• Hallo corinna ,

    lebendfutter aus der tüte kann allerdings seine tücken haben , es kann sehr keimbelastet sein , ebenso wie artemianauplien.
    Letztere sind immer eine notlösung , und für adulte meerwasserfische nie als hochwertig zu bezeichnen , da sie viel zuviel fett und zu wenig protein beinhalten , was sich ändert , wenn man sie gross zieht ,am besten mit hochwertigen algen.

    mfg

    thomas

  • Zitat

    Original von Fauna Marin
    Die meisten professionellen Züchtereien, die ich kenne , und das sind nicht blos ein oder zwei füttern ihre Zuchttiere ausschliesslich mit Granulaten. Ein paar wenige noch zusätzlich mit Frostfutter das sie aber immer noch anreichern da beim einfrieren einiges verloren gehen kann , vor allem wenn dies wie bei so manchen Futter mehrfach passiert.

    Abgesehen mal davon soll ein Mix die Tiere auch beschäftigen und Abwechslung schaffen. Was hilft es einem Doktorfisch der tropischen Aufwuchs abweidet wenn er hier nur Ostseemysis/Artemia bekommt ??

    Gute Züchter aus der Aquakultur unterscheiden zwischen Aufbauphasen und Ruhephasen in der Produktion um eine bestmögliche Qualität zu erreichen. Es ist also auch nicht automatisch gesagt das Aquakulturfutter immer nur billigstes Mastfutter sein muss.

    hi claude ,

    professionelle züchter müssen ja auch immer wirtschaftlich arbeiten , und wenn sie ihr frofu anreichern müssen , kann ich natürlich verstehen , das sie trockenfutter bevorzugen :winking_face:
    ich kann nur mitteilen ,was ich selber beobachte , und bei mir zeigt frofu eindeutig eine riesenüberlegenheit gegenüber flocken-und granualtfutter.
    alle sorten habe ich da natürlich auch nicht ausprobiert , aber billig-und oder süsswasserfutter verwende ich nicht.
    kommt sicher auch ein wenig auf die gezüchteten arten an , es wird da schon unterschiede in den ansprüchen geben.

    Doktorfischen brauchen natürlich keine mysis oder artemien (letztgenannte braucht man eigentlich nur zur "not"fütterung in der zucht oder zum eingewöhnen heikler fische)
    ich habe ja von carnivoren fischen gesprochen

    zum mastfutter :
    aufbau - und ruhephasen sind wohl weniger aktuell für zierfische ?
    aber du hast recht , vor dem schlachten müssen z.b. fische wie lachse und forellen erstmal eine "ruhe"phase durchgehen , da deren fleisch durch die (aus der sicht eines aquarianers fehl -) ernährung noch nicht einmal verbrauchertauglich ist -
    das sehen wir hier immer , wenn mal wieder einige tausend ausgebrochen sind , die lassen sich dann gut angeln , aber noch lange nicht sofort gut essen :winking_face:

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    4 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (7. März 2011 um 17:45)

  • Hallo Claude,

    ich versteh ja dein Dilemma. Uns als „ kritische Verbraucher“ muss man halt auch verstehen.
    Übrigens sollte dieser Beitrag in keinster Weise eine Kritik an deinen Produkten sein. Ganz im Gegenteil. :thup

    Original von Micha:
    Metzgerei:
    Da muss ich dir leider do h weidersprechen. Du kannst bei jeden Metzger einsicht in die Zutatenliste fordern. Dieses muss gewährleistet sein. Auch lässt sich normalerweise jedes Stück Fleisch bis zum Ursprung zurückverfolgen. Wenn alles geregelt vor sich geht.....

    Das wär´s jetzt! Eine Ursprungsliste für Flockenfutter!

    Scherz beiseite. Wir stochern bei der Frage nach der Fütterung viel zu oft im Nebel herum.
    Hier im Forum wurde vor einiger Zeit einmal die Frage nach dem ereichten Alter
    von persönlich gepflegten Tieren gestellt. Vom Prinzip aus gesehen, eine interessante Umfrage. Nur hat man dabei vergessen, auch die Frage nach dem dargebotenen Futter zu stellen. Das würde vielleicht die unterschiedlichen Lebenserwartungen ein und derselben Art erklären?


    Original von Micha:
    Und wer ausgewogen und Vielfältig Füttert …..

    Das setzt dann aber wieder voraus, dass man die natürlichen Bedürfnisse seiner Tiere kennt.
    Sonst gleicht das mehr einem Rundumschlag. Nach dem Motto: Irgendetwas fruchtet sicher.
    Diese Einstellung ist grundsätzlich falsch.
    Im Laufe der Zeit habe ich schon mehrfach schwierige Fische, allesamt in der Literatur als
    Nahrungsspezialisten beschrieben, an Trockenfutter bzw. Mischfutter herangeführt. Aber immer erst auf Umwegen, und ausnahmslos beginnend mit jenem Futter, das dem Fress- bzw. Beuteschema der Tiere in etwa entsprach. Manchmal half nur noch eine List. :grinning_squinting_face:
    Es gab auch Niederlagen.
    Das Heranführen an das Trockenfutter ist die eine Sache. Ein anderes Thema ist die Gesundheit und damit die Lebenserwartung von ausschließlich mit Flocke gefütterten Fischen. Es gibt sicher eine Reihe von Species, welche so gefüttert, alt werden wie Methusalem. So etwas schwimmt auch bei mir herum. Aber die Regel ist das nicht, schon gar nicht bei den Nahrungsspezialisten unter ihnen. Bei diesen empfindlichen Fischen ist man früher oder später gezwungen, auf eine andere Kost umzusteigen. Alles andere geht an die Substanz dieser Tiere.

