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Manjanos - Welcher Fressfeind bringt die geringsten Nachteile mit sich

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    • Manjanos - Welcher Fressfeind bringt die geringsten Nachteile mit sich

      Hallo zusammen

      Meine Becken leiden immer mehr unter Glasrosen und Manjanos. Ich bin total unentschlossen was ich dagegen machen soll. Es betrifft 3 Becken im selben Kreislauf.

      Bisher habe ich immer abgespritzt, oder bin den Biestern mit Calciumhydoxid-Brei zu Leibe gerückt. Infolge 80er Beckenhöhe beim grossen AQ komme ich nur schwer an die Viecher ran, deshalb hatte ich nur mässigen Erfolg. An Fressfeinden habe ich bisher 18 Wurdemanigarnelen eingesetzt. Leider verschwinden die immer auf Nimmerwiedersehen und Erfolge sind keine zu verzeichnen.

      Nun überlege ich einen Fisch als Fressfeind einzubringen. Nur welchen? Ich liebe meine Krusten, Muscheln und LPS. Und da liegt das Problem... X(

      Zur Auswahl steht bisher?
      Chelmon - geht vieleicht an Glasrosen, aber auch an Röhrenwürmer und Muscheln.
      Tangfeile - geht öfters an Glasrosen, manchmal an Manjanos, oft an Röhrenwürmer und verschiedene Korallen. Auch Krusten?
      Kleinii - gut gegen Glasrosen, manchmal auch gegen Manjanos. Korallen werden öfters geschädigt.
      Auriga - Sehr gut gegen Glasrosen und Manjanos. Leider auch gegen viele Korallen.

      Wie gross ist die Gefahr bei Krusten? Um diese mache ich mir am meisten Sorgen, da diese Glasrosen und Manjanos noch am ehesten ähnlich sind.

      Bin für jede Erfahrung oder Tipp dankbar!

      Gruss
      Andi
    • Hallo Andi,

      bei den denkbaren Fressfeinden hast du Dir ja schon selbst die Antworten gegeben. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Es muss immer mit Übergriffen auf andere Tiere gerechnet werden. Ich selbst hatte ja schon von Misserfolgen mit Chaetodon xanthurus, Chaetodon kleinii und Acreichtys tomentosus berichtet. Ich hatte damals eine Majanoplage, die sich kaum einer vorstellen kann. Durch einige Veröffentlichungen in Fachzeitschriften bin ich auf Ch. xanthurus und A. tomentosus aufmerksam geworden. So, wie mich auch ein Bericht über einen gewissen Seestern zur Vernichtung des kriechenden Ohrenschwamms zu einem Versuch verleitete. Aber das ist eine andere Geschichte. In allen Faellen war kein Erfolg zu verzeichnen. Dieser trat erst mit der Anwendung von Kalkbrei ein. Es wurde zwar eine sehr muehsame und langwierige Angelegenheit, aber sie brachte nach wochenlangen Aktionen den Erfolg. Ich haette sonst das komplette Becken ausraeumen muessen. Auch möchte ich nicht verhehlen, dass sich beide CH. xanthurus hin und wieder über kleinste Majanos hergemacht hat. Aber nur mit "langen Zähnen". Ich hatte den Eindruck, dass die grossen Exemplare ihnen zu stark nesselten. Die kleinen Majanos sind möglicherweise mundgerechter und weniger nesselnd gewesen?
      Alles in allem ist es aber besser im Vornherein abzuwägen, ob man nicht doch lieber den Weg über den Kalkbrei nimmt, als das Einsetzen eines vielleicht unsicheren Kandidaten, der eventuell auch noch schlecht aus dem Becken zu entfernen ist. Auch sollte man bei den Versuchen mit Fischen die Fütterung herunterfahren. Sie bekommen schnell spitz, dass das Kunstfutter/Frostfutter besser schmeckt, als eine noch so schöne Majano.
      Gruss
      Hajo
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      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Morgen Andi,

      Bei mir hat ein Auriga binnen Wochen mehrere hunderte Manjanos verputzt und nun geht die Pflege nur mit Limit Fütterung. Allerdings gehen die Falter gern an Seesterne und Schnecken usw. Die halten alle nicht lange bei mir.

      Eine Feile habe ich auch, der kümmert sich um Glasrosen zusammen mit dem Chelmon Pärchen.

      Einen Tod wirst du sterben müssen.

