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Refraktometer taugt nix, oder?

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    • Refraktometer taugt nix, oder?

      Moin,
      Nachdem ich in einem tröt über die erniedrigte Salinität in meinem kleinen Becken berichtet hatte, wollte ich gestern die Anpassung starten. Nachdem die Salinität in der Analyse bei 31 stand, habe ich 100 Gramm Salz in 5 Liter Osmosewasser aufgelöst. Vorher wollte ich die Salinität nochmals mit meinem Refraktometer testen. Ergebnis : 40 °/°°!!!. Kontrolle mit Spindel : Dichte: 1,020. Obwohl das Refraktometer kalibriert war, kam es zu dieser erheblichen Abweichung. Da kann man das Refraktometer eigentlich auch wegschmeißen, oder?
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
      In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
      Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

      Beste Grüße

      Stefan
    • Moin,

      Die Messung der Brechungsindex ist stark Temperatur und Lichtabhängig. Dein Kalibrierlösung hat zum Zeitpunkt der kalibrierung sicher Raumtemperatur, wohin gegen dein Probenwasser 25°C hatte.
      Du könntest eine Wasserprobe z.b 100ml nehmen und sie erst auf Raumtemperatur 30-60 min temperieren, neu kalibrieren und anschließend erneut vermessen.
      Sollten dann plausible Ergebnisse rauskommen, kennst du den Fehler und das Refraktometer funktioniert. Deine Dichtespindel zeigt den richtig Wert? Ich hatte mal eine die ein Messfehler in der Dichte hatte der eine Abweichung von 2,5 PSU verursachte?

      Ansonsten gebe ich dir recht die Spielzeug Refraktometer die es für die Aquaristik gibt sind nicht besonders zuverlässig. Habe mal eine Tabelle angehängen die die Abhängigkeit der Brechzahl von der Temperatur und Wellenlänge zeigt. Reines Wasser hat 1,33 Und Salzwasser 1,39 um den Aquaristischen Messbereich auf die Tabellenwerte zu übertragen. Die Angabe auf dem Refraktometer bei 25°C kalibriert bezieht sich auf die Steigung der Skala, also den Abstand zwischen den Konzentrationsangaben, da diese auch mit einer Ein Punkt Kalibrierung betrieben werden können.

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      Gruß
      Robin

      "Eine Gesellschaft blühe auf, wenn alte Männer Bäume pflanzen, in deren Schatten sie niemals sitzen werden. "

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RPB () aus folgendem Grund: Tabelle nicht leserlich, habe daher ein Screenshots angehängt

    • HI,

      auch in sogenannten Präzisionsspindeln sind schon die innenliegenden Papierrollen mit den Skalen verrutscht. Die günstigen Refraktometer sind Schätzeisen. Manche retten sich mit Referenzlösungen. Ich bin kein Freund von Referenzlösungen, weil sonst wieder eine Referenzlösung für die Referenzlösung brauche. Von ATAGO gibt es brauchbare analoge Refraktometer.
      .
      Ich habe 2 digitale Reaktormeter. Eins von Milwaukee und ein digitales von Atago für Meerwasser. Meist messe ich mit dem Milwaukee. Sollte mir der angezeigte Wert nicht gefallen, kommt das Atago zur Kontrolle.

      ...... und pssst..... ich habe doch 2 Referenzlösungen. Eine mit 0 ppt und eine mit 35 ppt. Ich brauche sie eigentlich nie :)


      Besten Grüße
      Dietmar
      283x130x87
    • Also, eine Referenzlösung habe ich auch noch, mit 35ppt. Werde das Refraktometer damit noch mal überprüfen. Wie sieht es denn mit den elektronischen Meßgeräten in Penform aus? Die so aussehen, wie die Leitwert-Pens. Sind die, vernünftige Kalibrierung vorausgesetzt, zuverlässiger als die Refraktometer?
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      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Sie können das Milwaukee MA887 Meerwasser-Refraktometer verwenden, jedoch keinen Salinitätsstift. Die Stifte sind kein Refraktometer, sie funktionieren wahrscheinlich ähnlich wie ein TDS-Messgerät und erweisen sich auf lange Sicht als unzuverlässig.

