Turbellarienbecken oder was aus meinem Traum vom Riff wurde

  • Hallo zusammen,

    nach einem etwas dramatisch formuliertem Titel möchte ich möglichst sachlich den Stand meines Aquariums darlegen. Leider bin ich inzwischen an einem Punkt angelangt wo ich nicht mehr weiter weiß bzw. kurz davor bin komplett neu zu starten.

    Dies ist mein 3. Becken, nach 2 gut laufenden Nanobecken die jeweils 1,5 und 2 Jahre lang gelaufen sind und dann von mir ins große übersiedelt wurden (leider).
    Ich versuche mal alle Infos aufzulisten:

    Standzeit: Befüllung Anfang August 2013; Lebendgestein eingebracht am 30.08.2013
    Schaubecken: 140x80x60cm (675L Brutto) als Raumteiler
    Technikbecken: 80x60x35cm (im Unterschrank)
    Netto Wasservolumen: 608L (gesamter Kreislauf)
    Überlaufschacht an kurzer Seite mit 3 Bohrungen; 40mm Ablauf u. Notablauf; 25mm Zulauf; Schacht angestaut über Kugelhahn im Ablauf
    Förderpumpe: RE Speedy 65W
    Abschäumer: ATB Nano B mit regelbarer Airstar Pumpe
    Ozon über Abschäumer, Sander C50 auf sehr kleiner Stufe, dauerhaft
    Kein UV, keine mechanische Filterung, keine dauerhaften Absorber
    Beleuchtung: ATI Hybrid 8x54W T5 + 3x75W LED (T5 aktuell 8 Monate alt) - 9-22 Uhr gedimmt, ca. 6h auf 100%
    Strömung: 2x Tunze 6105 mit Multicontroller 7096; gepulst

    Einrichtung:
    Riffkeramik von Korallenwelt (wurde 3 Wochen im Becken mit Süßwasser und Silikatabsorber gespült)
    Lebendgestein ca. 17kg, davon der Großteil im Technikbecken, invers zum Schaubecken beleuchtet
    ATI Fiji White Sand, ca. 3-4cm Schichthöhe

    Verwendet wird ausschließlich Osmosewasser mit nachgeschaltetem Mischbettharzfilter; wird regelmäßig kontrolliert; aktuell 4 microS
    Salz im Wechsel: Tropic Marin Pro, Red Sea Pro, Microbe Lift Premium;
    Wasserwechsel: 60L alle 1-2 Wochen
    Verdunstungswasser: Osmosewasser über Tunze Osmolator
    KH wird gehalten mittels Ballingsalz und Dosierpumpe
    CA & MG kein bzw. wenig Verbrauch; gehalten durch WW (und Riffkeramik?)
    Keine Additive

    Fütterung: Frostfutter gemischt, Norialgen & Wakame, Algenflocken, zeitweise Granulat
    Besatz:
    LPS, Anemonen, Scheibenanemonen, Röhrenkorallen, Weiche und 2 kleine SPS Ableger
    Mehrere Garnelen, Knallkrebse, grabender Seestern, Algen- u. Detritusschnecken
    2x Zebrasoma flavescens
    2x Ctenochaetus tominiensis
    6x Pseudanthias squamipinnis
    2x Valenciennea sexguttata
    2x Synchiropus splendidus
    2x Halichoeres leuchoxanthus
    1x Labroides dimidiatus
    2x Amphiprion ocellaris
    1x Amblyeleotris randalli
    2x Gobiodon okinawae

    Aktuelle Wasserwerte:
    Alles mit Referenz und anderen Tests gegengetestet bzw. auch schon im Labor überprüft (Gilbers)
    53mS/cm (Greisinger GLF100)
    KH 8 (Tropic Marin)
    Ca 396 mg/l (Tropic Marin, Salifert)
    Mg 1335 mg/l (Salifert)
    NO3 5mg/l (Red Sea)
    PO4 0,08 mg/l (Red Sea, Hanna Checker Photometer)
    SiO2 nn (Salifert, letzte Labormessung 0,1mg/l)

