Hallo Armin,
danke für deine Einschätzung.
ZitatEs ist kein Kunststück, die oben genannten Elemente im naturidentischen
Verhältnis zu mischen, aber wie du richtig beobachtet hast, ist es leider nicht üblich.
Dann deckt sich ja deine Beobachtung mit unserer. Das man die Mengenelemente (bis zum Fluor runter) homogen und genau einmischen könnte, ist mir durchaus bewusst. Mir kam es bei den "Grenzen" jedoch noch auf andere Aspekte an. So finden beim Lösen von Salz im Wasser immer zwangsläufig heftige (auch exotherme) Reaktionen statt. Hast du schon mal das Redoxpotential von frisch angesetztem künstlichem Meerwasser gemessen ? Dieser ist weit weg von echtem Meerwasser (250-450). Auch nach ein paar Stunden belüften. Es ist ja bekannt das frisch angesetztes Meerwasser auch eine gewisse "Agressivität" besitzt (Thema: frei Radikale, die sehr reaktionsfreudig sind). Hier sehe ich ebenfalls einen deutlichen Unterschied zu NSW, welches gleich ein hohes Redoxpotential aufweist und aus unserer Erfahrung auch weniger "Aggressiv" ist.(Thema größere Wasserwechsel in Problemfällen).
ZitatBei den Reinheitsgraden kommt auch eine p.a. Qualität lange nicht an die Natur heran,
Ja, auch das haben wir feststellen können, aber man nähert sich doch zumindest etwas an. Leider finden derartige Qualitäten keinen Zugang zum Markt, da ein solches Salz unbezahlbar wäre. Wir haben dies mehrfach durchgerechnet. Selbst in größtern Mengen (100 Tonnen). Die große Frage bleibt aber in wie weit dies wirklich erstrebenswert ist, wenn die käuflichen Qualitäten ausreichen bzw. von Korallen toleriert werden. Uns war der Preissprung bei den Rohstoffen jedenfalls einfach zu drastisch, was zu einem ungünstigem Preis-/Leistungsverhältnis geführt hätte.
Wir beschäftigen uns ja auch mit den Auswirkungen von Spuenelementen auf Korallen. Das Problem stellt aber unter "normalen" Bedingungen schon das Ausgangswasser bzw. das Salz dar. Man hat hier einfach zu viele zufällige Konzentrationen von Spurenelemente. Erst durch das NSW war eine Grundlage geschaffen, auf der man dann wissenschaftliche Versuche reproduzierbar aufbauen kann.
Torsten
sorry, aber auf diese Art diskutiere ich hier mit Dir nicht.
Gruß
Oliver