      Der MA887 ist ausgezeichnet und eines meiner Lieblingsgeräte. Er ist seit fünf Jahren felsenfest stabil. Er kann mit RODI oder destilliertem Wasser verifiziert und kalibriert werden. Vielleicht nicht das Nonplusultra an Genauigkeit, da er mit +/- 0,002 S.G. bewertet ist. Ich kann sagen, dass er sich in der Praxis stabiler anfühlt. Es ist temperaturkompensiert und sehr reproduzierbar.

      Ein Vorschlag: Je nachdem, wie viel Salz Sie mischen, sollten Sie sich daran gewöhnen, Salz kognitiv zu mischen. Auf diese Weise spüren Sie vielleicht, wenn etwas nicht stimmt.
      Im Grunde genommen ist es eine halbe Tasse pro Gallone irgendeiner Salzmarke, die Sie ohne Refraktometer in einen sicheren Bereich bringt.
      Wenn Ihr Messgerät Sie anweist, deutlich mehr als 1/2 Tasse Salz pro Gallone hinzuzufügen, werden Sie wissen, dass etwas nicht stimmt. (236 ml pro 3,78 Liter.) = 2,5 Tassen pro 5-Gallonen-Eimer. ~
      Wenn Sie in Ihrer Küche keine "Messbecher" verwenden, weil Sie metrisch sind, dann suchen Sie sich ein anderes, einfacher zu verwendendes und zu merkendes Verhältnis.

      English

      You can use the Milwaukee MA887 Seawater Refractometer, but do not use a salinity pens. The pen devices are not a refractometer, they likely work similar to a TDS meter and will prove to be unreliable in the long term.

      The MA887 is excellent and one of my favorite devices. It has been rock solid stable for five years. It can be verified and calibrated using RODI or distilled water. Perhaps not the ultimate in accuracy as it is rated +/- 0.002 S.G. I can say that in practice it feels more stable than this. It is temperature compensated and very repeatable.

      As a suggestion, depending on how much salt you mix, you should get used to mixing salt cognitively. That way you may feel when something is not right.
      Basically it's a half a cup per gallon of any brand of salt, will get you into a safe range without any refractometer.
      If your measuring device is instructing you to add significantly more than 1/2 cup of salt per gallon, you will know something is off. (236 ml per 3.78 litre.) = 2.5 cups per 5 gallon bucket. ~
      If you don't use measuring "cups" in your kitchen because you are metric, then find some other easier to use and remember ratio.
    • Moin,

      ich benutze nur noch den Hanna Salinitätstester HI98319 und wurde jedesmal per Wasseranalyse was die Salinität angeht bestätigt.
      Wenn man das Gerät Ordnungsgemäß mit der Hanna Kallibrierflüssigkeit auf 35 psu Kalibriert, passt das!
      Mein Aqua Medic Reflaktometer, ebenfalls auf 35 psu Kallibriert, weicht um plus 2 PSU zum Hanna ab. Ist auch normal.. Das Hanna misst den Leitwert und kümmert sich nicht um Temperatur und um die Trübheit des Wassers und das Reflaktometer berechnet per Lichtbrechnung und packt den Dreck im Wasser auf die PSU oben drauf..

      Gruß, René
      Aqua Medic Xenia 130 - 4x Ecotech Radion XR30 G5 Blue (RMS Mount & Diffuser) - 2x Ecotech Mp40wES QD + 2x Ecotech Mp10wES QD -Battery Backup - Ecotech Vectra M1 - Nyos Quantum 120 - Korallenzucht Easy Lift Magnetic S
    • Irgendwie klappte das mit der Tabelle nicht so wie es sollte :wacko:

      RPB schrieb:

      ...Reines Wasser hat 1,33 Und Salzwasser 1,39 um den Aquaristischen Messbereich auf die Tabellenwerte zu übertragen. Die Angabe auf dem Refraktometer bei 25°C kalibriert bezieht sich auf die Steigung der Skala, also den Abstand zwischen den Konzentrationsangaben, da diese auch mit einer Ein Punkt Kalibrierung betrieben werden können.


