Nachteile von UV-Klärern

  • Hallo und guten Tag,


    ich habe mich eifrig hier durchgelesen, möchte aber dennoch dieses Thema nochmals aufwärmen, da die Bestrahlungstechnik (z. B. LED) mittlerweile weiter voran geschritten ist und nicht alles, was auf den ersten Blick glänzt, Gold oder wenigstens Silber verspricht.


    Meine Lebensweisheit: Kein Vorteil ohne Nachteil! (Und: Nix ist umsonst!)


    Was sind die Nachteile? Ich könnte mir vorstellen, dass

    >>> die Mikrofauna direkt/indirekt sehr gestört wird und sich dadurch die Ernährung der Korallen verschlechtert?

    >>> bei Dauerbetrieb die Fische & Mitbewohner ihre natürlich entwickelten Abwehrkräfte verlieren?


    Mein bisheriges Denken geht in die Richtungen, UV

    >>> nur sporadisch bei Krankheitsanzeichen einzusetzen?

    >>> Leistungsstärke dann 10 W/100 l?



    Gerne höre ich Eure selbst gemachten Dauererfahrungen, danke!

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
    5 Turbellen, Wellen im 0,3 Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
    Deltec 600i, Fe-Adsorber (Ramsch-Perlen), Biopellets, Zeolith, Balling light
    15 % Wasserwechsel/Woche

    Täglich lebende Artemianauplien + 120 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton

  • UV-LED: die Technik ist lange noch nicht so weit forgeschritten, dass LEDs eine ernstzunehmende Alternative sind. Die abgebene UVC-Leistung ist sehr gering. Der große Durchbruch lässt noch auf sich warten. Für Nanobecken sind LEDs o.k..


    Plankton: UVC zerstört Plankton, dass durch die UV-Leuchte fließt. Wird ja auch gegen grünes Wasser eingesetzt, was nichts anderes ist als Unmengen von Mikroalgen. In ultra-low-N-P-Aquarien wäre ich mit dauerhafter UV-Bestrahlung sehr vorsichtig, wenn mit Lebendplanktonfütterung gearbeitet wird. Totes Ersatzfutter sollte nicht großartig durch UV beschädigt werden.


    Abwehrkräfte: da wird es kompliziert. Auch Fische, die sehr lange Zeit in einem nicht-UV-Aquarium schwimmen, haben nur schlechte Chancen, wenn z.B. mit einem Neuzugang neue Parasiten einziehen. Ohne Quarantäne würde ich nie einen neuen Fisch mehr einsetzen.


    Leistung: da gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Bei einem aktuen Parasitenbefall gilt jedoch die Regel: je mehr desto besser.

  • Hallo zusammen!



    Der unten angegebene Versuch beantwortet einige der Fragen, zwar in Kurzform, aber dennoch...



    Lichtkontrolle Ichthophthirius multifiliis in einem geschlossenen Fischkultur-Umwälzsystem

    IAAAM Archiv

    Jeannine P. Gilbert; Amy L. Lohr; J. B. Gratze; E. B. Shotts, Jr.

    Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Hochschule für Veterinärmedizin, Universität von Georgia, Athen, GA


    Ichthyophthirius multifiliis (Ichthyo) wurde in vier Aquarien in einem 36-Tank-Fischkultur-Umwälzungssystem hinzugefügt, um die Wirksamkeit von ultraviolettem (UV) Licht zu bewerten, das die Ausbreitung von Infektionen verhindert. Bei Studien war keine Ausbreitung der Krankheit offensichtlich, während eine 250.000 sek. -2 UV-Lichtquelle in Betrieb war.

    Ichthyo breitete sich jedoch ohne UV-Licht aus.

    Insgesamt wurden die aeroben Bakterien um das 100- bis 1000fache des Wassers reduziert, das sofort an der UV-Quelle vorbei beprobt wurde, bevor sie in die Tanks zurückgebracht wurden, aber die Zahlen waren in den Tanks nicht betroffen. Die gemessenen Wasserqualitätsparameter wurden durch UV-Behandlung nicht verändert. UV-Licht scheint eine nützliche Methode zu sein, um ein Infektionserreger in einem kontaminierten Tank in einem Umwälzsystem einzudämmen.


