Beckenplanung und Rohbau - Was würdet ihr beim nächsten Becken einplanen?

  • Hallo Norbert,

    ich bin eben noch einmal über folgende Aussage gestolpert:

    Zitat

    b) eine schwarze gerade Rückwand wo auch Schacht und zusätzliche Turbellen oder Pumpen unsichtbar untergebracht werden können. Man sieht dann ur die Kämme, ansonsten keine Glasscheiben im Form eines Schacht ins Becken ragend.

    Meinst du eine schwarze Scheibe für diesen tollen Kontrast und dahinter einen Schacht und seitliche Kammern, worin man dann eventuell noch zusätzlich Strömungspumpen reinpackt?

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Zitat

    Pelletfilter und das BB von TM gesorgt ....da bin ich total überzeugt von dem " Zaubermittel"

    Das ist ja auch nur eine, und zwar sehr gute, Kohlenstoffquelle! Etwas teurer als Ethanol, dafür auch sicherer bei Fehldosierungen!

    .

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Meinst du eine schwarze Scheibe für diesen tollen Kontrast und dahinter einen Schacht und seitliche Kammern, worin man dann eventuell noch zusätzlich Strömungspumpen reinpackt?

    Gute Frage - Danke! Ich hab's auch nicht wirklich verstanden glaube ich :smiling_face_with_sunglasses: Ne kleine Zeichnung der Draufsicht wäre sicher hilfreich :grinning_squinting_face:

    Grüße aus der niederbayerischen Heimat vom
    Niederbayern
    (in öffentlichen Foren nie mit echtem Namen, in PNs schon)

  • Hallo

    @Thorsten ...im Vergleich zu den Alkohol Versuchen die ich früher gemacht habe ist es schon faszinierend wie gut das Zeug funktioniert.

    Aus wirtschaftlichen Gründen läuft auch noch ein Kalkreaktor mit da der KH Wert nur über Wasserwechsel nicht zu halten ist....es sei den ich wechsele viel mehr als jetzt.

    Ist wahrscheinlich im Vergleich zu anderen immer noch als Minimalaufwand zu beschreiben.

    Gruß vom Nils

    --------------------------------------------------------------------------------------
    Erfolg ergibt sich grundsätzlich aus Versuchen und Scheitern....!

    Hier gehts zu unserem Aquarium ...

  • Hi zusammen

    ja ich meine eine Schwarzglasscheibe mit entsprechenden Löchern, Abtrennungen wo alles berücksichtigt ist.(Wasserab- und Zuläufe, Turbellen, CL etc.)

    Demnach wäre z.B. bei einem Raumteiler mit den Maßen 180x100x70cm die kurze Seite ungefähr 15cm komplett abgetrennt. (Trennscheibe also ca. 100x70cm)

    Das eigentliche Maße, sprich das Aquarium selbst wäre dann nur noch 165x100x70.

    gruß Norbert

    H Hersteller/Händler

  • Es ist vor allem deutlich WENIGER, denn Stickstoff ist dort gar nicht drin - oder sollte zumindest nicht!

    Es ist vor allem eine sichere KOHLENSTOFFQUELLE!


    Zitat

    Aus wirtschaftlichen Gründen läuft auch noch ein Kalkreaktor mit da der KH Wert nur über Wasserwechsel nicht zu halten ist....es sei den ich wechsele viel mehr als jetzt.

    Ein Kalkreaktor wirkt dann nochmal wie ein "booster" der Korallenkalk auch immer Phosphate enthält, die von den Bakterien, wenn sie sich gut entwickeln, sehr schnell aufgezehrt werden.
    Wir geben die Wirksubstanz ja auch immer gleich den Leuten mit die hier eine Beckenneueinrichtung erwerben, bei uns heißt es eben nur Baktostart. Später bekommt man dann eine höhere Konzentration, wenn genug Futter in´s Becken kommt und die Bakterienflora gut entwickelt ist.


    Es macht überhaupt keinen Sinn Bakterien in´s Becken zu kippen, wirklich wichtig ist eine Kohlenstoffquelle, da sie diesen nicht aus dem CO2 binden können so wie Algen oder Korallen.

    .

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hi Andreas

    ich habe gerade mit meinem Aquabauer gesprochen.

    200x 200x 80 in 15er Glas. Drei Scheiben Opti White. Der Boden in 19mm / 2 Teile. Glasstreifen auf alle Nähte, schwarz verklebt. Schwarzglas - Trennscheibe über die besagte Breite von 200cm mit einer Tiefe von 15cm. Im Aquarium und in der Trennscheibe insgesamt 10 Löcher.