      Wellenlängen(20°C)n(30°C)n(40°C)
      3361,34701,34581,3442
      4051,34271,34171,3402
      4471,33941,33831,3370
      5021,33641,33531,3339
      5461,33451,33341,3321
      589 (1)1,33301,33191,3306
      6561,33121,33011,3288
      7071,33001,32901,3277
      8081,3282
      8711,3270

      Umgerechnet bedeutet das. Das pro 1 PSU nimmt die Brechzahl um 0,0016 zu. Pro Grad singt die Brechzahl um 0,00011. Das ganze wieder in eine Aquaristische Größe umgewandelt. bedeutet das du pro 1°C Temperaturunterschied zwischen Kalibrierlösung und Probe eine Messfehler von ca 7% hast. Bei 35 PSU wären das 2,5 PSU. Typische Raumtemperatur 23°, Aquarienwasser 25° wären 15% Messfehler oder anders Formuliert Anstatt 35 PSU misst du 40 PSU.
      Gruß
      Robin

      "Eine Gesellschaft blühe auf, wenn alte Männer Bäume pflanzen, in deren Schatten sie niemals sitzen werden. "
    • Moin,
      Ich habe mir jetzt mal die Geräte von Milwaukee und Hanna angeschaut. Scheinen mir beide ganz gut zu sein. Gibt es Vorteile für das eine oder andere Gerät?

      Spielt bei der Messung, bzw. Kalibrierung der Geräte die Temperatur auch eine Rolle?
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Moin,
      Gäbe es eine genauere Methode, die sich für den Hausgebrauch eignen würde?
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Moin Stefan,

      Elektronische Tester wie von Fauna Marin oder Hanna haben nur eine Genauigkeit von +/- 1 PSU. Eine alternative waren Leitfähigkeitsmessgeräte wie z.b. Greisinger GLF 100. Hätte eine Messunsicherheit von 0,5% das waren 0,2 PSU.
      Verwundert mich allerdings da die Salinitätstester das selbe Messprinzip haben...

      Das genauste ist und bleibt die Prazisionsspindel, vorrausgesetzt die Temperatur wurde richtig bestimmt und die Skala der Spindel ist korrekt.

      Hast du mal die Messung mit temperierten Lösungen probiert? Hier wäre ich an einem Ergebnis interessiert.
      Gruß
      Robin

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    • Moin,
      Ich benutze die große Präzisionsspindel von Tropic Marin. Nachdem ich zur Angleichung der Salinität 100 gr. Salz in 5 Liter Osmosewasser aufgelöst habe und über zwei Tage in das Becken gegeben habe zeigt die Spindel jetzt eine Dichte von 1,021 bei 27,0 °. Ich werde wohl die nächsten Tage noch mal 100 Gramm Salz dazu geben und dann erneut messen. Aufgrund der Nährstoffverschiebung habe ich jetzt auch noch Cyanos /Dinos auf einer Seite des Beckens. Ich werde heute Abend noch etwas N+ dosieren, damit ich vielleicht Ende der Woche das Phosphat etwas senken kann.
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Das Messprinzip der elektronischen Geräte ist immer das Gleiche: es wird an zwei Elektroden eine Spannung gegeben und der Stromfluss gemessen. Zur Verhinderung der Elektrolyse wird das ganze hochfrequent gemacht. Zum Schluss wird das Ergebnis in Leitfähigkeit (µS/cm) ausgegeben oder umgerechnet in Salinität / PSU (1/1000) oder Gelöstsalz / TDS (ppm). So einfach so gut.

