Welcher Heizstab?

  • Hey

    Da der Hydor 300W Heizer mein 250l (netto knapp unter 200) Becken nun fast auf 30°C gekocht hätte (Außentemp 25°C), brauch ich nun schnell Ersatz.
    Welche nutzt ihr so?
    Ich suche einen möglichst kurzen, da er in den Technikschacht kommt und der Platz begrenzt ist.

    Habe eben den hier entdeckt und finde leider nirgends, ob er fürs Meerwasser geeignet ist:

    http://www.amazon.de/Tetra-606470-l…ywords=heizstab

    Wisst ihr mehr dazu?

  • Hallo,

    nutze Temperaturregler und Titanheizstab von Schugo und bin zufrieden.

    Vorteil: Den Heizstab kann man komplett im Wasser versenken, zum Beispiel auf den Boden des Technikbeckens. Der Temperaturregler zeigt die Isttemperatur sauber digital an. Nachteil: Der Temperaturregler ist teuer in der Anschaffung.

    Axel

    Einmal editiert, zuletzt von Malawi2010 (15. August 2014 um 14:25)

  • Hallo Jan,
    mein Becken läuft problemlos ohne Heizstab. Im Winter wird das Becken teilabgedeckt, so verringert sich auch die Verdunstung. Wenn die Wassertemperatur nicht unter 23°C fällt passiert nichts und man spart die Stromkosten.
    Ich würde bei deinem Becken bei kalten Räumen max. einen 100w-Stab einsetzen, wenn´s denn nicht anders geht.

    Grüße
    Lutz

  • Hallo,

    Ich habe auch keinen Heizstab drin, und im Winter 23°C hin und wieder auch nur 22°C. Dabei hat noch keine Koralle oder was anderes das zicken angefangen.

    Nimm am Besten 2 50W heizstäbe, die reichen völlig (ob er jetzt 10min läuft oder 20min ist doch egal). Im Notfall schaffen die dann nicht so extrem hohe Temperaturen bei einem Defekt und dauerbetrieb, bzw. bis es gefährlich wird dauert es. Die 50W Heizer sind auch recht günstig und klein.

    Gruß Andy

  • Hallo,

    ich würde dir auf jeden Fall Jäger empfehlen. Die sind was Watt zu Liter angeht eigentlich unschlagbar.

    Noch nie Probleme damit gehabt und seit 25 Jahren so gut wie nur die im Einsatz, aktuell 5 Stück im Betrieb. Sind komplett eintauchbar.

    Die Leistung auf 2 Heizer aufzuteilen ist auf jeden Fall zu empfehlen.

    Gruß Michl

  • ich würde dir auf jeden Fall Jäger empfehlen. Die sind was Watt zu Liter angeht eigentlich unschlagbar.

    Hallo Michl!

    Warum das?
    Habe die eine bessere Druckerei?

    Die aktuellen Jäger Heizstäbe haben doch mit denen vor 25 Jahren nichts mehr zu tun. Nicht einmal der Firmenbesitzer ist noch der selbe.

  • ich würde dir auf jeden Fall Jäger empfehlen. Die sind was Watt zu Liter angeht eigentlich unschlagbar.

    300W Jäger Heizer heizen genau so stark wie 300W Heizer von XYZ. Das hat mit der Literzahl wenig zu tun. Das solte ein Händler eigentlich wissen :grinning_squinting_face:

  • Ich hab AM Titan zusammen mit dem AM Controller.
    Funzt gut.
    Der Heizstab (300W) ist auch recht klein und im TB.

    MfG
    Björn

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    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Die Heizer kommen von Eheim. Wollte auf die Erfahrungswerte raus welche diese in diesem Bereich haben.

    Die verwendete Technik und der Aufbau ist sehr ausgereift.

    Zu deinem Kommentar KS 300 Watt ist die Heizleistung, das heißt aber nicht das jeder das gleich bringt, was ja eigentlich auch logisch ist!

