Supergau

  • Hallo, Frank,

    die Lösung über eine günstige IP-Kamera gefällt mir. Wir haben nämlich auch noch kein Warnsytem am Aquarium. Das wird aber höchste Zeit bei allem, was ich hier so lesen :frowning_face:

    Gibt es spezielle Anforderungen an die Internetverbindung, an der die Logilink hängt, also an den Uplink? Bei uns ist nämlich bei 256k Schluss... Kannst du die Bilder (Stream mit 30fps, richtig?) flüssig sehen? Von dem Modell gibt es ja auch eine Variante mit WLan, das wäre natürlich noch mal eleganter, wenn auch 10,- teurer.

    Danke und viele Grüße,
    Christiane

  • Hallo,

    ich habe für solche Fälle mir diese USV gekauft. Habe sie gebraucht erstanden und nach dem auspacken gleich mal die Tunze 6025 angeschlosen da lief Sie knapp über eine Stunde. Wenn die USV voll aufgeladen ist wirds wohl noch länger gehn. Und selbst wenn es am Ende nicht ganz 2 Stunden werden sind es imho 2 Stunden mehr Zeit für mich zu reagieren und mehr Zeit bis das Becken kippt.

    Gruß
    André

  • Zitat

    Original von nopa86
    Hallo,

    ich habe für solche Fälle mir diese USV gekauft. Habe sie gebraucht erstanden und nach dem auspacken gleich mal die Tunze 6025 angeschlosen da lief Sie knapp über eine Stunde. Wenn die USV voll aufgeladen ist wirds wohl noch länger gehn. Und selbst wenn es am Ende nicht ganz 2 Stunden werden sind es imho 2 Stunden mehr Zeit für mich zu reagieren und mehr Zeit bis das Becken kippt.

    Gruß
    André

    Genau die hatte ich auch, lief aber nur 30 Min mit 21W Pumpe.

    Gruß
    Christian

  • Nun...

    USV ist nicht gleich USV, und 750VA sind nicht gleich 750VA. Wichtiger sind Angaben in Ah.

    Auch wir haben im Büro an einigen Rechnern/Servern eine USV. Auch die hat 750VA. Komischer Weise bringt die aber fast 60kg auf die Waage.

    Es ist durchaus möglich eine Leistung von 50W über 24h mit einer USV bereitzustellen. Dann liegt man aber in einer Preisklasse ab 800€. Zudem muss man sich alle 3-5 Jahre neue Akkus kaufen und sollte die USV min. 1x im Monat bis auf 10% Restkapazität endladen.

    Ich denke mal das es mehr Sinn macht im Falle eines Falles informiert zu werden.

    Grüsse
    Maren und Matthias

  • Zitat

    Original von Azalee
    die Lösung über eine günstige IP-Kamera gefällt mir.


    Mir nicht so. Erfahrungsgemäß guckt man da kaum mal rein. Man müsste aber alle paar Stunden gucken, um wirklich was zu verhindern. Auch nachts und auf der Arbeit. Und was macht man, wenn der Strom mal ein paar Stunden ausfällt? Kann ja passieren, z.B. bei Sturm oder einem Schaden durch Bauarbeiten.

    Die Tunze Lösung mit der Autobatterie erscheint mir bislang die beste Lösung zu sein. Alle anderen Lösungen haben Nachteile:

    IP-Kamera: muss zu oft kontrolliert werden, hilft nicht bei einem längeren Stromausfall.
    Handy-Alarm: hilft nicht bei längerem Stromausfall.
    USV: hilft nur bei kurzen Ausfällen.

    Bei Ebay gibt es LKW Batterien mit 200Ah für ca. 150 Euro. Wenn ich für die Strömung 100W rechne, müsste ich bei 12V auf einen Strom von ca. 8A kommen. Eine 200Ah Batterie würde also im theoretischen Idealfall 24h lang reichen. Selbst, wenn es real nur die Hälfte ist, würde es noch reichen. Ich bin allerdings kein Elektrotechniker, evtl. ist die Rechnung auch falsch.

    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von christian_05

    Genau die hatte ich auch, lief aber nur 30 Min mit 21W Pumpe.

