Aquarium Technikraum: Was sollte bedacht werden?

  • Servus Forum,

    Ich wollte mal die Leute ansprechen, die einen Raum hinter dem Aquarium haben, wo die Technik untergebracht ist.
    Der Raum sollte so minimalistisch sein möglich aber so praktikabel wie möglich.

    Hintergrund ist, was ich ein neues Haus plane und in diesem Zusammenhang ein Optimalen Raum für das neue Becken suche.

    Vorabplanung Grundriss hab ich mal beigelegt, wobei noch nicht 100% die Raumwahl steht.

    Folgende Punkte hab ich schonmal auf der Liste:
    1.) Raumentlüftung
    2.) Technikbecken auf gleicher höhe seitlich daneben
    3.) Wassser Ablauf im Boden
    4.) Raum gefliesst
    5.) Wasserzuläufe / Waschbecken
    6.) Raumwand zum Wohnbereich - Leichtbauwand/Holzwand
    7.) Eigene Stromzufuhr vom Hauptverteilerkasten

    Mich würden freuen, wenn ihr mir von Euren Erfahrungen beirchten könntet bzw. Fehlerquellen aufzeigen könntet, sodas ich Sie vermeiden kann.

    Gruß
    Thomas

    PS: Beckengröße geplant ca. 300-350lx100-120tx40-60h

  • 1)
    Es gibt von Maico Lüfter, normalerweise im Bad eingesetzt, denen man sagen kann, ab wieviel % Luftfeuchtigkeit sie anspringen/ausgehen sollen. So einen würde ich für den Raum wählen. Kernbohrung oder KG-Rohr nach außen, fertig.

    4)
    Besser eine Harzbeschichtung. Du wirst ja auch viel planschen und mit etwas Pech frisst Dir das Salz die Fugen kaputt. Oder aber einen vollverklebten Industrie-PVC, so wie man ihn in Ladenlokalen findet. Den gibt es auch in toller Optik und das Zeug ist nahezu unverwüstlich.

    6)
    Stein, und sei es nur Ytong. Rigips neigt dazu, Feuchtigkeit magisch anzuziehen und schimmelt dann schnell.

    7)
    Unabhängig von FI-Schaltern im restlichen Haus.
    Ich würde mir dann eine genaue Steckerbelegung überlegen und alles über eigene, seperate FI-LS absichern. Habe ich bei mir auch gemacht, so kann die Aquarientechnik nicht ausfallen, wenn im Haus irgendetwas ist, man ist geschützt (alles FI) und es kann nie die gesamte Beckentechnik auf einmal ausfallen (z.B. Strömung weg, RFP und AS laufen aber noch etc).


    Mit dem Gedanken eines Technikraums habe ich auch schon gespielt.
    Eine Idee hatte ich, die ich aber noch nicht zuende gedacht habe:
    TB wie von Dir gedacht, auf einem Ytong-Unterbau, in dem Fussbodenheizungsschlangen liegen, Temperaturfühler über ein Magnetventil gesteuert.
    Bei einer modernen Heizungsanlage ist das bei einem so großen Becken wesentlich günstiger im Unterhalt, als die Temperatur elektrisch zu halten.
    Ich gehe davon aus, daß Du so einen Pott mit LEDs beleuchtest, da wirst Du wieder eine Heizung brauchen.

    Überhaupt:
    Plane eine Wärmepumpe mit Flächentemperiersystem. Dann kann die Fussbodenheizung im Sommer auch "rückwärts", das bringt ein paar Grad im Haus und schaltet damit gleich ein Wärmeproblem im Becken aus (ist aber natürlich keine Klimaanlage).

    MfG
    Björn

    -------------------------------------------------------------
    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Hallo Thomas,

    ich habe keinen richtigen Raum, sondern eher eine Art Schrank. Mein Becken ist komplett verkleidet vom Boden bis zur Decke und die Verlängerung der Verkleidung neben dem Becken ist mit einer Zimmertür versehen. Dahinter verbirgt sich die Technik. Auch ich verwende einen Lüfter von Maico, den ich aber im Dauerlauf an habe, da es nicht nur um Feuchtigkeit, sondern auch um Temperatur geht. Das Problem Temperatur ist aber zu vernachlässigen, da ich klimatisiert bin. Er ist leise und hat nur 8 Watt.

