QUALITÄT aus China

  • In einem anderen Fred wird ja gerade über die Frage nach Qualitätsprodukten aus dem Reich der Mitte spekuliert.

    Ich hätte da mal eine Frage an die verehrte Forengemeinde:

    Man macht ja so seine Erfahrungen mit Produkten aus seinem Spezialgebiet oder einfach im Alltagsleben.
    Ohne hier einen Hersteller aquaristischer Produkte verunglimpfen zu wollen oder gar beim Namen zu nennen, so sind doch die Erfahrungen mit Produkten, welche nachweislich oder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in China gefertigt werden, mehr als ernüchternd, egal ob es sich nun um Propellerpumpen, Titankühlaggregaten, Ozonerzeugern, HQI Lampen, UV Röhren oder sonstwas handelt: im wirklich professionellen Einsatz überlebt kaum ein Gerät die Garantiezeit ohne Reparaturen.

    Im letzten Jahr verfolgte ich ein großes Projekt mit einem Hersteller, welches zu einem wirklich innovativen Produkt führen sollte. Alles war auf absolute Qualität ausgelegt, keine Kompromisse sollten gemacht werden und ich kann wirklich sagen, daß zumindest aus meiner Sicht alle Beteiligten Ihr Bestes gaben und auch viele Flugmeilen nach Peking gesammelt wurden.
    Ergebnis: von meinen 14 Prototypen lief keines länger als 6 Monate.

    Das hat mich wirklich in den Grundfesten erschüttert, weil ich immer dachte, die junge Generation von Chinesen, die ohnehin zu hunderttausenden die westlichen Universitäten bevölkern, allein unser Dorf hier ist voll von lächelnden Schönheiten aus dem Reich der Mitte, werden irgendwann nach hause zurückkehren und diese Standards auch in den chinesischen Fabriken umsetzen.

    Seit Jahren kenne ich eine leitende Angestellte der Fa. Resun und treffe sie regelmäßig auf der Interzoo zu sehr angeregten Gesprächen. Allein bei denen dürften deutlich mehr Leute arbeiten als in der gesamten deutschen Aquaristikindustrie im herstellenden Bereich.
    Das Mädchen ist auch nicht dumm und die wissen genau, was der Rest der Welt so produziert. Allein die Resun Produktpalette läßt mich erschauern und bringt seit nunmehr über 10 Jahren keinerlei Innovation oder gar Qualitätsprodukte hervor.

    Mein eigenes Projekt mußte ich dann notgedrungen hier umsetzen und habe sehr gute und zuverlässige Partner gefunden und wieder viel selbst gewerkelt.
    Da wir hier nur eine kleine Stadt mit ausschließlich touristischem Umfeld sind, war ich notgedrungen auch ab und zu mal auf Baumärkte als Zulieferer angewiesen (Edelstahlschrauben, Elektroteile). Aber irgendwie beschlich mich immer mehr das ungute Gefühl, daß diese ganzen Läden voll sind mit irgendwelchem Müll, der einem als WERKZEUG oder Material verkauft wird und eigentlich eher dem Urbild der Ruskin´schen Thesen Nichtgebrauchsthesen entspricht.

    Irgendwie wollte ich das alles auf einmal nicht mehr und warte seitdem lieber, bis mir jemand etwas Vernünftiges in´s Haus schickt.
    Ob es nun teurer ist oder nicht, spielt für mich schon überhaupt keine Rolle mehr, weil ein nicht funktionierendes Produkt meine Nerven inzwischen so arg strapaziert, daß ich das nicht mehr aushalten will und mich in der vergeudeten Zeit lieber an den Strand lege, als etwas zu benutzen oder zu bauen, das seinen Zweck nicht erfüllt.

    Aquaristisch gesprochen habe ich in den letzten 15 Jahren sicherlich alle Abschäumer ausprobiert, die irgendwie den Weg nach Deutschland fanden. Ich bin ja als Hersteller in der glücklichen Lage, alle 2 Jahre mir die neuesten Produkte sozusagen taufrisch von der Interzoo mitzubringen.
    Ich kann hier mit Fug und Recht behaupten, daß fast alles irgendwann auf dem Schrott gelandet ist oder zumindest weggegeben wurde. Ich benutze selbst nur Abschäumer von zwei deutschen Herstellern.
    Das mag ja vielleicht auch eine Geschmacksfrage sein oder ist inzwischen schon auf meine Altersborniertheit zurückzuführen.

    Aber im Frühjahr kam dann irgendwie doch die Erleuchtung:

    Unser 35.000 Liter Becken wird jetzt immer öfter von interessierten Betreibern öffentlicher Schauaquarien oder einfach Kunden mit Großbecken besucht, welche sich die dort verwendeten energiesparenden Technologien selbst ansehen und ein Bild davon machen möchten. Unsere Türen stehen einem interessierten Fachpublikum jederzeit offen und es gab viele anregende Gespräche mit anderen Aquarianern.

    Da man in dem Becken kaum Fische sieht, dachte ich, ein Quietscheentchen würde die Sache bereichern und meine humoristische Grundeinstellung zum Leben etwas unterstreichen. Gesagt getan:

    Nicht nur, daß es in der 200.000 Einwohner Stadt Rostock nur noch einen Laden gibt, der überhaupt Quietscheentchen hat, so mußte ich auch noch in diesem furchtbar bunten "Kinder" Supermarkt zwischen all den "bunten" Spielsachen, die für meinen Begriff eigentlich schon irgendwie giftig aussehen, ewig nach meiner kleinen Ente suchen.

    Freudig erregt zu Hause angekommen, bot sich dann dieses Bild.............................

    Nochmal und ganz im Ernst: Ich möchte wirklich keinem Hersteller oder Händler hier zu nahe treten, ihn verunglimpfen oder mich über irgendwen lustig machen. Jeder möge gern das tun, was er für richtig hält.

    ABER: gibt es wirklich keinen Gott auf dieser Welt, der verhindern kann, daß "Made in China" bedeutet, daß ein Land mit einer Milliarde Einwohnern NICHT willens oder in der Lage ist, eine Plastikente zu bauen, die nicht mal eine Sekunde lang aufrecht schwimmen kann??????????

    Vielleicht halten mich jetzt einige hier für einen völlig durchgeknallten Spinner oder glauben, so kurz vor dem Urlaub war die Sonne hier etwas zu heiß, die mögen bitte einfach wegklicken.

    Aber nun endlich zu meiner Frage:

    Kann mir jemand aus der großen Forengemeinde hier wirklich ein Produkt nennen, welches in China gefertigt wird und halbwegs gehobenen Qualitätsansprüchen genügt.

    Aber bitte keine Pauschalplätze wie: überall ist ein bißchen China drin! Ich möchte ein ganz konkretes Produkt, das wirklich wie eins aussieht und man(n) nach langen Tages Ritt als stolze Beute abends nach hause trägt (Entschuldigung Mädels, das kam gerade so durch..)

    Wo gibt es das? Wenn ich´s gebrauchen kann, kauf´ich´s!

    Aber ansonsten: Ich kaufe nichts mehr von denen und in Baumärkte gehe ich nur noch widerwillig.