    Gruß
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo Hajo

    Ich hab das ja auch nie als Kritik empfunden, finde es nur witzig wie manch andere hier mir die Wörter im Mund rumdrehen, aber ich weiss ja woher und wieso sowas kommt. :smiling_face:

    Ich hab auch nichts gegen Kritik, ich hab was gegen Polemik und es nervt mich mittlerweile das man sich die größte Mühe geben kann was Gutes auf die Beine zu stellen und das einzige was dann so manchen hier einfällt ist zu meckern, wie teuer das ist und das doch das billige Baumarktfutter der gleiche Mist ist. Egal was man tut man wird immer und immer wieder in die "Besch" und "Abzocke" Schublade gesteckt. Es ist ja auch so einfach, wenn man nichts weiss macht man es eben schlecht. In vielen anderen Ländern, wo in den Foren mehr als 1000 Beiträge am Tag entstehen , wird viel mehr gefragt warum wieso was ist. Ich hab mich dafür das ich von dem Beruf leben will noch nie rechtfertigen müssen. hier schon.

    Manches wird auch viel schlimmer gelesen als es eigentlich ist, einfach nur weil man nach so langen Forenjahren vielleicht nicht immer ewig drumrumschreiben will.

    Es gibt jede Menge Literatur über die Ernährungsgewohnheiten der vierschiedensten Riff Fische, was wann diese brauchen, in welcher Art man es nutzen / zusetzen kann und und und. Solche Info´s gibts aber nicht einfach mal so im Netz. Sowas zu besorgen und zu bekommen kostet Geld, man braucht Freunde, Helfer, beste Beziehungen und dann weiss man wo man wie welche Info herbekommt und kann dann vielleicht auch Ideen zu guten Produkten umsetzen.

    Wenn ich zum Beispiel sehe wieviel Mühe und Aufwand sich Hans Werner und Tropic Marin gemacht haben um 1 gutes Futter auf den Markt zu bringen ist es schon fast eine Frechheit zu behaupten Flocken oder Granulatfutter lässt Fische verfetten.

    Behauptungen aufstellen ist immer einfach, vor allem wenns von Privat oder Pseudoprivat gegen Hersteller geht. Zu meinem Glück arbeiten mittlerweile 4 amerikanische Großzüchtereien mit meinem Futter , von demher muss ich mir da keinen Kopf um irgendwelche Meinungen zu billigen Flockenfutter machen.... ;.) Schon gar nicht wenn man weiss aus was und wie dieses Futter hergestellt wird. Man mag mich bitte auch hier nicht falsch verstehen. Stefan hats schon gesagt es gibt ein genial gutes Flocken Futter zu richtig günstigen Preisen doch auch hier ist und bleibt es Flockenfutter mit allen Vor und Nachteilen auch wenn es sehr preiswert ist.

    Gruss

    -----------------------------------------------------------------
    Grüsse Claude

    HERSTELLER

    http://www.faunamarin.de

    Einmal editiert, zuletzt von Fauna Marin (7. März 2011 um 19:14)

  • Hallo zusammen,

    vielleicht sollten wir nun wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen. Niemand stellt ja in Abrede, dass Claude gutes Futter anbietet und es geht wohl auch nicht um teuer oder billig. Der Kern der Ausgangsfrage war, ob zwischen Süß-und Seewasserfischen grundsätzlich so unterschiedliche Nahrungsbedürfnisse bestehen, dass sie eine Futterdifferenzierung in Süß-oder Seewasserfutter rechtfertigen.
    Dies bezweifle ich, da die möglichen Unterschiede im Stoffwechsel meiner Meinung nach eher an die artspezifischen Lebensgewohnheiten als an die Frage Süß-oder Salzwasser gebunden sein dürften. Ein Aufwuchsfresser im Meer müsste daher in seinen Ansprüchen eher einem Aufwuchsfresser im Süßwasser ähneln als einem karnivoren Meeresfisch.
    Vielleicht kann hierzu jemand mit etwas genaueren Fakten zu dieser Diskussion beitragen.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo Bernd

    Also auch wenn ich mich wiederhole , es gibt massive Unterschiede , zum einem muss ein Seewasserfisch trinken , während ein Süsswasserfisch ständig Wasser aus dem Körper ausscheiden muss. Nicht nur das hat Folgen auf den Stoffwechsel.

  • Hi

    bei der Frage bin ich auch schon ewig am rätseln was denn da am Besten wäre....

    Inzwischen verlass ich mich da auf meine Fische was die mögen :winking_face:
    Ich biete immer eine Mix an verschiedenen Sorten an...
    Gemischt im Wasser fressen sie zuerst die Süsswasserflocken, dann das Frostfutter, Granulat gar nicht.
    Bei Granulat hab ich schon 2 Meerwasser-Sorten durchprobiert - wird aber nur sehr ungern gefressen...
    Flocken dagegen sehr gern, aber am liebsten aber die Süsseassserflocken...
    Wobei die auch nicht viel billiger sind als die Meerwasser-Flocken... ohne jetzt Namen nennen zu wollen

    LG Benny

    Mfg

    Benny ><))°>

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  • So jetzt möchte ich auch nochmal meinen Senf dazu geben :P.

    Ich glaube das man hochwertiges Futter verfüttern sollte welches auf die Bedürfnisse der Pfleglinge abgestimmt ist. Dabei kommt es nicht darauf an ob es Süß oder Seewasserfutter ist. Ich verfütter, zum Beispiel in meinem Süßwasser Barsch Becken Spirulina, die Barsche stehen drauf. Auf der Dose sind aber Süsswasserfische abgebildet und auch ein Haway Doc. Es implieziert doch das Meerwasserfische auch dieses Futter fressen.

    Verfüttern tue ich es nicht. Meine Meewafische bekommen Meewafutter. Aus ermangelung besseren Wissens möchte ich das Risiko schlicht nicht eingehen etwas falsch zu machen. Ich gehe schlicht davon aus das Das Meewafutter auch dafür entwickelt wurde, ich achte dann darauf ob das Futter einen hohen Fleisch oder Planzenanteil hat und passe das an meine Pfleglinge an.

