Vergesellschaftung Doktoren

  • Hallo zusammen

    Habe mein Becken ein paar Wochen am laufen und folgende Fische im Becken

    1 Zanclus cornutus
    1 Gymnothorax melatremus
    2 Blenniella chrysospilos
    1 Cirrhilabrus naokoae
    1 Siganus magnificus
    2 Ecsenius stigmatura
    2 Acanthurus olivaceus
    2 Acanthurus pyroferus
    5 Gramma loreto
    2 Meiacanthus grammistes
    2 Paracheilinus mccoskeri
    2 Pterapogon kauderni
    1 Scarus quoyi


    Bestellt sind noch

    10 Hemitaurichthys polylepis
    25 Pseudanthias pulcherimus
    25 Chromis verdis
    5 Pseudochromi fridmani
    5 Macropharyngodon choati
    2 Paracentropyge multifaciata
    2 Paracentropyge venusta
    2 Oxycirrhites typus
    2 Nemateleotris decora

    Geplant

    Chelmon rostratum
    Grundeln
    Brunnenbauer
    Leierfische.
    Zwerglippfische
    Kaiser


    Die Docs habe ich gewählt da sie als sehr friedlich eingestuft werden. Habe über ein Paar Acanthurus leucosternum nachgedacht da mir diese farblich sehr zusagen und diese auch gerade beim tauchen bewundern durfte. Nach meinem Erfahrungen mit meinem Achilles ist mir aber die Lust an diesen Fischen vergangenen. Über folgende Fische die ich natürlich auch als Paar halten möchte denke ich nach.

    Naso elegans
    Naso vlamengi
    Paracanthurus hepatus

    Wie ihr seht wieder Docs die friedlich sein sollen. Dori auch wegen seiner Farbgebung. Auf Dauer möchte ich aber noch ein zwei klein bleibende Zebrasoma einsetzen. Wie ihr wisst stehen noch ein paar Kaiser auf der Liste. Da die Korallen aber Vorsprung haben sollen hat das noch Zeit. Was meint ihr habe ich schon genug Docs oder welche kann ich noch einsetzen? Wie schnell wachsen die Naso Arten? Die werden ja recht groß. Gibt es noch andere friedliche Docs die optisch ansprechender sind und ich nicht auf dem Zettel habe?


    Gruß Torben

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  • Hallo Torben,

    kannst Du mal einen link zu Deinem Becken posten (Größe, Gestaltung, Standzeit etc.)? Dann kann ich Dir auch meine Einschätzung abgeben.
    Grundsätzlich lieben Doktoren Gesellschaft ("Partyfische"); jedenfalls meine. Hängt aber natürlich auch von vielen anderen Faktoren ab.

    LG,
    Bernhard

  • Zitat

    Hallo Torben,

    kannst Du mal einen link zu Deinem Becken posten (Größe, Gestaltung, Standzeit etc.)? Dann kann ich Dir auch meine Einschätzung abgeben.
    Grundsätzlich lieben Doktoren Gesellschaft ("Partyfische"); jedenfalls meine. Hängt aber natürlich auch von vielen anderen Faktoren ab.

    LG,
    Bernhard


    Hallo

    3,80 x 1,45 x 1,05 als Raumteiler 4 Seiten einsehbar.

    Atoll Deko mit vielen Überhängen und Versteckmöglichkeiten.

    Laufzeit: Ende September

    Die ersten Fische vor drei Wochen eingesetzt. Eher als geplant aber Phosphat und Nitrat war nicht mehr nachweisbar und Korallen (SPS) fingen an hell zu werden.

    Gruß Torben

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  • Hallo Torben,

    Das nennt man ja mal ne Länge :smiling_face: bin mal gespannt auf die Bilder...

    Von meiner Hinsicht würde das gehen mit den Doktoren wenn du sie gleichzeitig reinsetzt.

  • Zitat

    Hallo Torben,

    Das nennt man ja mal ne Länge :smiling_face: bin mal gespannt auf die Bilder...

    Von meiner Hinsicht würde das gehen mit den Doktoren wenn du sie gleichzeitig reinsetzt.

    Prima danke hört sich gut an. Ich habe auch gerade deine drei Beiträge im Meerwasserlexikon zu Acanthurus leucosternum Paracanthurus hepatus und Zebrasoma xanthurus gelesen. Wundert mich etwas du schreibst du hast den xanthurus schon acht Jahre. Ich meinte du hast hier mal irgendwo geschrieben du hast ein laufendes Becken vor kurzem erst übernommen. Komm ich wohl irgendwie durcheinander.

    Gruß Torben

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  • Hi Torben,

    Ne du kommst nicht durcheinander, das Becken hab ich dieses Jahr gebraucht gekauft mit Besatz Fischen uvm, der rot Meer Doktor ist seit 8 Jahren in dem Becken was uns der erstbesitzer dort gesagt hat, deswegen die 8 Jahre, er ist quasi bei mir bald 9 Jahre im Becken drinnen. Ja der war ja Auch in den gebrauchten Becken mit drinnen :winking_face:

  • Ich habe auch gerade deine drei Beiträge im Meerwasserlexikon zu Acanthurus leucosternum Paracanthurus hepatus und Zebrasoma xanthurus gelesen.

