Posts by AndreasR

    Ich bin vor Jahren mit den Hanna Eiern schon nicht glücklich geworden. Ich nutze jetzt den Tropic Marin Pro PO4 Test. Der ist wirklich nachvollziehbar und hochgenau, besonders im unteren Bereich. Das ist der erste PO4 Test mit dem ich wirklich zufrieden bin.

    Vergiss die Ablagerungen, das kommt bei neuen Becken schonmal vor. Wenns Rost wäre (was ich nicht glaube) dann ist der magnetisch, das lässt sich leicht herausfinden. Wegwischen und gut.


    Läuft das Becken schon? Zinn kommt gerne aus Schläuchen, besonders bekannt dafür sind bunte Schläuche von Dosierpumpen.

    Neuer Versuch, da ich heute morgen noch auf etwas hingewiesen wurde. Danke Christoph!

    Die Hypothese ist, nicht das Lanthan(chlorid) sondern das ausgefällte Lanthanphosphat tötet die Würmer.

    Da ich in der Probe gestern nur sehr wenig Phosphat hatte (~0,02) habe ich vorhin nochmal eine Runde gemacht. Diesmal habe ich vorher mit Add-On P den Phosphatgehalt deutlich angehoben. Danach wieder 2x je 0,1ml Elimi-Phos Rapid dosiert.

    Die Wirkung war eindeutig stärker als gestern, allerdings haben auch wieder ein paar Würmer beide Dosierungen überlebt.

    Wenn ich jetzt noch den Erfahrungsbericht von Gerald oben miteinbeziehe, ist das Ergebnis schon ernüchternd.


    Ausgangslage


    Nach Zugabe PO4


    Nach 0,1ml Elimi-Phos Rapid


    Nach 2x 0,1ml Elimi-Phos Rapid

    Vorhin, kurz vor Licht aus, habe ich ein paar Testkandidaten abgesaugt.
    In dem Gefäß waren ca. 250ml Beckenwasser.

    1. Foto (19h02) ohne Dosierung

    Ich habe 0,1ml Elimi-Phos Rapid dosiert (unverdünnt).

    2. Foto (19h05) nach dieser ersten Dosierung, entspricht 0,4ml/l oder 40ml/100L ! Man sieht, einige Würmer haben sich richtig aufgelöst, ein paar haben sich erratisch bewegt und die meisten waren tot. Ungefähr ein Drittel war aber komplett unbeeindruckt.

    Ich habe mit etwas zeitlichem Abstand nochmal 2x je 0,1ml dosiert. 3. Foto (19h27) und Video. Wie man sieht bewegen sich, trotz Dosierung von insgesamt 0,3ml (120ml/100L), noch immer so ~10% der Turbellarien.
    Danach habe ich noch aus der Spritze rund 1ml ins Wasser dosiert. Da war nach wenigen Sekunden das Wasser trüb und alle tot.


    Für mich bestätigt das, was ich auch so schon wahrgenommen habe. Einige Individuen scheinen erstaunlich resistent zu sein und erst bei Dosierungen zu sterben, die man dem restlichen Becken definitiv nicht zumuten kann.


          


    Video Youtube

    Absaugen geht natürlich. Ich habe im Herbst schon mal eine Menge Zeit aufgewendet und jeden Tag abgesaugt. Alles was sichtbar war. Selbst mit einem Luftschlauch liegt da aber nach 20min das halbe Becken trocken. Wenn man das aber konsequent mehrere Tage hintereinander macht, dann sinkt die Population natürlich drastisch. Es ist aber keine Dauerlösung, wenn man ein paar Tage auslässt, sind sie wieder da.

