Supergau

  • Es hat mich erwischt - und zwar dicke.

    Übers Wochenende (eigentlich nur Sa) weggefahren, eigentlich nur 24 Stunden weg gewesen und bei der Rückkehr Sonntag Morgen dann der absolute Schock. Schon beim Tür öffnen drang uns ein fauliger Geruch entgegen.
    STROMAUSFALL! Oder besser gesagt, es hat die Sicherungen rausgehauen. Das ERSTE MAL ÜBERHAUPT!!!! und wir hatten schon einiges mehr an den Steckdosen dran - trotzdem lief alles jahrelang ohne geringste Probleme.
    Und dann fahren wir EINEN Tag weg und diese sch.... Sicherungen knallts raus. Das gibts doch überhaupt nicht...

    Alle Becken nur nur eine trübe Masse mit herumtreibenden Fischleichen - nun gut, also erste Rettungsmaßnahmen eingeleitet - Wasserwechsel, tote Tiere entfernen u.s.w.
    Schon da dämmerte uns (als wir die zig toten Schlangenseesterne, Borstis, Flohkrebse sahen) das dies wohl das Ende war - das große Riffbecken hats am schlimmsten erwischt. Steinkorallen begangen schon sich aufzulösen.
    Also wurden alle Korallen vom Riffbecken ins Seenadelbecken umquartiert (das hatte die gerinste Trübung und stank auch nicht so bestialisch).
    Wir dachten noch, wenn wir alles sterbende und tote aus dem Riff-Becken entfernen würde es noch überleben. Aber nach ein paar Stunden gaben wir den Kampf auf - und mein Traum vom Riff wanderte in die Kanalisation.

    Alle Fische und Garnelen tot. (Fast) alle SPS-Korallen tot.
    Das wars.


    Hier mal ein Foto wie es aussah:

    und das war das Ende:

  • hallo!
    das ist ja wirklich unglaublich!!!
    die ganze arbeit und leidenschaft von jahren in 24 std. zerstört. tut mir wirklich leid.
    wenns einen neuanfang gibt, was ich hoffe, sponsor ich einen korallenableger. einfach melden wenns soweit ist.

    gruß sebastian

  • :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:
    Hallo,

    ich bin schockiert!
    Das ist wirklich ein Tiefschlag.
    Ich wünsche dir alle erdenkliche Kraft das wegzustecken und hoffe, dass du einen Weg findest weitermachen zu wollen. Es ist ein Licht an jedem Tunnelende, nur der Weg ist schwer dorthin.....nimm die Herausforderung an und geh.....

    Es ist ein soooo schönes Hobby.....

    Alles Gute für dich.

    Tröstenden Gruß

    Kay

    ___________
    Gruß aus dem hohen Norden
    Kay

    Hauptbecken ~ 400 Liter (gebogene Front)
    Beleuchtung Giesemann System 200
    2x150W HQI 14k, Dulux blau, LED Leiste weiß
    Umwälzung: 12.000 ltr/H - 4 Pumpen a. 3000 ltr/Std
    UV, Ozon, Kühlung - bei Bedarf
    externer Schaltschrank mit Steuerung - Eigenbau -
    Balling light

  • Oh Gott, das tut mir leid..... :weinen: :weinen:
    Ich wünsch dir viel Kraft.... ach, ist doch alles sch... was soll man da schreiben...
    es tut mir so leid...
    Lars

  • Du Armer. Das bestätigt mich aber wieder darin, doch trotz hervorragender Stromversorgung wieder dauerhaft meinen SMS Warner an das Becken anzuschließen. So viele Tiere sollten einem das Geld wert sein. Ich werde ihn nächste Woche wieder installieren.

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Ach herrje, das ist ja furchtbar. Tut mir total leid für euch :frowning_face:

    Ich hoffe, meine Frage ist jetzt nicht allzu blöd, aber welche (fehlende) Komponente verursacht denn innerhalb von Stunden einen solchen Zusammenbruch? Licht und Strömung fehlt ja auch bei Lebendtiertransporten. Die fehlende Abschäumung? Oder fehlende Kühlung? Oder wurde das Becken womöglich unter Strom gesetzt?

    Ich drück' euch die Daumen, dass bei euch bald wieder Becken laufen!

  • Ich habe auch mein Becken verloren. Das Wasser war im Sommer abends bei ca. 28 Grad und da der Heitstab kaputt war, heizte er und heizte. Ich war bei meiner Frau im Krankenhaus, die usnere kleine Tochter zur WElt brachte. Bis ich dann am nächsten Morgen reinschaue, alles kaputt. Wassertemperatur war bei 36 Grad.