    Ein normaler Wasserhahn ist zu wenig. Ich habe so ein Ding mit mehreren Abzweigungen.
    1. Für den Wasserhahn am Waschbecken
    2. Für den VE. Ich dreh den Hahn auf und das Wasser läuft direkt ins Technikbecken
    3. Anschluß der Schaumtopfspülung des AS

    Mein AS ist ein Schuran Aquaflotor und den Ablauf des Schaumtopfes habe ich direkt in das Waschbecken gelegt. Einmal täglich schalte ich die Spülung ein, um den Dreck rauszuspülen. Daher muss ich nicht mehr stinkende Töpfe durch die Gegend tragen und im Waschbecken reinigen.

    Zum Wasserwechsel drehe ich die Treiberpumpe des AS (Abyzz 400) auf 100%, so dass er kräftig überkocht. Bei der Gelegenheit wird der Schlamm im Steigrohr direkt entfernt und es sind ganz schnell mal 100 Liter weg, wenn man es möchte. Im Vergleich zu einem AS im TB ist das wirklich komfortabel.

    FI habe ich auch vom Haus getrennt und zwei separate Zuleitungen nur fürs Aquarium. Diese Punkte würde ich bei der Anordnung und Auswahl der einzelnen Komponenten berücksictigen.

    Christian

  • Da sind ja schon ein paar gute Tipps bei. Vielen Dank hierfür.
    Die selbstreinigende abschäumerlösung finde ich sehr gelungen. Mal schauen was es hier noch für möglichkeiten gibt.
    Grundsätzlich will ich schon viel automatisieren. Hab ich derzeit ja auch.

    Björn, die Idee mit dem Industrie PVC ist gut :winking_face:
    Christian, kannst du mir ev. mal ein bild von deinem Technikbereich schicken ? Vielleicht bekomm ich dadurch noch mehr Ideen :winking_face:
    Ist ja derzeit noch ein Planungsmodell. Aber man kann hierbei schon einige Fehler vermeiden im Voraus :winking_face:

    Becken: 240/50/40, 330er in Planung

    2 Mal editiert, zuletzt von galferiz (3. September 2014 um 19:25)

  • Christian, kannst du mir ev. mal ein bild von deinem Technikbereich schicken ? Vielleicht bekomm ich dadurch noch mehr Ideen :winking_face:
    Ist ja derzeit noch ein Planungsmodell. Aber man kann hierbei schon einige Fehler vermeiden im Voraus :winking_face:

    Technikbereich? Ich nenne es "Kammer des Schreckens"

    Christian

  • Ok, ganz so schlimm ist es nicht. Auf dem Bild sieht es auch kleiner aus als es in Wirklichkeit ist. Links ist der Abschäumer und rechts ist ein Regal mit Fischfutter, Adsorber, Kohle, Wassertests, Klingenreiniger usw. Aber unterm Strich ist es praktisch, da alles dicht zusammen und gut zu bedienen ist. Und man kann aufrecht davor stehen und ich muss keine Wassereimer schleppen. Es gibt Wasser und Abwasser und alles wird gepumpt.