    So, nach diesen ganzen trockenen Details, was ist eigentlich mein Problem?
    Nach etwa 6 Monaten Laufzeit wurde mir langsam klar dass sich das Becken nicht so entwickelt wie ich mir das vorgestellt habe. Die Korallen die Anfangs gut dastanden fingen langsam an zu degenerieren bzw. generell ein schlechtes Bild abzugeben. Bislang sind mir mehrere Euphyllias und Trachyphyllias eingegangen, bei den übrigen Korallen ist das Polypenbild schlecht. Wachstum ist wenig bis keines festzustellen.
    Vor ein paar Monaten schlich sich eine Cyanoplage ein, die ich auf stark erhöhte Nährstoffwerte zurückführe. Da lagen die Werte bei ca. NO3 14mg/l und PO4 bei ca. 0,5 mg/l. Drastistisch und meine eigene Schuld, da ich aufgrund von Zeitmangel und Lustlosigkeit die Wartung eher schleifen gelassen habe. Inzwischen sind die Werte seit 6 Wochen wieder an den weiter oben genannten angelangt. Flüssig PO4 Absorber und konsequente Wasserwechsel brachten Abhilfe.
    Nun, die Lustlosigkeite bringt mich zu meinem Hauptproblem: Turbellarien. Diese begleiten mich seit ich vor 3 Jahren mit der Riffaquaristik begonnen habe. Immer waren ein paar vorhanden, die Population war aber stets überschaubar. Bei der Übersiedelung von den kleinen Becken ins große wurden auch alle Korallen zweimal gespült. Steine und Sand wurden nicht übersiedelt. Da sich mehrere Wochen auch keine Würmer mehr zeigten dachte ich sie wären verschwunden.
    Weit gefehlt! Binnen weniger Tage zeigten sie sich nicht nur, sondern haben sich trotz Absaugaktionen meinerseits extrem schnell vermehrt. Auch Fressfeinde wie die Lippfische und die Mandarinfische haben keinerlei Wirkung gezeigt. Wenn ich heute gründlich absauge, 60L durch Luftschlauch (ca. 2h), dann siehts am nächsten Tag wieder genauso aus. Auch wenn man dies brav mehrere Tage hintereinander zelebriert. Absaugen bringt KEINEN Erfolg.
    Wie auf den Fotos ersichtlich sein sollte gibt es eigentlich keinen Fleckchen Dekoration der nicht mit den Würmern bedeckt ist. Das sind richtige Teppiche. Auf dem Sand sammeln sich Schichten von abgestorbenen Turbellarien. Spinnt man den Gedanken weiter sollte es auch klar sein dass die absterbenden Würmer nicht unerhebliche Mengen ihrer Giftstoffe ins Wasser abgeben.
    Wie gesagt, ich bin mit meiner Geduld langsam am Ende bzw. etwas verzweifelt. Natürlich habe ich schon an Concurat L gedacht. Allerdings denke ich dass es in Österreich nicht (mehr) erhältlich ist. Außerdem wenn ich die Mengen an Turbellarien bedenke, ist es wohl keine gute Idee. Selbst nach sorgfältigstem Absaugen bleiben immer noch so viele übrig dass es bei deren Absterben wohl das Becken endgültig abschiesst.

    Darum jetzt endlich die simple Frage: Wer hat noch irgendwelche zielführenden Tipps für mich?

  • Futterkonkurrenz wäre mein letzter Tip.
    Sieht ja stark nach retrogemma aus. Die habe ich auch, allerdings nur sehr wenige und die ausschließlich im (beleuchteten) Ablaufschacht.
    Die Würmer sind Algenfresser.
    Mein Theorie dazu:
    Ich habe ungefähr soviele algenfressende Minischnecken im Becken wie Du Würmer.
    Daher vermute ich, daß die Schnecken den Würmern nicht viel übrig lassen und diese sich dadurch nicht so stark vermehren. Was dann an Würmern im Becken sein könnte (ich sehe da aber keine) übernehmen dann wohl meine Wurmfresser. Ähnlicher Besatz wie bei Dir, ein Pärchen Mandarinen, Halichoeres und Anampses Lippfische.

    Ein totaler Schuss ins blaue: Stenopus Hispidus. Davon habe ich auch ein Paar und ich persönlich glaube, daß die alles fressen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.
    Sind schwierig zu beobachten, weil bei mir nur nachtaktiv.
    Aber wie gesagt: Ein Schuss ins Blaue, das ist wilde Spekulation meinerseits. Von Turbellarien fressenden Stenopus habe ich noch nie gelesen.

    Wenn Du magst, schicke ich Dir ein Pfund Schnecken. Mit Glück vermehren die sich bei Dir. Vielleicht stimmt meine Theorie. Wenn nicht, hast Du halt bloß Schnecken im Aquarium, nix negatives.

    MfG
    Björn

    -------------------------------------------------------------
    Wisst ihr, was das tragische an Kanada ist?

    Die hätten französisches Essen, britische Kultur und amerikanische
    Technologie haben können, aber die haben französische Technologie,
    britisches Essen und amerikanische Kultur bekommen.

  • Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo,

    @Björn: Das sind sicher retrogemma, ja. Mit den Schecken ist das so eine Sache. Im Worst Case habe ich dann 2 invasive Arten parallel. Ich glaub das verkraft ich nervlich nicht. :winking_face:
    Die Stenopus sollte sogar recht sicher die Würmer fressen. Aber eigentlich wollte ich keine potentiellen Fressfeinde mehr einsetzen. Sind auch zuviele denke ich.

    @jürgen: Danke für den Tipp! Ich hatte das Mittel vor ein paar Monaten schon auf dem Radar, aber ich habs dann auf der Herstellerseite nicht gefunden. Und in den paar Threads war halt die Rede von schwerem Versuchsstadium. Inzwischen mach ich aber gerne den Betatester.
    Allerdings gilt auch hier meine Befürchtung: Wenn die Turbellarien alle absterben, wo soll das ganze Gift hin? Aber ich denke ich werde das mal versuchen.

  • Hallo Andreas,

    bei deinem extremen Befall würde ich Claude vorher mal anfufen, er kann dir sicher hilfreiche Tipps geben.

    Viel Glück beim Feldzug

    Gruß Jürgen

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  • Hallo Andreas,

    ich bin kein Freund von irgendwelchen Mittelchen, aber ich konnte die Turbellarien in meinem Becken nicht mit verschiedensten Fressfeinden und Milieu-Veränderungen auf ein erträgliches Maß reduzieren. Ich habe dann das Fauna Marin Flat Control verwendet und seit 9 Monaten keine Turbellarie mehr im Becken entdeckt. In meinem Becken konnte ich auch durch die Anwendung keine negativen Folgen feststellen. Das Becken war vorher knapp zwei Jahre in Betrieb und ich habe direkt vor Anwendung so viele Turbellarien wie möglich abgesaugt, was aber bei der Größe meines Beckens und den sehr großen Korallen (bis zu 40cm im Durchmesser) nur teilweise möglich war. Ansonsten genau nach Anleitung.

    Viele Grüße
    Joachim

    ab 02/20 - 80 x 100 x 65; bis 12/19 165 x 100 x 80; SPS, LPS, Weichkorallen


    Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET kämpft erfolgreich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen, Infos unter:
    http://www.target-human-rights.com

  • Hallo Andreas,

    Diese explosionsartigen Vermehrungen kenne ich von früher. In meinem grossen Becken grassierte diese Plage monatelang. Geholfen hat permanentes Absaugen, das aber auch jeden Tag und viele Monate. Den Rest haben Fressfeinde erledigt. Die Population muss nur niedrig gehalten werden, sonst bleibt der Erfolg durch Fressfeinde aus. Selbst wenn man (alle mal wegsehen) die entsprechenden Tiere eine Zeit lang hungern lässt. In Deinem Fall sehe ich nur 2 Möglichkeiten. Entweder absaugen, bis der Arzt kommt, oder den Einsatz von Medikamenten. Ersteres bedeutet viel Aufwand, letzteres die vorläufige Umsiedlung Deiner Insassen in ein anderes Becken (Händler fragen oder andere Aquarianer). Also nur für ein paar Tage. Danach kompletter WW plus Filerung ueber Kohle, da im Gestein viel Abgestorbenes sitzt. Auf keinen Fall wuerde ich einer chemischen Behandlung bei vollem Besatz zustimmen. Du hast die Gefahr der frei gesetzten Giftstoffe ja schon erkannt. Das wäre dann der ultimative Supergau.
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo Hajo und Joachim,

    grundsätzlich empffinde ich das Mittel jetzt mal als Licht am Horizont. Fix ist es aber noch nicht.
    Wenn ihr euch den Aufbau anseht, ich hab keine Ahnung wie ich die Fische rausfangen sollte ohne komplett alles zu zerlegen. Die Korallen wiederum wären leicht rauszunehmen, die meisten sind nicht verklebt. Allerdings sollen die ja mitbehandelt werden sonst hats ja keinen Sinn.

    Am ehesten sehe ich jetzt folgenden Plan als erfolgsversprechend: Mehrere Tage hintereinander so gut wie möglich absaugen und danach behandeln. Was dann übrig bleibt haben hoffentlich die Lippfische und die Mandarinen im Griff. Zumindest hatte ich die damals noch nicht als es noch nicht so stark war.

    Vielleicht meldet sich ja in den nächsten Tagen Claude mal zu Wort, der kann sicher besser einschätzen wie es mit der Behandlung aussieht.

  • Hi

    versuche es mit ihr:

    http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/754_Chelidonura_varians.htm

    ein ganz sicherer Plattwurmvertilger...kannst Du auch hier im Forum mal nachlesen...bei Dir hat sie ja mal ordentlich was zu schnabulieren. Außerdem ein extrem schönes, interessantes Tier! Allerdings unbedingt Strömunspumpen absichern, da sie da gerne angesaugt wird.