    In den 4 Ecken kommen so wie geplant 4 x 32er Rohre hoch, die Bohrungen setzt er soweit es geht in die Ecke.

    Demanch werde ich eine Sichtblende aussen an den Ecken von max.10x10cm setzen, um das Rohr zu verdecken. Ich werde das mal sobald hier der Druck abnimmt bauen um es besser darzustellen

    lg Norbert

    H Hersteller/Händler

  • Hi Norbert,

    mensch warum hast Du denn dann erst vor zwei Wochen den ganzen Umbau gemacht? Jetzt ist deine ewig nervende Stelle weg und Du wechselst das Becken :face_with_rolling_eyes:

  • Servus!

    Norbert, Andreas: Hab mal ge-suchmaschindeld :winking_face: Die Amis nennen diese Art des Überlaufs "coast-to-coast overflow". Gibt ne Reihe interessanter Bilder ...

    Grüße aus der niederbayerischen Heimat vom
    Niederbayern
    (in öffentlichen Foren nie mit echtem Namen, in PNs schon)

  • @Stefan

    weil ich mir das nicht noch 6 Monate lang ansehen wollte, in der Zeit wäre es ja nicht besser geworden :grinning_squinting_face: :winking_face: Ausserdem neige ich dazu sehr impulsiv und spontan zu sein, und dem Ruf muss man auch gerecht werden :winking_face:

    Niederbayer

    sehr interessant, was die Amis alles so für Namen haben :winking_face:

    Ich sehe dabei allerdings eher die Ringströmung von der Oberfläche zum Boden und wieder zurück nach oben. Ist schon mal ein Vorteil klar, je breiter der Schacht ist desto mehr Sog entwickelt sich wieder nach oben.

    Ich nenne sie jetzt mal Pipes bei mir, diese Rohre in den Ecken sollen ja wie folgt wirken.

    Wenn du einen Stab nimmst und damit das Wasser im Eimer umrührst, entsteht eine spezielle Verwirbelung. Wenn diese Strömung nun jede sagen wir mal 20 Minuten in der Richtunge dreht, bekommst du ein ganz neue Strömung die du anders nicht erzielen kannst.

    Ich möchte also keine Ringströmung von oben nach unten und wieder nach oben, sondern von der Seite zur Seite , zur Seite zur Seite. Wie doof ist das denn bitteschön erklärt :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    demnach möchte ich keine Wasserschicht oben stärker, nach unten mehr oder weniger stark fallend, nach hinten zurück laufend schwerfällig durch die Korallen hindurch und am Schacht wieder träge rauf.

    Wie gesagt ich habe hier so ein paar alte Glaskäfige wo ich das teste. Schwimmteilchen rein und Versuchsanordnung aufbauen, testen, zeigen und mal eure Meinung dazu hören
    ich gib Gas damit man mal sieht was ich mir hier zurecht spinne

    lg Norbert

    H Hersteller/Händler

  • Servus Norbert!

    Hmm. Ich vermute ich weiß was du meinst. :grinning_squinting_face: :smiling_face_with_sunglasses:

    Wenn du das testest, mach das bitte nicht in leeren Becken so wie bei den ganzen Videos von den Pumpenherstellern. Das ist wenig praxisrelevant und dient eigentlich seriös nur Entwicklungszwecken, bestenfalls Abschätzungen oder dem Marketing. Stell Deko und ausgewachsene (!) Korallen in so ein Testbecken und alles sieht wieder ganz anders aus. Wenn du wirklich simulieren/testen willst wie die Strömung wirkt, brauchst du ein realitätsnahes Modell.

    Pass auch bitte auf, dass in Sachen Strömung der Schwanz nicht mit dem Hund wackelt. Ein Strömungskonzept hängt in erster Linie von der Deko ab. Was mit der einen Deko gut funktioniert, geht für die andere Deko gar nicht, weil z.B. Pumpen oder Auslässe an der falschen Stelle sind. Der Weg sollte also sein: Vom Dekoaufbau zur Strömung und nicht umgekehrt. Das ist ein Fehler den viele machen. Sie planen Technik und Strömung und und und... am Ende sind sie gezwungen das Becken so einzurichten wie es die Technikplanung vorgibt und im schlimmsten Fall gefällt es einem dann nicht.

