Welche Lösungen für die Umsetzung permanenter Wasserwechsel habt ihr?

  • Hallo,

    ich spiele momentan mit dem Gedanken, mein Becken mit einem permanenten Wasserwechsel zu betreiben. Auf jeden Fall möchte ich erst einmal die dafür notwendigen Leitungen oder Schläuche im Boden verschwinden lassen. So kann ich später noch entscheiden, ob ich das machen werde. Mich interessieren vor allem technikfreie Lösungen, aber auch alles andere könnt ihr gerne vorstellen.

    Für die Umsetzung benötige ich noch ein paar Ideen und auch Erfahrungswerte wären nicht schlecht. Dabei interessieren mich besonders folgende Punkte:

    -> welche Komponenten vom Vorratsbehälter bis zum Abfluss sind erforderlich?
    -> wie viel Liter werden gewechselt?
    -> welchen Besatz an Korallen versorgt ihr damit?
    -> habt ihr die Kalk- oder Spurenelementeversorgung integriert und wenn ja, wie?

    Ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hallo Andreas,

    weil ich ja auch gerade in der Planung bin:

    Guck mal hier

    Ich habe mich allerdings aus Gründen der Sicherheit für die Alternative von Klaus entschieden. Bei der Gardena Tröpfchenmethode musst du permanent auf deinen Salzgehalt achten.

    Gruß

    Jens

    Einmal editiert, zuletzt von Penthaus (14. Juli 2015 um 10:19)

  • Hallo Andreas,

    das was Torsten vorschlägt ist eine No-Tech-Lösung, die Du ja gewünscht hast.

    Alternative wäre Nachfüllung von Salzwasser über eine Pumpe. Wenn man es dann ganz genau und ganz automatisch machen möchte, könnte man aus einem Salzwasser-Vorratsbehälter das Wasserwechsel-Wasser nachfüllen lassen und über den Leitwert gesteuert Umkehrosmose-Wasser aus einer Anlage mit kleiner Leistung oder einem kleinen Nachfüllbehälter und kleiner Pumpe und/oder Zeitschaltuhr.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Jens,

    ja, diesen Thread habe ich schon gesehen. Danke. Für welche Pumpen hast du dich letztendlich entschieden und was kosten diese? Muss man bei der Tröpchenmethode wirklich ständig den Salzgehalt kontrollieren? Einmal rangetastet, sollte es doch eigentlich egal sein, ob 5, 6 oder 7 Liter Wasser verdunsten, denn bei einem >1000 Liter Volumen reden wir über den Promille-Bereich. Oder sehe ich das so falsch?


    Hallo Hans-Werner,

    der Vorschlag mit der Tröpchenmethode klingt ja ganz gut, aber dazu hätte ich gerne ein paar Meinungen (sh. Frage oben) mehr gehört. Danke.

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hi Andreas

    Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt an einen permanenten Wasserwechsel, habe aber alles wieder verworfen.

    Ich benutze nun 2 kleine Niveauregulierungen und eine extra kleine Pumpe in der Pumpenkammer.

    Normal ist die Niveauregulierung Nummer 1 am laufen, und füllt Vollentsalztes Wasser nach, zum Wasserwechsel wird diese
    über den GHL abgeschaltet und die kleine Pumpe in der Pumpenkammer für 5 Min. eingeschaltet (Wasser geht in den Abfluß).
    Nun schaltet der GHL Niveau Nummer 2 an, die Pumpe davon steht im Salzwassertank, und pumpt Salzwasser bis zur Höchstmarke
    ins TB, nach 10Min. wird Nummer2 wieder aus und Nummer1 eingeschaltet. Wasserwechsel erledigt. :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Zitat

    Wenn man es dann ganz genau und ganz automatisch machen möchte, könnte man aus einem Salzwasser-Vorratsbehälter das Wasserwechsel-Wasser nachfüllen lassen und über den Leitwert gesteuert Umkehrosmose-Wasser aus einer Anlage mit kleiner Leistung oder einem kleinen Nachfüllbehälter und kleiner Pumpe und/oder Zeitschaltuhr.

    Hans Werner, Du bist ja mindestens genausolange bei der Stange, wie ich, aber nach 25 Jahren BERUFSmeeresaquaristik, sage ich Dir, daß da die Katastrophe schon eingebaut ist. So viele Notabläufe kann man gar nicht einplanen, von platzenden oder verstopften Schläuchen mal ganz abgesehen.

