Neues Becken, wird ein Filter benötigt?

  • Hallo zusammen,


    Ist mein erste Beitrag hier und ich dachte ich wende mich direkt an die Profis.


    Ich hatte 2 Jahre lang ein süsswasserbecken, dann kam vor kurzem der Umzug, geplant war das Becken zu verkaufen, so weit alles vorbereitet, Becken leer und sauber gemacht, dann doch entschieden das ich es behalte und und ein Meerwasser Becken draus machen.

    Das Becken ist 250x50x50cm. Hab mir Salz geholt, einen Bubbel Abschäumer, ca 4 Kg Lebensgestein für den Anfang, Lebend Sand, 10 Kg totes Gestein. Dazu hab ich noch 2 Tunze strömer


    Geplant war das Becken so ein zu fahren erstmal, dann cleaning Crew, Korallen, Fische, nach und nach ein zu setzen.

    Ich will kein Technikbecken haben. Ist jetzt die Frage, Brauch ich ein Filter? Ich hab zig beiträge im Internet gelesen wo die hälfte sagt man braucht kein Filter, da sammeln sich Schadstoffe, andere sagen Filter unbedingt?

    Ich hätte auch noch einen Oase Teichfilter der mit glaub 2000 Liter die Stunde filtert und kein Flies hat sondern groben schwamm.

  • Moin

    Also der Abschäumer sollte schon in ein Trchnikbecken . Ein TB würde ich auf jedem Fall bei der Aquarien Größe nutzen.

    Der Oase Filter ist für dein Vorhaben nicht geeignet .

    Die Basics solltest du dir vor dem Start schon aneignen .

    Lese dich mal ein und stelle hier gerne alle deine Fragen .

    Was hast du an Licht geplant ?

  • Meerwasseraquaristik ist eine ganz andere Welt als Süßwasser. Das sollte von Anfang an jedem Einsteiger klar sein. In der heutigen Riffaquaristik liegt der Focus mehr auf Korallen und der Focus auf dem Zusammenspiel der biologischen, technischen und chemischen Komponenten.

    Mit in paar Fragen und Statements in den Foren ist es nicht getan. Ausserdem dürfte die Meerwasseraquaristik zeitaufwändiger, technisch aufwändiger, mehr Kenntnisse erforderlicher und kostenintensiver sein als die Süsswasserwelt, je je nach dem, wie man im Süsswasser unterwegs war. Vieles ist bei uns anders als im Süßwasserbereich und oft völlig konträr dazu.

    Es ist für jeden Beginner erst einmal ratsam, sich in die Materie einzuarbeiten und sich mit Hilfe eines Einsteigerleitfadens wie z.Bsp. 'Sangokai Empfehlungen A-Z' schlau zu machen. Am günstigsten dürfte ein erfahrener Meerwasseraquarianer als Mentor sein, der anfänglich so ein Projekt begleiten kann. Auch ein erfahrener und serjöser Händer, nicht immer leicht zu finden, kann da gute Hilfestellung geben, wenn er nicht ausschließlich auf Umsatz fixiert ist.

    Wer all das scheut, sollte das Vorhaben nochmal überdenken.

    PS: Es gibt noch einen Händler in Deutschland, der die alte Methode mit Topffilter etc. propagiert. Dabei beschränkt er sich aber auch auf sehr einfache Tiere. Ein späteres Aufrüsten auf die Riffaquaristik ist m.M. nicht mehr möglich. Dieser interessante Ansatz wird aber kaum noch verfolgt.

    Gruß
    Burkhart

    Edited 4 times, last by Fellnase (July 3, 2025 at 10:08 AM).

  • Ich hatte mich schon etwas eingelesen, das Lebensgestein sorgt ja zusammen mit dem Abschäumer für die Biofiltrikation, aber wie sieht es mit Schwebeteilchen aus? Da ich kein Unterbecken haben möchte bräuchte ich doch etwas um diese herraus zu filtern? Also ein Hang on Filter? Oder wie werden dann die groben Partikel raus gefiltert?

  • Wenn Du kein Technikbecken einrichten willst solltest Du über ein Technikabteil nachdenken. Eine zusätzliche Trennscheibe einkleben kann man auch als Laie ohne Spezialwerkzeug. Dann musst Du Dich nur damit befassen, was genau Du an Technik dort unterbringen möchtest. Spätere Änderungen sind dann deutlich schwieriger zu bewerkstelligen.

