Ikea-Box Samla als Filterbecken?

  • Hallo zusammen,

    bei Ikea gibt es eine Aufbewahrungsbox aus Polypropylen mit den Massen 79x57x43 cm.

    Hat schon mal jemand eine solche als Filterbecken verwendet?

    Ich überlege eine solche zu verwenden, da sie schnell verfügbar, leicht und flexibel ist.

    Ich denke auch eine Tankverschraubung für den Ablauf sollte man einbauen können, oder?

    Habt Ihr Erfahrungen bzw. weiß jemand Gründe die einer solchen Verwedung entgegen stehen?

    MfG

    Frank

  • Der Boden ist nicht eben, das würde mich stören.
    Und obwohl PP eigentlich lebensmittelecht ist, schreibt IKEA "Nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln geeignet." Keine Ahnung ob das an der Zulassung liegt oder ob die da noch irgendwas mit rein mischen.

  • Hi Frank.

    Ich habe so eine Box schon als Auslagerung meiner Fische benutzt als ich mein Aquarium neu aufgesetzt habe. Ca 1 Woche. Der Behälter war. Is oben gefüllt. Es hat gehalten, ist mir aber sehr instabil vorgenommen.

    Die Windstärke der Behälter ist nicht sehr groß. Ubs zwecks der Verschraubung ist zu beachten, dass die Wände schräg sind.

  • Ich habe mir das mal angeschaut und würde deutlich abraten, diese Box fest verbaut mit viel Gewicht zu verwenden. Die Box steht auf leichten Rollen, also Punktbelastung an den vier Ecken ohne Unterstützung in der Mitte. Das leichte Plastung ist nicht für schwere Belastung gedacht und nicht so konstruiert, dass man dort das Becken auf Fläche aufsetzen kann.

    Bei einer Verarbeitung mit Löchern für Durchführungen kann das Material auch schnell splittern. Insgesamt wenig robust.

    Viele Grüße

    Sandy

  • Das die Wandstärke sehr dünn und deshalb instabil wirkt ist mir bewust, ist will versuchen dem durch eine Art Käfig aussen entgegen zu wirken.

    Auch die Rollen will ich auf jeden Fall abmontieren.

    Was das Bohren der Löscher angeht muss ich mal einen Versuch wagen...

    Ich finde diese Kisten wegen der Kosten, der Verfügbarkeit und dem Gewicht so interessant.

  • Hallo Frank,

    nimm's mir bitte nicht für übel, aber: du betreibst ein Meerwasseraquarium mit ca. 1.200 Liter Inhalt, und riskierst jetzt wegen einem Filterbecken nicht nur deine Wohnung (und damit auch den Hausfrieden!!) sondern auch durch die Verwendung von eventuell zweifelhaftem Plastikmaterial den Inhalt deines Beckens? Das allein kann dich (wenn du nicht nur Wasser und Sand drin hast) ein mehrfaches von einem "ordentlichen" Filterbecken kosten. Überleg dir genau, ob du diese Risiken eingehen willst... Eine ganz gewiss nicht böse gemeinte Empfehlung.

    Salzige Grüße Siegfried

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

  • Hallo,

    der Jonas Stratmann lässt sich von einem kunststoffverarbeitenden Betrieb die auf Maß bauen. Ich glaube das ist die Firma Stamm.

    Genau wie bei den meisten Zubehörteilen gilt auch hier, wer billig kauft kauft 2x! Deshalb würde ich das Geld investieren, da gerade das Filterbecken unter dem Aquarium steht und bei Undichtigkeit schon mal zu nicht unerheblichen Problemen geführt hat.

    Gruß

    Eric

  • Hallo,

    der Jonas Stratmann lässt sich von einem kunststoffverarbeitenden Betrieb die auf Maß bauen. Ich glaube das ist die Firma Stamm.

    Genau wie bei den meisten Zubehörteilen gilt auch hier, wer billig kauft kauft 2x! Deshalb würde ich das Geld investieren, da gerade das Filterbecken unter dem Aquarium steht und bei Undichtigkeit schon mal zu nicht unerheblichen Problemen geführt hat.

    Gruß

    Eric

    Genau dort habe ich das Technikbecken für mein neues Becken geholt gehabt.
    Sehr positive Erfahrung, Herr Stamm war sehr bemüht zeitnah meine Skizzen und Fragen zu beantworten.

    War am Ende nicht ganz billig aber da ich diesmal komplett von Glas und Silikon weg wollte (Becken und Technikbecken), und der Jonas solche Technikbecken immer wieder verbaut, hab ich mir gedacht kann das nicht wirklich schlecht sein.

    Klar, die Langzeiterfahrung fehlt mir jetzt noch (das ganze steht seit drei Monaten) aber ich bin bisher höchst zufrieden.