    Gruß
    Christian

    Hallo,

    naja die 6025 braucht aber auch nur 6 Watt daher wahrscheinlich der unterschied. Weis nicht ob man das so rechnen kann aber bei einer 3,5 fach niedrigeren Stromaufnahme müsste ja auch die USV mit der Tunze 3,5 mal länger laufen was ja dann 105 Minuten sind :yidee Naja ich Probiers mal aus. Und wie gesagt am Ende kann eine Stunde über Leben und Tod entscheiden.

    Gruß
    André

  • Zitat

    Original von Der_Stevie


    Mir nicht so. Erfahrungsgemäß guckt man da kaum mal rein. Man müsste aber alle paar Stunden gucken, um wirklich was zu verhindern. Auch nachts und auf der Arbeit. Und was macht man, wenn der Strom mal ein paar Stunden ausfällt? Kann ja passieren, z.B. bei Sturm oder einem Schaden durch Bauarbeiten.

    Klar kann die Kamera da nichts machen, aber ich denke weniger an die Gefahr von ein paar Stunden ohne Strom (werktags ist unser Becken eigentlich nie länger als 5-7 Stunden alleine), sondern eher an Wochenenden, die wir bei unseren Eltern verbringen, Urlaube, in denen meine Mutter nur alle 3 Tage nach dem Becken schauen kann etc.

    Optimal wäre sicher eine Kombilösung.

    Viele Grüße,
    Christiane

  • hallo,

    habe im tv gesehen, dass es sitter für terrarien gibt. diese schauen 2 tgl. nach. warum dann auch nicht für meerwasserbecken?

    mfg

  • Hi, es gibt auch Sitter für Aquarien, diese müssen allerdings das System kennen und Ahnung von der Materie haben. Ich habe in Köln so einen, allerdings haben die natürlich ihren Preis. Das ist nicht billig aber mit Sicherheit die allerbeste Lösung für den Urlaub.

    Einen Stromausfall von 7 Stunden in der Nacht deckt das aber auch nicht ab. Im Aquarium MUSS ja dauernd Stom vorhanden sein, im Terarium geht es vieleicht mal ne Stunde ohne da hier die Temperatur das Ausschlaggebende ist.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

  • Hallo Christiane,

    und was wenn Du morgens nachschaust und 5 Minuten später ist der Strom weg? Oder morgens nach dem Zuschließen der Wohnungstür, wenn man gerade mit dem Auto losfährt? Nach 5-7 Stunden kann ja schon alles zu spät sein.
    Genauso ungeeignet finde ich die Lösung mit der automatischen Benachrichtigung. Es kann halt nicht jeder auf der Arbeit den Hammer fallen lassen und nach Hause fahren. Ich glaub auch mein Chef würde mir 'nen Vogel zeigen, wenn ich sage ich müsste wegen einem Aquarium dringend nach Hause. Die meisten Freunde müssen wahrscheinlich auch tagsüber arbeiten. Und das die nette Oma von gegenüber dann mal eben den Generator auf den Balkon stellt und der dann den Rest des Tages vor sich hin knattert glaub ich auch nicht.

    Sicher ist es nicht verkehrt ein Blick auf das AQ, auch wenn nur mit schwacher Auflösung, werfen zu können. Aber eher um dem netten Rentner von nebenan genaue Anweisungen zu geben, was er machen soll, wenn zum Beispiel der Abschäumer ständig überläuft oder eine Pumpe Luft zieht.

    Aber in Anbetracht der vergangenen massiven Stromausfälle im Münsterland sollte man Vorkehrungen treffen, das Becken auch mal über 24h+ in Bewegung zu halten. In so einem Fall würden dann wohl auch die besten Freunde erstmal dafür sorgen, dass es bei ihnen zu Hause wieder Licht gibt und es warm bleibt.

    Sorry, wenn das vielleicht dem ein oder anderen hier nicht passt, aber in meinen Augen sind die Kamera bzw. die Warn-SMS eher Spielerei bei einem Hobby, bei dem es scheinbar mittlerweile mehr darum geht, teure High-End-Technik einzusetzten statt um Effektivität. Sicher sind die regelbaren Pumpen nicht billig, aber sie können mit einfachen Mitteln (z.B. Safety Connector oder Eigenbau und Auto- oder Motorradbatterie) aktiv zur Sicherheit beitragen. Was hab ich davon, wenn ich weiß, dass der Strom weg ist und alle Pumpen stehen. Spätestens in der Nacht werden sich die Nachbarn schon beschweren, wenn die wegen dem geknatter vom Notstromaggregat nicht schlafen können.