      Und dann kommen die Probleme: je nach Frequenz messen die Systeme besser im niedrigen oder hohen Leitfähigkeitsbereich, die Temperatur muss auf eine Referenztemperatur umgerechnet werden, Salz ist nicht gleich Salz (leicht unterschiedliche spezifische Leitfähigkeiten), Elektrodengeometrie, Elektrodenmaterial (Polarisationseffekte), und, und, und.
      Gute Messgeräte (Genauigkeit besser 0,5%-0,2% vom Messwert) haben die sogenannte Vierelektrodentechnik, die einige Fehler ausbügeln. Aber selbst bei dieser Technik muss mit dem richtigen Elektrodensystem gearbeitet werden. Niedrige Zellkonstanten bei niedrigen Leitfähigkeiten und hohe Zellkonstanten bei hohen Leitfähigkeiten. Deswegen bei günstigen Geräten: eins für Meerwasser und eins für das Umkehrosmosewasser.
      Auch kann man nicht erwarten, dass günstige Messgeräte platinierte Platinelektroden haben (hört sich teuer an, ist auch teuer), die verglichen zu Edelstahlelektroden einen um den Faktor 150 besseren Polarisationswiderstand haben.

      Wer's genau wissen will (hat zwar schon einge Jahre auf dem Buckel, aber immer noch aktuell): aquacare.de/index.php/aquarist…-praktischer-einsatz.html

      Für die Aquaristik sind Geräte mit Genauigkeiten von 2-5% vom Messwert vollkommen o.k..
      LG Burkhard
    • Elisabeth schrieb:



      ist es richtig, daß Du den Salzgehalt von dem 560 Liter Becken anpassen möchtest, von 31,1 auf 34 ?
      Moin, Elisabeth
      Es handelt sich um das 130 Liter Artenbecken. Aber auch da brauche ich wahrscheinlich etwas mehr, als die bisher verwendeten 100 Gr. :whistling: . Muss noch mal den Calculator raussuchen.
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
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      Beste Grüße

      Stefan
    • slap01 schrieb:

      Moin,

      ich benutze nur noch den Hanna Salinitätstester HI98319 und wurde jedesmal per Wasseranalyse was die Salinität angeht bestätigt.
      Wenn man das Gerät Ordnungsgemäß mit der Hanna Kallibrierflüssigkeit auf 35 psu Kalibriert, passt das!
      Mein Aqua Medic Reflaktometer, ebenfalls auf 35 psu Kallibriert, weicht um plus 2 PSU zum Hanna ab. Ist auch normal.. Das Hanna misst den Leitwert und kümmert sich nicht um Temperatur und um die Trübheit des Wassers und das Reflaktometer berechnet per Lichtbrechnung und packt den Dreck im Wasser auf die PSU oben drauf..

      Gruß, René

      Leider stimmen die Bewertungen für den Salzgehalt von Hanna nicht mit Ihrer Meinung überein.

      Wenn Ihr Wasser so verschmutzt ist, dass ein Refraktometer nicht funktioniert, haben Sie vielleicht andere Probleme. Es ist unwahrscheinlich, dass Detritus den Brechungsindex in Anbetracht der Probendicke um einen nennenswerten Betrag beeinflusst. Ich würde auch denken, dass die Temperatur selbst für die Hanna noch relevant ist? (Sind nicht Thermokline, Halokline immer noch in Kraft).

      Wie erwähnt, benutze ich die Milwaukee seit Jahren, wenn ich meinen Tank jetzt messe, erwarte ich, dass er wie immer 1,025 sagt. Er misst niemals 1,027 oder 1,023.

      Ist er genau? Meiner Meinung nach ja, ich habe meinen eigenen Salzstandard gemäß Randy Homes Farleys Anweisungen gemischt, um einen 35 PSU-Standard herzustellen. In Milwaukee steht 35 PSU, was will ich mehr? Ich überprüfe es etwa alle 18 Monate, es ist nie abgewichen und musste nie kalibriert werden.

      Meiner Meinung nach ist das Milwaukee immer noch das beste Rundum-Salzgehaltsmessgerät auf dem Markt. Es ist ein Refraktometer mit eigener Lichtquelle und eigenem Auge. Ich wage zu behaupten, dass es genauer ist als die Messung mit dem Auge, zumindest aber konsistenter.

      English

      Unfortunately the reviews for the Hanna salinity don't correlate with your opinion.

      If your water is so dirty that a refractometer doesn't work, perhaps you have other problems. Detritus is unlikely to effect the refractive index by an appreciable ammount given the sample thickness. I would also think that temperature is still relevant even for the Hanna? (Aren't thermocline, halocline still in effect.)

