Reine Geschmackssache?

  • Zitat

    Original von Anja
    Hallo Daniel,

    wie deine Steine von hinten aussehen, welcher geänderter Schattenwurf schon bei leichten Positionsveränderungen (ich schrieb von „einer Idee weiter vorne“) sich ergeben könnten, kann ich natürlich nicht wissen.

    Und wenn du dann auch noch gerade bei mir vermutest, dass ich ein Becken mit Technik zuballern will, dann zeigt mir das, dass ich mich dir wohl grundsätzlich nicht verständlich machen kann. Du hast ja eh den Link entfernt, was darauf schliessen lässt, dass du weitere Bemerkungen zu deinem Becken nicht wünscht. Daran will ich mich gerne halten.

    Gruss
    Anja

    Hallo Anja,

    Du hast geschrieben das wenn sich die Strömung ändert, mit Technik gegengesteuert werden kann.
    Weiterhin hast Du den Konterstein mit Kopfteil drehen wollen.
    Wie auch schon oft erwähnt, das mit der Tiefenwirkung im MW wird schwierig. Beim Nano fast unmöglich.
    Aber warum hast Du eigentlich bis jetzt nicht mal ne einfache Zeichnung von deinen Vorstellungen eingestellt?

    Wenn Du glücklich damit wirst, stell ich den Link wieder ein.
    http://www.shapeloft.com/index.php?acti…5&hash=f5fa0de2
    PS Hab den Link raus genommen, weil mich eigentlich nicht interessiert, was andere zum Becken sagen.
    Wollte Dir n Bsp zeigen.

    Gruß Daniel

  • Hallo Anja,

    ein paar Anmerkungen möchte ich jetzt auch anfügen: Dein grundsätzliches Anliegen kann ich gut nachvollziehen. Gerade was die ästhetische Gestaltung vieler Meeresaquarien anbelangt, gibt es da manche Fragezeichen zu setzen. Ob Steinhaufen, Kitschkeramik, unrealistische Spielzeuglandschaften oder sichtbare Strömungspumpen, man kann vieles kritisieren. Auch die gestalterische Integration in den Wohnraum lässt oft zu wünschen übrig, vom blauen Geisterlicht über Monsterbecken in kleinen Räumen bis hin zu Aquarien mit Labordesigne.

    Aber eines sollte auch klar sein. Sowohl die Zielsetzung als auch der persönliche Geschmack eines Jeden hier ist absolut seine Sache! Der Eine strebt einen möglichst naturnahen Ausschnitt an, der Andere möchte sammeln und der Dritte seinen Wohnraum mit einem optischen Blickfang ein dekoratives Element hinzufügen. Dies sollte man akzeptieren, vor allem wenn man als Neueinsteiger hier Ratschläge sucht.
    Um es auf den Punkt zu bringen, der Ton, Stil und die gewisse Überheblichkeit einiger Deiner Anmerkungen hier finde ich leider etwas unangemessen!

    Zur Gestaltungsfrage: Ich hatte lange Zeit auch Süßwasseraquarien, damals im sogenannten holländischen Stil. Hier kam es bei der Pflanzenauswahl auch ausschließlich auf optische Gesichtspunkte an. Dies kann man auch in einem Meeresaquarium verwirklichen. Nur kann man sich da keinen natürlichen Riffausschnitt zum Vorbild nehmen, genauso wenig wie es eine echte Flusslandschaft bei "holländischen Becken" ist.
    In einem sehr kleinen Becken kann man entweder mit wenigen großen oder vielen kleinen Elementen gut gestalten.
    Unter wenigen großen würde ich z.B. eine Anemone mit Anemonenfischen oder eine größere Steinkoralle verstehen. Generell besteht aber bei den meisten Steinkorallen das Wuchsproblem und höhere technische Ansprüche.
    Weit besser geeignet wären da für mich kleine Anemonen, die mit ihren Farben sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten erlauben - z.B. Florida-oder Sandanemonen, Krustenanemone, Scheibenanemonen usw. - , aber auch Gorgonien oder Röhrenkorallen. Die Auswahl ist ja riesengroß, aber die kannst Du dann nur selbst nach eigenem Geschmack und ausreichender Information über die jeweiligen Pflegeansprüche treffen.