    Die Lebendfutterdiskussion ist mir auch zu komplex. Ich kann nunmal nicht einfach tümpeln gehen (in unseren Tümpeln gibt es ken Krill =)) und die getümpelten Futtertiere gebe ich sicher nicht ins Meewaaquarium, bei dem Aufwand den ich betreibe um das Wasser fitt zu halten verfütter ich sicher keine Viecher die ich aus dem Wald in ner abgestanden Pfütze finde. Also muss man das Lebendfutter kaufen. Da ich nicht die Möglichkeit habe jeden Tag zu einem Händler zu kommen um Lebendfutter zu kaufen kann ich das nicht anbieten. Züchten will auch nicht ist ja auch sehr aufwendig. Also bleibt mir hier nur Frostfutter, und wieder hier nur top Qualität, geprüft an den eigenen Maßstäben, andere habe ich nicht.

    Meine Fische sind es mir Wert das ich die paar Euros investiere um gutes Futter zu kaufen. Gemessen an all den anderen Kosten ist das Futter lächerlich.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

  • Hallo Bernd,

    Original Bernd:
    …..Der Kern der Ausgangsfrage war, ob zwischen Süß-und Seewasserfischen grundsätzlich so unterschiedliche Nahrungsbedürfnisse bestehen, dass sie eine Futterdifferenzierung in Süß-oder Seewasserfutter rechtfertigen.
    Dies bezweifle ich, da die möglichen Unterschiede im Stoffwechsel meiner Meinung nach eher an die artspezifischen Lebensgewohnheiten als an die Frage Süß-oder Salzwasser gebunden sein dürften. Ein Aufwuchsfresser im Meer müsste daher in seinen Ansprüchen eher einem Aufwuchsfresser im Süßwasser ähneln als einem karnivoren Meeresfisch.
    Vielleicht kann hierzu jemand mit etwas genaueren Fakten zu dieser Diskussion beitragen.

    Einer kann. Wer sucht, der findet. (es gibt auch noch andere Autoren, und keineswegs von der Futtermittel-Industrie bezahlt)

    Unter diesem Link findet der interessierte Leser alles Wissenswerte über die richtige
    Futterwahl:

    http:// ww.reefsanctuary.com/forums/fish-diseases-treatments/23066-feeding-marine-fish-marine-fish-nutrition.html

    Vorab ein kleiner Auszug, der vielleicht deinen Fragen näher kommt.

    Foods for Saltwater and Freshwater Fishes
    The food can’t be suitable for both types of fishes. Like you don’t buy a single (same) food for dogs and cats, you don’t buy a single food for freshwater and marine fishes. As soon as you see this claim on the label, read the ingredients and see if it been made for one or the other. If it’s for marine fishes, it will have only ingredients from the ocean and seas. The true 'cross overs' are gut-loaded brine shrimp (see below). These are the foods suitable for both on a limited basis because neither saltwater nor freshwater fishes have ever seen a brine shrimp -- i.e., brine shrimp is foreign to both. Freshwater fish are not to be fed with saltwater products. The salt would be detrimental to their health. So when a food is marked "for saltwater and freshwater fish" you can assume it is only proper for freshwater fish. If the product is a saltwater product, like freeze-dried krill, it was made suitable for freshwater fish by removing the salt from the product during the freeze-drying process. This process also removes some other nutrients needed by the saltwater fish. So -- no foods (other than gut-loaded brine shrimp) marked suitable for saltwater AND freshwater fishes should be used to feed your marine fishes.

    Damit kein Missverständnis evtl. wegen fehlender Kompetenz aufkommt, nehme ich Bezug auf die Vita des Autors:
    http://www.reefland.com/forum/marine-f…e-k-leebca.html

    Wer sich noch weiter informieren möchte, kann hier nachlesen (deutscher Text):

    http://www.korallenriff.de/artikel/634_Di…m_Aquarium.html

    Dieser Autor schließt mit dem Fazit:
    .....Es gibt kein Futter das sowohl für Süß- als auch für Meerwasserfische gleichermaßen gut geeignet ist, PUNKT.

    Gruß

    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • HAI,

    ich habe mich darüber mit Claude erst vor ~4Wochen unterhalten.
    Es werden Unsummen für Korallen, Technik und Fische ausgegeben und immer wieder erwischt man Aquarianer die penibelst darauf schauen das die UOA ja keinen Liter zu viel Verschnitt produziert, auch wirklich mindestens 1001g in der 1kg Packung sind, zum Salz anmischen sogar nach Streusalz geschaut wird oder eben wie in diesem Fall das Futter ja keinen Cent zu viel kostet.

    Meinen Standpunkt bzgl. des Futters dürften viele ja schon kennen :ylol und der wird sich auch nicht ändern.
    Ich kann es mir nicht leisten Schrott zu füttern und die Gesundheit meiner Tiere zu riskieren.
    Qualität hat einfach oft (aber auch nicht immer) ihren Preis und ich greife grundsätzlich auf renomierte Hersteller zurück von denen ich mir sicher bin das auch ein entsprechendes KnowHow dahinter steht.

    Müla, Löwenzahn und co haben bei mir Hausverbot.
    Selbst Artemia und Mysis nehme ich nur zum strecken des FroFu's
    Mittlerweile habe ich nach dem Baustress wieder etwas Zeit und fütter ausschließlich nur noch gefrostetes Futter.
    Neue Lieferanten probiere ich hier auch in kleinen Mengen aus und oft sieht man schon nach alleinigem auftauen wie es um die Qualli bestellt ist.