    Wie du richtig sagst, Silikat habe ich genug im Becken. Das ist auch eine Gemeinsamkeit von allen die so viele Turbellarien haben. Das scheint die Massenvermehrung zumindest zu begünstigen. Mein Osmosewasser ist aber sauber, es kann daher eigentlich nur durch die Wasserwechsel ins Becken kommen. Ob es aber in dem kleinen Becken sinnvoll ist mit Silikatabsorber zu arbeiten, ich weiß nicht. Da zieh ich ja wieder unkontrolliert alles möglich raus, ganz abgesehen vom Phosphat das ich dann wieder unweigerlich dosieren müsste.

    Hi Sandy,


    deinen ersten Satz verstehe ich nicht. Woraus schließt du, dass sich Phosphat aus Depots löst? Die PO4 Werte vor und nach der Dosierung entsprechen ziemlich genau den erwarteten/errechneten Werten.


    Da es relativ lange dauert bis der Phosphatwert vollständig gefallen ist (mehrere Stunden), bin ich davon ausgegangen, dass sich das Lanthan im ganzen Becken verteilt. Vielleicht ist es aber tatsächlich schlauer das Elimi-Phos vorab mit Osmosewasser zu verdünnen. Das werde ich beim nächsten Mal berücksichtigen.


    Das mit dem Lanthanphosphat war mir bewusst, aber ich habe ja keine Fische und die Garnelen haben es bis jetzt gut weggesteckt.


    "Die beste Methode, Lanthanchlorid in einem kleinen Becken zu verwenden ist wohl die Dosierung in einen Minireaktor gefüllt mit Eisenbasiertem Adsorber."
    Ich hätte sogar einen Aqua Medic multi reactor da, aber wie das von statten gehen soll weiß ich nicht so recht.


    edit: Hier noch ein paar Schnappschüsse von meinen "Freunden".


    Hallo zusammen,


    ich möchte hier einen Versuch dokumentieren, mittels Lanthanlösung die Turbellarien in meinem Nanobecken in den Griff zu bekommen.
    Ausgangslage:

    Details zu meinem Becken können hier eingesehen werden Andreas Nano Tank 55. Ich verwende keinen Abschäumer und keine Filter (schon gar keinen Vliesfilter). Mit irgendwelchen Ablegern habe ich mir Turbellarien eingeschleppt. Vermutlich handelt es sich um Convolutriloba retrogemma. Wie man auf dem Foto sehen kann ist der Befall massiv. Sie sitzen auf der kompletten Deko, den Scheiben, überall außer den Korallen.


          


    Die Viecher sind zwar per se nicht tragisch, aber natürlich nicht besonders ansehnlich. Und was mich am meisten stört: Ich kann nicht mit gutem Gewissen Korallen weitergeben, da ich sie ja sonst wissentlich weiterverbreiten würde.
    Außer Einsiedlerkrebsen und Wurdemannis habe ich keinen weiteren Besatz, insofern auch keine Fressfeinde. Keine Fische im Becken!


    Da in letzter Zeit der Phosphatgehalt im Becken ohnehin etwas angestiegen ist, musste ich mich darum sowieso kümmern. Ich habe mich also an Lanthan gewagt, da hier ja durchaus positive Meldungen im Netz zu finden sind. Üblicherweise wird aber dazu geraten, das Mittel direkt vor dem Abschäumer oder in einen Vliesfilter zu dosieren. Mittel der Wahl ist das bekannte Elimi-Phos Rapid von Tropic Marin.
    Da ich beides nicht habe und mir andere Lösungen auch nicht praktikabel erschienen, habe ich mich entschlossen es einfach direkt ins Becken zu dosieren.


    Laut Beschreibung ist die Dosierung folgendermaßen: "Die Zugabe von 1 ml auf 100 l Aquarienwasser reduziert die Phosphat-Konzentration um bis zu 0,1 mg/l, was der empfohlenen täglichen Maximaldosierung entspricht." Daher habe ich auch mit dieser Empfehlung gestartet, bei mir also 0,5ml für 50 Liter.