    Zum Glück hatten die meisten Fische noch überlebt und ich hab die abgeben können. Habe jetzt ein Pferdchenbecken, das man meiner Meinung nach aber nicht mir einem Riffbecken vergleichen kann.

    Wenn du wieder anfangen willst, hol dir wieder ein Riff, denn die Pferdchen bei mir im Becken muss man wirklich suchen, auch wenn sie schon etwas besonderes sind!

    Viele Grüße von einem, der das Gleiche erst vor ca. 3 Monaten erlebt hat.

  • Mal eine Verständnisfrage: was genau bringt die Tiere denn innerhalb so kurzer Zeit um? 24h Transport überleben sie ja auch ohne Licht und Strömung.

    Ich überlege, mir für die wichtigsten Systeme eine USV anzuschaffen. Größere Geräte überbrücken 2000W 8 Minuten lang. Für die Beleuchtung reicht das sicher nicht lange. Aber 50W Strömung ließen sich rechnerisch damit 5 Stunden lang überbrücken.

    Die Frage ist wirklich, welches die kritischen Geräte am Becken sind, die unbedingt am Leben erhalten werden müssen.

    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von Der_Stevie
    Mal eine Verständnisfrage: was genau bringt die Tiere denn innerhalb so kurzer Zeit um? 24h Transport überleben sie ja auch ohne Licht und Strömung.

    Gute Frage!
    Ich kann auch nur vermuten

    - keine Strömung im Becken sollte der Hauptgrund sein. Dadurch werden sich Bakterien auch im Beckenwasser stark vermehren können. Also "Bakterienblüte". Diese wiederrum verbrauchen dabei ohne Rücksicht auf Verluste Sauerstoff. Dieser wird soweit reduziert das die anderen Bewohner (v.a. Fische) schnell sterben.
    - kein Licht: nicht kriegsentscheidend, aber dadruch keine Fotosynthese (O2-Produktion)
    - keine Abschäumung: nicht kriegsentscheidend, vebessert die Situation natürlich nicht
    - Temperaturabfall (unerheblich in Wohngebäuden; das sollte das becken abkönnen)

    lG Martin

  • Zitat

    Original von Martin Kuhn
    - keine Strömung im Becken sollte der Hauptgrund sein.


    Denke ich auch, deine Erklärung hört sich plausibel an.

    Ich überlege, mir jetzt 3 von diesen Geräten hinzustellen. Jeweils unabhängig für den Tunze Multicontroller und für je 2 meiner 4 Strömungspumpen. Theoretisch sollten sich so einige Stunden überbrücken lassen.

    Hat jemand schon mal den Einsatz von USVs für sowas ausprobiert?

    Gruß
    Stefan

  • Hallo,

    @ silence, das mit deinem Becken tut mir sehr leid, Kopf hoch es geht immer weiter.

    Zum Thema Notstrom, eine USV ist sicherlich für diese Zwecke geeignet, allerdings, so glaube ich, nur Theoretisch. Es kommt immer darauf an wo die steht. Bei mir müsste sie unter dem Becken beim Technikbecken stehen. In diesem "Schrank" herscht so eine hohe Luftfeuchtigkeit das ich nicht weiß ob das die USV abkann, zudem ist der Salzgehalt ja auch nicht zu unterschätzen. Ob es feuchtraum USVen gibt, weiß ich nicht.

    Ich habe bei mir alles auf drei Stromkreise aufgeteilt. Also beide Strömungspumpen sowie die Filterpumpe je an einer Sicherung. Das hilft gegen einen Kurzen im Stromkreis, nicht aber gegen einen kompletten Stomausfall, hier sollte man nochmal ein Augenmerk drauf legen.

    Falls also jemand etwas von Feuchtraum USVen weiß würde ich mich über eine Info freuen.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

  • Erst mal möchte ich auch sagen das so etwas echt der Hammer ist, und ich volles Mittleid habe.

    Um aber ganau sowas zu verhindern, habe ich eine recht gute und kostengünstige Variante bei mir eingesetzt. Diese Variante versorgt mein Becken bei Stromausfall bis zu einer Woche mit Strömung!!


    Ich bin durch den MA Aquarianer Ausgabe 2/2008 darauf gekommen. Hier wird genau das Problem des Stromausfalles behandelt und eien Lösung von Tunze vorgestellt.

    Ich habe eine Tunze Nano Stream unter anderem im Becken. Gesteuert über Singlecontroller. Ganz normal am Stromnetz. Ich habe aber auch noch einen Safety Connector von Tunze integriert.

    Dieser Schaltet bei Stromausfall direkt auf die angewschlossene Autobatrie um ohne mein zutun. Mit dem System kann ich meine Stream bis zu 1 Woche laufen lassen.

    Somit ist die Strömung halbwegs gesichert und der Gasaustausch kann statt finden.