    Gruß

    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Koberstaedt (7. Februar 2013 um 13:25)

  • Um es auf den Punkt zu bringen, der Ton, Stil und die gewisse Überheblichkeit einiger Deiner Anmerkungen hier finde ich leider etwas unangemessen!


    Danke Bernd, Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht.

    Ina

    Einmal editiert, zuletzt von Ina Fischer (7. Februar 2013 um 13:45)

  • Hallo an Alle,

    also das Thema wurde doch auch schon in einer Koralle Ausgabe behandel - ich denke der Titel war Aquariengestaltung.

    Auch hier wurden der goldene Schnitt, starke Linien und andere Aspekte vermittelt.
    Fakt ist - Salzwasser bricht die Optik um 1/3 - deshalb ist das mit einer Tiefenwirkung schwer zu erzeugen.
    Eine Tiefe vorgaukeln kann man mit einer dunklen Rückwand oder auch mit nicht mehr einsehbaren Schluchten.

    Ein weiterer erwähnter Aspekt war, das keine Steine oder Tiere näher als 20cm an einsehbaren Scheiben sein sollen, da sie sonst wirken als ob sie zu nah an der Scheibe wären.

    Ebenso - keine sichtbare Technik

    Die Rahmenwirkung wurde hervorgehoben - Kies- und Lichtblende oder kompletter Rahmen,, wobei sicher am Besten wäre, wenn Boden und Wasserstandslinie nicht sichtbar sind.

    Andere Aspekte, welche mir in den Sinn kommen sind - keine zu großen Fische im Verhältnis mit dem Aquarium, vielleich auch keine allzu großen niederen Tiere (wie manche Anemonen etc welche sehr dominant sein könne)

    Meine Meinung dazu ist - dass ein optisch schönes Becken sicherlich erstrebenswert, jedoch der Pflegeaufwand bedacht werden muss. Ich habe mich für eine durchgängige Riffkeramikrückwand an zwei Seiten entschieden, da mir der Putzaufwand zu hoch wäre und ich auch den Einblick in den Raum dahinter nicht will . Dabei ist mein Becken jedoch 120cm tief.

    Ein weiterer Aspekt ist, dass ein gereiftes Becken erst gut ausschaut - wenn das Korallenwachstum stark ist, was meist doch Jahre dauert. Bei mir dauerts noch :grinning_squinting_face:

    Link zu meinem Becken

    mfg

    Michael

    PS: Die Kritik am Umgang bzw der Beurteilung anderer Becken ist durchausgerechtfertigt - ich bin hier auch an andere Formen der Diskussion gewöhnt und muss Christiane, Ina und Bernd hier recht geben. Man sollte auf den "Goldenen Schnitt" auch im Umgang untereinander nicht vergessen =)

    Einmal editiert, zuletzt von Michael Ortner (7. Februar 2013 um 13:47)

  • Zitat

    Original von C3r0
    Hallo Anja,

    es sind etwa 90l wenn man von den Beckenmaßen 60x60x25 ausgeht.

    Ok, dann plan ich mal auf der Basis von 50 breit x 60 tief x 35 hoch mit Technikbecken im Unterschrank.
    Spricht da was gegen?

  • Hallo Anja,

    Du musst natürlich vorher die Lichtfrage lösen - welche Beleutung willst du, da geht es schon um Sachen wie Lampenlänge - Ausleuchtungsfläche, dass musst du bei der Auswahl der Aquarienmaße beachten, denn das Licht und die Lichtstärke spielt eine größere Rolle als im SW.

    mfg

    Michael

  • Clemens, das Gefühl hatte ich auch gleich, weil man wohl automatisch von der Seite reingucken will. Wollte nur mal schnell deine Meinung hören. Dann mach ich also besser einen quadratischen Grundriss.

  • Da Anja es nicht für nötig hält, auf die Kritik an ihrem Umgangston einzugehen, bin ich hier erst mal raus.

    Schade eigentlich - die prinzipielle Idee, den Blick noch mehr oder besser gesagt "bewusster" auf die Ästhetik zu legen, finde ich gar nicht verkehrt. Aber der "Stil" von Anjas Beiträgen hat meine Toleranzgrenze längst überschritten. Ich weiß ja nicht, in welchen Foren sie sonst so unterwegs ist, aber von unserem Meerwasserforum hier bin ich ganz andere Umgangsformen gewohnt.