    Gruß

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)


    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Im Gegensatz zu normalen LEDs sind UV-LEDs relativ kurzlebig, die energiereiche Strahlung greift oft sogar direkt die Plastiklinsen auf der LED an und führt so zum "Erblinden" der LED. Selbst die Farbe der Platine wird teilweise geröstet und das war bereits bei LEDs oberhalb der UV-Bereiche bei 365nm oder so. Das ist hinnehmbar bei kurzen Anwendungen wie dem Härten von Epoxy oder Klebern, aber nicht für den Dauereinsatz 24/7.


    Die Effizienz von UVC-Klärern ist ziemlich mies, das beste an den Teilen sind die Werbeversprechen der Hersteller. Es werden sehr selten explizite Fakten erwähnt, die Eignung für Aquariengrößen ist eher als Werbung einzustufen als eine ernsthafte Empfehlung. Vor allem sollte der Anwender sich bewusst sein, was er sich davon verspricht und wie er es dann auch verbaut. Viel hängt hier von dem Verhältnis Aquariengröße, Strahlungsleistung des UVC-Klärers und Durchfluß durch den UVC-Klärer ab.


    Beispiel mein Eheim Reeflex500 (9W). In der Beschreibung rühmt der Hersteller eine 1,8fach höhere Effizienz gegenüber herkömmlichen Geräten, eine Angabe, welche Leistung genau damit erreicht wird, gibt es nicht. Wenn wir jetzt eine realistische Effizienz von 10% für normale kleine UV-Geräte annehmen, dann wären dies für den Eheim reeflex500 im Glauben an die Werbeversprechung 18% von 9W Leistung, also etwa 1,6W UVC-Leistung. Der Durchfluß sollte jetzt an diese Leistung angepasst werden, so dass eine ausreichend hohe Leistung für die Bekämpfung von Cryptocarion erreicht wird.


    UVC


    Du kannst gerne mal etwas hier herumspielen mit den Daten, wenn ich das für den eigentlich viel zu hoch dimensionierten 9W auf 70l Aquarium anwende kommen da ein Durchfluß von maximal 5-10l pro Stunde raus, das ist meilenweit entfernt von den max. 400l pro Stunde welche Eheim empfiehlt. Entsprechend hat es auch gute zwei Tage gedauert, bis eine Schmieralgenplage im kleinen 70l-Becken sich langsam zurückentwickelte. Und das ist der beste Einsatz dafür mit Algen und anderen Erregern im Nanometerbereich. Beim Durchfluß gilt deshalb lieber etwas weniger als zu viel.


    Wenn es an Erreger für Fischkrankheiten geht muss schweres Gerät ran, da diese Erreger deutlich größer sind und über die Leistung und Effizienz von kleinen Geräten nur lachen. Hier stellt sich die Frage, ob es vielleicht möglich ist, sich diese großen UVC-Klärer für ein oder zwei Monate zu leihen. Die Röhren verschleißen relativ schnell und der Stromverbrauch über 24/7 ist auch nicht zu unterschätzen.

  • Hallo und guten Tag,


    recht vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen, die mir gut weitergeholfen haben.


    Mein Schluß ist, UV nur dann einzusetzen, wenn - wie just - Schwärmererkrankung vorliegt oder wenn ich weiß, dass in den kommenden Tagen neue Fische eingesetzt werden.



    Nun eine konkrete Frage zu diesem Ziel: Gibt es für diesen Anwendungsfall eine Daumenregel Watt und Durchfluss/h für meine 400 Echtliter?


    Verbrauch und Lebensdauer sind aufgrund des sporadisch geringen Einsatzes sekundär. Billigprodukt keinesfalls. Zudem soll die Handhabung (Reinigung, Einrichtung, ...) praktisch sein.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
    5 Turbellen, Wellen im 0,3 Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
    Deltec 600i, Fe-Adsorber (Ramsch-Perlen), Biopellets, Zeolith, Balling light
    15 % Wasserwechsel/Woche

    Täglich lebende Artemianauplien + 120 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton

  • Hi Werner


    bei meiner Nachzuchtanlage, ca 800 Liter sind zwei 55Watt UVC verbaut.


    Gruß Ewald


    _______________________________________________________________________________________________________________________________


    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • N'Abend, da liege ich mit meiner Einschätzung 10 W/100 l richtig.