    Dieses System hat sic h bereits bei mir gelohnt. Der Strom mußte im Haus mal für 4 Stunden abgeschaltet werden. Ohne jegliche Probleme ist dieses gegangen. Strömung war ausreichend vorhanden. Ich überlege mir zu Zeit noch eien zweite Dran zu hängen.

    Wenn jemand das System vergrößern will, durfte das ja kein Problem sein. Autobatterien kann man so viel man will anschließen (richtige Reihenfolge beachten) Und man kann mehr Pumpen anhängen.

    Die Batterie wird alle 6 Monate überprüft und bei bedarf aufgeladen.

    Ich finde das ist eine gute, kostenkünstige und nicht besoders aufwendige Sache. Vorallem nimmt es nicht sonderlich viel Platz weg und es läuft bei Stromausfall geräuschlos.

    Ich glaube auch das Licht Heizung und Abschäumer bei Stromausfall nicht die entscheidenden Faktoren sind. Wichtig erscheint eien Strömung und ein Gasaustausch.









    Gruß Micha

  • Micha,

    das hört sich nach ner guten Lösung für die Streams an, was aber mach ich mit Closed Loop? Ich habe 2 RD und ne Eheim Pumpe, alle extern. Da habe ich schwierigkeiten die an eine Autobaterie zu klemmen, ich habe ja keinen Kontroler.

    Ist aber eine super Idee im Prinziep. Vieleicht fällt mir da was zu ein.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

  • Hallo zusammen,

    auch mein Beileid.

    kareem,

    Unter http://www.apcc.com/tools/ups_selector/index.cfm - "Nach Last konfigurieren" - kann man sich eine passende USV berechnen lassen. Ob sich das lohnt ist eine andere Frage. Mit Feuchtigkeit kommen die an sich einigermaßen klar.

    Aber ob das hier der richtige Thread dafür ist... ??

    Grüsse aus LG

    Maren und Matthias

    Einmal editiert, zuletzt von MundM (30. September 2008 um 11:58)

  • Hallo,
    erstmal danke an alle für die tröstenden Worte, nur ein Aquarianer kann sich wohl das Ausmaß des Übels vorstellen...

    Die Nebel haben sich gelichtet und die Schäden können jetzt dokumentiert werden:

    Riffbecken komplett hin, mittlerweile steht es leer auf dem Balkon.
    Einige Weiche und LPS wurden ins Nadelbecken übergesiedelt, welches es am wenigsten erwischt hat.

    Kubusbecken war noch relativ leer, da neu eingerichtet - Fische sind trotzdem hin. Weichkorallen haben überlebt.

    Seenadelbecken hat es an sich gut überstanden, "nur" 1 Fisch und 1 Garnele tot. Seenadeln leben noch, obwohl es übel aussah. Weichkorallen haben es überstanden. Da es nun mit den Überlebenden des Riffbecken vollgestopft ist, konnte es natürlich nicht so bleiben (zumal die Beleuchtung nicht ausreicht).

    Also musste eine schnelle Lösung her...
    Wir haben jetzt also auf die schnelle ein neues, größeres Becken gekauft und das Seenadelbecken mit den Überlebenden des Riffbeckens zu einem Zusammengeworfen.

    Es geht also irgendwie weiter... es muss...


    Zitat

    Ich bin durch den MA Aquarianer Ausgabe 2/2008 darauf gekommen. Hier wird genau das Problem des Stromausfalles behandelt und eien Lösung von Tunze vorgestellt.


    Den Bericht habe ich auch gelesen.
    Allerdings haben wir bis jetzt IMMER (auch wenn wir nur 2 Tage weg waren) meinen Vater gebeten täglich vorbeizuschauen. Nur dieses mal eben nicht... wer rechnet auch damit, dass in 24 Stunden so ein Mist passiert.

    Deswegen habe ich auch diesen Thread gestartet. Man ahnt ja nicht, wie schnell es vorbei sein kann! Vielleicht kann mein Fall anderen eine Lehre sein, nie das Becken ohne Sicherung alleine lassen.

  • Hallo!

    Zunächst auch von mir mein Mitgefühl für Julia! Und dann:

    Zitat

    Mal eine Verständnisfrage: was genau bringt die Tiere denn innerhalb so kurzer Zeit um? 24h Transport überleben sie ja auch ohne Licht und Strömung.

    Die Antwort ist ganz einfach. Die allermeisten Aquarien werden so gefahren, dass das Gleichgewicht ein äußerst labiles ist, das von viel Technik aufrecht erhalten wird. Diese viele Technik erlaubt es auch, viel mehr Tiere einzusetzen, als es für ein biologisch funktionierendes System erlaubt ist. Der kleinste technische Defekt bringt dieses labile Gleichgewicht zum Kippen.

