Frostfutter oder Flockenfutter...

  • Hallo,

    überlege mir gerade ob es problemlos möglich ist, von ausschließlich Frostfutterfütterung
    auf Flocken- und Granulatfutter umzusteigen?

    Grund des Umstieggedankens:

    - Evtl. Einschleppung von Krankheiten
    - die Arbeit vor dem Verfüttern, wie mischen, auftauen, spülen

    und das Wichtigste --> der ständige Streit mit der Chefin dass die komplette Gefriertruhe nach dem
    Frostfutter stinkt....


    Hat schon jemand Erfahrung mit dem Umstieg bzw. füttert auch jemand ausschließlich Trocken- und Granulatfutter? Wenn ja, welches verwendet ihr?

    Wäre sehr Dankbar für eure Tips

  • Hallo,

    ich denke, dass hängt sehr daran, was für Fische du pflegst. Bei Clownfischen als Beispiel mag das wohl noch klappen, bei Mandarinfischen zB. nicht.
    Abgesehen davon, wäre die Frostfutter Verfütterung artgerechter für die Tiere. Ob man Trockenfutter mit Vitaminen etc. anreichern kann, so dass dieses komplett ohne negative Asuwirkungen langfristig verfüttert werden kann, weiß ich nicht.

    Was für Frostfutter verwendest du? Meins stinkt nämlich nicht in der Gefriertruhe. (Hab aber leider gerad keine Möglichkeit nach zu sehen, welches ich verwende)

    viele Grüße,
    Henning

  • Hallo,
    verwende

    Artemia Golden Gate
    Cyclops
    Krill fein
    Mysis
    Lobster-Eier

    allerdings Hauptbestandteil ist Artemia.
    Das vermische ich, Vitamine dazu und wieder eingefrieren!

    Klappt ja auch alles perfekt und die Fische sind top fit.

    Das Problem ist, dass ich einen Umluft bzw. Nofrostgefrierschrank habe.
    Kann sowas nur jedem Frostfutterbenützer abraten...durch die Luftzirkulation bzw. Feuchtigkeitsentziehung
    stinkt das Gefriergut alles nach "Fisch".

    Tja jetzt zwei Möglichkeiten:

    Entweder ich tue was gutes für meine Fische und kauf mir einen "Mini Gefrierschrank" bei den Strompreisen auch gut zu überlegen...

    oder ich steig um auf Trockenfutter.

    Sogar mit Frostfutter in Tupperware stinkt einfach alles danach...

  • Hallo "?",

    ich verwende einfach eine Gefrierbox 25 x 15 x 15 cm von IKEA, Tuppa oder was gerade frei ist.

    Zitat

    Sogar mit Frostfutter in Tupperware stinkt einfach alles danach...

    Ich kaufe deshalb nur Ware in Blisterpack. Damit stinkt nichts und kann nichst auf die normale Nahrung kommen
    und dem Futter kann auch keine Feuchtigkeit entzogen werden.

    Zum Ersatz an sich, Ich würde zumindest auf Artemia und den kleinen Krill nicht verzichsten,
    das fressen auch die LPS gans gerne und die Leierfische würden Dir das auch danken.


    MfG Philipp

  • Morgen,

    meine Leierfische lassen Frostfutter oft links liegen und fressen Granulat. Warum auch immer ... sollte ich mir wegen Mangelernährung Gedanken machen?

    Ich füttere eigentlich abwechselnd Frost-, Flocken- und Granulatfutter. Gerade probiere ich das neue Futter von Fauna Marin aus (Ocean Plankton). Das wäre eine Alternative dazwischen.
    Was ich mich allerdings bei den ganzen Futtersorten immer auch frage ist, welches effektiver verwertet wird und mit welchem ich mir viel Phosphat ins Becken hole.
    Bei Frostfutter hab ich oft das gleiche Problem, dass manche ziemlich heftig stinken und das ist im Gefrierfach auch nicht der Hit, wenn es wieder mit der Liebsten Diskussionen gibt. Kann das also sehr gut verstehen! :smiling_face:

    VG Björn

  • Meine Ocellaris(Wildfänge) gehen zb. gar nicht an Granulat oder Flocken.
    frostfutter ist kein Problem, Artemia,Fischfleisch,Mysis....

