Beiträge von hajo

    Verstehe ich nicht, fast jeder Shop hat Korallen, die hochpreisig sind, Euphyllias für 200-350 Euro, Acantophylia für 700 Euro usw. Die gibt es alle auch in günstig, aber wie das nunmal so ist, viele suchen das Besondere.

    Hallo Chris!

    Nach meiner Kenntnis sind es mehr Einzelstücke und nicht "von der Stange".
    Aquakulturen und Korallenfarmen im In-und Ausland betreiben bereits nicht nur die nachhaltige vegetative Vermehrung unter kontrollierten Bedingungen. Die geschlechtliche Vermehrung hat den Vorteil, dass das Erbgut kombiniert werden kann. Das kann zum Vorteil in Wuchs und Farbe werden. Auch die Optimierung von Krankheitsresistenz sollte hier ein nicht unwesentlicher Faktor sein. Den Bericht mit hin-und her gekreuzten Gonioporen farblicher Nuancen hatte ich schon einmal erwähnt. Das ehemalige Nischenprodukt ist schon länger marktreif geworden. Mich interessiert in diesem Zusammenhang mehr aktuell das Aufzuchtfutter. Da bin ich in Kontakt.
    Bei allen hochpreisigen Artikeln gibt es den einen oder anderen Abnehmer. Die Frage ist, ob die sog. "Otto-Normal-Aquarianer" da noch mitgehen. Ihr Geldbeutel scheint da einfach wichtiger, als das, was sonst so an Kreativität vermarktet wird. Die "Geiz ist geil" Ära ist ungebrochen.
    Die Diskussionen, die wir führen, sind uns wichtig.
    Sie sind Teil eines Meinungsbildungsprozesses.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    So vielfältig, wie das Leben, so bunt ist die Palette von Ansprüchen in der Meerwasseraquaristik. Bei manchen Auswüchsen scheint die Sinnhaftigkeit abhanden gekommen zu sein. Man muss nicht auf jeden Zug aufspringen, wenn man nicht weiss, wo das Ziel ist.
    Ob es sich lohnen würde, nur hochpreisige Fische und Korallen zu vermarkten, war schon früher ein Thema, was auch damals an uns nicht vorbeiging.
    Erfahrene Händler hatten schon im Vorfeld ihr Desinteresse kundgetan. Einige Hochpreiser im Gesamtsortiment-- ja, exklusiv -nein.
    Allerdings beschäftigte das Thema unsere Gedankengängen nur kurze Zeit, da die preislichen Erwartungen schon damals in keiner Weise realistisch waren.
    Sicherlich gab und gibt es auch den einen oder anderen Interessenten für hochpreisiges Getier. Das allein konnte aber nicht zu einem finanziellen Erfolg führen. Eine Marktanalyse hätte das bestimmt bestätigen können. Ein mir bekanntes, damaliges Unternehmen konnte sich langfristig auch nicht über Wasser halten. Es ist doch heute so, dass der weitaus grösste Teil der Meerwasser-Aquarianer aus finanziellen Gründen auf teure Nachzuchten verzichten muss. Die Nachfrage wird wohl erst mit abnehmenden Preisen steigen, welche die Wildentnahmen dann unattraktiv machen. Das ist (m)ein rein marktwirtschaftlicher Blick auf die Dinge.
    Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    Gruß

    Hajo

    Hallo zusammen!

    Nicht nur die Endgrösse ist für die Auswahl ein Kriterium, sondern auch die Verträglichkeit der Arten. Intra- wie auch interspezifisch gesehen. Bei der zwischenartlichen Konkurrenz kommt die Verdrängung der schwächeren Art ins Spiel, während die innerartliche Konkurrenz mehr ein Gerangel um gewisse Resourcen ist.
    Z. B. bringt aufkommende Geschlechtsreife extreme Unverträglichkeit ins Becken. Es reibt sich der Laie verwundert die Augen, wenn aus bislang friedlichen Minifischchen plötzlich Berserker werden. Wenn aus dem sonst friedlichen Miteinander ein heftiger Konkurrenzkampf entbrennt.
    Grundsätzlich ist das Studium der Arten die beste Versicherung gegen unliebsame Überraschungen.
    Wer das ignoriert, aus welchen Gründen auch immer, tut den Fischen und sich selbst keinen Gefallen. Schlechtestenfalls produziert permanenter Stress Krankheiten mit all den bekannten und weniger schönen Konsequenzen.