    Hallo Donovan,

    habe ich auch gerade gelesen. Finde es gut, dass Du Dich engagiert zeigst und Dich mittlerweile ganz gut einbringst! :thup

    Eine kleine Bitte hätte ich...

    Beim Acanthurus leucosternon schreibst Du als "Fazit":

    Zitat -Anfang-
    Fazit:
    Dieser Fisch ist zwar sehr empfindlich, aber ob das sicher stimmt muss man selbst wissen. Man trägt selbst die Verantwortung des Fisches, es müssen aber auch alle Wasserwerte inordnung sein (im Grünen Bereich)Er schwimmt jetzt friedlich im Becken mit einem Zwergkaiser, Mirakel Barsch, 4 Clownfische, Paletten Doc, Rot Meer Doc.

    Zitat -Ende-


    Es wäre super, wenn Du das aktualisieren könntest im MeWaLexikon. Du hast den Weißkehl-Doktorfisch ja aus uns bekannten Gründen abgeben müssen. Und diese Gründe hingen ja ganz eng mit dem oben zitierten Restbesatz zusammen. Das konntest Du am 28.08. natürlich noch nicht in dieser Konsequenz schreiben, wenn Du ihn erst am 23.08. ins Aquarium gesetzt hast. Das verstehe ich daher schon.


    Nur wenn jetzt jemand von außerhalb den Kommentar liest, dann könnte derjenige tatsächlich auf die Idee kommen, dass eine friedliche Vergesellschaftung von Weißkehl, Paletten Doc und Rotmeer Doc in dieser Konstellation in Deinem Aquarium geklappt hat und möglicherweise daraus falsche Schlüsse ziehen.


    Von daher wäre ich Dir dankbar, wenn Du an der Stelle ergänzen würdest, dass der Weißkehl rausmusste und warum.


    Gruß,
    Matthias


    Einmal editiert, zuletzt von Matthias S. (29. November 2014 um 18:07)

  • Hi Torben,

    wow - das sind fast 6000 Liter; da werde ich ja ganz neidisch. Irgendwie kommt mir mein 800 Liter Becken schon wieder wie ein Nano vor ....

    Also, bei der Größe gibt es aus meiner Sicht gegen keinen Deiner in die engere Auswahl gezogenen Doktoren Einwände. Beachten würde ich allerdings die Besetzungsreihenfolge.
    Deine zwei pyroferus bzw. olivaceus Pärchen zählen ja zu den ruhigeren Doktoren. Zumindest von dem pyroferus kann ich das aus eigener Erfahrung bestätigen. Der hält sich bei mir prinzipiell aus allen Rangeleien raus.

    Ich habe bei mir einen Weisskehl als letzten Doc. eingesetzt, nachdem vorher schon vier halbwüchsige Docs drin waren ( 2 x Zebrasoma flavescens, 1 x Acanturus pyroferus, 1 x ct. tominiensis). Er war zum Zeitpiunkt des Einsatzens dann der kleinste aller 5 Docs, hat von den zwei gelben ordentlich Prügel bezogen und dies erstmal mit Pünktchen erwidert. Nach einer Woche war er dann akzeptiert; mit Pünktchen hatte ich dann allerdings noch c.a. 3 Monate zu kämpfen. Geholfen hat nur eine starke UVC (bei mir temporär bis zu 80 Watt; jetzt nur noch 55 Watt) und abwechselnd mit Vitaminen bzw. Medizin (Malachitoxidgrün) versetztes Frostfutter. Nach nun einem Jahr ist der Weisskehl von 5 auf 15cm gewachsen, richtig fett, und der absolute Chef im Becken. Pünktchen hat er seitdem keine mehr, aber er ist nur dann erträglich, wenn:
    a.) er ausreichend gefüttert wird
    b.) und am Aquarium nichts verändert wird. Schon das Umsetzen einer Koralle kann ihn in Rage bringen.
    Neue Fische kann ich nur noch hinzusetzen, sofern diese so klein und unscheinbar sind, dass sie quasi von ihm nicht als Fisch anerkannt werden.

    Was ich damit sagen will: Ja, bei Dir paßt durchaus ein Weisskehl rein und meinetwegen auch noch ein Paletti, aber Du brauchst dann eine leistungsstarke UVC (wie groß die für 6000 Liter Beckenvolumen sein muß, wage ich gar nicht zu schätzen), und Du wirst - wenn er sich einmal etabliert hat - möglicherweise danach keine größeren Fische mehr nachsetzen können. Könnte auch bei den von Dir ja noch ins Spiel gebrachten Großkaisern schwierig werden.

    Ob ein Pärchen Weisskehl funktioniert? Ich kenne nur ein Beispiel, wo jemand zwei Weisskehl in einem Becken hält, dies ist das große Aquarium im Dormero Hotel in Halle. Ich weiß allerdings nicht, wie lange dies schon gut geht. Andrerseits erinnere ich mich an einen Artikel in der Zeitschrift Koralle (ich glaube von 2013), wo der Herausgeber D. Knop auch die Paarhaltung bei entsprechend großen Becken empfiehlt.
    Ich persönlich würde es mal versuchen ..... aber dann bitte auch regelmäßig berichten.

