Posts by Werner F.

    N'Abend Mitstrahler,


    gemäß meinem Beitrag # 43 läuft der UV-Strahler seitdem nur noch tagsüber. Und siehe da, nach nun drei Wochen sehe ich wieder die reichlichen Wolken aus Zooplankton, die nach dem Abschalten des Lichtes durch's Becken schweben.

    N'Abend Mit-Pechvögel,


    nach nun einem Vierteljahr kann ich einen abschließenden Bericht geben.


    Das Becken hat sich - natürlich mit strenger Wasserpflege - nahezu spurenlos erholt, lediglich die wandbedeckenden Montiporaflächen haben fünfmarkgroße Lücken behalten.


    Die Wasserwerte sind inzwischen wieder stabil; das sofort hochgeschossene Jod (0,28 mg/l) sowie das schnell angestiegene Phosphat (0,6 mg/l) haben sich stetig, aber konstant wieder dem ursprünglichen Wert genähert. Gemäß heutiger ICP liegt PO4 bei 0,09, NO3 bei 2 und Jod 0,068 mg/l.


    Die Regeneriungsfähigkeit des Meerwasserlebens ist erstaunlich.

    N'Abend Wasserfreunde,


    ich habe mir just das Video angeschaut und stelle wieder fest, dass Herr Schumacher eine durchaus freundlich überzeugende Art hat, etwas vorzustellen.


    Beurteilen kann ich die Begründungen zum Vergleich mit der Natur nicht. Erscheint mir jedoch durchaus gegenargumentierbar. Meerwasser mache ich gerade mal neun Jahre, kann mich somit vielleicht als Fortgeschrittener einstufen, keineswegs als mitwissender Meerwasserbiologe.


    Allerdings fahre ich seit acht Jahren weitgehend unverändert FM-Balling Light mit FM-Salz mit sehr viel Licht und bin rundum zufrieden, was das Korallenwachstum betrifft. Könnte besser sein? Weiß nicht.


    Somit sehe ich keinen Grund, etwas am funktionierenden eingefahrenen System zu ändern, ohne einen tatsächlichen Vorteil in sicherer Sicht zu haben.


    Jeder Meerwasseraquarianer weiß, dass jede Änderung des laufenden Gesamtsystemes mit mehreren Folge-Auswirkungen quittiert wird, daher sind sie nur bei wirklicher Notwendigkeit sinnvoll.



    Eine weitere Frage stellt sich. Kaufe ich bei FM Marin eine Koralle, dann gelangt sie bei mir in ein anderes Dosiersystem und wird es mit der immer notwendigen Anpassung und erst recht Umstellung besonders schwer haben ...

    Dem stimme ich zu! Es gibt immer wieder Verkaufsideen, die nicht wirklich notwendig oder gar sinnvoll sind. Warum ein über Jahre sicher funktionierendes System ändern?


    Die Aquarienbewohner sind die Probanden, die Aquarienbesitzer bezahlen die Zeche.

    N'Abend Mandarinfreunde,


    ich bin der Auffassung, dass zu einem Forum auch Rückmeldungen gehören. Nicht nur Problemlösungen érfragen, sondern die jeweiligen Antworten auch längerfristig zu kommentieren.


    Mittlerweile ist mein zierlicher Mandarin gut genährt. Kein Dicksack, aber auch kein Schmalrücken mit zählbaren Gräten.


    Sein Verhalten hat sich sehr verändert; ich sehe ihn nur noch selten an den anfangs bevorzugten Stellen, woanders auch kaum. Pro Woche vielleicht zweimal. (Das Becken hat sehr viele Überhänge, Klippen und Schluchten und das gesamte Riff ist hinterschwimmbar.)


    Somit ist das Beurteilen des Fressverhaltens leider nur sehr sporadisch möglich.


    Die Aufnahme der oben genannten Pellets scheint nicht mit dem MüLa-Geruch zusammen zu hängen, sondern eher der jeweiligen Tageslaune. Matrine, das er sicher geschluckt hat, nimmt er zwischenzeitlich gelegentlich auf, spuckt es aber auch wieder aus. Beim Goji könnte es ähnlich sein, da bin ich mir aber noch nicht sicher.