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    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (17. Juli 2009 um 22:43)

  • QUALITÄT und CHINA in einem Satz zu vereinen macht schon keinen Sinn.
    Deshalb kurz und knappe Antwort auf meine Frage: NEIN

  • Hi,

    na dann wünsch ich dir viel Spass dabei, wenn du alles an Produkten in deinem Umfeld aus China verbannen willst. Da wird nicht mehr so viel übrig bleiben. :ylol

    Zitat

    Im letzten Jahr verfolgte ich ein großes Projekt mit einem Hersteller, welches zu einem wirklich innovativen Produkt führen sollte. Alles war auf absolute Qualität ausgelegt, keine Kompromisse sollten gemacht werden und ich kann wirklich sagen, daß zumindest aus meiner Sicht alle Beteiligten Ihr Bestes gaben und auch viele Flugmeilen nach Peking gesammelt wurden.

    Warum sollte überhaupt da produziert werden? Warum die Arbeit nicht zu Hause lassen wenn Markenware entstehen soll?
    Vielleicht wegen billigen Produktionskosten und dadurch hohen Gewinnspannen wie es jeder macht??

    Ich hätte hier mal ein schönes Beispiel von guter deutscher Markenware, auf die alle so stolz sind in unserem Land. Nur wo ist der "made in Germany" Aufdruck ?????

    ADIDAS Americana Lo Lux (limitierte Auflage von unserem deutschen Markenhersteller)
    ursprünglicher VK 130€ !!! Das ist denke ich schon ein ansehnlicher Preis für einen ADIDAS Turnschuh.

    Ich finde die Schuhe klasse. Sind echt bequem und an der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln.

    Wir haben gerade das Vergnügen, ein Land beobachten zu dürfen, wie es von einem Dritteweldland zu einer Wirtschaftsmacht aufsteigt. Diese Wirtschaftsstärke, die dieses Land jetzt schon besitzt, ist gigantisch.

    Die Qualität stimmt vielleicht noch nicht so, wie wir sie erwarten, aber das wird sich einstellen. Auch die Chinesen werden schnell merken, das eine gewisse Grundqualität erwartet wird.

    Hat man nicht auch erst gesagt diesen alten "Japanschrott" kann man nicht gebrauchen und heute liefern sie z.B. die zuverlässigsten Autos???

    Gibt es denn noch viel von der alten guten "made in Germany" ?
    Wohl kaum. Die meisten grossen Firmen habe Werke in China und die Teile fliessen so zusammen zu einem Produkt, was angeblich aus Deutschland kommt.

    Wir sind auch auf diesen Billigschrott angewiesen, weil mittlerweile kaum noch normale Familien das Geld haben um "Markenware" zu bezahlen. Dadurch das die guten alten deutschen Firmen, auf die wir alle so stolz sind, abwandern fehlt nun mal die Kohle in der Haushaltskasse, weil keine gut bezahlte Arbeit mehr da ist.

    Wer auch mal über den Tellerrand schaut und nicht nur Aquarienbücher liest, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

    http://www.amazon.de/globale-Countd…47903627&sr=1-2

    Ein wirklich gutes Buch, was wirklich zum Nachdenken anregt. Allerdings viele echt heftige Dinge, auf die man so gar nicht kommen würde.

    Die Qualität wird sich in China mit der Zeit noch besser. Man darf nicht vergessen, das die Qualität die man von deutschen Firmen geboten bekommt auch nicht mehr das ist was sie war, nur die Preise sind gleich geblieben oder eher noch teurer geworden, was nur den Anschein einer besseren Qualität über den Preis hat.

    Gruß Lars

  • Gutes Thema, gute Frage und hoffentlich ein guter Fred.

    Also mein Monitor kommt aus China...... der Drucker, der Scanner und selbst der PC zu großen Teilen. Und es funktioniert alles zufriedenstellend. Aber wäre das „made in germany“ so hätte ich dafür so viel zahlen müssen, dass man eine ganze Klasse mit PCs aus China (so wie ich sie habe) hätte ausstatten können.

    Was mich aber auch nachdenklich stimmt, ist dass trotz einem derartigen Humankapital (in Bezug auf Quantität und Qualität in China (habe unten mal ein Zitat angefügt)) offensichtlich nur 0815-Produkte bei uns landen. Nur, wenn man darüber nachdenkt, ist die Lösung aber einfach. Qualität kostet….auch in China. So kommen bei uns halt nur die Low-Cost-Produkte an. Und ganz im Ernst wären die Produkte im IKEA aus Schweden könnten wir uns die nicht leisten. Ein Großteil unseres täglichen (billigen) Luxus kommt nun mal aus Fernost. Die könnten schon Qualität produzieren, aber würden wir das auch honorieren?? Ich denke nicht!!!!

    Außerdem entsprechen diese Wegwerfprodukte doch auch irgendwie dem aktuellen Zeitgeist :frowning_face: auf das Perfekteste. Und sie entsprechen doch auch irgendwie der Forderung nach ständig neuem (vielleicht auch unnötigem) Konsum (Zitat:“ Die Konsumentenmoral mit ihrer heiligen Pflicht zu Verschleiß und Verbrauch ist nur die Kehrseite der Produktionsmoral, nach der alles produziert werden muß, was nur die mindeste Chance verkauft zu werden hat.“).

    (ZITAT: Ein Billiglohnland ist China nicht - jedenfalls nicht bei den Ingenieurgehältern, wie aus einer Analyse der "VDI-Nachrichten" hervorgeht: Das durchschnittliche Jahresgehalt eines chinesischen Ingenieurs mit Leitungsfunktion liegt demnach je nach Branche in der Metropole Schanghai zwischen 18.000 und 30.000 Euro. Die Gehaltsstrukturen in China seien "äußerst komplex und für Außenstehende schwer zu durchschauen", Fach- und Führungskräfte ebenso schwer zu bekommen wie zu halten. Und die Personalfluktuation betrage bis zu 30 Prozent, heißt es in der Untersuchung. Quelle http://www.spiegel.de/unispiegel/stu…,432750,00.html )

    Ich freue mich auf eine schöne emotionale aber nicht emotionsgeladene Diskussion.

    :wink Daniel

    PS: Einmal im Jahr versammeln sich alle schwimmfähigen Quietscheenten hier: http://www.stausee-hohenfelden.de/ Kein Wunder, dass du keine bekommen hast. :face_with_tongue:

    Einmal editiert, zuletzt von Daniel Rother (18. Juli 2009 um 10:44)

  • :wink Hallo torsten :]

    Zitat

    Kann mir jemand aus der großen Forengemeinde hier wirklich ein Produkt nennen, welches in China gefertigt wird und halbwegs gehobenen Qualitätsansprüchen genügt.

    Zitat

    Original von Korallenwelt:
    Ich habe mir auch eine Olympus 420 gekauft, weil die so ein schönes passendes kleines UW Gehäuse hat. Jetzt fotografiere ich nur noch damit, weil die Kamera so schön klein und leicht ist.


    Also auf meiner, ich hab die E-410, steht unten neben dem Akkufach "made in China". Ich bin eigentlich ganz zufrieden.
    Lars

  • Mein Eröffnungsbeitrag sollte ja nur ein erster Denkanstoß sein und keine allumfassenden Wahrheiten verkünden. Klar!