    ...und ich würde so gerne mal Fotos von Deinem großen Becken sehen ......

    LG,
    Bernhard

  • Hallo Torben,

    Ich weiss, alles ist Geschmackssache. Ich tendiere im Riffbecken eher zu Zebrasomas, als zur Gattung Acanthurus. In Deinem Falle koennte ich mir noch den Gemmatum sehr gut vorstellen. Wenn er denn zu bekommen ist. :grinning_squinting_face: Die Acanthurus-Arten, die Du Dir ausgesucht hast, sind durchweg friedliche Gesellen. Hab beide Arten selbst gepflegt. Mit einem Paar Naso elegans (lituratus) und wenigen Zebrasomas waere für mich, mit Hinblick auf den zu erwartenden Stoffwechsel der Tiere und ihre geschaetzte Endgroesse, erst einmal das Ende der Fahnenstange erreicht. Schon gar wegen der noch anstehenden Entscheidung über die Besetzung mit (Gross)kaisern. Eventuelle Territorialprobleme? Genug Schlafplätze, auch für grosse Fische? Im Moment sind die Perspektiven eher etwas verschoben. Viel Wasser, wenig Fisch. Da das Riff auch noch nicht richtig in Tritt gekommen ist, was aber noch kommt und dadurch auch den offenen Schwimmraum kleiner werden laesst, wird kaum registriert, dass später das Verhältnis Wasser zu Fisch zu Riff ein anderes sein wird, als es momentan der Fall zu sein scheint. Diese Erkenntnis kommt erst viel später, wenn grosse Korallenbloecke den Schwimmraum immer mehr begrenzen. Das wird in Deinem Fall noch etwas dauern. Die Zeit darüber nachzudenken muss man sich vorher nehmen.
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo Bernhard

    Danke für deine Gedankengänge. Leucosternum wäre wie gesagt mein Favorit vor allem als Paar. Aber wie oben geschrieben ist der raus nach meinen Erfahrungen mit dem Achilles. Ich habe hier im Forum berichtet. Waren zwar fast ausschließlich Fehler von mir die zum Tod geführt haben und ich würde vieles besser machen aber einfach keine Lust auf zusätzliche Baustellen. Selbst der hepatus soll zu Punkten neigen und ich wäre über diesbezügliche Erfahrungen dankbar. Wenn ich zu dem Schluss kommen sollte dass auch dieser zu riskant ist werde ich diesen auch sofort streichen. Ich werde definitiv keine 600 Watt UV installieren.

    Gruß Torben

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  • Zitat

    Hallo Torben,

    Ich weiss, alles ist Geschmackssache. Ich tendiere im Riffbecken eher zu Zebrasomas, als zur Gattung Acanthurus. In Deinem Falle koennte ich mir noch den Gemmatum sehr gut vorstellen. Wenn er denn zu bekommen ist. :grinning_squinting_face: Die Acanthurus-Arten, die Du Dir ausgesucht hast, sind durchweg friedliche Gesellen. Hab beide Arten selbst gepflegt. Mit einem Paar Naso elegans (lituratus) und wenigen Zebrasomas waere für mich, mit Hinblick auf den zu erwartenden Stoffwechsel der Tiere und ihre geschaetzte Endgroesse, erst einmal das Ende der Fahnenstange erreicht. Schon gar wegen der noch anstehenden Entscheidung über die Besetzung mit (Gross)kaisern. Eventuelle Territorialprobleme? Genug Schlafplätze, auch für grosse Fische? Im Moment sind die Perspektiven eher etwas verschoben. Viel Wasser, wenig Fisch. Da das Riff auch noch nicht richtig in Tritt gekommen ist, was aber noch kommt und dadurch auch den offenen Schwimmraum kleiner werden laesst, wird kaum registriert, dass später das Verhältnis Wasser zu Fisch zu Riff ein anderes sein wird, als es momentan der Fall zu sein scheint. Diese Erkenntnis kommt erst viel später, wenn grosse Korallenbloecke den Schwimmraum immer mehr begrenzen. Das wird in Deinem Fall noch etwas dauern. Die Zeit darüber nachzudenken muss man sich vorher nehmen.
    Gruss
    Hajo


    Hallo Hajo

    Du triffst den Nagel auf dem Kopf. Genau diese Gedankengänge verfolgen mich.

    Der Gemmantum soll auch ein Stinkstiefel sein. Außerdem habe ich den irgendwie ausgeschlossen da zu teuer. Sehr kleine sollten "schon" für 600 zu bekommen sein aber Dietmar hat mir mal gesagt wenn ein Fisch stirbt soll man des Fisches wegen weinen und nicht wegen des Geldes. Ich glaube bei 600 Euro wäre der Punkt bei mir um ein vielfaches überschritten. Man sollte niemals nie sagen aber ich hoffe ich kann mich beherrschen.

    Also da auch irgendwann ein zwei drei Zebrasoma einziehen sollen würdest du mir von weiteren Doktoren abraten?

    Gerade die Nasos geben mir wegen ihrer Endgröße zu denken. Hatte gerade das Glück auch diese beim tauchen zu beobachten. Natürlich sieht durch die Maske alles viel größer aus aber 45 cm am Zollstock sind auch nicht wenig.