    Da gabs auch mal einen Bericht im "Meerwasseraquarianer" :winking_face:

    "Mittelchen" wären für mich keine OPtion!

    Viele Grüße

    Kathrin

  • Hi,

    Jobäder bzw. Süßwasserbäder sind mir schon klar, die mache ich nach Bedarf. Leider sind die halt alles andere als 100%ig. Gerade bei Euphyllias klappt das nur bedingt, da sich diese zusammenziehen und damit die Turbellarien "schützen".

    Die Schnecke wiederum ist so eine Sache. Die kenne ich aus eigener Erfahrung und auch von Freunden. Leider ist die Schnecke dafür bekannt nicht sehr lange zu leben. Offenbar benötigt sie noch weitere Nahrung außer den Turbellarien die man ihr im Becken nicht oder nur schlecht bieten kann. Abgesehen davon würde ich wahrscheinlich an die 20 Tiere brauchen damit das überhaupt Sinn macht.
    Kommt für mich also nicht in Frage und würde ich auch Bekannten nicht (mehr) empfehlen.

  • Hast du schon mal über einen Neustart mit neuem Gestein und neuen Sand nachgedacht?
    Dazu dann paar Lippfische und andere Fressfeinde dann müsstest du das in den Griff bekommen, da du die größte Menge der Planarien durch den Sand und die Steine entsorgst, die restlichen Planarien auf den Korallen entfernen dann die Fressfeinde.

    mfg Philipp

  • Hi

    Tja, da sieht man mal wieder: der eine macht die Erfahrungen...der andere macht andere...ich würde die Schnecke immer wieder nehmen und auch Bekannten empfehlen :winking_face: ...meine hat auch recht lange gelebt (bis das Becken leer gefressen war) und natürlich würde das mit 2-3 Tieren eine Weile dauern, bis Du die Plage los bist. Unterstützend würde ich dazu noch absaugen...wieso das bei Dir keinen Sinn machen soll, verstehe ich nicht so recht...gerade, wenn man so einen "Rasen" hat, sollte das gut funktionieren.

    Aber letzten Endes muss man selbst entscheiden...

    Viele Grüße

    Kathrin

  • Hallo zusammen,

    ich habe das auch mal erlebt, dass sie fast ausschlließlich auf Cyanos sitzen. Das sieht hier auch fast so aus. Vielleicht ergibt sich ja daraus ein Lösungsansatz.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Also: Das Absaugen macht natürlich schon Sinn! Allerdings ist das jedesmal eine Aktion von 1-2h, je nach Gründlichkeit. Am nächsten Tag sieht es aber wieder genauso aus! Leider. Die sitzen also auch massenhaft in der Dekoration wo ich sie nicht erwische. Es geht einfach nicht dass ich das jeden Tag mache. Soviel Zeit habe ich einfach nicht.
    Außerdem ist das dann auch jedes mal mit einem WW verbunden. Oder soll ich das Turbellarienwasser wieder reinkippen?

    @Hans-Werner: Sie sitzen nicht ausschließlich auf den Cyanos, sondern auch. Nur sieht man sie auf den roten Belägen besser. :winking_face: Glaubt mir, die sind wirklich überall!


    edit: An einen Neustart hab ich natürlich gedacht, steht ja auch im ersten Posting. Aber das versuche ich zu vermeiden.
    Die "Steine" sind Riffkeramik, zum Teil mass gefertigt. Die werd ich nicht tauschen. :winking_face:

  • Hallo Andreas,


    ich erkenne in deinen Bildern mein Becken wieder, die Turbellarien hängen über
    der Deko wie das Olympiadach von München. (ca. 1500 Ltr. Becken)

    Absaugen = 0 Erfolg am Folgetag die alten Bestände.

    Tierbestand in Bezug auf Turbellarien:

    1 Paar Halichoeres chrysus
    1 Paar Synchiropus stellatus

    3 Archaster angulatus
    3 Clypeaster große Sanddollar
    3 kleine Sanddollar
    halten den Sand gut sauber
    (kleine Sanddollar sind besser, Sie räumen nicht so viel um)


    Es wurden 4 Chelidonura varians - Veränderliche Kopfschildschnecken angeschafft.

    Diese sind teils schon in der ersten Nacht vermutlich in den Strömungspumpen
    verschwunden.

    In meinem Becken herrscht keine besonders große Strömung, ich halte
    LPS-Korallen.

    2 haben etwas länger Überlebt und paarten sich täglich und legten Eier.

    Aber auch Diese sind nicht mehr vorhanden. Diese Tiere müssen ständig überwacht werden, oder die Strömungspumpen
    müssen ausgeschaltet sein.