    Gibt es Hinweise zum ins Auge gefassten Deltec UV Gerät 48 Watt? Durchstömleistung denke ich an 500 l/h.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • Scheint weder Fisch noch Fleisch zu sein. Für Schmieralgen mehr als ausreichend, aber für Parasiten mit Schwärmerstadium reicht es vermutlich nicht. Vermutlich, weil ich gar keine Leistungsdaten von dem UV-Gerät sehen kann. Bei Deltec habe ich übriges nur ein 39W-Gerät gesehen, kein 48W.


    Das einzige Gerät mit Leistungsdaten und auch einem guten Ruf ist der Wiegandt.

    hw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 4000 - Reefdepot.de
    hw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 4000
    reefdepot.de


    Wermutstropfen ist die enorme Länge und die Kosten für die Ersatzröhren. Wenn Du Schwärmer bekämpfen willst würde ich da eine 200l-Pumpe dransetzen, weniger sollten es nicht sein, weil die Wärme abgeführt werden muss, damit die Effizienz und Lebensdauer der Röhre nicht leiden.

  • Ach Sandy, danke, habe mich zweimal verkuckt;


    richtig ist, wie Du schreibst, 39 W. Und bei der Länge habe ich mich bei einer Nummer kleiner verirrt, hier die tatsächlichen ca. 90 cm Länge bekomme ich nicht untergebracht.


    Der Röhrenpreis ist bei der hoffentlich nur seltenen Benutzung sekundär, aber ich höre von Dir, dass bei Schwärmern diese Leistung die untere Grenze ist.


    Gar nicht so einfach ...

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • Leider! Du müsstest mal den guten Klaus Jansen poltern hören, wenn es um die Leistung und Glaubwürdigkeit von UVC-Klärern geht.


    Ich hatte gehofft, dass bei nur zeitweiliger Installation die Röhre auch mal etwas unbequem untergebracht werden kann. Ansonsten kannst Du nur parallel koppeln wie es im Bild von Ewald schon zu sehen war, der 2 x 80W gekoppelt hat. Dann wäre wohl der einzige Ausweg zwei parallel zu betreiben:

    hw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 500 - Reefdepot.de
    hw Wiegandt hw UV-Wasserklärer Modell 500
    reefdepot.de

    Das sollte mit etwas gutem Willen und Geschick möglich sein.

  • Sandy,


    ja stimmt, natürlich kann ich außerhalb des Technik-Beckens einen Reaktor plazieren. Ist ja nur für zwei, drei Wochen.


    Dann ist der lange Deltec vermutlich gut dimensioniert.


    Zu den zu koppelnden Wiegandt Röhren - die ich bisher nicht kannte - kommt jetzt die Frage, warum parallel schalten? Ich hätte sie in Reihe verbunden.


    Danke!

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
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  • Hallo Werner,


    es liegt an der Wärmeabfuhr. Sind sie in Reihe gekoppelt bekommt die zweite Röhre das bereits aufgeheizte Wasser der ersten Röhre und verschleißt schneller. Als grobe Überschlagsrechnung kannst Du annehmen, dass alles, was von der elektrischen Energie nicht in Lichtleistung umgesetzt wird in Wärme verwandelt wird. Damit die Röhre effizient und langlebig arbeitet muss sie gut gekühlt werden. Deshalb ist es sinnvoller, parallel die Klärer je mit frischem Wasser zu versorgen und dafür etwas langsamer als die UV-Klärer in Serie zu koppeln.

  • Hi Werner


    warum ein teures Deltec UVC?

    Eine UVC von SunSun tut es auch für ca 90,00€


    Teichklärer CUV-236 mit 36 Watt


    • High Performance Teichklärer


    • Leistung: 36 Watt


    • Wasserführung: Rotierend (Helix)


    • Durchfluss: 6000 l/h max. 0.3bar

    Gruß Ewald


    _______________________________________________________________________________________________________________________________


    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Wenn ich mich nicht irren, müssen Entladungsröhren eine bestimmte Temperatur haben, um eine optimale Leistung zu erzielen. Die hw-Röhren werden direkt auf Aquarienwassertemperatur gekühlt. Andere Systeme mit Quarzschutzglas haben eine erheblich höhere Betriebstemperatur, weil der Zwischenraum Quarzglas-UV-Röhre mit Luft gefüllt und somit isolierend wirkt.


