Tageslichtsystem ersetzt bzw reduziert Beleuchtung

  • Hat jemand Erfahrung mit diesem System in Verbindung mit Aquarien? Ich habe das bei einem YouTube Aquarienvideo gesehen. Tageslicht wir über ein verspiegeltes Rohr bzw Rohre zum Aquarium geführt. Tageslicht müsste doch besser sein als jede Lampe oder:what:

    Kann man auf kostspielige Lichttechnik verzichten und nur eine günstigere Lichtquelle für Abend bzw Nachtlicht installieren?

    Kann man dadurch Stromkosten reduzieren?

    Ich könnte das System relativ einfach bei mir installieren.

    Vom Gefühlt müsste es im Sommer funktionieren aber was ist im Winter:what:

    Oder kombinieren und Strom sparen?

    Hier der Link zu einem Hersteller

    http://www.interferenz.de/index.php?id=63

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  • Hallo,

    die Light Tubes http://en.wikipedia.org/wiki/Light_tube werden im Süden der USA gelegentlich über Riffbecken verbaut.

    Funktionieren tut das prinzipiell schon allerdings wird das da auch immer noch zusätzlich mit ordentlich regulärer Beleuchtung unterstützt.

    In wie weit sich sowas bei der Sonne in deutschen Breitengraden lohnt oder auch nicht weiss ich nicht....

    Davon abgesehen das die Lichtfarbe alleine zum gruseln ist :winking_face:

    Gruß, Pit

  • Hallo Torben,

    lass dir doch mal ein Angebot mit Montage machen. Mich würden mal die Preise interessieren. :loudly_crying_face:

    Das ist für den Lichtbedarf im Wohnraum sicherlich eine gute Sache, aber über dem Becken... und wie würdest das Teil überhaupt einbauen, wenn eine andere Lampe über dem Becken hängt? Naja und dann ist da auch noch die Zeit von November bis März mit einem sehr tiefen Sonnenstand. Ob sich der Aufwand wirklich lohnt?

    Grüße Andreas

  • Pit: genau Kombination wird nötig sein.

    Helmut: du bist ja über die Amis immer auf den laufenden. Ich habe schon einmal gesehen da hast du auch etwas von deren Foren hier verlinkt. Bist ein global Player :thumbs_up:

    Andreas: Die Frage ist natürlich würde in meiner Abwesenheit Tageslicht ausreichend für korallenwachstum sein. Wenn man zu Hause ist kann man ja led zuschalten. Einbau ist in meinem fall kein Problem. Zusätzliches Licht in unseren Räumen ist unnötig da mehrere bodentiefe Großfenster rund um.

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  • Morgen
    da ei uns nicht so oft die Sonne scheint könnte man(n) ja rings um die tube 4 oder mehr Led Lampen anordnen!
    eventuell so was in der Art als Fertig Lampe oder div :

    http://www.shop-meeresaquaristik.de/index.php?cPath=165_693_891
    http://www.meerwassertechnik.com/product_info.p…n-spot-120.html

    de Leds sollten / könnten blau lastig sein ja hoch und runter dimm Bar

    Andreas bei den Tubs ist oben ne Art Prisma das "führt" das licht in den Tube

    Gruß
    Helmut[color=green]

    :gesalzt2:

  • Hallo Helmut,

    wie das funktioniert, ist mir klar. Ich wollte damit nur sagen, dass die Sonne in diesen Monaten keine 8h scheint und sie ist sicher auch nicht so intensiv wie im Juni, Juli oder August. Das nächste Problem wäre die Steuerung. Soll man dann die Beleuchtung jeweils eine Woche nach dem Wetterbericht programmieren und hoffen, dass dieser auch stimmt?

    In einer Gegend mit >300 Sonnentagen ist da vielleicht was möglich, aber bei uns zahlt man allein durch die Investition nur drauf.