    Gruß Torben

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  • Hallo Torben,

    ich habe Acanthurus Arten grundsätzlich aus meinem Becken verbannt. Sicher kommen gleich wieder Kommentare von den Leuten, die Leucosternon, Achilles und Japonicus erfolgreich halten. Ich glaube aber, dass wir in den meisten Fällen das (vorzeitige) Ende der Haltung dieser Fische nicht mitbekommen. Das liegt nicht nur daran, dass sich der Aquarianer schämt davon zu berichten, sondern auch an den, auch in diesem Forum üblichen Killerphrasen, wie z.B.: "Wir haben es doch gleich gesagt", "das hättest Du wissen müssen", "Becken zu klein/zu jung", usw., die teilweise auch berechtigt sind, aber mit der Holzhammermethode übergebraten werden.

    Ich hatte im Jahr 2007 einen Versuch mit einem jungen, gut genährten Leucosternon gewagt, der mich 90% meines Fischbesatzes gekostet hat. Und damit war das Thema erledigt. Aus den hier im Forum, sowie in anderen Foren vorhandenen Posts, kann man ganz klar zwischen den Zeilen lesen, dass es sich um Fische handelt, die überdurchschnittlich kritisch sind.

    Mein Palettendoktor hatte damals immer mal wieder einen Punkt, dann wieder wochenlang keinen. Letztlich starb er daran, dass er trotz 30cm hohem Springschutz und Nachtlicht aus dem Becken gesprungen ist. Nicht aus dem aktuellen Becken, sondern aus dem 800 Liter im Jahre 2010. Nach der Erfahrung mit dem Weißkehl bin ich in den zwei Jahren mit dem Paracanthurus jeden Morgen ans Becken und habe mich erst vergewissert, dass es auch bei 2 bis 3 Punkten geblieben ist und kein anderer Fisch welche hat. Entspannend war das nicht, weshalb auch er für mich nicht in Frage kommt.

    Jetzt stelle Dir mal vor, Du hast ein schön laufendes Becken mit einer gesunden Fischtruppe. Ist ein Weißkehl, Achilles, Japonicus wirklich so schön, dass es sich lohnt ein solches Risiko einzugehen? Oder ist es doch eher der Reiz einen Fisch erfolgreich zu pflegen, der nur durchschnittlich schön ist, aber dessen Pflege den meisten über einen längere Zeitraum hinweg nicht gelingt. Ich glaube, dass dies häufig auch ein Antrieb ist, diesen Fisch zu kaufen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich meinen Fischbesatz vorsätzlich mit einem besonders kritischen Fisch gefährde und mir dann vorstelle, wie es so wäre, wenn es schief geht, verlieren diese Fische ihren Reiz für mich. Bernhard hat es ja schön beschrieben, wie es drei Monate mit UVC und Medizinalflocken war. Ich finde, unabhängig Dir und Deinem Becken, dass sich dieses "Theater" nicht lohnt.

    Du möchtest gerne Kaiserfische halten. Das ist den meisten Leuten verwährt, weil ihr Becken deutlich kleiner ist. Wenn es im privaten Wohnzimmerbecken möglich ist, dann in Deinem. Diese Fische sind nicht ohne, aber wesentlich unanfälliger gegebenüber Punkten. Zumindest nach meiner Erfahrung. Wenn ich morgens ans Becken gehe, muss ich nicht damit rechnen, dass sie Punkte haben. Bei der Besatzplanung solltest Du mit einbeziehen, dass die Fisch in großen Becken wesentlich schneller wachsen und größer werden. Vor allem im Hinblick auf die Wasserbelastung und damit auch das Verhältnis Kilogramm Fisch pro 1000 Liter, aber auch den verbleibenden Schwimmraum nachdem die Korallen in Deinem Becken alles überwuchert haben.

    Und ja, Zebrasoma finde ich gut. Da kann jeder sagen, dass der Hawaii-Dok langweilig sei. Ich finde ihn wunderschön, robust und für einen Doktorfisch mäßig aggressiv. Fische wie einen Gemmatum kaufe ich aus Prinzip nicht. Denn hier ist der Preis nur in der Seltenheit begründet. Ich kann es für mich persönlich nicht für gut heißen, einen Fisch nur deshalb toll zu finden, weil er so selten ist und noch ein weiterer aus dem Riff gefangen wurde. Das ist doch alles was dahinter steckt. Stellen wir uns vor wie es wäre, wenn es den Gemmatum in riesen Schwärmen rund um Hawaii gäbe und wir ihn ab 39,- Euro beim Händler bekämen, jedoch der leuchtend gelbe Flavescens ein seltener Fisch aus Mauritius wäre. Dann käme jetzt der Vorschlag, dass noch ein Flavescens wunderbar in Dein Becken passen würde, ganz im Gegensatz zu dem im Vergleich eher farblosen oder weniger leuchtenden Gemmatum, den man doch an jeder Ecke für 39,- Mäuse kaufen kann... Die Antwort kann sich jetzt jeder selbst geben...

    Der Mensch ist halt irgendwo doch ein bischen Jäger und Sammler geblieben!


    Guten Abend!

    Christian

  • Hallo,

    wie wär´s denn mit Bernhards Avatar, Zebrasoma desjardinii oder veliferum?