    Meine Olympus E420 kommt natürlich aus China, fast sich aber auch so an und funktioniert auch so!
    Vorher hatte ich eine E-1 das war wirklich eine Kamera!

    Außerdem entsprechen diese Wegwerfprodukte doch auch irgendwie dem aktuellen Zeitgeist :frowning_face: auf das Perfekteste. Und sie entsprechen doch auch irgendwie der Forderung nach ständig neuem (vielleicht auch unnötigem) Konsum (Zitat:“ Die Konsumentenmoral mit ihrer heiligen Pflicht zu Verschleiß und Verbrauch ist nur die Kehrseite der Produktionsmoral, nach der alles produziert werden muß, was nur die mindeste Chance verkauft zu werden hat.“).

    Das ist natürlich des Pudels Kern, aus welchem Land, der Müll letztendlich kommt, spielt ja keine Rolle. Ikea ist ein gutes Beispiel.

    Daniel: Auf all meinen Computern und den meisten Peripheriegeräten prangt so ein angebissenes Stück Obst und die haben einen deutlich anderen Ruf, als Billigprodukte zu sein. Die sehen toll aus und funktionieren auch ganz gut. Bisher keinerlei größeren Probleme oder gar Reparaturen nach 10 jähriger Mac Erfahrung. Und die kommen alle von Osten über den großen Teich. "Assembled" in China steht dann drauf!
    Vielleicht kann man es auch wirklich schaffen, als großer Laden eine Hundertschaft Qualitätskontrolleure dort hinüber zu schicken und jedes Bauteil dreimal umzudrehen, bevor man es in einen Container steckt, mag sein.

    Aber: geht es heute wirklich nur noch so?

    Lars: Warum sollte überhaupt da produziert werden? Warum die Arbeit nicht zu Hause lassen wenn Markenware entstehen soll?
    Vielleicht wegen billigen Produktionskosten und dadurch hohen Gewinnspannen wie es jeder macht??

    Als relativ kleines Unternehmen kann man sich Risiko natürlich auch nur bis zu einem gewissen Grad leisten. Wir sind definitiv (noch :]) nicht in der Lage 100.000€ in eine Produktentwicklung zu stecken, bei der man noch nicht weiß, ob hinten etwas verkaufsfähiges rauskommt.
    Die Idee war, einzelne Teile oder Baugruppen aus China zu beziehen und hier das fertige Produkt zu komplettieren. Wenn man aber sieht, was die, zumindest theoretisch, alles können und zu welchen Preis, dann schwimmen einem schnell die Felle davon. Man wird wahrscheinlich zu gierig.
    Aber ich wurde abgestraft und das gründlich. Wie es meine Partner sehen, kann ich nicht sagen, die halten sich bedeckt.

    Als positiven Effekt dieser Globalisierung sehe ich zumindest, daß man für "deutsche Markenware", eigentlich ein blödes Wort, nicht einfach mehr jeden Preis aufrufen kann.

    Aber wenn man wirklich nach bestem Wissen und Gewissen täglich alles für sein Produkt tut und dann dummdreist kopiert wird oder schlimmer noch einfach durch billigen Müll vom Markt verdrängt wird, dann ist das schon ein bitteres Los.

    Ich selber will in der Zukunft eigentlich nur noch mit Leuten zusammenarbeiten, die ich persönlich kenne, zu denen ich auch mal ohne 12h Flug hinfahren kann und mit denen ich auftretende Probleme in kurzer Zeit bewältige und nicht die nächste Charge im nächsten Container abwarten muß (wahrscheinlich mit dem nächsten Fehler).

    Mal sehen, wie es für uns ausgeht, aber letztendlich entscheidet man ja auch selbst als Kunde an der Kasse.

    Ich habe gerade meine Gasheizung entsorgt, weil es mir widerstrebt, irgendwelchen Scheichs oder Gasprom mein sauer verdientes Geld hinterherzuschmeißen und dann noch zuzusehen, wie die an der Börse mit ganzen Volkswirtschaften Poker spielen.
    Jetzt kaufe ich mein Holz beim 20km entfernten Förster, stecke es mit Freuden in meinen Holzvergaser und freue mich, daß er mein Geld nicht für ein koreanisches Auto ausgibt. Die Koreaner sind aber bestimmt nett, ich mag die.

    Ich mag auch Euch Bayern, weil Ihr so lustig sprecht, aber meine Milch kaufe ich trotzdem aus der hiesigen Molkerei.
    Mein Kopf hat keine adäquate Lösung dafür parat, warum mein halber Liter Frühstücksmilch eine Reise von 1000km hinter sich bringen sollte, wenn die Kuh hier drüben auf der Wiese steht.

    Hier im Osten gab es für alles ja immer so Parolen, damit man den Mangel länger durchhalten konnte. Wir wollten zwar nicht den totalen Krieg (oder Globalisierung, wie man das heute nennt), aber einen schönen Spruch hatten viele über Ihrer Werkbank:


    Ich denke, da steckt eine ganze Menge drin....

    Bilder

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (18. Juli 2009 um 12:58)

  • Hallo Torsten,

    Zitat

    aber meine Milch kaufe ich trotzdem aus der hiesigen Molkerei


    und Du weist ganz sicher, dass die nur die Milch vom Nachbarbauern abfüllt und nicht Milch von irgendwoher zukauft?

    Na ja ich hatte zumindest gestern ein Mittagessen "made" in Tirol:
    Rindsfilet von einem Kalb, das ich immer von unserem Bauern hier am Ort aus Muttertierhaltung kaufe,
    Bohnen aus dem eigenen Garten, Kartoffeln von den Eltern eines Arbeitskollegen und Blumenkohl aus der Bauernkiste (wird hier in ein paar km Entfernung angebaut). Aber es ist verdammt schwer das regelmäßig hinzubekommen.

    Schon im Supermarkt gibts ein Mischbrot an der Backtheke, man meint es ist irgendwo von einer Bäckerei vor Ort, da steht dann unten drauf "Deutschland" (@ Torsten - made in D gibts also doch noch :D) - das ist schon im fertigen Zustand ganz nett ein paar km bis zu uns gefahren, gar nicht mal zu denken wegen der Zutaten...

    Ist halt leider so, die Welt hat sich gewandelt von einer Zeit der Selbstversorger mit ein paar Handwerkern im Ort - heute ist dies einfach nicht mehr möglich.
    Und Bananen wachsen nun einfach mal nicht bei uns. Klar man muß ja keine essen...

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    ...
    Aquaristisch gesprochen habe ich in den letzten 15 Jahren sicherlich alle Abschäumer ausprobiert, die irgendwie den Weg nach Deutschland fanden. Ich bin ja als Hersteller in der glücklichen Lage, alle 2 Jahre mir die neuesten Produkte sozusagen taufrisch von der Interzoo mitzubringen.
    Ich kann hier mit Fug und Recht behaupten, daß fast alles irgendwann auf dem Schrott gelandet ist oder zumindest weggegeben wurde. Ich benutze selbst nur Abschäumer von zwei deutschen Herstellern.
    Das mag ja vielleicht auch eine Geschmacksfrage sein oder ist inzwischen schon auf meine Altersborniertheit zurückzuführen.
    ...

    aus reiner neugierde (und aus interesse, ob es die sind die ich meine), welche beiden hersteller sind das denn??

