Weißpünktchenkrankheit, Ichthyophthirius multifiliis oder etwas ähnliches

  • Hallo Bernd,

    da steht "möglichen krebserregenden Effekte". Als aufmerksamem Leser ist Dir das sicher nicht entgangen, ebensowenig wie mein erster Beitrag in diesem Thread und dass es verschiedene Vorbehalte gegen UV gab.
    Das von Dir verlinkte Sicherheitsdatenblatt ist korrekt, Malachitgrün wird weder mit H341 (kann vermutlich genetische Defekte verursachen) noch mit H350 (kann Krebs erzeugen) gekennzeichnet.

    (siehe Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin unter "Tetramethyl-p-rosamilin")

    Unter "Tetramethyl-p-rosamilin" gibt es leider gar keine Treffer, die chemischen Bezeichnungen für Malachitgrün-Chlorid und -Oxalat sind 4,4'-Bis(dimethylamino)trityliumchlorid bzw. -oxalat.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Hans Werner,

    klar behandle ich meine Fische im Quarantäne Becken . Kaufe ich neue Fische nehme ich ein Becken fülle es mit Wasser aus dem Hauptbecken. Darin kommt eine Handvoll Kies vom Aquarium rein , Abschäumer Pumpe Heizer und Licht rein Fertig . Ein zwei Steine rein , damit er sich verstecken kann. Ich kaufe generell nur die Fische die beim Händler fressen , und ich hab schon meine Tricks Fische ans Futter zu bekommen. Meine Fische fressen alle Granulat Futter :winking_face: Nein einen Pinzetenfisch hab ich nicht :winking_face: . Ich kann dir Versichern das ich mit Pointex ( Kupfer ) noch nie einen Fisch umgebracht habe . Ich verkaufe ja auch ab und dann mal wieder einen Fisch, und Leute die bei mir einen Fisch gekauft haben . Und meine anderen gesehen haben waren begeistert .

    Ich will mich ihr nicht als der Fischexperte behaupten . Aber es gibt nur wenige Kaiserfische die ich noch nicht hatte :winking_face: Ja ich bin ein Fische Fan schon immer gewesen .

    Ich neuem auch gerne die Haurausforderung an , heikle Fische zu Pflegen . Und ja es Funktioniert.

    Leider ist dir Erfolgreiche Pflege der Fische in den Hintergrund geraten. Für Korallen gibt es mittlerweile so viele Produkte das sich schon fast kein Mensch mehr auskennt.


    Aber für Fische finde ich wird einfach zu wenig geforscht und getan, außer Futter mit ( Garlic ) Schwachsinn ) den Leuten als aller Heilmittel zu verkaufen.


    Würde mir wünschen das sich dem Problem endlich mal ein Hersteller Ernsthaft Gedanken macht . Und ein Mittel auf den Markt bringt , dass es schafft die Seuche zu 1000 % Vernichtet wie Kupfer . Aber das Riff und Korallen nicht schädigt.

    Und es sollte , die Krankheit nicht nur im Anfangsstadium bekämpft . Sondern auch wenn es schon 5 nach 12 ist. Denn da liegt ja der Hund begraben, die meisten Leute erkennen die Krankheit erst dann . Wenn kein Knoblauch und Vitamine mehr hilft.

    Übrigens Süsswasser Bäder sind eine einfache Sache . Aber empfehle ich nur bedingt , da es sehr viel Kenntnisse und Fingerspitzengefühl erfordert.

    Der Fisch verliert dadurch seine Schleimhaut , wird er in diesem Zustand zurück ins Becken gesetzt . Ist er absolut ohne jeglichem Schutz, hier ist dann erst einmal wieder wichtig . Langsam die Schleimhaut auf zu bauen, und

    das in einem Becken das absolut keimfrei ist.


    Ich hab schon bei meinem 2500,-€ Fisch ein Süsswasserbad gemacht , wo mein Händler gesagt hat das hätte ich mich nicht getraut :winking_face: Aber das war eine andere Geschichte :winking_face:


    Nein ich will nicht auf wichtig machen , ich hab auch keine Produkte die ich verkaufen möchte . Das was ich hier schreibe , ist ein ganz normaler Aquarianer . Der versucht anderen Menschen ( Fischen ) zu helfen.

    Jeder kann es machen wie er es für richtig hält. Aber wenn jemand nach Hilfe sucht , mit der bitte um Hilfe meine Fische haben Pünktchen. ( Vorgeschrittenes Stadium ) . Und ich dann immer nur Lese Knoblauch und Vitamine .

    Dann könnte ich Kotzen. Sorry aber es ist so .

    Hans Werner , ihr macht gute Produkte keine Frage . Auch wird alles gemach um Korallen schön Bunt aussehen zu lassen. Aber was ich vermisse , ist ein vernünftiges Produkt für Fisch Krankheiten.

    Dies Diskussion sollte doch Ansporn genug sein , um sich mal in diese Richtung Gedanken zu machen :winking_face:

    Es gibt ja Korallenzüchter die , Kräutermittel verkaufen . Und sagen nie wieder Kranke Fische :winking_face: Hab den scheiß auch Zuhause , glaube versetzt Berge aber helfen tut es nicht.


    Also ich bin gespannt was in Zukunft kommt . Hans Werner ich zähl auf euch :thumbs_up: :wink

    Einmal editiert, zuletzt von stkismo (11. Juli 2014 um 13:13)

  • Hallo Stefan,

    die Hoffnung kann ich Dir nehmen. Den ganzen Zulassungs-Kram für ein einzelnes Medikament bei uns, wo wir keine anderen Medikamente haben, ist zu viel. Dafür sind Aquarium Münster die Experten, die machen das schon Jahrzehnte, und wenn die nichts haben, sieht es schlecht aus.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Unter "Tetramethyl-p-rosamilin" gibt es leider gar keine Treffer, die chemischen Bezeichnungen für Malachitgrün-Chlorid und -Oxalat sind 4,4'-Bis(dimethylamino)trityliumchlorid bzw. -oxalat.

    Gruß

    Hans-Werner

    Hallo Hans-Werner,

    siehe z.B. hier.http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php…lachitgr%C3%BCn . Da lag ein Schreibfehler vor.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo Bernd,

    da steht "möglichen krebserregenden Effekte". Als aufmerksamem Leser ist Dir das sicher nicht entgangen, ebensowenig wie mein erster Beitrag in diesem Thread und dass es verschiedene Vorbehalte gegen UV gab.
    Das von Dir verlinkte Sicherheitsdatenblatt ist korrekt, Malachitgrün wird weder mit H341 (kann vermutlich genetische Defekte verursachen) noch mit H350 (kann Krebs erzeugen) gekennzeichnet.

    Unter "Tetramethyl-p-rosamilin" gibt es leider gar keine Treffer, die chemischen Bezeichnungen für Malachitgrün-Chlorid und -Oxalat sind 4,4'-Bis(dimethylamino)trityliumchlorid bzw. -oxalat.