    Grüße

    Hans-Werner

  • Gutes Statement Christian, danke... :thumbs_up:

    Und Hans -Werner hat recht ich finde gerade den Z.veliferum auch einen wunderschönen Dok.
    der weit außerhalb meiner Beckenreichweite liegt, aber wie gesagt sehr schön.

    Und immer schön den Stickstoff abatmen Torben :winking_face: :face_with_tongue:

    Salzigen Gruß
    Daniel

    Mein WohnzimmerRiff

    Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen,
    bleibt es trotzdem eine Dummheit.
    Anatole France

  • Hallo an alle,

    Ich hole nie mehr den Weißkehl denn er hat viel sehr viel Stress mit dem rot meerdoktor gemacht, die 2 haben sich Tag und Nacht bekämpft unter den Platos, dann hätten alle pünktchen gehab. Ich hab ihn denn raus geholt den Weißkehl denn er ist wirklich sehr fresch was Aggressivität angeht. Er provoziert gerne andere Doktoren. Das war ein Fehler von mir ihn in meinem Becken rein zutun. Ich kann davon nur abraten den Weißkehl mit rot Meer Doktor zusammen zuhalten.

  • Hallo Christian

    Im Falle des Leucosternum Achilles und Japanicus stimme ich dir wie oben schon beschrieben zu. Außer der Schönheit des Leucosternum. Da gibt es wenig Fische die da mithalten können.

    Gemmantum/Flavescens stimme ich dir auch in allem zu und habe noch ein Beispiel. Es gibt fast gar keine Fische die eine Farbgebung wie der percula / ocelaris haben. Da ihn aber fast jeder hat ist er nicht chic. Wenn er tausend Euro kosten würde wäre es der Fisch schlechthin.

    Gruß Torben

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  • Zitat

    Hallo,

    wie wär´s denn mit Bernhards Avatar, Zebrasoma desjardinii oder veliferum?

    Grüße

    Hans-Werner

    Hallo Hans Werner

    Die werden noch größer als die Nasos. Farblich nicht mein Geschmack. Finde ich den Flavescens schöner.

    Gruß Torben

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  • u

    Hast Du schon einmal an Choerodon fasciatus gedacht?

    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Hallo Torben,

    Hallo Hans Werner

    Die werden noch größer als die Nasos. Farblich nicht mein Geschmack. Finde ich den Flavescens schöner.

    Gruß Torben

    Gesendet von meinem Galaxy mit Tapatalk

    aber nicht größer als der vlamingi; na ja desjardinii/veliferum sind eigentlich schon sehr schöne Fische; aber ist natürlich immer eine persönliche/subjektive Sache; ein kleiner Schwarm flavescens ist schon auch schön.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo Torben,

    Nasos sind aber Vielschwimmer, was man schon an ihrer langgestreckten Körperform erkennt. Naso vlamingi dürfte wie Naso brevirostris, den ich schon gepflegt habe, ein Dauerschwimmer sein. Im Endeffekt ist der Raumbedarf durch Schimmen deutlich wichtiger als der Platzbedarf rein durch die Größe. Wollen wir den Fischen den entsprechenden Bewegungsraum geben oder wollen wir sie eindosen? :winking_face:

    Flavescens: Warum nicht sowohl als auch?

    Gruß

    Hans-Werner

  • Zitat

    u

    Hast Du schon einmal an Choerodon fasciatus gedacht?

    Gruss
    Hajo


    Ja habe ich. Nachdem Dietmar mir bei Norbert erzählt hat dass dieser jetzt kleine Fische frisst ist dieser bei mir aus dem Rennen. Du meintest aber bestimmt die Färbung. Ja auch super. Ich habe ja geschrieben fast gar keine und nicht keine :grinning_squinting_face:

    Gruß Torben

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  • Zitat

    Hallo Torben,


    aber nicht größer als der vlamingi; na ja desjardinii/veliferum sind eigentlich schon sehr schöne Fische; aber ist natürlich immer eine persönliche/subjektive Sache; ein kleiner Schwarm flavescens ist schon auch schön.

    Grüße

    Markus

    Hallo Markus

    Finde ich auch super. Andre Luty sagt aber dass von einem Schwarm meistens nur zwei drei übrig bleiben auch in sehr großen Aquarien. Das Gleiche hat mir Norbert auch schon von diversen großen Becken berichten können.

    Gruß Torben

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  • Zitat

    Hallo Torben,

    Nasos sind aber Vielschwimmer, was man schon an ihrer langgestreckten Körperform erkennt. Naso vlamingi dürfte wie Naso brevirostris, den ich schon gepflegt habe, ein Dauerschwimmer sein. Im Endeffekt ist der Raumbedarf durch Schimmen deutlich wichtiger als der Platzbedarf rein durch die Größe. Wollen wir den Fischen den entsprechenden Bewegungsraum geben oder wollen wir sie eindosen? :winking_face:

    Flavescens: Warum nicht sowohl als auch?

    Gruß

    Hans-Werner

    Luty hat beschrieben dass diese Fische in der Natur aufgrund ihrer Nahrungsaufnahme Vielschwimmer sind im Aquarium aber nicht von Nöten. Ich beobachte seit einigen Jahren einen Vlamengi bei Mrutzek. Vom Schwimmverhalten sehr ruhig. Viel ruhiger als Achilles oder Leucosternum

    Was meinst du mit sowohl als auch?