    Ich wollte es demnächst einmal mit FD(Gefriergetrocknet) probieren, mal sehen ob das gern angenommen wird.
    Grüße,
    Groby

  • Hallo ???

    verstehe ich das richtig das Du das Frostfutter auftaust, mixt bzw. anreicherst und dann wieder einfrierst?
    Ich glaube das sollte man wohl so garnicht machen.
    Da gab es mal von D. Knop so einen Artikel über Frostfutter.
    Also der Aufwand ist doch im Sekundenbereich das Futter in ein Sieb und unterm Wasserhahn auftauen und ab ins Becken...
    Ich würde Frost- oder Lebendfutter dem Trockenfutter immer vorziehen allein schon wegen dem Phosphateintrag übers Trockenfutter.

    Olaf

    Gruß von der Ostsee

  • Hallo,

    also ich denk, dass sich fast jeder Fisch mit Granulat oder Flocken ernähren lässt, solange es Tiere sind, die frei schwebendes oder am Boden liegendes Futter aufnehmen, bei Fischen die nur aktiv gejagte Beute annehmen, könnte die Umstellung allerdings schwierig werden! Und was Mangelerscheinungen angeht, vermute ich mal, dass eine einseitige Ernährung eher gegeben ist wenn nur wenige Forstfuttersorten gegeben werden! Z.B. meine Pseudanthias pulcherrimus haben anfangs so gut wie nur Artemia gefressen deren Nährwert bekannter weise nicht besonders toll ist, habe dann einfach das Granulat im Auftauwasser von den Artemia getränkt und die Artemia erst deutlich später verfüttert... hat ca. 3 Wochen gebraucht dann war kein Forstfutter mehr nötig! Klar muss man seine Tiere genau beobachten und schauen ob auch jedes genug Futter aufnimmt und wie deren Gesundheitszustand ist... und wenn ein Fisch partout kein Kunstfutter annehmen will, bleibt eben nichts anders übrig als weiter Frostfutter zu bieten, oder das Tier abzugeben. Übrigens das mit dem Granulatfutter und den Synchiropus splendidus kann ich ebenfalls bestätigen, zumindest das Dr. Bassleer Biofish Food wurde bei mir von allen die ich gepflegt hab angenommen, auch wenn sie selten was abbekommen :winking_face:

    Gruß Michael

  • Hallo Zusammen,

    ja Olaf, ich taue es auf, mische alles zusammen, portioniere es in meine Eiswürfelbehälter, dann ab in die Gefriere.
    Nach einem Tag werden die Frostfutterwürfel dann in "Tupperboxen" gepackt und täglich dann nach Bedarf entnommen.
    Hab den Artikel von dem Frostfutterproblem leider nicht gefunden, falls mein Vorgehen also negative Auswirkungen hat bzw. haben kann, lass ich mich gerne eines besseren belehren?!?!?!

    Wenigstens einer kann das "Geruchsproblem" verstehen. :smiling_face:

    Finde es einfach nervig wenn alles was man anfasst nach Fisch riecht, egal ob Fleisch, Gemüse, Pizza usw.

    Zu den Blisterpackungen, kann sicher funkionieren, allerdings wird mir das auf die Dauer zu teuer. (Hab ein paar hungrige Mäuler in meinen 1000 Liter zu stopfen, aber keine Leierfische!)

    Bestell immer gleich mehrere Kg und mische mir dann ein Futtermix zusammen. Preislich so nicht erreichbar mit Blister, von der Mischung ganz zu schweigen.

    Werde jetzt einfach mal nur jeden zweiten bzw. dritten Tag Frostfutter verfüttern und mal schauen wie es sich entwickelt.

    Wollte einfach nur mal wissen, ob hier alle Frostfutter bzw. Granulat und Frostfutter verfüttern oder es auch reine Granulatfutter bzw. Flockenfutter Benutzer gibt.

    Danke

    Gruß
    Torsch

  • Bei Trockenfutter hat man das Problem, daß es, verglichen mit Frostfutter, im Verhältnis viel mehr Phosphor als Stickstoff, welcher sich dann prima anreichert (Bodengrund) und Algenprobleme macht, am Ende landet man hier:

    Wie PO4-Depots im Sand nachweisen???

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (4. Dezember 2012 um 10:25)

  • Hi,

    ich habe vor allem Granulatfutter immer so verstanden, dass durch den höheren Energie- bzw. Nährstoffgehalt im Vergleich zu gewaschenem Frostfutter, weniger pro Fisch ausreichend ist. Mir ist das schon klar, dass wenn ich Packungsweise Granulat ins Becken kippe und viel davon in den Bodengrund eingearbeitet wird, entsprechend der Phosphat-Wert hoch geht. Aber würde das nicht genauso mit einer (energie/nährstoff-)äquivalenten Menge Frostfutter passieren, welche nicht sofort verwertet wird? Oder lieg ich da falsch?