    Gruß

    Hajo

    Moin,

    Wenn ich richtig gelesen habe hat sich Lisa doch vor der Anschaffung des zweiten, kritischeren Fisches hier Rat geholt. Ich finde diese Form des bashings nicht hilfreich oder zielführend.

    Meine Kritik bezog sich auf den Beitrag über Talbots Demoiselle, der hier gelöscht wurde (gestern 19.44) und als Beitrag in einem anderen Tröt (gestern 19.34) wieder auftaucht. Wenn das so ist, und ich mich nicht irre, gilt meine Kritik natürlich dann nicht den Schleimfischen, sondern ausschliesslich dem Beitrag zur Anschaffung besagter Demoiselle.

    Gruss

    Hajo

    Die pinken Ladies schaffen nichts weg. Jedenfalls nicht als Einzeltier. Bei Mithrax und CO. ist das ähnlich. Da braucht es bei dem bereits vorhandenen Urwald und der Wuchsgeschwindigkeit von Ulva schon mehrere Exemplare. Mit ungewissem Ausgang. So richtig gefunzt hatte das bei meinen Versuchen nie. Die Algen waren stets schneller.:frowning_face:

    Gruss

    Hajo

    Naja, das sagt mir die Erfahrung. Ganz selten klappt's auch in kleinen Becken mit mehr als 2 Tieren. Spielt vermutlich der Charakter der Tiere eine Rolle mit. Wenn's schon über ein Jahr klappt, freu dich. Jede Besatzänderung könnte das aber ändern. Ich kenne Fälle, da hat der restliche Besatz unter den chromis gelitten. Vll ist's auch Langeweile oder nicht die optimalem Bedingungen wie im Meer vorgefunden. Glaub natürlich stehen die in großen SPS Stöcken 🤔 wer kann das schon im AQ nachbilden

    Mit dem Thema (Schwund an Chromis viridis) wurde sich bereits damals beschäftigt. Möglicherweise haben bei mir u. a. auch die grossen SPS-Stöcke (#39) zum Frieden beigetragen. Nicht allein, wie dieser ältere Thread es zeigt. Die damaligen Aufnahmen sind leider weniger gut, aber sie deuten an, wo die Gründe zu suchen sind.

    Viel Spass beim lesen!

    Gruß

    Hajo

    Martin_MH
    9. September 2015 um 21:39

    Hallo Tommy,

    Einzelhaltung geht mit einem verkümmerten Sozialverhalten einher. Das wäre mein Einwand. Es gibt Fische in anderen Sozialsystemen, die sich als Einzeltier sicher besser eignen.

    Gruss

    Hajo

    Beim Loricula und beim Tominiensis kann man Überraschungen erleben. Allerdings stehen die Neuzugänge nicht vorrangig auf deren Stressliste. Den Riffbarsch würde ich als Einzeltier nicht einsetzen wollen. Sonst spricht nichts dagegen, alle Neuzugänge zusammen einzusetzen.

    Gruss

    Hajo

    Also meine rosa Goni tickt im Moment total aus.

    Ein zu wenig an Iod wird mir von ihr als erstes angezeigt und die Polypen sind nicht annähernd so wie am Foto expandiert.

    Die Strömung, wenn sie permanent ist, (und der Druck nur von einer Seite kommt), scheint mir etwas zu stark. Je kürzer die Polypen, desto kräftiger kann die Wasserbewegung sein. Je länger, desto moderater.