    Leider haben die meisten Meerwasseraquarianer die Erfahrung gemacht, dass die ursprüngliche Erstaustattung aus verschiedenen Gründen schnell ersetzt wurde nach dem Motto "Wer billig kauft, kauft zwei mal." Die Wahrscheinlichkeit, dass Du direkt von Anfang an die richtige und korrekt dimensionierte Technik anschaffst ist sehr gering. Das Mehr an Platz im Technikbecken hat bei Meerwasser einen guten Grund.

    Na ja, ich drücke Dir die Daumen, bin aber etwas pessimistisch nach dem, was ich bisher so gelesen habe.

    Viele Grüße

    Sandy

  • PS: Es gibt noch einen Händler in Deutschland, der die alte Methode mit Topffilter etc. propagiert. Dabei beschränkt er sich aber auch auf sehr einfache Tiere. Ein späteres Aufrüsten auf die Riffaquaristik ist m.M. nicht mehr möglich. Dieser interessante Ansatz wird aber kaum noch verfolgt.

    Burkhart meint das hier: https://www.korallenriff.de/artikel/2243_O…_in_Siegen.html

    Was die machen ist schon eher ungewöhnlich. Ich kenne hier im Forum keinen, der das so macht. Aber heißt ja nicht, dass es nicht funktioniert

    Ich würde dir aber auch wie Sandy wenigstens zu einem Technikabteil im Becken raten. Da kannst du den Heizstab, eventl. doch einen Abschäumer, Medienfilter (sofern notwendig) und auch mechanische Filterung unterbringen. Außerdem wirst du über kurz oder lang einiges dosieren müssen, Calcium, KH usw. Dann ist es gut, so ein separates Abteil zu haben. Wenn das alles im Becken hängt, sieht es bescheiden aus und ist ein Gewurstel.

    Grüße

    Chris

  • Technikbecken geht nicht weil der Unterschrank es nicht zuläst, es ist einfach kein Platz da, sind mehrere Türen und Abteile, und ich hab ehrlich gesagt etwas Angst wenn es Mal auslaufen sollte. 600 Liter sind halt eine Menge Wasser wenn das erstmal fließt.

    Im Vordergrund steht erstmal das einfahren und ein stabiles Biotop schaffen, und erst später Fische und Korallen einzusetzen. Mir ist schon klar daß es nicht billig wird, damit rechnen ich auch.

  • Im Vordergrund steht erstmal das einfahren und ein stabiles Biotop schaffen, und erst später Fische und Korallen einzusetzen. Mir ist schon klar daß es nicht billig wird, damit rechnen ich auch.


    Ich muss die auch Fragen, wie willst du ohne Eintrag und Verbrauch ein stabiles Biotop schaffen? Das wäre wenn du SW startest und Pflanzen + Fische weg lässt. Ohne Pflanzen und Fische, schaffts du da ein stabiles Biotop? 🤷

    Im MW sind halt die Korallen die gewünschten Verbraucher, teilweise auch Algen, je nachdem was man realisieren möchte. Es gibt aber auch reine Fischbecken...

    Hört sich für mich so an, dass die Grundlagen für MW noch nicht wirklich verstanden wurden und das endet meistens nicht gut. Wenn der Plan Trotzdem steht, suche dir ein Mentor, übernimm sein System (welches natürlich laufen sollte) und sammel das erste Jahr Erfahrung.

    VG

    Chris

  • Hört sich für mich so an, dass die Grundlagen für MW noch nicht wirklich verstanden wurden und das endet meistens nicht gut. Wenn der Plan Trotzdem steht, suche dir ein Mentor, übernimm sein System (welches natürlich laufen sollte) und sammel das erste Jahr Erfahrung.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Auch ich entnehme aus Deinen Äußerungen, vollkommen gegensätzlich zu Deiner Meinung, dass zu wenig Grundkenntnisse vorhanden sind aber bereits ein fertiges Konzept, das meiner Meinung zum Scheitern verurteilt ist.

    Möchtest Du wirklich Seewasser pflegen?

    Gruß
    Burkhart

  • Ein stabiles Biotop in Hobbyformat gibt es nicht. Ein Meerwasseraquarium ist immer in einem Zwangsgleichgewicht. Sobald man aufhört, regelmäßig einzugreifen (oft nur Kleinigkeiten), entwickelt sich das Biotop in Richtung Algen- und Cyanohölle. Diesen Zustand könnte man als stabiles Gleichgewicht eventuell bezeichnen.

    Es ist möglich, ein Becken ohne Korallen und Fische in ein Zwangsgleichgewicht zu bringen. Aber auch hier ist regelmäßiges Eingreifen erforderlich, z.B. Caulerpa auslichten.