      Evtl. die LPS umsiedeln in das Becken wo der Fressfeind nicht gerade ist?
      Gruß Stefan


      2 x Sun Spot 400 / Mini BK200 mit Helix Cleaner/ Theilling Rollermat / Kaskaden Filter Aquadriver / UV FIAP65 / RFP RD3 75W, 2 x ECM42 Hydro Wizard / automatische Notstromversorung mit Netztvorrangschaltung
    • Hallo zusammen

      Danke euch. Dann bleibt nur von Hand weiterbekämpfen oder Verluste in Kauf nehmen. Fazit: Wenn Fisch dann Auriga.

      Wie gierig ist der auf Zoanthus? Da er gross wird, geht er höchstens im grossen Becken, da ist die Manjanoplage aber auch am heftigsten.

      Zoa's und Lps ausquartieren wäre eine Möglichkeit, dann würde das grosse zum SPS-Becken, was ich eigentlich schade finde. Ich mags gemischt, mit Bewegung... :D

      Ach ja, Symbioseanemonen sind auch im Becken. Aurora und Malu. Sind die auch gefährdet?

      Gruss
      Andi
    • Hallo Andi,

      es gäbe da noch die gute Chance einer vorübergehenden Aktion. Es muss ja nicht für lange Zeit sein. Ich würde jene Tiere in deine anderen Becken umsetzen, die nicht auf dem Speiseplan des z. B. Auriga stehen. Bei genügendem Appetit ist der Spuk in ein paar Wochen vorbei. Diese "Notlösung" würde ich favorisieren. Den Fisch bekommst du mit einer entsprechenden Falle sicher wieder aus dem Becken. Die Aktion mit dem Kalkbrei dauert bei massivem Befall deutlich länger. Außerdem muss man selbst Hand anlegen. Im Gegensatz zu der Dienstleistung des Falters ist diese Prozedur schweisstreibend und oft nicht mit einer "Einmalbehandlung" durchführbar. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass etliche Majanos nach der ersten Behandlung zwar schrumpfen, aber nicht vollständig den Löffel abgeben. Erst eine zweite "Fütterung" beendet das Majano-Leben.
      Gruss
      Hajo
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    • Injections with NaOH (10-40%) are deffinately lethal.
      The problem is you can't approach each and every single specimen.
      The unreachables will continue to split up and produce offspring.

      So like with all manual and chemical methods you will have to repeat on a weekly basis the threatment for the 'new generations'.
      Mit freundlichen Grussen,
      Michel Dieleman
      Tilburg, Niederlande
      Meerwasseraquarianer seit november 2003
      Durchstart 01-2018: 160*70*60, RE RD3 Speedy 75W, Theiling Rollermat, RE DoubleCone miniRD3Speedy , 2x TS 6255, 3x Philips Coral Care, (ex-) lebend Stein, zandboden, 15 Watt Sander ozonisator.
    • mefisto schrieb:

      Injections with NaOH (10-40%) are deffinately lethal.
      The problem is you can't approach each and every single specimen.
      The unreachables will continue to split up and produce offspring.

      So like with all manual and chemical methods you will have to repeat on a weekly basis the threatment for the 'new generations'.




      Das untermauert genau meine letzten beiden Saetze und entspricht meinen eigenen Erfahrungen, und auch den Beobachtungen anderer langjährig Geplagter. Wobei man sich nicht unbedingt in diesem Fall an der Englisch gepraegten Literatur orientieren muss. Hier zu Lande ist sicherlich, auch zu diesem Thema, genug Erfahrung unterwegs. Bei starkem Befall kann man sich eine "Einmal-Methode" abschminken. Man sollte sie, nach Bedarf, wiederholen. Wie ich ebenfalls andeutete, lag die Vermutung nahe, dass sich die Falter um den Nachwuchs " gekümmert" haben. Da dieser an schwer zugänglichen Orten zuhause war, wöchentlich abnahm, sich nicht weiter produktiv verhielt, tippe ich auf diese Möglichkeit. In einem grossen Becken kann man nicht immer alles haargenau verfolgen. Alles in allem gesehen, ist die Kalk-Methode bei starkem Befall eine nervige Sache. Wenn man aber keine weitere vielversprechende Chance hat, die einzig bleibende Möglichkeit.
      Wenn allerdings die Möglichkeit eines vorübergehenden Umsetzens der gefaehrdeten Tiere gegeben ist, ist das bei einem voruebergehenden Einbringen von Fressfeinden, die bessere Wahl.
      Gruss
      Hajo
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      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hallo Dietmar,

      ich hatte zu Beginn meines neuen Beckens auch einige Probleme damit durch einen "verseuchten" Ablegerstein. Ich habe dann mit Joes Juice angefangen, was auch zunächst sehr erfolgreich war, aber bei schwer zu errreichenden Stellen zu dem Effekt führte, dass die Majanos ihre Standorte aufgaben oder sich teilten und an unterschiedlichsten Stellen neu auftraten.

