Noch Platz für Valencienna wardii in 500l ?

  • Guten Tag zusammen,

    ich möchte einfach mal Eure Einschätzung hören, ob da noch Platz ist?
    Also mein Becken kennt bzw. seht ihr ja im Link unten, mein Besatz sieht wie folgt aus:
    2x Zebrasoma flavescens
    2x Centropyge loricula
    2x Gramma loretto
    5x Chromis viridis
    1x Ecsenius stigmatura
    1x Halichoeres melanurus

    Eigentlich ist das für mich satt und genug an Besatz, nur will ich was Arbeit abgeben und einen Bodengrundreiniger haben...
    Deshalb meine Frage, passt da noch eine Valecienna wardii bzw. am liebsten ein Pärchen rein? Wie groß wird die Grundel in Euren Aquarien?
    Oder reicht ein Archaster angulatus hält der den Bodengrund auch sauber, bzw. schaufelt den um?

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Hallo Daniel,

    ich glaube, die Valencienneas haben den Ruf mit sandgefülltem Maul aufzusteigen und diesen dann zu entleeren. Dabei werden dann oftmals Korallen verschüttet und die Schwebstoffe sind dann auch nicht zu verachten. Aber ob das jetzt alle Arten betrifft, kann ich dir nicht sagen.

    Also ich habe eine Signigobius biocellatus - Krabbenaugengrundel mit ca. 5-6 cm. Diese gilt als sanfter "Durchwühler" und das ist sie auch. Meinen Live-Sand lässt sie an Ort und Stelle durchgekaut wieder liegen. Hin und Wieder schießt sie mal in den Boden, um einen kleinen Bunker zu bauen, wobei natürlich auch mal ein kleiner Sandsturm entsteht.

    Leider ist sie bei deinem Besatz nicht so gut geeignet, da ihr ruhige Bewohner besser ins Gemüt passen. Ansonsten gehen grabende Sterne oder Schnecken auch ganz gut.

    Grüße Andreas

  • Hallo

    es sind nicht die Valencienneas die den Ruf haben auf zu steigen und alles zu verschütten.
    Ich denke das ist eher diese Baggergrundel :http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/417_Amblygobius_phalaena.htm
    die ganz gern mal aufsteigt und dann erst den Sand rauslässt.Die Valencienneas sind Grundeln die den Sand direkt wieder rauslassen,somit nichts verschütten und
    deshalb sehr gut für Korallenbecken geeignet sind.
    Wenn du ein Pärchen pflegen möchtest,was natürlich sehr anzuraten ist,muss man allerdings damit rechnen,das sie in der Brutzeit gerne Sandhaufen um ihre Höhle "bauen".
    Da muss man dann schon aufpassen,falls Bodennah Korallen in der nähe sind.Ansonsten sind die V.wardii einer der schönsten Baggergrundeln wie ich finde und sehr zu empfehlen wenn man einen sauberen Sand haben möchte :smiling_face:
    Und bei deinem vorbildlichen Besatz,hat so ein Pärchen ganz sicher noch Platz :smiling_face:

    Lg Steffi


    3 Mal editiert, zuletzt von Jane (18. Juni 2014 um 12:09)

  • Hallo Daniel,

    die Valencienna wardii ist auch mein absoluter Favorit. Alles was ich bisher gelesen habe gilt sie als die fleissigste unter den fleissigen Valencienna und soll nicht sehr aufsteigen. Leider kann ich Dir jedoch noch nicht mit eigenen Erfahrungen dienen.

    Auch wenn das nicht Deine Frage war.

  • Hi Daniel,

    Sind bei mir überhaupt nicht aufgestiegen, aber ausm Becken gesprungen. Würde da nen Sprungsschutz anbringen. Nur ein Nachtlicht hat bei mir leider nicht gereicht. Vom Besatz her, denke ich, kein Problem.

    Grüße

    Jan

  • Hallo Daniel,

    vom Besatz her aus meiner Sicht kein Problem; noch besser wäre ein Pärchen, wobei man Männchen und Weibchen äußerlich nicht unterscheiden kann. Aber manchmal sieht man beim Händler zwei, die einträchtig nebeneinander sitzen.