    Mal grob gerechnet: Bei 1000,-€ Kosten für so eine Röhre, müsste diese etwa 10 Jahre lang eine 100W-Beleuchtung (10h/d) ersetzen.

    Grüße Andreas

  • Ich plane ein etwas größeres Becken und da kommen schnell je nach Hersteller 7.000 €. Ich rechne mit monatlich 120 € stromkosten nur für led. Das ist mir zu teuer. Deshalb der Gedanke zu kombinieren

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  • Ok schade
    Da bleibt nur der versuch so ne tube einbauen dann an einem trüben. Tag die lichtstarke im aquarium messen und dann dem entsprechend unterstützten mit LED Röhre

    Gruß
    Helmut[color=green]

    :gesalzt2:

  • Hallo zusammen,

    klingt hart aber wem der Strom zu teuer ist muss eben das Becken kleiner machen oder was willst du für Korallen in dem Becken halten Torben? Wenn ich mir 2013 anschaue von den Sonnenstunden hat sich da weder eine PV noch eine Tube gerechnet, das mag schon sein dass es in den Südstaaten der USA funktioniert aber doch nicht hier bei unserem Scheißwetter.

    Beleuchtung: ATI Sunpower 8x80 Watt T5,Strömung: 2x Tunze 6105, Abschäumer: RE Double Cone 180 mit RD3 speedy, Balling Zeo und blaue Flaschen nach Gusto
    Extra bavariam non est vita et si est vita non es ita


    Viele Grüße
    Stefan

  • Hi Stefan

    An den stromkosten wird es nicht scheitern. Würde jetzt aber etwas mehr investieren wenn ich auf Dauer günstiger fahre. Bei einer Pumpe sollte ja auch der Stromverbrauch entscheidet sein. Und nicht der günstigste Preis. Ich bin immer bestrebt die laufenden Kosten niedrig zu halten.

    Im Moment vermuten wir alle nur. Vielleicht kennt ja jemand jemanden der uns Fakten liefern kann.

    Sicherlich wird der Süden der USA mehr Sonnenstunden haben als wir aber selbst bei uns in Deutschland haben wir starke Abweichungen.

    Bei Pv ist bei uns 900kwp ende. An der Küste mal eben ca 1100kwp. In Bayern glaube ich auch um die 1100kwp.

    Aber was bedeutet das alles für ein Aquarium:what:

    Ich habe bei der Anfrage auch nach Erfahrungen mit Aquarien gefragt. Mal sehen ob da etwas Info kommt. Vielleicht haben die auch Richtwerte in Lux. Schätze da gibt es hier jemanden der da was mit anfangen kann.


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    Einmal editiert, zuletzt von Torben (10. Februar 2014 um 17:33)

  • Hallo Andreas. Die Röhren sind 530 mm da könnte ich in der Mitte des Aquariums der lange nach ein paar platzieren. Ich will zwischen 1.3 bis 1.6m Tiefe (wird gerade mit meiner Frau verhandelt) dann hätte ich neben den Röhren noch 40 bis 55cm auf jeder Seite für LED

    Grüße Torben

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  • Hey Torben,

    ich habe mal im MW Aquarianer oder der Koralle ein Bericht gelesen.
    Der hat sein Becken mit Sonnenlicht beleuchtet, zustätzlich aber noch HQI Beleuchtung.

    Er kam zu dem Schluss, dass es keine Kosten spart. Im Gegenteil es war nicht einfach das System stabil zu halten.

    Ich schau mal ob ich den Bericht finde.


    David

    1600/700/600, RE DC 200 RD3, 8x80W, Balling, Sangokai, Vliesfilter DIY

    Einmal editiert, zuletzt von corvatsch (10. Februar 2014 um 19:22)

  • Hallo David

    Das hört sich sehr interessant an. Auch woran noch gar nicht gedacht wurde. Ist es überhaupt richtig mit Sonnenlicht zu arbeiten. welche Nachteile könnten entstehen.