    Christian

  • Hallo Thomas,
    aus meiner Sicht sollte man sich erst einmal überlegen, was denn die eigenen Erwartungen an einen Technikraum sind. Soll heissen: "Warum möchte ich eigentlich einen Technikraum haben?" und daraus abgeleitet: "Wie muss der Raum eingerichtet bzw. aufgebaut sein, um diese Anforderungen erfüllen zu können?"
    Bei mir steht zum Beispiel das Aquarium in der Wand zwischen Technikraum und Büro bzw eigentlich im Technikraum mit Sichtscheibe zum Büro. Für mich war ausschlaggebend dass ich kein Wasser mehr durch die Räume schleppen muß. Soll heissen, dass ich vor allem Anwasser, Abwasser und Mischstation dauerhaft in einem Raum haben wollte, von dem aus auch das Aquarium zugänglich ist.
    Die Ansprüche steigen, wenn man so einen Raum eingerichtet hat. Dann will man eine feste Verrohrung zwischen "Mixing Station" und Aquarium. Das ist einfacher zu realisieren, wenn Wasseranschlusse und Aquarium an derselben Wand sind. Ich selbst würde auch Technikbecken und Aquarium nie auf derselben Höhe haben wollen. Der Unterbau meines Aquariums ist ca einen Meter hoch. Da braucht man ja eine Leiter, wenn man was im Technikbecken machen möchte. Ein 30cm Sockel wäre ok. Mehr wäre mir persönlich zu hoch. Wie soll der Wasserwechsel ablaufen? Bei mir läuft das Wasser aus dem Aquarium ab (ohne Pumpe) und das frische Wasser in das Technikbecken. Das Fass zum Anmischen steht etwas erhöht. Somit wird die Pumpe, mit der ich das Wasser umpumpe nicht durch Förderhöhe gebremst.
    Ansonsten ist auch mein Technikraum schlicht gefliest (Boden). Die entscheidenden Wände sind mit Latexfarbe gestrichen und das war es auch schon. Die Wände sind gemauert, standen allerdings schon vorher.

    Viele Grüße
    Björn

    Hauptbecken 200x80x80, Technikbecken 130x60x60, QP16, ATI Powercone 250is, Maxspect R420R 15.000K

  • Hallo Thomas,

    ich habe ein sehr großes gemauertes Technikbecken/Algenrefugium in einem Hobbyraum ein Stockwerk tiefer. Der Nachteil des großen Höhenunterschiedes ist die erforderliche größere Pumpenleistung für den Höhenunterschied. Generell würde ich mich aber auch, wie von Björn geschrieben, an der Arbeitshöhe des Technikbeckens orientieren. Kleinere Höhenunterschiede wären da kein so großes Problem; eine schlechte Zugangsmöglich bei zu großer Höhe schon.
    Was ich unbedingt bedenken würde, wäre die Geräuschdämmung. Abschäumer, Pumpen und plätscherndes Wasser können gewaltig nerven. Die vorgesehene Leichtbauwand dämmt Geräusche nur sehr minimal! Insgesamt ist ein gesonderter Raum zweifellos eine feine Sache. Man kann das ganze Equipment unsichtbar unterbringen. Ich habe auch viele Geräte der Marke Eigenbau (Kalkreaktor, Abschäumer, automatische Wassernachfüllanlage mit Kalkwasser, Osmosewasserdepot, Beleuchtung). Da kommt es dann nicht auf die Optik und Größe an, sondern nur auf Funktion und leichte Handhabung.

    Gruß

    Bernd

  • Bei der Verwirklichung und weiteren Planung sind mir beim Lesen im Forum noch weitere Fragen gekommen, auf die ev. jemand eine Erfahrung bzw. einen Tip hat:

    A) Bei größeren Becken wurde jetzt schon öfters das Thema WW erwähnt. Hier speziell die Idee bzw. Lösung, diesen Täglich durch Eintropfen mit verringerter Salzmenge um das Verdunstungswasser mit zu kompensieren.
    Also einen großen Tank in erhöhter Position, aus dem das Wasser nachläuft.
    Hat jemand sowas in Aktion, bzw. wie sind die Erfahrungen hierzu?

    B) Es war ein Technikbecken mit Verrohrung auf gleicher Höhe zum Becken gelpannt. Ich überlege jedoch, ob nicht das eigentliche Becken einfach doppelt so tief sein könnte, und somit der Technikbereich übere eine Trennscheibe vom eigentlichen Becken
    eine noch bessere Lösung darstellen würde? Hat jemand sowas und könnte ein Bild mal machen, ev. auch wie man das vom Wasserlauf löst.
    Das wäre bei mir dann nämlich: Becken 3m lang, 1,20 tief + 0,5m Technik dahinter.

