Posts by Werner F.
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Richtig bestellt, Stefan!
Das berühmte Sandkorn kann durchaus einen allmählichen Riss auslösen. Stichwort Glasschneider. Der schneidet nicht, sondern ritzt. Und das ergibt innerhalb des Glasgefüges eine strenge Oberflächenspannung, und das Glas reißt weiter.
Absolute Sauberkeit diesbezüglich natürlich auch unter dem Acrylglas.
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HaJo,
das ist alles klar, meinte ich jedoch nicht. Sondern dass die Fische einerseits an Kleinigkeiten den Unterschied merken, anderderseits ebenso auf das geruchlose Spiegelbild reagieren. Also doch die Optik.
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So einfach sehe ich das nicht.
Das Beispiel mit meinem innerhalb von 24 h nachgesetzten Korallenwächter zeigt, dass dieser Fisch von den Raufbolden sofort als Fremdling erkannt wurde. (Ich selbst kann keinen Unterschied sehen, gleiches Geschlecht, Größe und Färbung.)
Andererseits fallen diese Raufbold auch sofort auf ihr Spiegelbild herein und greifen an.
Letzteres hat weder Geruch noch sonst etwas. Somit erkennt der Fisch wohl überwiegend über die Optik ein Feindbild. Dazu gehört er auch selbst, da er sein Aussehen nicht kennt.
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(...) Die lassen sich kein X für ein U vormachen! (...)
Naja, aber warum fallen sie dann z. B. auf ihr eigenens Spiegelbild herein?
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N'Abend Eric,
vorgestern ist mir leider mein jahrealter Feuer-Korallenwächter herausgesprungen. Er war im Becken gut gelitten - keine Probleme von allen Seiten.
Gestern habe ich einen neuen eingesetzt, sah für mich aus wie der alte. Und wurde sofort von mehreren anderen gehetzt ...
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Natürlich sind dort die Spurenelemente in den Traces. In Trace3, was in den kH-Kanister gegeben wird, sind neben Jod auch die Halogene enthalten.
Du hast recht, Sandy! Entschuldigung, ich hatte in die falsche Spalte gekuckt (Tr. 1). Danke!
Sieht man es dem Becken auch an, dass da so viel Iod drin ist ?
400µg ist schon eine Hausnummer

Nein, optisch nichts erkennbar. Alles tip top.
Einzig fällt mir auf, dass die Babylonia Schnecken sehr träge sind.
Die Montipora, die großflächig die Seitenwände zugewachsen haben, gehen etwas ins Grau über. Aber das machen sie sehr häufig, z. B. bei Störungen durch WW.
Fiel nur durch vierteljährliche Routine-ICP auf.
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(...) Bei Balling Light von FM muss ich dafür die Trace3 ersetzen durch die Einzelelemente, die fehlen. Immerhin geht es wieder in die richtige Richtung und der Jodpegel sinkt so langsam in normale Bereiche. (...)
Verstehe ich nicht, in den Traces ist doch kein Jod enthalten?
Hallo Werner!
Welche Spuris verwendest Du? Auch FM?
Fütterst Du Algen?
FM Salz und FM Balling light mit Traces. Täglich frisch gezapftes Phytoplankton N. salina.
Algen wie Nori haben teilweise extrem hohe und schwankende Jodgehalte. Eventuell auch indirekt über pflanzliches Futter, was Algen enthält.
Ich füttere nur mein selbst aus Lebensmitteln gefertigtes Frostfutter, A-Nauplien und eine Briefmarke Nori Algen von Mru. Jahrein jahraus im Wesentlichen unverändert.
Letzteres kann kaum diese Menge abgeben.
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N'Abend miteinander,
mein Becken hatte seit dem Start vor 5 Jahren immer etwas Jodmangel gezeigt, was ich mit einem Tröpflein pro Tag in den grünen Bereich justieren konnte.
Im August stand der Wert plötzlich verdoppelt bei 107 µg. Ich habe die Zudosierung eingestellt. Die aktuelle ICP zeigt nun 406 µg/l und das verwirrt/beunruhigt mich. (Kohlenetz eingelegt).
Sämtliche anderen Werte sind wie gewohnt i. O.
Erklärung habe ich keine. Jod reagiert schnell und baut sich somit zügig ab. Somit scheint eine deutliche Quelle vorzuliegen.