    Das mit dem Sand aufwühlen kann ich leider bestätigen. Ich hattte mal eine V. puellaris und habe relativ feinen Sand im Becken. Das Wasser war die ganze Zeit "neblig".

    Gruss,
    Bernhard

  • Ich HATTE eine Valencienna Strigata und kann nur berichten, daß sie teilweise spuckend durchs ganze Becken schwimmen, quer über den Aufbau.
    Meine hatte sogar eine Lieblingscaulastrea, die solange vollgerotzt wurde, bis ich sie nicht mehr retten konnte.
    Es hat mich Monate gekostet, das Vieh zu erwischen.

    Grundeln sind wunderschöne und interessante Tiere, aber ich werde garantiert nie wieder irgendeine Valencienna in mein Becken setzen, auch keine Phalaena.

    Krabbenaugengrundeln sind noch was anderes, das überlege ich mir nochmal.

    MfG
    Björn

    -------------------------------------------------------------
    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Guten Abend zusammen,

    so will ich doch der Reihe nach antworten:

    Andreas
    Also ich denke das ist so wie Steffi sagt, das ist wohl eher die Amblygobius phalaena die aufsteigt, aber es gibt wohl auch da Ausnahmen
    siehe Björn.
    Die Signigobius biocellatus würde mir natürlich auch super gefallen, besonders weil die schön klein bleibt, aber wie du selber schreibst und was
    im ich MeWaLex gelesen habe ist die bei meinem Besatz nicht so geeignet, schade eigentlich :loudly_crying_face:

    Steffi (ich bin immer versucht Jane zu schreiben :winking_face: )
    Da ja hier die Meinung vertreten wird das da noch Platz ist tendiere ich natürlich zu einem Pärchen, finde das artgerechter und wesentlich interessanter.
    Mir gefallen die Wardiis auch am besten von den Valencienna Arten, mal schauen ob ich irgendwo ein schönes Pärchen finde.
    Danke für dein Kompliment zum Besatz :wink

    micha
    Ja mir gefällt die Wardii auch sehr gut, wenn ich welche habe, werde ich berichten wie es läuft.

    Jan
    Ich habe ein 25cm Umrandung auf dem Becken, meinst du das reicht?

    @Bernhard
    Ja wie gesagt ich tendiere auch zu einem Pärchen, hatte nur bedenken wegen dem Besatz, aber so ist ein Pärchen erste Wahl.
    Ich habe im TB immer Filterflies mitlaufen, so hoffe ich das evtl. das aufgewühlte neblige mit der Zeit rausgefiltert wird :confused_face:

    @Björn
    Ja deine Strigata Geschichte habe ich auch mitverfolgt und ganz ehrlich sind das meine größten Bedenken seither.
    Nun ich habe keine Korallen auf dem Sand und auch wenige weit unten und ich hoffe einfach mal das ich ein paar
    "verhaltensnormale" Wardiis erwische die nicht aufsteigen :upside_down_face:

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Hi Daniel,

    ich denke mit den 25 cm bist du gut dabei. Wie hoch die gesprungen sind weiß ich aber nicht, da ich es leider nicht gesehen habe. Ich mußte nur die Überreste wegräumen.

    Grüße

    Jan

  • @Björn
    Ja deine Strigata Geschichte habe ich auch mitverfolgt und ganz ehrlich sind das meine größten Bedenken seither.
    Nun ich habe keine Korallen auf dem Sand und auch wenige weit unten und ich hoffe einfach mal das ich ein paar
    "verhaltensnormale" Wardiis erwische die nicht aufsteigen :upside_down_face:

    Ich will auch keine allgemeine Panik verbreiten, meine Strigata war ein Beispiel dafür, wie sehr man mit Grundeln ins Klo greifen kann.
    Man kann bestimmt auch Glück haben, nur ich persönlich würde mich bei sowas nicht mehr auf´s Glück verlassen.
    Ich kann mir allerdings vorstellen, daß das Verhalten anders bzw gemäßigter sein könnte, wenn man ein Pärchen erwischt.
    Aber das ist reine Spekulation.