    Als Beispiel ( die ersten beiden direkt aus der Bedienungsanleitung entnommen) was ich meine:

    * »EHEIM 300« 300 W, für Aquarien 600-1000 l, Ø 3,6/L50 cm

    Aqua Medic: Die Titanheizer werden in folgenden Wattstärken geliefert: Typ 300 (Watt) für Aquarien bis ca 500 (Liter)

    Es gibt einen 300 Watt Heizer nennen wir ihn mal xyz auf dem Markt der geht bis 400 L, Namen nenn ich jetzt an der Stelle keinen. Einfach mal auf der Verpackung die Empfehlungen lesen.

    Die Unterschiede kommen durch die Bauform und das verwendete Material. Bei einem Test über eine Woche mit einem Leistungsmessgerät hatte der Jäger 1/3 weniger Verbrauch wie der gleiche Juwel im selben Becken bei ca. gleicher Umgebungstemperatur.

    Entscheidend ist ganz klar Zuverlässigkeit und Energieverbrauch, mit die wichtigsten Faktoren in der heutigen Zeit.

    Wo die kleinen aber feinen Unterschiede liegen, sollte ein Händler wissen.

    In diesem Sinne ein schönes und vor allem erholsames Wochenende.

  • Hallo Andreas,

    Das würde mich auch Interesieren, da 300W Energie 300W sind. Bei einer Wärmepumpe währe das was anderes, aber nicht bei einem Heizstab der die 300W direkt in Wärme Umwandelt, und dabei ist ein ergibt sich immer ein Wirkungsgrad von 100%. Was sein kann und auch mit sicherheit ist, ist das der eine 300W Heizer 310W aufnimmt un verheizt, und der andere vieleicht nur 290W (Schwankungen am innenwiederstand, der sich auch mit der Temperatur ändert, jedoch erzeugt er dabei auch die ensprechende Wärme für die Watt Zahl).

    Gruß Andy

  • Hallo,

    getestet wurde in meinem Büro das über Raumthermostat eine konstante Temperatur von 19 Grad im Winter hat ( meine Frau hat mich in den Keller verbannt). Verwendet wurden beide Heizer im gleichen Becken, natürlich nacheinander.
    Das sind natürlich keine Laborbedingungen, aber ich denke doch ganz gute Voraussetzungen. Auf die Idee das ganze zu verfolgen bin ich gekommen da der Juwel im Winter ständig gelaufen ist.

    Abhängig ist es zum Beispiel von der Oberfläche je größer diese ist um so besser kann die Wärme auch an das Wasser abgegeben werden. Das Material wie schnell ermöglicht dieses den Austausch,
    wie lange brauch es zum aufladen, welche Temperaturen erreicht es. Ein Eisendraht entwickelt eine ganze andere Wärme wie ein Wolframdraht bei gleicher Belastung von Spannung und Strom.
    Als gelernter Energieelektroniker würde ich mir jeder Zeit zutrauen einen eigen Heizstab zu bauen allerdings wäre der Wirkungsgrad und das ist dass entscheidende, unter aller Kanone.

    Es gib z.B. auch interesante Berichte mit Wasserkochern, wieviel Zeitunterschied mit einem hochwertigen Wasserkocher im vergleich zu günstigen bei einem Liter Wasser und gleicher Leistungsaufnahme ist,
    oder ein und der selbe Herd mit einem günstigen und einem hochwertigen Topf, die Unterschiede sind gewaltig, verursacht durch das Material.
    Verursacht durch die unterschiedlichen Wirkungsgrade brauch der eine einfach deutlich mehr Zeit und verbraucht hierdurch auch mehr Leistung.
    Im Endeffekt weißen die Hersteller ja auch darauf hin, mit der Angabe bis zu ca. 1000 Liter und ein anderer mit bis zu 500 Liter das zeigt ja eigentlich nichts anderes als den Wirkungsgrad.

