• Servus Gemeinde,

    Wodkamethode? Wer macht Sie und wenn ja welche Erfahrungen hast Du?

    Oder schüttet ihr lieber anderes Zeug rein, wo vielleicht auch nur Wodka drin ist?

    Zum Nachlesen Klick mich Seite 116

    Ich kenne 2-3 Becken wo das gemacht wird allerdings mit großem Fischbesatz

    Gruß der Peter

  • Oder schüttet ihr lieber anderes Zeug rein, wo vielleicht auch nur Wodka drin ist?

    Wenn es nicht anders geht: Wodka / Red Bull.

    Spass beiseite. Ich hatte früher Kunden, die das Ganze praktiziert haben.
    Mittlerweile (glaube ich zumindest) eher in Vergessenheit geraten....

    Grüße Andreas

    180x70x65 (OptiWhite-Glas)
    Technikbecken 100x50x40
    Giesemann Aurora V4 150cm
    2x Tunze 6075 Hub / 1x Tunze 6105 Hub
    Tunze smartcontroller 7000
    Nyos Quantum 160
    Dupla RO 600

  • Soweit ich das in Erinnerung habe, wurde die Wodka-Methode dazu verwendet um NO3 / PO4 zu senken, bzw. stabil zu halten.

    Wenn man sich hier im Forum umschaut, haben die meisten Aquarianer mittlerweile eher mit dem Gegenteil zu "kämpfen".
    Ich denke mit dem heutigen Wissen gibt es doch einige andere Möglichkeiten die o.g. Werte zu regulieren / stabilisieren...

    Grüße Andreas

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  • Nimm NPO von FM. Das wirkt zwar anfangs langsamer, bezüglich NO3 sehr gut und ist unkritisch in der Dosierung/Anwendung.

    Grüße vom Nordeifelrand,
    Werner

    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
    6 Turbellen, Rundströmung mit Wellen im 1-Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
    Deltec 600i, Fe-Adsorber (Ramsch-Perlen), Biopellets, Balling light
    15 % Wasserwechsel/Woche

    Täglich lebende Artemianauplien + 120 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton

  • Alternativ wäre auch "Reefbase" von MW Bartelt möglich.

    Gruss

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

    Edited once, last by hajo: Schreibfehler (July 30, 2026 at 3:31 PM).

  • Viele Aquarianer hatten / haben Erfolg mit der Methode. Allerdings gab es in der Vergangenheit, als die Methode richtig gehypt wurde, etliche Totalzusammenbrüche der Aquarienchemie bzw. -biologie. So einfach und kostengünstig die Alkoholmethode ist, man darf nicht vergessen, dass das Aquarium bewusst mit hohen organischen Konzentrationen belastet wird. Korallenriffe sind von Natur aus gering organisch belastete Biotope. Sobald eine Komponente im Filtersystem nicht mehr hinterherkommt, bricht das "Gleichgewicht" sehr schnell zusammen und die Katastrophe ist da.

    Es gibt sicherere Methoden, um Nitrat in Schach zu halten.

    LG Burkhard

  • Peter,

    Schwefelnitratfilter, POC-Filter (organische Feststoffe, die von Bakterien aufgefressen werden), Algenfilter/Refugium (hätte nicht gedacht, dass das soooo gut funktioniert).

    Mit DeepSand oder Jaubert-System habe ich keine Erfahrung. Die Risiken halte ich jedoch für geringer, als bei der Dosierung von Alkohol.

    LG Burkhard

  • Algenfilter/Refugium (hätte nicht gedacht, dass das soooo gut funktioniert).

    Ich habe bei mir (auch aus optischen Gründen) IM Hauptbecken 3-4 tennisballgroße Kugeln Drahtalgen.
    Da diese ja nicht nur von Luft & Liebe leben dürfte bekannt sein.
    Nach 4-5 Wochen kann ich dann fast einen 10L-Eimer entsorgen....

    Grüße Andreas

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  • Wird auch primär in der Tritonmethode verwendet, auch wenn es einige Exoten gibt, die Caulerpa-Algen verwendet haben. Würde ich aber definitiv nicht empfehlen aus verschiedenen Gründen.

    Dann schon eher Weichkorallen ins Refugium hauen, das soll auch nicht schlecht funktionieren.