    Sandy: bei den Durchflussraten und den Röhrenleistungen wirst Du mit einfachen Mitteln keine Temperatursteigerung am Ausgang des UV-Klärers messen können. Bei einem Leuchtenvolumen von angenommen 400 ml, einer Aufenthaltszeit von 4 s und einer UV-Lampenleistung von 40 W sind das gerade mal 0,1°C. Also für die Lampe vollkommen irrelevant.


    Bei der UV-Desinfektion wird immer die aus dem Trinkwasserbereich angegebene Bestrahlungsstärke von 400 J/m2 benutzt. Bei dieser Bestrahlungsstärke werden soundsoviel Prozent eines Vergleichsorganismusses sicher entfernt. Natürlich nur bei superklarem Wasser und bestimmter Temperatur. Alles trifft auf die Aquaristik nicht zu. Das Wasser ist erheblich trüber, die Temperatur ist erheblich höher, es handelt sich um vollkommen andere Organismengruppen und der wichtigste Punkt: das Aquarium ist ein Kreislaufsystem und kein Durchlaufsystem. D.h. im Aquarium läuft das Wasser immer wieder durch die UV-Leuchte. Plankton (Bakterien, Algen, Parasitenschwärmer), das im ersten Durchgang nur geschädigt und nicht getötet wurde, bekommt in den folgenden Durchgängen immer wieder eins "über den Schädel". So können auch Elimierungsraten unterhalb des heiligen Grals von 400 J/m2 erzielt werden.


    Hajo: ob die Bakterienzahl im Tank reduziert wird oder nicht, hängt natürlich stark von den Versuchsbedingungen ab. Viele Aquarianer können eine Bakterienblüte locker mit UV-Bestrahlung eindämmen (fehlen natürlich die Vergleichsversuche, um das Ergebnis auch verifizieren zu können).


    Zusammengefasst: nichts Genaues weiß man nicht, aber wir machen trotzdem weiter.

  • Tach Ewald,


    ich misstraue - allen - Billigprodukten, weil sie zu diesem Preis meiner Meinung nach keine hochwertigen Komponenten enthalten können. Ich denke, dass die Röhre der Kostenfaktor ist.


    Da ich bis dieser Tage noch nie im MW eine Krankheit hatte und auch im Süßwasser der letzte Fall mindestens ein Vierteljahrhundert zurück liegt, habe ich mich nie mit der UV-Technik beschäftigt, sprich: ich verstehe nichts davon, um die tatsächliche Leistungsfähigkeit anhand der schmalen Daten beurteilen zu können.


    Nun ist die Situation anders. Meine Fische sind krank und jetzt habe ich die Erkenntnis, dass solch ein Gerät bei Schwärmer-Erkrankungen sehr sinnvoll ist. Und stehe unter Zeitdruck, das ist eh' ein sehr schlechter Berater.


    Somit tappe ich im Dusteren, die vorgeschriebenen Beiträge zeigen mir, dass UV-C keine einfache Geschichte ist.


    Bei Deltec gehe ich davon aus, dass ich damit qualitativ keinen Fehlkauf mache. Bei dem 90 €uro Gerät habe ich technische Zweifel. Und soviel verstehe ich nun auch, dass bei deren angegebenem Durchfluß von 6 m³/h die Kontaktzeit derart kurz ist, dass eine wirksame Entkeimung physikalisch kaum möglich ist. Somit fängt die Unglaubwürdigkeit bereits im Angebot auf ...

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
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  • Hallo Werner,


    ich würde einfach zwei von den großen Eheim UV-Klärern hintereinanderschalten und bei Bedarf einen oder beide abschalten.

    EHEIM reeflexUV 2000
    Vorteile des EHEIM reeflexUV Reduziert schnell und effektiv schädliche Keime und infektiöse Schwärmer von Fischparasiten im Wasser reeflexUV 350…
    eheim.com


    Ich hatte zum Schluss bei meinem Becken (Reefer 250) den 1500er dran und es hat für eine Pünktchen-Infektion locker gereicht.


    Viele Grüße,

    Rüdiger

  • Bei Deltec gehe ich davon aus, dass ich damit qualitativ keinen Fehlkauf mache. Bei dem 90 €uro Gerät habe ich technische Zweifel.