    MfG
    Björn

    -------------------------------------------------------------
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    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Hallo,

    auch ich kann die Bedenken von Bjoern bestaetigen. Nie wieder V. strigata, wenn sich auf dem Boden Korallen befinden. Da macht es keinen Unterschied, ob als Paar oder allein. Als Paar wird hoechstens noch mehr Sand verteilt.
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Guten Morgen zusammen,

    Liegt das denn nun speziell an der V.strigata, oder hat diese Erfahrung auch schon jemand mit V.wardii gemacht?

    @Björn und Hajo
    Wie, oder Was hält denn bei Euch den Sand sauber?

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

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    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Ich habe einen buddelnden Seestern, rund 20 Nassarius, einige Strombus und eine Seewalze.
    Mein Sand ist natürlich nicht mehr strahlend weiß, aber damit kann ich gut leben (ist er im Meer wahrscheinlich auch kaum).
    Außerdem jagen meine Lippfische gern Leckerchen im Bodengrund, dabei krempeln die den Boden auch kräftig um (elende Sandstürme...).

    Die Seewalze macht im Prinzip dieselbe Arbeit wie die Grundel, nur wesentlich langsamer - vorne Sand rein, hinten Sand raus :smiling_face:

    MfG
    Björn

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    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Hallo Daniel,

    Ich habe zwar einige Babylonias und grabende Seesterne im Becken, aber am effektivsten ist das Eheim Bodengrund-Reinigungsset. :thumbs_up: :smiling_face:
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo.
    Ich finde die Wardis Super. Meine Buddeln nicht gleich den ganzen Aufbau zu, wenn sie abends schlafen gehen, und auch am Tag machen sie kaum Stürme. Sie Buddeln fleißig, aber steigen kaum mehr als 2 cm hoch um den Sand zu entlassen...
    Ich sehe sie den ganzen Tag nur wuseln, aber das Wasser ist immer klar.
    Diese Erfahrungen habe ich auch schon früher mit den Wardis gemacht.
    LG Mona

    Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weiterlaufen :grinning_squinting_face:

  • Hallo Daniel,

    ich habe ein Paar V. wardii gepflegt, die Tiere haben bei uns regelmäßig abgelaicht.
    Das Problem sehe ich nicht in der Vergesellschaftung mit deinem bestehenden Besatz, sondern darin, ein gesundes und futterfestes Paar im Handel zu bekommen. Die Tiere dauerhaft innerhalb eines hohen lebhaften Fischbesatzes ausreichend gut ernähren zu können, damit sie ein hohes Lebensalter erreichen, ist eine zusätzliche Herausforderung.
    Die V. wardii sind manchmal im Handel zu sehen, oftmals aber nicht als Paar und deutlich angeschlagen. Springschutz ohne Lücken ist in den ersten Monaten ein absolutes Muss, da sie anfangs sehr schreckhaft sein können und den kleinsten Spalt zur Flucht aus dem Becken finden. Das legt sich nach Eingewöhnung, wenn sie sich eine feste Wohnhöhle gebuddelt haben. Einen ausführlichen Haltungsbericht zu den Grundeln habe ich im Meerwasseraquarianer 4/2013 veröffentlicht, evtl. interessant für dich.

    Paarhaltung ist für mich ein Muss. Die Tiere gehen eine lebenslange Bindung ein. Stirbt einer der Partner, verweigert das zurückgebliebene Tier das Fressen und folgt ihm innerhalb weniger Monate.
    Wenn du Fragen hast, beantworte ich sie dir auch gerne hier.

    Lg Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Guten Morgen zusammen,

    Mona
    Danke für deinen Bericht, ich denke/hoffe das bei mir das Wasser auch klar bleibt, da ich wie gesagt
    auch Filtervlies mitlaufen habe. Wie groß sind deine beiden denn, wie schaut dein Springschutz aus.