    Gruss

    Hajo

    Ich gehe mal davon aus, dass die Salinität noch stimmt? Mit der langsamen Erhöhung der KH durch Natriumhydrogenkarbonat/Natriumkarbonat auf 8 wird auch der PH-Wert wieder steigen. Der hohe PO4 Wert kann mit WW und/oder Adsorbern gedrückt werden.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan,

    vielleicht macht es Sinn mit ein paar Tropfen Aminosäuren die Lebensgeister zu wecken. Einige wenige Futterquellen, wie MinS von FM, enthalten bereits Aminos , aber bei weitem nicht alle. Ich probiere z. Zt. ein Produkt von AquaForest als Appetitanreger aus. Mit gemischtem Erfolg.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Stefan,

    so muss eine Goniopora zumindestens aussehen. Die Gelbe stand damals schon beim Händler gut und hat ihren Zustand bislang gehalten.

    Meine Zicke ist die Rote. Sobald der PO4-Wert sich gegen Null bewegt, sieht man ihr es sofort an.

    PO4 zwischen 0.05 und 0.1 sollte schon sein. Darunter strafen es die Gonis mit schrumpfenden Schläuchen.

    20K Kelvin; PAR 160

    Gruß

    Hajo


    Hallo Stefan,


    Gonis mögen keine starke Strömung. Sie verkürzen in diesen Fällen ihre Schläuche und die Tentakeln. Wenn der Druck für das Tier zu unangenehm wird, zieht sich alles Gewebe komplett zurück. Oft nur bis auf einen kleinen Rest, so wie du es beschrieben hast. Dieser dient dann wahrscheinlich u. a. der (Not)Versorgung ihrer Zooxanthellen.

    Versuch es mal mit wenig Strömung und moderater Beleuchtung. Die Fütterung ist strömungsfrei zu vollziehen. Vorzugsweise wird mit einer langen Pipette das Futter über das gesamte Gewebe verteilt. Eine Broadcastfütterung mit aufgelöstem Staubfutter würde erst einmal reichen, um die Reaktion zu beobachten. Das alles natürlich im Zuge einer normalen Strömung. Starke Strömung und starkes Licht sind zumindestens in der Adaptionsphase Gift für die Koralle. Gonis ernähren sich nicht nur über ihre Zooxanthellen, sondern ergänzen ihren Energiebedarf durch Meeresplankton. Da so etwas in unseren oft schon nährstoffarmen Aquarien Mangelware ist, müssen wir ihnen mit Zusatzfutter unter die Polypen greifen. An den Reaktionen lässt sich erkennen, was mundet oder nicht. Gonis sind keine schnellen Fresser. Diese Erkenntnis hilft bei der Einschätzung ihres Nahrungsbedarfes inkl. der Verdaungszeit. Um ihnen genug Zeit zu geben, stelle ich bei der Direktfütterung die Pumpen für ca. 30 Minuten aus. Egal, ob die Reaktionen positiv oder negativ sind. Das zu erkennen ist manchmal nicht einfach. Deshalb versuche ich es abwechselnd mit den unterschiedlichsten Futtergaben. In fester, wie auch flüssiger Form.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Eric,

    die Frage war nach einer typischen "Anthias-Krankheit".

    Uronema hat ganz typische Merkmale und steckt leider auch den übrigen Bestand an. Neben den üblichen parasitären Erkrankungen fällt mir nur eine Vibrio-Infektion ein, die sich oft über die Nahrungskette einschleicht. Ähnliche Symptome zeigten einige Fische auch bei mir in einem der Becken. Nach und nach dezimierte sich der Bestand bis auf Null. Was es nun genau war, liess sich nicht aufklären. Die Symptome passten auf mehrere Krankheiten.

    Gruss

    Hajo


    Es gibt noch die Möglichkeit, das Gewicht des Beckens teilweise auf die Wand abzuleiten. Dafür braucht man aber ein Stahlkonstruktion, die man in der Wand verankert.

    Hallo Chris!