    Gruß

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  • Hi

    das zuletzt verlinkte Becken steht in Texas, mit unserem Sonnenlicht also nicht zu vergleichen. :loudly_crying_face:

    Gruß Ewald

    _______________________________________________________________________________________________________________________________

    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Tja die frage ist immer noch kann man dadurch sparen oder nicht? Vielleicht kann man dadurch in texas 50% Energie sparen und hier nur 25% wenn man die led automatisch dazu schaltet wenn geforderte lux Werte nicht eingehalten werden?

    Gesendet von meinem GT-I9505 mit Tapatalk

  • hallo
    wie ist das eigentlich, wird das lich mit solatubes nur umgelenkt oder auch konzentriert. denn wenn konzentriert, dann könnte die wäremeentwicklung auch eine frage sein!
    gruss

  • Hallo Torben,

    woher stammt die Angabe 900kwp, bzw. 1100kwp?

    Ich habe 30 PV-Module auf dem Dach, vom dem Jedes max. 245 W produzieren kann. Damit hat die Anlage 7,35 kWp als max., theoretische, Leistung. Da mein Haus es nicht anders erlaubt, habe ich 15 Module in östlicher und 15 Module in westlicher Richtung montiert. Die Dachneigung beträgt 30°. Ohne auch nur eine Fläche in optimaler Südausrichtung zu haben, produziere ich damit im Jahr ca. 6000 kWh. Davon verbrauche ich gute 40% selbst, der Rest wird eingespeißt und verkauft. Hätte ich z.B. einen noch höheren Verbrauch tagsüber, z.B. durch ein sehr großes Meerwasser-Aquarium, könnte mein Eigenverbrauch auch noch größer sein.

    Selbst im März habe ich schon morgens um 9 Uhr bis zu 3000 W auf dem Dach, wenn die Sonne scheint. Das ist schon viel öfter als man denkt und am Ende des Monats hat man gute 400 kWh produziert. Ein Monat später sind es schon über 700 kWh und Juni/Juli sind dann schon 900-1000 kWh auf dem Tacho. An Spitzentagen produziert die Anlage fast 50 kWh.

    Ich denke schon, daß so eine PV-Anlage, sich sehr positiv auswirkt, besonders wenn man einen hohen Eigenverbrauch hat.

    Mein Häuschen steht im nicht so sonnenverwöhnten Norden, was heißen soll, daß es auch noch besser geht. Wenn man dann noch die Möglichkeit hat, mehr Richtung Süden auszurichten, wird das Ergebnis noch besser. :smiling_face:

    Bei der derzeitigen Verzinsung von egal was, ist meiner Meinung nach eine PV-Anlage eine gute Investition, wenn man viel Strom selbst verbraucht.

    Gruß Axel

    Immer schön locker bleiben!

  • Hallo Alex
    Fur die schlechte Ausrichtung gar nicht so schlecht.
    6000kw/h : 7,35 kw = 816 kwp im Jahr.

    Es hängt von den Stromkosten ab ob es lohnend ist selbst zu verbrauchen.

    Gruß


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    Einmal editiert, zuletzt von Torben (13. Februar 2014 um 21:52)

  • Schon richtig, Deine Angaben waren auch nicht falsch, aber man kann mit der Zahl als Leser so schlecht etwas anfangen.

    Letztendlich möchte man doch wissen, wieviel kWh man selbst produzieren kann, um es mit dem Verbrauch zu vergleichen.