    Einmal habe ich eine verletzt von einer Strömungspumpe gerettet, einmal im Anfang habe ich eine aus dem Technikbecken
    geholt, einmal ist eine an eine Anemone gekommen und war auch verletzt.


    Ich rate von der Haltung diese Tiere jetzt auch ab, zumal ein Erfolgt trotz
    guter Nahrungsaufnahme nicht gegeben war.


    Weiter Änderungen der Bedingungen:


    Abschalten der Ozonanlage.

    4 maliger Wasserwechsel von je gut 10 % des Wassers innerhalb einer Woche.

    Erhöhung des KH- Wertes auf 10°.

    Abschalten des Abschäumers im Beginn der Nachtruhe für 3 Stunden.


    Welche Maßnahme geholfen hat ist mir nicht bekannt.


    Meine Turbellarien sind immer noch vorhanden.

    Die Menge der Turbellarien hat sich jetzt etwa auf 10 % des Maximalbestendes
    eingepegelt.

    Viel Erfolg


    Elisabeth

  • hallo
    mein becken sah auch mal so aus! ich habesogar lange zeit concurat benutzt, aber die dinger waren nach paar monate wieder da! was geholfen hat war. ozon abschalten, die steine mit einen kleinen eheim aussenfilter( als staubsauger) absaugen, so geht es viel einfachen als nur mit einen schlauch. und die steine alle paar tage abblasen so dass keine ablagerungen auf der steine mehr gibt, und nach paar wochen bricht die population zusammen.
    gruss

  • Hallo Kathrin,

    Es sind Lippfische im Becken. Hab aber keine Ahnung ob das so funktioniert, wie gedacht.
    Gruss
    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

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  • Warum hast Du kein Synchiropus ocellatus? Die helfen doch prima! Aber bei der Menge ist eine chemische Keule als Erstanwendung schon anzuraten, dann 2 Wochen warten und ein Paar davon in´s Becken, die ocellatus gehen eigentlich doch prima und stören nicht weiter. Sehr interessante Fische als Pärchen!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (9. September 2014 um 12:16)

  • Hallo Torsten,

    Hast Du Dir die Aufstellung in Beitrag #1 eigentlich richtig angeschaut?
    Gruss
    Hajo

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    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
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  • Ja, habe ich durchaus! Nach allem, was mich meine 25 jährige Berufmeeresaquarianerlaufbahn bisher lehrte, ist ein Synchiropus splendidus dieser Fisch:

    DER frißt aber keine Planarien, Strudelwürmer und Co, ebensowenig der genauso hübsche S. picturatus, sondern nur die ocellatus / stellatus Gruppe.

    Das hat Kathrin ja auch schon empfohlen!

  • Moin Moin

    Ich hätte da noch eine Idee.
    Die Planarien kannst Du am besten mit der Lugolschen Jodlösung bekämpfen. Ich nehme 1ml auf 100L pro Woche. Die Planarien sterben dabei nicht ab sondern werden immer weniger. Ich glaube die Vermehren sich einfach nicht mehr und sterben aus. Es dauert natürlich ein paar Wochen . Ich habe keine Nebenwirkungen bisher festgestellt,natürlich musst Du deine normale Joddosierung solange aussetzen.

    Gruß Torken

  • Hallo Torsten,

    Du kannst getrost Deinen jetzigen Wissensstand um den Splendidus erweitern. Sonst Reihe ich diese Aussage direkt neben Grimms Märchen ein.
    Seit mindestens 20 Jahren sorgen die Splendidus bei mir für eine turbellarienfreie Zone. Wollte ich damals auch nicht glauben. Ist aber wahr.
    Gruss
    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
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  • Naja Hajo, NICHT ist vielleicht übertrieben, ein paar fressen die schon hin und wieder, aber ich glaube, wir gehen konform in der Aussage, daß die nicht so ein Becken leer fressen! Die Planarien vermehren sich ja schneller, als die fressen können.
    Also noch ein paar S. ocellatus kosten nicht die Welt und zusammen mit Lugolscher Lösung könnte das mit etwas Geduld auf schonende Art zum Erfolg führen.

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Naja Hajo, NICHT ist vielleicht übertrieben, ein paar fressen die schon hin und wieder, aber ich glaube, wir gehen konform in der Aussage, daß die nicht so ein Becken leer fressen! Die Planarien vermehren sich ja schneller, als die fressen können.
    Also noch ein paar S. ocellatus kosten nicht die Welt und zusammen mit Lugolscher Lösung könnte das mit etwas Geduld auf schonende Art zum Erfolg führen.