    Muss nicht sein. Ich hatte damals ein ähnliches Problem mit einem 1100l Becken. Meiner Frau zuliebe ( ich verbrachte mehr Zeit mit den Aquarien im Keller, als gut war. An manchen Tagen musste sie sich auf die Suche machen, weil sie nichts mehr von mir hörte, da ich davor eingenickt war):ylol, wurde ein zusätzliches Becken im Wohnzimmer aufgestellt, was den Familienfrieden enorm förderte. Das Unterteil aus Metall wurde mit Schwerlastdübeln direkt an der Wand befestigt. Hielt prächtig. Als später das Becken wieder abgebaut wurde (das Aquarium musste einem Kaminofen Platz machen), machten die Dübel noch einen guten Eindruck. Leider mussten sie mit Hammer und Meissel aus der Wand gebrochen werden, was zusätzliche Maurerarbeiten auf beiden Seiten der Wand nach sich zog.

    Gruss

    Hajo

    Bevor ich los bin zur Arbeit habe ich noch einmal alle Fische mit PlanktonPur gefüttert. Auch meine Clarkii-Dame. Als ich das Futter reingegeben habe, wurde sie plötzlich ganz aufgeregt und ist wild rumgeschwommen, so als würde sie gern fressen, fände aber das Futter nicht.

    Zuvor hatte Futter gar keine Reaktion ausgelöst. Jetzt gab es zumindest eine Reaktion oder es war Zufall. Wer weiß...

    Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Fisch ganz plötzlich blind wird?!

    Ach, wenn ich nur wüsste wie ich helfen kann.. Möchte den Fisch nur ungern gehen lassen. :pensive_face:

    Je ausgeprägter die Hornhauttrübung desto mehr nimmt die Sehfähigkeit ab.

    Gruss

    Hajo

    Die Leuchte hat Voreinstellungen mit verschiedenen Farbtemperaturen. Von 15K bis 23K, der PAR-Werte entsprechend. Je höher der PAR-Wert ( nutzbare Licht strahlung), desto effizienter der Nutzen durch die Korallen. Wobei hier Unterschiede zwischen den SPS und LPS bestehen. Ein hoher PAR- Wert allein ist nicht ausreichend, das richtige Spektrum ist für die Photosynthese essentiell.

    Der blaue Kanal ist bei dieser Leuchte ausschlaggebend. Der weisse Kanal ist mit nur 12W mehr für die Optik.

    Gruss

    Hajo

    Die Ursache ist noch nicht ganz klar.

    Welches Futter wurde in der Vergangenheit gegeben? Hauptursache bei Darminfektionen sind auf Dauer nicht artgerechte Futtergaben, insbesondere schlechtes Frostfutter (Kühlkette mehrfach unterbrochen!).

    Pellets, getränkt mit einem entsprechend verdünnten, handelsüblichen Heilmittel im Wechsel mit Multivitamin und Knoblauchsaft könnte man neben dem üblichen Futter probieren. Dazu muss der Fisch aber fresslustig sein. Kurzbäder haben keinen Erfolg.

    Gruss

    Hajo

    Hallo Chris,

    hatte mich schon gewundert, dass du noch etwas bekommen konntest. Meine Bestellung wurde direkt abgewiesen. Aber die Sea Elements sind auf dem Weg. Ich versuche eine möglichst kostengünstige Option für den Sand noch zu finden. Es gibt schon einige Produkte von TLF innerhalb der EU , aber sehr ausgewählt, leider nicht den Sand.