    Würden wir Aquarien pflegen, die maßvoll besetzt sind, gäbe es die meisten "Super-GAUs" nicht. Auch ein zweitägiger Stromausfall hatte in meinen Becken keinerlei Ausfälle zur Folge.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Da hast du sicherlich recht.

    Das Riffbecken war nun wirklich vollgestopft mit Korallen. Die Fische mit gerademal 3 Chromis, Riffbarsch und 2 fridmanis dürften wohl nicht der ausschlaggebende Punkt gewesen sein.

    Stutzig macht mich allerdings das Seenadelbecken: Es war doch sehr algenlastig und rar besetzt, trotzdem sah es alles andere als gut aus. Klar, es stand viel besser da als das Riffbecken, aber hätte doch erwartet, dass es stabiler auf sowas reagiert.

  • Zitat

    Original von Silence
    wer rechnet auch damit, dass in 24 Stunden so ein Mist passiert.


    Ich habe gerade ein "GAU-Starterset" SPS abgegeben. In diesem Becken gab es auch einen Stromausfall. 8-9 Stunden haben gereicht, um fast alles umzubringen. Seitdem mache ich mir auch Gedanken um USV etc.

    Der Betroffene dieses Falls hat sich eine Konstruktion gebaut, durch die er bei Stromausfall eine SMS bekommt.

    Zitat

    Original von Harold Weiss
    Die Antwort ist ganz einfach. Die allermeisten Aquarien werden so gefahren, dass das Gleichgewicht ein äußerst labiles ist, das von viel Technik aufrecht erhalten wird. Diese viele Technik erlaubt es auch, viel mehr Tiere einzusetzen, als es für ein biologisch funktionierendes System erlaubt ist. Der kleinste technische Defekt bringt dieses labile Gleichgewicht zum Kippen.


    Das o.g. Becken war so stark mit Korallen und so wenig mit Fischen besetzt, dass er nicht mal einen Abschäumer brauchte. Die Argumentation mit dem Gleichgewicht ist also zu pauschal. Zumal das Gleichgewicht beim Transport in einer Plastiktüte noch schlechter sein sollte.

    Ich denke, Martins Überlegung mit den Sauerstoff verbrauchenden Bakterien könnte die Sache ganz gut treffen. Wobei noch unklar ist, ob die Bakterien durch den Strömungsausfallwirklich mehr Sauerstoff verbrauchen. Halte ich eigentlich für unwahrscheinlich. Es scheint eher so zu sein, dass die Oberflächenbewegung und damit der Sauerstoffeintrag fehlt. So gesehen könnte man auch nur den Abschäumer und die entsprechende Förderpumpe an die USV hängen.

    Wenn man sich für die Sicherung der Strömung entscheidet, ist noch die Frage, ob die Tunze Safety Connector Lösung die bessere ist oder die PC USV. Auf der Tunze Webseite ist leider nicht klar zu erkennen, ob der Safety Connector mit der Kombination 2x6100, 2x6055 und Multicontroller funktioniert.

    Gruß
    Stefan

  • hi,

    die fische als sauerstoffzehrer halte ich für eher nebensächlich.

    noch nebensächlicher ist das, was korallen - zumindest sps - verbrauchen.

    die grösste menge der o2 verzehrer ist m. e. der bakterielle haushalt und kleinstlebewesen.

  • Hallo Julia,

    tut mir leid für Dich und die Tiere. Besonders, wenn man sich überlegt, wie schnell das alles ging.

    Ich glaube, wenn bei mir nachts die Sicherung vom AQ rausfliegen würde, würde ich davon morgens erstmal nichts merken, weil man von den Pumpen fast nicht hört (und ich sie sowieso schon gar nicht mehr wahrnehme) und außerdem der Schäumer nur tagüber läuft. Ich würde das dann erst abends merken, wenn ich von der Arbeit komme. Da kann dann auch schon mal 18 Stunden alles stehen. Dagegen ist ja ein "normaler" Stromausfall, bei dem mal 1-2 Stunden der Strom weg ist, gar nichts. Aber trotzdem haben denke ich die wenigsten hier irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen, die so einen Fall absichern. Und das bei einem Hobby, das wohl wie kaum ein anderes von einer ununterbrochenen Stromversorgung abhängig ist. Schon irgendwie erschreckend.

    Zitat

    Original von Der_Stevie
    ...Wenn man sich für die Sicherung der Strömung entscheidet, ist noch die Frage, ob die Tunze Safety Connector Lösung die bessere ist oder die PC USV. ...