    Grüße aus der niederbayerischen Heimat vom
    Niederbayern
    (in öffentlichen Foren nie mit echtem Namen, in PNs schon)

  • Servus Niederbayer

    ich weiß auch was du meinst. :winking_face:

    Mit dem Test gebe ich dir auch Recht, ich werde aber dennoch zunächst mal ein leeres Becken nutzen, allein wegen der Fummelei während der Testphase. Danach werfe ich aber gerne mal einen besetzten Brocken mit vielen Korallen ins Nass, um dann zu sehen wie es (das Wasser bei den Korallen) ankommt. Vorzugsweise mit Weichkorallen, weil man dort mehr Erkenntnisse erzielen kann

    wie erwähnt, immo ist es etwas hektisch bei uns, aber das wird sich wieder legen und dann lege ich mal los (mit Video natürlich)

    lg Norbert

    H Hersteller/Händler

  • Hi Andreas ...

    da ich aktuell auch meine Becken am planen bin, hier mal meine Liste : ....

    > Wasser-und Abwasseranschluss direkt unter dem Aquarium...
    > Filteranlage, wenn möglich im Keller ...
    > Leer-Rohre einplanen für mögliche Zusatzaggregate für die Zukunft, wie z.B. Kühlmaschine
    > klimatisierter Raum, wo das Aquarium steht ...
    > Untergestelle nicht zu niedrig planen ...
    > Aquarium hat keine sichtbare Technik mehr ...
    > Weißglas mit Rahmenverstärkung ...
    > Poolausführung ... Ablaufkammer hinter dem Aquarium ...
    > Closed Loop mit guter vorheriger Planung ...
    > laminares Strömungssystem ...
    > Internetanschluss unter oder neben dem Aquarium...
    > Auffangwanne unter dem Filter ...
    > Wasserwechselautomatik über Membran Dosierpumpen ...
    > gut dimensioniertes pulverbeschichtetes Stahrohruntergestell oder Untergestell aus X-Maschinenbauprofilen...
    > Rückwand frei mit dimmbarer Hintergrundbeleuchtung ...
    > Dreambox und Wassertanks ( war klar, oder ? :smiling_face:
    > Sangokai System und Kalkwasserreaktor ...
    > Plasmalampen und T5 Röhren ...
    > Pelletreaktor, Medienfilter für Aktivkohle ...
    > Vor dem Aquarium : .. Granitfliesen verlegen ...
    > Wenn möglich, hinter dem Aquarium ein eigener Technikraum....
    > Auf jeden Fall ein Refugium ...
    > Temperaturregelung ...

    Das fällt mir so auf die Schnelle ein....

    Grüße Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Geil ...
    Ich sag das nur deshalb, weil mal kurz und banal einige gute Punkte aufgezählt werden.

    Für einen Anfänger wäre natürllich die ein oder andere Erklärung noch notwenig :winking_face:
    Aber ansonsten gute Arbeit.

    > Wasserwechselautomatik über Membran Dosierpumpen
    Rät jeder von ab - also von einer Vollautomatik oder gibs eine Lösung (Salzmischung) ?

    > laminares Strömungssystem ...
    Klingt gut, aber wie soll man sowas 100% planen im Vorfeld?

    > Auf jeden Fall ein Refugium ...
    Wird oft geraten aber ist es wirklich die Lösung aller Probleme ?

    Nur ein paar Fragen eines Anfängers - mehr oder weniger :winking_face:

    Gruß
    Thomas

    Becken: 240/50/40, 330er in Planung

  • Hallo Klaus,

    vielen Dank für deine Ideen.

    Zitat

    > Wasserwechselautomatik über Membran Dosierpumpen ...

    Sprichst du dabei vom permanenten Wechsel?


    Hallo Thomas,

    Zitat

    Geil ... Ich sag das nur deshalb, weil mal kurz und banal einige gute Punkte aufgezählt werden.

    ja, darum ging es mir. Einfach mal zu hören, was für jeden Einzelnen wichtig ist. Jeder hat ja andere Prioritäten und manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht.

    Zitat

    > Wasserwechselautomatik über Membran Dosierpumpen
    Rät jeder von ab - also von einer Vollautomatik oder gibs eine Lösung (Salzmischung) ?

    Die Membranpumpen (hochwertige jedenfalls) sollen ja ziemlich verlässlich sein. Man könnte es aber auch ohne Technik lösen und zwar über die Schwerkraft.

    Zitat

    > laminares Strömungssystem ...
    Klingt gut, aber wie soll man sowas 100% planen im Vorfeld?

    Hier müsste man schon einige Becken aufgebaut haben, um es selbst halbwegs zu planen. Da brauchst du die Hilfe von Profis.