    Gruß Torben

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  • Hallo Torben,

    also ich pflege in einem 2500L Becken auch mehrere flavescens (aktuell 5), dass die sich dezimieren könnte ich nicht behaupten.

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Zitat

    Hallo Torben,

    also ich pflege in einem 2500L Becken auch mehrere flavescens (aktuell 5), dass die sich dezimieren könnte ich nicht behaupten.

    Grüße

    Markus

    Hallo Markus

    Wie lange schon?

    Gruß Torben

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  • Hallo Torben,

    ich habe mal eine Rennstrecke für Rifffische betreut, ungefähr 3,5 x 3,5 m (will nicht übertreiben, vielleicht auch 4 x 4 m, weiß nicht mehr so genau) mit einem Schacht in der Mitte. Auch da war der Naso brevirostris ein Vielschwimmer.

    Sowohl als auch heißt sowohl Z. flavescens als auch Z. desjardinii zum Beispiel.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Torben,

    Nasos sind Vielschwimmer. Im juvenilen Stadium fressen sie mehr Algen, im adulten sind sie mehr auf Plankton aus. In dieser Lebensphase benötigen sie dementsprechend mehr Schwimmraum. So habe ich das wenigstens den Berichten entnommen. Ich habe vor vielen Jahren bei Reck in Hamburg einen Naso elegans bewundern können. Trotz meines nicht so kleinen Beckens ist mir nie der Gedanke gekommen, ihn mitzunehmen. Grund: Die bewundernswerte Groesse dieses Fisches hat mich sehr beeindruckt. Farblich ein absolutes Prunkstück, aber die zu diesem Zeitpunkt bereits erreichte Groesse ließe keine Kompromisse zu. Grosse Fische besitzen eine lässige Eleganz in ihren Bewegungen, die niemals von ihren kleinen, meist hektischen Brüdern und Schwestern erreicht wird. Auch sind die meisten von ihnen dann erst optimal ausgefärbt. Deswegen waren groesser werdende Fische bei mir immer eine Option.
    Gruss
    Hajo

    Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
    Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
    aber aufhören zu leben.
    (Mark Twain)

    Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!

  • Zitat

    Hallo Torben,

    ich habe mal eine Rennstrecke für Rifffische betreut, ungefähr 3,5 x 3,5 m (will nicht übertreiben, vielleicht auch 4 x 4 m, weiß nicht mehr so genau) mit einem Schacht in der Mitte. Auch da war der Naso brevirostris ein Vielschwimmer.

    Sowohl als auch heißt sowohl Z. flavescens als auch Z. desjardinii zum Beispiel.

    Gruß

    Hans-Werner


    Sorry Hans Werner da hat mein Gedächtnis versagt. Velifer und desjardinii werden "nur" 40 cm groß. Hatte irgendwie 55 cm auf dem Schirm. Elegans 45cm und vlamengi 55cm. Werden diese Größen auch im Aquarium realisiert?

    Gruß Torben

    Gesendet von meinem Galaxy mit Tapatalk

  • Guten Morgen

    Mal wieder wie ich finde eine sehr schöne Debatte. :thumbs_up:

    Als erstes möchte ich was zum Paracanthurus hepatus - Paletten Doktorfisch sagen.

    Ich selber habe einen seit ca 5 Jahren. Gekauft, wie die meistens als 3cm Exemplar. 3 Jahre lebte er in 650L und nun in 1100L.
    Zum Fazit: Nicht nochmal. Warum: es gibt wirklich keinen Fisch mit dem er in der Zeit auch nur Ansatzweise harmonisch zusammen herumgeschwommen ist. Alle wurden lediglich toleriert. Dazu kommt seine extreme innere Unruhe, gepaart mit sehr aggressivem Korallen Beißen. Letzteres habe ich auch schon von vielen anderen Besitzern gehört.

    Vielleicht sollte es einem zu denken geben, dass es laut MWL aus der Paracanthurus Familie nur einen Fisch gibt.

    Mein Tipp: verzichte auf diesen Fisch

    Zu den Acanthurus:

    Achilles und Leucostern würden bei mir aus den von Christian genannten Gründen auch ausscheiden. Pyroferus und Olivaceus sind sehr schön hat aber auch jeder. Für mich sind mittlerweile Tiere interessant geworden die nicht jeder hat.
    Doktorfische können ja sehr alt werden und wenn man sie erst mal hat und sie sich im Riff etabliert haben wird es schwierig neue Tiere hinzu zu setzten. Ich für meinen Teil habe immer mal gerne neue Tiere.
    Ich habe ja einen Triostegus und kann sagen der ist auch sehr hübsch und hat ein schönes Verhalten. Der ist auch mit einem Japonicus lange zusammen rumgeschwommen. Wurden damals beide gleichzeitig mit der gleichen Größe eingesetzt.