    Lebende RoMüLa werden gepickt, aber nicht mehr so sorgfältig Stück für Stück, wie am Anfang.


    Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass er als Unterernährter tatsächlich mehr Hunger hatte? -



    Dass er so selten zu sehen ist, das ist einerseits schade. Andererseits habe ich Aquariumbewohner lieber, die sich gelegentlich als "ach schau mal" zeigen, als jene, die ständig mit der Nase vor der Frontscheibe hängen.

    N'Abend Hajo,


    peinliche Nachfrage. Denn das Quartett hat den Pumpen-Unfall (s. 'Mein Fiasko' vom 8. März) leider nicht überlebt.


    Aufgrund der zuvor und auch bei anderen Aquarianern ungewöhnlich hohen Ausfallrate, habe ich die bestechend schönen Schwarmfische - im Gegensatz zu den anderen mitbetroffenen Beckeninsassen - nicht mehr nachgesetzt.


    Sehr schade, denn die kleine Fische finde ich ausgesprochen hübsch und das Schwarmverhalten fasziniert.

    Fabian,


    ich habe den Strahler nach acht problemlosen Meerwasserjahren lediglich wegen eines aufgetretenen Krankheitsbefalles angeschafft. Der erhebliche Rückgang des Zooplanktons ist unübersehbar.



    Ewald,


    die Absaugung erfolgt hinter den Filtertüten, der Rücklauf in die Nachfolgekammer direkt vor dem Abschäumereingang.

    N'Abend Strahlungstechniker,


    inzwischen sind wieder reichlich 'Neue' eingezogen, und ich sehe weder Pünktchen noch Graubelag.


    Was mir allerdings auffällt, das ist das Verschwinden der nächtlichen Zooplanktonwolken. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass Phytoplankton weitgehend abgetötet wird?


    Meine These ist daher, den Strahler nur noch tagsüber laufen zu lassen.


    Gegen- oder Pro-Ideen?


    Dankeschöns!

    N'Abend Peter,


    Macht man eine Box langsam und mit Bedacht auf, Licht Zuführung, nimmt man schon Stress weg. Langsames Umsetzten mit Geduld.


    das stellst Du m. E. deutlich zu einfach dar. Es geht nicht nur darum, ob die Beutelfische den Import überleben, sondern auch und erst recht darum, wie es ihnen dann beim Händler und End"verbraucher" ergeht.


    Das, war Du zum Umsetzen beschreibst, ist eine Grundsätzlichkeit für jeden Fisch.


    Jedoch, und nun sind wir beim Thema, sind speziell Lippfische ganz besonders stressgefährdet. Im neuen Becken klappt die Flucht in den erstmal unbekannten Bodengrund schlecht und die Springfreudigkeit ist extrem (!) hoch. Daher ist die Mortalitätsrate von Lippfischen durch Umsetzen überdurchschnittlich hoch.


    Das schreibe ich nicht nur so, sondern auch ich habe viel Lehrgeld mit ebendieser verführerisch schönen Fischgattung zahlen müssen.

    Anncke,


    dagegen bist Du im direkten Sinne höchstwahrscheinlich machtlos. Trost: Solch ein Gerangel legt sich meist von selbst, da ein Mandarin sich nicht hetzten lässt und auch kein Kontra gibt.


    Allerdings stellt sich die Frage nach der Beckeneinrichtung, i. e. S. der Versteckmöglichkeiten und Sicht-Barrieren.


    Viel Erfolg + Geduld!

    Noch (m)eine, abschließende, Information:


    Die Krankheit ist sicher raus. Die Schäden durch das Medikament haben keine Fortsetzung gefunden. Die betroffenen Montipoa haben sich gut erholt, die abgestorbenen Flächen sind natürlich (stabilisierter) Kahlschlag geblieben.