    Wenn ich wüßte, daß mir so eine Anlage 6000 kWh im Jahr bringt und mein Jahresverbrauch bei 6000 kWh liegt, gibt mir das doch ein gutes Gefühl, wenn ich an die Stromrechnung denke. :smiling_face:

    Ich würde auch 70 Module auf mein Dach bekommen und hätte dann ca. 14000 kWh im Jahr. Wäre nur um einiges teurer. :grinning_squinting_face:

    Wenn aber einer z.B. 30.000,-€ schlechtverzinst herumliegen hat, könnte man so eine Anlage schon wuppen. :grinning_face_with_smiling_eyes:


    Bei steigenden Strompreisen und fallenden Einspeisevergütungen, lohnt sich eigentlich nur der möglichst hohe Eigenverbrauch. Daher macht es wenig Sinn, jetzt eine überdimensionierte Anlage zu bauen. Je optimaler sie zum Eigenverbrauch paßt, je optimaler ist auch die Investition. Es lohnt sich auch seinen Verbrauch zu steuern. Kochen, Backen, Waschmaschine, Wäschetrockner und alles was Strom frißt, möglichst in die Stunden legen, wo noch Sonne auf's Dach scheint. :smiling_face:


    Gruß Axel

    Immer schön locker bleiben!

    Einmal editiert, zuletzt von Walhai (13. Februar 2014 um 22:32)

  • Hallo Torben,

    ich kann Tageslichtsysteme nur theoretisch beurteilen,
    da ich noch keines betrieben oder gesehen habe.

    Ich befürchte aber, dass solche Systeme großen Einschränkungen
    unterliegen. Abhängigkeit vom Wetter, kaum Modifikationsmöglichkeiten
    und nicht zuletzt ist Sonnenlicht nicht jedermanns Geschmack,
    da sich mit Kunstlicht wesentlich spektakulärere Farbeffekte erzeugen lassen.

    Daher sehe ich die Zukunft eher in der Kombination PV/LED.

    Gruß Armin

  • Hallo Reinhard,
    man muß nicht unbedingt etwas von mir hören, ich lese eben einfach mehr...

    Aktuell gebe ich nach 10 Jahren Standzeit das 'Sonnenlicht'-Becken auf.
    Zu
    Beginn war ich auch wie einige andere hier vom Gedanken beseelt, die
    Sonne zu Hilfe zu nehmen; vor allem, das ich als Dachhaut über den Aquarien doppelte Folie
    aus EVA habe, welche zu 98% alle UV-Anteile durchlässt; Glas ist da
    die schlechtere Alternative, da UV-B und UV-C ausgeblendet werden und
    lediglich UV-A das Glas passiert.
    Im Sommer 2003 wurde das Aquarium gebaut (war ein Super-Sonnen-Sommer) und ich war überzeugt, dass mein Plan nicht verkehrt war.
    Es
    war natürlich ernüchternd, wenige cm unter Wasseroberfläche bei vollem
    Sonnenlichteintrag 20% geringere PAR-Werte zu messen, als in den Tropen
    an einem bedeckten Tag.
    Im Herbst
    reichten mir die installierten 6x400Watt mit 12x9W L67 bei 6m²
    Wasserfläche gerade so aus, um die 90cm Wasserstand zu beleuchten.
    Sommer
    2004 (war nicht besonders sonnig) rüstete ich schon auf 10x 400Watt auf
    und im Herbst nochmals 12x80Watt und 10x54Watt, später nochmals
    3x250Watt.
    Mit dem Leuchtenhimmel wurde die Sonne eigentlich von oben
    schon fast ausgesperrt. Dafür war es bei Sonnenschein um das Becken
    herum hell, so dass man vom Inhalt,- trotz HQI beleuchtet-, dachte, das
    die Beleuchtung überhaupt nicht an ist.

    Neben den jahreszeitlich
    schwankenden Lichtintensitäten bereiteten mir die einfach nicht in den
    Griff zu bekommenden schwankenden Wassertemperaturen die größeren
    Probleme.
    Was im Sommer an Korallen wuchs, degenerierte im
    Winterhalbjahr wieder. Was im Sommer gekühlt werden mußte, mußte im
    Winter zugeheizt werden.
    Das Becken mit 5000 Liter Netto-
    Wasservolumen und 1200 Liter Filter hat an Licht 6,2kw /Std. sowie 3,5kw
    /Std. Pumpenleistung, macht am Tag bei 9 Stunden Beleuchtung knappe 60kw, sowie
    84kw bei 24 Stunden für die Pumpen; im Winter kommen bei 20 Grad
    Raumtemperatur nochmals 3kw /Std Heizung dazu, sind 72kw am Tag.
    Hochrechnen kann sich das jeder selbst.