    Wenn ich jetzt frei Auswahl hätte wurde ich zu Guttatus und Maculiceps tendieren

    Und Anstatt Naso`s lieber Dussumieri oder Fowleri oder Grammopilus oder Bariene

    Zu den Naso`s:

    Wenn man überlegt, dass sie mit 100% Sicherheit die 30cm im Becken knacken, würde ich davon abraten. So ein kleiner „Meerwasserkarpfen“ der dann bestimm 3Kg + hat braucht erst mal einen richtigen geeigneten Schlafplatz. Wenn dann noch 2 davon drin sind. Ich weiß nicht. Versuch macht klug.

    Zu den Zebrasoma`s:

    Ich habe noch keinen 35-40cm großen in einem AQ gesehen. Ihr? Mein Veliferum ist nun 1 Jahr bei mir, 12cm groß und sehr friedlich. Und sein Farbenspiel ist auch sehr schön.

    Kurzum: ich würde keinen der 3 von dir genannten Doktorfische einsetzten.

    allgemein:

    10 x Hemitaurichthys polylepis > sehr schön würde ich auch machen :thumbs_up:
    25 x Pseudanthias pulcherimus > glaube nicht, dass sie länger als 1 Jahr schaffen. Hatte selber 25 x Pseudanthias bimaculatus – Fahnenbarsch und selbst 15 x Pseudanthias squamipinnis - Juwelen Fahnenbarsch haben 6 Monate nicht überlebt.
    Um eine tägliche Fütterung mit: Zooplankton, lebende Artemia, Wasserflöhe, Frostfutter wie z.B. Artemia, Mysis, Bosmiden kommst du nicht herum. Bei mir gab es nur FF und das hat nicht gereicht.
    25 x Chromis verdis sehr schön, allerdings nur 6 Monate, dann geht das Gestreite los bis zum Schluss evtl. 2 Paare über bleiben

    Kleine Anmerkung du hast jetzt 24 Fische drin und hast 80 Tiere nachbestellt. Sollen die auf einmal eingesetzt werden? :winking_face:
    Dann noch der geplante Besatz mit Großkaisern… machen bestimmt noch mal 20-30 Stück. Wohin soll den die Reise gehen? (WW und Korallen usw.) :face_with_open_mouth:

    Gruß Stefan


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  • moin,

    bei uns in der großen, z-förmig aufgebauten mittelanlage (ca. 4500liter, ca 8m insgesamtlänge) lebten 7 gelbe, ein xanthurum, scopas, zwei weitere acanthurus, gelbaugendoc, weisskehl, sohal, lituratus, hepatus, pinzette und n pärchen auriga, einige fahnenbarsche, riffbarsche, grammas, lippis, a. tomentosuspaar u.v.m.

    eine ausgeglichene fischgesellschaft in überwiegender größe von xl ohne auch nur den hauch von hauen und stechen.

    achja, und mehrere kaudernipaare, die sich so nach und nach in allen stadien des größerwerdens breit machten.

    achja, und wirkliche spurts wurden bei den docs nur auf der jagt nach dem futter mal eingelegt, ansonsten wars eher ein ruhiges dahingleiten mit vielen zwischenstopps.

  • Hallo Torben,

    der Naso, den ich damals gepflegt habe, hatte 20 bis 25 cm und schon ein deutliches Horn entwickelt.

    Man sieht in Aquarien eigentlich nie Fische, die die Abmessungen des Lexikons oder der Fishbase erreicht haben. Das dürfte u. a. an Alter und Ernährung liegen. Wir können kaum die Frische und die Auswahl an Nahrung bieten, die im günstigsten Falle (durchsetzungsfähiger Fisch in einem optimalen Revier, optimale Gene) tatsächlich zu den Maximalgrößen führen und es wird auch kaum ein Fisch in einem Aquarium das maximale Alter von vielleicht 40 oder mehr Jahren erreicht haben, Fische wachsen lebenslänglich.

    Der Veliferum und vielleicht mehr noch der Desjardinii sind m. E. sehr schöne Fische, die sich farblich und überhaupt im Aussehen stark von allen anderen Doktorfischen absetzen. Wenn ich eine Wunschliste für ein geeignet großes Becken erstellen würde, ich wüsste nicht, warum ich die ausschließen sollte.

    Gruß

    Hans-Werner

  • Hallo Torben,

    Hallo Markus

    Wie lange schon?

    Gruß Torben

    Gesendet von meinem Galaxy mit Tapatalk

    habe das Becken 2006 übernommen, da waren schon mehrere flavescens drinnen;

    Grüße

    Markus

    Grüße aus Tirol - dem Herz der Alpen
    PS: wozu an die See fahren, wenn man "Meer" zuhause hat?

  • Hallo,

    mal noch ein paar Anmerkungen von mir:

    1. bei meinen Aussagen zu den Flavescens im Buch bin ich von normalen Beckengrößen ausgegangen (500 - 1000 Liter). Sicher werden in dem großen Becken mehr gehen - aber dann trotzdem nur ein Männchen und mehrere Weibchen. UND in der Gruppe werden sie nicht schwimmen - siehe das Bild in meinem Buch.