    Gruß

    Hans-Werner


    Hallo,

    siehe hier:http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php…hyl-p-rosanilin

    Da lag ein Schreibfehler vor.

    Gruß

    Bernd

  • Danke, Bernd, bringt aber auch keinen wirklichen Erkenntnisgewinn. Ich halte die Einstufungen der Chemikalien in der EU (z. B. Borax, Borsäure neuerdings als giftig) für ausreichend streng und Malachitgrün ist nicht entsprechend eingestuft. Diese Einstufungen sind verbindlich, Mutmaßungen sind eher beliebig. Sollte sich an der Einstufung von Malachitgrün etwas ändern, kann man wieder drüber nachdenken.

    Gruß

    Hans-Werner

    P. S.: An alle: Man kann auch Abschnitte zitieren. Ich glaube, es galt sogar mal als unschicklich, komplette Beiträge samt Begrüßung und Grüßen zu zitieren.

  • Hallo,

    ich weiß nicht, ob eine spitzfindig werdende Diskussion hier noch weiterhilft. Im zitierten Lehrbuch der Veterinärmedizin wird Malachitgrün als umweltkontaminant durch den Eintrag in Gewässer auch aus der Aquaristik mit dem Verdacht der Erbgutschädigung (beim Mensch!) bewertet. In einer Reihe von anderen Berichten ist auch von möglichen Leberschäden bei behandelten Fischen die Rede.

    Offensichtlich haben auch verschiedene Hersteller reagiert, zumindest sind einige entsprechende Präparate meines Wissens nicht mehr im Handel.

    Ob man dieses Mittel dann noch weiter propagieren sollte? Ich persönlich sehe jedoch gute Gründe davon abzuraten.

    Gruß

    Bernd

  • Ja, Bernd, es ist ein kleiner Unterschied, ob ich ein paar Tropfen Lösung auf das Futtergranulat gebe, welches es vollständig aufnimmt, ob ich davon ein paar Centiliter in einem Aquarium verteile und dann beim Wasserwechsel in Kanalistation kippe oder ob ich gar ein paar Liter in einem Teich mit Wasserdurchfluss verteile. Da muss ich sagen, ist Deine Argumentation echt an den Haaren herbeigezogen.
    Es ist ein organischer Farbstoff, der schneller oder langsamer abgebaut wird, kein Blei oder Cadmium.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Die "paar Tropfen" auf dem Futtergranulat können leider auch den Fisch - zumindest langfristig - schädigen, das haben Fischgifte eben so an sich. Ob man nun Hinweise in Lehrbüchern der Veterinärmedizin oder auch aktuelle Verbote in verschiedenen europäischen Ländern als an den "Haaren herbeigezogen" bewerten möchte, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Die Argumente sind nun sicher bekannt.

    Gruß

    Bernd

    Hier auch noch ein alter Beitrag eines erfahrenen Mitgliedes des Forums zu diesem Thema:



    Torsten Sause


    Forenteam




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    Registrierungsdatum: 7. Januar 2008

    Wohnort: Bad Heilbrunn


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    20



    Montag, 25. Februar 2008, 17:52



    Hallo Michael,


    als Naturwissenschaftler versuche ich nur beweisbare und einwandfrei
    reproduzierbare Fakten anzugeben. Daher bleibe ich auch bei der Aussage
    bzgl. Malachitgrünoxalat. Es gibt viele wissenschaftliche Publikationen und Untersuchungen an Speisefischen, die die Giftigkeit von Malachitgrünoxalat
    (genotoxisch und karzinogen) gerade auch beim Verfüttern an die Fische
    belegen. Ich hatte daher in dem von Dir zitierten Thread kritisiert,
    dass man diesen giftigen Farbstoff als Bestandteil des Futters an Fische
    verfüttert. Natürlich waren diese "Medizinflocken " von Tetra sehr
    wirksam. Auf dem selben Prinzip beruhen ja auch Pflanzenschutzmittel,
    die über die Wurzeln aufgenommen werden und dann die saugenden Läuse
    abtöten. Wenn man Malachitgrün verdünnt
    ins Aquarium gibt, ist es zwar immer noch nicht sehr gesund, aber es ist
    dann im Rahmen einer Wirksamkeitsabwägung sicher auch heute noch ein
    probates Mittel zur Behandlung von Ektoparasiten bei Zierfischen. Nach
    den Angaben von Moritz sind in dem Becken bis auf 2 Anemonen keine
    weitere gefährdeten Bewohner, so dass ich das Mittel Tetra Marin Oopharm
    als Kompromiß zwischen Wirksamkeit und unerwünschten Nebenwirkungen
    ansehe. Im Übrigen gehe ich davon aus, dass jeder Aquarianer die
    Sicherheitshinweise auf den Medikamenten lesen kann.

    Zitat


    Zitat


    Und Malachitgrün nur übers Futter geben, nie ins Beckenwasser dosieren/...Ich nutze es auch schon lange, aber wie erwähnt nur übers Futter.

    Vor ein paar Jahren, gab es noch die guten alten Medizinalflocken von
    Tetra, welche den Wirkstoff enthielten. Auch ein Beweis dafür , dass der
    Wirkstoff übers Futter sehr gut vertragen wird, und somit der Eintrag
    ins Becken zum Grossteil unterbunden wird.


    Die "guten alten Medizinalflocken" sind nicht zu Unrecht in USA und Europa inzwischen verboten worden. Heute findet man leider das Malachitgrün
    in vielen importierten und heimischen Speisefischen. Niemand kann
    kontrollieren, ob sie wirklich nur bei Zierfschen eingesetzt werden und
    selbst dann bleibt es immer noch die vorsätzliche Intoxikation eines
    Fisches mit leber- und nierenschädigenden Farbstoffen. Diese Farbstoffe
    als Behandlung ins Wasser zu geben, ist bei reinen Zierfischen evtl.
    noch vertretbar, das Verfüttern dieser Stoffe aus meiner Sicht aber
    nicht ! Woher weißt Du, dass der Wirkstoff sehr gut vertragen wird -
    hast Du schon Fische mit Leber - und Nierenschäden nach Fütterung von Malachitgrün obduziert ?

  • Es gibt zu diesem Thema eine Dissertation von Frau Angelika Dohle (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf), auf die ich schon vor einigen Jahren aufmerksam wurde.

    Sie umfasst 172 Seiten inklusive Literaturverzeichnis. Kurz zusammen gefasst geht es um den Stoff Bithionolsulfoxid, der in einer fischverträglichen Konzentration die Krankheit innerhalb von 24 Stunden stoppt. Interessant ist auch, dass andere Wirkstoffe im Vergleich versucht wurden, die mehr oder weniger erfolgreich waren. Hier ist dann auch nachgewiesen, dass es sich tatsächlich um Cryptocarion handelt und nicht um Sandkörner. Als Testfische wurden Anemonenfische verwendet, die künstlich infiziert wurden.