    Apropos: Der Begriff "Newbie-Bashing" bekommt für mich gerade eine ganz neue Bedeutung :O

  • Danke Hans-Werner. Den Link habe ich mir schon ganz interessiert vor einigen Wochen reingezogen. Das Büchlein hat nicht ganz so tolle Kritiken.

    Ich trau mir durchaus umfangreichere und schwerere Kost zu. Wenn du oder jemand anders eine Idee hat?

    Gruss
    Anja

  • Mehr Tiefe als Breite ist doch OK, hat mein Nano (nein, davon gibts kein Bild hier *g*).
    Das geht aber nur, wenn man halt nur von vorne schaut. Steht neben meinem Rechner und ich schau von der schmalen Seite her rein.
    Das geht ganz gut und fängt das Brechungsproblem gut weg.

    Ich würde aber kein Technikbecken machen bei den Maßen.

    Wenn Du die Rückwand tiefblau oder schwarz machst, dann kannste dahinter auch ein Hang On ans Becken hängen.
    Entweder einen umgebauten Aqua Clear 50 mit Sander Piccolo + Miniheizer (wenn Abschäumer gebraucht) oder einen von AMA Eco System mit Miracle Mud. Im Becken ist davon kaum was zu sehen.
    Dann noch eine Ministrömungspumpe...reicht sonst damit nicht.

    Sowas geht auch als Rückwand...aber bei Nano lohnt das nicht:
    http://u-page.info/pages/aqua/aqua_technik.htm

  • Hallo

    Das Problem ist aber, das wohl kaum jemand bei dem Becken von der Seite wie auf Bild 5 reinschaut. Sonst würde das Becken nicht so flach im Raum stehen und die Farben wirken nun mal am Besten von oben - also schauen die meisten erst einmal schräg von oben. Dann kann ich mir das ganze sparen. Wer schon mal im Riff unterwegs war, dies ist kein Riff, sondern ein im Flachwasser verteilter Korallengarten - künstliche Landschaftsgestaltung, die mit der Realistät nichts zu tun hat.

    Ich schätze gerade an der Riffaquaristik, dass man den biologischen Organismus eines Riffes so nah wie möglich kommen will, um viele Wechselbeziehungen auf dem gegebenen Raum abzubilden (so wie es im Riff auch ist). Jeder, der mich kennt und meine Beiträge liest, weiss, das ich Riffwände im Aquarium überhaupt nicht mag, schon aus dem Stress für die Fische heraus.

    Gerade die vielen Nieschen eines Korallenriff-Aussschnittes sind hier nicht vorhanden - es ist halt viel zu klein.

    beste Grüße Andre´

    Einmal editiert, zuletzt von Andre Luty (7. Februar 2013 um 14:35)

  • Zitat

    Original von andrePankraz

    Ich würde aber kein Technikbecken machen bei den Maßen.

    Wenn Du die Rückwand tiefblau oder schwarz machst, dann kannste dahinter auch ein Hang On ans Becken hängen.

    Ich beschreib mal meine eierlegende Wollmilchsau:

    so wenig sichtbare Technik im Becken wie möglich
    kein Technikabteil im Becken, dass von der Tiefe was wegnimmt
    so leise Technik wie möglich
    Technik sollte so ausgelegt sein, dass evt. später auch mal anspruchsvollere Tiere gehalten werden können.

    Die Kosten sind nachrangig.

  • Hallo Anja,

    so langsam finde ich Deine Ideen reizvoll- was mir allerdings noch nicht klar ist:

    so wenig sichtbare Technik wie möglich um die Optik nicht zu zerstören
    die Raumaufteilung/ einteilung nach dem goldenen Schnitt etc sprich hauptsächlich nach ästhetischen Gesichtspunkten

    Das sind ja mehr oder weniger statische Faktoren, die Eigendynamik bei so einem Becken ist aber nicht vorhersehbar- wie willst Du das in einen harmonischen Einklag bringen ohne das Gebilde permanent aus dem Gleichgewicht zu bringen? Jeder Eingriff stört ja irgendwo die Biologie / den Ablauf des Beckens. Wie willst Du das so hinkriegen in dem kleinen Masstab?

    Meine Frage zielt jetzt mal auf den Zeitpunkt nachdem das Becken erstmalig so steht wie Du das andenkst?