    Hi Werner,


    Ich habe den Deltec 20W und war eigentlich begeistert von der einfachen Ausführung und Handhabung. Leider kam aber nach sehr kurzer Zeit schwarzes Wasser raus. Wahrscheinlich wurde das Kunststoffgehäuse angelöst. Das Gehäuse wurde mir zwar umgehend ersetzt, aber ich werde demnächst auf den Eheim wechseln. Habe bei den Alugehäusen ein besseres Gefühl.

  • Tach Ewald,


    ich misstraue - allen - Billigprodukten, weil sie zu diesem Preis meiner Meinung nach keine hochwertigen Komponenten enthalten können. Ich denke, dass die Röhre der Kostenfaktor ist.

    Hi Werner


    da liegst du falsch, viele, wenn nicht sogar die meisten haben Philips Röhren, egal ob das Gerät günstig oder teuer ist.

    Meine Geräte sind ca 10 Jahre alt, bekommen alle 9 Monate eine neue Röhre.


    Die Angaben der Hersteller beziehen sich auf den Teich und nicht aufs Aquarium.

    Gruß Ewald


    _______________________________________________________________________________________________________________________________


    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • N'Abend Wasserentkeimer,


    unsere eifrige Sandy hat mir ein paar leichte Schläge auf den Hinterkopf gegeben:

    ... Ich hatte gehofft, dass bei nur zeitweiliger Installation die Röhre auch mal etwas unbequem untergebracht werden kann. ...


    Somit wird es ein Meterding, das bei der sporadischen Verwendung an das Bücherregeal gehängt wird. Auch SDs Vorschlag, Wiegandt UV 1000. Mit Tunze 1073.008 auf kleinster Förderleistung.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • Hallo


    Die Wiegandt war in den 80er Jahren die Top UVC-Lampe ( zu dem Zeitpunkt kannte ich auch keine andere )

    wie es aussieht hat sich an Ihr nichts verändert, das heist für mich, das Wasser fliest zu schnell durch die Röhre,

    ( Verweilzeit zu kurz ).


    In einer vernünftigen UVC-Lampe wird die Wasserführung: Rotierend durch die Röhre geschoben,

    Verweilzeit gut 3x so lang

    Gruß Ewald


    _______________________________________________________________________________________________________________________________


    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • N'Abend Ewald,


    ich denke, dass der Wassereinlauf tangential erfolgt, so dass die enge Wassersäule rotiert.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
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  • In einer vernünftigen UVC-Lampe wird die Wasserführung: Rotierend durch die Röhre geschoben,

    Verweilzeit gut 3x so lang

    Klingt auf den ersten Blick einleuchtend, erweist sich bei genauem Hinsehen aber als Milchmädchenrechnung. Die Röhre wird von allen Seiten gleichmäßig umflossen. Der entscheidende Faktor ist dabei, wieviel Wasser in den UVC-Klärer gepumpt wird. Das Volumen ändert sich nicht, ebenso nicht die Strahlung pro Fläche. Reduziere einfach den Durchfluß und Du hast genau das Ergebnis. (^-^)

  • Wiegand erklärt den Vorteil so:


    "Durch die extrem grosse Kontaktoberfläche zur direkten UVC-Strahlungsquelle in Verbindung mit einer geringen Schichtdicke des zu bestrahlenden Wassers wird eine so intensive Bestrahlung erreicht, wie sie sonst nur von Geräten mit fast doppelt so hohen Wattzahlen zu erreichen wären."


    Gruß

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)


    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • N'Abend Strömungsauseinandersetzer,


    ich bin/war Maschinenbauer (V-Motoren), der sich viel mit Aerodynamik (Fliegen) auseinander gesetzt hat.


    Es ist tatsächlich so, dass sich eine nichtlaminare, also verwirbelte Strömung intensiver mit den umgebenden Luft-/Wassermolekülen durchmischt. (Was die Strömgeschwindigkeit aufgrund des höheren Widerstandes reduziert.)


    Da die Lichtdurchdringung durch das mehr oder weniger verschmutzte Wasser mit der Durchleuchtungstiefe abnimmt, ist tatsächlich eine nichtlaminare Wassersäule von Vorteil.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • Eheim UV-Klärern

    Sind die überhaupt meerwasserfest? Wenn ich Aluminium höre, wird es mir ganz schwummerig.