    Es ist nicht gerade eine leichte Bettlektüre, vor allem wenn man kein Biologe, Chemiker, Veterinär, etc. ist. Dennoch finde ich es sehr interessant zu lesen, auch man als Laie viele Dinge nicht versteht.

    Leider konnte ich im "normalen" Handel kein Präparat finden, das diesen Wirkstoff enthält. Vielleicht kann der eine oder andere hier in der Runde etwas dazu sagen. Ich setze mal den Link zur PDF-Datei.

    http://d-nb.info/966434285/34


    Gruß Christian

  • Hallo Christian,

    m.W. kommt der Stoff aus Indien, zumindest bietet eine entsprechende Firma (P.I.Drugs&Pharmacentricals.LTD) diesen an. Ob er hier in Tierarzneimitteln enthalten ist, weiß ich nicht. Vermutlich ist er - u.a. wegen der Gefahr lichtallergischer Reaktionen - nicht zugelassen. Unter dem reinen Namen Bithionol wird oder wurde glaube ich ein Mittel gegen Würmer bei Pferden vertrieben.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo zusammen,

    das Malachitgrün ist sicherlich kritisch. Bekommt es eigentlich eine Zulassung nach REACH? Wenn nein ist das Thema eh durch. In der Humanmedizin gibt es wohl ebenfalls haufenweise Medikamente deren Freisetzung nicht wirklich sinnvoll wäre oder bei denen Nebenwirkungen zu erwarten sind. Deshalb ist es ja auch ein Medikament und kein Nahrungsergänzungsmittel?!
    Allicin ist ja auch zytotoxisch. Wird der Knoblauch als Extrakt ins Wasser gegeben oder als Futter? Hab das noch nie gemacht?

    @ Christian

    Ich glaube Bithionol ist noch ein größerer Hammer. Immerhin Wassergefährdungsklasse 3 und als "sehr giftig" bzw. "lebensgefährlich bei verschlucken" eingestuft. Da kommt man ohne weiteres wohl nicht ran und das sollte dann auch gut so sein! :smiling_face:


    Nur was bleibt am Ende? Für mich dreht sich der Thread im Kreis und man ist wieder bei UVC?!

    Grüße
    Björn

  • Zitat

    Nur was bleibt am Ende? Für mich dreht sich der Thread im Kreis und man ist wieder bei UVC?!

    Oder bei einer vernünftigen Beckenbiologie, einem angemessenen Besatz, einer vitaminisierten ausgewogenen Ernährung, die
    mit Knoblauch angereichert ist, dann klappt es auch mit dem Nachsetzen (bei vernünftigen Händlern). :winking_face:

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Oder bei einer vernünftigen Beckenbiologie, einem angemessenen Besatz, einer vitaminisierten ausgewogenen Ernährung, die
    mit Knoblauch angereichert ist, dann klappt es auch mit dem Nachsetzen (bei vernünftigen Händlern).


    Hallo Daniel,

    das hab ich mir auch gedacht :smiling_face:

    Trotzdem: Uninteressant ist die Diskussion unserer Kapazunder nicht.

    Und was den Knoblauch angeht: Als Dauerprävention würd ich das ab nun nicht mehr machen. Bis vor ein paar Tagen (= dem Beginn dieser Diskussion hier :)) hab ich über mehrere Monate hindurch meinen Seegrasponies in der großeren Koppel alle 2 Tage Artemianauplien mit Knoblauchgranulat und Vitaminsirup gegeben. Es waren die Restln vom Vortag, da war sonst eh nimmer viel dran, und ich hab mir gedacht: Hift's nix, schaden wird's auf keinen Fall.

    Tatsächlich aber scheint das Allicin der Beckenbiologie auch nicht gut zu tun, wenn es regelmäßig und auf Dauer verabreicht wird. Selbst im Granulat dürfte genug vorhanden sein um die Bakterienfauna zu schädigen. Aufgefallen ist mir nämlich, dass in dieser Zeit das Pflanzenwachstum zu stagnieren begonnen hat. Das kann natürlich auch mit dem zuckerhaltigen Vitaminisrup zu tun haben. (Ich glaub , ich sollt gelegentlich den Nitratwert checken.)

    Den Pferdchen scheint es nix zu machen, die sind gesund und fit, aber das Drumherum gefällt mir halt nicht.

    Im Vergleichsbecken hingegen - wo ich nicht geknofelt hab - ist alles paletti.

    In Summe aber bin ich bei voll dir: Ein gesundes Beckenmilieu schafft die Voraussetzungen für gesunde Fische. Erhöhte Atemfrequenz bei auch nur einem einzelnen Fisch ist immer ein Zeichen dafür, dass irgendwas nicht passt. Dann kommt bei mir 2 Tage hindurch Preis Carely zum Einsatz. Das Mittel basiert auf pflanzlicher Basis (enthält ebenfalls Extrakte von Allium-Arten) und ist erfahrungsgemäß den sanften Therapeutika zuzurechnen. Aber es wirkt.

    Btw: Die Immunabwehr ist nach meinem Dafürhalten ein Produkt der im Becken vorhandenen Keimflora. So wie die Ureinwohner Amerikas an inportiertem Schnupfen gestorben sind sterben auch Fische in den durch UV und Ozon keimarm gehaltenen Aquarien, sobald von außen ein unbekannter Keim eingebracht wird und nicht genauestens beobachtet wird wie's den Aquarienbewohnern in den folgenden Tagen geht.

    Deshalb bleib ich bei meiner Devise: Möglichst wenig Neuzugänge, und wenn, dann werden die für 3 bis 6 Wochen in einem ebenfalls naturnah (sprich: Mit Bodengrund und Höheren Algen) eingerichteten Aquarium mit Preis Carely und hochwertigen Futter versorgt.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Oder bei einer vernünftigen Beckenbiologie, einem angemessenen Besatz, einer vitaminisierten ausgewogenen Ernährung, die
    mit Knoblauch angereichert ist, dann klappt es auch mit dem Nachsetzen (bei vernünftigen Händlern). :winking_face:


    Nabend! :smiling_face:

    Was ist denn eine vernünftige Beckenbiologie und woher weiß ich, wann ich die habe? Mir geht es um den Zustand: Pünktchen, was nun? Wie der Knoblauch auf den Parasiten wirken soll, wird mir nicht ganz klar. Es wird dann immer von Erfahrung geschrieben, aber wirklich erklären kann es irgendwie keiner. Dahingegen sind die Wirkungsweise von UVC und Malachitgrün einigermaßen nachvollziehbar.

    Linda

    Naja, wenn der fehlende Keimdruck ein Problem ist, dann sollten wir die Hygiene überdenken? :smiling_face: Im Endeffekt ist das bestimmt nicht falsch, dass ein untrainiertes Immunsystem beim Menschen anfällig ist. Ich bin mir nur nicht ganz im Klaren wie das bei Fischen ist. Also welchen Anteil trägt das angeborene und welchen das erworbene Immunsystem. Schade, dass Torsten Sause kaum noch schreibt. Denn, wenn es wirklich das Problem unbekannter Keime ist, dann sollten Gesellschaftsbecken generell stark gefährdet sein?