      Ich habe mich dann für den Besatz mit einem Pärchen Acreichthys tomentosu entschieden und innerhalb von maximal 2 Wochen waren alle Majanos und Glasrosen aufgefressen. Einer ist mittlerweile gestorben, aber den zweiten habe ich noch.

      Ich weiß ja nicht wo Du herkommst, aber den würde ich Dir dauerhaft überlassen wenn Du magst, da er bei mir auf die Xenias rasiert hat und die hätte ich eigentlich gnaz gerne wieder...

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Hallo Dietmar,

      das Angebot von Ralf wuerde ich erst einmal annehmen.
      Der Erfolg ist sehr wahrscheinlich, da der Fisch an Majanos gewöhnt ist.
      Hinterher kann man immer noch weitersehen...

      Gruss
      Hajo
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      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • moin joe,

      LPS mit sehr großen Polypen und Acans habe ich nicht mehr. Im Kampf gegen Glasrosen habe ich sie geopfert und ein Paar Chelmons zur Unterstützung im Tank. Beide sind wohlauf und man sieht fast keine Glasrosen mehr. Ein paar majanobefallene Montis habe ich jetzt vorne an der Frontscheibe liegen, um zu sehen, ob die Chelmis oder der Pfauenaugenkaiser nicht doch an die Anemonen gehen.
      Aurigas im Allgemeinen wären mir erstmal reefsave genug. Grüne Majanos futtert ein Chelmon. Aber ich habe gestern ganz viele braune, im hinteren Teil des Beckens gefunden. Am Wochenende muss ich mal mit Schnorchel und Brille suchen ;(
      Ein paar LPS, welche ich nicht opfern möchte, habe ich schon noch.


      gruss
      dietmar
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dietmar Schauer ()

    • Hajo,

      bisher habe ich die Mistdinger nur im hinteren, rechten Teil im Becken gesehen - gar nicht wenig. Wenn nicht noch mehr Majanos gefunden werden, würde ich mich als Fressfeind zur Verfügung stellen. Im gesamten Becken würde ich den Kampf mit Wegspritzen verlieren. Wie bei den Glasrosen! Am Wochenende gehe ich mal auf Tauchstation. Mörtel zum Zukleistern kommt bald. Monatelanges verätzen der Majanos versuche ich erst gar nicht. Nur ein bisschen und dann Zement darauf. Mal schauen, falls die Rückwand stark besiedelt ist, muss ein Killerfisch her.
      Also erstmal schauen, ob mein Altbesatz nicht doch an wohl positioniert Anemonen geht, dann weitere Falterfische, zwischendurch ich und dann die Feilen. Mit den Feilen dürfte ich dann doch dein paar Korallen ausquartieren.

      Gruß
      Dietmar
      283x130x87
    • Hallo Dietmar,

      ich komme aus Kempen am Niederrhein und nicht Kempten im Allgäu. Das ist bei Krefeld - also nicht ganz soweit....

      Bisher hat er meine Krusten (ich habe auch nicht viele) ignoriert- lediglich an Weichkorallen und Gorgonien zupft er ab und zu schon mal, aber die zeigen bei mir keinerlei Veränderungen oder Verkleinerungen.

      Schöne Grüße

      Ralf
    • Dietmar Schauer schrieb:

      Hajo,

      bisher habe ich die Mistdinger nur im hinteren, rechten Teil im Becken gesehen - gar nicht wenig.
      Hallo Didi,

      wuerde die Möglichkeit bestehen, fuer die nicht riffsicheren Fressfeinde die hintere Ecke mit einer Scheibe oder einem Netz großzügig abzuteilen?
      Erstens gaebe es keine Übergriffe auf die LPS, und zweitens bist du in der Lage, die Fische zu einem späteren Zeitpunkt stressfrei umzusetzen.
      Ich habe manchmal diese Methode fuer die "Anfreundung" meiner Grosskaiser genutzt. Allerdings war dieser Teil des Beckens (ohne störendes Gestein) fuer diese Zwecke beruecksichtigt worden.
      Gruss
      Hajo
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      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hallo Hajo,

      prima Idee! Nicht unmöglich, würde aber einiges an Umbauzeit benötigen und das Netz müsste etwas zickzackförmig verlegt werden. Das Becken ist gerade schön zugewachsen. Man sieht nicht mehr sehr viel Steinzeugs :-(.