    Also das mit der PC USV hatte ich schon mal ausprobiert, als bei uns eine Stromabschaltung von bis zu 5 Stunden angekündigt wurde. Hatte damals extra eine gekauft und 2 Tage vorher in Betrieb genommen, so dass die Akkus geladen werden konnten. Angeschlossen war eine Powerhead (21W). Ein PC sollte bis zu einer Stunde weiter betrieben werden können (ohne Monitor). Da dachte ich: Na, das reicht dicke! Aber, denkste! Mit der pumpe hat die USV nach 30 Minuten schlapp gemacht!!! Glücklicherweise war der Strom nach 1,5 Stunden wieder da.
    Ich denke das lag daran, dass an die meisten USVs, die für den privaten Bereich angeboten werden und noch erschwinglich sind, keine Induktiven Lasten (Spule der Pumpe!!!) angeschlossen werden dürfen. Wie sich das mit einer elektronisch gesteuerten Pumpe verhält wäre vielleicht nochmal auszuprobieren. Da aber die regelbaren Streams sowieso mit 12-24V Gleichstrom betrieben werden, warum soll man den Strom erst auf 230V hochtransformieren und eine Wechselspannung draus machen, wenn das Netzteil nachher wieder 12V Gleichspannung draus macht??? Da geht nur unnötige Leistung verloren, die nachher eventuell fehlt, um das Becken am Leben zu erhalten. Außerdem sind die USVs im Vergleich zu dem Safety Connector recht teuer.

    Zitat

    Original von Der_Stevie
    ...Auf der Tunze Webseite ist leider nicht klar zu erkennen, ob der Safety Connector mit der Kombination 2x6100, 2x6055 und Multicontroller funktioniert. ...


    Also ich versteh das so, dass man für jede Pumpe einen Safety Connector braucht. Der versorgt dann den Treiberbaustein der entsprechenden Pumpe und über den wird auch der Multicontroller versorgt. Wenn dem nicht so ist, möge mich bitte einer korrigieren, aber von der Logik her kann es eigentlich nicht anders sein. Man kann dann aber natürlich mehrere Safety Connectoren über eine Batterie/Akku versorgen.

    Ich werde bei mir den Akku später über eine kleine Solaranlage (für den Campingbereich) laden. Die Stromversorgung der Pumpe wird dann jeden Tag für ein paar Stunden unterbrochen (nachts) um den Akku etwas zu entladen (bei Ladegeräten für Motorradbatterien gibt es auch regelmäßige Lastzyklen, damit sie über den Winter nicht kaputt gehen, wenn man nicht fährt). Eventuell, wenn die Anlage genug Strom liefert, werde ich eine Stream auch komplett mit Solarstrom betreiben.

    Gruß
    Christian

  • Zitat

    Original von christian_05
    Ich glaube, wenn bei mir nachts die Sicherung vom AQ rausfliegen würde, würde ich davon morgens erstmal nichts merken, weil man von den Pumpen fast nicht hört (und ich sie sowieso schon gar nicht mehr wahrnehme) und außerdem der Schäumer nur tagüber läuft. Ich würde das dann erst abends merken, wenn ich von der Arbeit komme. Da kann dann auch schon mal 18 Stunden alles stehen.


    Ja, so wäre das bei mir auch.

    Zitat

    Original von christian_05
    Dagegen ist ja ein "normaler" Stromausfall, bei dem mal 1-2 Stunden der Strom weg ist, gar nichts. Aber trotzdem haben denke ich die wenigsten hier irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen, die so einen Fall absichern. Und das bei einem Hobby, das wohl wie kaum ein anderes von einer ununterbrochenen Stromversorgung abhängig ist. Schon irgendwie erschreckend.


    Ja, da muss sich auch was tun bei mir.

    Zitat

    Original von christian_05
    Also das mit der PC USV hatte ich schon mal ausprobiert, als bei uns eine Stromabschaltung von bis zu 5 Stunden angekündigt wurde. Hatte damals extra eine gekauft und 2 Tage vorher in Betrieb genommen, so dass die Akkus geladen werden konnten. Angeschlossen war eine Powerhead (21W). Ein PC sollte bis zu einer Stunde weiter betrieben werden können (ohne Monitor). Da dachte ich: Na, das reicht dicke! Aber, denkste! Mit der pumpe hat die USV nach 30 Minuten schlapp gemacht!!! Glücklicherweise war der Strom nach 1,5 Stunden wieder da.


    Das ist ja schon mal ein brauchbarer Erfahrungsbericht. Eine USV allein bringt es also nicht.

    Zitat

    Original von christian_05
    Also ich versteh das so, dass man für jede Pumpe einen Safety Connector braucht. Der versorgt dann den Treiberbaustein der entsprechenden Pumpe und über den wird auch der Multicontroller versorgt. Wenn dem nicht so ist, möge mich bitte einer korrigieren, aber von der Logik her kann es eigentlich nicht anders sein. Man kann dann aber natürlich mehrere Safety Connectoren über eine Batterie/Akku versorgen.