    Gruß
    Christian

  • Christian, so sehe ich das auch. Was macht man denn, wenn man per SMS, Kamera oder was auch immer über einen Stromausfall informiert wurde? Man fährt nach Hause. Und dann? Von Hand rühren? Ohne Strom kann man nichts machen.

    Von daher überzeugt bislang nur die dicke Autobatterie. Ich muss jetzt nur noch bei Tunze anfragen, mit welchen Pumpen dieser Safety Connector kompatibel ist. Wenn der mit den 6055 und 6100 funktioniert, werde ich das so machen.

    Gruß
    Stefan

  • Liebe Freunde!

    Zitat

    und was wenn Du morgens nachschaust und 5 Minuten später ist der Strom weg? Oder morgens nach dem Zuschließen der Wohnungstür, wenn man gerade mit dem Auto losfährt? Nach 5-7 Stunden kann ja schon alles zu spät sein.

    Ich will ja weder hetzen noch neunmalklug erscheinen. Aber obiger Satz bringt es auf den Punkt! Man kann sich noch so viele technische Absicherungen und Spielereien einfallen lassen und sie sich auch leisten ... durch nichts wird das Ganze wirklich sicherer und kann uns letztlich verlässlich vor einem "Super-GAU" bewahren. Wenn nicht -

    Ja, vielleicht kann sich der/die eine oder andere doch entschließen, ein biologisch funktionierendes und nicht nur von technikstrotzenden Apparaturen abhängiges Aquarium zu pflegen. Und ja - da sind dann etwas weniger Tiere drin, da wuselt es nicht so herum, wenn man hineinschaut etc. etc. ... Aber einem solchen Aquarium machen einige Stunden (oder sogar ein Tag) ohne Strom nichts aus.

    Schade, dass von dieser Alternative hier bis jetzt nicht die Rede war.

    Lieben Gruß

    Harold

    Vivaristik seit 1968 - und ich lerne immer noch dazu.

  • Zitat

    Original von Harold Weiss
    Ja, vielleicht kann sich der/die eine oder andere doch entschließen, ein biologisch funktionierendes und nicht nur von technikstrotzenden Apparaturen abhängiges Aquarium zu pflegen. Und ja - da sind dann etwas weniger Tiere drin, da wuselt es nicht so herum, wenn man hineinschaut etc. etc. ... Aber einem solchen Aquarium machen einige Stunden (oder sogar ein Tag) ohne Strom nichts aus.

    Schade, dass von dieser Alternative hier bis jetzt nicht die Rede war.


    Franks Aqaurium gehörte in diese Kategorie und hat trotzdem nur ein paar Stunden überlebt.

    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von Harold Weiss
    Ja, vielleicht kann sich der/die eine oder andere doch entschließen, ein biologisch funktionierendes und nicht nur von technikstrotzenden Apparaturen abhängiges Aquarium zu pflegen. Und ja - da sind dann etwas weniger Tiere drin, da wuselt es nicht so herum, wenn man hineinschaut etc. etc. ... Aber einem solchen Aquarium machen einige Stunden (oder sogar ein Tag) ohne Strom nichts aus.

    Schade, dass von dieser Alternative hier bis jetzt nicht die Rede war.

    Tja, mein großes Nadelbecken strotzte nur so vor Leben, es gab verschiedene Caulerpaarten, Gorgonien und Weichkorallen - mit 4 Fischen auch mit Sicherheit nicht überbesetzt. Und trotzdem bin ich praktisch im letzten Moment gekommen, die Fische lagen schon auf dem Boden und japsten nach Luft...

  • Hi Lars :smiling_face:

    kein Jaubert mehr, aber nur weil es zu viel Raum im Becken wegnahm und man auch besonders auf die Sauerstoffversorgung der Fische achten musste..
    2005 mmh das muss die Geschichte gewesen sein, wo alle Fische starben (lag im nachhinein wohl an dem Frostfutter was ich verfüttert habe). Bisher gabs aber noch nie ein Korallensterben.