    @Corinna
    Vielen Dank für deinen Hinweis, habe mir gleich mal das Heft bestellt, da hatte ich leider noch kein Abo :frowning_face:
    Ich füttere eigentlich immer gut, so dass auch immer ein paar Brocken bis auf den Grund fallen, für die Schnecken
    und anderen Kleintierchen, denke das da die Wardiis mit klar kämen, oder ?
    Denkst du das eine Umrandung von 25cm reicht, außerdem würde ich den Ablaufschacht abdecken.
    Wie siehst du das denn bei meinem Besatz, kommen die Grundeln damit klar, passt da noch ein Pärchen rein?
    Wie groß sind deine Wardiis geworden (Endgröße) ?

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Hallo Daniel
    Wenn man wardiis oder auch andere Baggergrundeln hat,ist es,denke ich,unabdingbar,das man auch Granulatfutter gibt.
    Das fällt recht schnell zu Boden und sie bekommen viel ab.
    Sie fangen aber auch aktiv Frofu und Flockenfutter aus dem Freiwasser.
    Ich füttere Maripearls von JBL.Meine beiden mochten das sehr.

    LG Steffi


  • Das Problem sehe ich nicht in der Vergesellschaftung mit deinem bestehenden Besatz, sondern darin, ein gesundes und futterfestes Paar im Handel zu bekommen. Die Tiere dauerhaft innerhalb eines hohen lebhaften Fischbesatzes ausreichend gut ernähren zu können, damit sie ein hohes Lebensalter erreichen, ist eine zusätzliche Herausforderung.


    Genau das ist das Problem ! Zudem sind in den ersten Nächten (bis sie sich einen sichern Unterschlupf gesucht haben der JEDE Nacht aufgesucht wird) die 25 cm keinesfalls ausreichend !

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Daniel,

    Zitat

    Ich füttere eigentlich immer gut, so dass auch immer ein paar Brocken bis auf den Grund fallen, für die Schnecken

    und anderen Kleintierchen, denke das da die Wardiis mit klar kämen, oder ?

    Nein, das reicht Ihnen auf Dauer nicht aus. Spätestens wenn sie anfangen abzulaichen, geht das ziemlich an ihre Reserven und bei unseren gut besetzten und oft nahezu "sterilen" Becken finden sie nicht genügend nahrhaftes im Bodengrund. Meine waren auch lange Zeit "zeckerlfett", bis sie dann regelmäßig abgelaicht haben. Da half nur gezieltes Zufüttern mit angereichertem hochwertigem Futter und abwechslungsreiches füttern mit gutem Granulatfutter.

    Zitat

    Denkst du das eine Umrandung von 25cm reicht, außerdem würde ich den Ablaufschacht abdecken.

    Nein. Du brauchst eine komplette Abdeckung und zwar dauerhauft und nicht nur in den ersten Wochen bis sie eine Wohnhöhle gebaut haben und bis sie sich an den Betrieb und die Abläufe im Becken gewöhnt haben. Keine Abdeckung zu haben bedeutet Fischroulette. Kann in den allerseltendsten Fällen gut gehen, meistens gehts schief. 25 cm sind kein Hindernis für die Wardiis. Wenn du keine feste Abdeckung mittels Glasscheiben o.ä. bauen möchtest, kannst du dir ein feinmaschiges Fischernetz besorgen, dass gut und straff über dem Springschutz befestigt werden muss. Deiner Bastelleidenschaft sind da keine Grenzen gesetzt. Bedenke aber, dass sie (wenns blöd läuft) auch auf einem Glassteg landen können. Wenns dumm läuft bleiben sie dort kleben und verenden.

    Zitat

    Wie groß sind deine Wardiis geworden (Endgröße) ?

    Ich hab nicht nachgemessen, aber es sind schon dicke und lange Brummer gewesen. Wir haben sie nahezu ausgewachsen vom Händler bekommen, gute 14 cm vom Maul bis zur Schwanzflosse etwa.