    Fauna Marin Calanus und PetMan Mysis stehen aktuell bei mir ganz oben auf der Liste (hust: Claude, auf die warte ich übrigens noch :D)
    und da meine Wasserwerte im bombigen Rahmen sind, fütter ich täglich etwa 2-3Esslöffel FroFu (NO³ gegen 1mg / PO4 bei 0,024mg) und das mit einigen tollen Ergebnissen! (dazu aber in einem anderen Thread bei Gelegenheit :grinning_squinting_face: )

    Nun kann man es halten wie man will, meinen Aquarianern werde ich kein Süsswasserfutter verkaufen, nur damit am falschen Ende gespart wird.
    Ich picke mir da die Hersteller raus, die ich selber seit Jahren kenne, nutze und mit den Ergebnissen sehr zufrieden bin.

    Meine Frau arbeitet in einem Futtermittelkonzern, hier gibts auch Peletierung für Zierfische, den 25kg Sack für den Eigengebrauch könnte ich mir also für ein Appl besorgen und mache es nicht........

    Ich beiße mir heute noch in den Hintern das ich damals vor nun (ich glaube) etwa genau 6 Jahren bei einer Aquarienauflösung einen extrem selten gefärbten Paracanthurus Hepatus sehen durfte.
    Das 20cm Kerlchen wurde 3,5Jahre Monoton mit einem Süsswasserflockenfutter ''ernährt'' und in einem 300ltr Trigon gehalten..... Die Besitzer waren traurig darüber das der Palettendoc innerhalb dieser Zeit sein Farbenkleid von Blau zu fast durchgehend Grau verändert hatte. :winking_face_with_tongue:
    Ich denke wenn ich davon jetzt ein Bild hätte, würde es sicher etwas zum nachdenken anregen und ich könnte mir einen Großteil meiner Worte sparen.
    So wird es wohl nur als ein Märchen abgetan, da man nichts greifbares hat :confused_face:

    Ich habe keine Lust auf böse Überraschungen und Fische die ich seit knapp 7Jahren habe, mir wirklich ans Herz gewachsen sind, auch kein Futter geben was mich nicht überzeugt!


    mfg Chris

  • Hallo Hajo

    der Autor in dem englischsprachlichen Text gibt doch auch nur seine pauschale Meinung über seiner Ansicht nach geeignete Futtersorten wieder. Eine wissenschaftich fundierte Aussage über die physiologischen Unterschiede beim Stoffwechsel finde ich darin nicht!

    Hallo Chris,

    ich habe schon manchen großen Palettendoktor in Riesenbecken - vor allem auch in großen öffentlichen Aquarien - mit deutlichem Farbverlust gesehen. Ob die dort nur mit Süßwasserfutter ernährt wurden oder andere Ursachen vorliegen, kann ich nicht wissen, aber ein überzeugendes Argument ist dies für mich nicht.
    Mein Palettendoktor, ururalt, schwimmt in einem fast zu kleinen Becken, wird u.a. mit Süßwasserfutter ernährt und ist strahlend blau und kerngesund.

    Daher bleibt es für mich in der Diskussion immer noch dabei: Viele gut gemeinten Meinungen, keine echten Fakten.

    Viele Grüße

    Bernd

  • Hallo Bernd

    Wenn du wissenschaftliche Grundlagen hierzu haben willst musst du Sie dir besorgen. Über wissenschaftliche Bibliotheken kannst du dir hier die notwendigen Arbeiten bestellen. Wie ich dir bereits sagte gibt es einen Unterschied im Stoffwechsel der Tiere , dies ist unter anderem dadurch bedingt das die Tiere eben in Salz und nicht in Süsswasser leben.
    Die Zusammensetzung der Nahrung , das vorhandensein diverser Spurenelemente und Halogene in der Umwelt der Tiere sorgt ebenfalls für eine veränderte Situation.

    Wenn alles gleich wäre. müssten nicht Lachse oder Aale eine mehrwöchge Pause im Brackwasser einlegen um sich an die anderen Bedingungen im Süsswasser anzupassen.

    Ich produziere jetzt seit 10 Jahre professionell Futter. Du kannst mir das ruhig glauben das ich nicht den Aufwand und Kosten betreiben würde , wenn ich nur Fertigfutter kaufen und umfüllen müsste.

    Jeder Futtermittel Hersteller ist registriert und sein Futter muss und wird von den Behörden kontrolliert.
    Die Herkunft aller Inhaltsstoffe muss genauso nachgewiesen werden , wie der gesamte Produktionsprozess. Da das Gesetz vereinfacht gesagt nur die Herstellung von Süsswasserfutter zulässt, muss man sich jede Änderung genehmigen und eintragen lassen. Das kostet alles viel Geld und deswegen sind spezielle Seewasserfuttermittel entweder nur als Zusatzfutter deklariert oder eben entsprechend registriert.

    Natürlich gibt es wie in jeder Branche schwarze Schafe die einfach Forellenfutter abfüllen und vertreiben. Dies ist aber mit Sicherheit eine seltene Ausnahme und mit Sicherheit nciht die Regel vor allem nicht bei Markenprodukten die unter ständiger Kontrolle stehen.

    -----------------------------------------------------------------
    Grüsse Claude

    HERSTELLER

    http://www.faunamarin.de

    Einmal editiert, zuletzt von Fauna Marin (9. März 2011 um 12:27)

  • Zitat

    Original von Koberstaedt Viele gut gemeinten Meinungen, keine echten Fakten

    Ich glaube, darum geht´s in einem "privaten" Forum ja auch hauptsächlich. Niemand wird verlangen, vor dem Einkauf eines Fertigfutters ( egal, ob Frost, Flocke, oder Granulat ) Studien zu dessen Verträglichkeit zu erhalten. Und dass die Hersteller mit den Inhaltsangaben ja aufgrund der Konkurrenz auch eher zurückhaltend sind ist ja auch nicht wirklich neu ( und auch irgendwo verständlich ). Nur weil manch ein Zeitgenosse hier eine fundamentalistische Ansicht in die eine oder andere Richtung vertritt, muss ich sie mir ja noch nicht zu eigen machen. Letztlich muss jeder selbst entscheiden, was und wieviel er wovon verfüttert.