    Zitat

    > Auf jeden Fall ein Refugium ...
    Wird oft geraten aber ist es wirklich die Lösung aller Probleme ?

    Die Lösung aller Probleme ist es sicherlich nicht, aber es schadet auch nicht, wenn man es einplant. In bestimmten Situationen kann es sehr nützlich werden.

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hi Andreas ...

    ja, permanenter Wasserwechsel mit zwei programmierbaren Membran-Dosierpumpen. Ich habe das über viele Jahre sehr erfolgreich gemacht. Kontinuität ist einer der Schlüsselfaktoren in der Meerwasseraquaristik. Permanenter Wasserwechsel ist einer davon... Man sollte allerdings dafür keine gewöhnlichen Schlauchdosierpumpen aus der Aquaristik hernehmen, sondern Geräte aus der chemischen Industrie. Iwaki oder Prominent.... ich selbst hatte immer Iwaki-Dosierpumpen im Einsatz. 10 Jahre ohne jegliche Probleme oder Störungen. Selbst Kalkwasser geht ohne Probleme . Sehr zuverlässige Teile....

    Grüße .. Klaus

  • Ganz einfach .. man hat einen Behälter mit angesetztem Salzwasser mit der gleichen Dichte wie im Aquarium..... Täglich werden dann z.B. 10 Liter aus dem Aquarium (oder Filter) tropfenweise raus gepumpt und aus dem Ansetzbehälter die gleiche Menge wieder rein gepumpt. Das ist dann ein kontinuierlicher Wasserwechsel. Das Ansetzwasser könnte man noch verfeinern mit Aufkalken oder Zugaben von Spuris.... je nachdem..... es kommt eben alles kontinuierlich ins Becken und nicht im Schwall...

    Grüße .. .Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo zusammen,

    ich bräuchte mal wieder etwas Input von euch zum Thema Stromversorgung.

    Ich habe leider keinen Plan von Elektroinstallationen und da man den Strom nicht sieht, fasse ich da auch nichts an. :grinning_squinting_face:
    Demnächst ist ein Elektriker bei mir, welcher mir ein Angebot für die Installationen unseres Umbaus machen soll. In diesem Zuge würde ich ihm das mit den separaten Stromkreisen, FIs und der sonstigen Verkabelung erklären.

    Kann mir bitte jemand zusammenfassen, was ich dem Elektriker sagen muss? Oder auch eine gute Quelle nennen.

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hi Andreas
    meine Stromversorgung geht mit 3 Fasen auf einen Aquarium eigenen Sicherungskasten.
    Jede wichtige Pumpe hat zB einen eigenen FI.
    Niemals, wie es schon oft gesehen habe, 1 FI fürs gesamte Becken. :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Hallo Ewald,

    wir haben im Keller einen uralten Hausanschluss. Von dort aus geht es hoch in den Flur in einen halbwegs modernen Sicherungskasten aus den 90ern. Darin sind, wenn ich mich nicht täusche, die Hauptsicherung und die Sicherungen (FIs?) für die einzelnen Kreise wie Wohnzimmer, Küche usw.

    Muss der separate Kreis vom Hauptanschluss weggehen oder kann der vom Sicherungskasten im Flur genommen werden?

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hi

    gehst am besten von dort aus, wo der Zähler sitzt

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Hallo Andras,

    mein Tipp, lass dir zum Becken ein Kabel mit 5*2,5 legen, also wie bei einem Herdanschluss. In der Nähe vom Becken würde ich eine Unterverteilung machen lassen, mit drei getrennten Stromkreisen, die jeweils einzeln durch einen FI abgesichert sind (mehr geht natürlich immer.....). Am besten jede Steckdose einzeln durch eine LS-Sicherung absichern. (Damit kannst du später jede Steckdose einzeln abschalten, ohne dass du hinter das Becken kriechen musst, die Sicherungen sind also etwas zweckentfremdet.)

    Dein Elektriker wird entscheiden, von wo er den Strom holt, möglich ist beides. Im Sicherungskasten werden die Leitungen allerdings vor den dortigen FI's "abgezweigt". Im Regelfall gibt es da sogenannte Abzweigklemmen dafür, die meistens schon da sind.

    LG
    Daniel

  • von Hauptanschluß lass blos die Finger weg !
    musst nur schauen wieviel Stromkreise du brauchst und ob noch Platz für Sicherungen da ist.

  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten.