    Grüße
    Daniel

  • Hallo,
    naja so ganz ohne Fernost geht es aber nun doch nicht und Schrott bekommt man doch wohl nur wenn man zu geizig oder gierig ist oder ? Lege ich eine Summe X hin, bekomme ich auch aus Fernost gute Produkte.

    Meine Fernseher kommen seid Jahren von Panasonic ( Japan ) oder LG ( Korea ), davor waren es nur Grundig Geräte aber die haben leider stark nachgelassen. Die Anlagen von Yamaha ( Japan ) und mein Notebook ist von Samsung ( Korea ) also könnte man fast schon sagen ich mag die Jungs :wink
    Billigschrott ist es mit Sicherheit nicht, aber dafür zahlt man halt etwas mehr...als Beispiel: 6 Wochen Wartezeit beim Fernseher, da Panasonic ab einer bestimmten Größe die Bildschirme als Einzelstücke fertigen muss :winking_face:
    Was das Thema Auto betrifft, hier greife ich nur auf deutsche Fahrzeuge zurück.

    Nun zurück zu unserem Hobby, Pumpen nur von Tunze ( ob die Teile nun aus Deutschland kommen, mir "egal" solange ich meine Gewährleistung / Garantie bekomme ). Bis jetzt laufen und laufen die Pumpen einfach ohne Probleme. Natürlich wäre es mir lieber wenn solche Unternehmen hier fertigen würden aber mann kann nicht alles haben. Bei den Abschäumer greife ich zu Produkten der Firma Deltec, hier stimmt einfach alles. Meine Keramik na gut kommt aus Dunkeldeutschland, also fast Ausland :angeltu: aber damit kann ich leben :wink

    LG Stefan


    P.S. ich hatte über Jahre HQI Brenner aus China und die waren Top...also ist nicht alles Schrott was billig und von dort kommt :thup

  • Hi Daniel,

    Zitat

    Original von Daniel Rotheroffensichtlich nur 0815-Produkte bei uns landen.


    die teureren Qualitätsprodukte werden nur nicht als China-Ware erkannt.

    Torsten,

    Zitat

    Warum sollte überhaupt da produziert werden? Warum die Arbeit nicht zu Hause lassen wenn Markenware entstehen soll?
    Vielleicht wegen billigen Produktionskosten und dadurch hohen Gewinnspannen wie es jeder macht??


    Hat aus diesem Grund ein bekannter Pumpenhersteller seinen deutschen Produzenten gegen einen chinesischen ausgetauscht :confused_face: :grinning_squinting_face:

    Zitat

    Jetzt kaufe ich mein Holz beim 20km entfernten Förster, stecke es mit Freuden in meinen Holzvergaser und freue mich, daß er mein Geld nicht für ein koreanisches Auto ausgibt


    Fährst Du nicht auch so eine Fernost-Kutsche?


    Bei und kommen die Autos aus Deutschland (hoffe ich), das Motorrad aus Japan und der Roller aus Korea. Wir sind damit zufrieden und erwarten kein bestimmtes Herstellerland. Wichtig ist, daß uns das Produkt gefällt, daß die Qualität stimmt, daß es seinen Zweck erfüllt und das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt.


    Edit: Rechtschreibfehler

    Einmal editiert, zuletzt von KS (18. Juli 2009 um 15:47)

  • Guten Morgen allesamt.

    Ich kenne Einen, der hier in Deutschland highfidele Bausteine entwickelt und in seinem Heimatland China fertigen läßt.
    Er hat allerdings zwei wesentliche Vorteile:
    Sein Wissen, auch um die Sprache und um die Mentalität.
    Zudem ist er regelmäßig vor Ort um die Produktionsabläufe zu prüfen.

    Bei meinem eigenen Projekt werde ich mich auf die Fähigkeiten besinnen, die in diesem Land bestehen und die hier umgesetzt und gefertigt werden können. Dazu muß man lediglich die gegebenen Möglichkeiten etwas näher beleuchten und zum richtigen Zeitpunkt in Angriff nehmen können.

    Letztendlich hängt auch vieles mit den eigenen Ansprüchen zusammen.
    Da ich vorzugsweise die hier übliche Sprache in Schrift und Wort benutze, kann somit bereits die Fehlerquote um einiges reduziert werden.

    Ich unterstelle einmal, dass die im Ausland produzierten Artikel nicht grundsätzlich schlecht sein müssen.
    Anhand der hier gezeigten Gummiente es aber auch zu der Erkenntnis kommt, dass kopiertes Design nicht gleich Funktionalität bedeuten muss :smiling_face:
    Sicherlich gibt es auch ausserhalb der Landesgrenzen Leute und Firmen die ordentliches Handwerk bieten und die Dank anderer Lohn- u. Lohnnebenkosten, sowie anderer Steuersätze interessant sein könnten.

    Ich bin jedoch der festen Meinung, dass das auch in diesem Fall nur dann funktioniert wenn man sich auch dort in der Landessprache verständigen kann und/oder einen Verantwortlichen vor Ort hat, der das alles mit dem ihm entgegengebrachten Vertrauen und entsprechendem Sachverstand kontrollieren und begleiten kann.

  • Zitat

    Original von trefferversenkt
    Ich unterstelle einmal, dass die im Ausland produzierten Artikel nicht grundsätzlich schlecht sein müssen.
    Anhand der hier gezeigten Gummiente es aber auch zu der Erkenntnis kommt, dass kopiertes Design nicht gleich Funktionalität bedeuten muss :smiling_face:

    hi,

    wahrscheinlich weil keiner wirklich wusste, was wir mit den gummienten vor haben....

    da stellt sich insgesamt die frage, wie die produkte, die in solchen ländern selbst ver-/gebraucht werden, von ihrer haltbarkeit etc. sind.

    wenn sie dort selbst produkte benutzen, die z. b. stark schadstoff belastet sind, ist die einsicht, dass andere solche nicht wollen, schwierig beizubringen.

  • Bei meinem eigenen Projekt werde ich mich auf die Fähigkeiten besinnen, die in diesem Land bestehen und die hier umgesetzt und gefertigt werden können. Dazu muß man lediglich die gegebenen Möglichkeiten etwas näher beleuchten und zum richtigen Zeitpunkt in Angriff nehmen können.

    Sehr schön formuliert Bert.

    Markus: Ich versuche zumindest auch so ähnlich zu leben, ob das immer klappt, sei mal dahingestellt.
    So ganz frei von Supermärkten kann man sich im Alltagsleben ja auch nicht machen. Aber das, was ich aus dem eigenen Garten esse, ist mit dem, was man im Supermarkt als Gemüse bekommt, ja nicht annähernd vergleichbar. Hier in MacPom gibt es so einen Slogan für eigen produziertes Obst / Gemüse:
    "Vorsicht Geschmack"!

    Ich will mich hier aber auch gar nicht als Moralapostel aufspielen, wie gesagt, ich fahre ja auch noch einen Kia, aber der ist definitiv das letzte asiatische Auto, soviel ist klar.