    Gruß
    Thomas

  • Hallo Anja,

    Zitat: "Technik sollte so ausgelegt sein, dass evt. später auch mal anspruchsvollere Tiere gehalten werden können"

    Im Nano kaum zu realisieren.

    beste Grüße Andre´

  • Thomas, es ist ein Versuch. Welche Kompromisse ich bedingt durch die Eigendynamik machen muss, wird sich zeigen. Ich werde keine Kompromisse zu Lasten der Tiere machen.

    Aber ich bin bereit, ganz bescheiden zu bleiben, was die Auswahl der Tiere betrifft. Ich will die Tiere in Art und Zahl nehmen, die sich für mein Projekt am besten eignen und verzichte gerne auf vielleicht interessantere oder schönere Tiere.

    Ich will nicht Amano in Meerwasser machen und täglich den Tieren was abschneiden, um es mal überspitzt zu sagen. Aber ich will auch nicht so vollgestopfte Becken, wie man sie auch hier zu 99% sehen kann (zufällig anwesende Leser mit ihren Becken natürlich ausgenommen).

    Ich denke, es gibt noch viele ästhetische Möglichkeiten auch MW Becken attraktiver zu machen. Und zwar objektiv nach den Regeln der Ästhetik. Wie es objektive Kriterien gibt nach denen man Kitsch von Kunst unterscheiden kann (natürlich gibt es auch Graubereiche), so gibt es auch Kriterien nach denen man ästhetisch gute und ästhetisch schlechte Beckengestaltung beurteilen kann. Hans-Werner hat es sofort verstanden, wahrscheinlich schon ein paar Jahrzehnte früher als ich.

    Die Frage im Titel dieses Treads kann man nur so beantworten: Nein, es ist nicht reine subjektiv beliebige Geschmacksfrage. Was nicht bedeutet, dass nicht jeder auch das Recht hat, sich mit hässlichen Dingen zu umgeben.

    Gruss
    Anja

  • Hi,

    also so Sätze wie dieser letzte da machen es irgendwie immer nicht besser.

    Lass mich raten...Du bist so etwa 20 und meinst, der Rest der Welt ist dämlich und Du wirst alles viel besser machen. Yo, war ne tolle Zeit, gehört in dem Alter wohl einfach dazu. Normal lernt man aber, dass man das ja denken kann, aber nicht unbedingt derart platziert (und später dann auch froh ist, dass man es für sich behalten hat).

    Geschmack ist halt Geschmack. Sind Anglerfische nun z.B. schön? Für die einen gar nicht, für andere gibts nix tolleres...und so ist es mit vielen Dingen.

    Viele Grüße,
    André

  • Hi zusammen

    da auf unbequeme Fragen und andere Meinungen nicht geantwortet wird, gehe ich hier von einem Fake/Troll aus.
    Nur ein völlig ahnungsloser Mensch würde sich so in einem (super) Forum verhalten.

    laßt uns lieber unsere hässlichen Dinge ansehen, während andere das Rad neu erfinden. Ich freue mich jetzt eigentlich nur noch auf das Ergebnis :ylol :winking_face:

    ich bin raus,
    gruß Norbert

    H Hersteller/Händler

  • Mein Kumpel fährt Trabi und ist nicht mal ausm Osten er liebt das Teil findet es hübsch und ich könnte brechen wenn ich das Ding seh. Wer hat jetzt Geschmack und wer nicht?

    Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: 2x Tunze 6105, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Balling Zeo und blaue Flaschen nach Gusto
    Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita


    Viele Grüße
    Stefan

  • Zitat

    Original von Anja


    Ich denke, es gibt noch viele ästhetische Möglichkeiten auch MW Becken attraktiver zu machen. Und zwar objektiv nach den Regeln der Ästhetik. Wie es objektive Kriterien gibt nach denen man Kitsch von Kunst unterscheiden kann (natürlich gibt es auch Graubereiche), so gibt es auch Kriterien nach denen man ästhetisch gute und ästhetisch schlechte Beckengestaltung beurteilen kann.

    Ästhetik kommt aus dem griechischen und bedeutet Wahrnehmung, Empfinden. Und dies sagt schon der Begriff, dass es da keine Regeln oder Beurteilungskriterien geben kann. Es bleibt eine Frage der subjektiven Einstellung, allenfalls geprägt vom Zeitgeist oder Mode sowie der persönlichen Erziehung.