      As mentioned, I have used the Milwaukee for years, if I measure my tank right now I expect it to say 1.025, just as it always has. It never measures 1.027 or 1.023.

      Is it accurate? In my opinion yes, I have mixed my own salt standard per Randy Homes Farley's instructions to make a 35 PSU standard. The Milwaukee reads 35 PSU, what more do I want? I check it about every 18 months, it has never drifted and never needed to be calibrated.

      In my opinion, the Milwaukee is still the best all-around electric salinity tester on the market. It is a refractometer with it's own light source and eye. I dare say it is more accurate then measuring by eye, at the very least more consistent
    • Hallo zusammen,

      "Eine sehr bequeme Methode zur Salinitaetsbestimmung stellt die Leitfähigkeitsmessung dar: Einschalten, die Elektrode ins Aquarium halten, ablesen und fertig."
      An dem Urteil von Armin Glaser aus dem Jahre 2008 (Ratgeber Meerwasserchemie) ist wahrhaftig nichts auszusetzen.
      Nach vielen Jahren des Herumwerkelns mit Refrak und Spindel bin ich letztendlich nach Erscheinen des Buches bei dieser sehr einfachen Methode gelandet. Referenzmessungen per Spindel führe ich nur noch sehr selten durch.
      Das Gerät GLF 100 von Greisinger ist absolut zuverlässig und robust.
      Außerdem: Made in Germany! :)

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Ewald schrieb:

      Hallo Hajo

      Muß Ich Dir Recht geben, aber nicht jedermans Sache.
      Warum macht man es sich so schwer?
      Sicher ist, dass temperaturabhängige Messungen, ob mit Spindel oder Refrak zu Fehlern führen können.
      Das hat nichts mit dem Gerät ansich zu tun, sondern mit der Inkompetenz oder Schludrigkeit des Messenden, Messkriterien zu ignorieren.
      Schludrigkeit bei Analysen ist aller Laster Anfang.
      Hinzu kommen noch einige Missverständnisse ob der korrekten Handhabung von Refrak und Spindel.
      Beim ersteren kann die linke Rubrik der Skala und die richtige Bestimmung des Nullpunktes genauso Fragen aufwerfen, wie der korrekte Ablesepunkt auf der Spindel.
      So können unbewusst Fehler bei der Handhabung auftreten, welche die Ergebnisse beeinflussen und letztendlich zu falschen Schlüssen führen.
      Es wird mit grosser Sicherheit Anhänger der einen oder der anderen Methode geben.
      Ich gehörte lange Jahre auch zu ihnen (3 Spindeln, 2 Refraktometer).
      Bis ich mich für ein Leitwertmessgerät entschied.
      Durchblick oder Faulheit?
      Die einen sagen so, die anderen so! ;)

      Gruß
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • hajo schrieb:

      Bis ich mich für ein Leitwertmessgerät entschied.
      Durchblick oder Faulheit?
      Die einen sagen so, die anderen so!
      Irgendwann wird jeder faul....... oder bekommt den Durchblick.

      Hier zum Testen von Osmosewasser.

      LG
      Daniel
    • Moin,
      ich dachte immer, einen Leitwert von "0" gibt es nicht mal bei Osmosewasser :whistling:
      " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
      Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
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      Beste Grüße

      Stefan
    • Hier ist mein RODI-Wasser und hier ist mein Tankwasser.

      Das Milwaukee lässt sich leichter unter dem Wasserhahn ausspülen als mit einer Sonde, andere finden das vielleicht anders. (Ich habe eine TDS-Sonde/Stift)
      Abgesehen davon ist der einzige praktische Unterschied wohl der Preis.

      Unabhängig davon, für welches Gerät Sie sich entscheiden, sollten 0,5 % für dieses Hobby ausreichend genau sein.

      English

      Here is my RODI water and here is my tank water.

      The Milwaukee is easier to rinse under the tap then a probe, others may find different. (I have TDS probe/pen)
      Aside from that I guess the only practical difference is price.