    MfG Michl

  • Hallo Michl,
    ich mag dich ja eigentlich nicht gerne kritisieren, aber was du da über den Wirkungsgrad von den Heizstäben sagst, ist nicht logisch...
    Die verwendeten Heizstäbe haben eine Leistungsaufnahme von 300W.
    Ein Wirkungsgrad beschreibt die Nutzung der angewendeten Energie. Da ein Heizstab die Elektrische Energie nur in Wärme und nicht in Bewegung umwandeln kann, ist der Wirkungsgrad bei beiden Heizstäben = 1.
    Du beschreibst die verwendeten Materialien machen einen Unterschied bzw. eine Energieeinsparung von 1/3 aus.
    Dies halte ich für unlogisch. Wo geht die Energie hin? Energie kann nicht Verloren gehen, lediglich umgewandelt werden.
    Die Verwendeten Materialien und Formen machen lediglich bei der Wärmeabgabe einen Unterschied. So schafft es ein Heizstab mit großer Oberfläche natürlich schneller die Energie ans Wasser abzugeben als einer mit gleicher Leistung aber mit Kleiner Fläche. Die gesamt umgewandelte Energie ist bei beiden Heizstäben jedoch identisch.
    Die von dir angegebene Energieeinsparung von 33% ist hier nicht auf den Heizstab sondern eher auf die von dir genannte "ca. gleicher Umgebungstemperatur." zurück zu führen. Bereits 1 Grad unterschied macht viel aus.
    Mit der Betrachtung des Energieverbrauches über einen Zeitraum x kann man noch nicht auf die Qualität des Heizers schließen.
    Man muss auch die Hysterese des Heizers betrachten. So werden die verwendeten Heizstäbe unterschiedliche Hysteresen haben, was bedeutet das die Durchschnittstemperatur (Effektivtemperatur) unterschiedlich sein wird. Diese kannst du mit einem Normalen Thermometer nicht anständig messen, da die handelsübliche Thermometer lediglich +-2°C genau sind.


    Ich als Elektriker und Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Informations und Automatisierungstechnik behaupte jetzt, es mir rausnehmen zu dürfen, das meine Ausführung korrekt ist.


    Grüße Sven

  • Hallo,

    keine Angst fühl mich nicht so schnell kritisiert, außerdem kann man an Kritik nur wachsen.
    Das der Wirkungsgrad in der Elektrik eins ist kenn ich nur aus rein theoretischen Werten und ist mir aus der Praxis nicht bekannt.

    Zitat

    WirkungsgradEin Heizwiderstand hat prinzipiell einen Wirkungsgrad von 100 Prozent, jedoch kommt unter Umständen nur ein geringer Teil der erzeugten Wärme am Zielobjekt an. Der Wirkungsgrad hängt daher stark von der verwendeten Bauform und vom Einsatzzweck ab. Ein Tauchsieder oder Wasserkocher erzeugt ungenutzte Wärme lediglich zu seiner eigenen Erwärmung bzw. zur Erwärmung des Topfes, er hat einen Wirkungsgrad von ca. 90 Prozent.
    Zitat Wikipedia

    Dies schreibt die Wikipedia über Tauchsieder, dies ist ja das Prinzip der eingesetzten Heizstäbe im Aquarium.

    In einem anderen Forum gibt es einen interesannten Beitrag wo ein Ingenieur 2 Heizer an einer Steuerung gekoppelt hat, und durch die Vergrößerung der Oberfläche nochmal 50 Watt einsparen konnte.

    Wenn wirklich alle Heizer gleich sind versteh ich nicht warum dann die Hersteller selbst so stark unterschiedliche Angaben machen ?

    MfG Michl

  • Hallo,

    Zitat

    Ein Heizwiderstand hat prinzipiell einen Wirkungsgrad von 100 Prozent, jedoch kommt unter Umständen nur ein geringer Teil der erzeugten Wärme am Zielobjekt an.