    Würd mich über Kommentare freuen.
    Gruß
    Thomas

    Becken: 240/50/40, 330er in Planung

  • Hallo Thomas,

    A) guckst du hier .

    B) Also ich würde kein Becken mit Technikabteil mehr bauen. Habe es so in meinem ca. 500 Liter Becken realisiert. Einfach zu viele Nachteile.

    Gruß Jens

  • Huhu Jens,
    Das Technikbecken wäre ja direkt hinter dem Aquarium, quasi ein eigenes Becken an der Rückseite vom Hauptbecken.
    Das halte ich ev. für machbar. Mal schauen was der Rest meint - PRO/CONTRA?

    Technikbereich im Becken würde ich auch nicht mehr bauen.

    Becken: 240/50/40, 330er in Planung

  • Mir erschließt sich noch nicht so ganz, wie du das realisieren möchtest. Ablaufkamm über die ganze Länge, oder wie? Mach doch mal eine kleine Zeichnung?
    Wie soll gefiltert werden?

    Gruß Jens

  • Hallo

    Unser Technikbecken steht absichtlich tiefer als das Aquarium da ich viele Dinge über Schwerkraft versorge und der Höhenunterschied dafür wichtig ist.
    Waschbecken, zusätzlicher Wasserhahn , Bodenablauf , Wasserdichte Versiegelung , Lüftung und Heizungsanschlüsse sind in meinen Augen die Mindestaustattung.
    Ich hab alle Wände in 17,5 er Kalksandstein , so ist es draußen schön Leise und mit Kalkzementputz auch noch Atmungsaktiv.
    Mein Tip nach über 10 Jahren ....mach den Raum groß genug.....man weiß nie was noch so kommt. (siehe Bilder)
    Das erste Bild ist nach dem Umbau ....vor dem Sortieren der Technik. :smiling_face_with_sunglasses:

  • Das könnte natürlich so gehen, aber ich sehe irgendwie keine Vorteile bei dieser Konstruktion. Also ich mag große Technikbecken, aber 300 x 50 cm?
    Außerdem wäre mir das ganze zu laut. Nils hat ja schon einige Anregungen gegeben.

    Gruß Jens

  • Lautstärke ich ev. ein Thema,
    wobei dier Abhängung der Wand zwischen den Räumen und Verkleidung mit Schallschutzstoffen schon einiges an Lautstärke wegnehmen sollte.

    Becken: 240/50/40, 330er in Planung

  • Welchen Wasserstand hast du für das Technikbecken geplant? Wie lang soll der Kamm sein? Wie soll das Technikbecken unterteilt sein? Was für Technik planst du?

    Gruß Jens

  • Das könnte natürlich so gehen, aber ich sehe irgendwie keine Vorteile bei dieser Konstruktion. Also ich mag große Technikbecken, aber 300 x 50 cm?

    Warum nicht?
    Wenn der Platz vorhanden ist und es nicht weiter stört, würde ich auch immer das Volumen erhöhen.
    Von mir aus könnte im TB mehr Wasser sein als im Hauptbecken, umso stabiler läuft die Kiste :smiling_face:

    MfG
    Björn

    -------------------------------------------------------------
    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • In den 3m wäre dann sicher auch noch Platz für ein Zuchtbereich :winking_face:
    Detailplanung gibs derzeit noch nicht. Ich versuche nur einige Möglichkeiten vor der Umsetzung zu prüfen, bevor ich mich dann im nachhinein ärgere.