    Das Preis Carely liest sich ein wenig wie die eierlegende Wollmilchsau. Hab ich bis eben noch nie gelesen. Wüsste mal gerne was da drin ist. Sorry, bin halt ein Skeptiker. :winking_face:


    Schönen Abend noch!

    VG
    Björn

  • Hallo Björn,

    deine Skepsis was das Carely angeht kann ich schon nachvollziehen - mir ist es anfangs nicht anders gegangen :smiling_face:

    Anlass der seinerzeitigen Recherche war meine Absicht. neues Blut in meine Ponyzucht einzubringen, und da hatte ich eine günstige Quelle empfohlen bekommen. Allerdings mit dem Hinweis, dass zahlreiche Tiere aus diesem Bestand bereits verendet waren und offensichtlich eine Infektion vorliegt. Pünktchen sieht man bei Seepferdchen nicht, auf Cryptocarion hab ich geschlossen wegen der hohen Atemfrequenz und als Alternative an Kiemenwürmer gedacht (ich weiß, das ist die übliche Herangehensweise eines Laien =))

    Im Vorfeld hatte ich mich deshalb mit Gyrodol eingedeckt, aber nach dem Studium des Beipacktextes hab ich das im Kastl gelassen und lieber auf das Carely (früher: Coly) gesetzt. Im Web habe ich über die Inhaltsstoffe nix gefunden, aber auf dem Gebinde steht's drauf.

    In einem Thread im Riffaquaristikforum hab ich damals folgendes gepostet:

    Zitat

    Weil sonst scheinbar keine Erfahrungen mit Preis Carely hier existieren, möcht einen kurzen Zwischenbericht geben, nachdem ich am Samstag das Präparat gekauft und gleich testhalber an einem Borstenwurm, ein paar Turbellarien und einer Asterina probiert hab. Die Wirkung auf diese Organismen war gleich null. Das klingt vielleicht enttäuschend, ist es aber ganz und gar nicht, weil sich das Mittel deshalb mit der Standarddosierung gefahrlos im Aquarium anwenden lässt. Anhand der Inhaltsangabe auf der Flasche wird auch klar, warum: Es besteht aus Auszügen zweier Knoblaucharten, Malva sylvestris (Schleimhautpflege), Zitronensäure und Chrysanthemum (Tanacetum) vulgare. Letzteres dient der Herstellung von Insektiziden, ist aber offenbar im Carely nur in sehr geringer Konzentration vorhanden.

    Alles in allem eine gelungene Kombination verschiedener Wirkstoffe. Der wesentliche Nutzen für Fische besteht in der Stärkung der Abwehrkräfte, verbunden mit der Pflege der Kiemenschleimhaut. Ich hab tatsächlich den Eindruck, dass die betroffenen Ponies nach zweimaliger Anwendung des Carely schon ruhiger atmen.


    Tatsächlich hatte ich mit diesem Super-Knofel auch in der Zeit danach keine Ausfälle - weder bei den Neuankömmlingen noch beim Altbestand.

    Anmerken möcht ich, dass ich seeeehr viel Zeit mit der Beobachtung meiner Tiere verbringe und deshalb nicht erst reagiere, wenn bereits mehrere Fische unübersehbare Krankheitssymptome aufweisen.

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo zusammen,

    schade, dass dieses Thema immer wieder in einen so unschönen Ton abgleitet.
    Ich finde es hilfreicher, wenn die vielen interessanten Meinungen, die in diesem Thread
    geäußert wurden, ohne persönliche Angriffe formuliert werden.

    Hannes Kirchhauser bekämpft im Vivarium Karlsruhe Cryptocarion schon seit
    Jahrzehnten erfolgreich mit der Wannenmethode. Dabei wird ein Fisch 14 Tage lang
    alle 24 Stunden von einem Quarantänerbecken in ein anderes umgesetzt.
    So haben die Schwärmer keine Chance den Fisch zu befallen, während die Trophonten
    nach spätestens einer Woche den Fisch verlassen.

    Zusätzlich werden alle Aquarien mit UV betrieben. Die hier geäußerten Bedenken gegen UV kann ich nicht teilen.
    Das Vorkommen von Plankton im Aquarium wird überschätzt.
    Unsere Kleinlebewesen leben substratgebunden, ebenso die Bakterien.

    Zur Wirksamkeit der UV-Behandlung kann ich nur immer wieder eine alte Anekdote
    aus dem Vivarium anführen: Nachdem jemand aus Versehen den Stecker der UV-Leuchte gezogen hatte,
    traten einige Zeit später in diesem Aquarium (mit uraltem Besatz) "Pünktchen" auf.
    Nachdem die Abschaltung entdeckt wurde und die UV wieder an war, verschwanden sie wieder.

    Gruß Armin

  • Hallo Linda,

    Amerika war 10.000 Jahre nur von den "Indianern" bewohnt. Da tut sich auch bei menschlichen Populationen etwas mehr als in einem Aquarium in ein paar Jahren. Es gibt Methoden, bei Fischen das Immunsystem zu aktivieren, z. B. mit Beta-Glucanen und Mannan-Oligosacchariden, Bestandteilen von Mikroorganismen-Zellwänden (normalerweise aus Hefen gewonnen), die im Darm das unspezifische Immunsystem des Fisches aktivieren. Pre- und Probiotika werden auch in der Teichwirtschaft und Marikultur erfolgreich eingesetzt, die Nagelprobe weil hier wirklich statistisch signifikante Ergebnisse erzielt werden können. Bei Regenbogenforellen hat ein derart "angereichertes" Futter die Infektion mit Ichthyo verringert. Man kennt zwar die prinzipiellen Mechanismen, wirklich gut erforscht sind diese alternativen Behandlungsmethoden aber scheinbar noch nicht.

    Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich noch etwas zum Thema Fische in Riffaquarien (S. 6 - 9) gefunden: Schwämme und Steinkorallen können die Zahl der Dinosporen von Amyloodinium (und mutmaßlich der Schwärmer von Cryptocaryon) stark reduzieren. Damit wäre das auch geklärt.

    Grüße

    Hans-Werner

    Edit: ... ist ja nicht so, dass ich nicht schon über 10 Jahre UV propagieren würde, aber ich denke auch, man kann mit der richtigen Pflege auch einiges erreichen, vor allem einen stabilen, gesunden Bestand.

    Edit 2: Interessanter Link, Christian!