      Ich habe relativ viele Goniopora und Acanstrea bowerbanki. Wenn die Feile keine Gonios futtern würde, wäre nett. Die bowerbanki könnte man ggf. auch mit einem Netz schützen.

      Wenn die Rückwand besiedelt ist, muss ein Fisch her. Ich mache im auch Platz, dass er an die Anemonen besser herankommt. Wenn nur dieses Viertel verseucht ist, versuche ich es mit Calciumbrei unter Reefbond.

      Gruss
      Dietmar
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    • Dietmar Schauer schrieb:

      Wenn die Rückwand besiedelt ist, muss ein Fisch her. Ich mache im auch Platz, dass er an die Anemonen besser herankommt. Wenn nur dieses Viertel verseucht ist, versuche ich es mit Calciumbrei unter Reefbond.
      Hallo Dietmar,

      du hast sicherlich meinen damaligen Beitrag zum Thema der Vernichtung von eigenen Majano-Heerscharen gelesen.
      Darin berichtete ich von den Misserfolgen mit Chaetodon xanthurus, Chaetodon kleini und Acreichtys tomentosus.
      Der Reiz die Majanos zu verspeisen war da, aber die "Feuerkraft" der Anemonen hielt letztendlich die Fische davon ab, ihnen den Garaus zu machen. Anfangs bissen sie zwar ins pralle Leben, schüttelte sich dann wie wild und ließen schließlich von ihrem Vorhaben ab.
      Nur die winzigen Ableger fielen ihnen zum Opfer, die vielen hundert grossen Exemplare vermehrten sich aber ungestört weiterhin.
      So blieb mir nichts anders übrig in einem knapp 3000l Becken per Hand und Calciumbrei bis in die letzte Ritze hinein tätig zu werden.
      Es dauerte einige Wochen, dann war Ruhe!
      Bis auf meine Rueckenschmerzen.......
      :(

      Gruss
      Hajo
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      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hallo Hajo,

      sach sowas nicht <X mir wird ganz schwindelig. Meine Glasrosen in den letzten 2 Jahren hatten gewonnen. Das ständige im Becken herumwühlen und das häufige Umräumen der Korallen, tat den SPS usw. auch nicht gut. Seit ein paar Wochen wachsen die SPS endlich wieder wie sie sollen. Wenn ich jetzt am WE wieder durchs Becken hüpfe, wissen sie SPS wieder nicht mehr wo oben und unten ist.


      Meine Guppys vor 50 Jahren waren irgendwie einfacher :thumbsup:

      Gruß
      Dietmar
      283x130x87
    • Ja, Dietmar. Wer nicht kämpft hat schon verloren!
      Wer nicht schon unliebsame Bekanntschaft mit Aiptasien, Majanos, Phestilla, Turbellarien oder Cyanos gemacht hat, der ist nicht wirklich in der Meerwasseraquaristik zuhause.
      Wobei die Reihenfolge der "Pestilenzen" nicht logisch zwingend sind. :D
      Gruss
      Hajo
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      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Ina Fischer schrieb:

      hajo schrieb:

      Wobei die Reihenfolge der "Pestilenzen" nicht logisch zwingend sind.
      In 10 Jahren Meeresaquaristik habe ich eine Sache gelernt: Irgendeine Plage hat man immer... :D
      Es gibt da noch (m)eine andere Sicht auf die Dinge. ;)
      Mit dem Auftreten einer Plage wird man sich zwangsläufig mit der Vermehrungsbiologie, dem Reproduktionsfaktor und den speziellen Fressfeinden und auch vielleicht mit den chemischen Tinkturen und ihren Parametern auseinandersetzen muessen. Es wird mit Sicherheit den eigenen Horizont erweitern und zum besseren Verstehen bestimmter Zusammenhänge führen.
      Jetzt kann man fragen - brauch ich das?
      Nicht unbedingt.
      Es bildet aber ungemein. :P
      Gruss
      Hajo
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      aber aufhören zu leben.
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      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Dietmar Schauer schrieb:

      Krusten & Co mag der liebe Acreichthys tomentosu aber auch bestimmt.
      Hallo,

      bei mir hat er Glasrosen in kurzer Zeit völlig vernichtet, aber an Krusten ist er nie gegangen, auch nicht an SPS, LPS, Horn- oder Weichkorallen. Leider hat er dann auch kaum noch Frostfutter, egal welcher Art, angenommen.