    Ok, dann wäre der Safety Connector mit Autobatterie wohl die beste Lösung. Wobei ich nicht besonders scharf auf eine Autobatterie am Aquarium bin. Zusätzlich braucht man ja auch ein kleines Ladegerät, das die Batterie frisch hält.


    Oder ich mache es wie das oben erwähnte Stromausfallopfer und baue mir einen Stromausfallalarm per Handy. Das hilft allerdings nur gegen Sicherungen, bei einem echten Stromausfall kommt man mit dem Alarm auch nicht weiter.

    Gruß
    Stefan

  • Ich betreibe mein Becken seit 2 Jahren mit einer USV.

    Die angegebene Leistung/Laufzeit stimmt bei induktiven Lasten nicht... komme auf 1/4 der Laufzeit...

    Ich habe eine 750VA USV - bei angeschlossener Nanostram und Förderpumpe ( ~ 50W ) komme ich auch eine Laufzeit von 15min.

    Zur kurzen Überbrückung eines Ausfalles ist die OK - bei stundenlangem Ausfall bwirkt die auch keine Wunder...

    Hätte ich 12/24V Pumpen würde ich die über eine Autobatterie mit angeschlossenem Konstantlader betreiben... da sind je nach Last Stunden/Tage überbrückbar...

    Die Tunze Box würde ich mir selbst bauen -
    ( einfache Relaisschaltung - Strom fällt ab -> Reais fällt ab und schaltet Batterie zu... )

    Leider gibts für meine Pfütze die Streams nur in 220V .... :frowning_face:

    Mfg

    Benny ><))°>

    http://www.benjamin-schatz.com

    - 136x66x60 - ATI Powercone 250i
    - Maxspect 420W
    [size=10][color=#0000cc]- Balling Light, Riffkeramik, Live Sand

    aktuelle WW = NO2:nN - NO3:1 - PO4:0,06 - Ca:450 - Mg:1250 - Ph:8 - KH:12 - Sal:35 - Temp:27 Grad

  • Das wichtigste ist meiner Meinung nach, das jemand oder mehrere Leute über den Ausfall informiert werden ! Mehrere Freunde von mir haben einen Haustürschlüssel, irgendwer fährt dann schon hin - das ist mir lieber, als eine USV mit kaputtem Akku oder sonst wie teure Anlagen (wobei die Tunze Stream mit der Autobatterie und einem Dauerladegerät schon eine gute Lösung ist).

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex G. (30. September 2008 um 16:03)

  • oh man das ist ja wirklich heftig :frowning_face: hoffe du hast genug kraft unser schönes hobby weiterzuführen

    mhh ich bekomm bald eine tunze 6000..die läuft ja eigentlich auch mit 12-24v..hab grad tunze geschrieben, ob diese auch mit dem safety connector kompatibel ist, die antwort lautete nein :frowning_face: versteh ich leider nicht so ganz...

    mist das die usv auch nicht das wahre sind...

    Viele Grüße,
    Lars

  • Es zeigt sich halt immer wieder das man jedes Becken mit mehreren Sicherungskreisen anlegen sollte. Auf jeden Kreis getrennt ein überlebenswichtiges "Gerät".

    USVs sind ja schön und gut. Da diese ziemlich wenig Kapazität haben ist m.E. folgende Voirgehen das richtige
    - nur die unbedingt wichtigen Geräte an die USV anschließen (ich würde nur eine Strömungspumpe mit möglichst gutem Verhältniss Strömung im becken vs Leistungsaufnahme anschließen)
    - Man könnte den USV Betrieb "takten". Z.B 5 min "Aus" / 1 Min "Ein". Damit kann man mit der vorhandenen AkkuReichweite das becken eine längere Zeit "notversorgen"

    lG martin

  • Meine Erfahrung aus der Praxis mit meiner USV:

    Laufzeit mit Nanostream 6045 alleine : ~ 20min
    Laufzeit mit Nanostream 6045 + 2500er Rückförderpumpe : ~ 20min

    :winking_face_with_tongue:

    Die angeschlossenen Verbraucher waren der USV relativ egal...
    Ich vermute das die mit einer Akkuladung nur eine bestimmte Zeit die Spannung erzeugen können - wobei die angeschlossenen Last ( in meinem Fall zw. 5 & 60W ) scheinbar keine wesentliche Rolle spielte...

    ( Die USV hat 700VA )

    Müsste man mal testen mit mehr angeschlossenen Verbrauchern...