    Gruss

    Hajo

    Da habe ich noch gar nicht dran gedacht. Tatsächlich finde ich keinerlei sichtbaren Kalkrotalgen, auch nicht auf dem Gestein. Es gibt immer wieder mal Becken ohne Kalkrotalgen. Da wird alles ins Spiel gebracht, KH, Calcium, Magnesium, Licht, Nährstoffe... Vielleicht liegt es auch an den Schwankungen. KH war eine Zeitlang sehr niedrig, um 6 herum. Mir sind auch mal die Caulerpa Algen fast komplett eingegangen. Sind weiß geworden und haben sich dann aufgelöst. Allerdings wachsen die jetzt wieder, wie auch eine Vielzahl von anderen Algen. Aber alles auf sehr niedrigem Niveau. Wachstum ist da, aber sehr langsam. Irgendwas scheint schon limitiert zu sein. Eventuell ziehen die Tiere und Algen alles aus dem Wasser und es ist kaum mehr was da für Aufwuchsalgen oder Kalkrotalgen. Keine Ahnung.

    Jodmangel?


    Gruss

    Hajo

    Bei diesem Besatz könnte sich demnächst Stress anbahnen. Wenn nicht schon geschehen. Pictichromis paccagnellorum und Pseudocheilinus hexataenia sind sehr territoriale Individuen. Auch geschlechtsreife Amphiprion sind äusserst streitbar. Bei den Riffbarschen setzt man das sowieso voraus. Momentan wird es möglicherweise klappen. Auf den weiteren Verlauf bin ich gespannt. Zumindestens Neuzugänge sind gefährdet, da die schon winzigen Reviere bebreits aufgeteilt sind und insbesondere von Hexataenia & Co. verteidigt werden.

    Gruss

    Hajo

    Mir ist nur eine Krankheit bekannt, die in wenigen Stunden/Tagen zum Tod führt: Brooklynella hostilis!

    Brooklynella ist ein Wimperntierchenparasit mit direktem Lebenszyklus. Er Lebt, ernährt sich und vermehrt sich direkt auf dem Fisch. Er hat im Gegensatz zu Oodinium/Cryptocarion kein verkapseltes Stadium. Das fördert eine rasante Vermehrung auf der Haut und Kiemen.

    Die Übertragung auf andere Fische erfolgt hauptsächlich durch direkten Kontakt mit einem infizierten Exemplar, es besteht aber immer die Möglichkeit, dass der Parasit in die Wassersäule abfällt und so andere Fische infiziert.

    Dieser Parasit befällt nicht nur bevorzugt Amphiprion, sondern auch alle anderen Meeresfische.

    Google einmal nach Bildern dieser Krankheit. Dann wirst du feststellen, dass dort auch einige Infektionen bei Acanthurus-Arten gezeigt werden. Bitte vergleichen!

    Gruss

    Hajo

    Brooklynella


    Am vierten Tag wacht der Fisch tot auf.
    Ich möchte darauf hinweisen, dass ich den Fisch vor dem Einsetzen in das System normalerweise 30 Minuten lang in Methylenblau, Malachitgrün und Formalin bade. Dies ist mein Standardprotokoll, um äußere Parasiten zu beseitigen, die sich möglicherweise auf der Oberfläche des Fisches befinden.

    Das passiert seit einigen Wochen. Kann mir jemand sagen, was los sein könnte und wie ich dagegen vorgehen kann?

    Die Vorgehensweise ist kontraproduktiv.

    Der Lebenszyklus des Erregers ist wie folgt: Die Schwärmer bohren sich unter die Fischhaut, die dann den Wirt verlassen, sich am Boden enzystieren (Trophozoiten) und in temperaturabhängiger Zeit von etw 6-9 Tagen max. 256 Schwärmer entstehen lassen. Diese suchen erneut ihren Wirt auf, den sie innerhalb von ungefähr 48 Stunden gefunden haben müssen, um zu überleben. Dieser Zyklus lässt erkennen, dass eine Behandlung nicht in kurzer Zeit zum Erfolg führen kan. Es bedarf daher mehrerer Wochen um den explosionsartigen Vermehrungszyklus zu unterbrechen.

    Mein Rat: Während der nächsten 6 Wochen keinen Fisch mehr einsetzen! besonders keinen Acanthurus. Diese Art reagiert besonders empfindlich und bedarf einiger Aufmerksamkeit.