    Hier mein bisheriger Dosierplan:

    28.01. PO4 Ausgangswerte 0,2 + 0,5ml E-P R --> Ergebnis PO4 0,1
    29.01. PO4 0,1 + 0,5ml E-P R --> PO4 0,01 Hier habe ich dann gestartet und PO4 mittels Oceamo Add-On P wieder angehoben auf 0,2

    01.02. PO4 0,2 + 0,5ml E-P R --> PO4 0,1

    03.02. PO4 0,1 + 25ml Add-On P Lösung = PO4 0,2 + 1ml E-P R --> PO4 0,03

    04.02. PO4 0,03 + 25ml Add-On P = PO4 0,1 + 0,5ml E-P R --> PO4 0,06

    05.02. PO4 0,06 + 15ml Add-On P + 0,5ml E-P R --> 0,04

    06.02. PO4 0,02 + 35ml Add-On P + 1ml E-P R --> 0,03


    Meine Erkenntnisse bisher:

    • Das Elimi Phos benötigt relativ lange um den PO4 Wert zu drücken ~ 1 Nacht. Anfangs dachte ich es wirkt gar nicht, da ich schon 1h nach Dosierung gemessen habe und keine Veränderung feststellen konnte.
    • Wenn man es mal verstanden hat, kann man auch ohne Messung dazwischen den Wert zw. PO4 Anhebung und direkter Ausfällung mit Lanthan schön auspendeln.
    • Bisher konnte ich keine negativen Auswirkungen feststellen. Die Korallen jedenfalls sind unverändert, Einsiedlerkrebse und Garnelen zeigen keine Auffälligkeiten.
    • Die großen PO4 Schwankungen dürften unproblematisch sein, das sie binnen kürzester Zeit erfolgen.
    • Allerdings konnte ich auch bei den Turbellarien keinerlei direkte Reaktion feststellen. Im Netz habe ich Berichte gelesen, wo sich bereits kurz nach der Dosierung die Würmer "gewunden" haben und "scheinbar tot" weggetrieben wurden. Diese Erfahrungen kann ich nicht bestätigen, obwohl ich bereits beim doppelten der von TM empfohlenen Dosis bin.
    • Insgesamt kann ich durchaus einen Rückgang der Turbellarien erkennen, insbesondere auffällig seit der Dosierung von 1ml am 03.02. Seit dem kommt mir aber vor, dass die Menge der Würmer, auf hohem Niveau, stabil bleibt. Siehe auch Fotos von heute zum Vergleich.


       


       


    Ich bin also vorerst etwas ernüchtert. Ehrlich gesagt habe ich lange mit mir gehadert, ob ich das Mittel überhaupt einsetzen will. Jetzt wo ich es getan habe bin ich von der Wirkung eher enttäuscht, ich habe mir deutlich mehr erwartet. In den nächsten Tagen werde ich weiter eine Kombination aus Absaugen und Lanthandosierung anwenden. Vielleicht gibt es ja noch einen Durchbruch.

    Berichten werde ich jedenfalls.


    edit: Vielleicht noch eine kleine Seiteninfo, warum sich die Turbellarien möglicherweise so wohl bei mir fühlen: Siliciumwert ist laut letzter ICP im Becken bei 408 μg/l, also doch deutlich erhöht. Das wird ja immer wieder mit den Biestern in Verbindung gebracht. Allerdings weiß ich nicht woher das kommt und was ich dagegen tun könnte. Siliciumwert im Osmosewasser ist n.n..

    Ja, das ist genau das was ich bei Oceamo beschrieben habe. Mich hat nur irritiert, dass du gemeint hast ich hätte etwas unrichtiges geschrieben.


    Für ein 1000L Aquarium wird das so und so ins Geld gehen. Ich hab mir das zumindest mal grob durchgerechnet (pro KH Erhöhung) und da nehmen sich alle nicht viel. Zumindest nicht in einem Ausmaß, das ich die Entscheidung dafür oder dagegen vom Geld abhängig machen würde. Zu Christoph bzw. seinen Produkten bin ich über das Labor und die persönlichen Auswertungen gekommen. Da sehe ich einen großen Mehrwert für mich. Auf die Zinngeschichte mit den bunten Schläuchen wäre ich vermutlich noch länger nicht gekommen, wenn er mich nicht direkt darauf angesprochen hätte. Da nehme ich natürlich auch beim Rest dann alles aus einer Hand.