    " Und der Haifisch, der hat Tränen und die laufen vom Gesicht
    Doch der Haifisch lebt im Wasser so die Tränen sieht man nicht
    In der Tiefe ist es einsam und so manche Zähre fliesst
    Und so kommt es , dass das Wasser in den Meeren salzig ist "

    Beste Grüße

    Stefan

  • Was meiner Meinung nach ein gutes Futter ist sind diese SeefrüchteMix Packungen aus dem Supermarkt. Natürlcih nur, wenn es nicht in einer Sosse eingelegt ist. Eine Mischung aus Mismuscheln, Kraben, Tintenfisch und anderem Kram. Das ganze mach ich dann etwas klein. Wird sehr gerne gefressen und soltle von den Inhaltstoffen sicher nicht schlecht sein (zumidnest solange es nicht aus ner Zuchtanlage kommt, sondern irgend ein Beifang ist). Ist natürlich ein bischen viel für eine normale Fischbesatzung, muss man den Rest eben selber essen, es hält sich ja nicht allzu lange.

  • Zitat

    Original von bendel
    Was meiner Meinung nach ein gutes Futter ist sind diese SeefrüchteMix Packungen aus dem Supermarkt. Natürlcih nur, wenn es nicht in einer Sosse eingelegt ist. Eine Mischung aus Mismuscheln, Kraben, Tintenfisch und anderem Kram. Das ganze mach ich dann etwas klein. Wird sehr gerne gefressen und soltle von den Inhaltstoffen sicher nicht schlecht sein (zumidnest solange es nicht aus ner Zuchtanlage kommt, sondern irgend ein Beifang ist). Ist natürlich ein bischen viel für eine normale Fischbesatzung, muss man den Rest eben selber essen, es hält sich ja nicht allzu lange.

    Interessanter Einfall! Gut, sowas gibts auch tiefgefroren (was man auftauchen und nach Zubereitung wieder einfrieren muesste) oder man kann Deine Packung aus dem Supermarkt nach dem Besuch im Mixer und anschliessender Portionierung auch einfrieren.

    Was haelt der Rest von einem solchen Futter. Zumindest ab und an waere das doch sicherlich ne nette Ergaenzung.

    Mein großer Einsiedlerkrebs wird ja schon ewig u.a. damit gefuettert, da muss ich aber nix kleinmachen, das macht er schon selbst. :winking_face:

    Viele Grüße,
    Martin

  • Hallo Bernd,

    wenn im Vergleich Süßwasserfisch/Seewasserfisch die Leber schon unterschiedliche
    Ansprüche stellt, würde ich mir Gedanken machen....

    Gruß
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Zitat

    Original von Fauna Marin
    Hallo Bernd

    Wenn du wissenschaftliche Grundlagen hierzu haben willst musst du Sie dir besorgen. Über wissenschaftliche Bibliotheken kannst du dir hier die notwendigen Arbeiten bestellen. Wie ich dir bereits sagte gibt es einen Unterschied im Stoffwechsel der Tiere , dies ist unter anderem dadurch bedingt das die Tiere eben in Salz und nicht in Süsswasser leben.
    Die Zusammensetzung der Nahrung , das vorhandensein diverser Spurenelemente und Halogene in der Umwelt der Tiere sorgt ebenfalls für eine veränderte Situation.

    Wenn alles gleich wäre. müssten nicht Lachse oder Aale eine mehrwöchge Pause im Brackwasser einlegen um sich an die anderen Bedingungen im Süsswasser anzupassen.

    Ich produziere jetzt seit 10 Jahre professionell Futter. Du kannst mir das ruhig glauben das ich nicht den Aufwand und Kosten betreiben würde , wenn ich nur Fertigfutter kaufen und umfüllen müsste.

    Hallo Claude,

    wie ich nun doch schon mehrfach geschrieben habe, geht es hier doch nicht um die Qualität der Futtersorten insgesamt, sondern um den Unterschied Süß-bzw. Seewasserfutter. Natürlich gehen ich davon aus, dass Du hervorragendes Futter anbietest. Aber noch kein einziger Beitrag hat hier mit einer belegbaren Untersuchung aufgezeigt, dass es einen grundsätzlichen ernährungspysiologischen Unterschied gibt, der allen Süßwasserfischen bzw. Seewasserfischen jeweils gemeinsam ist. Dies wird es nach meiner Kenntnis auch nicht geben. Da kann man lange in wissenschaftlichen Bibliotheken suchen, weil die Unterschiede nicht an das Meer oder Süßwasser sondern an die jeweilige Art der Nahrungsaufnahme gebunden sind.
    Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Wanderfische wie Aal oder Lachs ändern nicht grundlegend ihren Stoffwechsel, wenn sie zwischen Süß-und Seewasser wechseln. Lediglich das Nahrungsangebot wechselt (dies hat nichts mit Problemen des osmotischen Ausgleichs zu tun!).
    Es gibt aber schon einen grundlegenden Unterschied zwischen pflanzenfressenden "Friedfischen" und Raubfischen in ihren Nahrungsbedürfnissen. So haben Karpfen und Forellen keinerlei gleiche Nahrungsansprüche, obwohl beide im Süßwasser leben. Forellen und Lachse aber sehr wohl, weshalb sich das Futter in der Forellenzucht im Süßwasser und dem der Lachszucht in den Meeresfjorden kaum unterscheidet.

    Deswegen kann es kein Kriterium sein, ob ein Futter für Süß-oder Seewasser etikettiert ist, sondern auf die Qualität der Bestandteile kommt es an. Dies liegt sicher am Hersteller und seinen Herstellungsverfahren, da sind wir uns fraglos einig.

