquarium haben, dort kann man dann die Fische nach dem Kauf erst mal mit vielen und regelmäßigen Futtergaben pro Tag eingewöhnen. Zusätzlich kann man ganz gut beobachten ob sich bereits einzelne Tiere absondern. In der Regel sind das dann auch die, die schnell abmagern und verschwinden.

    Man spricht auch von Saisonabhängigkeit, manche Jahreszeiten sollen nicht gut für den Import sein usw. Es bleibt ein schwieriges Thema, soll ich oder soll ich nicht.

    Ich habe bei folgenden Arten sehr gute, gute und mäßige Erfahrungen gemacht; also in der Reihenfolge Dispar, Squamip. Dispar, Tuka.

    Schwierig sind aber eigentlich alle und wichtig ist es gute und gesunde Tiere zu bekommen, am besten welche die schon ein paar Wochen beim Händler stehen und sehr gut Futter annehmen. Sind sie hinter dem Kopf nur minimal eingefallen, vergiss es.

    gruß Norbert

    H Hersteller/Händler

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