    3 Mal editiert, zuletzt von Hans-Werner (12. Juli 2014 um 00:25)

  • Zur Wirksamkeit der UV-Behandlung kann ich nur immer wieder eine alte Anekdote
    aus dem Vivarium anführen: Nachdem jemand aus Versehen den Stecker der UV-Leuchte gezogen hatte,
    traten einige Zeit später in diesem Aquarium (mit uraltem Besatz) "Pünktchen" auf.
    Nachdem die Abschaltung entdeckt wurde und die UV wieder an war, verschwanden sie wieder.

    moin armin,

    nun, unsere große anlage läuft seit jahr und tag ohne uv ( 2 wisskehl) und ohne bedrohliche krankeitsfälle.

    bei deinem beispiel mag es daran liegen, dass die fische halt den geringeren keimdruck gewöhnt waren, so wie unsere einen erhöhten.

    oder aber, dass in unserer anlage aufgrund der unüberschaubaren korallenanzahl der keimdruck durch diese bereits stark reduziert ist.

    hans-werner hat da ja einen link gegeben und auch thaler berichtete von befallenen fischen, die sich hinter hornkorallen positionierten.

    insgesant hat sich das wissen über fischkrankheiten auf "pünkltchen" reduziert und infolge nicht mehr greifbarer zutataten (gesetze) gibt es auch keine wirkungsvollen mittel mehr.

    zumindest sind mir keine bekannt.

    baasler hat in seinem büchlein etliche behandlungsmethoden aufgezeigt.

    oder es werden fische im gutbestückten korallenbecken nicht mehr so häufig krank!?

    auch kann der verzicht auf weisskehl, falter etc. - die potentiellen schnellerkranker - die krankheitsfälle reduziert haben.

    oder das lange "einfahren" mit dem ergebnis stabilerer wasserparameter.

    das nichteinsetzen von "mitteln" wegen ggfls. leberschäden (bernd) halte ich für bedenklich - was wäre die alternative...fischtod?

    bei der übernahme von alten und gesunden fischen aus privatbecken wird hier ein verstärkter krankeitsbefall beobachtet, auch beim einsetzen in den kreislauf der fischanlage mit uv (0,06w/l, röhren alle halbe jahre in erneuerung).

    d.h., auch beim weitergeben von privat an privat sollte bei den gesundesten fischen immer mit einem "anstecken" infolge unterschiedlicher keiminhalte? der becken gerechnet werden.

  • moin bernd,

    in bezug auf "nichtanwenden" aufgrund zu erwartender leberschäden hab ich deine alternativempfehlungen nicht beachtet.

    sollte wohl gründlicher lesen und nicht nur überfliegen;-)

    wegen der alternativen zu ggfls. überholten, alten methoden gibts aber m. e. zu wenig feedback von erfahrenen aquarianern.

    also solchen, die es auch beurteilen können - so wie dich.

    was schade ist.

    oder es geht einfach unter, weil umgehend der knofieinsatz von vielen propagiert wird (wozu ich nix beitragen kann, da nie angewendet).

    wichtiger wären erfahrungen mit präparaten, die auch bei starkem befall mit "pünkltchen" wirken.

    knofi bei erstanzeichen mag helfen, wobei "pünktchen" im guten beckensystem auch selbsttätig verschwinden können.

    prinzip schnupfen: mit nasentropfen 7 tage - ohne eine woche.

    ?

  • Hallo Armin, Hans-Werner und Joe!

    Armin: Es ist nicht so, dass ich UV grundsätzlich ablehne. Bei einem Massenauftreten von Dinoflagellaten hat es bereits 2x geholfen, und der Vorteil ist sicher, dass es die 'gesunde' Beckenbiologie nicht schädigt. In meinen Aquarien ist halt der Dauereinsatz nicht nötig, weil der Besatz in jedem Fall sehr moderat gehalten wird.

    Hans-Werner: Danke für die links zu den Artikeln in deinem letzten Post.

    Joe:

    Zitat

    d.h., auch beim weitergeben von privat an privat sollte bei den gesundesten fischen immer mit einem "anstecken" infolge unterschiedlicher keiminhalte? der becken gerechnet werden.


    Ja, das auf jeden Fall. Das Fragezeichen bei den Keiminhalten würd ich weglassen :smiling_face:

    Liebe Grüße
    Linda

  • Hallo zusammen,

    der Vollständigkeit halber möchte ich den letzten Stand meiner Einschätzung um einige Dinge erweitern. Wenn in einigen Fällen innerhalb der etwas heftigen Diskussionen auch der rote Faden verloren ging, auch einige Probleme anders
    bewertet wurden, konnte sich doch der aufmerksame, auch zwischen den Zeilen denkende Leser, seine eigene Meinung bilden. Egal, welcher Fakultät man sich angehörig fühlt, spätestens beim Auftreten erster Krankheitssymptome bleibt man nicht mehr ruhig vor dem Becken sitzen. Daraus ergibt sich die Frage nach dem sofortigen, individuellen, krankheitsbedingten Vorgehen. Was ist zu tun und wie gehe ich vor?

    Ob ich einen Neuzugang gleich ins Becken gebe oder ob ich den Weg über die Quarantäne gehe, sind zwei paar Schuhe. Das eine mag wohl in manchen Situationen das andere ersetzen oder gar ergänzen. Jede dieser Methoden hat positive, wie
    auch negative Aspekte. In einem, stark mit Korallen besetzten Riffbecken, einen neu eingesetzten und sehr scheuen Fisch heraus zu fangen, wird ein großes Problem werden. Fast nicht lösbar. Selbst mit Falle und Spiegel nicht, was bei Alteingesessenen prima funktioniert. So weit ist der Neue aber noch nicht. Also bleibt er drin, und muss sich außer den üblichen Anpassungssschwierigkeiten auch noch den heftigen Attacken der Alteingesessenen erwehren.Das bringt enormen Stress, inklusive diverser Verletzungen. Das Ende sieht dann meist so aus: Das geschwächte und verängstigte Tier wird kaum noch aus seinem Versteck ( so es eines gefunden hat) herauskommen, keine Nahrung aufnehmen und im schlimmsten Fall dann
    den übrigen Besatz infizieren, und sich mit diesem Geschenk dann für immer verabschieden. Bestenfalls habe ich jetzt (durch Einsatz geeigneter Maßnahmen) einen kleinen Verlust am Altbestand, was in manchen Situationen sehr schmerzen kann. Das Resultat kann aber in machen Fällen noch weitaus gediegener aussehen. :frowning_face: Wer ein Faible für Fische hat, wird sich kaum als „Ersteinrichtung“ mit nur einem Exemplar begnügen wollen. Für manche Zeitgenossen steht der Fisch an erster Stelle und die Korallen sind nur Dekoration. Solche Vorlieben müssen wir in diesen Diskussionen mit berücksichtigen, und deshalb dem Thema „Fischerkrankungen“ etwas breiteren Raum geben. Aber immer schön sachlich. Alex hat mit einer simplen Frage
    eine Lawine losgetreten. Das solch ein Echo daraus wird, hat er wohl nicht bedenken können. Manch Anderer auch nicht. Das zeigt mir aber, wie sehr dieses Thema von allgemeinem Interesse ist, aber dass auch viele falsche Fährten gelegt wurden.
    Dem Neuzugang ist es völlig schnuppe, ob sein neues Behältnis den Vorstellungen von „Schöner Wohnen“ entspricht. Ein ausreichend großes Becken, wohl temperiert, Ruhe und ein paar kleine Versteckmöglichkeiten, viel Aufmerksamkeit und ein
    reichhaltiges Futterangebot genügen da schon. Ich bekomme in 10 Tagen (fast) jeden Fisch in Quarantäne zum Betteln an die Scheibe. Wenn´s mal etwas schwieriger wird, helfen mir Abudefduf oder Demoiselle & Co. über den Futterneid ans Ziel zu kommen. Falls dennoch Krankheiten auftreten, sollte man sie zuerst richtig einzuschätzen wissen und dann dementsprechende Aktionen anstoßen. Außerdem kommt man bei dieser Methode auch in die komfortable Lage, den erkrankten Fisch wesentlich stressfreier, (z. B. für Kurzbäder (Kiemenwürmer, Darmparasiten o.ä.) oder auch zur individuellen Prophylaxe, für kurze Zeit in ein kleineres Behältnis umsetzen zu können. Mit der erwähnten Süßwassermethode gelangt man in einigen
    Fällen auch zum Ziel. Allerdings sollte diese Behandlung nicht von Neulingen durchgeführt werden. Höchstens unter Anleitung. Jede Fischart reagiert darauf anders. Ein „auf die Seite legen“ wird schon einmal als drolliges Verhalten interpretiert. Ist aber oft der Anfang vom Ende. Literatur über die Behandlung von Fischkrankheiten dürfte bei Hardcore-Fischliebhabern sowieso im Regal stehen. Anderen wird es sicher nicht schaden, sich auf diesem Gebiet neugierig zu machen. Zur Pflege von Fischen gehört, ebenso wie zur Pflege von Niederen, die Kenntnis über eventuell aufkommende Krankheiten, wie auch deren sicheres Erkennen und deren entsprechende Bekämpfung.