Jamand Rat? - Danke!
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Hi Stefan,
ja, kann die Vorredner nur bestätigen. Aus Erfahrung. Hier perlt Weichwasser mit 3 ° GH und 1,5 KH aus der Leitung. Hört sich ja prima an. Aber ich hatte laufend Pech mit Diskusfischen, die nie ihre richtige Farbe zeigten, sich nicht paarten und auch mit Süßwassergarnelen gab es nur Enttäuschungen.
Osmoseanlagen tröpfelten damals nur, waren teuer und ich war der Meinung, dass ich sowas wegen meiner vermeintlich tollen Werte nicht brauche.
Irgendwann hat mich einwirklich guter Händler - leider jung verstorben - deswegen zur Osmose überredet.
Und siehe da, die Diskusfische wurden hell und liebten sich alsbad und auch Garnelen setzten Nachwuchs an.
Daher sei vorsichtig und gehe auf die sichere Seite. Was "noch" drin ist, weiß Du nicht und wenn Du mit Osmose und Harz arbeitet, kannst Du das Wasser bei eventuellen Störungen schonmal ausklammern.
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Guten Tag zusammen,
mir fällt auf, dass es in meinem Becken kaum noch Borstenwürmer gibt. Freßfeinde wüßte ich keine. Oder tatsächlich Zwergkaiser?
Ich habe seit Jahresanfang wegen Wasserbelastung die Fütterung etwas optimiert; insgesamt mehr pflanzlich und häufiger in kleinen Portionen und "schon immer" 1 Fastentag.
Danke für Hinweise.
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Hallo Füttermeister,
wer hat bitte Erfahrungen mit Reef Snow allgemein und insbesondere im Ansatz mit frischen N. salina?
Dankeschön im Voraus.
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Kurzer Nachtrag:
Leider haben sich sämtliche Tisben-Mixe - wnn überhaupt - kaum vermehrt. Weder drinnen in Schalen noch draußen in Wannen, mit oder ohne Bewegung/Durchlüftung, mit frischem Phytoplankton oder dessen Trockenpulver - kein sehenswerter Ertrag.
Oberschade!
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N'Abend Burkhard,
ich suche eine Pumpe mit sehr geringer Förderleistung für ein Rinnsal im Terrarium.
Oberste Priorität hat die Geräuschentwicklung. Kannst Du dazu bitte etwas schreiben?
Dankeschön vorab!
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N'Abend HaJo,
wie lange drin und wie groß beim Start?
Danke vorab.
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Guten Morgen Werner!
Bei mir wachsen sie am besten bei viel Licht. Zwischen den SPS.
(...)
Danke Dietmar,
Deine Erfahrung deckt sich mit meiner Vermutung. Die allgemeinen Angaben "benötigt wenig Licht" heißt ja nicht, dass sie viel Licht nicht mögen/vertragen.
Habe meine nun 20 cm höher gesetzt; beobachten, und nächsten Monat auf die Oberetage.
@ TH, hast die falsche Abteilung erwischt, versuche es mal auf "ich biete".
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Moin Werner,
die Invader wächst bei mir seeehr schnell. 0,1Po4 - 20mg No³
Gruß aus Eilendorf
Dietmar
N'Abend Dietmar,
bei mir stagniert der Wuchs, aber sie schaut nach wie vor gut aus. Wasserwerte sind mager.
Wie stark steht sie bei Dir im Licht?
Hastenrather Dank vorab.
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N'Abend Gabriel,
lenke mal eine scharfen Blick auf das Nadelrad. Im Laufe der Millionen Umdrehungen verschleißen die Kunststoffnadeln, sie werden dünner.
Auch der Magnet kann im Laufe der Zeit an Kraft verlieren. Daher einfach mal den Läufer erneuern.
Mit Phosphatreduzierung habe auch ich viele Versuche gemacht. Letztendlich bin ich an Lanthanchlorid hängen geblieben, weil sich das ideal steuern lässt.
Lass' uns gerne den Weitergang wissen, viel Erfolg!
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Ja, stimmt schon, dass man mit allen möglichen Vorbereitungen + Versuchen + Glück² fragile Stöcke verjüngt wieder heil ins Becken zurückbekommt.