    Hallo Christiane,

    oh keine Ahnung.. richtig flüssig sind die eh nicht eher hackelig (pro sek ein Bild). Es reicht aber um die Fische schwimmen, Korallen sich bewegen,.. ein richtiges fließendes Bild hat aber auch die bessere Axis nicht.
    Die WLan Version habe ich auch hier, aber noch nicht ausprobiert.


    Und and die ganzen Kritiker :grinning_squinting_face:
    Kamera, SMS/Alarmbenachrichtigung, USV, Akku,.. sind natürlich nur Möglichkeiten, die man der eigenen Situation anpassen muss! Jemand, der nur zuHause hockt und nie das Haus verlässt braucht sowas natürlich alles nicht. Ansonsten ist es halt ne Überlegung, wie Wahrscheinlich das ist, daß der Strom gerade während ner Zeit ausfällt (weil Sicherung raus, FI, allg. Stromausfall) wenn man nicht zu Hause ist..

    Ne Kamera allein kann natürlich nur begrenzt helfen, da Sie ja niemanden warnt. Ich finde es aber sehr beruhigend zu jeder Zeit mal nen Blick auf mein Aqua werfen zu können. Oder an warmen Tagen auch mal übers Netz die Temp im Aqua in der Nähe von Frankfurt checken zu können.
    Die Alarmanlage ist für mich jedoch extrem sinnvoll!! Bin wie gesagt an Wochenden meist in NRW und auch während meiner Urlaube nicht am Becken. Gerade während dieser Urlaubszeit wird die Nummer eines Bekannten mit Schlüssel eingegeben, der bei Alarm nach dem Aqua sehen kann.
    Ich selber habe das Glück nahezu zu jeder Zeit auch während der Arbeitszeit bei nem Alarm nachsehen gehen zu können. Mein Chef hat selber ein MW-Becken und der würde sicher für mich auch gehen :grinning_squinting_face:
    Und auch wenn mal ein Stormausfall hier sein sollte während ich in NRW bin, so bin ich in knapp 2 Stunden am Becken..
    Nochmal gebe ich mir so einen Gau auf jeden Fall nicht. Wenn man nur die Kosten - vom ideelen Wert ganz zu schweigen - zusammenrechnet, so spielen die Kosten für die Alarmtechnik keine Rolle. Und ich kann jetzt auch wieder mit gutem Gefühl meine Aquas für längere Zeit alleine lassen..


    Noch ne Zusatzinfo zu dem Gau: Der Strom ist bei mir morgens früh ausgefallen also zu ner Zeit wo das Sauerstofflevel von sich an her am niedrigsten ist. Das hat die Situation natürlich noch verschlimmert..

    Viele Grüße
    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von FrankE (1. Oktober 2008 um 20:20)

  • Hallo Frank,

    Zitat

    Original von FrankE
    ...Und auch wenn mal ein Stormausfall hier sein sollte während ich in NRW bin, so bin ich in knapp 2 Stunden am Becken...

    genau darum geht es doch. Du erfährst von dem Stromausfall per Handy oder Kamera und bist in 2 Stunden am Becken. Und dann?
    Du brauchst eine alternative Stromversorgung, sonst kannst Du, wie Stefan schon schrieb, von Hand rühren. Nur eine rausgeflogene Sicherung zu melden, um die dann wieder rein zu machen, ist doch wieder nur die halbe Miete. Und die neuen Pumpen machen es einem doch nun wirklich einfach.

    Allerdings muss ich zugeben, so eine Kamera würde mich auch reizen, aber nur als Zusatz.

    Gruß
    Christian

  • Ja was dann, dann schmeist er sein Notstrohmaggregat an und gut isses. Und wenn er keins hat mietet oder kauft er sich eins im Baumarkt.

    Gruß René

  • Hallo Christian,

    wenn ich weiß, daß ein Stromausfall vorliegt dann ergreife ich halt die notwendigen Maßnahmen.
    Hatte bis jetzt nur zwei Stromausfälle. Einmal nen Kurzschluß am Stecker einer Eheimpumpe (war verkokelt und steckte in so ner billigen Baumarkt Dreiersteckdose), der die Sicherung immer rausgeschmissen hat und beim letzten Mal den FI (ist ne Mietswhg). Sowas kann man dann vor Ort gut beheben. Nen richtigen längerandauernden Stromausfall habe ich bisher noch nicht erlebt.