    Gruß

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Literatur über die Behandlung von Fischkrankheiten dürfte bei Hardcore-Fischliebhabern sowieso im Regal stehen. Anderen wird es sicher nicht schaden, sich auf diesem Gebiet neugierig zu machen. Zur Pflege von Fischen gehört, ebenso wie zur Pflege von Niederen, die Kenntnis über eventuell aufkommende Krankheiten, wie auch deren sicheres Erkennen und deren entsprechende Bekämpfung.

    hi hajo,

    ja, aber die dort aufgeführten behandlungsmittelchen sind fast durchweg vom gestzgeber aus dem verkehr gezogen.

    daher gibt es auch keine neuauflage z. b. vom basler buch.

    was sollte der noch schreiben?

    allerdings gibts heutzutage auch diese unbestimmbaren phänomene, die unter "vibrionen" laufen.

    kenne ich aus damaliger zeit überhaupt nicht.

  • Hallo Joe,

    Basler habe ich nicht, aber ich habe gerade Mehlhorn/Schmahl und den alten Schubert zu Rate gezogen. Die darin erwähnten meisten Mittel sind auch nicht mehr auf dem Markt vorhanden, weil aus dem Verkehr gezogen. Aber die Wirkstoffe tauchen unter anderen Namen wieder auf. :grinning_squinting_face: Ich hatte schon erwähnt, dass man sich im Härtefall auch an den Tierarzt , TI-HO oder Institut für Fischereibiologie wenden kann. Alle wirksamen Medikamente sind absolut verschreibungspflichtig. Daher ohne Rezept schwer zu bekommen. Sonst aber kein Problem, und man hat für alle Fälle etwas im Hause. Ich zitiere mal einen damaligen Beitrag von Torsten Sause (hier ging es um die Frage nach Masoten):

    ……………..
    „Richtig, Masoten® von der Fa. BAYER ist nicht mehr im Handel. Der Wirkstoff Metrifonat ist aber noch unter dem Handelsnamen Trichlorfon bzw. als Fertigpräparat auch unter dem Namen Neguvon® im Handel und wird bei Fischen hauptsächlich gegen Haut- und Kiemenwürmer eingesetzt und bei vielen Säugetierarten gegen Parasiten. Neguvon ist meines Wissens rezeptpflichtig und muss über einen Tierarzt beschafft werden………..“

    Ich bin da guten Mutes, im Extremfall über den Tierarzt die Wirkstoffe zu bekommen, auch wenn die Präparate heute anders heißen und manchmal auch tierärztlich für andere Zwecke Verwendung finden. In jedem Fall sollte man nicht allein, sondern zusammen mit dem Medizinmann vorher die notwendige Behandlung besprechen. Die Beipackzettel sind bestimmt nicht für jeden Hobbyaquarianer ausgerichtet.

    Guten Fußballabend!

    Gruß

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo AlexU,

    sieht du, so verkehrt war die Diskussion gar nicht. Ich bin Froh das es endlich mal angesprochen wurde. Den die meiste Zeit , geht es nur darum . Wie man seine Korallen noch Bunter bekommt . Und die Fische , die das leben in unsere Becken bringen . Geraten in Vergessenheit , selbst die alten Hasen hier im Forum . Wo ich mich NICHT dazu zähle , können keine Sichere Methode nennen. Da sieht mal mal wieder , dass Fische eigentlich mehr Aufmerksamkeit benötigen als viele denken.

    Mir war nur wichtig , dass auch endlich mal über das aller Heilmittel Knoblauch besprochen wurde. Dem einzigen wem der Knoblauch hilft , ist den Futtermittel Herstellern . Die schreiben drauf mit Garlic ( Knoblauch ) und schon werden Ahnungslose Aquarianer in Sicherheit gewogen . Das sie damit ihre Fische retten können.

    Ich appelliere an alle hier , eine Vernünftige Lösung zu finden . Das wir in Zukunft unsere Fische vernünftig behandeln können.

    Damit ich nicht mehr lesen muss . Schade war wohl dann schon zu weit fortgeschritten.

    Ein täglicher GENAUER Blick auf die Fische gehört bei mir dazu. Auf Atmung achten , ob sich die Fische im Kiemenbereich oder mit dem Körper an Gegenständen wetzten. Das sind die ersten Zeichen dafür , dass sich etwas entwickelt.

    Ich als Fische Fan , wünsche mir das hier endlich mal ein Umdenken statt findet . Und wir den Händlern ,auch die Verantwortung geben. Uns vernünftige ,gut eingewöhnte Fische verkaufen.

    Bei jedem Händler , wo ich Fische mit Pünktchen sehe . Sage ich das er grob Fahrlässig handelt , und solche Fische in einem Verkaufsbecken NICHT aber auch GARNICHTS zu suchen haben.

    Leider steht bei den meisten die Profitgier im Vordergrund ,und nicht das Lebewesen Fisch.