    In einer vernünftigen UVC-Lampe wird die Wasserführung: Rotierend durch die Röhre geschoben,

    Verweilzeit gut 3x so lang

    Ob das Wasser rotiert oder nicht, verlängert nicht die Aufenthaltszeit. Diese ist nur gegeben durch das verfügbare bestrahlte Volumen und dem Wasserdurchsatz. Da die Röhren radial strahlen, gibt es auch keine Stelle, an der besonders viel Wirkung ist (mal von der radial abnehmenden Strahlungsstärke abgesehen). Siehe Sandy.


    Ich denke, dass die Röhre der Kostenfaktor ist.

    Es gibt tatsächlich Hochleistungs-UV-Systeme. Nur die Ersatzröhre ist teuerer als alles, was es auf dem aquaristischem UV-Klärer-Markt gibt. Ein Gehäuse zu bauen, ist in meinen Augen der Kostentreiber. Wir sind seit einigen Jahren dabei, dass passende Material zu finden.

    - Es muss meerwasserfest sein: So fallen Metalle schon einmal aus, von Duplex, Super-Duplex und Titan einmal abgesehen. Preise dieser Materialien: utopisch.

    - Es muss UV-beständig sein: nahezu alle Kunststoffe sind nicht UVC-beständig. Auch Kunststoffe, die eigentlich UVC-beständig sind, büßen größtenteils ihre Eigenschaft im Meerwasser wieder ein, z.B. PET. Material wird abgebaut und wo anders wieder angelagert oder der Kunststoff wird derart von inneren Spannungen durchrissen, so dass er hunderte Risse bildet, wenn er aus dem Wasser genommen wird.

    - Es muss UV-dicht sein: UV-Strahlen dürfen nicht aus dem Gehäuse treten. Zum Beispiel ist das opake Tefon UVC-durchlässig und müsste so dick gewählt werden, dass die Kosten explodieren. Ähnliches gilt für PVDF. So bleiben das UVC-unbeständige PVC und PE. Dunkel eingefärbt und mit dicken Wandungen ausgerüstet, halten sie eine Weile. Ohne Kompromisse geht es in der Aquaristik nicht.

    - Eine Reflexionsschicht hätte Vorteile, dass die nicht genutzen UVC-Strahlen - das Wasser ist ja einigermaßen sauber - wieder zurück in den Reaktorraum geworfen werden und neue Opfer suchen.



    Plexiglas wird gern mal als UV-beständig angeboten - gilt aber nur für Sonnenlicht. Bei UVC hört der Spaß auf.

    Da steht man ungläubig daneben, wenn man aus dem glasklaren Reaktor das Wasser ablässt und innerhalb weniger Minuten sich eine Vielzahl von Rissen bildet. Die innere Oberfläche hat sich aufgrund millionenfacher Mikrorisse weiß gefärbt. Zumindest ist Plexiglas UV-undurchlässig.



    Nach wenigen Monaten Laufzeit, hat sich Material von einer Stelle zur anderen "verschoben". Man sieht das Loch (das ursprünglich 3 mm starke Material war nur noch hauchdünn und konnte mit dem Finger eingedrückt werden.) und einige dunkle Stellen mit erheblich mehr Material als 3 mm. Über diesen Effekt habe ich nichts gefunden. Vielleicht haben wir einen Materialforscher hier in unseren Reihen...



    Das war die Idee - wäre schön geworden... Nur hätten wir die Garantiezeit auf wenige Wochen beschränken müssen. :face_with_tongue:

  • Tach Burkhard,


    das ist ein sehr interessanter Bericht über Hintergründe, die der Durchschnittskäufer nie erfährt!


    Gut zu wiessen, dass hier eine erhöhte Kontrolle wichtig ist. Danke! -



    Schade, dass Quarzglas so teuer zu verarbeiten ist und mechanisch wenig belastbar.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • hi,


    wir nutzen die teile von TropTronic mit amalganröhre (42watt).

    Die stecken in einer UV-durchlässigen glasröhre, die wiederum in einer zweiten etwas größeren glasröhre zwecks wasserdurchfluss dazwischen. um die zweite glasröhre ist eine edelstahlröhre, die verhindert, dass die strahlung das pvc-gehäuses zerstrahlt.


    wenn ich mich nicht irre.


    ähnlich aufgebaut sind/waren die teile von H & S, allerdings mit t-5-uv-röhre.


    wechselintervall alle 6 monate.