    Regulator sind 2 Komponenten.
    Regulator A enthält die anorganischen Spurenelemente, Regulator 0 die organischen Anteile Aminosäuren, Kohlenstoffe sowie Iod.

    Die Add-On sind für die Versorgung mit den anorganischen Nährstoffen Nitrat und Phosphat. Die benötigt nicht jeder, darum habe ich oben ja geschrieben "sofern notwendig".

    Oder gehts dir um das Wort "Spurenelemente" im Zusammenhang mit Regulator O?


    Der Satz hätte lauten sollen "Regulator sind organische Bestandteile und anorganische Spurenelemente".

    - OCEAMO Duo ist die Ca/KH Versorgung

    - Regulator sind organische und anorganische Spurenelemente

    - Die Add-Ons P und N sind für die Nährstoffversorgung, sofern notwendig, die kann muss man aber nicht gemeinsam mit Duo dosieren.


    Ich nutze die Add-Ons mit Osmose verdünnt separat.

    Und dann gibt's noch die Single Elements, wo alles notwendige in Einzelflaschen verfügbar ist. Iod, Barium, Molybdän, etc.


    Viel flexibler wird wohl nicht gehen?


    Die anderen Systeme kenn ich nicht, früher hab ich ganz klassisches Balling gemacht.

    Was ich nicht verstehen kann ist, das wir hier jedem Neuling erzählen das er den Start seines Aquariums mit möglichst viel an Korallenmasse beschleunigen kann und es auch in Zukunft stabiler läuft. Und dann präsentieren hier viele ihr neues Becken mit ein paar Minikorallen und der Schilderung ihrer Probleme.

    Da bin ich ganz bei dir, aber so eine Auflösung in passender Größe muss man auch erst einmal zum richtigen Zeitpunkt in der Nähe haben.
    Ich habe mir bei meinem Start auch schwer getan passende Korallen zu finden. Die die immer was abzugeben haben, haben meist nur so kleine Ableger.

    Danke Wolfgang für den Rundumschlag gegen uns blutige Anfänger. Jetzt, weiß ich wenigstens was für ein weinerliches Mimöschen ich doch bin. Früher war ohnehin alles besser, da werd ich mit fast 70 wohl auch noch draufkommen.

    Für mich ist zu dem Thema dann wohl alles gesagt, kann ich mich wieder meinem Knigge zuwenden.

    Siehst du, so unterschiedlich sind die Leute. Ich ziehe es vor niemanden grundlos anzuranzen und versuche das selbst auch nicht zu tun.

    Mein "Erklärversuch" war im Beitrag #4 und hatte nichts mit dir zu tun, nur der Vollständigkeit halber.

    Geh Wolfgang, ich hab nicht dir versucht irgendwas zu erklären. Wisch dir den Schaum ab und beruhig dich wieder (Imperativ!)!

    Ich bereue es eh schon wieder überhaupt was geschrieben zu haben.

    Bei "unter die Arme zu greifen" habe ich vergessen den Gedanken weiter zu führen. Hier gings mir eher darum, zu erklären (was ich versucht habe) wie man sich sinnvoll in einem Forum verhält. Wenn man zu jeder Frage ein neues Thema eröffnet, quer durch allen Rubriken, ja dann ist das störend.
    Wenn sie sich auf einen/ihren Beckenthread beschränkt ist das schon wieder anders. Den kann man leicht ignorieren, wenn man will.


    Aber mir solls recht sein, wenn das der neue Umgangston sein soll. Ist ja nicht nur heute und ggü. diesem User so. Patentrezept wie man wieder mehr, an qualitativen Beiträgen interessierte, Leute ins Forum bringt habe ich auch keins. Aber das Niveau im zwischenmenschlichen Bereich zu senken wird auch nicht die Lösung sein.