    Zitat

    Wie siehst du das denn bei meinem Besatz, kommen die Grundeln damit klar, passt da noch ein Pärchen rein?

    Zu 99 % unverträglich sind sie mit Ctenochaetus Doktorfischarten, da diese regelrechte Jagden auf Grundelartige veranstalten können. In größeren Becken kann es klappen, muss aber nicht. Zebrasoma flavescens war kein Problem.
    Am ehesten Bedenken habe ich wegen dem Halichoeres melanurus. Die Grundeln sind, wenn sie permanent bedrängt werden, sehr scheu. Da Lippfische der Art Halichoeres gerne die Grundeln beim Baggern verfolgen, um evtl. aufgewirbelte Kleinstkrebschen zu erhaschen, kanns da unter Umständen zu Problemen kommen. Wir hatten ein Paar H. chrysus. Wenn die V. wardiis die beiden gesehen haben, sind sie in ihren Bau geflüchtet. Ich habe die beiden Lippfische zusammen mit dem C. strigosus abgegeben.

    Viele Grüße
    Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Hallo Daniel,

    unabhängig von den wardis: mir kommen endgültig keine Baggerer mehr ins Becken, ich habe V. puellaris, muellaris und zweimal sexuttata gepflegt. Problem war immer die Paarbildung. Mein bisheriges Sexguttata-Pärchen (endlich hatte es im Oktober letztens Jahres geklappt) besteht jetzt auch nur noch aus dem Männchen. Das Weibchen ist nach dem Laichen nicht mehr aus der Höhle gekommen, ich denke auch, dass es verhungert ist. Futtermangel gabs bei mir eigentlich nicht aber so ging es mir schon mehrmals mit den Grundeln. Männchen wird immer fetter, Weibchen magert zusehens ab und taucht irgendwann nicht mehr auf.

    Selbst wenn es genug Grundeln gibt, die nicht aufsteigen, wenn die Tiere mal losbaggern um sich ne Wohnung zu bauen, wird erbarmungslos alles zugeschaufelt, was im Weg ist. Wenn du viele LPS am Boden hast, so wie ich, wird das schnell mal zum Problem. Gerade Fungias sind da extrem anfällig, andere LPS können den Sand ganz gut "abstreifen", aber auf Dauer stresst das die Tiere unnötig.

    Zur Bodengrundpflege kann ich Hajos tierische Tipps nur unterstreichen. Das Eheim-Set kenne ich noch nicht.

    Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: 2x Tunze 6105, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Balling Zeo und blaue Flaschen nach Gusto
    Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita


    Viele Grüße
    Stefan

  • Guten Abend zusammen,

    hmm, also scheint das mit den baggernden Freunden nicht ganz so einfach zu sein, will mir keine "Problemfische" ins Becken
    setzen, weder für die Fische noch für mich.
    Werde mir das wirklich nochmals überlegen mit den Valencienneas, vielleicht werden es einfach 1-2 grabende Seesterne...

    Ich will einfach so weit es geht alles "biologisch" lösen und so wenig wie möglich die Finger ins Becken tuen, deshalb
    behagt mir das Eheim Pflegeset nicht so wirklich, das Tetra Pflegeset hab ich nämlich schon :winking_face:

    Vielleicht schreibt hier noch der Ein oder Andere seine Erfahrungen?

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Hallo.
    Ich habe aus Aluprofil einen Rahmen gebaut. Dieser ist 45 cm hoch und von außen habe ich mit Klettpunkten Platten umzu gemacht. So kann man alle rundherum jederzeit abnehmen, und trotzdem ist der Schutz da. Ich habe sie so hoch, weil meine HQI auch drin hängt.
    In der ersten Nacht wollten die Wardis auch mal frische Luft schnappen. Ich hatte das Nachtlicht vergessen. Aber seit dem ist es jede Nacht an, und sie haben es nie wieder versucht. Das weiß ich sicher, denn das Becken steht im Schlafzimmer :winking_face:
    Ich habe ca 1,5-2 cm Bodengrund. Und die Grundeln halten es schön sauber.
    Ich füttere meist nur Frostfutter. Gehacktes Muschelfleisch, Artemien, Mysis und Copepoden. Aber auch Flocken gibt's mal ab und an.
    Von allem gibt es immer genug, und die Grundeln haben auch jedes mal nach dem füttern einen Runden Bauch. So wie alle anderen auch.
    Für mich sind die Wardis die tollsten Grundeln.
    LG Mona

    Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weiterlaufen :grinning_squinting_face:

  • Hallo Mona,

    In welchem Becken hältst du die Wardiis? Wenn man sie gezielt zufüttern kann und abwechslungsreich füttert, hat man gute Chancen. Die Probleme bei gesunden Tieren ( allgemein bei den meisten Baggergrundeln) fangen m.E. nach erst nach längerer Zeit an (> 1 Jahr) wenn sie ablaichen und sehr viele Reserven verbrauchen. Wie lange hast du sie denn schon und wie lange hattest du die anderen (oder habe ich das missverstanden, dass du auch vorher schon mal welche hattest?

    Wenn du einen ruhigen Besatz hast kann es gut gehen mit deinem Springschutz. 45 cm halte ich trotzdem für kein Hindernis, falls sie das Gefühl haben, Springen zu müssen. :winking_face:

    Viele Grüße
    Corinna

    LIFE IS BETTER IN FLIP FLOPS ❤️

  • Hallo Corinna.


    Ich halte die Wardis noch in einem 126l Becken. 80x40cm Grundfläche das neue Becken mit 130x80cm ist schon in der Fertigung. Sobald das dann eingelaufen ist, ziehen alle um :winking_face:
    Ich habe die Grundeln seit ca 2 Monaten, und seit 4 Wochen laichen sie auch.
    Vor einigen Jahren hatte ich ein paar, ich glaube die hatte ich etwas länger als ein Jahr. Dann musste ich wegen Trennung das Becken auflösen und verkaufen.

    Ich habe ansonsten noch 2 ocellaris Black, und ein paar Kaudernis. 4 kleine cromis sind auch an Board. Aber selbst die sind ganz ruhig..auch wenn sie das sonst nicht sind. Bis auf die Cromis laichen alle.
    Was ich füttere habe ich vorher schon geschrieben. Verschiedene frostfutter. Oder Flockenfutter ab und an. Aber ich füttere nicht gezielt. Ich schmeiß mehrmals täglich nen Klumpen rein und gut ist :winking_face:
    Alle Fische haben ständig nen gut gefüllten Bauch.

    Da die HQI den größte Teil der Fläche verdeckt, denke ich das es okay ist. Oben auf dem gestell habe ich ein Netz gespannt.
    Aber wie gesagt. Die erste Nacht wurde versucht. Aber seit dem gibts die ganze Nacht Blaue LED beleuchtung.

    LG Mona

    Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weiterlaufen :grinning_squinting_face:

  • Guten Morgen zusammen,

    gehe ich recht in der Annahme, dass das hier geschriebene und auch dein Bericht Corinna im Meerwasseraquarianer, auf alle
    Valenciennea Arten im Großen und Ganzen übertragbar ist?
    Denn alternativ könnte ich mir auch ein Pärchen Valenciennea puellaris vorstellen, aber ich denke das die Haltungs- und Pflegebedingungen
    doch sehr ähnlich wenn nicht so gar gleich sind :confused_face:

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Hallo,

    Es passt zwar nicht direkt zum eigentlichen Thema, aber es zeigt sich, dass trotz Empfehlungen der einschlägigen Literatur in die eine oder andere Richtung, es nicht
    immer klappt mit der Einschätzung einer bestimmten Art, im Vergleich zum Verhalten ihrer sonstigen Artverwandten. Ich möchte diese kleine Anekdote erzählen, weil sie auch etwas mit dem Thema „Sand“ zu
    tun hat. In Puncto „Sand“ gibt es die Gemeinsamkeit.