  • Hi Werner,


    Ich habe den Deltec 20W und war eigentlich begeistert von der einfachen Ausführung und Handhabung. Leider kam aber nach sehr kurzer Zeit schwarzes Wasser raus. Wahrscheinlich wurde das Kunststoffgehäuse angelöst. Das Gehäuse wurde mir zwar umgehend ersetzt, aber ich werde demnächst auf den Eheim wechseln. Habe bei den Alugehäusen ein besseres Gefühl.

    Hallo,


    ich habe auch die UVC-Lampe von Deltec - nach welcher Zeit konntest Du das "schwarze Wasser" feststellen? Bei mir läuft die Lampe nun seit einem knappen Jahr - bis dato ohne derartige Auffälligkeiten. Jetzt ist es bald an der Zeit die Röhre zu tauschen, eventuell ist es besser und sicherer gleich die ganze Lampe auf ein anderes Produkt zu tauschen!?


    Viele Grüße, Wolfgang

  • N'Abend Wasserreiniger,


    ich habe Fragen zur m. E. simplen Praxis des UV-Betriebes.


    Ich las in den Untiefen der Elektronenhirne Unmöglichkeiten, die ich entweder falsch/nicht verstehe, oder sie ergeben tatsächlich keinen Sinn:

    >>> Kaum Wirkungsgrad, wenn anstatt direkt vom Aquarium dem TB das Schmutzwasser entnommen wird. Rücklaufwasser muß vor dem AS geführt werden, damit die getöteten Keime etc. aufgenommen werden, da die Totkeime Sauerstoff zehren. Die Strömrichtung immer von oben nach unten, weil ansonsten wegen der Thermik die Kontaktzeit gering ist. Möglichst hoher Durchsatz. Den Durchsatz sehr gering halten, ... .


    Ich bin der Auffassung, dass der Wasserein- und Auslauf kammerversetzt im TB passend ist. Dass die Strömgeschwindigkeit ab einer gewissen Größe keine großen Unterschiede bezüglich Gesamtqualität macht, da der Umsatz bei abgeschwächter Entkeimung wiederum steigt.


    Habe ich sonst noch was falsch gedacht oder verstanden? Dankeschöns für Tips!

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
    5 Turbellen, Wellen im 0,3 Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
    Deltec 600i, Fe-Adsorber (Ramsch-Perlen), Biopellets, Zeolith, Balling light
    15 % Wasserwechsel/Woche

    Täglich lebende Artemianauplien + 120 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton

  • Hallo Werner


    wenn es darum geht Kankheitskeime abzutöten, läuft die UVC am besten als CL im Becken,

    für alles andere bei einer geringen Rückförderung.

    Gruß Ewald


    _______________________________________________________________________________________________________________________________


    Früher hatte ich Angst im Dunkeln.
    Wenn ich heute so meine Stromrechnung sehe,
    hab ich Angst vorm Licht. :loudly_crying_face:

  • Kaum Wirkungsgrad, wenn anstatt direkt vom Aquarium dem TB das Schmutzwasser entnommen wird.

    Gilt nur bei extrem wenig Wasservolumenstrom zwischen Technikbecken und Aquarium.


    Rücklaufwasser muß vor dem AS geführt werden, damit die getöteten Keime etc. aufgenommen werden, da die Totkeime Sauerstoff zehren.

    Im Prinzip richtig. Wenn jedoch so viele Keime getötet werden, dass diese bereits eine messbare Sauerstoffzehrung verursachen, dann hilft UV auch nichts mehr - das Becken ist dann nämlich so gut wie tot.



    Die Strömrichtung immer von oben nach unten, weil ansonsten wegen der Thermik die Kontaktzeit gering ist.

    Welche Thermik? Wir sind nicht beim Segelfliegen. Die Temperaturunterschiede zwischen Einlauf- und Auslaufwasser können vernachlässigt werden.
    Ein UV-Rohr besteht hauptsächlich aus einem hydraulischen Kurzschluss. Da kann nichts mehr noch kürzer geschlossen werden. Totzonen im Hauptteil des Rohres entstehen nicht.
    Strömung von oben nach unten müsste so stark sein, dass eingeschlossene Luftblasen turbulent nach unten ausgetrieben werden müssen. Erforderliche Geschwindigkeiten von 0,6 bis 0,8 m/s sind da Minimum. Bei einem 23 mm Quarzrohr und einem Innendurchmesser von 61 mm (75 mm Gehäuserohr) sind das mindestens 5,5 m3/h. - Also immer von unten nach oben durchströmen lassen.