    Ein einfaches, druckloses Tropfsystem, bei dem man die Größe des höherstehenden Vorratsbecken als geklebtes Aquarium auch noch ganz genau selbst festlegen kann, ist das Beste und Sicherste, was es gibt. Da wird nichts im Boden oder sonstwo verlegt und das man als Meeresaquarianer seinen Salzgehalt kontrollieren muß, sollte keine unlösbare Aufgabe sein. Sowas kann keine Elektronik dieser Welt besser und sicherer als der Aquarianer selbst.
    Sogar noch redundand mit einer ständig vorhandenen Spindel und einem Refraktometer neben dem Becken. Beides kostet zusammen keine 50 € und funktioniert immer!

    Selbst bei einem groben Fehler, passiert gar nichts, solange das Hauptbecken ein paar hundert Liter hat. Ob das zutropfende Wasser Salz enthält, kann man in einer Sekunde mit der eigenen Zunge prüfen, dafür braucht man gar kein Meßgerät!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hallo Torsten,

    das glaube ich eher nicht. Für das Salzwasser reicht ja ein ganz normaler Notablauf in die Kanalisation. Wenn dann mal schön langsam mehr Wasser gewechselt würde weil die elektronische Zeitschaltuhr in eingeschaltetem Zustand den Geist aufgegeben hat und das ganze Vorratsbecken durchgepumpt hat, was solls. Ist halt das Salzwasser etwas schneller als beabsichtigt in der Kanalisation gelandet.

    Wenn man für das Nachfüllwasser eine kleine Pumpe über eine Zeitschaltuhr steuert, die gerade so viel zulässt, dass die Verdunstung etwas mehr als ausgeglichen wird und zusätzlich noch eine Leitwertkontrolle und noch ein begrenztes Vorratsbecken-Volumen, sind das Redundanzen genug. Im schlimmsten Fall, wenn die Leitwertkontrolle ausfällt und die Zeitschaltuhr im eingeschalteten Zustand ausfällt, wird halt das Vorratsbecken leergepumpt, welches natürlich so bemessen ist, dass das Beckenwasser nicht unverträglich stark verdünnt wird. Man könnte sich natürlich auch nur auf eine Zeitschaltuhr oder nur eine Leitwertkontrolle und ein begrenztes Beckenvolumen verlassen.

    Ich denke halt, wo ist der Sinn eines permanenten Wasserwechsels, wenn man dann Dichteschwankungen hat, die sowohl alle Parameter als auch den osmotischen Druck schwanken lassen. Man müsste bei Deiner Technik das verdünnte Salzwasser schon recht genau und permanent anpassen um wirlich keine Salinitätsschankungen zu haben, da der Unterschied zwischen Frühjahr/Sommer und Herbst oder Winter mal leicht 100% der nachgefüllten Wassermenge sein kann. Sooo einfach ist das auch nicht.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hi

    Dieser permanente Wasserwechsel mit dem tropfenden verdünnten Salzwasser hat noch einen großen Nachteil, es wird von Sicherheit gesprochen?
    Das TB hat in diesem Fall ja auch einen Überlauf, was ist bei einem Stromausfall, alles Wasser aus dem Hauptbecken was über dem Überlauf steht kommt
    ins TB, läuft in den Kanal und ist weg. Soweit so gut. Kommt der Strom wieder, haben die Pumpen zu wenig bis kein Wasser, lauf trocken oder schalten sich ab
    das kann schon der Gau sein. Ist mir zu Unsicher, und eine Fummelei mit dem Salzgehalt, ne ne. :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Hallo Ewald,

    so ein TB hatte ich noch nicht. Ich habe bei einem Händler mal gesehen, wie bei einem Pumpenausfall das TB in den Raum übergelaufen ist. Auch da ist wohl etwas falsch geplant. Natürlich muss ein TB so beschaffen sein, dass es bei einem Stromausfall nicht überläuft und nach dem Wiedereinschalten des Stroms die Pumpen noch ausreichend Wasser haben.

    Das wäre schon ein ziemlich Hammer, wenn der Ausfall nur einer Pumpe bereits zu einer Katastrophe führen könnte. Normalerweise sollte die Umwälzung im Becken auch ohne Rückförderpumpe so sein, dass es nicht gleich zu einer Katastrophe kommt. Eine Anlage ohne Redundanzen ist ein echter Killer.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Servus!

    Bei Automatisierungen sollte man Funktionen ganz klar und scharf abgrenzen und einzelne Funktionen nicht überladen. Das Nachfüllen von verdunstetem Wasser, ein automatischer Wasserwechsel oder gar eine System-Refill nach einem Stromausfall sind aus Automatisierungssicht völlig verschiedene Dinge. Man hat ein gutes Design, wenn diese Funktionsblöcke nicht voneinander abhängen und selbstkonsistent sind. Kapselt man die Funktionsblöcke in der Art, wird Vieles einfacher, leichter beherrschbarer und auch leichter testbarer.