    Hochwertige Audio- und Videotechnik kommt im Übrigen nicht aus China, aber schon auch aus Japan, allerdings genauso aus vielen anderen Ländern und so sollte es ja eigentlich auch sein.

    Das die Japaner asiatische Billigprodukte machen, kann ich eigentlich nicht nachvollziehen, aber dazu lebe ich auch noch nicht lange genug im Westen.

    Die hatten während des 2. Weltkrieges die modernsten Kampfflugzeuge und jede Menge Flugzeugträger. Sowas baut kein Land, was hinter dem Mond lebt.
    Viele japanische Audiofirmen haben Ihre Wurzeln bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts und in den 50er Jahren kamen eine starke Optik- und Elektronikindustrie hinzu.

    Vielleicht sind elektronische Billigprodukte ja nur ein besonders erfolgreiches Exportgut.

    Ich möchte aber etwas wirklich Gutes aus China haben! Keiner eine Idee?

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    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (19. Juli 2009 um 15:28)

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    Ich möchte aber etwas wirklich Gutes aus China haben! Keiner eine Idee?

    die Küche! :grinning_squinting_face:

    Gruß aus dem Bergischen
    Adi

    "the sum of human intelligence is constant"

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    Ich möchte aber etwas wirklich Gutes aus China haben! Keiner eine Idee?

    Wie wäre es mit einer leckeren "Flühlingslolle"!?
    Da kommt doch wenigstens das Rezept aus China!
    Oder eine Pekingente...?
    oder Schwarzpulver...?
    einen Teracottakrieger....?
    einen Kompass....?
    Papier...?
    Buchdruck...?

    Was die Qualität angeht hast Du allerdings Recht. Die hat in den letzten 100 Jahren arg nachgelassen.
    Aber das ist ja auch unsere Schuld. Was kaufen wir auch den "Billigkrempel"! :ylol

    Netter Link!

    Grüße,
    Jens

    Einmal editiert, zuletzt von jedo (19. Juli 2009 um 16:01)

  • Zitat

    Original von Korallenwelt


    Ich möchte aber etwas wirklich Gutes aus China haben! Keiner eine Idee?


    Hi Torsten,

    Verständnisfrage: Geht es eigentlich allgemein um Produkte, die (auch von ausländischen Firmen) in China produziert wurden, oder muss das Produkt auch die Entwicklung eines chinesischen Herstellers sein?

    Viele Grüße
    Inken

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    Ich möchte aber etwas wirklich Gutes aus China haben! Keiner eine Idee?


    Red Dragon 2 Titanium :confused_face:

  • Hi thorsten

    Osram QTI Intelligence EVG
    sind made in China nun aber noch nie auch nur einen Ausfall :winking_face:

    Gruss

  • Wie schon erwähnt, die Apfelrechner werden auch in China geschraubt aber komplett bei Apple in Kalifornien entwickelt und mit einer Riesenmannschaft in der Produktionskontrolle gecheckt.

    Nee ich meine irgendwas, was die mal selber auf die Beine gestellt haben.

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    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Zitat

    Original von C. Schuhmacher
    Hi thorsten

    Osram QTI Intelligence EVG
    sind made in China nun aber noch nie auch nur einen Ausfall :winking_face:

    Gruss


    echt jetzt?
    na, dann sind die Kröten bei mir :grinning_squinting_face:
    ich hab zumindest schon mal 3 hier.
    Das 4. mag sich noch entscheiden, ob hop oder top.
    Bei aber 22 eingesetzten QTI ist die Fehlerquote passabel.

    Servus
    Stefan

  • Zitat

    Original von Korallenwelt

    Aber nun endlich zu meiner Frage:

    Kann mir jemand aus der großen Forengemeinde hier wirklich ein Produkt nennen, welches in China gefertigt wird und halbwegs gehobenen Qualitätsansprüchen genügt.


    Hallo Thorsten und alle,
    ich habe z. B. so ein Teil . Von Atman eine Förderpumpe 2000l/Std 35W sogar mit Keramikachse
    läuft nun ca 2 jahre im Tb und pumpt das Wasser ca 1,5m hoch, ohne Probleme sehr leise.
    Nun mein Wissen und meinung dazu.
    Warum kommt denn der "chinaschrott" zu uns. Dazu braucht man:
    > Einen aufkäufer in China der freie produkte sucht
    > Einen Hersteller der nach seinen Vorstellungen(Preis) China produzieren lässt.
    > Firmen die diese Waren weiterverkaufen
    > Kunden, die diese Waren kaufen
    Und das ist das Dilemma, solange es Käufer für minderwertige WAren gibt, solange wirds auch
    den "Schrott" aus Fernost geben..

    Aber die Chinesen lernen schnell. Es lassen ja auch schon viele Firmen exclusiv in China produzieren, mit ordentlicher Qualität. So wie nun Japan/Korea am Electronicmarkt dominant sind, wirds China in einigen Jahren auch sein. Blos dann wirds auch die Billgstofferten immer weniger geben, dann kommt halt der Schrott aus Afrika, oder vom Mond.........
    Wie soll aber ich als Kunde noch wissen, was ist nun Qualität und was Schrott, da immer mehr Hersteller/Händler billligst produzieren und teuer verkaufen? Das ist doch die Krux.
    Auf den preis kann ich mich auch nicht mehr unbedingt verlassen.
    Ich hatte das Glück/Freude, ein Mustermarge von Filtern,Pumpen etc von einen China Distributoren in Augenschein und ausprobieren zu dürfen. Da war echt nicht alles "Schrott". Was mich aber fast schockierte, dass ich viele dieser Sachen unter verschiedenen rennomierten Markenlabeln, dann wieder in einem großen Aqua-Katalog wiederfand.
    Ich habe für mich entschieden:
    > ein gesundens Misstrauen bei Billigsangeboten
    > wenns möglich ist, die Ware vorher in Augenschein zu nehmen.
    > Einkaufen beim Fachhandel, wo ich die Waren wieder zurücktragen/senden kann.
    Gruß jim

  • HI

    Der Punkt bei vielen westlichen Firmen die in China billig produzieren lassen ist ja auch der, dass man sich zwar sprachlich verständigen kann, aber vieles auf der Strecke bleibt. Es gibt viele Firmen die heutzutage erfolgreich in China produzieren lassen und wo das sehr gut klappt (z.B. Apple) aber bei vielen Firmen, gerade bei deutschen Mittelständlern, klappt das nicht. Da kann man nicht einfach runter gehen und meinen das es ausreicht, denen einen Konstruktionsplan auf den Tisch zu hauen und zu sagen: Nun macht mal hin, und produziert mir mal die Teile für 10% der Kosten die ich in D hätte. Mit solchen Träumereien hat schon mehr als ein Firmeninhaber seinen Ruf versaut oder seine Firma in den Ruin getrieben.
    Ein guter Freund von mir lebt seit Jahren in China und hat mit ein paar Leuten zusammen ein Beratungsunternehmen gegründet, die sich hauptsächlich auf kulturelle Kommunikation zwischen westlichen und chinesichen Firmen/Geschäftsleuten spezialisiert haben. Wenn der mal ins Erzählen kommt, dann liegt mir der Unterkiefer auf dem Boden. Es ist schier unglaublich wie naiv viele Firmen in China agieren, aber auch wie schwer sich chinesische Firmen mit westlichen Kunden tun. Interessanterweise kommen inzwischen weit über die Hälfte der Aufträge bei der Firma von chinesischen Firmen. Über kurz oder lang wird sich auf dem Markt noch einiges tun, und die westlichen Hersteller sollten sich schon mal warm anziehen.
    Wen's interessiert, hier ist der Link zu der Beratungsfirma
    http://www.jansonconsulting.co.uk/

    Grüße

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hi Stefan

    Die Kröten sind doch immer bei dir :grinning_squinting_face: muss wohl auch daran liegen das ihr ein ehemaliger Sumpf seit :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Grüssle

  • Qualität aus China...