      Regardless of which device you choose, 0.5% should be sufficient accuracy for this hobby.

    • hajo schrieb:

      Ewald schrieb:

      Hallo Hajo

      Muß Ich Dir Recht geben, aber nicht jedermans Sache.
      Warum macht man es sich so schwer?Sicher ist, dass temperaturabhängige Messungen, ob mit Spindel oder Refrak zu Fehlern führen können.
      Das hat nichts mit dem Gerät ansich zu tun, sondern mit der Inkompetenz oder Schludrigkeit des Messenden, Messkriterien zu ignorieren.
      Schludrigkeit bei Analysen ist aller Laster Anfang.
      Hinzu kommen noch einige Missverständnisse ob der korrekten Handhabung von Refrak und Spindel.
      Beim ersteren kann die linke Rubrik der Skala und die richtige Bestimmung des Nullpunktes genauso Fragen aufwerfen, wie der korrekte Ablesepunkt auf der Spindel.
      So können unbewusst Fehler bei der Handhabung auftreten, welche die Ergebnisse beeinflussen und letztendlich zu falschen Schlüssen führen.
      Es wird mit grosser Sicherheit Anhänger der einen oder der anderen Methode geben.
      Ich gehörte lange Jahre auch zu ihnen (3 Spindeln, 2 Refraktometer).
      Bis ich mich für ein Leitwertmessgerät entschied.
      Durchblick oder Faulheit?
      Die einen sagen so, die anderen so! ;)

      Gruß
      Hajo
      Hallo Hajo

      Ich war noch garnicht fertig mit schreiben, da hat mein Handy alles schon verschickt.

      Mit, nicht jedermans sache war der Preis gemeint, den meisten ist ja schon ein
      Hanna für 75€ zuviel geschweige denn 200€
      Gruß Ewald

      _______________________________________________________________________________________________________________________________

      Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
      Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
      hab ich Angst vorm Licht. ;(
    • freysen schrieb:

      Hallo zusammen,

      welcher Leitwert entspricht dann 35ppm? Zwischen 51 - 53mS/cm?
      Oder wie darf ich das verstehen?

      Gruß
      Fabian
      Siehe hier:


      google.de/url?sa=t&rct=j&q=&es…Vaw1WGoXfc1y1sk6Hi-xGShb8


      Gruß
      Hajo
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      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • ich habe mehrere Geräte hier um die Salinität zu ermitteln. am genausten ist eben dieser Hanna Salinitätstester.
      Milwaukee habe ich nicht, dafür aber den von Hanna, welcher ja baugleich zu seien scheint. jedenfalls, wenn ich mit dem großen Hanna teste, verlasse ich mich nur auf die PSU.
      SG oder ppt lassen ich außen vor. und, diverse ICP Analysen bestätigten mir das ich mit dem kleinen Hanna die richtige Wahl getroffen habe.

      Was ich definitiv nie mehr Anweden werde ist eine Spindel! Viel zu ungenau und auch überhaupt nicht mehr Zeitgemäß..

      Gruß, René




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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von slap01 ()

    • Ewald schrieb:

      Hallo Hajo
      Ich war noch garnicht fertig mit schreiben, da hat mein Handy alles schon verschickt.

      Mit, nicht jedermans sache war der Preis gemeint, den meisten ist ja schon ein
      Hanna für 75€ zuviel geschweige denn 200€
      Hallo Ewald,

      eines ist sicher: An guter Technik sollte man nicht sparen!
      Das wissen wir eigentlich alle, doch selten wird wohl danach verfahren. :(
      Die meisten Billigprodukte werden mit der Zeit unzuverlässig.
      Auch wie verlässlich welches Produkt ist, lernt man nicht sofort, sondern erst durch Erfahrung
      mit diversen Billig-Geräten.
      Meine ganz persönliche Empfehlung war nicht qualitätsbezogen, sondern sie sollte die einfache
      Handhabung in den Vordergrund stellen.
      Dass ich dabei ein nicht ganz preiswertes Produkt erwähnt habe, ist dem reinen Zufall geschuldet. ;)

      Gruß
      Hajo
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      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • freysen schrieb:

      welcher Leitwert entspricht dann 35ppm? Zwischen 51 - 53mS/cm?
      Nur zur Klarheit: es wird die Leitfähigkeit (nicht Leitwert) angezeigt und
      die Einheit der Salzkonzentration der wird in ppt (parts per thousand) oder 1/1000 angegeben.