    Möglichst hoher Durchsatz. Den Durchsatz sehr gering halten

    Bei geringen Durchsatz erhöht sich die Eliminierungsrate (Prozentzahl der abgetöteten Bakterien) aber die Effizienz sinkt (die absolute Zahl der getöteten Bakterien sinkt).

    Bei hohem Durchsatz sinkt die Eliminierungsrate aber die Effizienz steigt. Beim Abbau von Farbstoffen funktioniert das hervorragend. In wie weit das auch für Algen gilt, werden unsere nächsten Versuche zeigen.

  • Hallo,


    ich habe auch die UVC-Lampe von Deltec - nach welcher Zeit konntest Du das "schwarze Wasser" feststellen? Bei mir läuft die Lampe nun seit einem knappen Jahr - bis dato ohne derartige Auffälligkeiten. Jetzt ist es bald an der Zeit die Röhre zu tauschen, eventuell ist es besser und sicherer gleich die ganze Lampe auf ein anderes Produkt zu tauschen!?


    Viele Grüße, Wolfgang

    Hallo Wolfgang,


    bei mir war das aufgefallen nach gerade mal 3 Monaten Laufzeit. Muss natürlich nicht heißen dass das bei anderen auch passiert. Ich betreibe den UVC in waagerechter Position mit Öffnungen nach oben. Also sollte eigentlich ausgeschlossen sein, dass Wasser durchgeht ohne dass die Röhre vollständig gefüllt ist. Jedenfalls werde ich demnächst umstellen auf den Eheim wegen des Alugehäuses. Leider braucht der Eheim mehr Platz wegen der doof schräg gewinkelten Schlauchschlüsse. Aber der nächste Unterschrank wird größer und dann ist Platz da.

  • Next


    Inzwischen ist der Wiegandt HV 1000 UV-C Apparat installiert. Das Reaktorgehäuse ist aus Glas, somit muß ich mir keinerlei Gedanken um Alu- oder Plastik-Unverträglichkeiten machen.




    Die gläsernen Stutzen machten etwas flau beim Aufschieben und Fixieren der Schläuche. Unterstützung bringen Heißluft & Spucke.




    Die Tunze 1073.008 schafft gerade mal 370 l/h, dafür ist sie freundlicherweise kaum zu hören.


    Da die Entkeimung nur bei Bedarf erfolgen soll, ist die Röhre auch nur provisorisch - dennoch betriebssicher - installiert. Das per Auge nicht fokusierbare Licht stört den Raum. Andererseits sieht man wenigstens was für's Geld.


    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


    Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
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  • Liebe Sandy,


    an dieser Stelle zuerst nochmals meinen Dank an Dich, da Du mich auf das überzeugende Wiegandt-System aufmerksam gemacht hast; kannte ich zuvor nicht.


    Ja, recht lang, was technisch gesehen gut ist wegen der Kontaktzeit.


    Werde ein buntes Seidentuch drüberhängen oder die gesamte Konstruktion hinter's Becken versetzen.


    Nochmals meinen wirklichen Dank an Dich, Sandy!

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • Die Wiegandt-UV-Systeme gibt es schon seit Jahrzehnten, in dieser Form(eher ein gutes Zeichen).


    Findet sich selten im stationären Handel, da eine der ersten Produktlinien, bei der durch Online-Preisdumping, die Margen gegen null gingen.

  • Gibt es eine Daumenregel, wie sehr sich jeder Röhrenstart auf die Betriebsstunden/Lebensdauer auswirkt?


    (Sinngemäß wie beim Automotor, dass ein Kaltstart etwa einem Verschleiß von 500 km entspricht.)

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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  • Werner, mach dir in der jetzigen Situation bitte keine Gedanken um die Haltbarkeit der Röhren sondern lass die UV für mindestens 8 Wochen auf voller Leistung laufen ohne sie abzuschalten (es sei denn, du musst wegen Medikamentengabe pausieren)!

  • Nein, das hat nichts mit dem aktuellen Einsatz zu tun.


    Mir geht es grundsätzlich um das technische Wissen, inwieweit jeder Röhrenstart auf die Lebensdauer geht.

    Grüße vom Aachener Land,
    Werner


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