    Ob man dabei nen Gardenahahn nimmt, nen Aquariencomputer oder ne SPS Steuerung spielt eine untergeordnete Rolle und ist meist nur eine Frage der Machbarkeit. Ein sicher zu betreibendes, automatisiertes System ist immer eine Frage des Gesamtdesigns. Leider wird in der Aquaristik meist nur "a bisserl was" gemacht (wo evtl. gar keine Automatisierung besser wäre), das wird dann oft nicht zu Ende gedacht und schon gleich gar nicht getestet - vor allem nicht Extremsituationen wie Stromausfall, Wiederanlauf und erneuter Stromausfall im Wiederanlaufprozess.

    LG N.

    Grüße aus der niederbayerischen Heimat vom
    Niederbayern
    (in öffentlichen Foren nie mit echtem Namen, in PNs schon)

  • Hallo N, hallo zusammen,

    ich finde Stromausfall, Wiederanlauf und Stromausfall im Wiederanlauf keine Extremsituation. Da braucht man nur einen Kriechstrom und einen ansprechenden FI haben und man hat das mehrfach bis man die Ursache gefunden hat.

    Bei TB hatte ich bisher zweierlei Prinzipien: Ohne Notüberlauf, dann sind eben noch 10 cm im TB Platz, um das ablaufende Wasser aufzufangen. Nach Wiedereinschalten der Rückförderpumpe sinkt das Wasser auf den ursprünglichen Stand.

    Mit Notüberlauf, dann kann das TB praktisch randvoll sein, bei Ausfall der Rückförderpumpe fließt das Wasser ja weg. Dann ist eben nach dem Wiederanlauf der Rückförderpumpe weniger Wasser im TB und es muss aufgefüllt werden, von Hand oder über die Wasserwechsel-Automatik.

    Wenn man das so nicht hinbekommt, ist entweder das TB zu klein oder der Überlauf vom Hauptbecken in das TB falsch konstruiert und lässt zu viel Wasser ablaufen. Ich hatte übrigens in die Rückförderleitungen immer ein kleines Loch knapp unterhalb der Wasseroberfläche des Hauptbeckens gebohrt, um zu verhindern, dass über diese Leitung zu viel Wasser in das TB gesaugt wird und dieses überlaufen lässt.

    System-Refill habe ich nie gehabt.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Im schlimmsten Fall, wenn die Leitwertkontrolle ausfällt und die Zeitschaltuhr im eingeschalteten Zustand ausfällt, wird halt das Vorratsbecken leergepumpt,

    Ob ein Vorratsbecken leer läuft oder nicht, spielt gar keine Rolle, solange dessen Volumen, nicht das des Hauptbeckens deutlich übersteigt!

    Der Fehler liegt ganz woanders:

    "Leitwertkontrolle" ist nichts anderes, als eine läppische Digitalanzeige, der nach meiner Lebenserfahrung einfach IMMER blind vertraut wird. Das ist nicht nur bei Hobbyaquarianern so, sondern leider auch in der Wissenschaft gang und gäbe.
    Die Dinger sehen toll aus, es ist immer schön bequem, aber letztendlich immer eine Wandelmessung über völlig verschiedene physikalische Parameter hinweg.

    Ein einfaches, mechanische Thermometer macht das zwar theoretisch auch, ist aber jahrhundertelang erprobt und funktioniert immer.

    Ich persönlich - aber jeder mag da seine eigenen Prämissen haben - schaue lieber auf eine Dichtespindel und benutze zur Kontrolle einen Tropfen Seewasser in einem Refraktometer. Da wird nix über irgendeine Stromquelle gewandelt und das ist auch besser so.

    Ich habe oft genug erlebt, wie in der professionellen Aquaristik der ganze Mist, welcher oft genug die Kosten wirklich guter Heimaquarien um Größenordnungen übersteigt, einfach abgeschaltet wurde. Die Gründe sind manchmal ganz einfach:

    Wenn der technische Leiter eines Meeresmuseums 69 (in Worten: NEUNUNSECHZIG!!!) Fehlermeldungen PRO TAG auf sein Handy bekommt, hat er nicht mal die Zeit, an diesem einen Arbeitstag alle Fehlerquellen physisch aufzusuchen, geschweige denn zu beseitigen.
    Der Junge ist für immer geheilt!

    In einer LED Lampe mag diese ganze elektronische Spielerei vielleicht Sinn und Spaß machen, aber es hängen ja auch nicht unmittelbar viele Tierleben davon ab, wenn die mal 2 Wochen komische Lichtprogramme fährt. Vom Salzgehalt eines Korallenriffbeckens aber schon.....