    Mfg

    Benny ><))°>

    http://www.benjamin-schatz.com

    - 136x66x60 - ATI Powercone 250i
    - Maxspect 420W
    [size=10][color=#0000cc]- Balling Light, Riffkeramik, Live Sand

    aktuelle WW = NO2:nN - NO3:1 - PO4:0,06 - Ca:450 - Mg:1250 - Ph:8 - KH:12 - Sal:35 - Temp:27 Grad

  • Die eben von benny vorgeschlagene Lösung mit dem Relais gefällt mir eigentlich auch ganz gut. Ich werde gleich mal recherchieren, ob die 6100er und 6055er Tunze mit 12V laufen. Wenn ja, wären die eigentlich ideal dafür, da sie eher wenig Strom verbrauchen.

    Gruß
    Stefan

  • @ Julia, tut mir leid sowas zu lesen, wie schrecklich! :frowning_face:

    Ich habe mir schon vor längerer Zeit einen Stromausfallwarner gebastelt. Fällt bei mir zuhause der Strom aus (warum auch immer) bekomme ich automatisch einen Anruf auf mein Handy. Ist zwar nicht das A und O und nicht mit einer guten USV zu vergleichen, aber immerhin besser als garnix....
    So kann man dann im Falle eines Falles Gegenmaßnahmen einleiten, ein Familienglied oder ein guter Bekannter sollte für solche Notfälle immer einen Wohnungsschlüssel parat haben. Man steckt soviel Geld in Korallen und Fische, da sollten die paar Euro für eine Warnmeldung auch drinne sein.

  • Zitat

    Original von Harold Weiss

    Die Antwort ist ganz einfach. Die allermeisten Aquarien werden so gefahren, dass das Gleichgewicht ein äußerst labiles ist, das von viel Technik aufrecht erhalten wird. Diese viele Technik erlaubt es auch, viel mehr Tiere einzusetzen, als es für ein biologisch funktionierendes System erlaubt ist. Der kleinste technische Defekt bringt dieses labile Gleichgewicht zum Kippen.

    Würden wir Aquarien pflegen, die maßvoll besetzt sind, gäbe es die meisten "Super-GAUs" nicht. Auch ein zweitägiger Stromausfall hatte in meinen Becken keinerlei Ausfälle zur Folge.

    Lieben Gruß

    Harold

    Ich kann das nur unterschreiben.
    Ich hatte in meinem überbesetzten 150L Würfel mit Miracle Mud Filter mal einen nächtlichen Stromausfall
    der mich 2 Fische gekostet hat und nur knapp am GAU vorbeigeschrammt ist weil ich komischerweise
    am WE um 7 Uhr bereits wach war und reagieren konnte. (alle anderen Fische auch schon am japsen)

    In meinem 450l Becken (Berliner System) war auch mal Nachts die Sicherung geflogen und es war ca. 7h ohne Strom - dort ist nichts passiert und es sah auch nicht so aus als war es kurz vor dem Umkippen.

    In unserer damaligen Mietwohnung hing halt leider alles an einer Steckdose und die halbe Wohnung an einem Stromkreis. Im Nachhinein muss ich sagen dass ich einfach nur Glück hatte - eine USV o.Ä. wäre dort wahrlich kein Luxus gewesen !

    mein Beileid :frowning_face:

    Einmal editiert, zuletzt von Steffen Schwarz (30. September 2008 um 18:45)

  • Hallo zusammen,

    bei mir hats genauso mein 300l Riffbecken vor rund nem Monat zerrissen..
    Da haben so ca. 8-10 Stunden gereicht um das Wasser in ne milchig graue extrem stinkende Suppe zu verwandeln.
    Hab leider kein Foto davon, aber man konnte keine 10cm ins Wasser reinschauen :frowning_face:
    Hier alte Fotos, aber um nen Eindruck vom Verlust zu bekommen reichts:
    http://www.aquabilderbuch.de/FrankE
    Alle Fische, Garnelen, SPS, Tridacna, Anemonen, Hälfte der LPS, Leder,.. tot. Sogar die Schnecken, Einsiedler, Schlangensterne und Kleinstkrebse habens nicht geschafft. Komischerweise aber alle bunten Krusten, Hälfte der LPS und Scheiben.
    Musste zweimal einen totalen Wasserwechsel machen ums überhaupt wieder stabilisieren zu können.
    Im selben Raum steht auch noch ein Nano (Wave Cube 45), dem aber während des langen Stromausfall gar nichts passiert ist und das obwohl die Oberfläche die mit Luft in Berührung kommt sehr klein ist (ist so eins mit noch oben gebogener Frontscheibe). Es war mäßig mit Korallen besetzt und hatte auch keine Fische nur einen Einsiedler, der überlebt hat.