    Gruß

    Bernd

    2 Mal editiert, zuletzt von Koberstaedt (9. März 2011 um 15:33)

  • Zitat

    Original von hajo
    Hallo Bernd,

    wenn im Vergleich Süßwasserfisch/Seewasserfisch die Leber schon unterschiedliche
    Ansprüche stellt, würde ich mir Gedanken machen....

    Gruß
    Hajo

    Hallo Hajo,

    ändert sich bei Wanderfischen Deiner Meinung nach jeweils die Leber, wenn sie zwischen Süß-und Seewasser hin und her pendeln? Gibt es unterschiedliche Ansprüche der Leber bei Stichlingen, die sowohl in der salzarmen Ostsee als auch im Süßwasser leben oder in denen der Dorsche, wenn sie vom Atlantik in die Ostsee wechseln?
    Es gibt aber sicher Unterschiede, ob es sich um "Pflanzenfresser" handelt oder vorwiegend tierische Nahrung aufgenommen wird. Dies hat aber nichts mit Meer oder Süßwasser zu tun. Warum sollte dann die Trennung in Süß-oder Seewasserfutter das richtige Kriterium sein?

    Gruß

    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Koberstaedt (9. März 2011 um 15:40)

  • HI

    Natürlich sind die genannten Beispiele Forelle/Lachs sehr sehr ähnlich von Ihrer Ernährungsphysiologie. Du wirst einen Lachs ohne Probleme mit Forellenfutter großziehen können. Trotzdem gibt es auch hier feine Unterschiede, Aber hier kommt es vor allem auf die Art der Hälterung bzw die Art wie das Produkt später sein soll an . Ich denke das war nicht das richtige Beispiel da die beiden Arten doch sehr sehr ähnlich sind.

    Süsswasserfische zum Beispiel können gesättigte Fettsäuren besser verarbeiten als Seewasserfische. Carnivore Fische und das sind zu 99,9 % Seewasserfische haben eine geringere Enzymaktivität als dies Süsswasserfische haben und daher müssen z.B. Kohlehydrate anders aufgeschlossen werden als man dies bei Süsswasserfische machen müsste.

    Es gab eine ausführliche Arbeit bei Doraden über das Thema. Ich habe sie aber nicht hier.

    Ein Riff Fisch hat eine andere Energiebilanz und frisst den ganzen Tag in kleinen Mengen, ein Süsswasserfisch kann in der Regel eher große Mengen auf einmal aufnehmen.Zudem hat das Futter ein anderes Aminosäure /Fettprofil als dies beim Rifffisch der Fall ist. Den unterschiedlichen Energieverbrauch muss ein Futter dabei natürlich berücksichtigen. Wir hatten es ja auch von Flockenfutter, Flockenfutter wird bei 160 C produziert und ist ein sogenanntes Expandat , da bleibt nicht mehr viel von Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren.

    Granulate sind Extrudate hoher Druck niedrige Temperatur, da sieht das ganze schon anders aus.
    Es kommt aber auch hier auf den Produktionsprozess an um das Futter an die entsprechenden Arten anzupassen.

    Natürlich hast du recht ein Fische ob nun aus Süsswasser oder Seewasser haben nicht einen so großen pysiologischen Unterschied wie es ein Hund zu einem Singvogel hat. Manche Unterschiede sind nur als Nuance zu sehen aber die gibt es eben und diese sind nicht unwichtig. Erst als man begonnen hat , Futtermittel entsprechend anzureichern konnten Mangelerkrankungen wie Flossenerosion,Seitenlinienorgan-reduktion beseitigt werden. Auch die Zucht mancher Tiere gelang daraufhin. Bis dahin wurden die Fische mit Süsswasserfutter gefüttert.

    Meiner Meinung nach gibt es den Unterschied , dieser ist aber auch innerhalb der Rifffische zu finden, Ich kann ja einen kleinen Rifbarsch nicht unbedingt mit einem Froschfisch vergleichen.

    Flockenfutter im Seewasser halte ich nach allen was man heute weis für absolut überholt , aber der Gedanke wird sich auch noch durchsetzen müssen.

    -----------------------------------------------------------------
    Grüsse Claude

    HERSTELLER

    http://www.faunamarin.de

    Einmal editiert, zuletzt von Fauna Marin (9. März 2011 um 16:36)

  • Zitat

    Original von Koberstaedt

    Um bei Deinem Beispiel zu bleiben: Wanderfische wie Aal oder Lachs ändern nicht grundlegend ihren Stoffwechsel, wenn sie zwischen Süß-und Seewasser wechseln. Lediglich das Nahrungsangebot wechselt (dies hat nichts mit Problemen des osmotischen Ausgleichs zu tun!).


    HAI Bernd,

    nachdem ich schon viele Doku's über die Lachs(und Aal)wanderung gesehen habe, kann ich Dir sagen, dass die Lachse nach überschreiten der Brackwasserzone in den Deltas die Nahrungsaufnahme (fast) gänzlich einstellen...... :winking_face:

    Die Lachse wandern anadrom aus dem Meer den Fluss rauf und die Aale katadrom ins Meer runter
    Die Lachswanderung passiert ja nicht aus Spaß, sondern die haben nur ein Ziel..... (das große Maul vom fetten Grizzlybär bzw. nach dem Laichakt zu 99% ''ins Gras zu beißen'' :winking_face_with_tongue: )

    mfg Chris

  • Hallo Chris,

    in ihrem Jugendstadium leben die Lachse im Süßwasser - wo sie fressen - und wandern dann ins Meer - wo sie weiter fressen!!! Erst beim Rückwandern zu den Laichplätzen stellen sie die Nahrungsaufnahme ein.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo zusammen ,

    inwiefern stellt der unterschiedliche (salzrelatierte)stoffwechsel bei süss-und salzwasserfischen eigentlich ein argument für entsprechende fütterung dar ,wenn ich mir dies hier durchlese :

    http://de.wikipedia.org/wiki/Osmoregulation

    sollte man eigentlich meinen ,salziges futter täte süsswasserfischen mal ganz gut , und salzwasserfische wären mal ganz froh , sich mal nicht mit dem salz "rumärgern" zu müssen ?