    Hallo Torsten,

    in diesem Fall kann ich Dir vorbehaltlos zustimmen. Ich wollte mich eigentlich nur gegen Deine ultimative Behauptung stemmen. Jedenfalls kam Deine Ansage so bei mir rüber. Dass möglicher Weise hin und wieder gewisse Beobachtungen bei einer bestimmten Synchiropus-Art zu dieser Meinung geführt haben, möchte ich nicht ausschließen. Wird aber schwer sein, das im Vergleich zu beweisen. Ist auch nicht von großer Bedeutung, da Splendidus Turbellarien frisst!! :]
    Vor zig- Jahren hatte ich ebenfalls mit so einem heftigen Befall zu kämpfen. Viele Monate verbrachte ich viel Zeit mit Fluchen und Absaugen. Durch Zufall wurde ich damals Erbe eines Paar Splendidus, deren Pfleger sein Becken wegen eines Wasserschadens aufgeben musste. Viel Pech für ihn, sehr viel Glück für mich! Bis zum diesem Zeitpunkt wollte ich partout nicht an die „Mär“ des Planarien fressenden Synchiropus glauben. Entsprechende Empfehlungen aus meinem aquaristischen Umfeld haben mich auch nicht umstimmen können, weil ich damals einfach nicht glauben konnte, was mir da so aufgetischt wurde. So verbohrt kann man sein! Ich hätte einfach nur auf einen Bekannten hören sollen, der vor mir schon seit den 1980er Jahren seine Becken von den roten Strudlern frei hielt, ebenfalls immer mit Hilfe eines Paares Synchiropus splendidus. Mit der Zeit wurde ich aber eines Besseren belehrt. Die Absaugmethode wurde noch eine Zeit lang weitergeführt, bis ich den Rest den Fischen überlassen konnte. Heute gehören immer zu meinen Empfehlungen zur Prophylaxe und/oder Bekämpfung von Aiptasien und Turbellarien Hinweise auf Wurdemanni- und Synchiropus-Arten. Diese beiden „Versicherungspolicen“ sind permanent bei mir im Becken vertreten. Eine einfachere und dabei auch interessantere Rückversicherung gibt es nicht.
    Zur Lugolschen Lösung möchte ich nur zu Bedenken geben, dass dieser Einsatz bei mir verstärkt Cyanos auf den Plan gerufen hat. Was da vielleicht sonst noch so mitgespielt hat, blieb leider damals ungeprüft.
    Gruß
    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
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  • Moinsen,

    Als Profilaxe mag eine Leierfisch vielleicht ganz gut sein, aktiv wird er aber nichts bringen... Erst recht nicht bei der Menge der Turbellarien. Sorry, aber da musst du schon andere scharfe Geschütze aufziehen!

    Ich hatte damals eine ähnliche schlimme Turbellarienplage gehabt. Habe es auch mit etlichen Fressfeinden (Leier- und Lippfischen/ C. varians) nicht in den Griff bekommen. Flatworm Stop von KZ war auch eine Geldverschwendung...

    Drücke dir beim loswerden der Tiere alle Daumen!

    Viele Grüße
    Kobe

  • Nein, muß man nicht, mit besagten Arten funktioniert das wirklich gut!
    Aber normale Mandarinfische fressen solche Massen sicher nicht, da sind wir uns wohl einig. Wir haben mal ein 3000 Liter Becken ähnlichen Zustandes mit 6 Synchiropus ocellatus in 2 Monaten von der Plage befreit!
    Tiere sind aber auch individuell unterschiedlich, das sollte man nicht vergessen.

    Da Lugolsche Lösung als Desinfektionsmittel die bakterienflora stark stört, kann man durchaus mit Cyanobakterien rechnen. Man muß es mit dem Zeug ja nicht übertreiben.

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  • Hallo Kobe,

    lass uns hier nicht so viel Pessimismus verbreiten. Zugegeben, die Lage ist nicht einfach. Hervorgerufen durch eine, ich zitiere: „Lustlosigkeit“ konnte doch dieses Problem erst entstehen. Wer sich nicht den Anfängen entgegenstellt, der braucht sich auch nicht zu wundern, wenn durch Schludrigkeit und Unlust solche Probleme wachsen. Natürlich schaffen es die Fische nicht diese riesigen Mengen zu dezimieren. Jedenfalls nicht sichtbar. Aber wie ich bereits im vorigen Beitrag durchblicken ließ, ist es nur zu schaffen, wenn man selbst weiterhin unterstützend eingreift. Das auch nicht „hintereinander über ein paar Tage“, sondern permanent jeden Tag, jede Woche und wenn es nicht reicht, auch monatelang. Bis sich die Population so weit reduziert hat, dass der Rest von den Fischen beherrscht werden kann. Bei mir dauerte damals diese Phase knapp 6 Monate! Dann war Ruhe. Wem diese Mühe aber zuviel ist, der kann unter den gegebenen Umständen nur noch sein Becken ausräumen. Diesen Vorschlag möchte ich aber erst einmal nach hinten schieben wollen und zuerst an die eigene Vernunft und den hoffentlich noch vorhandenen Ehrgeiz appellieren.
    Gruss
    Hajo