    Sobald dann Fische und Korallen eingesetzt werden, entwickelt sich ein anderes Zwangsgleichgewicht - man fängt also von vorn wieder an, dieses neue Balance in die Wunschrichtung einzupendeln. Wenn das Ziel ein Riffaquarium ist, würde ich mir den ersten Schritt (Aquarium ohne Fische und Korallen) sparen. Es ist doppelte Arbeit.
    Wenn der Weg das Ziel ist, dann kann ein fischfreies Aquarium sehr interessant sein. Man beobachtet Dinge, die in einem Riffaquarium nicht sichtbar sind.

    LG Burkhard

  • Dem kann ich mich nur anschließen. Auch ich entnehme aus Deinen Äußerungen, vollkommen gegensätzlich zu Deiner Meinung, dass zu wenig Grundkenntnisse vorhanden sind aber bereits ein fertiges Konzept, das meiner Meinung zum Scheitern verurteilt ist.

    Möchtest Du wirklich Seewasser pflegen?

    moin gosth,

    das ist auch mein eindruck bei dir, allerdings lese ich nicht aus den einlassungen, dass kein seewasserbecken eingerichtet werden soll.

    nun lässt sich nicht erkennen, inwieweit du dich in einem meerwasserfachgeschäft hast beraten lassen und infos nur über "soziale"? medien eingeholt wurden.

    sinnig wäre auch ein kontakt zu anderen meewaaquarianern "vor ort" oder sich in einem qauarienverein, der auch meerwasserbecken betreibt, zu informieren.

  • Ich muss die auch Fragen, wie willst du ohne Eintrag und Verbrauch ein stabiles Biotop schaffen? Das wäre wenn du SW startest und Pflanzen + Fische weg lässt. Ohne Pflanzen und Fische, schaffts du da ein stabiles Biotop? 🤷

    Ich meinte damit die Werte stabilisieren, bis man nach einigen Tagen mit Korallen und Fischen anfangen kann. Niemand wirft am ersten Tag Korallen, und Fische direkt ins Aquarium? Wäre mir neu in der Aquaristik

  • Niemand wirft am ersten Tag Korallen, und Fische direkt ins Aquarium? Wäre mir neu in der Aquaristik

    Du packst im SW auch Verbraucher ab Tag eins rein, oder?


    Und doch, im MW mittlerweile möglich und wird auch so gemacht. Nitrit spielt im Salzwasser keine Rolle, wieso sollte man mit dem besetzen warten?

    VG

    Chris

  • Laut Sangokai.org steht folgendes

    Wann Fische einsetzen?

    • Kleine Fische (z. B. Grundeln, Zwergbarsche etc.)
      Die Biologie profitiert von Ammonium, das Fische direkt produzieren. Deswegen gibt’s zwei Ansätze:

      • Früh, gleichzeitig mit den ersten Korallen – wenn die Wasserchemie stabil ist (z. B. Tag 6) sangokai.org
      • Später, sobald Korallen deutlich wachsen – so etwa nach ein bis zwei Wochen, wenn sie Nährstoffe sichtbar aufnehmen können .
      • Jörg empfiehlt, auf kleine Fische zu setzen, die sich nahe bei den Korallen aufhalten, statt große

      Also da steht jetzt nicht drinnen Fische, Korallen,Krebse etc direkt am ersten Tag rein werfen.

      Hast du mir eine Quelle die sagt das man alles am ersten Tag rein tun soll?

      Mfg

  • Es gibt genügend Beispiel Videos im YT die platzbedingt bei Vergrößerung am ersten Tag den Altbestand einbringen. Altbestand sind Fisch, Korallen und Wirbellose enthalten.


    Und ob du das am Tag 6. Machst oder Tag 1 oder Tag 3, spielt keine Rolle. Du musst mit bedacht und mit Plan besetzen. Ein grabender Seestern oder nen pfaffi wird am Tag 1 nicht genügend Nahrung vorfinden. Pfaffi kannst ggfs noch füttern, dem grabenden nicht.


    Kommt auch immer auf die Bedingungen an. Tot gestartete Becken würde ich eher mit Fisch starten um Nährstoffe reinzubringen und nach 1-2 Wochen eher Korallen. Becken mit LS bringt Nährstoffe mit, da kannst direkt loslegen mit Korallen und Fisch sorgt nur fur Nachschub. Hängt an den Startbedingungen und den Wasserwerten ab.