    VG Björn

  • Hallo Torsch,

    ich weiß nur das bei Lebensmitteln die Kühlkette um max. 3°C unterbrochen werden darf, da sonst das Wachstum von Mikroorganismen einsetzt.
    Also ich würde das Zeug dann nicht mehr essen...
    Der Artikel war mit Sicherheit in einer Koralle Zeitschrift aber ich glaube schon das daszwei, drei Jahre her ist.

    Olaf

    Gruß von der Ostsee

  • Bis jetzt hatte ich noch nie Probleme mit auftauen und wieder einfrieren, allerdings geb ich dir recht Olaf,
    selbst würde ich es auch nicht mehr essen!

    Aber wenn man es eben gemischt haben will, komm ich leider nicht drum rum.


    Da hatte ich wohl ein Denkfehler, da ich dachte dass das Granulatfutter weniger zur Phosphatanreicherung beiträgt als Frostfutter....

    Ich denke langsam, ich kauf einfach einen Minigefrierschrank fürs Futter.

    Dann hab ich Daheim meine Ruhe und meinen Fischen tu ich was gutes!


    Wie mischt ihr euer Frostfutter? Bzw. gibt es evtl. fertig gemischte Großpackungen/ Tafeln?

  • HALLO

    ich füttere alle meine Fisch bevorzugt mit Flocken- und Granulatfütter (z.B. DuplaRin, Tetramin, Tropic-Algae Flakes, New Era Flakes und Granulat u.a.) - ist auch besser für den Futterautomaten. Frostfutter füttere ich nur gelegentlich, z.B. gezielt zu den Mandarinfischen mit der Pipette oder beim Eingewöhnen.

    Das mit den Phospaten und Nitraten im Trockenfutter ist so gewollt, um weniger Futtermasse einzusetzen. Dann muss man eben noch balaststoffreicheres Futter zufüttern (z.B. Löwenzahn und Salat). Um den gleichen Nähreffekt mit Frostfutter zu haben, müsste man auch so viel Frostfutter zusetzen, dass sich Nitrate und Phosphate wieder anreichern würden. Insofern habe ich bei den oben genannten Pprodukten bisher die besten Erfahrungen gemacht - u.a. beim Aufpäppeln abgemagerter Doktorfische.

    beste Grüße Andre´

    Einmal editiert, zuletzt von Andre Luty (5. Dezember 2012 um 11:13)

  • hi,

    auf ein neues...

    wir tauen alle 14 tage frofu vieler sorten auf, mischen es, packen norialgen dazu und portionieren es tagemengenmässig.

    die tagesportion wird vor ladenöffnung aufgetaut und während der nächsten stunden verfüttert.

    falls was überbleibt, wirds wieder eingefrohren.

    fische sind rund und gesund.

    wird seit 20jahren praktiziert.

  • Hallo zusammen ,

    ein wiederholtes auftauen und einfrieren von frofu führt zu einer erhöhung/explosion von unerwünschten keimen ,( auch wenn Joe's fische dies 20 jahre "mitgemacht" haben),und zu einer bedeutenden verminderung der futterqualität.

    Futter was übel riecht, gehört auf jedenfall in die tonne und nicht in die tiefkühltruhe ...

    Generell füttere ich gar kein flockenfutter mehr , da es eine sehr begrenzte haltbarkeit hat und wenige wochen nach öffnung der dose wertlos wird.

    Ein gutes granulatfutter dagegen würde ich jederzeit einem "zweifelhaftem" frofu vorziehen , allerdings bin ich davon überzeugt , das ein gutes frofu in vielen fällen( kommt ja auch drauf an ,welche fische/tiere man pflegt) das beste ist.

    Welches futter für die jeweiligen tiere das beste ist , ist allerdings nicht immer so einfach objektiv zu beurteilen , diejenigen von UNS , auf die die bezeichnung "rund und gesund" gut passt , müssen nicht unbedingt ernährungsmässige vorbilder sein :D) und erreichen auch nicht immer das höchste lebensalter ...