    Da der Heizstab zu 100% mit unserem zum heizendem Medium (Aquariumwasser) umgeben ist, kann die Komplette Wärme nur an das Wasser abgegeben werden, somit kommt die komplette Energie am Zielobjekt auch an.

    Zitat

    Der Wirkungsgrad hängt daher stark von der verwendeten Bauform und vom Einsatzzweck ab. Ein Tauchsieder oder Wasserkocher erzeugt ungenutzte Wärme lediglich zu seiner eigenen Erwärmung bzw. zur Erwärmung des Topfes


    Der Heizstab muss sich zwar auch erst mal erwärmen, jedoch geht die Gespeicherte Energie nach abschalten des Heizstabes langsam ans Wasser über. Beim Topf / Wasserkocher etc... geht ein Tei der Energie über die Wand des Topfes an die Luft verloren. Da die Oberfläche des Aquariums und die Lufttemperatur bei beiden Heizstäben identisch wahr, haben wir bei beiden die gleiche Wärmemenge die verloren geht. Deshalb ist der Wirkungsgrad des Heizstabes nicht kleiner 1. Die Verlustwärme verliert hier nicht der Heizstab sondern das Aquarium!

    Zitat

    Wenn wirklich alle Heizer gleich sind versteh ich nicht warum dann die Hersteller selbst so stark unterschiedliche Angaben machen ?


    Aus werbetechnischen Gründen. Es liest sich halt besser das der Heizstab X mit 300W für ein 1000L Becken reicht als für nur 700L. Der 300W Heizstab reicht Theoretisch auch für ein 100.000L Becken, wen der Temperaturunterschied zwischen Aquarium und Umgebung nur klein genug ist. Diese Angabe schreiben die Hersteller jedoch nicht mit auf die Verpackung!

    Gruß Andy

  • Hallo Michl,

    ich vermute, dass die Literanzahl für Aquarienheizstäbe von der angesetzten Raumtemperatur der Hersteller abhängig ist. Außerdem hat die Abdeckung, Filterung und weitere Technik auch einen großen Einfluss auf die erforderliche Heizenergie. Es macht einen großen Unterschied ob man ein abgedecktes Aquarium mit Topffilter bei 21°C im Wohnzimmer betreibt oder ein offenes Aquarium bei 19°C im Flur mit Technikbecken bei 10°C im Keller.

    Zum Wirkungsgrad kann ich nichts beitragen, aber mit Sicherheit kann man nicht von der Literanzahl Rückschlüsse auf den Wirkungsgrad machen. Generell würde ich mich nicht auf Wikipedia verlassen und auch nicht auf die Aussage eine Ingenieurs in einem Forum. Ich bin auch Ingenieur, aber ich haben von Elektronik gar keine Ahnung.

    Schöne Grüße
    Mirco

  • Hi,
    Ein Wirkungsgrad von 1 ist nur theoretisch möglich. Allein der Innenwiderstand der verwendeten Leiter drück das Verhältnis zwischen aufgenommener (was die Watt zahl aussagt) und abgegebener Leistung auf unter 1.

    Wichtiger ist, welches Material verwendet wurde. Das Glas ein eher schlechter Wärmeleiter ist dürfte niemand bezweifeln. Wie oben schon beschrieben tritt nun der Fall auf, dass die in der Wendel erzeugte wärme erst einmal durch das Glas isoliert wird. Von daher dauert es eine Weile bis der gesamte Stab eine höhere thermische Energie besitzt als das Wasser (ohne Differenz kein Wärmeübergang). In dieser Zeit kühlt sich das Wasser weiter herab und es muss noch mehr Energie zugeführt werden um das Soll zu erhalten.

    Von daher ist die Frage bei einen heizstab nicht, wieviel Leistung hat er sondern wie schaut die hysterese aus und wie lang ist die Zeitspanne bis ein Wärmeübergang an das Wasser statt findet. Jeder kennt es vom Auto, die Geschwindigkeit (soll Temperatur) zu halten verbraucht weniger Kraftstoff (Strom) als von beispielsweise 30 (ist Temperatur) herauf zu beschleunigen.