    Becken: 240/50/40, 330er in Planung

  • Wenn der Platz vorhanden ist und es nicht weiter stört, würde ich auch immer das Volumen erhöhen.
    Von mir aus könnte im TB mehr Wasser sein als im Hauptbecken, umso stabiler läuft die Kiste

    Das sehe ich genauso, aber ich würde das Wasservolumen mittels eines geschlossenen Tanks erhöhen. Wenn der Platz da ist, o.k.! Aber, großes Technikbecken und viel Wasserbewegung bedeutet auch hohe Verdunstung. Also wird gute Lüftung wichtig. Außerdem wollte Thomas ja auch mit permaneten Wasserwechsel arbeiten, wieso also so ein großes Technikbecken? Dann mache ich gleich das Hauptbecken größer.

    Gruß Jens

  • Alle Optionen offen halten :winking_face:
    Lust hätte ich schon - mal schauen.

    Mir gings aber speziell um den permanenten Wasserzulauf als Wasserwechselvariante. Aber da war der Link von Jens sehr gut.
    Mal schauen ob ich das auch so realisiere. Das Ablaufen und dann wieder Zurückpumpen ist halt ne nette Spielerei,
    aber wenns auch direkt mit Zulauf und Dauerhaften Überlauf geht - warum nicht.

    Becken: 240/50/40, 330er in Planung

    Einmal editiert, zuletzt von galferiz (26. Januar 2015 um 18:30)


  • Wenn der Platz vorhanden ist und es nicht weiter stört, würde ich auch immer das Volumen erhöhen.
    Von mir aus könnte im TB mehr Wasser sein als im Hauptbecken, umso stabiler läuft die Kiste :smiling_face:


    Ich steh auch auf große Technikbecken allein die Möglichkeit eines Algenrefugium find ich genial. Die härte die ich bei einem bekannten ansehen durfte war ein 60l Nano mit 300l Technik im Keller :winking_face: Das Nano war aber nur übergangsweise an das vorhandene Technikbecken angehängt worden. Ich selbst bastel gerade an einem 60l Dennerlewürfel mit 60 Liter Technikbecken im Unterschrank. Allein die Tatsache das ich dann Netto 100 Liter und sämtliche Dosierung einfach ablesen und dosieren kann, kommt mir als faule Socke sehr entgegen :winking_face:

    Gruß Hauke

  • Hallo

    Bei einer Trockenbau Wand mit Schall Dämmung hätte ich Angst vor Feuchtigkeit.
    Zuchtbereich im Technikbecken ist nur bedingt eine Lösung , zu viel Strömung , zu viel Wasserbelastung.
    Verdunstung ist kein Problem...Wie auf meinem Bild zu sehen ist das TB sehr dicht abgedeckt.
    So oder so ...Hubraum ist durch nichts zu ersetzen. :grinning_squinting_face:

    Gruß vom Nils

    --------------------------------------------------------------------------------------
    Erfolg ergibt sich grundsätzlich aus Versuchen und Scheitern....!

    Hier gehts zu unserem Aquarium ...

  • hi,

    ist es bei einer doppelten tiefe nicht auch so, dass du dann andere glasstärken
    und vermutlich deutlich mehr streben benötigst ???

    kenn mich aber in dieser größenordnung nicht aus, was dann ausreichend ist.
    wollte es nur als möglichen punkt in den raum werfen... :smiling_face_with_sunglasses:

    grüße
    - sebastian -

  • Hallo,

    Zitat

    Bei einer Trockenbau Wand mit Schall Dämmung hätte ich Angst vor Feuchtigkeit.

    Was sollen die Leute sagen die ein Bad aus Trockenbau haben.....

    mann nehme grüne GKP.
    Haftgrund für Versiegelung.
    oder gleich flüssige Folie.

    heute ist alles machbar!

    Aber wie schon gesagt.....Bodenablauf und Lüftung ist ein Muss!