    LED werden immer besser, -als Alternative kommen sie für mich an tieferen und größeren Becken ausser als Zusatzbeleuchtung noch immer nicht in Frage.
    Sola tubes als Tageslichtsysteme machen hell, haben aber Grund der verwendeten Gläser ein wenig brauchbares Lichtspektrum.
    Sonnenlicht pur ist gut und schön, wenn es in einen Weiher scheint; das ist meine Erfahrung.

    Gruß
    Stefan

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (14. Februar 2014 um 00:46)

  • Hallo Torben,

    das mit dem Sonnenlichtsystem finde ich eine interessante Sache, allerdings benötigt man dafür Sonne. Am Äquator ist die Sonneneinstrahlung z.B. so stark, dass man trotz bwölktem Himmel ohne Sonnenbrille kaum auskommt. Was ich damit sagen will, ist, dass in Südlichen Gebieten die Lichtstärke die von der Sonne kommt, dort durchaus stärker bei bewölktem Himmel sein kann, als in Deutschland bei Wolkenfreiem Himmel und Sonnenschein.

    Ich denke daher nicht, dass es bei uns in DE erfolgreich nutzbar ist. Auch Solaranlagen machen in DE streng genommen keinen Sinn, außer vielleicht im äußersten Süden Deutschlands. Nur weil jeder zweite sein Dach mit Solarkollektoren zupflasterte, heißt nicht, dass es sinnvoll war, sondern weil die eigentliche Unwirtschaftlichkeit davon durch Staatliche Zuschüsse aufgefangen wurde.

    Wenn Dir heute bereits 120 EUR für Strom für die LED-Beleuchtung teuer erscheinen, möchte ich daran erinnern, dass wir jetzt einen Strompreis von ca. 30 ct/kWh haben. Da nicht davon auszugehen ist, dass unsere Regierung die Energiewende platzen lassen und alles rückgängig machen wird, können wir davon ausgehen, dass der Strom in 5-10 Jahren vermutlich an der 50 ct/kWh-Marke kratzen wird und auch danach sich weiter nach oben entwickeln wird. Wer weiß vielleicht werden wir noch einen Strompreis von über 1 EUR / kWh erleben? Wenn man bedenkt, dass im Jahr 2008 der Strompreis noch bei 17 ct/kWh lag und wir jetzt bereits bei 30 ct/kWh sind, kann man das Ende der Preisspirale nicht wirklich absehen.

    Du solltest Dein Aquarium so planen, dass Du auch in 10 Jahren noch den Strom dafür bezahlen kannst. Die Korallen und Fische haben meist eine höhere Lebenserwartung als nur dieser kurze Zeitraum. Dann sollten nicht die Tiere die Leidtragenden davon sein, wenn der Halter sich den Strom nicht mehr leisten kann. Das meine ich nicht persönlich auf Dich bezogen, sondern bezogen auf alle Halter von Tieren.

    Zunehmend sehe ich sogar in Fachgeschäften, wie die Beleuchtungszeit der Aquarien dort immer weiter wegen den steigenden Stromkosten verkürzt wird. Vor 5 Jahren wurde beispielsweise noch durchgehend bis Geschäftsschluss voll beleuchtet. Heute wird bereits auf reine Blau-beleuchtung (Schlafengehens-Beleuchtung) ab 17 Uhr umgeschaltet.