    Hab auch schon im ersten Beitrag geschrieben (unter 3), daß meine nächste Anschaffung noch eine Tunze Safety Connector mit Autobatterie sein wird. Als unbedingt notwendig seh ich das Teil aber auch nicht an, denn wenn der Strom erst Mal nur kurze Zeit weg ist, dann nehm ich mir nen Eimer und schütte Wasser im Schwall wiederholt ins Becken. Das kann man natürlich nicht ewig machen, aber erst Mal wieder einen sauerstoffreichen Zustand erreichen.
    Wenns abzusehen wär, daß der Stromausfall noch länger dauert dann gibts immer noch batteriebetriebene Membranpumpen (Aqua, Angler) oder wie Helge sagt ein kleines Notstromaggregat, welche man auf die Schnelle kaufen kann.

    Viele Grüße
    Frank

  • Hi alle,
    ich habe ein mehrstufiges Konzept.

    Kern ist eine USV, an der alle wichtigen Geräte angeschlossen sind :

    Abschäumer, Abschäumerpumpe, Förderpumpe, Nachtlicht, eine kleine Strömungspumpe.

    Diese Teile sind jeweils nach der USV über eine eigene Sicherung abgesichert, wenn ein Gerät "stirbt", ist die Wahlscheinlichkeit hoch, dass nur die eine Sicherung "fliegt". Die Sicherung ist je Gerät "richtig ausgelegt", hat also nur 1 A.

    Alles ist nach der USV ganz bewust nicht über einen FI abgesichert ... hier ist mir das Risiko des FI's zu groß.

    Um elektrische Sicherheit zu bekommen, müsste man noch einen Trenntrafo dazwischenschalten, dann wären die 220V Potentialfrei, das wäre eine noch bessere Sicherheit als der Fi. Das habe ich jedoch nicht.

    Die USV hat eine Zusatzbatterie, ich kann damit alles 24h "am laufen halten".

    Schönen Gruß

    Konrasd

  • Ich habe von Tunze inzwischen folgende Infos bekommen:

    - die 6055 ist mit dem SC kompatibel. Nach den kleinen Nanos hatte ich nicht gefragt.
    - die 6100 ist nicht kompatibel.
    - von den neueren, großen Streams sind die 6105, 6205 und 6305 kompatibel.
    - man braucht einen SC pro Pumpe
    - eine 6055 kann man auf 100% mit etwa 0,6A rechnen. Mit einer voll geladenen 100Ah Autobatterie ergibt sich damit eine theoretische Überbrückungszeit von ca. 150 Stunden.

    Ich werde also erst mal meine beiden 6055er mit je einem SC ausstatten. Selbst, wenn sich dadurch nur 50 Stunden ergeben sollten, wäre das dicke genug. Die Frage ist nur, ob die beiden kleinen 6055er mein 1050l Becken wirklich vor de Kollaps retten würden...

    Gruß
    Stefan

  • Hallo zusammmen,

    eine Ursache für Massensterben aller Lebewesen, kann auch ein Stromschlag sein.

    Mein Vater hat durch einen defekten Heizstab (war eigentlich komplett tauchbar), trotz FI-Schutzschaltung über Nacht sämtliche Fische verloren, einem Freund von ihm passierte es einige Tage später auch! Es war zwar ein Süßwasserbecken, aber im Salzwasser altert das Material um einiges mehr!

    Als ich das gehört habe, habe ich erst mal meine Heizer geprüft, ob sie noch alle ordnungsgemäß angebracht waren. Wenn alles im Becken stirbt...das tut weh!

    Gruß
    Mario

    2 Mal editiert, zuletzt von alupo_de (3. Oktober 2008 um 18:43)

  • Zitat

    Original von Der_Stevie
    Ich überlege, mir für die wichtigsten Systeme eine USV anzuschaffen. Größere Geräte überbrücken 2000W 8 Minuten lang. Für die Beleuchtung reicht das sicher nicht lange. Aber 50W Strömung ließen sich rechnerisch damit 5 Stunden lang überbrücken.