    Gruß

    Hajo

    Hallo Hajo,

    bei der einzigen Quelle, die ich für Europa gefunden habe: seaflowerstore.com aus den Niederlanden. Die haben auch die SeaElements in flüssiger Form. Und Hanna Reagenzien für PO4 :winking_face:

    Danke Dir! Ich hatte es in USA versucht. Doch die Frachtkosten haben mich abgeschreckt.

    Gruss

    Hajo

    BLAU Reef Motion 2.3 KDC 4.5m 28W habe ich seit Jahren in Betrieb. Es gibt von BLAU noch andere Versionen. Schau mal nach. Preis/Leistung ist O.k.

    AquaBee ist aber auch wärmstens zu empfehlen.

    Gruss

    Hajo

    Die eigentliche Maulfäule (Columnaris) gibt es bei Meerwasserfischen nicht. Verpilzungen durch Verletzungen unter nicht optimalen Wasserbedingungen schon. Da sich diese Symptome aber auf andere Fische ausbreiten, tippe ich auf eine bakterielle Infektion.

    Gruss

    Hajo

    Moin Stefan,

    in #4 habe ich mich schon recht weit aus dem Fenster gelehnt. Ich bin da ziemlich schmerzfrei, da es mehr Mist auf dem Markt gibt, als sinnvolle Produkte.

    Was ich noch nachreichen möchte, ist ein Video über Gonis von meinem Lieblingsmenschen Julian Sprung.

    Dito das Produkt "Goniopower" von Two little fishies, hinter dessen Entwicklung auch J. Sprung steckt. Es steht bei mir noch auf der Warteliste....

    Momentan wird sich gestritten über den Sinn einer "Broadcast-Fütterung" oder einer "Target-Fütterung". Beides hat Vor- und Nachteile.

    Bei mir werden vor der Fütterung die Pumpen abgestellt und die Nahrung über den Gonis mit Hilfe einer langen Pipette VORSICHTIG ausgebracht.

    Etwas Training braucht es.

    Bei einigen Gonis vermisst man die Aufnahme über den Mund bzw. Tentakelkranz. Diese ziehen gelöste Nahrung wahrscheinlich nur aus der Wassersäule.

    Jene mit den Futtereflexen reagieren auf die gereichte Nahrung, welche aber stark von der Grösse der Futterpartikel abhängig ist.

    Grösser als die Mundöffnung wird abgelehnt.

    Viele Erkenntnisse mit dem Video!

    Gruß

    Hajo

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    Hallo Chris,

    der verlinkte Artikel in Kurzform:

    Das in diesem Artikel erwähnte PUFA (Fettsäuren) hat tierische sowie auch pflanzliche Quellen. Korallen, wie Goniopora, nehmen PUFA über ihre Nahrung aus der Wassersäule auf, die Phytoplankton und/ oder andere suspendierte Partikel enthalten kann. Proteinreiche Nahrung ist förderlich. Die angewandte proteinreiche Nahrung mit R (reich nicht nur an tierischem Protein!) konnte das Wachstum fördern. Korallen nutzen aber mehrere Nahrungswege gleichzeitig. Bestandteile lebender Mikroalgen, wie PUFAs, Vitamine, Sterole und Kohlenhydrate tragen wesentlich zur Ernährung bei.

    Aus diesem Grund füttere ich meine Gonis mit dem von mir oben erwähnten speziellen Mischfutter mit beiden flüssigen Planktonarten zusätzlich. Könnte es mir theoretisch auch ersparen, da einige Pulver bereits einen Mix aus beiden enthalten.

    Gruss

    Hajo

    Seit ich Phyto füttere, stehen alle Korallen besser. Wenn dadurch das im Becken lebende Zooplankton aktiviert wird - umso besser.

    Was ich vergass, Kalium, Nickel und Jod müssen stimmen!

    Gonioporenzüchter erhöhen leicht noch die Alkalität, das Magnesium und das Calcium.

    Gruss

    Hajo