    In einem meiner Aquarien leben 2 Gramma melacara. Die Vorgeschichte erzähle ich jetzt nicht. Das ist ein ganz anderes Thema.. Die beiden Fische habe ich nach und nach in
    juvenilem Zustand bekommen, Heute sind sie fast ausgewachsen. Ausreichend Rückzugsgebiete hatten beide, da die gesamte Rückwand aus Riffkeramik besteht, mit all ihren Mulden und Spalten, und die darauf angewachsenen Korallen eine Vielzahl
    von Höhlen und Unterständen bereit hielten. Nun, bisher gingen sie sich aus dem Weg. Jetzt aber sind wir in der Phase der Annäherung. Dazu gehört leider auch eine Phase des Höhlenbaus, nach dem Motto: Wie richte ich eine perfekte Wohnung ein. Seit Wochen versucht das männliche Tier sämtliche auffindbaren Nischen und Mulden zu säubern. Das Weib schaut tatenlos zu. (Bei uns zu Hause ist das manchmal anders...) :O :grinning_squinting_face: Zwischen den verschiedenen Putzattacken versuchte das männliche Tier
    seine Auserkorene immer wieder in die eine oder andere frisch gereinigte Höhle zu locken. Bislang aber ohne Erfolg. Er strampelt weiter. Da nun alle Höhlen gereinigt waren, wurde der Bereich zwischen Bodengrund und Riffplatte erkundet, was nicht gerade förderlich für die Korallen in der Nachbarschaft war. Wenn er wenigstens nur an Ort und Stelle den Sand bewegt hätte! NEIN, dieser
    Fisch nimmt sich das Maul voll Sand, schwimmt in der Art einer grabenden Grundel steil nach oben bis zur Beckenmitte, und lässt das weiße Pulver auf meine auf dem Boden angesiedelten Korallen regnen. Je nach Strömungsintervall der Pumpen trifft es mehr die eine oder andere Koralle. Eine Scolymia findet das nicht so toll. LEIDER befindet sie sich direkt unter dem Hauptabwurfplatz des Fisches. Weil das so ist, finde ich mich oft mit einem Schlauch vor dem Becken ein, um Hilfestellung durch Abpusten des Gebrösels zu leisten.. Leider kann ich die Scolymia aus Platzmangel nicht versetzen. Mir bleibt nur die Hoffnung, das SIE IHN bald erhört und dann die Zeit der Reinigung vorbei ist. Kann aber auch anders kommen. :frowning_face:
    Diese Aktionen haben mich überrascht, da ich in der Vergangenheit eigene Grammas (loreto) nie so exzessiv bei der „Arbeit“ erlebt habe. Im Sandbereich schon gar nicht. Dieses kleine Beispiel soll
    zeigen, dass man hin und wieder Überraschungen erlebt, die man so nicht erwartet hätte.
    Die zweite Gemeinsamkeit, die sich auftut, ist der Tatsache geschuldet, dass man nicht nur mit Grundeln „Sandprobleme“ im Becken bekommen kann. :grinning_squinting_face:

    Gruß

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Guten Morgen zusammen,

    Danke Hajo für deine nette Geschichte, aber die trifft es genau auf den Punkt, das ist eben Biologie, da kann man nicht immer mit Lineal und
    Taschenrechner ans Werk gehen und hinten kommt das gleiche Ergebnis raus.
    Diese Säuberungsaktionen habe ich bei meinen beiden Gramma lorteto auch noch nie beobachtet, vielleicht sind die einfach was schlampiger :grinning_squinting_face:

    Danke Reinhard für deinen Hinweis, ich denke die Entscheidung ist gefallen, ich werde es mit einem Pärchen Valenciennea puellaris probieren.
    Erstens sind die nicht so heikel und zweitens bekomme ich die auch hierum, dann muß ich nicht wieder den Lebendtierexpress bemühen :smiling_face_with_sunglasses:

    Also wenn die fleißigen Helfer eingezogen sind, gibt es Bilder und Infos im Tagebuch.

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

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    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

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