    Hi,
    ich habe mir so eine angeschafft. Die Komponenten sind . Eine 75AH Solarbatterie, 1 Sinuswechselrichter für 150 Watt. Eine Ladegerät und einen Umschalter. Daran ist der Abschäumer und eine Strömungspumpe angeschaltet. Ca 40 Watt .Nach einem Stromausfall schaltet der Umschalter sofort auf die Battierie um. Die hält in dieser Konstellation ca 23 Std. Mit einer kleineren Batterie natürlich kürzer.Licht geht damit natürlich nicht. Das verschmerzen aber bestimmt alle.
    Ich meine wichtig ist , dass der Abschäumer und die Förderpumpe vom TB Weiterläuft, in meinem Falle so ein Tunze-Abschäumer und eine Stream.
    > Eine echte USV so wie für PCs ist nicht ideal. Erstens sind die Batterien zuschwach. 2. Laufen die eventuell immer über die Batterie. ist ja bei einem PC wichtig. Aber die Batterie ist nach 1,5 Jahren im Eimer.
    > Autobatterien sind auch nicht ideal, da diese für eine hohe Anfangsspannung konfiguriert wird, nicht für lange Stromabgabe.
    > An meine könnte ich sogar eine Solarpaneele anschließen und so ganz ohne netzstrom auskommen, aber das rechnet sich noch nicht.;)

    Anbei ein Bild von der Testkonfiguration
    GRuß jim

  • Zitat

    Original von VISREF
    ich habe mir so eine angeschafft. Die Komponenten sind . Eine 75AH Solarbatterie, 1 Sinuswechselrichter für 150 Watt. Eine Ladegerät und einen Umschalter.


    Hört sich gut an. Genaue Daten und Typen wären noch interessant. Die Lösung scheint mir stark der Variante "Autobatterie+Inverter" zu ähneln.

    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von Der_Stevie
    Hört sich gut an. Genaue Daten und Typen wären noch interessant. Die Lösung scheint mir stark der Variante "Autobatterie+Inverter" zu ähneln.
    Gruß Stefan

    Hi Stefan,
    Die Variante Autobatterie+Inverter ist mir unbekannt, wird aber genauso funktionieren.
    Blos wie ich oben bereits erwähnt habe , sind Autobatterien nicht so geeignet.
    ich muß auch gestehen, bin nur darauf gekommen, weil ich für die Fa. IVT LEDS und sonstiges
    Artikel teste. Die komponeten sind
    1. eine Solarbattierie, die gibts von 20Ah -100Ah , kommt auf die Stromabnahme an und wie lange.
    2. ein Ladegerät mit 2,5Ah, diese lädt die Batterie ziemlich schnell wieder auf
    3. ein Sinus-Wechselrichter. ich habe den IVT SW150 mit 150 Watt. gibst natütlich auch kleiner oder größer.
    4. ein Umschalter, der bei Stromausfall blitzschnell automatisch auf die Batterie und wieder
    zurückschaltet, wenn der Netzstrom wieder verfügbar wäre.
    Diese konfiguration hält bei einem Verbrauch von ca 60 Watt ca 23 Std. hab ich ausprobiert.
    Es sollten sich aber keine Stromabnehmer mit großer Anfangslast, wie Heizer oder Lampen mit einschalten. Ein zusätzlicher Heizer mit 100 Watt zieht die Batterieleistung auf ca 6 Std. runter
    Hat man aber 12 Volt pumpen dran, kann man sich den Wechselrichter sparen.
    Technisch Daten kannst Übers Internet von http://www.ivt-hirschau.de erfahren. Dies ist aber ein Distributator, der nur an Großhändler oder Hersteller liefert. Wennst Interesse an einer Konfiguration hättest, schreib mir an aqua.serv@online.de. dann kann ich Dir behilflich sein.
    GRuß jim

    Einmal editiert, zuletzt von VISREF (4. Oktober 2008 um 16:14)

  • So, die freundlichen Kollegen aus der Elektroabteilung meiner Firma haben mir jetzt eine Not-Stromversorgung gebaut.

    Das Ding besteht aus einer dicken Autobatterie, einem Inverter, einem Ladegerät für die Batterie und einem Umschalter Netzstrom/Batteriestrom.

    Wenn die Netzspannung vorhanden ist, wird die Batterie von dem Ladegerät immer frisch gehalten. Die Pumpen laufen derweil über das normale Stromnetz. Wenn das Stromnetz ausfällt, werden die Pumpen automatisch auf die Stromquelle Batterie/Inverter geschaltet.