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hallo,

    wir haben bei unserem Azooxbecken ebenfalls eine Dauerwasserwechselanlage installiert. In den Katakomben haben wir einen 300L Behälter stehen der mit frischen Meerwasser gefüllt ist. Ein Dosierpumpe im Dauerbetrieb pumpt täglich ca. 40l Wasser über einen 10m langen Schlauch zur Rückförderpumpe des Schaubeckens.zweimal am Tag springt dann eine Pumpe im Filterbecken an die das überschüssige Wasser direkt in die Kanalisation pumpt. Um einen Supergau vorzubeugen, ist im Filterbecken ein Notüberlauf istalliert, der beim Ausfall der Pumpe das Wasser ebenfalls direkt in die Kanalisation abführt.Alle Leitungen und Schläuche sind versteckt verlegt. Dieses System arbeitet seit knapp 4 Monaten hervorragend.

    Gruss

    Boris

  • Sers Hans-Werner,

    ich finde Stromausfall, Wiederanlauf und Stromausfall im Wiederanlauf keine Extremsituation.


    Mensch, bei dir geht's ja mächtig ab Zuhause :grinning_squinting_face:

    Was ich halt sagen möchte: So oder so kann man erfolgreich sein. Das geht mit der Gardenamethode genauso wie mit nem voll automatisierten Becken. Wichtig ist das, was der Mensch zwischen den Ohren hat :winking_face: Denn: A fool with a tool is still a fool! In diesem Sinne!

    Grüße aus der niederbayerischen Heimat vom
    Niederbayern
    (in öffentlichen Foren nie mit echtem Namen, in PNs schon)

  • boris: Auf den ersten Blick eine saubere Lösung. Wie läuft's mit der Salinität und der Verdunstungsgeschichte? Passt das für Euch bis jetzt oder habt ihr nen Drift den ihr manuell nachkorrigiert?
    Theoretisch kann man sich die Pumpe im Hauptbecken die abpumpt auch sparen, wenn man nen Notüberlauf (mit Kanalisationsanschluss) hat und das überschüssige Wasser einfach dort überlaufen lässt. Praktisch gesehen ist 40l halt nicht viel an mm Wasserstand.

    LG

    Grüße aus der niederbayerischen Heimat vom
    Niederbayern
    (in öffentlichen Foren nie mit echtem Namen, in PNs schon)

  • Hallo Hans-Werner

    Du hast da was falsch verstanden.
    Wenn ich ohne großartige Technik einen permanenten Wasserwechsel über die Tröpchenmethode machen möchte, muß ich doch irgendwo dafür sorgen,
    das, das zu wechselnde Wasser ablaufen kann, in dem Fall im TB.
    Ein TB sollte natürlich so groß sein, das es das zurücklaufende Beckenwasser aufnehmen kann, aber selbst wenn das TB doppelt so groß ist, es hat ja für
    den permanenten Wasserwechsel einen Ablauf, in dem bei einem Stromausfall das Wasser auch ablaufen kann, was beim Neustart den oder der Pumpe fehlt.
    Mann könnte aber auch wieder die Technik zu hilfe nehmen, und ein Magnetventil in den Ablauf einbauen.

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Je nach Witterung ist das Becken meist angedeckt , und so hält sich auch die Verdunstungsrate in Grenzen. Jetzt in den warmen Sommermonaten kann ich aufgrund der vielen Geräte die am Becken hängen nicht abdecken. Ich gebe täglich 5l Süsswasser hinzu und messe täglich per Spindel. Wie gesagt bis jetzt fahren wir damit 1a. Wir haben dieses System nicht installiert, weil wir zu faul sind für den ww, sondern weil vorallem
    Haarsterne plötzliche Schwankungen im Becken äusserst üßbel nehmen.

  • Zitat

    Theoretisch kann man sich die Pumpe im Hauptbecken die abpumpt auch sparen, wenn man nen Notüberlauf (mit Kanalisationsanschluss) hat

    Genau! Wieder eine Fehlerquelle weniger!

    Wenn man es plant und die Möglichkeit hat, immer einen Ablauf in die Nähe des Aquariums! Bis der verstopft, haben hundert Pumpen ihren Geist vorher aufgegeben.

    .

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Ein TB sollte natürlich so groß sein, das es das zurücklaufende Beckenwasser aufnehmen kann, aber selbst wenn das TB doppelt so groß ist, es hat ja für
    den permanenten Wasserwechsel einen Ablauf, in dem bei einem Stromausfall das Wasser auch ablaufen kann, was beim Neustart den oder der Pumpe fehlt.
    Mann könnte aber auch wieder die Technik zu hilfe nehmen, und ein Magnetventil in den Ablauf einbauen.