  • Zitat

    Ich appelliere an alle hier , eine Vernünftige Lösung zu finden . Das wir in Zukunft unsere Fische vernünftig behandeln können.
    Damit ich nicht mehr lesen muss . Schade war wohl dann schon zu weit fortgeschritten....
    ....Ich als Fische Fan , wünsche mir das hier endlich mal ein Umdenken statt findet . Und wir den Händlern ,auch die Verantwortung geben. Uns vernünftige ,gut eingewöhnte Fische verkaufen.

    Steht das St.Stefan für Sankt Stefan ?
    Ich meine was sagst du denn hier, das wir bis jetzt unsere Fische nicht vernünftig pflegen und jeder hier täglich an Pünktchen verendete Tiere die Toilette runterspülen ?
    Und wer wert auf schöne Korallen legt sollte sich am besten ein paar Gummifische ins Becken hängen?

    Na zum Glück haben wir das mit dem Knoblauch geklärt, das Dreckszeug... :upside_down_face:

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Steht das St.Stefan für Sankt Stefan ?
    Ich meine was sagst du denn hier, das wir bis jetzt unsere Fische nicht vernünftig pflegen und jeder hier täglich an Pünktchen verendete Tiere die Toilette runterspülen ?
    Und wer wert auf schöne Korallen legt sollte sich am besten ein paar Gummifische ins Becken hängen?

    Na zum Glück haben wir das mit dem Knoblauch geklärt, das Dreckszeug...

    Hallo Daniel!

    Wo liegt Dein Problem?
    Hast Du Schwierigkeiten beim lesen oder beim verstehen des Textes von Stefan?

    Ich finde seine Ausführungen Inhaltlich voll in Ordnung und den Beitrag auch gut lesbar geschrieben.

  • Hallo,


    der Thread hier hat sich zu einer wirklich interessanten Diskussion entwickelt, die sicherlich allen Mitlesern einige Erkenntnisse liefert.


    Jetzt lasst ihn bitte nicht wieder entgleisen. Ich möchte ungerne schließen.


    Vielen Dank,
    Ina

  • Hallo Reinhard,

    ich kann Daniels Gedanken schon nachvollziehen. Aus Stefans Posts geht schon recht deutlich hervor, dass alles, was nicht zu 100% auf seiner Linie liegt, unter Verantwortungslosigkeit fällt.

    So gesehen trifft's mich auch.

    lg
    Linda

    Edit:

    Zitat von stkismo

    Da sieht mal mal wieder , dass Fische eigentlich mehr Aufmerksamkeit benötigen als viele denken.


    Was aber net was wirklich Neues ist. Der Zugang entweder Fische oder Korallen ist mir sowieso suspekt.

    Aber damit lass ich's bleiben. Wär wirklich schad um den Thread.

  • Zitat

    Ich finde seine Ausführungen Inhaltlich voll in Ordnung und den Beitrag auch gut lesbar geschrieben.

    Grüß dich Reinhard,
    nun ich finde solche Rundumschläge und Pauschalisierungen nicht in Ordnung, aber Ina hat schon recht, ich will diesen
    interessanten Threat nicht ausufern lassen, dafür ist der zu wertvoll.

    Also ich halte die Kappe und esse ein Stück Knoblauchwurst :winking_face:

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Hallo Stefan,

    wo es gerade um Verantwortung geht, da ist noch eine Frage offen:

    Du schreibst, Pointex enthalte Kupfer. Ist das sicher? Ich konnte im Internet keine Inhaltsstoffe finden obwohl ich stark annehme, dass bei Tierarzneimitteln eine gesetzliche Deklarationspflicht besteht.

    Da Du das Präparat scheinbar im Schrank stehen hast, könntest Du vielleicht mal nachschauen? Es ist da immer noch dieser offene Widerspruch, dass Kaiserfische auf Kupfer empfindlich reagieren, Du aber noch keinen verloren hast. Ich meine, das war ja ein ziemlich zentraler Punkt der Diskussion. Der werte Leser, der Deine Beiträge liest, könnte ja mal auf Kupfersulfat zurückgreifen und damit seine Kaiserfische umbringen.

    Außerdem sehe ich es wie Linda, jeder der Korallen und Fische hält, handelt in Deine Augen verantwortungslos. Wie gut, dass wenigstens Du verantwortlich handelst. Ich war sogar mal so verantwortungslos, eine großes Fischbecken (4500 l) eines öffentlichen Museums in ein Korallen-Fisch-Becken (5000 l) umzuwandeln. Einer meiner Links belegt aber, dass Korallen und Schwämme die Krankheitserreger reduzieren können. Ich kenne beide Seiten ... und ich gebe Dir nicht Recht!

    Gruß

    Hans-Werner

  • Guten Morgen Linda und Hans-Werner!

    Stefan hat in seinem Beitrag Nr. 106 doch nichts gegen die gemeinsame Haltung von Fischen und Korallen geschrieben.


    Und zum Thema Vitamin und Knoblauch.
    Nachdem ich 2009 durch diesen Behandlung gut die hälfte meines Fischbesatzes verloren habe beobachte ich die Auswirkungen solcher Behandlungen sehr genau.
    In meinem Vereinsumfeld gab es voriges Jahr 2 Versuche eine ausgebrochen Seuche damit zu behandeln. Auch diese waren erfolglos.
    Ein dritter Bekannter hat sich sofort eine leistungsfähige UV Anlage beim Händler ausgeborgt. Nur bei diesem haben alle Fische überlebt.

    Zur Unterstützung beim Ausheilen von kleine Flossen- und Schuppenschäden durch den Fang und Transport kann es hilfreich sein Knoblauch und Vitamine oder eines der vielen Produkte am Markt einzusetzen.
    Aber einen echte Parasitenbefall, Ichthy oder Crypto kann man damit nicht erfolgreich behandeln.

    Zugegeben ist es für uns Hobbyaquarianer kaum möglich das Anfangsstadium einer echten Infektion von harmlosen Pünktchen, wie sie etwas bei P. hapatus immer wieder auftreten, zu Unterscheiden.
    Werden nun diese harmlosen (unbekannten???) Pünktchen mit Knoblauch und.... behandelt gibt es diese tollen Erfolgsmeldungen.

  • Hallo zusammen,

    ich bin da ganz bei Reinhards Meinung.

    Man muss sicherlich unterscheiden, ob es um die Gesunderhaltung der Fische auf Dauer geht oder um einen akuten (starken) Befall.

    Wenn der Besatz steht und schon länger keine neuen Fische hinzugesetzt wurden, dann kann man sicherlich auf eine UV verzichten. Abwechslungsreiches Futter, Vitamine und Knoblauch schaden nicht, sondern unterstützen das Wohlbefinden und die Gesundheit des Fisches. Ich habe an beiden Becken keine UV-Anlage angeschlossen. Im großen Becken ist der Besatz seit ungefähr drei Jahren unverändert. Lediglich ein Fisch ist vor etwa acht Monaten neu hinzugekommen. Der stammt aber aus einer Aquarienauflösung und ich war absolut sicher, dass er gesund ist.