    Die Schreiberin fühlt sich auf einem recht hohen Ross, hat aber offensichtlich noch einige Defizite, auch was Formen des sachlichen Umganges betrifft. Da haben wir ihr wohl schon viel zu viel Aufmerksamkeit gewidmet.

  • Hallo Anja,

    ich habe jetzt lange still mitgelesen und finde viele Ansätze und Überlegungen interessant. Und jetzt kommt das ABER:

    Wir pflegen einen überwiegend freundschaftlichen und respektvollen Umgang miteinander hier im Forum. Dazu gehört für mich auch eine kurze persönliche Vorstellung hier im Vorstellungsbereich. Ein Teil unseres Leitsatzes lautet: Schreibe bitte immer mit Respekt, Höflichkeit und Toleranz! Im Prinzip vermisse ich alle drei Tugenden in vielen deinen Beiträgen.
    Du solltest bedenken, dass viele der von dir in gestalterischer Hinsicht kritisierten Becken bereits über Jahre sehr erfolgreich gepflegt werden. Davon träumt manch einer!

    Bitte stelle dich und deine bisherigen Projekte im Vorstellungsbereich vor. Ich bin gespannt ...

    Viele Grüße
    Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Anja:

    Ich denke, es gibt noch viele ästhetische Möglichkeiten auch MW Becken attraktiver zu machen. Und zwar objektiv nach den Regeln der Ästhetik. Wie es objektive Kriterien gibt nach denen man Kitsch von Kunst unterscheiden kann (natürlich gibt es auch Graubereiche), so gibt es auch Kriterien nach denen man ästhetisch gute und ästhetisch schlechte Beckengestaltung beurteilen kann.

    Wenn es Dein Starrsinn noch zulässt ersetze doch den oben verwendeten Begriff Ästhetik durch das Wort Biologie bzw. biologisch. Dann kommst Du der Sache näher und es wird ein Schuh daraus.
    Wer lediglich nur einen attraktiven und ästhetischen Zimmerschmuck sucht, sollte die Finger von der Meeresaquaristik lassen.
    Gruß
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo Corinna,

    als Jugendliche hatte ich ein Gesellschaftsbecken, dann später Artenbecken. Nachdem ich mich mit Fotografie und Architektur beschäftigt hatte, habe ich versucht das Gelernte auch in der Beckengestaltung zu nutzen und habe festgestellt, dass man manchmal mit schon kleinen Veränderungen eine grosse optische Wirkung erzielen kann.

    Dann kam Amano und trieb es auf die Spitze. Ich war begeistert, musste aber feststellen, dass der Purismus im Alltag und auf Dauer von mir so nicht zu halten war, aber auch mit Kompromissen, die nur 75% der Ziele verwirklichten, konnte ich gut leben.

    Und jetzt will ich meinen langgehegten Traum verwirklichen und in die MW Aquaristik einsteigen. Bin fleissig mich am informieren und freue mich, dass es hier im Forum doch den einen und die andere gibt, die auch Interesse an moderner Aquaristik haben.

    Dass mein Projekt, das ja dank der Diskussion hier langsam etwas Form annimmt, auch scheitern kann oder nur einen kleineren Teil der Ziele (ein biologisch stabiles System unter besonderer Berücksichtigung ästhetischer Kriterien) realisiert, ist mir bewusst.

    Gruss
    Anja

  • Sorry,

    ich muss leider sagen, dass hier viele Alt-Forianer nicht besser auftreten als Newbie Anja. Wenn ich den Thread nicht verstehe, muss ich doch nicht meinen Senf dazugeben und noch dazu in aggressiver Weise.

    - Wenn es keine ästhetischen Regeln gibt, dann sind wohl alle Folgen und Kombinationen von Klängen gleichwertig? Auch alle Gebäude sind gleichschön, nur abhängig davon, wer sie betrachtet. Interessante Welt, aber in der lebe ich glaube ich nicht.

    - Es wurde schon auf den ersten Seiten zu Recht darauf hingewiesen, dass sich Ästhetik und artgerecht nicht ausschließen. Den Korallen und Garnelen ist es egal, mit welchen Augen man sie anschaut, ob als tolles lebendes Bild oder als Studienobjekt. Es ist den Tieren sicher lieber, sie sind als Schmuckstück fit als wenn sie am Rande der Existenz studiert werden. Es hängt alleine von den Bedingungen für die Tiere ab.