    Hallo Wolfgang,


    wenn es dir auch so geht, warum dann nicht mal am eigenen Ton arbeiten? Tut mir ja herzlichst leid, wenn ich dich auch schon zum Kopfschütteln bringe. Aber vielleicht kannst du mir die Stelle zeigen an der ich dir etwas verbieten wollte?
    Du kritisierst die Person, nicht den Inhalt (was zugegebenermaßen mit den vorhandenen Angaben und Fotos auch schwierig ist). Hilfreich ist das nicht.

    Ich war eine zeitlang hier nicht aktiv, mir fällt aber immer mehr dieser gereizte Unterton in vielen Kommentaren auf. Was soll das? An den Anfängerfragen kanns nicht liegen, man hats ja auch geschafft eine Reihe von alten Hasen zu vertreiben. Vor ein paar Jahren war das noch anders. Und da sind auch immer wieder die gleich Fragen gestellt worden.
    Statt das man einfach mal versucht die Dame an die Hand zu nehmen und ihr unter die Arme zu greifen wird draufgehackt. Ja, da läuft viel falsch. Nein, ich habe auch nicht den Eindruck, dass man wirklich durchdringen wird. Na und? Ist das wirklich so schlimm?

    Wolfgang,

    denkst du das es zielführend ist immer weiter draufzuklatschen und passiv oder offen aggressiv zu antworten? Dann lasst es doch bleiben und antwortet nicht. Aber jetzt haben wir hier wieder so eine sinnlose Diskussion die genau 0 produktiv ist.

    Aber dann wundern wenn keiner mehr in Foren schreiben will.

    Nachtrag:


    Liane,

    es ist hilfreicher und auch für dich leichter, wenn du nicht für jedes Problem oder Frage einen neuen Thread eröffnest. Auch die anderen User können sich dann leichter einlesen und dir konkret helfen. Benutze doch deinen ersten Thread Was ist das?

    Vielleicht kann dir ein Moderator den umbenennen (zb. in "Lianes Nano" oder so) und in den Beckenvorstellungsbereich schieben.


    Sandy hat dir in ihrem Beitrag #13 ja schon erklärt welche Infos fehlen.

    Mit ein paar Bilder und kurzer Schilderung wirds einfach. Was hast du an Technik verbaut, was sind deine Erwartungen, welche Tiere willst du halten.

    Wie du gesehen hast, entwickeln sich ja auch aus dem Lebendgestein alleine schon einige interessante Dinge. Es ist nicht verkehrt daran sich erst mal an dem zu erfreuen und zu beobachten. Das ist auch das wichtigste daran, es soll ja DIR Freude machen.

    Es sind aber auch ein paar eindeutige Fehler passiert. Leider herrscht schnell Verwirrung, weil die Infos in verschiedenen Threads liegen und du auf Kritik auch schnell gereizt wirkst. Im geschriebenen Text kommt das oft nicht richtig rüber. Es gibt hier einige Leute mit sehr viel Erfahrung, die auch gern helfen. Aber wenn es schwierig wird selbst offensichtliche Fehler anzusprechen, dann lässt man es oft auch gerne wieder bleiben.


    Ich bin aber sicher, wenn du deinen Beckenthread ausbaust und ein wenig Hilfe annimmst, kann auch aus deinem Nano ein schönes erfreuliches Becken werden.

    Für jede einzelne ID macht es wahrlich keinen Sinn einen neuen Thread zu eröffnen. Warum verwendest du nicht einfach diesen weiter: Was ist das? (edit)


    Allerdings sehe ich auch nicht, wie man als Anfänger mit dem Lexikon einen Kalkröhrenwurm finden sollte. Ich habe keinerlei Probleme solche Fragen zu beantworten, sofern sie in normal höflicher Art und Weise gestellt werden. Wenn ich mal keine Lust habe lese ich das einfach nicht. Vielleicht solltest du damit auch anfangen Rüdiger?