    Am besten merkt man die bedeutung des futters wenn man züchtet , sei es mit hinblick der kondition der elterntiere, oder beim aufpäppeln von larven , hierbei macht sich ein saloppes umgehen bei der fütterung , sei es von der ausgangsqualität des futters her ,oder dessen hygienischer behandlung, besonders schnell geltend

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    4 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (5. Dezember 2012 um 12:31)

  • Hallo zusammen,

    ich verfüttere ausschließlich Granulat- und Trockenfutter. Den Fischen geht es, soweit ich das beurteilen kann, gut. Die Brut von Chrysiptera hemicyanea habe ich schon dokumentiert und auch Sphaeramia ist schnell herangewachsen und hatte jetzt erstmals "die Schnauze voll" (Maulbrüter). Amphiprion ocellaris hat ebenfalls häufig gelaicht. Falls also Brutgeschäft anzeichen für eine halbwegs gute und sinnvolle Ernährung sein sollte, kann es so falsch nicht gewesen sein. Die Fische sind auch langlebig, also scheinbar keine Fehlernährung.

    Wegen des Nährwertes und der Wasserbelastung sollte man auf einen Fettgehalt von wenigstens 12-13% achten und das Fett muss hochungesättigte Fettsäuren enthalten, also auf Fischöle bei der Zusammensetzung achten. Ein Futter ohne HUFA ist im Meerwasser wertlos und dürfte kaum zu Fortpflanzungsaktivitäten führen.

    Meines Erachtens schlecht geeignet sind Misch-Trockenfutter mit hohem Protein- und geringem Fettgehalt. Sowas fördert nachweislich Krankheiten bzw. erschwert den Krankheitsverlauf.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Hans-Werner

    Die Brut von Chrysiptera hemicyanea habe ich schon dokumentiert und auch Sphaeramia ist schnell herangewachsen und hatte jetzt erstmals "die Schnauze voll" (Maulbrüter). Amphiprion ocellaris hat ebenfalls häufig gelaicht. Falls also Brutgeschäft anzeichen für eine halbwegs gute und sinnvolle Ernährung sein sollte, kann es so falsch nicht gewesen sein.

    Hallo Hans Werner ,

    da hast du recht , das höhrt sich gut an.

    Die frage bleibt , ob sich die häufigkeit des ablaichens , die grösse der gelege , und die überlebendfähigkeit der larven durch anderes futter steigern/verbessern lässt.

    Was aber natürlich für den "normalaquarianer" weniger wichtig ist .

  • Hallo Thomas

    Ja man kann auf die Eizahl und Größe sehr wohl Einfluss nehmen. das ist ja auch gängige Praxis in der Aquakultur sowohl bei Food und Ornamental

    Du schriebst aber anderes Futter daher müsste man für eine klare Antwort auch wissen welche Futtermittel wie zusammengestellt worden sind bzw gegen was und welches Futter gefüttert worden ist.

    Gruss

  • ich verfüttere ausschließlich Granulat- und Trockenfutter.

    ja klar, es ist ja auch Deine "dienstliche" Aufgabe, das Phosphat wieder aus dem Becken zu holen.... :]

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Zitat

    Original von Thomas Engels

    ein wiederholtes auftauen und einfrieren von frofu führt zu einer erhöhung/explosion von unerwünschten keimen ,( auch wenn Joe's fische dies 20 jahre "mitgemacht" haben),und zu einer bedeutenden verminderung der futterqualität.

    Futter was übel riecht, gehört auf jedenfall in die tonne und nicht in die tiefkühltruhe ...

    hi,

    ja, unsere fische kränkeln so herum um werden nur zufälligerweise 10, 15 jahre alt/älter.

    in der theorie wird vieles übertrieben dargestellt.

    natürlich wird auch "übelst" riechendes frofu bei uns nicht verfüttert.

    solchen hinweis bedarfs nicht wirklich.

    wenn ich hier so lese, was fische alles so unbedingt brauchen - und natürlich nur trocken + granulat.

    hier laichen anemonenfische + feileilen + riffbarsche und kaudernis bekommen nachwuchs.

    also, meiner meinung nach kanns nur am aufgetauten/wieder eingefrohrenem frofu liegen.

    das zeigt, dass nix falsch daran sein kann.

    :face_with_rolling_eyes:

    edith sacht noch: das frofu wird nach dem auftauen in heissem wasser, bestens mit kaltwasser gespült, sodass die übliche auftaubrühe verworfen wird. auch beim zweiten auftauen wird so verfahren.