    Irgendwie wollen wohl manche sich selbst was schönreden.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hi,

    Gerhard und Norbert haben es auf den Punkt gebracht. Wer sich von Anja noch in eine Diskussion verwickeln lässt und das Gequatsche ernst nimmt, ist wirklich selber schuld.

    Entweder ist das ein Fake oder Anja trampelt hier mit grenzenloser Arroganz durch ihren ersten Thread.

    Gruß

    Michael

  • Respekt Anja,

    sowas hab ich mir bisher verkniffen. Aber ich kenne einen ( :face_with_tongue: ) ,der hat sich auch schon mal gefragt warum Leute soviel Zeit und Geld in ihr Becken stecken um dann mit einem wahllosen Sammelsurium von möglichst vielen Korallen auf einem Steinhaufen auf 90% der optischen Wirkung zu verzichten.

    Sich über die Gestaltung des Beckens (auch im Detail) vorher halbwegs im Klaren zu sein halte ich grundsätzlich für den besseren Ansatz, als nach Lieferung der Steine rumzuprobieren. Das geht immer zu Lasten der Optik und zu Lasten von Tieren die bestimmte Stukturen in Form von Höhlen, Nischen, Ritzen etc brauchen.
    Eine gelungene Umsetzung von japanischen (Unterwasser)-Gartenbau in der Meerwasseraquristik, die mich wirklich befriedigt habe ich noch nicht gesehen und ich glaube nicht dass es in 60l wirklich geht.
    Auf die Wirkung von grossen Steinen wirst du wohl verzichten müssen weil Kalkrotalgen ihre Wirkung negativ verändern, oder dir gelingt es einem rosagefleckten Stein was abzugewinnen.

    Was deinen Diskussionsstil angeht, da bin ich nicht so empfindlich und kann auch nicht immer mit als Beispiel an Zärtlichkeit dienen.
    Jemand mit ner kritischen Denke ist mir lieber wie ne Hofschranze.

    Gruss
    Rainer

  • Zitat

    Original von Anja
    Und jetzt will ich meinen langgehegten Traum verwirklichen und in die MW Aquaristik einsteigen. Bin fleissig mich am informieren und freue mich, dass es hier im Forum doch den einen und die andere gibt, die auch Interesse an moderner Aquaristik haben.

    hi anja,

    nun, die riffaquaristik ist ständig modern - im sinne der weiterentwicklung des biotops "riffbecken" schechthin.

    denn ohne moderne riffaquaristik sähe deine idee nach "art"-gerechtem tank recht öde aus.

    aber wie schon besagt, lass dich nicht abhalten....

    (ps: evtl. wäre das dann die "ultra"-moderne)

    :winking_face:

  • Zitat

    Original von Hans-Werner


    - Wenn es keine ästhetischen Regeln gibt, dann sind wohl alle Folgen und Kombinationen von Klängen gleichwertig? Auch alle Gebäude sind gleichschön, nur abhängig davon, wer sie betrachtet. Interessante Welt, aber in der lebe ich glaube ich nicht.

    Hallo Hans-Werner,

    dann solltest Du Dich über den Begriff der Ästhetik vielleicht doch erst einmal näher informieren! Mir scheint, da hast Du vielleicht auch etwas nicht richtig verstanden und gibst Deinen, wie schreibst Du so nett, "Senf dazu ab". Für musikalische Klänge gelten die Lehren der Harmonie. Da verwechselst Du wohl etwas begrifflich.

    Über das Wesen der Ästhetik haben sich schon große Philosophen ausgelassen, von Platon bis Kant. Kant definierte sie als die Lehre von der Sinnlichkeit, heute versteht man sie eher als Lehre vom Schönen. Dabei ist und war aber immer völlig unbestritten, dass ästhetische Urteile reine Werturteile sind. Gefühlswerte sind nicht rational begründbar! Daher gibt es keine ästhetischen Regeln!
    Definitionen des Schönen werden lediglich empirisch aus Erscheinungsformen der Kunst, Architektur etc. abgeleitet, sie hängen aber vom jeweiligen Welt-und Menschenbild, dem Zeitgeist ab. Diese Erscheinungsformen kann man natürlich versuchen auf alles zu übertragen, es sind aber eben keine Regeln der Ästhetik.