  • Als Übergangslösung können Stapelkisten gut verwendet werden. Mit der Zeit wird das Material jedoch spröde und wird eines Tages (meist nachts) brechen.

    Rechteckig Kunststoffbehälter würde ich in den oben genannten Dimensionen nicht unter 10 mm Wandstärke bauen. Und dann auch nur aus europäischen PE oder PP. Der Kasten wird sich auch verbiegen, dafür sind die Schweißnähte jedoch ausgelegt.

    LG Burkhard

  • Hallo Burkhard, wird es durchs Wasser spröde? Die Kisten stehen bei uns auch im Licht und manche sind auch über die Jahre etwas vergilbt. Aber spröde ist noch keine Kiste geworden. Ich kenne das von anderen Kunststoffen/Qualitäten, da reicht manchmal sogar eine Saison in der Sonne und die Dinger zerbröseln.

    Davon abgesehen würde ich mir das nochmal überlegen. Das Technikbecken holst du nie raus, auf das wenige Mehrgewicht kommt es dann wahrscheinlich auch nicht an. Du hast außerdem immer etwas Durchbiegung, was es mitunter schwer macht, das Technikbecken in Kammern aufzuteilen. Glas ist schon ne saubere Sache, mit etwas Geschick und Silikon kann man die Kammern selbst einkleben. Und die Glasbecken selbst sind auch nicht so wirklich teuer.
    Man sieht auch viel mehr, mit so einer Kunststoffkiste kannst du nur von oben reinschauen. Ich würde mir das nochmal überlegen...

    PS: ich habe mir eben die IKEA Boxen angeschaut. Vergiss es, ich kann dir versprechen, dass die nicht lange halten werden. Genau die meinte ich weiter oben, eine Saison im Garten und die zerbröseln von alleine. Das sind Kisten fürs (dunkle) Aufbewahren von Kleidung, Spielzeug usw. Selbst dafür finde ich sie manchmal zu schlecht, die gehen einfach unglaublich schnell kaputt.

    Grüße

    Chris

  • Euroboxen, da kann ich diese hier empfehlen: https://www.auer-packaging.com/de/de/Eurobeh%…eschlossen.html

    Für den Preis kannst du die auch ein Einfaches Becken Kaufen und die Kammern Gestalten wie du willst

    Ich habe mir damals bei Zajac ein Becken mitgenommen Glaube so um die 35 Euro 100*40*40 und habe nur die Längsstreifen rausgeschnitten

    Weil die mich gestört hatten für meine Technik usw. da es nur Max die Hälfte gefüllt ist, mache ich mir da auch keine Gedanken wegen Durchbiegung der Längsscheiben

    Gruß

    Andreas

  • Als Übergangslösung können Stapelkisten gut verwendet werden. Mit der Zeit wird das Material jedoch spröde und wird eines Tages (meist nachts) brechen.

    Rechteckig Kunststoffbehälter würde ich in den oben genannten Dimensionen nicht unter 10 mm Wandstärke bauen. Und dann auch nur aus europäischen PE oder PP. Der Kasten wird sich auch verbiegen, dafür sind die Schweißnähte jedoch ausgelegt.

    Hi Burkhard,
    hast du für uns einen Link für solche Boxen
    Viele Grüße
    Klaus

  • Chris, sehr schlechte Kunststoff zerfallen ganz von allein (auf Jahre gesehen). Ozon im Wasser kann Kunststoffe angreifen. Licht ist grundsätzlich ein Sprödemacher, insbesondere die kurzen, energiereichen Wellenlängen. Selbst bei UV-stabilisierten Kunststoffen wird der Zeitpunkt, an dem es kritisch wird, nur herausgezögert.

    Klaus, wir arbeiten am liebsten mit schwarzem PE in größzügiger Stärke. Da ist die nächsten 100 Jahre Sicherheit gegeben. Der Aufwand ist jedoch sehr groß und damit teuer:
    1. Planen
    2. Platten sägen
    3. Bohrungen für Anschlüsse auf der Oberfräse fräsen
    4. Kanten fräsen
    5. nicht bearbeitete Flächen von der Oxidschicht befreien ("kratzen")
    6. Heften (mit einigen Schweißpunkten die Konstruktion fixieren)
    7. mit dem Extruder schweißen
    8. Schweißnähe eventuell mit dem Nahtfräser nachbearbeiten
    9. Anschüsse durch Fächelschweißen in die Bohrungen schweißen
    10. eventuell die passenden Fittings spiegelschweißen
    11. kleinere Strukturen wie Aufliegestreben fixieren und mit der Schnellschweißdüse schweißen
    12. Dichtigkeitstest
    13. Liefern und Rechnung schreiben :winking_face:

    LG Burkhard

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