  • Zitat

    Original von Fauna Marin
    Die meisten professionellen Züchtereien, die ich kenne , und das sind nicht blos ein oder zwei füttern ihre Zuchttiere ausschliesslich mit Granulaten.

    Hi ,

    ich habe nochmal nachgeschaut , komisch , das der wohl weltweit be-und anerkannte züchterguru Matthew Wittenrich das für eine schlechte idee hält , wie in seinem bekanntem buch

    http://www.petstore.com/ps_ViewItem.as…_source=1811617

    auf seite 83 nachzulesen ist

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (9. März 2011 um 22:59)

  • Hi

    Nun dann solltest du die Seite nochmal lesen. Das nicht jedes Granulat hierfür geeignet ist bestreitet auch keiner. Da ich einen Teil der Züchtereien beliefere , hab ich da schon ganz gutes Feedback was wann wie gefüttert wird :winking_face:

    im übrigen verstehst du mich glaube ich immer noch falsch. Granulate sind für mich nur ein Teil einer ausgewogenen Ernährung. Gutes Frostfutter und ein ausgewogener Mix diverser Futtermittel halte ich für das wichtigste . Ich mag nur keine Flocken und das hab ich nun ausreichend erklärt.

  • Hi ,

    auch wenn ich die seite noch tausendmal lese , dann steht da immer noch das die BESTEN sorten zu gemeinen zwecken brauchbar sind , um zuchttiere und deren sprösslinge in form zu bringen aber nicht ausreichen ....
    Es wäre dagegen mal interessant zu lesen , was wann wie gefüttert wird ,bei den zuchtprofis, aber das ist , nehme ich mal an ,ein grosses betriebsgeheimnis ;)?

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (9. März 2011 um 23:13)

  • Zitat

    Original von Martin S.


    Was haelt der Rest von einem solchen Futter. Zumindest ab und an waere das doch sicherlich ne nette Ergaenzung.

    hi ,

    der hier erwähnte tintenfisch ist ein beispiel dafür , das nicht alles,was aus dem meer kommt ,unbedingt gleich gut geeignet ist , jedenfalls nicht unbegrenzt.
    M.Wittenrich empfiehlt z.b. , das der anteil der tintenfisch-fütterung bei max. 25 % liegen sollte , da sonst die gefahr einer verfettung der leber besteht.

    Das sehr sowohl bei süss-als auch meerwasser- trockenfutter weit angewendete spirulina , ist dagegen ein organismus aus dem süsswasser , welcher gleichermassen überall nützlich ist.

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (9. März 2011 um 23:22)

  • Hi

    Das Buch ist von 2007 und daran hat er schon ein bisschen geschrieben....die Aussage dürfte somit schon einige Jahre alt sein. Ausserdem ist hier von Standardfuttermitteln im allgemeinen die Rede.. nicht von speziellen oder angereicherten Granulaten die es so zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab --Nun die meisten Züchtereien sind bekannt , frag sie doch einfach..

    Einmal editiert, zuletzt von extremecorals (9. März 2011 um 23:30)

  • Zitat

    Original von Fauna Marin

    Manches wird auch viel schlimmer gelesen als es eigentlich ist, einfach nur weil man nach so langen Forenjahren vielleicht nicht immer ewig drumrumschreiben will.

    Wenn ich zum Beispiel sehe wieviel Mühe und Aufwand sich Hans Werner und Tropic Marin gemacht haben um 1 gutes Futter auf den Markt zu bringen ist es schon fast eine Frechheit zu behaupten Flocken oder Granulatfutter lässt Fische verfetten.

    Hi Claude ,

    ich bin mir zwar nicht sicher , ob sich der zweite abschnitt in obrigem zitat von dir auf mich bezieht , da hier ausser mir keiner was von verfettung bei granulatfütterung geschrieben hat , aber sicherheitshalber möchte ich nochmal präziesieren , das ich da durchaus schon beispiele für gesehen habe.
    Ich habe aber nicht geschrieben , das das zwangsläufig passiert , und ich habe auch ausdrücklich erwähnt , das ich noch lange nicht alle granulate kenne.
    Das von tropic marin kenne ich (noch)nicht , ich werde es gerne mal ausprobieren , wenn ich was neues brauche.
    Anwendung , gebrauch und dosierung bei trockenfutter halte ich für einen wichtigen aspekt , ich stelle immer wieder fest , das meine fische da immer noch was von reinstopfen können , ungefähr wie nachtisch bei uns sozusagen ;)was nicht immer positiv sein muss.
    (macht bekanntlich dick ;))

    wer also seine fische überfüttert , der kann dafür meiner meinung nach nicht unbedingt den erzeuger des futters dafür verantwortlich machen .

    wenn ich mir dann das etikett auf den dosen ansehe , fällt mir auf , das protein,fett,feuchtigkeit und asche mit deren gehalt genannt werden ,der inhalt von karbohydraten aber verschiewegen wird , obwohl auch drauf steht , das hefe und weizenmehl drin ist.

    Das ist, wie ich's sehe ,verbraucherverarschung , da braucht man sich auch nicht wundern , wieso manche leute nicht einsehen , warum sie "spezielles" meerwasserfutter kaufen sollen.
    Ich werde mir dieses futter jedenfalls nicht mehr kaufen.

    Da ich also vermute (was bleibt mir anderes übrig ?) , das in diesen futtersorten mehr mehl drin ist , als gut ist für unsere fische (bei übertriebener einseitiger fütterung, aber eigentlich brauchen sie sowas ja überhaupt nicht) , kann ich auch davon ausgehen , das dies zu verfettung führen kann.