    Wenn hier jemand neue Wege der Aquariengestaltung sucht, dann kann man sich durchaus aufgeschlossen zeigen. Ich stehe selbst vielen realen Gestaltungsbeispielen kritisch gegenüber. Ob Architektur, Malerei oder Musik hierfür gute Vorlagen geben, mag ich doch bezweifeln. Aber egal wie, großspurig, ohne echtes fachliches Hintergrundwissen, in flapsigem Ton, braucht hier niemand Regeln definieren zu wollen.
    Wie heißt es so schön: Schuster, bleib bei deinen Leisten.

    Gruß

    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Koberstaedt (7. Februar 2013 um 23:41)

  • Zitat

    Original von Andre Luty
    Hallo

    Das Problem ist aber, das wohl kaum jemand bei dem Becken von der Seite wie auf Bild 5 reinschaut. Sonst würde das Becken nicht so flach im Raum stehen und die Farben wirken nun mal am Besten von oben - also schauen die meisten erst einmal schräg von oben. Dann kann ich mir das ganze sparen. Wer schon mal im Riff unterwegs war, dies ist kein Riff, sondern ein im Flachwasser verteilter Korallengarten - künstliche Landschaftsgestaltung, die mit der Realistät nichts zu tun hat.

    Ich schätze gerade an der Riffaquaristik, dass man den biologischen Organismus eines Riffes so nah wie möglich kommen will, um viele Wechselbeziehungen auf dem gegebenen Raum abzubilden (so wie es im Riff auch ist). Jeder, der mich kennt und meine Beiträge liest, weiss, das ich Riffwände im Aquarium überhaupt nicht mag, schon aus dem Stress für die Fische heraus.
    Gerade die vielen Nieschen eines Korallenriff-Aussschnittes sind hier nicht vorhanden - es ist halt viel zu klein.

    beste Grüße Andre´

    Hallo André,
    eine Frage sei mir als absoluten Anfänger/Planer Offtopic in diesem Fred erlaubt. Kannst mir ja auch per PN antworten.
    Warun lehnst Du Riffwände im Aquarium (außer aus dem genannten Grund) ab?

    Liebe Grüße
    Michael

  • Würde mich auch mal interessieren, wieso sind Rückwände Stress für Fische?

    Einmal editiert, zuletzt von Mladen (8. Februar 2013 um 00:29)

  • Jetzt muss ich doch noch mal "meinen Senf dazugeben".

    @Hans-Werner:
    Die meisten hier, die Anja kritisieren, tun dies nicht wegen ihrer gestalterischen Ideen, sondern wegen ihres Tonfalls, ihrer abschätzigen Formulierungen, der durchklingenden Überheblichkeit, des mangelnden Respekts anderen gegenüber und eben den gesamten Umgangsformen.

    In meinen Augen ist es demnach unnötig, immer wieder von der Sache her zu argumentieren, also ob es nun allgemeingültige ästhetische Grundregeln gibt oder nicht. Das ist hier gar nicht oder höchstens nachrangig der Streitpunkt.

    Ich fotografiere selbst, und deshalb sind mir diese Prinzipien durchaus geläufig, und so etwas, wie ein Motiv in der Regel nicht mittig, sondern etwa im goldenen Schnitt zu platzieren, ist dabei für mich eine Selbstverständlichkeit. Auch bei unserem Riffaufbau, der eine sagen wir mal "Senke" (Schlucht wäre übertrieben) enthält, haben wir darauf geachtet, dass diese das Becken nicht langweilig symmetrisch aufteilt.

    Nach der anfänglichen Betonung von Aquascaping, was mir bis dato noch gar nichts sagte, verstehe ich mittlerweile ja durchaus, worum es Anja geht, ich finde die Herangehensweise wie schon gesagt auch ehrlich interessant. Aber nur weil man vermeintlich neue, moderne, provokante(?) Ideen vorstellt, muss man ja nicht gleich so arrogant auftreten.

    Anja schneidet sich damit eigentlich selbst in den Finger. Ich vermute, dass so einige ehier (mich eingeschlossen) durchaus Interesse daran hätten, weiter über die Sache zu diskutieren und Anja bei der Ideensammlung zu helfen, aufgrund ihres Auftretens dazu aber keine Lust mehr haben.

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