      Je nach Gerät und Messsystem sind es bei 35 ppt tatsächlich 51-53 mS/cm.
      LG Burkhard
    • Dietmar Schauer schrieb:

      auch in sogenannten Präzisionsspindeln sind schon die innenliegenden Papierrollen mit den Skalen verrutscht.
      Hallo Dietmar,

      wo hast Du denn das aufgeschnappt? Ich nehme an, die ewige Gerüchteküche, Facebook oder Forum.

      Wir hatten mal eine entsprechende Reklamation (ich nehme mal an, dass sich diese Aussage auf genau diese bezieht), dass die Skala nach unten verrutscht sei und die Spindel jetzt zu hoch anzeige(!?) Und, fällt schon was auf? Wenn die Skala nach unten verrutscht ist, sinkt diese tiefer ein, und dann zeigt sie wie an? Genau, zu niedrig in der Dichte! … denn tieferes Einsinken bedeutet, das Medium hat eine geringere Dichte, die Spindel kann mehr Flüssigkeit verdrängen bis sie schwimmt. Manchmal sieht man an der E-Mail schon, wo der Fehler sitzt. Die Spindel wurde eingeschickt und genau die selbe wieder zurück geschickt weil sie exakt genau richtig angezeigt hat.

      Ich sag mal so, ich kann mich an keine berechtigt eingeschickte Spindel erinnern. Meist werden aber die Geräte einfach nicht eingeschickt, wie gerade aktuell wieder.

      Soviel zur Genauigkeit von Präzisions-Aräometern, wie die Spindeln genauer heißen.

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

      Wachstum ist die Lösung - nicht das Problem, sprach die Krebszelle und begann sich zu teilen. :devil3:

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      Franconia Franca

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hans-Werner ()

    • Hallo Hans-Werner

      Ich hatte schon sogenannte Präzisions-Aräometern von TM und auch von JBL,
      in denen die Skala ca 1cm nach unten gerutscht war, das zur Folge hatte,
      das meine Salzdicht in Wirklichkeit zuhoch war.
      Gruß Ewald

      _______________________________________________________________________________________________________________________________

      Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
      Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
      hab ich Angst vorm Licht. ;(
    • Hallo Hans-Werner!

      Ich selber hatte solche Teile. Der Händler, bei dem ich das Ding gekauft habe, hatte noch mehr fehlerhafte Spindeln. Den Händler werde ich nicht nennen. Es war vor ca. 8 Jahren und ich selber hatte 2 von den Aräospindeln. Damals gab es noch keine günstigen Hanna oder Milwaukee Refraktometer und die billigen analogen Refraktometer waren mir zu unsicher. Mein erstes digitales ATAGO Refraktometer hat über 600€ gekostet. Ich hätte mir davon sicher lieber Korallen gekauft. Ich glaube, du findest mich nicht mit Thema Meerwasser, anderen Hobbies oder beruflich auf Face o.Ä.. Ich bin ja nicht lebensmüde ;-). Ich habe oder hatte einen guten Händler und gehe nur den Leuten auf den Beutel, die meine Kohle bekamen. Ich glaube, das war auch im Interesse der Hersteller.
      Nicht jede Firma hat einen Hans-Werner im Support


      Grüße


      Dietmar
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    • Hallo Ewald,

      reklamiert, wenn ja wo, wenn nein, warum nicht? Das würde mich echt interessieren. Falls Du noch eine solche haben solltest, her damit. Das möchte ich echt sehen! ;) Wenn das kein Uralt-Modell von vor 20 Jahren ist, würde ich ein Bild von der Messung einstellen und ggf. öffentlich um Verzeihung bitten! :danke:

      Hallo Dietmar,

      danke für die Aufklärung! :)

      Grüße

      Hans-Werner
      H ><((((°>

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