    Hallo Ewald,

    hast Du mal Beitrag 11 von mir gelesen? Ich verstehe im Moment nicht, wo das Problem ist. Wenn der Ablauf vom Hauptbecken ins Technikbecken einwandfrei konstruiert ist und der Rücklauf auch so konstruiert ist, dass er nicht übermäßig viel Wasser absaugt, sollte das vielleicht 10 cm im Technikbecken ausmachen, keinesfalls mehr. Die restlichen, sagen wir 35 cm, sollten doch reichen, dass die Rückförderpumpe usw. weiterlaufen können. Ich erkenne da das Problem nicht. Oder welche Pumpe ist gemeint, der was fehlt?

    Vielleicht muss ich noch dazu sagen, bei mir haben Technikbecken keine 10 Überläufe und Schikanen.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Ein richtig geplantes Technikbecken läuft nicht über. Da braucht man nur seinen technischen Verstand einzuschalten, was passiert wenn xy .... Im übrigen einer der Gründe, warum unsere neuen Abschaltautomatiken eine einstellbare Verzögerungszeit hat.

    Bei einem dauerhaftem Wasserwechsel mit Dosierpumpen passiert all das vorgenannte Szenario erst gar nicht. Bei Stromausfall passiert : ... nix..... Bei Wiederanlauf, laufen die weiter.... Ein permanenter Wasserwechsel hat im übrigen nichts mit auffüllen von verdunstetem Wasser zu tun, ganz andere Baustelle. Bei Stromausfall das rücklaufende Wasser in einen Kanal abzuleiten ist ebenfalls verkehrt....

    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo,

    ich wechsel bei meinem 100l Becken jeden Tag 600ml (12x50ml) Wasser über eine Dosieranlage. Mit 2x 10l Kanistern im Unterschrank reicht das für fast 3 Wochen. Seit gut einem halben Jahr läuft das...
    Bei der Beckengrösse so noch gut machbar. Wer allerdings vergisst den Altwasserbehälter zu leeren ist selbst schuld. Dafür gibt's Handys mit Kalender inkl Erinnerungsfunktion. :smiling_face:

    so long,
    Florian - Tapatalk -

  • Verkehrt oder nicht verkehrt, dass ist hier die Frage! Ebenso ob es denn sicher sei und einfach :smiling_face_with_sunglasses: Ihr Aquarianer seid schon ein witziges Völkchen :winking_face: Es gibt doch viele Wege nach Rom.

    Klaus, warum soll man das rücklaufende Wasser nicht in einen Abfluß laufen lassen? Einfach und sicher ist hier aber auch relativ - das stimmt. Immerhin fehlt dieses Wasser dann im Gesamtsystem. Wenn man es aber einfach und sicher (haha - Wortspiel :grinning_squinting_face: ) wieder nachfüllen kann und das System solange sauber weiter läuft ist alles ok. Ich persönlich finde diese Lösung mit dem Kanal auch ganz elegant. Ich fülle vor/während dem eigentlichen Systemwiederanlauf halt die richtige Menge Wasser nach. Auf diese Weise ist auch gleich a bisserl gewechselt. Geht aber sicher genau so gut irgendwie anders.

    In diesem Sinne peace, love & harmony

    Grüße aus der niederbayerischen Heimat vom
    Niederbayern
    (in öffentlichen Foren nie mit echtem Namen, in PNs schon)

  • Naja ... ich sag´s mal ganz unzensiert : ... wenn rücklaufendes Wasser in den Kanal geleitet werden muss, weil sonst der Filter/Auffangbecken ect. überläuft, wurde grundsätzlich was falsch gemacht bei der Planung. Entweder in der Verrohrung die nach oben ins Becken geht, oder der Filter ist schlichtweg zu klein geplant worden.... Einen Notüberlauf legt man logischerweise immer an den höchsten Punkt eines Filters, ergo so weit hoch wie möglich. Einen hinzugefügten Nutzen, das so zu machen sehe oder erkenne ich da nicht. Aus der Not eine Tugend gemacht ?
    Kann ja sein, dass am Tag mehrmals der Strom ausfällt. Hier in Köln unlängst passiert... was dann ? Ist ja nicht jeder zuhause, bei Wiederanlauf nach Stromausfall um Salzwasser nach zu pumpen. In aller Regel wird ja dann automatisch fleißig Süßwasser nachgefüllt ....

    Aber wie immer im Leben : ... viele Wege führen nach Rom. :grinning_squinting_face:

    Mit der permanenten Wasserwechselmethode habe ich über viele Jahre, positive Erfahrungen gemacht. Dank den Dosierpumpen muss man auch kein Wasser mehr von Hand tragen, denn die drücken bis zu 20 Meter hoch und saugen bis zu 10 Meter, so dass die Behälter auch ganz wo anders stehen können. Mit programmierbaren Membrandosierpumpen kann man sehr genau die Menge einstellen die in 24 Stunden gewechselt werden soll....