    Der Resun Wavemaker hat mich bisher wirklich überzeugt.
    Als ich noch im Studium war hatte ich einfach kein Geld für eine vergleichbare Anschaffung aus Deutschland und der Wavemaker hat mich absolut nicht enttäuscht! Leise, seit 2 Jahren ohne Fehlfunktion und unschlagbar günstig in der Anschaffung. Und selbst wenn er nach 3 Jahren verreckt kann ich mir immernoch 3 davon kaufen bis ich eine vergleichbare Tunze gezahlt habe.

    Der Grund für meine Chinaerfahrung war also mein knapper Geldbeutel und da liegt ja dann doch die Crux des ganzen Themas.

    Jeder, aber auch wirklich jeder würde echte Qualität kaufen, wenn er die Möglichkeit dafür hat. Ohne Moos einfach nichts los und selbst wahre Worte wie "wer billig kauft, kauft am teuersten" schrecken uns nicht ab.
    Ich selber gehöre auch zu diesen Menschen, die immer nach dem Preissieger schauen und dabei ganz gerne mal vergessen, dass es eigentlich der Preis/Leistungssieger sein sollte...

    Ich bin da also etwas zweigespalten zwischen Sparen und Qualität.

    Was mir in letzter Zeit aber viel mehr zu schaffen macht sind nicht die schlechten Produkte aus China, sondern unsere Highqualityprodukte Made in Germany, welche sich immer öfter als genauso schrottig herausstellen! Bevor die deutschen Hersteller und Händler abfällig über China sprechen sollten sie sich lieber wieder um Ihre eigenen Qualitätsstandards kümmern. Ich mein damit ausdrücklich nicht den Aquaristikmarkt! Ich beziehe mich vielmehr auf renomierte Hersteller wie Daimler, Siemens etc deren Produkte auf mich immer öfter den gleichen Eindruck wie Chinaschrott machen und dies unter der äusseren Hülle des Made in Germany.

    Die Frage ist für mich also nicht ob und wann China unsere Standard erreichen wird/kann, sondern ob wir es verhindern können, dass bei uns künftig genauso miese Qualität wie Chinaqualität produziert wird.

    Naja, jetzt habe ich mich hier auch mal ausgekotzt und muss eigentlich sagen, dass ich froh bin nicht in direkter Konkurrenz zu den Asiaten zu stehen...

    Mal schaun wo wir in 10 Jahren angelangt sind
    Gruß Martin

  • Torsten, ich hätte da was:

    Der Stativhersteller GIOTTOS ist meines Wissens chinesisch (ok, Hauptsitz Taiwan, chinesisch oder nicht?). Die haben es doch endlich geschafft, ein Stativ zu bauen, das günstig und robust ist und die flexibel schwenkbare Mittelsäule hat, die sonst nur die sauteuren Gitzo (Frankreich) haben. Gut, die GIOTTOS sind noch etwas schwerer als die vergleichbaren europäischen Stative, z. B. Manfrotto 055 PRO B, aber das bekommen die vielleicht auch noch hin.

    Kleidung, Schuhe etc. aus China hat heute eine Qualität, die wirklich beachtenswert ist, zu einem niedrigen Preis. Letztlich basiert auf diesem Preisunterschied ein erheblicher Teil unseres Wohlstandszuwachses.

    Für mich sieht es so aus, dass die Chinesen verdammt schnell lernen, und Herr Joschka Fischer (Ex-Außenminister) meinte in einem gestern auf Phönix übertragenen Kamingespräch, dass die Chinesen diejenigen seien, die von der derzeitigen Wirtschaftskrise profitieren und gestärkt aus der Krise hervorgehen würden.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo zusammen,

    also so eine billlige Chinapumpe (Alter 6 Monate) hat mich vor ca. 4 Wochen um ein Haar ins Jenseits befördert (Stromunfall) und mir neben einem Krankenhausaufenthalt eine Wunde am Rücken beschert, die mit 7 Stichen genäht werden musste. Ich werde mir diese auf jeden Fall so schnell keine mehr anschaffen 8).


    Sicherlich ist es aber so, dass viele Firmen heute in China produzieren und dies auch müssen. Das gilt generell für Produkte mit niedriger Komplexität und Fertigungstiefe, bei denen die Transportkosten relativ zum Warenwert überschaubar sind. Ein bekanntes Beispiel ist z.B. die Carrera-Bahn (Modellautos), die ohne ihre China-Produktion nicht überlebt hätten. Im übrigen werden mittlerweile 90% der weiltweiten Handyproduktion in einem Werk in China produziert (auch das mit dem Apfel-Logo) - und die sind ja nicht unbedingt schlecht. Firmen, die Massenmärkte bedienen dann weiterhin im Inland produzieren, gehen dann einfach pleite. Da hilft alles Rumgehule um den Inlandsstandort nichts.


    Grüße,
    Mattthias

  • Zitat

    Original von Matthias Kapaun
    Hallo zusammen,

    also so eine billlige Chinapumpe (Alter 6 Monate) hat mich vor ca. 4 Wochen um ein Haar ins Jenseits befördert (Stromunfall) und mir neben einem Krankenhausaufenthalt eine Wunde am Rücken beschert, die mit 7 Stichen genäht werden musste. Ich werde mir diese auf jeden Fall so schnell keine mehr anschaffen 8).

    Grüße,
    Mattthias

    Um himmels willen! Was war denn?

    Gruß Martin

  • Tag Martin,

    es ist eine in Deutschland häufig verkaufte China-Pumpe. Ich will da aber keinen Namen nennen und eine Firma pauschal schlechtreden, das kann ja auch ein Einzelfall gewesen sein. Das hätte mir in besagtem Fall aber wenig gebracht, und mit den bekannten "deutschen" Firmen ist mir sowas in 15 Jahren noch nicht passiert.

    Grüße

    Matthias

  • Hans Werner: Die Photokina ist immer ein schönes Aushängeschild, für den "technischen Fortschritt" aus dem Reich der Mitte.
    Das meiste sind dreiste Kopien, manches versuchen sie irgendwie selbst hinzubekommen und einige wenige Sachen machen sie vielleicht doch richtig. Möge Dein Stativ ein Beispiel dafür sein. (Benbo aus England fand ich immer toll, habe aber schon lange ein Manfrotto)

    Matthias: Das gilt generell für Produkte mit niedriger Komplexität und Fertigungstiefe, bei denen die Transportkosten relativ zum Warenwert überschaubar sind.