      Gruß

      Bernd
    • hi,

      meiner lässt außer den glasrosen auch alles andere in ruhe. und er frist frostfutter und flockenfutter... in letzter zeit scheints sogar lieber als glasrosen... die vermehren sich leider wieder scheints. war am anfang nicht so ?(
      LG, Sven
    • Jackrum schrieb:

      hi,

      meiner lässt außer den glasrosen auch alles andere in ruhe. und er frist frostfutter und flockenfutter... in letzter zeit scheints sogar lieber als glasrosen... die vermehren sich leider wieder scheints. war am anfang nicht so ?(
      Hallo Sven!

      Mit dieser Beobachtung stehst du nicht allein.
      Dieses Verhalten ist bei einigen Arten oft zu beobachten. Das hochwertige, vitaminisierte Frost- oder Trockenfutter läuft der
      eigentlichen Leibspeise den Rang ab.
      Die Lösung wäre das Füttern einzustellen.
      Funktioniert aber nicht so ohne weiteres bei mehreren Arten im Becken.
      Durch Einschränkung der Fütterung kann man aber eine Balance aufrecht erhalten, die es den Fischen weiterhin möglich macht, das
      Interesse nicht ganz zu verlieren.

      Gruß
      Hajo
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      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hallo

      seitdem ich einen Parachaetodon ocellatus im Pecken schwimmen habe,
      sind Glasrosen und auch Manjanos Geschichte.
      Der einzige Nachteil, er frisst bei mir nichts anderes, ich muss Glasrosen zufüttern.
      Gruß Ewald

      _______________________________________________________________________________________________________________________________

      Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
      Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
      hab ich Angst vorm Licht. ;(
    • Hi,

      zum Thema Parachaetodon ocellatus ... das ist wahrlich ne Wunderwaffe. Der hat bei mir aber nur die Glasrosen gefressen und danach die Duncans ... schienen auch geschmeckt zu haben. Aber hier würe ich heute einen großen Trupp Berghias einsetzen! Ich hatte ne mächtige Plage in meinem 2.000l Pott. Da hatte ich zuerst auch wieder an einen Falterfisch gedacht, aber aus Gründen von Sekundärfraß Abstand genommen. Bei den Berghias war ich zunächst auch zurückhaltend, mit einem Forcipiger und diversen Lippis habe ich gedacht das die Schnecken schnell gefressen sind, aber weit gefehlt. Nun sind alle Glasrosen weg!

      Bei den Manjanos habe ich verdünnte Salzsäure genommen. Man braucht nicht viel. Als ob es ein Weckruf wäre, dann gehen irgendwie alle Docs dran, bis von den Manjanos nix mehr da ist, und als ob die Ihre Nesselfähigkeit verloren hätten.

      Noch eine kleine Randbemerkung zum Thema Plagen ... die Phentaganax werden auch immer weniger. Zunächst hatten meine Kaninchenfische dran gefressen, aktuell macht das dann der A. Maculiceps – als ob er ne Kuh auf der Weide wäre ...

      Final ... es gibt einige Möglichkeiten und ja Ina ... irgendeine Plage hat man wirklich immer!
    • Dietmar Schauer schrieb:

      Ina,

      ich hoffte, dass die einzige Plage jetzt nur noch vor dem Becken sitzt X( X( X( X( X(

      Pech gehabt - die Plage muß jetzt wieder Plagen plagen ?(


      Auf in den Kampf
      Dietmar
      Die Größe eines Beckens hat am "Spaß" der Plagenbeseitigung natürlich auch einen nicht unerheblichen Anteil. ;(

      Diddi, du solltest mal wieder hektisch mit einer Weinflasche um dich schlagen und danach über ein Becken mit maximal 50-100 Liter Inhalt nachdenken. :D

      *duckundweg* :saint:

      Viele Grüße,
      Ina
    • Eric,

      ich habe eben alle Korallen von den Majanos befreit. ...soweit ich sie sehen konnte. Dann habe ich 10-12 cm Wasser abgelassen damit ich die Rückwand sehen konnte und nicht ins Becken muss. Nächste Wochen werde ich nochmal 350 Liter ablassen und alle Anemonen, welche erreichbar sind, wegätzt und einpackt. Da aber ein paar hundert an der Rückwand zu sehen waren, habe ich das Gefühl, dass ich den Ralf besuchen darf.
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