    "Vordergrund steht erstmal das einfahren" ....viele Verstehen unter einfahren den Stickstoffkreislauf und der braucht seine +/- 6 Wochen, vor allem von Aquarianer die aus'm Süßwasser kommen. Da war keine Rede von dir nach 6 Tagen zu besetzen zu wollen.

    VG

    Chris

  • Ich habe bei meinen Neustarts oft beides am Tag 2 eingesetzt, vor allem beim Umzug. Einfache Korallen können alle am Tag 2 eingesetzt werden, vorausgesetzt die Wasserwerte stimmen einigermaßen und das verwendete Salz ist naturnah und nicht irgend ein Noname-Billigprodukt. Natürlich sollte nach dem Erstbesatz sofort auch ein schonendes Licht vorhanden sein und die Wasserwerte (Temperatur, KH, CA, PH, Posphat, Nitrat etc.) engmaschiger überprüft werden. Icps können da sehr hilfreich sein.

    Es mach Sinn, möglicht viele Korallen einzusetzen, damit bereits eine große Biomasse verhanden ist, die das Gesamtmilieu günstig beeinflusst.

    Fische würde ich bei einem absoluten Neustart erst nach ein paar Tagen einsetzen und das auch nach und nach, damit sich die Verfügbarkeit der Nöhrstoffe erhöht.

    Die zweite Möglichkeit mit anfänglich lansamem Besatz mit lebenden Steinen und mäßigem, schrittweisem Besatz kann man auch machen, wenn man viel Geduld mitbringt, was sich dann aber auch auf Dauer positiv auswirken kann.

    Mut zu Fehlern und Rückschägen! Das passiert auch den erfahrendsten MW-Aquarianern. Da lernt man am meisen draus.

    Gruß
    Burkhart

  • Lese ich richtig?

    Ist es vor dem Einsetzen von Fischen eigentlich nicht mehr üblich, die Ammonium/Ammoniak/Nitrit-Belastung des Wassers zu prüfen? Fische reagieren anders, als Korallen. Fische sind unterschiedlich heikel. Aus diesem Grund rate ich vom überstürzten Besatz ab. Wer dennoch sofort besetzen will, der sollte sein Wasser engmaschig überprüfen. Ein unausgeglichenes, biologisches System steckt voller Überraschungen. Überstürztes Handeln geht selten gut aus.

    Gruss

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Nitrit ist nicht direkt giftig im Salzwasser, wegen dem im allgemeinen hohen Chloridanteil. Nitrit Werte bis ca 50-70 wird von den Fischen vertragen. Beim starten erhalten wir normal Werte +/- 2 Nitrit.

    Je nach Ph Wert könnte Ammoniak durchaus zum Problem werden, da bei mir aber immer früh einfache Korallen einziehen, welche ja vorrangig die Vorstufen verwerten, habe ich bis dato keinerlei Probleme feststellen können.

    Und wg "heikel" mein Hinweis mit bedacht und Plan zu besetzen.

    VG

    Chris

  • Es gehört zu den Erfahrungen, dass Fische bei den üblichen Schleimhautverletzungen, welche durch Transport(e) oder mehrfaches Umsetzen die Oberhaut schädigen, zu bakteriellen Infektionen neigen Diesen Fischen muss ich keine disfunktionale Bakteriekultur eines frisch eingericchteten Beckens zumuten. Mit all den späteren, negativen Auswirkungen.

    Gruss

    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

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  • Mit Fische einsetzen meine ich nicht, dass man das Becken mit Fischen vollknallt. Einige wenig Fische, die dann für die Nahrung der Korallen sorgen, haben bei mir noch nie Probleme gehabt.

    Gruß
    Burkhart

  • Durch Zufall ist mir diese "Anekdote" untergekommen.

    Wie es aussehen kann, wenn ein Anfänger nicht versteht und/oder falsche Schlüsse zieht oder schier von der Fülle der Informationen überfordert ist.

    Den Versuch von Google ins deutsche habe ich nicht korrigiert und so gelassen.