    Ich hoffe ich konnte mich etwas verständlich ausdrücken.

    Gruß
    Stefan

    Gesendet von meinem C6603 mit Tapatalk

  • Hallo Stefan,

    Wie Reinhard schon mehr oder weniger schrieb, der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von aufgenommener Leistung und abgegebener Leistung (Abgabeleistung natürlich bezogen auf das was man mit der Energie machen möchte, also beim Motor Drehbewegung beim Heizstab wärme), und nicht von Aufgedruckter Leistung und abgegebener Leistung.

    Zum Vergleich mit dem Auto, naja denk noch mal genauer drüber nach.

    Zitat

    Wie oben schon beschrieben tritt nun der Fall auf, dass die in der Wendel erzeugte wärme erst einmal durch das Glas isoliert wird. Von daher dauert es eine Weile bis der gesamte Stab eine höhere thermische Energie besitzt als das Wasser (ohne Differenz kein Wärmeübergang). In dieser Zeit kühlt sich das Wasser weiter herab und es muss noch mehr Energie zugeführt werden um das Soll zu erhalten.


    Dafür fällt die Temperatur im Becken langsamer da der Heizstab die Energie die er benötigte um sich auf zu heizen ins Becken ab gibt (Nachheizen) und da wie oben schon geschrieben die Energie durch das Wasser MUSS haben wir dabei keine extra Verluste.

    Gruß Andy

  • Hallo zusammen nachdem die Diskussion heißer wird als die Heitzstäbe, dacht ich mir Wasserwechsel ist eh fällig also :
    Besser als alle Theorie ist nur die Praxis.
    Deshalb hier nochmal ein Versuchsaufbau mit Bildern unter besseren, vergleichbaren Bedingungen.
    Gleiches Volumen, gleiche Thermometer beide mit dem Fühler ca 5 cm über dem Boden angebracht, gleiche
    Umgebungstemperatur. Zwei Heizer mit der Herstellerangabe 300 Watt und eine Funkuhr damit niemand sagt das ich dran rum gespielt habe. Das Leistungsmeßgerät sagt bei beiden eine Aufnahme von ca 305 Watt.
    Allerdings habe ich nur eines deshalb nur Zeitvergleich, beide Heizer hatten aber konstant die Glimmlampe an.
    Wollte mir jetzt nicht nur für diesen Versuch ein zweites kaufen.
    Auf los geht’s los :winking_face:



    nach ca. 1Std und 15 Min.

    nach 2 Std der Jäger hat abgeschalten da Temperatur erreicht.

    nach ca 3 Std XYZ noch nicht ganz die Temperatur erreicht aber mir reichts :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Ergebnis aus meiner Sicht hat Heizer XYZ etwa 1/3 länger gebraucht und Strom verbraucht für die selbe Aufgabe. Was sich mit meinem Versuch mit damals in etwa deckt.
    Erklären tue ich mir das durch die Bauform, weil hier einfach eine deutlich größere Fläche vorhanden ist und hierdurch ein besserer Austauscht stattfindet.
    Das ganze habe ich nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Hoffe nicht das mir ein Fehler unterlaufen ist.

    MfG Michl

  • Hallo Michl,

    Erstmal Daumen hoch für den Versuch!

    Mach das ganze mal mit einer Strömungspumpe in den Tonnen, der EHEIM heizt durch die Längere Baulänge das Wasser unten in der Tonne natürlich schneller auf als der XYZ.
    Vergleiche mal auch die zwei Heizstäbe was sie an Leistung auf nehmen, der kleinere XYZ wird durch die Höhere Temperatur bedingt weniger Leistung ziehen als der größere (das wollte vermutlich auch Stefan mit seinem Link andeuten). Dadruch das der kleinere dann weniger Leistung auf nimmt, benötigt er um eine Wassermenge X um X °C auf zu heizen länger, da er in der gleichen Zeit weniger Energie auf nimmt.