    Gruß Jörg

  • Hallo,

    mein knapp 500l-Riffbecken im Wohnzimmer ist auch mit einem sehr großen 1000 l Technikbecken/ Algenrefugium in einem anderen Raum in einem ständigen Wasserkreislauf verbunden. Dies hat sich seit mehreren Jahrzehnten bestens bewährt. Das große Wasservolumen und der dichte Algenwuchs halten alles stabil. Alle (lauten) technischen Geräte sind im Technikbecken leicht zugänglich. Dort erfolgen auch alle Zugaben und Wasserwechsel. Dadurch kommt es auch immer nur zu einem langsamen Ausgleich.
    Das Technikbecken ist mit Ausnahme der Frontscheibe gemauert. Es ist stets abgedeckt, also wenig Verdunstung. Zur Beleuchtung verwende ich nur Feuchtraumlichtleisten aus dem Baumarkt. Dies reicht für die Algen.

    Gruß

    Bernd

  • Hi,
    wie willst du bei einem Becken mit 1,2m Tiefe + 50cm Technik jemals noch irgendwas an dem Becken machen?
    Bei 1,2m Tiefe muß man schon von allen Seiten dran können um das Becken zu pflegen.
    Du musst dann immer auf dein Technikabteil klettern um in der Mitte etwas machen zu können.

    Mach das Becken drunter und gut ist es.

    Gruß

    Gruß Spooner

  • Hallo

    Was sollen die Leute sagen die ein Bad aus Trockenbau haben.....

    Keine Ahnung.... aber die Salzluft und die permanente Verdunstung sind auch noch mal eine andere Liga.
    Machbar ist natürlich immer alles.

    Gruß vom Nils

    --------------------------------------------------------------------------------------
    Erfolg ergibt sich grundsätzlich aus Versuchen und Scheitern....!

    Hier gehts zu unserem Aquarium ...

  • Hallo,

    Zitat

    aber wenns auch direkt mit Zulauf und Dauerhaften Überlauf geht - warum nicht.

    also von so Überläufen halte ich nichts - wenn mal was nicht stimmt, dann kann man damit eine ziemliche Katastrophe bauen; habe das schon bei zwei Personen erlebt.

    Mach Dir doch einen Teil des Technikbeckens mit einem Ablauf per Kugelhahn zum schnellen entleeren und dann Wasser aus einem Ansatzbecken zum nachfüllen - dann geht der Wasserwechsel auch Ruck zuck...

    Bei diesem Becken können ca 100L im markierten Bereich nach Abschaltung der Rückförderpumpe durch eine Tankverschraubung im Boden direkt in den Kanal abgelassen werden, Frischwasser in der selben Menge wird da dann reingepumpt:

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • @ Spooner:
    Wartungsfreundlichkeit von hinten ist natürlich ein Faktor, muß ich mir nochmal überlegen.

    @Markus:
    So ein direkter schneller Wasserwechsel geht natürlich auch, ist aber etwas umständlicher als eine permanete Wasserversorgung.
    Was ist denn genau schieß gelaufen bei deinen Bekannten ? Da würden mich die Details interessieren - Dank dir.

    @Bernd:
    Die gemauerte Technikbeckenlösung wie in manchen Zoo's ist sicher eine Interessante Idee. Zoo Duisbiurg ist genau sowas am realisieren derzeit.
    Dort wird die Technik hinter dem Becken(derzeit nicht vorhanden), wobei der Gesamtaufbau etwas hochgesetzt ist. Hier ist aber alles Gemauert bis auf die Frontscheibe und danach lackiert.

  • Hallo,

    Zitat

    So ein direkter schneller Wasserwechsel geht natürlich auch, ist aber etwas umständlicher als eine permanete Wasserversorgung.
    Was ist denn genau schieß gelaufen bei deinen Bekannten ? Da würden mich die Details interessieren - Dank dir.

    wieso umständlich; in ein Becken kommen Wasser und Salz (gleiche Menge wie aus dem Technikbecken ausgelassen wird) und Umwälzpumpe; Nach der Auflösung des Salzes - Rückförderpumpe aus, Wasser aus dem Technikbecken ablassen und mit einer Pumpe (oder eventuell sogar das Salzwasserbecken über dem Technikbecken) das frische Wasser ins Technikbecken; geht Ruck Zuck und ist Ausfallsicher.

    in beiden Fällen Becken ausgesüßt durch Defekte.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

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