    Mein Fazit: Das Medikament und all die vielleicht helfenden - aber in der Not gern und gut geglaubten - Mittelchen haben letztendlich die Pest besiegt.


    Die Fischverluste waren (und sind nach wie vor zwischen den Ohren) hoch.


    Hier in diesem Forum habe ich viel Hilfe bekommen, die die Tiere nicht mehr lebendig machten, aber mir viel Wissen brachte, um solch einer Epidemie in Zukunft weniger Durchsetzungs- oder Enstehungsschancen zu gewähren.

    Wie oft werden die Mandarins zu gefüttert?

    Anncke,


    mein Magerling wird etwa 3 x pro Tag direkt gefüttert. Rote MüLa, Matrine M und noch im Versuchsstadium Goji. Per Pipette, was nur anfangs vorzüglich klappte. Inzwischen sind einige Gierschlünde auf diese privilegierte Futterecke aufmerksam geworden; zudem treibt sich der Zög(er)ling nun quer durch's Becken, was eine gezielte Fütterung sehr erschwert.


    Im Laufe von 6 Wochen hat er etwas zugenommen.

    N'Abend Stefan,


    ob die weniger schlecht sind, kann ich nicht sagen.


    Aber ich hatte diese Dosierproblematiken mit RS-Ventil, zugekrusteten Leitungen etc. ebenfalls.


    Daher die Frage, brauchst Du unbedingt ein Rückschlagventil? Bei Schlauchpumpen ist das überflüssig, da der Schlauch von den beiden Andruckrollen zugedrückt wird und somit die Vorratsbehälterleitung dicht ist.


    Aus der engen Schlauchleitung Auslaufseite sollte auch so gut wie nichts herauskommen aufgrund der Kapillarwirkung.

    Noch etwas Interessantes zum verschnuppten Futterpicker. (Etwas vage, aber immerhin beachtenswert.)


    Oben hatte ich geschrieben, dass mein Leiermann außer RoMüLa auch 'Matrine' frisst. Umso erstaunter war ich ein paar Tage später, dass er diese Körnchen plötzlich ignoriert.


    Möglicherweise gehört zur Futterakzeptanz auch der richtige Geruch. Denn inzwischschen habe ich ausgetüftelt, dass mein Mandarin nur dann 'Matrine' frisst, wenn dieses im selben Wasser wie die RoMü eingeweicht wurde.

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Fisch aufgrund seiner Witterung das mit Mückenlarvenwasser vollgesogene Granulat deshalb aufnimmt, weil es wie das bekannte "das schmeckt mir"-Aroma der Larven müffelt.


    Wenn das tatsächlich so ist, wäre das ein weiterer Weg, die schwierigen Leierfische an "Fremdfutter" zu gewöhnen.


    Ich werde das auf jeden Fall weiterhin probieren und beobachten.

    Noch eine interessante Allgemein-Information zum Mandarinfisch:


    Von der heftigen Pünktchenpest war dieser Fisch nicht betroffen; kein sichtbarer Befall, kein Unwohlsein. Das finde ich erwähnenswert, weil der Leierfisch keine schützenden Schuppen aufweist und sich durchweg am Boden aufhält, wo auch die meisten Schmarotzer siedeln.

    Meine weitere Erfahrung ist äußerst positiv:


    Mein schmächtiger Mandarin hat inzwischen keinen eingefallenen Rücken mehr. Mollig ist er keineswegs, aber er nimmt zu.


    Und nun der wirkliche Luftsprung; er frisst, Dr. Basseleer sei Dank, Matrine M! Eifrig pickend ohne lange zu überlegen. Was für ein Geschenk!


    Mich nimmt das etwas aus der Pflicht, rund um's Jahr lebende RoMüLa bestellen zu müssen, deren Haltung in der heißen Jahreszeit kurzlebig ist.

    N'Abend Mitleser und Erfahrungssammler.