    Viele Grüße

    Sandy

  • Wer ins Refugium einzieht, würde ich von der Belastung abhängig machen. Bei moderater N+P-Produktion reichen wohl Weichkorallen, aber bitte nicht die langsam wachsenden. Liegt jedoch ein drastisches Überdüngungsproblem vor, würde ich zu Algen greifen: mit Drahtalgen habe ich keine Erfahrungen - die Wachstumsraten sind wohl enorm. Mit Caulerpa habe ich keine Probleme gehabt, dass sie ins Hauptsystem überschwappen und dort alles überwuchern. Jedoch ist die Algendichte zu hoch oder bei sommerlichen Temperaturen bricht der Bestand schnell mal zusammen. Regelmäßiges Ernten ist Pflicht.

    LG Burkhard

  • Hi Peter,

    ich habe etliche Jahre NO3 mit Alkohol reduziert. Meist mit Fusel aus der Schwarzbrennerei aus dem Ausland. Wenn mir dann irgendwann die Algenbeläge auf den Senkel gingen, kam Caulerpa oder Drahtalgen ins Refugium. Bactoballs waren nie so meine Leidenschaft. Dummerweise hatte ich nie den Schwefelnitratfilter à la Burghard auf dem Plan.

    Seit min. einem Jahr benutze ich so einen POC-Filter. Das hätte ich besser schon 20 Jahre früher gemacht. So easy konnte ich mein NO³ noch nie loswerden. Ich würde das Ding beim Burkhard bestellen. Dass wollte ich damals auch, aber ich glaube, wir hatten ein E-Mail-Problem und ich hatte es zu eilig;-). Wenn du wissen möchtest, wo ich nicht mehr bestellen würde..... gerne via PN.

    Das Ding ist viel einfacher einzustellen als im Internet beschrieben.

    Gruß Dietmar

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  • Hallo ,

    Ich habe in meinem Zweitbecken schon seit Wochen schon No3 über 50 mg/l. Ich habe alles versucht, auch die letzten Tage auch die Wodkamethode. Half alles nichts. Die Ursache für das hohe No3 liegt an der Riffkeramik. Anfangs musste ich ca 6 Monate No3 nachdosieren, um nicht in die Limitierung zu kommen. Jetzt gibt das Gestein das No3 wieder ab. Ich werde das Becken komplett ausräumen und neu starten. Zum Glück ist es das kleine 90er Becken und nicht das Große.

  • Ich würde vor dem totalen Umbruch NPO + Geduld einsetzen.

    Bei mir begann Nitrat nach 2 Monaten kontinuierlich zu sinken. Geht bis an die Nachweisgrenze, wenn man es übertreibt!

    Grüße vom Nordeifelrand,
    Werner

    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
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    Deltec 600i, Fe-Adsorber (Ramsch-Perlen), Biopellets, Balling light
    15 % Wasserwechsel/Woche

    Täglich lebende Artemianauplien + 120 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton

  • Danke für die Info. Aber Zum Nitrat kommt ja auch noch die Kugelalenplage hinzu, die bekommt man nicht mehr in den Griff.Die sind mittlerweile überall.
    Ich warte noch ab bis das Kaudernimännchen die Jungen ausspuckt hat, dann mach ich alles neu.

  • Das hab ich mal gelesen, dass das passieren kann. Mein Händler hat mich auch schon vor einem Dreiviertel Jahr vor der dauerhaften No3 Dosierung gewarnt.

  • Genau weiß ich das auch nicht. Die Acros wachsen nicht, obwohl die Polypen voll offen sind. Die Montis wachsen etwas. Die Scheinen sind sauber, keine Algen , nur Kugelalgen

  • Versorgung All for Reef, Kh 8,0. Von den Mythrax bräuchte ich mind 25 Stück. Die Kugelalgen sind schon eine Plage.

  • Erst NO3 adsorbieren und dann im großen Stil desorbieren funktioniert nur bei extrem unterschiedlichen Bedingungen (pH, Redox, Temperatur, Konkurrenzionen). Das dieser Vorgang im Aquarium abläuft, kann ich mir nicht vorstellen.

    Bakterien, die im Bodengrund eigentlich unlösliches Phosphat wieder lösen können, sind bekannt. Dass dieser Vorgang auch bei Nitrat funktioniert? - Habe ich leider noch nichts von gehört.

    Bei der Nitratdosierung muss man regelmäßig die NO3-Konzentration messen. Pe02 - drolliger Name :winking_face: - kann das vielleicht die Ursache sein? Zu schnell können sich die allgemeinen Bedingungen ändern, so dass ein vormals NO3-Mangelbecken zu einem NO3-Anreicherungsbecken wird. Wenn dann noch weiter NO3 dosiert wird, kommt man ganz schnell auf utopische Konzentrationen. (50 mg/l NO3 sind noch nicht utopisch.)

    LG Burkhard

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