    Mittlerweise ist das große Becken auch wieder mit SPS-Ablegern voll besetzt dank der supernetten Hilfe vom Stefan (Stevie) :grinning_squinting_face:

    Bin am Wochenende meist nicht hier in meiner Wohnung deshalb hab ich folgendes installiert:

    1) Alarmanlage
    Bei Ebay hab ich mir für 200,- ein GSM-Alarmanlagen-Basisset gekauft:
    http://cgi.ebay.de/Set-4-GSM-Funk…1742.m153.l1262
    Dazu noch ein Strommodul für 25,-€, Wassermelder für 20,-€ und nen Feuermelder (Es gibt auch noch z.B. Temperaturmelder). Jetzt werde ich bei nem Stromausfall (oder sonstigen Alarm) angerufen und erhalte zusätzlich eine SMS über Ort des Alarms. Wenn der Strom wieder an geht gibts auch wieder ne SMS. Wesentlich günstiger wäre natürlich so ein Notruf-Bastel-Handy, jedoch weiß man da nicht ob der Strom wieder eingeschaltet wurde und hat nicht die Zusatzabsicherungen:
    http://www.matuta.com/include.php?pa…7162fd8c07dbe0b
    PrePaid Handy gibts bei Amazon ja schon für unter 10,-€. Bevor man nichts hat sicher sehr sinnvoll.

    2) IP-Kamera
    Um mein Becken im Internet life zu sehen hab ich mir ne IP-Kamera von LogiLink für unter 40,-€ gekauft:
    http://www.amazon.de/Fast-Ethernet-…22796316&sr=8-3
    Für die, die es nicht wissen: Computer kann aus sein, nur der Router (z.B. FritzBox) muss dafür an sein.
    So kann ich jederzeit übers Internet nen Blick aufs Becken werfen. Dazu hab ich noch so ein kleines digitales Thermometer von Hobby an die Frontscheibe gemacht, so dass man auch die Temperatur im Becken ablesen kann.
    Die Qualität der Kamera ist nicht der Hammer aber ausreichend für den Zweck. Wer bessere Qualität will, ne sehr einfache Einbindung in Internetseiten und auch in Firmennetzwerken mit gesperrten Videokanälen (wie bei uns :grinning_squinting_face: ), der sollte sich mal die Axis-Modelle (z.B 207) ansehen. Die hat mein Chef an seinem MW-Becken und die Qualität ist echt sehr gut.

    3) Tunze Safety Connector
    wird noch angeschafft, um komplett sicher zu sein.

    Kann jedem nur empfehlen, der länger als 6 Stunden das Haus verlässt und ein gut besetztes MW-Becken hat sich ne Alarmierung per Handy zu basteln oder zu kaufen.
    Wohne seit über 1,5 Jahren hier in der Wohnung und das war genau der erste Stromausfall...

    Viele Grüße
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von FrankE (30. September 2008 um 20:01)

  • Hi Steffen,

    das Jaubert ist seit über 1,5 Jahren (Umzug in die Wohnung) nicht mehr.
    Seitdem habe ich nen Deltec Abschäumer :grinning_squinting_face:

    Hast aber REcht mit Jaubert wärs wahrscheinlich schon in der Hälfte der Zeit zerrissen worden.

    Viele Grüße
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von FrankE (30. September 2008 um 20:12)

  • Hallo Frank :wink
    Schön mal wieder was von dir zu hören :]
    Gar nicht schön zu hören, was dir da schon wieder passiert ist :frowning_face:
    Hattest doch erst einen GAU 2005 !
    Kein Jaubert mehr?! :confused_face:
    Na ja, das ist dann ein anderes Thema und OT
    Grüsse Lars

  • Was haltet ihr von einem solchen Inverter? Damit könnte man eine Autobatterie auf 230V bringen. Autobatterien sind groß und billig, der Inverter auch.

    Das Problem ist evtl., den Inverter bei einem Spannungsabfall einzuschalten. Die Dinger haben nur einen Ein/Aus-Schalter.

    Gruß
    Stefan

  • Hallo Julia

    Zitat

    Wir haben jetzt also auf die schnelle ein neues, größeres Becken gekauft

    Zitat

    Es geht also irgendwie weiter... es muss...


    Schön dass ihr euch nicht unterkriegen lasst! :thup

    Zitat

    Deswegen habe ich auch diesen Thread gestartet. Man ahnt ja nicht, wie schnell es vorbei sein kann! Vielleicht kann mein Fall anderen eine Lehre sein, nie das Becken ohne Sicherung alleine lassen.


    Und mein hoher Respekt an alle, die wie ihr auch von Misserfolgen berichten! Wie viele von uns hätten in einer solchen Situation die Flinte ins Korn geworfen und hier aus Trauer, Wut und Scham hier nichts berichtet! :thup

    Kopf hoch!

    Lars

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