Hallo miteinander,
auch ich hätte da mal ein Problem, ein etwas größeres
.
Es betrifft mein Lieblingsbecken, das große mit 5m³ netto.
Alle anderen Becken laufen (fast) zur vollsten Zufriedenheit. Es sind 2 getrennte Kreisläufe.
Ausgehend vor 5 Monaten hatten alle Becken mit insgesamt knapp 10 000 Ltr. aber ein Problem: Asparagopsis, rote Haaralgen. Ziemlich heftig, so dass kein Fressfeind willig war, das Problem auszumerzen. Dazu kamen jede Menge Importe an Steinkorallen, welche mit Dinos infiziert waren.
Algenmittel verwendet, Problem erledigt.
Vor nun 3 Monaten pumpte die Dosieranlage am großen Becken sämtliche Spurenelementflaschen auf einmal leer und es begann Asparagopsis wieder neu zu sprießen, die Dinos brachen wieder aus.
Also selbe Behandlung wie zuvor. Kein WW, das übliche.
Duirch Absterben der Haaralgen macht sich neben dem PO4 Wert, der von nahe nn auf nun 0,5mg steht auch verstärkt das Cyanowachstum breit; und noch besser, die Dinos vermehren sich in dem Gewölle der abgestorbenen Aspargopsis wie die Karnickel. Die scheinen vollkommene Resistenz gegen Algenex gebildet zu haben. Unter dem Mikroskop jedenfalls zeigten sie mir deutlich ihre Meinung zu meiner Methode ihrer Bekämpfung.
Ein Tropfen Algenmittel auf den Objektträger beendete das Gewusel aber binnen Sekunden.
Jedoch leider auch das Leben aller nützlicher Organismen ebenso. ![]()
Sollte ich nun die Behandlung abbrechen und das Becken neu beginnen? Oder auf die Gefahr hin, dass mehr kaputt geht, die Dosis Algenex erhöhen? (Bin eigentlich eh schon 10% über Empfehlung)
Die verbliebenen SPS zeigen sich nun nach der langen Behandlungsdauer nicht mehr in bester Verfassung.
Den Muscheln geht es gut, Seeigel hat es zwischenzeitlich alle gestreckt.