    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo,

    Ich sehe das wie Klaus, wenn das Technikbecken überläuft, hat jemand gewaltigen Mist geplant. Da sollten immer einige cm Reserve sein, alleine für den Fall, dass der Überlauf mal verstopft ist und das Becken über Normal gefüllt ist.

    Aber mal eine andere Frage, die meisten neueren Systeme gehen den Weg, dass kaum noch Wasser gewechselt wird. Macht ja auch irgendwie Sinn. Und Ihr plant genau das Gegenteil.


    LG
    Daniel

  • Hallo Klaus,

    steht schon im Beitrag 11, man kann es so machen, dass man nachlaufendes Wasser in den Kanal leitet, dann muss eben genug Wasser im Filterbecken für einen sicheren Weiterbetrieb bleiben; bietet sich an, wenn man den Tröpfchenwasserwechsel auch einfach über die Kanalisation und hier per Überlauf macht.

    Man kann natürlich auch das Filterbecken so anlegen, dass es nachlaufendes Wasser bei einem Stromausfall auffängt, steht auch in Beitrag 11, dann hat man halt den einfachen und sicheren Weg beim Tröpfchenwasserwechsel nicht, muss dafür Wasser mit der Pumpe rausbefördern, zweite Pumpe, weniger Sicherheit, da bin ich ganz bei Torsten.

    Grüße

    Hans-Werner

    P. S.: Meine Güte! Liest hier denn niemand die vorherigen Beiträge?! :face_with_rolling_eyes:

  • Zitat

    die meisten neueren Systeme gehen den Weg, dass kaum noch Wasser gewechselt wird. Macht ja auch irgendwie Sinn. Und Ihr plant genau das Gegenteil.


    jaja... eines ist immer sicher : ... das Amen in der Kirche und der seit.... Moment, wie lange mache ich jetzt Meerwasser ? ..... 26 Jahre ..... immer wiederkehrenden Ankündigungen von Wundermittelchen, dass man bald auf Wasserwechsel ganz verzichten kann oder fast ....


    Gerne erinnere ich mich an meine Anfänge beim ehemals bekanntesten Meerwasserhändler Kölns, den schrulligen Herrn Grützner, als ich ihn fragte, ob ich Spurenelemente zuführen sollte. Seine Antwort : .. er knöpfte sich die Hose auf und tat so als ob und antwortete : ... soll ich in die Brühe noch rein pissen ? Mach Wasserwechsel und Du hast alles was man braucht....


    Okay, heute nicht mehr so ganz haltbar, aber im Kern stimmt die Aussage nach wie vor....


    Grüße .. .Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Ist ja mächtig was los hier. Also ich habe ich auch für die Alternative die Klaus benannt hat entschieden, weil ich den „Wasserwechsel“ und das „Auffüllen von Verdunstungswasser“ getrennt sehe. Eben genau wegen der Problematik der schwankenden Dichte. Bei diesem System wechselt man mit zwei Membrandosierpumpen das Wasser und mit der Nachfüllanlage füllt man auf. Das eine Membrandosierpumpe so schnell ausfällt halte ich für eher unwahrscheinlich. Bei mir auf der Arbeit (Großkonzern) arbeiten die Dinger auch und da laufen die 24/7 über Jahre hinweg.

    Zwei Nachteile bei diesem System, es ist teurer und verbraucht natürlich Strom.

    Aber jeder so, wie er es für richtig hält.

    Andreas
    Ich habe mir für zwei ProMinent Membranpump entschieden. Wenn du die günstig suchst, dann guck mal bei Ebay. Ansonsten kosten die neu natürlich Geld.

    Gruß

    Jens

  • Hallo zusammen,

    gibt es jemanden hier im Forum, der das aktuell in Betrieb hat?
    Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal darüber gelesen und finde die Idee mit dem permanenten Wasserwechsel richtig gut.

    Gruß,
    Matthias

  • Mit der permanenten Wasserwechselmethode habe ich über viele Jahre, positive Erfahrungen gemacht. Dank den Dosierpumpen muss man auch kein Wasser mehr von Hand tragen, denn die drücken bis zu 20 Meter hoch und saugen bis zu 10 Meter, so dass die Behälter auch ganz wo anders stehen können. Mit programmierbaren Membrandosierpumpen kann man sehr genau die Menge einstellen die in 24 Stunden gewechselt werden soll....