    Ich habe nur 3 Tunze 6055 Strömungspumpen am Notstrom hängen. Das sollte eigentlich reichen, um ein Umkippen durch Sauerstoffmangel zu verhindern. Ich bin grad im Testbetrieb, seit gut 2 Stunden laufen die 3 Pumpen an der Batterie. Mal sehen, wie lange das klappt.

    Gruß
    Stefan

  • Ich hab das Experiment jetzt mal nach 10 Stunden abgebrochen. Die Pumpen liefen noch einwandfrei. Das reicht für mich als Überbrückungszeit. Ich überlege sogar, noch andere Pumpen mit dranzuhängen. Kapazität ist offenbar reichlich vorhanden. Die 3 Tunze müssten theoretisch (Inverterwirkungsgrad nicht berücksichtigt und ideale 100Ah angenommen) etwa 50 Stunden mit dieser Lösung überbrücken.

    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von Helge
    Ja was dann, dann schmeist er sein Notstrohmaggregat an und gut isses. Und wenn er keins hat mietet oder kauft er sich eins im Baumarkt.

    Gruß René

    naja... ist schlecht, wenn man denn feststellen muss, dass andere auch so schlau sind und die, bei einem längerem Stromgau, die Baumärkte leergekauft haben.. Sollte man nach Stunden Rumfahrerei dann noch tatsächlich ein Möppchen ergattern können und mit Entsetzen feststellen, dass die meisten Aquarienpumpen nicht laufen mit einem Notstromaggregat, weil gerade bei den günstigen Modellen, der Gleichrichter fehlt, ist die Laune vollends dahin.
    Ist jedenfalls einem Bekannten von mir, aus dem Münsterland, genau so ergangen.....

    Mein Tip : .. bei einem gewissen Aquarien-Anlagenwert, kann es durchaus sinnvoll sein, mal in Ebay, ein ausrangiertes Notstromaggregat aus Bundeswehrbeständen, zu ersteigern. Die sind kaum benutzt und haben eine gute Qualität und ein Gleichrichter ist auch drin.

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Zitat

    Original von klaus Jansen
    naja... ist schlecht, wenn man denn feststellen muss, dass andere auch so schlau sind und die, bei einem längerem Stromgau, die Baumärkte leergekauft haben.


    Ich denke auch, dass die 1-10 Aggregate, die jeder Baumarkt auf Lager hat, im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls ziemlich schnell weg sein werden. Und das auch nur, falls es im Baumarkt selbst noch Strom gibt.

    Ein Notstromaggregat wäre aber eh nicht so mein Ding. Das muss man auch regelmäßig mal testen und im Krisenfall springen die Baumarktdinger eh nicht von alleine an. Bringt also nur was, wenn man auch zu Hause ist. Wenn aber ein Baggerfahrer 2-3 Häuser für ein paar Stunden kappt, wird man da auf der Arbeit nichts von mitbekommen.

    Gruß
    Stefan

  • Hallo,
    wenn man es dann doch auch unterwegs wissen will: In der Bucht vertreibt ein Hersteller aus Ungarn ein GSM Modul was sich recht einfach in das System Aquarium integrieren läßt. Also - Prepaid GSM Karte rein, über USB Kabel an den PC anschließen - ruft bis zu 8 Telefonnummern an oder schickt für 4 verschiedene Alarme SMS Texte. Dito kann man sich in einem frei einstellbaren Zeitinterval von der Funktionsfähigkeit des Gerätes per Anruf/SMS unterrichten lassen. Für den Fall eines Stromausfalles wird das Modul über den internen LiPo Akku versorgt. (Kosten ca. 160.- plus ein Steckernetzteil) mfg. Peter

    Bilder

    200*70*75, 12k Red Dragon+Strömung 2x20k, Moonlight 260 3x250+2x58, MM Refugium 350l, Cyclon 1500, Ozon, UVC

  • Genau für den Fall habe ich eine von Matuta gebautest Stromausfall Warnsystem. Ist der Strom Weg wird mein Handy angerufen und ich lasse alles stehen und liegen und fahre nach Hause. Dort steht dann eine Benzinaggregat das ich anwerfen muss. Einige Kabelstränge später und meine drei Minikompressoren laufen wieder. Damit ist zumindest O2 kein Problem mehr.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von v4tec
    In der Bucht vertreibt ein Hersteller aus Ungarn ein GSM Modul was sich recht einfach in das System Aquarium integrieren läßt. Also - Prepaid GSM Karte rein, über USB Kabel an den PC anschließen - ruft bis zu 8 Telefonnummern an oder schickt für 4 verschiedene Alarme SMS Texte. D