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    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Klaro, gebe ich euch beiden da aufjedenfall recht. Unmöglich ist es nicht Viecher auf "natürliche" Art und Weise loszuwerden. Wird aber definitiv ein langer und lästiger Weg. Ich konnte mich selber damals erinnern, wie ich das fast tägliche Absaugen und Filtern des Wassers gehasst habe. Die Turbellarien haben ja so einen ganz unangenehmen Eigengeruch...

    Ich würde auch nie mehr die chemische Keule gegen die Viecher einsetzen. Ihr seht die wo die Betonung liegt...

    Viel Erfolg!
    Kobe

  • Hallo zusammen,
    na da tut sich ja ganz ordentlich was. Vielen Dank für die Beteiligung! Ich versuche mal etwas zusammenzufassen und zu antworten soweit ich kann:

    -Elisabeth: Danke, da musste ich lachen. Münchner Olympiadach triffts teilweise wirklich gut.

    -Aussenfilter: Ich hätte einen kleinen Eheim. Das würde zumindest die Problematik mit dem ständigen Wasserwechsel beim Absaugen lösen. Aber ob das Turbellarienwasser weiter zu verwenden so toll ist?

    -stellatus/ocellatus vs. splendidus: Nun ja. Bezüglich Turbellarien fressen hatte ich da keine großen Unterschiede finden können, zumindest lt. den Erfahrungsberichten die ich gefunden hatte. Allerdings muss ich auch sagen dass mein Besatz nicht grundsätzlich danach ausgewählt wurde. Ansonsten habe ich irgendwann das Becken voller „Nützlinge“ die ich sonst vielleicht nicht gewählt hätte. Gegen ein Paar stellatus hätte ich aber nichts einzuwenden, schön sind sie ja.

    -Lugolsche Jodlösung: Jetzt wird’s interessant. Das höre ich zum ersten Mal! Ich kann/soll Jod direkt ins Becken geben? Also abseits einer geringen Joddosierung? Da muss ich mich glaub ich erst ein wenig schlau machen bezüglich der Nebenwirkungen. Unbedingt fördern möchte ich die Cyanos jetzt nicht mehr nachdem sie auf dem Rückzug sind.

    -„Wer sich nicht den Anfängen entgegenstellt, der braucht sich auch nicht zu wundern, wenn durch Schludrigkeit und Unlust solche Probleme wachsen.“
    Hier muss ich leider widersprechen. Die angesprochene Lustlosigkeit haben die Turbellarien zumindest mitverursacht, sicher aber nicht umgekehrt. Ich habe eigentlich von Beginn an regelmäßig abgesaugt, wie im ersten Posting beschrieben. Aber eben nicht „monatelang“, irgendwann geht auch mir die Geduld aus. Abgesehen davon dass ich schlicht und ergreifend einfach nicht die Zeit habe jeden Tag solche Aktionen durchzuziehen. Es war mir durch aus bewusst was Turbellarien sind und ich habe sie nicht ignoriert. Leider ist mir die Sache trotz (potentiellen) Fressfeinden und Eingriffen meinerseits langsam aber sicher über den Kopf gewachsen.

    Das Becken auszuräumen und inkl. Keramik ordentlich mit Süßwasser zu spülen steht natürlich immer noch im Raum. Allerdings sollte das die letzte Notlösung sein da dies ja einem Neustart gleichkommt (Sand und LG müsste ja weg).

  • hallo
    du kannst auch zu sicherheit einen beutel mir acktivkohle an ablauf daran hängen.
    aber bei mir war das wasser nicht so sehr belastet. wenn das wasser belastet ist färbt sich bernstein braun.
    gruss

  • Hi ihr,

    ich hatte alle Korallen vor Einbringen ins neue Becken 5 Minuten in Jodlösung gebadet und mir trotzdem Turbellarien eingefangen. Meine Lippfische (hexataenia, chrysus) sowie der splendidus haben sich nie für Turbellarien interessiert, der ocellatus im alten Becken schon, aber auch er hat nur ab und zu Turbellarien gefressen und keinen nennenswerten Erfolg gebracht. Die varians-Schnecke ist die Schau schlechthin, hat bei mir wie ein Staubsauger alle paar Sekunden eine Turbellarie vernichtet, aber ist der Plage nie Herr geworden und immer innerhalb 10 Tagen verschwunden (ich vermute mal in einer der Pumpe, da ich starke Strömung im Becken habe).