    Gruß

    Hajo


    "Ich habe ziemlich viel für mein erstes Meerwasser-Aquarium recherchiert (und ich bin sehr aufgeregt, um loszulegen) und fast jede Ressource, die ich gefunden habe, sagte, dass Sie warten möchten, wenn Sie Salz ins Wasser geben, bis hin zu dem Zeitpunkt, an dem Sie Ihren ersten Fisch hinzufügen. Ich habe gerade die 5-minütige Playlist von BRStv beobachtet und sie scheinen die kenntnisreichste aller anderen Quellen zu sein, die ich bisher gesehen habe, und sie sagten, dass sie sofort Clownfische hinzufügen sollten, um Algen zu fressen und das Wasser zu stabilisieren? Ich wollte sehen, was ein Konsens sein würde. Ich würde gerne Clowns sofort hineinstecken, also habe ich tatsächlich etwas zu sehen, anstatt nur einen leeren Tank für ein paar Wochen, aber ich möchte zuerst sicherstellen, dass es sicher ist.

    Sie sagten auch, dass man nach den Clowns Tangs einsetzen möchte, aber etwa 4 Monate warten, bevor man die Lichter einschaltet, damit die Tangs so viel wie möglich von den Algen fressen können, bevor die Lichter es verschlimmern. Natürlich kann ich etwas gegen Tageslicht tun, aber muss ich beobachten, wo ich meinen Tank lege? Mein Wohnzimmer hat viel mehr Licht darin als andere Räume, aber ich möchte auch, dass es im Wohnzimmer ist, also ist es schön und sichtbar, aber ich bin nicht sicher, ob das Tageslicht auch Probleme verursachen würde."

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    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Klingt nach der erlesenen Weisheit von ChatGPT. So viel Stuß auf einmal habe ich selten gesehen und denke, da muss KI geholfen haben.

    Die Quelle ist der Eröffnungsbeitrag zur Frage "Wann sollte ich einen Fisch einsetzen?" in einem U.S. Forum. Nichts aussergewöhnlich. Forenalltag.

    Gruss

    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Ich bin selten in amerikanischen Foren, aber so langsam habe ich eine Vorstellung wo der Müll herkommt, der von KI manchmal verzapft wird. Ziemlich schauerlich, dass man nicht einmal KI benötigt für Unfug dieser Klasse. Peer-Review im Forum funktioniert bei denen offenbar nicht.

    Viele Grüße

    Sandy

  • Diese abstrusen Vorstellungen sind höchstwahrscheinlich nicht auf seinem Mist gewachsen. Da haben andere mitgeholfen. Entweder sind die Informationen nach dem Motto der stillen Post irgendwann bei ihm angekommen, oder sein Verständnis hat erst gar nicht ausgereicht, die Komplexität der Meerwasseraquaristik in seinen Grundzügen annähernd zu begreifen. Hier geht es nicht um irgendwelche Strategien, hier scheint das grenzenlose Verlangen im Vordergrund zu stehen. Koste es, was es wolle. Auch die Nerven der Mitlesenden.

    Gruss

    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
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  • Das mit den Algen höre ich zum ersten Mal, aber Clowns rein, Futter rein, 12 Monate umdrehen, am besten noch 6 Monate ohne Licht hört bzw liest man schon öfters von drüben. Am besten noch mit zwei Außenfiltern betrieben

    VG

    Chris

  • Das mit den Algen höre ich zum ersten Mal, aber Clowns rein, Futter rein, 12 Monate umdrehen, am besten noch 6 Monate ohne Licht hört bzw liest man schon öfters von drüben. Am besten noch mit zwei Außenfiltern betrieben

    M A G A Make Aquaristic Great Again !


    Gruss

    Hajo

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  • Diese abstrusen Vorstellungen sind höchstwahrscheinlich nicht auf seinem Mist gewachsen. Da haben andere mitgeholfen. Entweder sind die Informationen nach dem Motto der stillen Post irgendwann bei ihm angekommen, oder sein Verständnis hat erst gar nicht ausgereicht, die Komplexität der Meerwasseraquaristik in seinen Grundzügen annähernd zu begreifen.

    Das ist ein Konzept von BRSTV. Er hat es dann tatsächlich umgesetzt, Schritt für Schritt und das Ende vom Lied war, dass die Clownfische krank geworden sind. Behandelt hat er es dann mit Vibrant, einem Algenmittel! Das war ein 20 Gallonen Becken, also irgendwas mit 70-80 Liter und er wollte noch einen Doktorfisch ins Becken geben. Da kam dann aber Wiederspruch von andern Forumsteilnehmer. Wenig später hat er auf 270 Liter erhöht, einen Doktorfisch eingesetzt und der ist verendet. Ihm wurde dann dringend angeraten, sich mal Tests zu besorgen, vor allem Ammonium/Ammoniak. Der auf der Seite liegende Doktorfisch war umgeben von absolut frischem Totgestein, keine Algen, nichts. Er hat den Fisch wohl direkt nach dem Wasserauffüllen ins Becken gesetzt.