    Im Zweitbecken ist der Besatz seit etwa acht Monaten unverändert. Ich habe aber dort zu Beginn schon eine UV-Anlage laufen gehabt. Diese liegt auch immer für den Notfall in meinem Schrank.

    Für den Fall, dass es zu einem Ausbruch der genannten Krankheiten kommen sollte, kann ich diese sofort anschließen. Ich bin nämlich der Meinung, dass alleine Vitamine und Knoblauch bei einem richtig starken Befall niemals ausreichen. Sie unterstützen zwar den Fisch und dessen Immunsystem, damit er die Kraft und Ausdauer hat, um die Krankheit zu überstehen, da der Verlauf sehr langwierig sein kann. Ich glaube aber nicht, dass ich den Fisch bei starken Befall alleine dadurch retten kann.

    Ich habe mir vor etwa 4-5 Jahren mal in mein damals noch laufendes Süßwasserbecken einen richtig schlimmen Pünktchenbefall durch einen Neubesatz eingefangen. Nach 20 Jahren Süßwasser-Erfahrung bildete ich mir ein, dass ich kranke Fische erkennen würde. Dem war leider nicht so. Zumal Fische, die die Pünktchen schon überstanden haben, selber Überträger sein können, ohne dass man ihnen das äußerlich ansieht. Ich war machtlos und habe innerhalb von ganz wenigen Tagen ungefähr 85% meines damaligen Fischbesatzes verloren. Darunter Fische, die schon 10-15 Jahre bei mir gelebt haben. Da blutet einem das Herz.

    Wenn ich mir vorstelle, dass mir das bei meinen Meerwasserfischen passiert, die ich größtenteils ja auch schon fast vier Jahre habe, dann wird mir ganz schlecht. Ich würde alles versuchen, um sie zu retten. Und da wären mir Bakterien und freischwebendes Plankton auch erst einmal ziemlich egal.

    Auf eine UV-Anlage würde ich definitiv nicht verzichten. Erwähnenswert finde ich aber noch, dass man auf eine entsprechende Durchflussgeschwindigkeit der UV-Anlage achten sollte. Diese sollte nicht zu schnell sein, damit die Verweildauer des Wassers an der UV ausreichend ist, um die ungewollten Keime auch abtöten zu können. Rauscht das Wasser zu schnell durch die Anlage hindurch, dann ist sie nutzlos.

    Zusammenfassend ist meine Meinung also, dass ich meinen Fischen natürlich gutes und artgerechtes Futter gebe, das ich außerdem zusätzlich vitaminisiere. Knoblauch gebe ich als solchen keinen. Wenn er im Futter ist, dann ist es okay, aber ich selber gebe keine zerquetschen Knoblauchzehen o.ä.

    Bei einem starken Ausbruch der genannten Krankheiten würde ich aber niemals auf eine UV-Anlage verzichten.

    Das Thema Medikamente ist in einem Riffbecken aufgrund der Korallen und Wirbellosen allerdings immer recht schwierig.

    Viele Grüße,
    Ina

  • Guten Morgen Reinhard und Ina,

    Stefan hat ja nicht nur ein Posting zu diesem Thread beigetragen, das Beste steht ja schon in seinem ersten Beitrag, ich habe mal die betreffenden Passagen zitiert:

    weiter:

    Zitat

    Fakt ist es gibt KEIN Mittel auf dem Markt , dass die Seuche erfolgreich bekämpft und dabei die Biologie und die Korallen nicht schädigt.

    und:

    Geraten in Vergessenheit , selbst die alten Hasen hier im Forum . Wo ich mich NICHT dazu zähle , können keine Sichere Methode nennen.

    Ich stimme mit keiner der zitierten Stellen überein, und das Gesamtbild, das sich daraus ergibt, ist klar und wird durch Stefans Foto zum ersten Beitrag ganz gut illustriert. Wenn so ein zeitgemäßes Meerwasserbecken aussehen soll ...

    Eine neutrale Darstellung von Kupfer als Medikament für Meerwasserfische gibt es hier . Hier werden auch Effekte auf das Seitenlinienorgan erwähnt. Die Erzeugung von Fettleber (auch hier ) ist dabei noch nicht berücksichtigt.

    Grüße

    Hans-Werner

    P. S.: Ich habe nie Knoblauch gegen Ektoparasiten das Wort gesprochen, ich verlasse mich lieber auf UV ohne oder mit Malachitgrün-Futter. Das ändert aber nichts an meiner Haltung zu Stefans Beiträgen.
    P. P. S.: Stefans Darstellungen über Süßwasserbäder sind meines Wissen ebenfalls nicht richtig. Das Wasser für Süßwasserbäder sollte nicht zu weich und im pH-Wert auf den des Aquariums eingestellt sein, dann wird die Schleimhaut des Fisches nicht geschädigt. Auch deshalb ist mir diese Haltung "nur Kupfer hilft" ziemlich suspekt. Scheinbar sind alle, die andere Mittel erfolgreich anwenden, nur ahnungslos und verblendet.

    ... und noch ein dritter Nachtrag, sorry: Der Preis der UV-Anlage hat meines Wissens auch nur bedingt etwas mit der Wirksamkeit zu tun. Teure Anlagen mit Hochdruck-Brenner sind meines Wissens sogar weniger effizient als Anlagen mit Niederdruck-Strahler entsprechender Leistung.

    4 Mal editiert, zuletzt von Hans-Werner (15. Juli 2014 um 11:54)

  • Hallo,

    ob UV-Anlage, Knoblauch, Kupfer, Malachitgrün oder sonstige Mittel und Maßnahmen, Wirksamkeit und Nebenschäden, dies alles wurde doch nun umfangreich dargelegt. Wer sich informieren möchte, kann die Fakten entnehmen, muss sich letztlich aber selbst entscheiden, welchen Weg er beschreiten möchte.

    Gruß

    Bernd

    ***Edit***
    Offtopic entfernt. Ina

  • Hallo Bernd,

    es wäre nett, wenn Du es dem jeweiligen Leser überlässt, ob er den Beiträgen und den Links noch neue und sinnvolle Informationen entnehmen kann, vorhanden sind sie. Nimm zum Beispiel Reinhards Beitrag zu seinen eigenen Erfahrungen, einer der wichtigsten Beiträge in diesem Thread. In diesem Beitrag wurde ich auch persönlich angesprochen, Du gestattest also, dass ich meine Sichtweise darstelle und außerdem noch neue Informationen gebe, z. B. Link zu Kupfer, wirksame Konzentrationen etc..

    Gruß

    Hans-Werner

    ***Edit***
    Offtopic entfernt. Ina

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (15. Juli 2014 um 12:48)

  • Absolut letzte Verwarnung, sonst schließe ich.

    Und ich fänd es immer noch schade drum, denn ich denke, dass der interessierte Leser aus diesem Thread eine Menge mitnehmen kann.

    Gruß Ina

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