    Gruß Andy

  • Hallo,

    das Wasser wurde natürlich regelmäßig bewegt. A sonst würde der Heizer nur das Wasser um sich rum heizen
    und abschalten, B hätte sich das Salz ja sonst nicht gelöst. Wie Eingangs erwähnt wurden beide mit einem Leistungmeßgerät geprüft
    und die Aufnahme lag bei beiden bei 305 oder um genau zu sein bei einem 307 und beim anderen bei 305 Watt wie auch vom Hersteller angegeben.
    Die Leistungaufnahme ist immer gleich bei beiden da keine Regelung stattfindet sondern nur ein und ausschalten ( keine Theorie sonndern mit Meßgerät gemessen )
    durch die Temperatur und beide sind die komplette Zeit durchgelaufen bis zum errreichen der Temperatur. Was besonders auffällt ist das im Jäger eine Wendel ( 31 cm) verbaut ist die genau
    an das Gals anliegt von innen. Bei XYZ sind es Stäbe (19 cm )die in einem Glas verpackt sind und dann nochmal ein Glaskolben darüber.

    MfG Michl

  • Hallo Michl!

    Hut ab!

    Hätte ich so nicht erwartet.
    Auch wenn einiges an Messfehler bei dieser Technik und den ganzen Aufbau wahrscheinlich ist überzeugt der Vergleich dennoch.
    So groß hätte ich den Unterschied nicht eingeschätzt.

    Die bedenken von Andy sehe ich zwar als berechtigt. Aber die werden den Unterschied in der Aufheizung auch nicht mehr ganz ausgleichen können.

    Ich habe hier ca. 20 Heizstäbe aller möglicher Marken, darunter auch noch original Jäger (davon die meisten mit klemmenden Thermostat), herumliegen.
    Vielleicht schaffe ich im Winter einmal einen ähnlichen Versuchsaufbau.
    Den logisch ist das Ergebnis in der Deutlichkeit nicht.

  • Der Versuch ist natürlich rein Hobby mässig und aus Spaß an der Freude gewesen.
    Er ist dem ersten Versuch von mir ähnlich, auch das Ergebnis.
    Wenn man die Fläche von den beiden Glaskolben berechnet ist sie fast doppelt so groß, denke das deshalb der effizientere Wärmeaustausch stattfindet,
    was ihn halt auch teurer macht. Da doppelt soviel Material gebraucht wird. Irgendwo kommen die Preisunterschiede ja auch her.
    Anspruch auf die Richtigkeit mach ich keinen, hab auch nichts davon wenn einer Jäger kauft.
    Kann natürlich auch sein das ich mich da in was verannt habe und irgendwo einen Bock drin habe, lass mich da gerne eines besseren belehren.
    Werd mich auch nochmal mit meinem Materiallabor absprechen vielleicht haben die mal Lust einen richtgen Meßaufbau zu machen.
    LG Michl

  • Hallo Michl,

    Da mir Persönlich nichts mehr einfällt was denn Unterschied verursachen kann, muss ich dir wohl Recht geben, obwohl es mir so geht wie Reinhard. Mir leuchtet der Grund für so einen heftigen Unterschied nicht ein.

    Danke Michl für deine Mühe :thup

    Gruß Andy

  • Hallo Ks,

    das stimmt. Versuch generell nur Artikel zu führen von denen ich überzeugt bin, oder Erfahrungen damit hab.
    Aber es wird auch kaum jemand einen funktionierenden Heizer raus werfen, um direkt einen neuen zukaufen.
    Zumindest hab ich diese Woche noch keine Bestellung über einen Jäger gehabt :D.
    Seh solche Diskussionen auch weniger als Werbung sondern da spricht rein der neugierige Aquarianer aus mir.

    MfG Michl

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