    Peter,

    du meist der PC muss dafür immer laufen ? Hast du einen Link dazu? Hört sich auch gut an

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,
    nein, der PC dient nur dazu die Rufnummern die bei welchem Alarm angerufen werden sollen und die SMS Texte die das Gerät verschicken soll zu editieren. (dito: Selbsttest usw.) Den Hersteller kann man per mail erreichen - hat bei mir sehr zuverlässig geklappt hier: Dénes Gábor [denesg@wilarmsecurity.com] - oder über die Bay - dort verkauft er die Teile aktuell. (Unten im Auktionsangebot ist ein Link auf ein PDF File - die Bedienungsanleitung.)
    Grüße, Peter

    http://cgi.ebay.de/WiLARM-4-GSM-A…parms=72%3A1229|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318

    200*70*75, 12k Red Dragon+Strömung 2x20k, Moonlight 260 3x250+2x58, MM Refugium 350l, Cyclon 1500, Ozon, UVC

  • Hi Stefan,
    genauso eine USV habe ich auch. Aber mit einer Solarbatterie, diese hält länger.
    Wichtig ist, dass der Sinus-Inverter genügend Saft mitbringt . Und er muß unbedingt trocken stehen.
    Also nicht unterm Becken neben dem TB .
    GRuß Jim

  • Hi Jim,

    jo, das ganze Zeug steht trocken im Regal. Die Autobatterie war für mich erst mal ok, ist billig, überall zu bekommen und dürfte einige Jahre halten.

    Das System ist mir deutlich lieber als jeder Handyalarm.

    Die Frage ist nur, ob die Strömungspumpen allein den Supergau schon verhindern.

    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von Der_Stevie
    Hi Jim,
    Das System ist mir deutlich lieber als jeder Handyalarm.
    Die Frage ist nur, ob die Strömungspumpen allein den Supergau schon verhindern.

    Hi Stefan,
    es zögert den Supergau doch trotzdem weit hinaus. Solange die Strömungspumpen laufen gibts kein Sauerstoffminus. Das ist doch die größte Gefahr. Vorausgesetzt die Wasseroberfläche wird ausreichend bewegt. Jetzt noch die Luxusvariante mit dem Handyalarm dazu. Dann hätte ich doch mind. 10 Std. Zeit um das Nötigste einleiten zu lassen.Gerade die Becken, die in Firmen stehen, sind oft am Wochenende ohne Beaufsichtigung. Da hat man doch ein gutes Gefühl, dass nichts größeres passieren kann. Wenn ich überlege, dass so ein System (ohne Handyalarm) mit einer 26Ah Batterie dann gerade mal um die 260€ kostet!
    Gruß jim

    Einmal editiert, zuletzt von VISREF (26. Dezember 2008 um 13:09)

  • Hallo Stefan :wink,

    ich danke Dir für Deine Rückmeldungen ( auch per PN ) zur Klärung der verschiedenen Teile in Deinem Notstromaufbau.

    So werde ich dieses "Problem" auch lösen.

    MfG.: Thorben

    AQ-Daten: 100x70x60 ; Technikbecken 80x35x40 ; Seaqualux F6x39W mit Coral Light ; Eheim 1250 Förderpumpe ; H&S Abschäumer150-F2001 ; 3x Tunze 6055 ; Tunze 7096 USB Controller; Osmoseanlage 900Ltr/Tag mit Entmineralisierungsfilter ; Heizer 200Watt von Jäger; 45KG Lebendgestein; Rising-Sun mit dimmbarem Mondlicht; Notstromsystem; Multifilter von Schuran als Phosphatfilter

  • Habt ihr bei euerem Batteriebetrieb auch an den Fehlerstromschutzschalter (FI) gedacht?

    Denn wenn z. Bsp. irgend ein Gerät einen Fehler hat und ihr ins Becken fasst,dann kommt normalerweise der FI. Doch in eurem Fall würde da der FI den Strom abschaltet die Batteri anspringen und wer Wechselrichter und dann tuts weh!

    Bitte denkt daran, kann echt gefährlich sein!

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