    Dieses Beispiel ist wirklich extrem. Ich lese schon recht viel im reef2reef Forum und so etwas ist nicht die Regel. Es gibt dort viele alte Hasen, wirkliche Spezialisten und sehr erfahrene Leute, Hans-Werner Balling schreibt da auch recht regelmäßig. Durch die Masse an Leuten entstehen da halt viele interessante Themen und Beiträge. Verallgemeinern kann man es nicht, sicher sehen die Amis das eine oder andere etwas anders, aber solche Knalltüten sind auch da selten.

    Zurück zur Fragestellung, wann man Fisch einsetzen sollte. Es ist schon etwas seltsam, früher haben wir Wochen und Monaten gewartet, bis überhaupt irgendein Tier eingesetzt wurde und heute geht es nicht schnell genug. Die Argumente für das frühe Besetzen kann ich nachvollziehen, ich mache das auch so. Aber warum muss man so hastig sein? Man kann schon ein paar Tage zuwarten bis der Nitritpeak stattgefunden hat. Mal abgesehen davon, ob es den Fischen direkt schadet oder nicht, ich glaube kein Fisch fühlt sich wohl in klinischen, tot aussehenden Becken ohne Leben.
    Wenn man tot startet, sollte man halt Nährstoffe zudosieren. Fische als Nährstofflieferanten sind zwar wichtig, aber sie überschnell einzusetzen, weil man eine Nährstofflimitierung fürchtet, naja...

    Grüße

    Chris

  • Es gibt noch eine andere Sicht auf die Dinge. Nämlich da, wo sich Fischliebhaber in den amerikanischen Foren von uns unterscheiden. Rund um das Thema "Fisch" wird das Thema der Quarantäne nicht ausgespart. Was prompt auch sofort in diesem besagten Beitrag zur Sprache kommt. Sie propagieren Quarantäne in all ihren Facetten. Nicht nur bei laufenden Neuzugängen, sondern bereits auch schon vor der Erstbesetzung. Nun kann man darüber diskutieren, ob das immer sinnvoll ist... Aber Gründe scheint es zu geben. Sonst wäre dieser Stoff kein Dauerthema. Viele Teilnehmer bringen ihre Erfahrungen ein, und erzählen, bauen Wissen auf. Hält man sich daran, wird mit dem Wissen zumindestens der eigene Horizont erweitert.

    Das wäre schon mal ein guter Anfang.


    Gruss

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • moin gosth,

    das ist auch mein eindruck bei dir, allerdings lese ich nicht aus den einlassungen, dass kein seewasserbecken eingerichtet werden soll.

    nun lässt sich nicht erkennen, inwieweit du dich in einem meerwasserfachgeschäft hast beraten lassen und infos nur über "soziale"? medien eingeholt wurden.

    sinnig wäre auch ein kontakt zu anderen meerwasseraquarianern "vor ort" oder sich in einem aquarienverein, der auch meerwasserbecken betreibt, zu informieren. Gerade beim Einstieg in die Meerwasseraquaristik helfen neben persönlichen Erfahrungen auch gute Informationsquellen und eine aktive Community weiter. Wer zusätzlich seinen Austausch und seine Reichweite in sozialen Netzwerken ausbauen möchte, kann sich auch einmal Followerfabrik anschauen.

    Moin,

    da stimme ich dir grundsätzlich zu. Gerade bei der Meerwasseraquaristik kann man sich zwar über Foren, YouTube und soziale Medien viele Informationen holen, aber die praktische Erfahrung von Leuten, die seit Jahren ein Becken betreiben, ist oft deutlich mehr wert.

    Ein gutes Meerwasserfachgeschäft kann ebenfalls hilfreich sein, sofern die Beratung kompetent und nicht nur auf den Verkauf ausgerichtet ist. Viele Dinge wie Technik, Besatzplanung oder die Einschätzung möglicher Probleme lassen sich im direkten Gespräch besser klären als über Beiträge im Internet.

    Der Austausch mit Aquarianern vor Ort oder in einem Verein ist aus meiner Sicht sowieso einer der besten Wege. Dort bekommt man meist ehrliche Erfahrungswerte, kann sich funktionierende Becken ansehen und lernt auch aus Fehlern, die andere bereits gemacht haben.

    Letztlich sollte man verschiedene Informationsquellen nutzen und sich daraus ein eigenes Bild machen.

    Edited once, last by Corgunts (June 26, 2026 at 1:14 PM).

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