    Es freut mich aber , das du inzwischen selber erwähnst , das es unterschiede auch bei granulaten gibt , und das ein neues produkt von tropic marin dabei in der oberen schicht zu erwarten ist , ist übrigens auch meine meinung :winking_face:

  • Hi ,

    habe ich doch geschrieben wie ich drauf gekommen bin.
    Les es dir doch einfach nochmal durch :winking_face:

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (10. März 2011 um 00:02)

  • Zitat

    Original von extremecorals
    Nun die meisten Züchtereien sind bekannt , frag sie doch einfach..

    Hi ,

    du weisst doch genau (wie ich) , das ich darauf von denen keine antwort bekommen werde .
    ebenso wenig wie von dir ... wäre mal schön wenn du deine behautptungen auch mal selber ein bischen vertiefen würdest , und das nicht immer nur von anderen erwartest :winking_face:

  • Lass deine persönlichen Probleme doch einfach aussen vor, wie ich bereits geschrieben habe hat der Satz nichts mit dir zu tun.
    Es wäre Schade um den Tread.

    -----------------------------------------------------------------
    Grüsse Claude

    HERSTELLER

    http://www.faunamarin.de

    Einmal editiert, zuletzt von Fauna Marin (10. März 2011 um 01:14)

  • Zitat

    Original von Koberstaedt
    in ihrem Jugendstadium leben die Lachse im Süßwasser - wo sie fressen - und wandern dann ins Meer - wo sie weiter fressen!!! Erst beim Rückwandern zu den Laichplätzen stellen sie die Nahrungsaufnahme ein.


    Deshalb lassen sie sich beim Aufstieg so gut angeln, weil sie nichts mehr fressen :grinning_squinting_face: Übrigens gibt es auch reine Süßwasserlachse.

  • Zitat

    Original von KS


    Deshalb lassen sie sich beim Aufstieg so gut angeln, weil sie nichts mehr fressen :grinning_squinting_face: Übrigens gibt es auch reine Süßwasserlachse.

    Ob sie (wie von Chris zuvor angeführt wurde) fast nichts, nichts oder doch fressen: Alles spricht nicht gegen den Kern meine Aussage. Leider gehen viele Beiträge auf das eigentliche Thema gar nicht richtig ein.

    Viele Grüße

    Bernd

  • Zitat

    Original von KS


    Deshalb lassen sie sich beim Aufstieg so gut angeln, weil sie nichts mehr fressen :grinning_squinting_face:

    Hallo Klaus ,

    diese aussage/anspielung ist schlichtweg komplett falsch , die tatsache , das lachse (so gut wie nichts) mehr fressen während des aufstieges , ist der grund , weswegen es leute gibt , die selbst nach jahrelangem bemühen noch nie einen gefangen haben :winking_face:
    das hautmotiv beim biss an der angel ist agression , und das funktioniert nur unter bestimmten umständen.
    Ich kann damit übrigens damit angeben , seit 24 jahren jedes jahr einige davon zu erwischen :winking_face:

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas Engels (10. März 2011 um 12:59)

  • Hallo bernd ,

    ich bin auch der meinung , das es viel zuviele lachse in diesem thread gibt , sie wurden eingebracht um die schwierigkeit beim umstellen des stoffwechsels beim wechseln zwischen salz - und süsswasser zu verdeutlichen.
    Das hat weder dem thema noch der diskussion wenig genutzt (man könnte ,wenn man auf dieser ebene argumentieren würde , im gegensatz flundern anführen , denen das momentane wechseln keinerlei probleme bereitet 8)) , zeigt aber , das man nicht unbedingt alles so glauben sollte , was da so in die tasten gehauen wird :winking_face:

    GRÜSSE AUS DEM HOHEN NORDEN
    mein Bilderbuch

    2 Mal editiert, zuletzt von Thomas Engels (10. März 2011 um 12:39)

  • Zitat

    Original von Fauna Marin
    HI Bernd

    Ich habs doch nun schon erklärt ?? Reicht dir das immer noch nicht ? Gruss

    Hallo lieber Claude,

    wenn ich nicht an fortschreitender Senilität leiden sollte, dann wurde viel über die Herstellung und die unterschiedliche Qualität verschiedener Futtersorten geschrieben, aber so gut wie nichts dazu, ob es - und ggfls. konkret welchen - einen allgemeinen Unterschied im nahrungsspezifischen Stoffwechsel zwischen Süß-und Seewasserfischen gibt. Nur dieser allgemeine Unterschied würde ja auch eine generelle Einteilung in See-und Süßwasserfutter rechtfertigen.
    Allein das Äußern von Meinungen hierzu reicht mir in der Tat nicht, es sollten schon annähernd wissenschaftlich fundierte Belege sein. Der Hinweis auf Bibliotheken ist da doch ein recht dürftiges Argument.

    Warum ich an den generellen Unterschied nicht glaube, sondern eher an artspezifische Differenzierungen ohne Bezug zum Salzgehalt des Wassers, habe ich in mehreren Beiträgen mit Argumenten dargelegt. Auf diese habe ich leider - trotz nochmaligen Durchlesens des Threads - von Dir keine überzeugende Antwort gefunden.

    Ich hoffe doch, dass ich nicht mit Blindheit geschlagen bin.

    Viele Grüße

    Bernd

  • Hallo Bernd

    Wenn ich was genau wissen will muss auch Bibliotheken konsultieren so ist das eben
    Ich schau mal das ich die Arbeit die Doraden wieder bekomme , die war für mich bisher die interessanteste zu dem Thema. Die kann ich dir gerne weitergeben.

    Ich habe dir geschrieben das global betrachtet ernährungsphysiologisch zwischen See und Süsswasser fast keine Unterschiede gibt,( nur so ein paar Vitamin/Fettsäuren Unterschiede / sondern diese artspezifisch sind daraus abzuleiten das man nun kein für Riff Fische produziertes Futter braucht, und einfaches Süsswasserfutter den gleichen Effekt hat ist nicht korrekt.

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