    Grüße ... Klaus


    :thumbs_up: es gibt nichts Genaueres für eine Steuerung, als Membrandosierpumpen! Habe selbst seit vielen Jahren 2 Stück in Betrieb. Der Pferdefuss bei der Überlegung Kreiselpumpe oder Dosierpumpe ist der hohe Preis. Wie immer man sich entscheidet: Teuer bis sehr teuer. Der Vorteil ist aber die extreme Langlebigkeit. Darüber hinaus noch sehr wartungsarm.

    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo zusammen,

    schön, dass sich mittlerweile eine gute Diskussionsrunde ergeben hat. Es sind zwar einige Nebenbaustellen dabei, aber trotzdem interessant.

    Mir geht es ja hauptsächlich darum, einige Denkanstöße bezüglich der Tröpchenmethode zu erhalten. Vor allem in Bezug auf die Dichteschwankungen, denn ein "Messsklave" möchte ich auch nicht werden. Dass das mit den Membranpumpen zuverlässig klappt, glaube ich ja gerne, aber dagegen sprechen die hohen Investitionskosten.
    Kann man bei der Lösung mit den Membranpumpen nicht einfach das Nachfüllwasser über die Tröpchenmethode nachfüllen?


    Hallo Hajo,

    was heißt wartungsarm? Was musst du machen und in welchen Intervallen?


    Hallo Jens,

    welche Modelle hast du, bzw. welche kann man dazu nehmen? Alpha, Beta, Gamma...? :confused_face:

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hallo Andreas,

    mit "extrem wartungsarm" meine ich, dass diese Pumpen ohne Wartung seit mehr als 12 Jahren in Betrieb ist. =) Eine sogar noch laenger. Allerdings nur fuer die Foerderung von Verdunstungswasser. Habe sie damals bei der Auflösung eines Labors einer Zuckerfabrik ersteigert. Ein Schnäppchen, sonst hätte ich mir das für diesen Zweck bestimmt verkniffen. :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo zusammen,

    es bleibt aber auch mit Membranpumpen so, dass zwei Pumpen doppeltes Risiko bedeuten. Wenn also eine durchschnittlich alle 20 Jahre Probleme macht, dann sind es bei zweien schon alle 10 Jahre.

    Das ist wie mit den Atomkraftwerken, alle 10.000 Reaktorbetriebsjahre ein Supergau, bei 400 Reaktoren sind das alle 25 Jahre eines, 1986 Tschernobyl, 2011 Fukushima. Bis jetzt liegen die Statistiker ganz gut. :winking_face:

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Kann man bei der Lösung mit den Membranpumpen nicht einfach das Nachfüllwasser über die Tröpchenmethode nachfüllen?

    Ich habe das nachfüllen von verdunstetem Wasser auch immer mit Membranpumpen, tropfenweise durchgeführt. Ich vertraue keinem Schwimmerschalter 100 %. Einmal ist mir ein Schwimmerschalter *hängen* geblieben, was ja nicht ungewöhnlich ist, bei Salz-und Kalkverkrustungen. Da mein Nachfülltank damals im Keller 1000 Liter hatte, war das Becken in einer Stunde zum Forellenbecken umgewandelt worden. Seitdem habe ich nie wieder mit mechanischen Schwimmerschaltern, Magnetventilen oder Förderpumpen, Nachfüllwasser gepumpt.
    Bei der Tröpfchenmethode dauert es lange, bis der Filter überläuft, wenn kein Notüberlauf zum Abfluss vorhanden ist und man kann dann immer rechtzeitig eingreifen, wenn da was nicht stimmt. Beim nachfüllen mit einer kleinen Förderpumpe ist der Filter in spätestens 10 Minuten voll und läuft über.


    Zitat

    es bleibt aber auch mit Membranpumpen so, dass zwei Pumpen doppeltes Risiko bedeuten. Wenn also eine durchschnittlich alle 20 Jahre Probleme macht, dann sind es bei zweien schon alle 10 Jahre.


    Naja, Hans Werner... nu lass mal die Kirche im Dorf. Zum Thema doppeltes Risiko ..... wer kennt das nicht ? Wasserwechseln von Hand : ... Wasser läuft, Telefon klingelt oder es bimmelt an der Tür ... man verquatscht sich und das Wasser läuft und läuft und läuft.... auf die Weise habe ich schon einige male meinen Keller geflutet.
    Ich habe bestimmt im Anlagenbau an die 150 bis 200 von diesen Membran-Dosierpumpen verbaut und bis heute habe ich noch nie eine einzige Rückmeldung erhalten, dass die kaputt gegangen wären. Sicher wird alles, was einen Stecker hat, irgendwann mal in den Elektronikhimmel sich verabschieden, aber wir reden hier von Industrieprodukten, nicht von China-Schlauchpümpchen für 6.- Dollar. Allein die Gefahr, dass bei Schlauchdosierpumpen, der Schlauch reißt, wäre mir das Risiko nicht wert. Bei Membrandosierpumpen setzt man harte PU-Schläuche ein, die reissen nie. Die älteste Dosierpumpe der Fa. Iwaki hat 15 Jahre ununterbrochen bei mir am großen Meerwasserbecken, ohne einmal gewartet zu werden, gelaufen und läuft jetzt seit 9 Jahren hier in der Firma zum nachfüllen von flüssigem Chlor an unseren Pumpenprüfständen, also seit 24 Jahren ununterbrochen im Einsatz. An anderer Stelle habe ich eine Dosierpumpe an einem Kalkwasserreaktor eingesetzt. Auch so an die 10 Jahre im Dauerbetrieb, ohne jegliche Wartung.