    Die Pünktchenpest ist überstanden! Alle Fische fressen gierig, sind munter und revierstreitend. Die Hautschäden heilen zuegig ab. Die Atemfrequenz ist bei den ursprünglich Befallenen noch zu hoch, aber inzwischen mitzählbar mit sichtbar kontinuierlich fallender Frequenz.


    Ich bin sicher, dass außer Femsal die täglichen WW, das nächtliche Fishtamin und wohl auch der UV-C Entkeimer das Überleben und die Heilung deutlich gefördert haben.


    Danke für die helfenden und verständlichen Hinweise!

    Ich glaube, dass die Erkrankung bis auf die Nachwehen überwunden ist.


    Die Faserflossen heilen, Hautunregelmäßgkeiten sind nur noch vereinzelt sichtbar, Atmung ist zwar noch deutlich zu hoch, aber erheblich zurückgegangen. Die Korallen zeigen sich, bis auf die Montipora, wieder normal.


    Die Fische fressen und - wie schön - sie zanken sich teilweise wieder. Gutes Zeichen.


    Derzeit wechsle ich täglich 15 % Wasser, dosiere abends 60 Tr. Fishtamin, füttere wie üblich A-Nauplien, Rote Mückenlarven und Matrine, ... .


    Ich denke, es geht jetzt wieder zügig bergauf.

    Gibt es eine Daumenregel, wie sehr sich jeder Röhrenstart auf die Betriebsstunden/Lebensdauer auswirkt?


    (Sinngemäß wie beim Automotor, dass ein Kaltstart etwa einem Verschleiß von 500 km entspricht.)

    ... Also könnte es mit dem im Forum mitgeteilten Technik ausfall (Titel mein Fiasko) zu tun haben? Das daraufhin die Fische gestresster/geschwächter sind weil die Korallen teils abstarben? Dann würden sehr großzügige wasserwechsel ja durchaus Sinn machen um Stabilität in die Korallen zu bekommen und damit einhergehend eine Verbesserung für die Fische zu schaffen? Ggf haben auch die Korallen Stoffe abgegeben nach dem Pumpenausfall, was deutlichen Stress für die Fische mit sich brachte. ...

    Dazu folgender Hinweis bezüglich der "Pünktchen"erkrankung:


    Den Technikausfall haben 6 Fische überlebt.

    Zwei Wochen danach habe ich per Versandhandel 9 Fische nachgesetzt.


    Kurz danach kamen die Pünktchen. Die haben die obigen 6 überlebt.

    Von den Neuzugängen sind 7 eingegangen.


    Der verbliebene 'neue' Feuerkorallenwächter war knapp am Eingehen vorbeigekommen, frisst aber seit gestern (sehr verhalten) wieder, hat vereinzelte größere Pünktchen und ausgefaserte Schwanzflosse.

    Der Orangerücken frisst ebenfalls seit gestern, ist sehr munter, aber grau bestäubt.

    Denke, die Aufkonzentrierung und Ausscheidung, des durch aktives Trinken aufgenommenen Salzes, ist schon energieaufwendig.

    Energieaufwendig denke ich eher weniger, sondern nierenbelastend.


    Bei Meerwasser weiß ich es nicht, aber bei der Anpassung von Süßwasserfischen gilt per Daumen 50 µS/15 '.

    Tach HaJo,


    Du schriebst u. a.:


    Quote

    Fischfutter mit handelsüblichen Wirkstoffen; welche Futter sind das beispielsweise mit tatsächlich erwiesener Wirkung?


    Fischfutter beträufelt mit Wirkstoffen (Medikamenten), die für eine effektive Bekämpfung von Parasiten infrage kommen.


    Verstehe ich diese Wichtigkeit richtig? Futter in beispielsweise Femsal tränken, sodass es direkt oral aufgenommen wird?

    Heute leider wieder einer, der es nicht geschafft hat. Ein betagter G. histrio.


    Die ICP ist hier und ich erkenne am erhöhten Ca u. Mg bei konstanter Dosierung, dass die Korallen einen Hau abbekommen haben, da weniger von den Mineralien aufgenommen wird.