    Bei sehr geringen Turbellarien-Mengen und als Prophylaxe sind die bereits genannten Fische sicher die richtige Wahl, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass man der hier vorhandenen Menge an Turbellarien auf biologischem Wege Herr wird (auch nach umfangreicher Absaugung nicht). Ich habe auch lange mit dem Flat Control oder anderen Mitteln gezögert, aber nach 9 Monaten biologischen Versuchen und Milieu-Änderungen habe ichs aufgegeben und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich habe während der Anwendung von Flat Control keinerlei Tiere herausgefangen (ca. 40 Fische, Seeigel, Einsiedler, Schnecken, Krabben, Sanddollars, Garnelen), mich aber natürlich sehr genau an die Anleitung gehalten. Seither ist Ruhe mit den Turbellarien in meinem Becken.

    Viele Grüße
    Joachim

    ab 02/20 - 80 x 100 x 65; bis 12/19 165 x 100 x 80; SPS, LPS, Weichkorallen


    Rüdiger Nehbergs Menschenrechtsorganisation TARGET kämpft erfolgreich gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen, Infos unter:
    http://www.target-human-rights.com

  • Hallo,

    vielleicht geht sowas zum Absaugen:


    http://www.ebay.de/itm/KERBL-Aqua…=item1c235124ed


    Das Ansaugstück müsstest du natürlich etwas umbauen aber ich kann mir vorstellen
    das dieser kleine Sauger sonst funktioniert. Ist etwas praktischer als jeden Tag
    einen Außenfilter anzuschließen und dadurch hast du vielleicht etwas mehr Lust
    zum Absaugen und kannst auch zwischendurch mal kurz 15min arbeiten.

    Wie weit bist du mit der Ursachenforschung? Was macht dein Silicatgehalt?


    Gruß

  • Hallo Andreas,


    wenn ich noch einen Eheim-Außenfilter hätte, würde ich die Variante auf jeden
    Fall probieren.


    Ich hatte mir für die Bekämpfung auch eine Pumpe mit einem feinen Filtersack
    versehen und so jedes mahl mindestens 1 Ltr.

    Planarienschleim entsorgen können. Die Pumpe blockierte aber jedes Mal sehr
    schnell mit kleinen Sandstückchen.


    In einem Eheim-Filter mit feiner Filterwatte ist das Absaugen sicher viel
    einfacher und effektiver.

    Die Filterwatte kann ja mit Leitungswasser wieder ausgespült werden und neu zum
    Einsatz kommen.


    Vermutlich war mein Absaugen bezüglich der dem Becken wieder zugeführten Stoffe
    schlechter, als mit einem Eheim-Filter.

    Ich konnte keine zusätzlichen negativen Auswirkungen feststellen.


    10 Sekunden Süßwasserbäder entfernen auch einen Teil der Turbellarien, ist aber
    nicht 100%tig.

    (kann einige Korallen auch schädigen)


    Viel Erfolg!


    Elisabeth

  • Moin,

    vergiss den Käse mit Süsswasserbad oder Jodbad (hört dieser Schrott irgendwann mal auf?!)

    SiO² und Leitwert muss/sollte auf 0 sein, sonst dreht sich die Spirale immer weiter.
    Wasserwechsel ebenso wie Spurenelementdosierungen aussetzen
    zudem auf guten CO² Austrag achten (bei den Ballingsalzen kein Natriumhydrogencarbonat, sondern Natriumcarbonat verwenden (PH im Auge behalten!!!!))

    Die occelatus sind sehr gute Optionen, aber!!!!! die können sich nur präventiv drum kümmern. Bei der Masse (selbst wenn es nur 10% von Deinem Befall wären) kannst Du das vergessen!

    Sauge Sie am besten immer ab, dazu brauchst Du keinen Wasserwechsel machen.
    Einfach ein großes Fass/Eimer besorgen, absaugen, kurz warten und das Wasser (ohne die Strudelwümer :grinning_squinting_face: )zurückpumpen
    Grundvoraussetzung ist, dass man an der Basis, die Punkte beachtet, sonst wirst Du noch in 5Jahren deinen Spaß damit haben


    mfg Chris

  • zudem auf guten CO² Austrag achten (bei den Ballingsalzen kein Natriumhydrogencarbonat, sondern Natriumcarbonat verwenden)

    Guten Morgen Chris!

    Wo siehst Du denn Zusammenhang zwischen CO2 und Planarien?


    Als förderlich wird doch meist Silikat und ein hoher O2 Gehalt angesehen.

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