    Sehr richtig, dann ist auch die Versuchung groß soetwas zu tun. Bei Riffkeramik dürfte sich der Spaß wohl nicht rechnen, aber man weiß ja nie... :]

    Martin: Der Grund für meine Chinaerfahrung war also mein knapper Geldbeutel und da liegt ja dann doch die Crux des ganzen Themas.

    Kaum einer hier ist als Millionär auf die Welt gekommen und die meisten haben sicherlich in ihrem Leben eine mehr oder weniger lange "Durststrecke" hinter sich, wo man sehr genau auf den Geldbeutel gucken mußte. Da bin ich der letzte, der da eine Ausnahme macht. Mein ganzes Land war ja 1989 plötzlich nichts mehr wert.
    Auch ich habe bestimmt 15 Jahre oft genug Produkte nach dem Preis ausgesucht, wenn ich aber heute überlege, wie viele Akkuschrauber ich allein schon weggeschmissen habe, dann graut es mir. Meinen 10 Jahre alten DeWalt habe ich heute noch und der ist fast täglich im Einsatz.

    Nein ich habe so gar keinen Grund, hier den Moralapostel zu spielen, sondern wollte mir einfach nur mal den Frust von der Seele schreiben. Dazu habe ich natürlich bewußt ein Produkt gewählt, daß sich wohl JEDER in JEDER Preisklasse leisten kann.
    Das das nicht immer geht, ist vollkommen klar und steht ja auch gar nicht zur Diskussion.

    Aber schon allein das Bild dieser traurigen, kleinen, umgekippten Ente spricht irgendwie Bände und hat, zumindest für mich, großen Symbolcharakter. Die erfüllt in dem Becken ja auch gar keinen Zweck, aber sie symbolisiert eine Menge Erfahrungen, die ich mit Produkten dieser Art in den letzten 20 Jahren gemacht habe.

    Und genau das will ich einfach nicht mehr!
    Ich mache lieber gar keine Erfahrungen als solche und werde von der Interzoo bestimmt keine solchen Produkte mehr zum Ausprobieren mit nach hause nehmen. Dabei gäbe es noch so viel zu tun:

    Eine vernünftige und leistungsfähige UV Anlage zum Beispiel, gibt es meines Erachtens im gesamten Aquaristikmarkt überhaupt nicht.

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (20. Juli 2009 um 13:11)

  • Hi Torsten,

    es gibt ein Unternehmen, welches mittlerweile komplett in China entwickelt und Produziert.
    Einzig das Marketing und ein Teil des Designs ist in Deutschland.

    Und du hast bestimmt auch schon damit gespielt.!!!!! oder es zumindest in der Hand gehabt.

    Es ist die allzeit geleibte CARRERA Bahn. Ich glaube das kann man als Markenprodukt beschreiben und ist Qualitativ sehr gut. CRREARA ist seit nun mehr rund 20Jahren in China. Erst nur die Produktion mkit viel anlaufschwirigkeiten aber dann ist immer mehr nach China abgewandert. Ausser das Marketing und ein Teil des Designs.

    Und die Fa Carrera stweht voll und ganz dazu.

    Gruß Micha

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    Eine vernünftige und leistungsfähige UV Anlage zum Beispiel, gibt es meines Erachtens im gesamten Aquaristikmarkt überhaupt nicht.

    hi thorsten,

    gits doch schon.

    H&S baut handgefertigte jeder größenklasse mit gütesiegel und zertifikat.

    im umkehrschluss auf billigprodukte wäre es wünschenswert, wenn der gesetzgeber für solche eine verkürzte oder gar keine garantie zulassen würde.

    dann hätte der vielgelobte mündige verbraucher (wir sind alle verbraucher) die wahl.

    entweder billig ohne garantie oder "teurer" mit.

    leider geht aber die richtung in die entmündigung der bürger in allen lebensbereichen...

  • Hallo Torsten,

    das Nachmachen ist normalerweise eine Vorstufe zum Bessermachen, zumindest bei nicht völlig unbedarften Menschen. Da China schon ein paar tausend Jahre als Hochkultur existiert und auch durch Erfindungen, wie das Porzellan, die Nudeln etc., geglänzt hat, gehe ich mal davon aus, dass die Chinesen im allgemeinen nicht als völlig unkreativ und geistlos gelten können. Europa sollte sich also Anstrengen, um technologische Vorsprünge zu behalten.

    Bist Du Dir eigentlich sicher, dass diese Art von Ente jemals besser schwimmen konnte, als das von Dir gewählte Exemplar? Ich glaube ich muss mal in mein Fotoalbum schaun, vielleicht finde ich dort einen Hinweis, dass die in den 60ern auch schon in Seitenlage geschwommen sind. Wäre doch eingentlich logisch bei wenig Tiefgang und hohem Schwerpunkt. Du könntest aber so einen batteriebetriebenen Spielzeugbootsmotor unten drankleben, dann liegt sie besser im Wasser und schwimmt auch noch vorwärts.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo,

    hatte Torsten die Ente eigendlich im Süs- oder Salzwasser ausprobiert?
    Könnte mir vorstellen, daß durch den, wenn auch nur minimal größeren, Auftrieb im Salzwasser die Ente hier sowieso nicht schwimmt. War den keine deutsche Anleitung mit Hinweisen zu den Einsatz- und Umgebungsbedingungen dabei? :grinning_squinting_face:

    Gruß Dirk

    160x65x65cm Plexiglas, Aquaphoton 4xT5 54Watt,2x150Watt, Strömung: Abyzz A200, RF-Pumpe: Abyzz200, ATI Powercone 200

  • Was leider vielerorts noch nicht begriffen wurde ist:

    "Die Kuh, die man melken will, tritt man nicht."

    Das betrifft viele Hersteller die sich dem Irrglauben hergegeben haben, dass man durch verschiedene Auslandsproduktionen den Ertragswinkel steigern kann und dabei dann auch leicht den Blick für die Qualität und vor allem für die Langlebigkeit verlieren.

    Deren Kuh ist der Kunde.

    Auch wir können unsere Kunden an der Nase herumführen. Nämlich ganz genau einmal.
    Das ist uns aber zu riskant. Von daher gehen wir lieber den Weg der langfristigen Kundenzufriedenheit.

    OK, wir sind als handwerklicher Dienstleister tätig und noch nicht als Produzent von Produkten.

    Aber:
    Auch bei den in der Zukunft liegenden Planungen werden wir die Dinge genau so angehen, weil es aus unserer Sicht auf Dauer auch nicht anders funktionieren würde.

  • Hi

    Zitat

    Meinen 10 Jahre alten DeWalt habe ich heute noch und der ist fast täglich im Einsatz.

    Ist das jetzt ein Beispiel für gute Billigware?
    Immerhin war DeWalt vor 10 Jahren noch ein Hersteller der Billige aber Qualitativ fast gleichwertige ELU-Plagiate verkauft hat.