  • Hi Joe ,

    das wiederholtes auftauen und einfrieren schädlichen einfluss auf futter (und lebensmittel) hat , sind biologische/physiologische fakten , die man eigentlich nicht zu diskutieren brauchen sollte .

    Das es in der praxis nicht unbedingt immer direkt ersichtliche konsequenzen hat , ändert nicht viel daran.

    Möglicherweise fütterst du viel (und dein system steckt das anstandslos weg), und verdeckst so mängel in der qualität durch quantität :winking_face:

    Die diskussion hat parallelen zu anderen themen der meerwasseraquaristikk - so gibt es ja auch leute , die es mit der beleuchtung nicht so genau nehmen - die haben aber dann , wie du weisst , auch selten lichtfordernde und anspruchsvolle korallen :winking_face:

    Insofern hast du recht ,das alles nicht immer alles gleichermassen wichtig ist - die von dir beschriebene handtierung von frofu ist aber auf keinen fall ein optimum.

    Nun ,ein jeder kann ja selbst entscheiden , wo er kurven schneiden will - da ich von beruf koch bin , ist es mir auch schon von daher wiederbürtig , meinen tieren sowas anzubieten :winking_face:

  • Hallo mitenand
    Wichtig dabei ist doch das es abwechslungsreich ist,egal ob Trocken oder Frostfutter und dann hat man auch gute Chancen auf gesunde Fische,auch ohne Vorbeugung gegen Krankheiten wie bspw. mit UV.Wir essen schliesslich (als Schweizer) auch nicht gerne jeden Tag Fondue :winking_face: Wir haben aktuell ca. 20 versch. Futter und füttern 3 Mal täglich (immer jeweils zweimal Granulat und Flocken) und abends Frostfutter (meist 3 untersch. Sorten)).Und wenn das System bzw. die Biologie passt dann finde ich bleibt der Nährstoffeintrag auch im Rahmen und sonst gibt es heute ausreichende Möglichkeiten (eigentlich schon viel zu viele) die Nährstoffe in den richtigen Bereich zu bringen.

    Von Futter wie Bananen, Salat,Gurken und was alles noch so verfüttert wird halte ich gar nichts davon.Warum?Existiert das auch in der Natur bzw. unseren Meeren - Nein!

    Gruss Marcel

  • Stimmt nicht,

    sowas schwimmt auch im Meer - Seegurken, Meersalat, Bananenfische ??? und dann das was von den Bordküchen so ins Meer fällt - Ha, ha ...

    Wir haben nun mal im Aquarium kein natürliches System und so können wir Futter verfüttern, welches
    dem natürlichen nahe kommt. Solange es die Fische verwerten können. Insbesondere karbonatreiches Futter halte ich da für bedenklich (gibt es im Meer kaum- dafür mehr Fett und Proteine), weshalb ich z.B. sehr wenig Banane füttere - dies nur wegen der Vitamine - ist immer noch besser als künstliche Vitaminprodukte - und auch Trockenfutter mit hohem Getreideanteil versuche zu vermeiden (das gilt übrigens genauso für das Flüssigfutter von Korallen). Die Omegas-FS gibt es auch in Landpflanzen, aber eben in anderen Zusammensetzungen. Die Fische können diese genau so verwerten - dazu gibt es Fütterversuche.

    Ich meine auch, die Abwechslung macht es.

    Nur mal zum Auftauen und Einfrieren: Dadurch werden ständig die Zellwände des Futters beschädigt, da sich die Eiskristalle in den Zellen ausdehnen. Damit verliert das Futter immer mehr Nährstoffe, wobei Artemia ohnehin kaum schon welche hat. Der andere Effekt ist die Autolyse (enzymatische Selbstzersetzung der Proteine). Sehr extrem ist dies bei antarktisachem Krill, die Prozesse laufen dort am schnellsten bei 4°C ab. Dadurch werden die Eiweise zersetzt und das Futter wird wertlos. Andererseits oxidieren gerade ungesättigte Fettsäuren schneller - und werden wieder wertlos. Deshalb wird bei mir nur frisch aufgetaut, soviel wie verfüttert wird - aber immer nur als Beikost.

    beste Grüße Andre´

  • Morgn!


    Also ich tau auch so 10-12 große Tafeln auf Zuschlagstoffe nach dem Spülen rein und mixen. Dann in die kleinen Tuppadosn und schnell wieder einfrieren. Klappt wunderbar und stinkt auch nich im Kühlschrank. Das Futter wird kurz nach dem letzen Tauen gemixt.

    Gruß Bi

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