    Die Pumpen muss man nicht unbedingt neu kaufen, die gibt es manchmal preiswert in der Bucht als Gebrauchtgeräte. Ich persönlich würde nichts mehr anderes einsetzen. Einmal kaufen und Ruhe ist. Ja, neu sind sie teuer, aber unser Hobby ist nun mal ein exotisch teures Hobby und kostet mehr als Wildkräuter sammeln. Es kann ja jeder selbst entscheiden, was einem das Hobby wert ist....


    Grüße ... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo Klaus,

    wenn Wasser läuft, sollte man dabei bleiben, besonders wenn der Vorrat nicht begrenzt ist. Ich kenne das, wenn man es anders macht geht es mit Sicherheit schief, früher oder später. Es lohnt sich nicht, es anders zu machen und die Zeit "zu nutzen". Man braucht viel länger, nachher die Sauerei weg zu machen, da hat man nichts an Zeit gespart.

    Wasserwechsel sehen bei mir aber anders aus: Erstmal UO-Wasser in einem Kunststofffaß sammeln, Pumpe rein, Salz rein. Nach 1/2 - 2 Stunden Wasser aus dem Aquarium raus und per Pumpe aus dem Faß auffüllen.

    Auch das mit dem Schwimmerschalter ist typisch: Murphys Gesetzt, was schief gehen kann, geht schief, irgendwann, mit Sicherheit.

    Gruß

    Hans-Werner

  • moin,

    nachfüllbehälter immer an die größe des beckens bzw. technikbeckens anpassen.

    dann kann auch der niveauschalter mal klemmen.

    wasserwechsel bei uns: ein im kreisllauf eingebundener tank wird geleert (zufluss vorher abgedreht;-)) wechselwasser rein und wieder in den kreislauf eingebunden.

    murphy steckt in jedem stück technik....

  • Hallo zusammen,

    ich vertraue schon lange nicht mehr nur einem Schaltkreis. Die gängigen Schwimmerschalter sind, wenn man nicht dauernd ein Auge drauf hat, stoerungsanfaellig. Man denke nur an kleine Schnecken, die sich dort festsetzen und damit den Schaltmechanismus blockieren können. Aus diesem Gründe nutze ich seit langer Zeit den Vorteil von 2 unabhängig voneinander arbeitenden Niveaureglern, deren Sensoren übereinander installiert sind. Bei Ausfall des Hauptsensors greift bei steigendem Wasserstand der darueber liegende Sensor und schaltet ab. Das ist nicht neu, kostet in der Anschaffung leider doppelt soviel, beruhigt aber ungemein. Das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit dem Thema eines permanenten Wasserwechsels zu tun, zeigt aber deutlich, wo sich die Nadelöhre befinden. Egal, was für eine Absicht ich verfolge, wenn es technisch machbar ist, würde ich immer die neuralgischen Stellen doppeln. Sogar noch, wenn der neu angekündigte Aussensensor von Klaus die eierlegende Wollmilchsau wäre. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Das hat jetzt nicht unbedingt etwas mit dem Thema eines permanenten Wasserwechsels zu tun, zeigt aber deutlich, wo sich die Nadelöhre befinden.

    Hallo Hajo,

    ist schon okay so. Das hat zwar nicht direkt damit zu tun, aber es zeigt die Alternativen auf, zwischen denen man abwägen muss. Auf die einfache Installation möchte ich auch nicht vertrauen, denn Murphy... ...und doppelte Installation, wie bei dir, naja ich weiß nicht, man muss ja auch noch den Überblick behalten, denn das Telefon klingelt bestimmt irgendwann, wie Klaus schon sagte. :grinning_squinting_face:

    Also DIE Lösung scheint es nicht zu geben, es sei denn, man investiert in diese Membranpumpen, bei denen ich immer noch nicht weiß, nach welchen Modellen ich überhaupt schauen müsste. :frowning_face:

    Viele Grüße,
    Andreas

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