    Aber wie es halt so ist: Der Geheimtip hat sich etabliert, Elu hat DeWalt gekauft(glaube ich), und DeWalt hat den Preis angepasst. :face_with_tongue:

    lg Lino

    Einmal editiert, zuletzt von Lino (20. Juli 2009 um 16:20)


  • Hi,

    ich bin im Aussendienst unterwegs und unsere Firma ist HERSTELLER von Investitionsgütern. Wir kämpfen zwar nicht gegen China in unserem Markt, aber gegen Polen oder Tschechien usw. Qualitätiv bei weiten nicht so gut wie unsere Produkte (Zäune, Schranken, Schiebetore, Drehkreuze, Durchgangspserren usw.), aber wesentlich billiger und jeder der das billige einmal gekauft hat, lässt es meisten beim zweiten mal. Aber der Auftrag ist erst mal für lange Zeit weg.

    Also wir gehen ganz klar den Weg, dass wir auch alles in Deutschland entwickeln und Produzieren. Dadurch gewinnen wir zwar so gut wie keine Öffentliche Ausschreibungen, machen dasfür aber Projekte mit Qualität und für Kunden die was investieren möchten. Aber es besteht auch die Gefahr in Schönheit zu sterben.

    Die öffentliche Hand macht aber auch das billigeinkaufen in ganz großen Still vor. Und wird dann doch bei jeder Ausschreibung beschissen. Die Schweizer haben für öffentliche Ausschreibungen ein gutes System entwickelt. Dort wird immer der teuerste und der billigste gestrichen. Somit werden Angebote abgegeben die auch meist wirklich real sind.

    Beu uns habe ich erst einmal erlebt das die öffentliche Hand einen Gewinner einer Ausschreibung abgesagt wurde, weil sein Angebot nicht wirtschaftlich war.

    Also Vater Staat macht es vor und Saturn zeigt wie es geht. Geiz ist Geil.

    Ich sage immer: Jeder weiß was es Kostet, aber keiner weiß was es wert ist!

    oder ich frage meine Kunden: Ob sie Reich genug sind um sich Billig leisten zu können!!

    Vater Staat scheint es zu sein.

    Gruß Micha

    Einmal editiert, zuletzt von Micha W. (20. Juli 2009 um 17:22)

  • Joe, da hast Du recht, die H&S Sachen sind schon ganz gut. Es gab mal 75W Geräte von Van Gerven mit 63mm Anschluß, die konnte man koppeln und dann ordentlich Wasser durchschicken. Gut durchdacht, aber in China zusammengebaut. Die vielen dann irgendwann auseinader, aber vorher brannten ALLE Vorschaltgeräte durch, ein Jammer!

    Eigentlich hatte der Gesetzgeber ja vor durch 2 Jahre Garantie den ganzen Billigschrott etwas vom Markt zu drängen, allein geholfen hat es nicht, schon traurig.

    Hans Werner, ich würde den Chinesen nicht unterstellen, daß die Masse dort bekloppt ist, aber solche Produktphilosophie geht mir gegen den Strich!

    Dirk, die schwimmt auch in Süßwasser nicht richtig!

    Also als ich den DeWalt gekauft habe, wechselte der Markenname gerade von Elu dahin. Der war NICHT billig!
    Heute würde ich wohl AEG oder Panasonic kaufen. Waren die besten, die ich je in der Hand hatte, jedenfalls zum gefühlvollen Schrauben. Wir haben noch drei Bosch Lithium, aber ob die aus Europa kommen, wer weiß....

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hi

    Da hab ich mich wohl etwas verschätzt. :confused_face:
    .. wie schnell die Zeit vergeht. :grinning_squinting_face:

    Panasonic ist wohl was Akkuschrauber angeht mit das Beste was man kaufen kann zur Zeit. Gute Wahl :thup
    Klein,leicht, Kraft ohne Ende und der Akku hält ewig. Und die Features sind auch spitze.
    Solche Produkte sind ihr Geld wert.

    lg Lino

  • Hallo,
    nur mal am Rande zu Qualität und Garantie; und das bei Autos aus Fernost und Deutschland:
    ich fuhr 20 Jahre privat Japaner: Mitsubishi und Toyota , davon 7 Geländewagen. Jeder Wagen hatte 3 Jahre Garantie bis 100000 km und wurde schon dementsprechend beansprucht. Bei einem Wagen machte einmal ein Scheibenhebermotor schlapp. Bei einem anderen ging eine Bremslichtbirne kaputt. Ansonsten 600000 km !!!! keine Verschleissreparaturen, nichts was auf Garantie gewechselt hätte werden müssen.

    Quasi um mich auf die spätere noch nicht gekannte Leidensfähigkeit vorzubereiten, folgte ein amerikanischer Wagen .(in Österreich gebaut) . In 10 Monaten Besitz kam der 5 Wochen davon nicht aus der Werkstatt.
    So...,und vor 5 Jahren wechselte ich auf deutsch zu sogenanntem Premium mit einer Neuwagen-Garantie :ylol: , die eigentlich außer einem Getriebeschaden nach 14 Tagen so gut wie überhaupt nichts abdeckte; nach 10000km alle Radlager kaputt, und diverse andere Teile wie Scheibenwischermotor, Sitzelektrik und 100 andere Kleinigkeiten bis 45000km. Dann war endlich das Leasing rum; was war ich froh, das Klump wieder weggehabt zu haben.
    3 Lieferwägen wurden vor 10 Jahren bei mir von deutsch auf französisch umgewandelt, -seitdem gibts absolut keine Probleme mehr.
    Mein Resumee: Für deutsche Qualität muß man masochistisch veranlagt sein, einen dicken Geldbeutel haben und voreingenommen sein. :O

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (20. Juli 2009 um 20:03)

  • Zitat

    Original von Lino
    , Elu hat DeWalt gekauft(glaube ich), und DeWalt hat den Preis angepasst. :face_with_tongue:

    lg Lino

    Hi Lino... hat nicht DeWald Elu gekauft..??... na wurscht

    Ich denke das das Problem nicht unbedingt die Chinesen sind sondern es betrifft doch eher alle Billigproduzenten ... die es natürlich auch hier bei uns gibt. Nicht in diesem Maßstab im fernen Osten.... aber hier funktioniert es auch. Gewinnmaximirung ist die Dewise. Mann sieht es doch in unseren Innesstätten... Handyshops, 1€-Läden etc. "bereicheren" unsere Einkaufszonen und ein etablierter Fachhandel mit erlesenen Produkten verschwinden leider immer mehr von der Bildfläche. Aber das ist ein anderes Thema. Die Schnäppchengeilheit hats mit geformt.

    Wenn man mich fragen würde ... so würde ich ein genormtes System unterstützen welches in verschiedenen Kategorien ein transparentes Bild von Produkten darstellt. Eine Normung für Qualität...mit Bewertungen in Punkten wie Material, toxikologische Eigenschafften, Funktion, Energiebedarf, Wertstabilität ewt. eine Kosten/ Nutzen Analyse. Halt eine Stiftung Warentest als "Muss" für alle. Das wär es doch was .... So könnte zumindest jeder entscheiden ob er wissentlich Billigschrott kauft und erwartet nich das goldene Ei für 20 cent. Nun.... leider nur reine Fiktion..... würde aber neben dem Frust den man dem vermeintlichem "Schnäppchen " zuornden muss gewaltige Mengen von Discountmüll vermeiden.

    Grüße
    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

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