Das schaut mitunter erstmal unschön aus. Nach 6 Wochen ist alles wieder i. O. Allerdings ist meine Korallenwelt arg dicht und untereinander verwachsen und verflochten. Was das Herausnehmen nicht vereinfacht.
Ja, man muß sich sozusagen ein Herz fassen. Wie im Garten, man fängt klein an, Ästchen zu schneiden und am Ende des Tages ist es ein riesiger Haufen geworden ...
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Pinchetto,
LEDs verlieren im Laufe der Betriebszeit Leistung. Und zwar um so mehr, wenn die Lampe im oberen %-Bereich betrieben wurde. Das ist schwer zu beurteilen.
Eine 2 Jahre gebraucht zum Halbpreis ist i. O., bei 5 Jahren würde ich nicht mehr zugreifen.
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Toll wäre die Reagenz in Pastillenform
Genau das habe ich Fa. Hanna vor etwa zwei Jahren Hanna vorgeschlagen. Antwort: "Pillenform würde keine Vorteile bringen und zudem wäre die Auflösung problematisch".
Der Umgang mit dem Pulveri ist weniger gravierend, als der genaue Wasserstand in der Küvette.
Was verstehe ich falsch? Wenn die Pulvermenge unvollständig ist, dann ist das doch genauso, als wenn die Wassermenge falsch ist.
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Kai,
da ich unbedingt Flammenkaiser haben wollte, habe ich reichlich Mißerfolg kassiert.
Sie sind etwas transportempfindlicher als vergleichbare Fische. Und äußerst empfindlich auf Rammstöße und Eckentreiben; sie geben schnell auf.
Somit ist die Einführung, je nach Beckenbesatz, besonders schwierig.
Ansonsten ein friedlicher, mobiler Fisch, der alles Gebotene frisst und die Korallen in Ruhe lässt.
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Vielleicht auch hinweiswert:
Wir haben seit Jahren ein Pärchen Centropyge acanthops. Gehen nie direkt an Korallen, zupfen Algen und sind muntere, verträgliche Schwimmer.
Neuzugänge werden allerdings derb verjagt, familiengleiche sehr kräftig attackiert und verfolgt.
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N'Abend,
Problem ist auch hier weniger die Vernesseleung; das, was sich etabliert hat, lernt meist, sich zu distanzieren.
Aber das Wuchern der pink- und türkisfarbenen Hystrix ist schon enorm! Genau das ist das Hauptproblem. Sie überschatten sich allmählich selbst und der untere Bereich wird kahl. Nur die Krone abzunehmen funktioniert nicht, da die fragilen Verästelungen durchweg zusammenbrechen. (Das ist der Vorteil von Weichkorallen, mit dem Messer das, was zuviel ist, abschneiden und nach 2 oder 3 Wochen schaun' sie wieder prima aus.)
Bei der Planung/Einrichtung in drei oder vier Gerüstgruppen dachte ich prima, kannste bei Bedarf rausnehem - inzwischen alles miteinander verwachsen ...
Ich denke, ich sollte mich freuen, dass das Becken so gut läuft. Die Temperatur habe ich um 1 °C gesenkt, der Lichtzyklus beginnt eine h später.
Nur zum Verständnis - die Hystrix sind kinderkopfgroß!
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Tach Hajo,
der Beitrag, danke, ist interessant und deckt sich damit, dass künstliches Mondlicht in Süßwasseraquarien dem Pflanzenwuchs abträglich sein kann.
Ich meinte aber umgekeht, inwieweit solche Mondlichter den Korallenwuchs beeinträchtigen könnten, da sich Korallen teilweise auch über Assimilation versorgen.
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Noch etwas zum Diskutieren. Bei Pflanzen weiß ich, dass es bezüglich der Assimilation wichtig ist, dass die Nachtphase möglichst dunkel ist. Nacht-/Dämmerlicht beispielsweise soll störend sein.
Nun machen Pflanzen zu Beginn der Dunkelphase teilweise dicht, ähnlich den Korallen.
Weiß jetzt aber nicht, ob das auch Photosynthese betrifft?
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(...) Bei der Photosynthese der Korallen ist eine Mindestmenge an Licht erforderlich. (...)
Hier ist aber zu differenzieren zwischen Lichstärke und Lichtmenge/-dauer. Mindeststärke versus Mindestlänge.