    Jod ist sehr zu hoch, ebenso Phosphor. NO3 steigt. Der Rest unauffällg.


    Auffallend der plötzlich starke, unangenehme Geruch nach Fisch.


    Doch ich kann auch Positives berichten: Der befallene Feuerkorallenwächter und der grau überzogene Orangerücken reagieren auf Futter. Matrine wird vom Zwergkaiser aufgenommen, der Wächter nimmt Rote Mückenlarven an.


    Ich hatte letzte Nacht 60 Tropfen Fishtamin direkt ins Wasser dosiert. Möglicherweise hat das geholfen. (Von meinen Süsswasserfischen weiß ich sicher - aus eigener Beobachtung -, dass sie tags darauf erhöhten Appetit haben.)


    Die Mückenlarven und die A-Nauplien bekommen derzeit eine sehr hohe Dosis Fishtamin, etwa 30 ' vor dem Verfüttern. Längere Verweilzeit überleben beide Arten nicht. Ob diese Zeit zur Aufnahme reicht, weiß ich nicht, vermute aber, dass zumindest ein Teil übergeht.

    Hajo, dazu ergeben sich bitte einige Fragen:



    Lanthan; den Fischen ist der Phosphorgehalt recht egal. Meine vor Jahren gemachte Erfahrung damit ist erwähnenswert. Innerhalb eines Viertelajhres sind alle Tridacninae eingegangen. Teilweise waren sie mehrere Jahre in dem Becken. Dürfte meiner Meinung nach mit der Elimi Phos Dosierung zusammenhängen.
    Bei Fischen ist von Kiemenproblemen zu lesen.



    Bakterien Booster; darunter verstehe ich Einbringen von konservierten Nitrosomonas/Nitrobacter-Bakterienkulturen. Was sollen dadurch für (Langzeit-)Probleme entstehen können?



    Medizinalflocken; es ist ja vermutlich kein Problem, Fischfutter mit Malachitgrün anzureichern. Äußerst heikel ist natürlich die Dosis. Ist bekannt, wie die damaligen Zusammensetzungen waren?



    Fischfutter mit handelsüblichen Wirkstoffen; welche Futter sind das beispielsweise mit tatsächlich erwiesener Wirkung?

    Hallo und guten Tag miteinander,


    ich mache hier ein allgemeininteressantes Thema auf, was man zusätzlich machen kann, wenn Fische von Schwärmer-Krankheiten befallen sind und mit Medikamenten behandelt werden mussten. Damit einzelne Punkte gezielt angesprochen werden können, numeriere ich die Gruppen.


    1. Nicht mehr fressende Fische; macht es Sinn, Vitamine wie z. B. 'Fishtamin' nach Abschalten der Beleuchtung direkt in das Aquarium zu dosieren?


    1. a) Da Kohle und UV-c die Vitamine eliminieren, reicht es für die Kontaktzeit aus, diese für 2 h abzuschalten?


    2. Wassertemperatur; Absenkung bringt mehr Sauerstoffgehalt, was die Fischatmung erleichtert. Temperaturerhöhung mit mechanischer Erhöhung der Sauerstoffzufuhr steigert die Zellteilung, schnellere Gesundung?


    3. Größere Wasserwechsel entfernen Schadstoffe, könnten aber, da angeblich aggressiver, auch die Fischhaut belasten?


    4. 'Heilendes' Fischfutter; ich glaube, dass eine ständig ausgewogene Ernährung (lebende Artemia, TK-Lachs, Norialgen) die Grundlage zur Gesundheit und zur Reserve bei Erkrankung führt.


    4. a) Ich glaube nicht, dass all die diversen Wunderfutter, wie z. B. von Dr. B. gepriesen, eine wirkliche gezielte Heilung ermöglichen. Das verzettelt sich in Unübersicht und ließe sich, falls wirklich direkt helfend, m. E. kombinieren


    5. UV-C Entkeimung; wird teilweise empfohlen, den Auslass direkt ins Aquarium zu leiten, da ansonsten über den Umweg der Rückführleitungen etc. das entkeimte Wasser wieder kontaminiert würde.