  • @ Armin: Danke dass du so schnell geantwortet hast

    @ Stefan C: Danke für die ausführliche Stellungnahme. Es wird allerdings kein Glas verwendet sondern spezieller Kunststoff. Könntest du gar keine kosten sparen da die Investition zu hoch war? Ich hätte vermutet dass du tagsüber in Abwesenheit nur mit Sonnenlicht ausgekommen wärst?


    Hallo Freeman

    Du hast da etwas falsch verstanden. Ich versuche immer Kosten zu sparen und würde dafür auch mehr investieren wenn es wirtschaftlich ist.

    Grüße

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  • @ Stefan C: Danke für die ausführliche Stellungnahme. Es wird allerdings kein Glas verwendet sondern spezieller Kunststoff. Könntest du gar keine kosten sparen da die Investition zu hoch war? Ich hätte vermutet dass du tagsüber in Abwesenheit nur mit Sonnenlicht ausgekommen wärst?

    Hallo,

    was ist bitte 'spezieller Kunststoff'. Da gibt es eigentlich nur 2 Varianten zur Dachhauteignung. Neben EVA-Folie gibt es mit ähnlichen Eigenschaften nur noch PMMA (Plexiglas), hier aber nur in klar durchscheinender Form. Ist die Ausführung in Doppelsteg, hat man zwar den Vorteil der Wärmedämmung, aber die Durchlässigkeit der spektralen Lichtanteile nimmt ähnlich denen von Klarglas ab. Der Treibhauseffekt ist die Folge.

    Mir ging es nie darum, Kosten zu sparen, sonst hätte ich schon lange die Stecker gezogen. Es stehen ja noch einige andere Becken in dem umbauten Raum. Nur an den erheblichen Mehraufwand an Kosten (Technik und Strom), um das bischen Natürlichkeit zu erhalten, hatte ich ich im Vorfeld nicht gedacht.
    Ich hatte den Beleuchtungshimmel sogar vollflächig verschiebbar über dem großen Becken angebracht, um möglichst vollständig die Sonne zu nutzen; Irgendwann wurde mir die Hampelei mit der Verschieberei aber auch zu dumm und auch den Gedanken einer Automatisierung liess ich dann fallen.
    Und ehrlich: ein sonnendurchflutetes (die wenigen Tage im Jahr im Hochsommer) Becken ist absolut unansehnlich, der Aufheizeffekt des Wassers ist je nach Beckenvolumen und Glasflächen der Aquariumsstehwände nicht zu verachten , sowie die Verdunstung und Kondensation überproportional hoch. Ich habe Grund dessen in 10 Jahren 3x die gesamte Beleuchtungtechnik wechseln müssen. Sicher wäre eine Raumentfeuchtung in Betracht zu ziehen gewesen,- nur der Strombedarf für den Betrieb einer Anlage, die 200Ltr./Tag Verdunstungsrate aller Becken auffangen soll-, auch nicht mehr zu begründen.
    Noch ein Erlebnis, das in freier Natur sicher spektakulär, aber im naturnahen Aquarium unverträglich ist: ich durfte 2x das Massenablaichen meiner Korallen erleben, mit Folge der Überproduktion des Abschäumers und Wiedereintrag des wochenlang gesammelten Absorbates ins Becken. Es zog jedesmal herbe Verluste nach sich.
    @Reinhard,
    ich höre ja nicht auf :grinning_face_with_smiling_eyes: ; wenn es so läuft wie ich plane, wird vergrössert; d.h. ich fasse den Inhalt aller Becken aus der 'Freilufthaltung' zusammen. Das bin ich auch den Fischen schuldig. Viele hatte ich ja nie, aber die meisten habe ich nun doch schon bis zu 15 Jahren. Dem zur folge sind manche auch Grund ihrer Größe reif für ein größeres Zuhause.
    Aber diesmal bestimme ich, wann die Sonne scheint und wie warm das Wasser wird; von daher bleibt es von oben dunkel.

    Servus
    Stefan

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