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Ich hatte ein 12 Volt 10 x 10 Peltierelement unter einem 40 cm Garnelen Aquarium. Glas Staerke 4 oder 5 mm. Das hat ueber Jahre gut funktioniert. Das Aquarium stand auf einer Neopren Matte das Element wurde ausgespart. Lag ebenauf.
Um thermisch bedingte Spannungen am Beckenboden zu vermeiden, genügt es, eine dünne Aluminiumplatte zwischen Beckenboden und Kühlelement zu legen.
Alu. ist ein guter Wärmeleiter, dadurch wird die kühlende Fläche vergrößert und der Glasboden gleichmäßiger abgekühlt.
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Man kann das auch anders sehen.
Anstatt eine Möglichkeit zu verteufeln, besser überlegen, wie man dieses Medikament mit minimalsten Nachteilen einsetzt.
Dass A'bio bei zugewucherten Korallen trotz vieler weiterer Mittelchen oft nur noch die allerletzte Möglichkeit ist, diese sicher zu retten, das ist unumstritten. Von schädlichen Nebenwirkungen innerhalb der Aquarien ist (mir) nichts bekannt, was sich belegen ließ.
Somit sehe ich ess als erheblich sinnvoller an, sich mit korrekter A.Bio Anwendung auseinanderzusetzen, als es grundsätzlich anzuprangern.
Fragen, wie es optimal eingesetzt wird inform Dosierhöhe, Halbwertzeit und Dauer sowie die richtige Entsorgung sollten sich verbindlich klären lassen. Aufklärung schafft Verantwortung und verhindert eher das vermutlich reichlich praktizierte stille Reinkippen per Daumen.
Genau das war das Eröffnungsziel meines Beitrages.
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Hallo miteinander,
ja, Wasserwerte alle grün. Nährstoffe dank NPO Reaktor und tägl. 1 ml Lanthanchlorid ebenfalls.
Ich reduziere die Temperatur um 1 °C und kürze die Beleuchtung um 1 h.
Die nächtlichen N. salina Zugaben gebe ich weiterhin, um die Mikrofauna nicht einzuschränken.
Mal schau'n, ob/was sich ändert.
Danke, werde berichten.
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N'Abend zusammen,
ich glaube, meine Eingangsfrage ist teilweise falsch rübergekommen. Selbstverständlich freue ich mich darüber, dass das Becken so prima läuft! Nicht nur die Optik, sondern auch die Bestätigung der richtigen Führung.
Aber es wäre halt schön, wenn es beim derzeitigen Stand schlichtweg so bleiben würde.
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Hallo miteinander,
ich habe mal ein umgekehrt übliches Thema, meine Korallen wachsen zu schnell!
Aufgrund dieses Wucherns muß ich immer häufiger kappen, was erstmal hässliche Baustellen hinterlässt, oft auch zum Zusammenbruch des Gehörns führt.
Daher wäre es mir recht, wenn der Wuchs deutlich langsamer vonstatten ging. Dazu fällt mir ein:
Temperatur auf 23 °C reduzieren. Dazu stellt sich die Frage, wie die Fische auf Dauer 23 +/- 1 °C vertragen.
Licht, Intensität verringern. Da vermute ich, dass - da die Beleuchtungsstärke innerhalb des Wasserpegels deutlich abnimmt - dann in den unteren Bereichen zu wenig Lichtstärke herrscht.
Licht, Menge vermindern. Z. B. 1 - 2 h/d weniger. Das scheint mir die wirkungsvollste Lösung zu sein.
(Aktuell 12 h/d; Balling "Kh" Verbrauch 180 ml/d. um knapp 7 zu halten.)
Hat bitte jemand dazu fundierte Kenntnisse?
Danke vorab!
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Das ist ja die breite Erfahrung auf die schon hingewiesen wurde (# 14)
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Gibt es das imaginäre Becken des Bekannten überhaupt?
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Alles bekannt aber interessiert nicht?
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Es gibt k e i n e Notwendigkeit, aber oft ist eben Hopfen und Malz verloren.
Na Bernd, das haste aber viel geschrieben! Allerdings alles an meinen aktuellen Fragen und am Thema vorbei.
Zeit und Stromverschwendung; auf solche Kommentare kann das Forum gerne verzichten.
