Hallo Michael,
mein Lieblingsthema ![]()
ZitatDie kassieren nämlich ihre Rente für ein Leben auf dem Niveau des Jahres 2004, haben aber ihre Beiträge gezahlt auf dem Niveau der Löhne der 50er, 60er, 70er Jahre usw.
da gebe ich dir vollkommen Recht;
ZitatIch habe keine Kinder und ich bin damit für den Sozialstaat immer noch verträglicher als viele Bundesbürger, die Kinder haben. Ich zahle höhere Steuern, ich kassiere kein Kindergeld, ich gebe mein Geld aus und die Wirtschaft kassiert es (auch jetzt in der "Wirtschaftskrise"), meine nicht vorhandenen Kinder erzeugen keine Schul- und Studienkosten (für die Eltern in anderen Ländern kräftig zur Kasse gebeten werden!). Ich habe keine Kinder, die mit den Eltern krankenversichert sind und somit zu Lasten aller gesetzlich Versicherten (auch der ohne Kinder) behandelt weden.
aber das ist, entschuldige bitte, eine sehr egoistische Betrachtungsweise der Situation. Wenn du für dein Alter selbst vorsorgst (und dich für alle Eventualitäten absicherst, was aber wohl kaum möglich sein dürfte), dürftest du einen Großteil deines Verdienstes heute schon auf die Seite legen.
Sind deine Eltern auch vollkommen unabhängig im späteren Leben von den sozialen Errungenschaften unseres Systems?
Du vergißt bei deiner Betrachtung aber auch die kostenlos mitversicherten Ehepartner, sowie alle Beamten, die da noch durchgefüttert werden, selbst aber niemals etwas für den 'Feierabend' vorsorgen müssen.
Ich bin wahrlich kein Befürworter unseres Sozialsystems, nur wenn es keine Kinder gibt, wird dir später wohl auch niemand die Schnabeltasse reichen können.....
und das ist das nächste Manko unserer Gesellschaft: alles und jeder muß studieren, und liegt dadurch wie die Laus im Pelz dem Staat jahrelang auf der Tasche, um schlußendlich zu einem gewissern Prozentsatz in der Bundes-Agentur als Nummer zu enden, um noch mehr zu saugen.
Ich selbst mit meinen beiden Kindern (14 und 17 Jahre) hätte mir weißgott ein schönes Leben wie du bis jetzt machen können, wenn ich bedenke, was mich das bis jetzt gekostet hat, sie soweit groß zu ziehen.
Das Kindergeld, bitte entschuldige, ist ja wohl ein Witz; aber das kannst du nicht beurteilen, da du wahrscheinlich nicht weißt, was eine Packung Windeln kostet, eine Jeans in Größe 150 usw. usw.....
und da du ja den hypokratischen Eid geschworen hast, verstehe ich deine Einstellung gegenüber Kindern noch weniger ![]()
das soll jetzt aber wirklich kein eindeutiges Pro für Kinderhaltung sein, denn meine könnte ich jeden Tag an die Wand klatschen. ![]()
Aber ich finde, gleiches Recht und Pflicht für jeden und alle; sonst werde ich dem Staat meine Rechnung für entgangene Lebensfreude einmal präsentieren:-))
muß noch was anhängen:
meine Eltern dachten wie du:
vor 15 Jahren brachen sie alle Brücken ab und wanderten mit reichlich Geld aus. Sie dachten, sie hätten viel Geld, um das Alter sorgenfrei genießen zu können. Krankenversicherung gekündigt, alle anderen Versicherungen auch.
Jetzt kann meine Mutter nicht mehr krauchen, da ihr eine verpfuschte Hüftoperation vor 20 Jahren zu schaffen macht.
Sie hocken in einer Millionenimmobilie und essen jeden Tag Erbsensuppe.
Quintessenz war, das mein Vater jetzt drei Jahre bei mir nochmals mitarbeiten mußte, um seine abgehenden sozialversicherungspflichtigen Jahre (da meiste Zeit selbständig) aufzufüllen, um an die Rente zu kommen, die beide vor Jahren so geschmäht hatten. und wer wird diese Rente wohl erarbeiten??? ...ich und du
(ich eigentlich weniger, da selbständig)