    Ich bin der Auffassung, dass bei der unmittelbaren Einleitung ins Becken ebenso das entkeimte Wasser direkt mit Keimen kontaminiert wird?


    6. H2O2; (unter ständiger Beachtung der Sauerstoffsättigung) tötet Wasserstoffperoxid Schwärmer direkt ab? Oder erst ab Übersättigung, was Kiemenschäden etc. als Folge hätte?

    Heute sehen die Fische ganz anders aus. Heute Morgen waren die salz- bis zuckerkorngroßen Pünktchen verschwunden. Heute Abend sehe ich jedoch, dass die betroffenen Fische hauchdünn mit "Puderzucker" überzogen sind.


    Erheblich zu schnelle Atmung, hektisch, Fressunlust.


    Zudem tauchen nun fleckenweise dickschichtig Rote Cynopelze auf ...


    Was für ein trauriges Geschauer! Diese elend erkrankten Fische mit fast blinden Glotzaugen, lahmen Schwimmblasen und zerfaserten Flossen.

    Ich hatte > 25 Jahre lang nie eine Erkrankung inform einer Epidemie in meinen Aquarien.


    Für mich ist zudem auch der eigene Vorwurf schlimm, die Verluste selbst verschuldet zu haben. Denn als ursprünglichen Grund denke ich primär nicht an die neu zugesetzen Fische als Auslöser, sondern dass es die Folge ist, weil ich etwa 14 Tage zuvor 10 Stunden lang aus Schusseligkeit alle Pumpen ausgeschaltet hatte.

    Liebe Sandy,


    an dieser Stelle zuerst nochmals meinen Dank an Dich, da Du mich auf das überzeugende Wiegandt-System aufmerksam gemacht hast; kannte ich zuvor nicht.


    Ja, recht lang, was technisch gesehen gut ist wegen der Kontaktzeit.


    Werde ein buntes Seidentuch drüberhängen oder die gesamte Konstruktion hinter's Becken versetzen.


    Nochmals meinen wirklichen Dank an Dich, Sandy!

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    Inzwischen ist der Wiegandt HV 1000 UV-C Apparat installiert. Das Reaktorgehäuse ist aus Glas, somit muß ich mir keinerlei Gedanken um Alu- oder Plastik-Unverträglichkeiten machen.




    Die gläsernen Stutzen machten etwas flau beim Aufschieben und Fixieren der Schläuche. Unterstützung bringen Heißluft & Spucke.




    Die Tunze 1073.008 schafft gerade mal 370 l/h, dafür ist sie freundlicherweise kaum zu hören.


    Da die Entkeimung nur bei Bedarf erfolgen soll, ist die Röhre auch nur provisorisch - dennoch betriebssicher - installiert. Das per Auge nicht fokusierbare Licht stört den Raum. Andererseits sieht man wenigstens was für's Geld.


    So einfach ist das nicht, Rüdiger:


    ad. 1) Stimmt, zwischen erfolgter Übergabe der Sterilisator-Sendung von Mrutzek an DHL bis zum Eintreffen lagen 5 Tage. Somit 3 Tage über der empfohlenen Übergangszeit gemäß Femsal.


    ad. 2) Falsch, ich hatte nach der anweisungsgemäßen zweiten 50 %-Dosierung auf eine dritte 50 % Dosierung verzichtet, da kein Befall mehr sichtbar war und alle Fische unauffällig und munter waren und fraßen. Auch gemäß Medikament-Beipackzettel.


    ad. 3) Falsch, nicht direkt adsorbiert, sondern erst nach der Wartezeit gemäß Empfehlung bzgl. des Medikamentes.



    Ich habe mich gegen eine erneute sofortige Medikamentengabe entschieden da, deutliche Korallenschäden sichtbar sind. Teilweise großflächig.

    Ich warte jetzt erst einmal ab, inwieweit sich die UV-Klärung/die Zeit bemerkbar macht.