    Bin welchem Feilenfisch sprichst du da? A. tomentosus war bei mir der mit ganz großem Abstand der am leichtesten zu fangende Fisch. Ich habe ihn buchstäblich mit der Hand rausgenommen.

    Hi Robin,


    mir sagen die Leuchten leider gar nichts.
    Abgesehen davon, warum willst du die Leuchten von unterwegs aus steuern? Die stellt man doch üblicherweise einmal ein und gut ists. Reicht doch wenn es von zu Hause aus ordentlich funktioniert.

    Den Thread kenn ich nur zu gut, habe ihn schon bei der Erstellung gelesen. Darum würde ich auch ein großes Augenmerk auf die Beiträge von Thomas legen.
    Es gibt so allgemeine Grundsätze in der Biologie und Physik. Die gelten auch in der Meerwasserquaristik, man muss nicht alles neu erfinden. Wenn man die akzeptiert und einen das zum "Zweifler" macht, soll so sein. Da wird mir dann die Diskussion zu esoterisch.

    Versteh mich nicht falsch. Wir haben heute alle Möglichkeiten um das Hobby erfolgreich zu betreiben und den Tieren gute Möglichkeiten zu bieten. Trotzdem gibt es noch viele Unwägbarkeiten. Das kostet auch alles gutes Geld. Da bemühe ich mich doch nach dem Optimum. Wenn jemand meint er nimmt frische Zutaten und bereitet sich das Futter selber zu, wird nichts schlechtes dran sein und wird wohl gut gehen. Durchaus möglich, dass die Qualität sogar besser ist als das was einem tw. in so Frostfutter Blisterpackungen vorgesetzt wird. Ich bin mir aber auch bewusst, dass ich zuhause nicht die Möglichkeiten der Futtermittelindustrie habe, keinen Zugang zu Schockfrostern und beim Ausgangsmaterial auch schon tw. auf verarbeitetes Futter (tiefgekühlt) zugreifen muss. Jeder Verarbeitungsschritt bedeutet einen Qualitätsverlust. Das bleibt auch so wenn Joe (nur als Bsp. aus dem Thread) das schon seit fast 30 Jahren so macht.
    Insofern, ja sicher möglich. Spricht auch nichts dagegen ein paar Versuche zu starten und die Erfahrungen zu teilen. Ist ja ein Diskussionsforum. Aber bitte nicht so tun, als könnte jeder zu Hause in der Küche mir nix dir nix qualitativ besseres Futter herstellen als renommierte Hersteller (und die liefern oft genug Müll ab).

    Das "geistert" nicht herum, das ist halt einfach so. Wasser gefriert und sprengt Zellwände. Dadurch trocknet das Gefriergut beim Auftauen aus. Wenn man es dann nochmal einfriert hat, vielleicht auch direkt offen und ohne Vakuum Verpackung, hat man ideale Bedingungen für Gefrierbrand.

    Hinzu kommt, dass Einfrieren keine Keime abtötet, sondern nur deren Vermehrung verlangsamt. Beim langsamen Auftauen fühlen die sich dann schon wieder pudelwohl.

    Von den, ohnehin nicht immer idealen, Qualitätsmerkmalen des Frostfutters bleibt dann am Ende nicht mehr viel übrig.


    Kann ja jeder machen wie er will. Aber gerade wenn es nur um "Urlaubsvertretung" geht, verstehe ich das Kostenargument am allerwenigsten.

    Es gibt doch schon fertige Flüssigfutter.

    Von Nyos gibt es schon lange die Goldpods, Chromys und Artemis. Aquaforest hat seit einiger Zeit Liquid Artemia, Liquid Mysis und Liquid Vege im Programm. Das Fauna Marin Plankton wurde auch schon erwähnt.
    Sehe keinen Sinn darin da selbst herum zu pantschen mit ungewissem Ausgang.