    Also es ist so geplant, dass alles, was im alten Haus ist, am vorhandenen Sicherungskasten bleibt. Alle neuen Installationen des Umbaus bekommen einen eigenen Sicherungskasten im neuen Abstellraum, welcher neben (1,5-2 m) dem Becken sein wird.
    Wenn ich mit dem neuen Sicherungskasten vom alten Kasten aus weggehe und irgendetwas im alten Haus die Hauptsicherung wirft, dann ist doch alles komplett tot oder? Müsste ich dann nicht mit dem neuen Sicherungskasten vor der Hauptsicherung des alten Kastens weggehen? :confused_face:

    Was lässt eigentlich die Hauptsicherung rausfliegen?

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hallo nochmals, :smiling_face:

    wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Hauptsicherung für den Schutz vor Überlast der Leitungen und der FI für den Schutz des Menschen vor einem gefährlichen Stromschlag verantwortlich.

    Demnach würde die Hauptsicherung (nur?) bei Überlast durch zu viele Abnehmer rausspringen. Und der FI löst aus bei einem fehlerhaften Stromfluss, z. Bsp. wenn ich den Erder für das unter Strom stehende Becken spiele oder wenn eine defekte Pumpe einen Fehlerstrom abgibt. Ist das so?

    Viele Grüße,
    Andreas

  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten.

    Also es ist so geplant, dass alles, was im alten Haus ist, am vorhandenen Sicherungskasten bleibt. Alle neuen Installationen des Umbaus bekommen einen eigenen Sicherungskasten im neuen Abstellraum, welcher neben (1,5-2 m) dem Becken sein wird.
    Wenn ich mit dem neuen Sicherungskasten vom alten Kasten aus weggehe und irgendetwas im alten Haus die Hauptsicherung wirft, dann ist doch alles komplett tot oder? Müsste ich dann nicht mit dem neuen Sicherungskasten vor der Hauptsicherung des alten Kastens weggehen? :confused_face:

    Was lässt eigentlich die Hauptsicherung rausfliegen?

    Viele Grüße,
    Andreas

    Hallo Andreas,

    z. B. wenn du irgendwo einen Kurzschluss hast und du deine Sicherung in der Unterverteilung trotzdem bösartig reindrückst und gedrückt läßt. Entweder zerlegt es die Sicherung in der Unterverteilung oder die Hauptsicherung kommt. Ich habe es vor 10 Jahren mal geschafft einen ganzen Wohnblock so abzuschalten :winking_face: . Dumm nur, dass es Freitag abends war. Also nicht nachmachen :winking_face_with_tongue: .

    Aber Gründe gibt es auch sonst viele. In der Regel, wenn ein Problem von der Hauptsicherung zur Unterverteilung auftritt, z.B. wenn man meint ein Kabel anbohren zu müssen.


    Dein Elektriker ist doch vom Fach, der bekommt das schon hin, es sei den, er soll die Wasserleitung gleich mit verlegen.

    Merke dir aber eins, es gibt nicht zuviel Steckdosen, ehr zuwenig. Investiere lieber ein paar EUR mehr, dafür aber richtig, hier im Forum gibt es ja ganz viele tolle Beispiele.


    LG
    Daniel

  • Hi Andreas

    wenn es ein gelernter Elektriker ist, wird er schon wissen, von wo er Dir für Dein Becken den Strom herholt.
    Wichtig ist, das es ein 3Fasen-Kabel oder wie Daniel es beschrieben hat, ein 5x2,5 Kabel, dem auf gar keinen
    Fall ein FI vorgeschaltet sein soll. :smiling_face_with_sunglasses:

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Hallo Andreas,

    ich plane ja auch gerade. Hab selber mal Elektriker (15 Jahre her) gelernt und habe mich trotzdem noch einmal mit meinem Gebäude-Elektroniker besprochen. Hier die Kurzform:

    Versorgung 2 Leitung 5x2,5qmm (Achtung Leitungslänge mit entscheidend). Jede Leitung verfügt über einen Leitungsschutz (Ist bei mir eine ziemliche Strecke). Direkt im Technikraum ist ein eigener AQ-Verteiler mit 3 FI-Schaltern. Die einzelnen Leitungen sind alle mit Leistungsschutzschaltern abgesichert. Insgesamt 24 Steckdosen im Technikraum, alle einzeln über Aktoren schaltbar (bei mir KNX) sind. Alles in der entsprechenden und sichereren Schutzklasse (IP). Zwei LAN-Netzwerk-Dosen (wer weiß, was die Zukunft bringt) und einen WLAN Accesspoint. 2 KNX Leitungen (Ansteuerung KNX Bus im Ring gelegt).

    Gruß

    Jens

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