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Moin Werner,
Bei starkem Befall musst du länger dosieren, über 10 Tage dreimal dosieren.
Ich weiss nicht die Menge pro 100 Liter, lässt sich aber raus finden .
Vorher natürlich versuchen soviel wie möglich abzusaugen.
Danke, Reiner. Gibt es dafür irgendwelche Publikationen? Interessiert micht vom Anwendungsprinzip her.
: Es geht nicht um mein Becken, das läuft prima. Auch nicht direkt um das chaotisch geführte Becken des Bekannten. Das muß er selbst in den Griff bekommen, ist seine Aufgabe, die ihm sichtbar zuviel Mühe macht.
Meine Nachfrage basiert lediglich darauf, dass sein Becken nach kurzer Zeit wieder erheblich überwuchert ist.
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Es gibt zum obigen Becken zu berichten, dass es inzwischen wieder braunrot verschlammt ausschaut.
Ich selbst hatte an meinem aktuellen Becken ebenfalls Anti B. eingesetzt, weil es ein paar Monate nach der Einrichtung wie zugekackt aussah. Aber seitdem sehe ich ganz selten an einigen schlecht durchströmten Ecken nur kleine Flecken, mehr nicht in fünf Jahren.
Daher mein Gedanke, den ich als Frage stellen mag. (Aber bitte ohne die bekannten Zeigefinger und Belehrungen, ist diesbezüglich alles bekannt.)
Frage ist, ob bei einer notwendigen Anti-B. Behandlung im Aquarium sinnvoller ist, die Behandlung eine Woche bis 10 Tage lang anzuwenden? Bei uns Menschen wird ja auch explizit auf diese Zeitspanne hingewiesen, um sicher das Bakterium restlos zu erledigen.
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Wichtig ist auch das häufige Prüfen der Schläuche auf innere Ablagerungen, Verkrustungen; insbesondere bei KH.
Es muß nicht unbedingt immer der komplette Kopf ausgetauscht werden. Oftmals genügt es, den Schlauch im Inneren der Förderradius-Rolleneinheit zu erneuern.
Zumindest bei den von mir seit 8 Jahren genutzten TEC-1 Pumpen geht das ganz einfach und kostet 1€.
Danach Kalibrierung überprüfen!
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Da sich in unseren Aquarien mehrheitlich sehr unterschiedliche Fischarten tummeln, sind deren individuelle und natürliche Strömungsverhältnisse selten gegeben. Der Fisch wird sich irgendwie anpassen.
In etlichen Fällen auch auf Kosten seines natürlichen Verhaltens.
Da kommt noch etwas hinzu. Im unendlichen Meer wird ein Fisch beispielsweise mit der Welle mitgenommen. Wenn er dabei nicht aktiv rudert, steht er praktisch still in der Wassersäule, er merkt keine Strömung, und es gibt nur die Fortbewegung über Grund.
Das können übliche Aquarien nicht. Dort wird die von Pumpen erzeugte Welle an den Wänden reflektiert, und es kommt zu Turbulenzen, die aufgrund der kurzen Amplitude den Fisch grundsätzlich wechselseitig bewegen. Hier kann er somit weder ruhen noch gleichmäßig gen oder mit der Strömung gleiten.
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Diese "Cyano-Pußteln" sollten meiner Meinung nach als Thema weiterhin beachtet und bearbeitet werden.
An meinem Becken nahmen sie sukkzessive allmählich zu. An schlecht beströmten aber beleuchteten Stellen, z. B. innerhalb Briareum, Bodengrund an der Scheibe, usw.
Habe meine (seit 1977 geführten) Aufzeichnungen des laufendesn Jahres durchgeblättert und festgestellt, dass ich aufgrund irgendeines No-Name-Heftbeitrages gelesen hatte, dass pulsierende und kräftige Strömungen von Fischen nicht gemocht werden und naturfremd wären.
Daraufhin hatte ich die Strömpumpenleistung deutlich reduziert. Die Zeiträume decken sich etwa mit den auftretenden Flecken.
Es könnte somit einen Zusammenhang mit der Strömung bestehen.
Die Pumpen stehen jetzt - die Fische mögesn es mir verzeihen - wieder auf kräftiges Pulsen.
Ich werde weiterhin berichten.