    Vielleicht setze ich in einer Woche nochmal Femsal ein (gleich Protomor). Die Schäden sind unübersehbar.


    Matrine füttere ich zwar, da die Fische es nicht kennen, nehmen sie es nicht an. Die kranken fressen eh' garnichts, auch keine zappelnden Artemien. Nichtmal der feurrige Korallenwächter reagiert, das sagt alles!


    Nach wie vor auffallend hohe Atemfrequenz.

    Keine besseren Nachrichten, leider schlechtere.


    Nach dem Ausfiltern des Medikamentes mittels Kohle, nehmen die Pickel der ursprünglich befallenen Fische deutlich sichtbar wieder zu.


    Die UV-Keimreduzieranlage ist - Donnerstag im Bremener Land versendet - immer noch nicht eingetroffen. Offensichtlich hat man es bei DHL immer noch nicht geschafft, den bequemsicheren Ur-Beamtenlenz inform gemächlich-geruhsamen Abarbeitens von Aufträgen, auf das Leistungs-Niveau zu bringen, das die Konkurrenten bereits seit Jahrzehnen vorführen.


    Von den befallenen Grundeln sind nun wenigstens zwei weitere eingegangen, dem weinenden Überlebenden gebe ich kaum noch eine Chance; über und über mit Pünktchen übersäht, was für ein trauriger Anblick!



    Die beschriebenen Montiporaflächen bauen weiterhin ab, etwa 25 % der Flächen sind abgestorben.

    Seit heute filtere ich über Kohle, mache die 3. angegebene Behandlung nicht. Denn nun beginnen einige Korallen deutlich unschön zu werden.


    UV-C gibt es vsl. erst ab Montag, da DHL das Paket 2 Tage im Bremener Depot liegen ließ.


    Die befallenen Fische haben vereinzelt Hautschäden inform grieskornkleiner Einzelpünktchen, sie fühlen sich offensichtlich wohl.


    Das Bild zeigt weiß gewordene Enden bei den Milkawäldern.



    Übler hat es die Montipora-Seitenwände getroffen; nur im oberen Bereich ist noch etwas vom Grün zu erkennen, der Rest ist braungrau mit viel großfleckigen Ablösungen. Dieselben Montipora, die waagerecht wachsen, sind merkwürdigerweise weiterhin grün. Scheinbar spielt die Lichtstärke eine Rolle?





    Ich hatte Femsal wie vorgegeben exakt dosiert, bin von 400 l Echtmenge ausgegangen. Doch nicht so "Reefsave", wie auf der Verpackung beworben.

    Meine Auffrischung.


    Nachdem ich vor etwa drei Wochen einen frischen Zuchtansatz Tisbe c. angesetzt habe, sieht die Populationswelt nun ganz anders aus.


    Erheblich schnellere Vermehrung!

    N'Abend Wasserreiniger,


    ich habe Fragen zur m. E. simplen Praxis des UV-Betriebes.


    Ich las in den Untiefen der Elektronenhirne Unmöglichkeiten, die ich entweder falsch/nicht verstehe, oder sie ergeben tatsächlich keinen Sinn:

    >>> Kaum Wirkungsgrad, wenn anstatt direkt vom Aquarium dem TB das Schmutzwasser entnommen wird. Rücklaufwasser muß vor dem AS geführt werden, damit die getöteten Keime etc. aufgenommen werden, da die Totkeime Sauerstoff zehren. Die Strömrichtung immer von oben nach unten, weil ansonsten wegen der Thermik die Kontaktzeit gering ist. Möglichst hoher Durchsatz. Den Durchsatz sehr gering halten, ... .


    Ich bin der Auffassung, dass der Wasserein- und Auslauf kammerversetzt im TB passend ist. Dass die Strömgeschwindigkeit ab einer gewissen Größe keine großen Unterschiede bezüglich Gesamtqualität macht, da der Umsatz bei abgeschwächter Entkeimung wiederum steigt.


    Habe ich sonst noch was falsch gedacht oder verstanden? Dankeschöns für Tips!