    2. Zebrasoma velifer und Z. desjardinii können auch im Aquarium so groß werden - siehe der Chinese im Stadtzentrum Leipzig, auch Naso-Arten erreichen diese Größen - siehe Aquarium in der Hafenkneipe in Dresden - gleich mit mehreren Vlamingii, dazu im 4-m-Aquarium beim Chinesen in Chemnitz-Röhrsdorf (Vlamingi, Brevirostris & Elegans), wer (von den Händlern) kennt nicht noch das adulte Naso elegans-Paar beim Menzel

    3. das mit den erreichten (verschwiegenen) geringen Alter von Leucosternon & Co im Aquarium wird richtig sein, ist aber ohne Statistik nur eine Behauptung und nicht nachweisbar - mein Japonicus ist jetzt seit 1998 im Becken

    4. Torben - auch ich würde trotz Beckengröße auf die Nasos verzichten - nicht weil es nicht gehen würde, sondern wegen des Stoffumsatzes (auch die kleineren Naso-Arten wie Naso minor sind wohl nicht geeignet, da sie in der Natur noch viel mehr schwimmen).

    5. den A. maculiceps habe ich inzwischen auch als sehr angenehmen Fisch in der Doktorfischgesellschaft kennengelernt, er ordnet sich gut anderen dominanten Arten unter, zeigt wenig Pünktchenprobleme und sieht adult toll aus. Auch kenne ich keine hektischen Tiere (5 Individuen). Ähnliches gilt für den A. fowleri - siehe das Tier beim Menzel im Geschäft.

    6. die Bemerkung von Hans-Werner - dass Fische lebenslänglich wachsen - kann ich nur eingeschränkt bestätigen. Gerade bei Doktorfischen ist nachgewiesen, dass sie vor allen in den ersten 3 Jahren extrem schnell wachsen (da sie das müssen, um schnell laichreif zu werden und die Beutegröße der meisten Räuber zu überstehen), danach stecken sie ihre Energie in die Reproduktion. Die Mankos in den ersten 3 Jahren können sie dann später nicht aufhohlen (siehe die Belege zu A. bahianus und Ctenochaetus striatus in meinem Buch, der in unterschiedlichen Riffgebieten unterschiedliche Größen aufweist).

    7. Zu Torben: "Man sieht in Aquarien eigentlich nie Fische, die die Abmessungen des Lexikons oder der Fishbase erreicht haben." - Das liegt daran, dass dort die maximal ermittelten Größen aus Fishbase übernommen werden - was ich schon immer kritisiere. Diese Größen sind einzelne Ausreiser nach oben und unter Ichthyologen gibt es offenbar einen inoffiziellen "Wettbewerb" - wer den größten Fisch findet (ironisch gemeint - ist wie bei Anglern, Jägern und Pilzesuchern). Wir sollten uns auf eine Durchschnittsgröß orientieren.

    Bitte weiter so positiv diskutieren!

    beste Grüße

    Andre´

  • Hallo André,

    es ist mir schon klar, dass Doktorfische, wie andere Fische auch, ein asymptotisches Wachstum zeigen, d. h. anfangs schnell und sich dann langsam einer Maximalgröße annähernd.

    2. Zebrasoma velifer und Z. desjardinii können auch im Aquarium so groß werden - siehe der Chinese im Stadtzentrum Leipzig, auch Naso-Arten erreichen diese Größen - siehe Aquarium in der Hafenkneipe in Dresden - gleich mit mehreren Vlamingii, dazu im 4-m-Aquarium beim Chinesen in Chemnitz-Röhrsdorf (Vlamingi, Brevirostris & Elegans), wer (von den Händlern) kennt nicht noch das adulte Naso elegans-Paar beim Menzel
    ...

    7. Zu Torben: "Man sieht in Aquarien eigentlich nie Fische, die die Abmessungen des Lexikons oder der Fishbase erreicht haben." - Das liegt daran, dass dort die maximal ermittelten Größen aus Fishbase übernommen werden - was ich schon immer kritisiere. Diese Größen sind einzelne Ausreiser nach oben und unter Ichthyologen gibt es offenbar einen inoffiziellen "Wettbewerb" - wer den größten Fisch findet (ironisch gemeint - ist wie bei Anglern, Jägern und Pilzesuchern). Wir sollten uns auf eine Durchschnittsgröß orientieren.

    Wie gehen die beiden Punkte zusammen, was heißt in Punkt 2 "können auch im Aquarium so groß werden". Wie groß?

    Gruß

    Hans-Werner

    Einmal editiert, zuletzt von Hans-Werner (30. November 2014 um 14:58)

  • Hallo Andre

    Der Acanthurus fowleri sieht sehr schön aus. Ich glaube den habe ich gerade beim tauchen mit dem dussumieri verwechselst. Du hast aber von den Nasos abgeraten aufgrund des Stoffumsatzes. Die große des fowleri wird mit 45cm angegeben wie der elegans. Habe wir dann nicht wieder das Problem des Stoffumsatzes oder verstehe ich irgendetwas falsch?

    Gruß Torben

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  • Zitat

    moin,

    bei uns in der großen, z-förmig aufgebauten mittelanlage (ca. 4500liter, ca 8m insgesamtlänge) lebten 7 gelbe, ein xanthurum, scopas, zwei weitere acanthurus, gelbaugendoc, weisskehl, sohal, lituratus, hepatus, pinzette und n pärchen auriga, einige fahnenbarsche, riffbarsche, grammas, lippis, a. tomentosuspaar u.v.m.

    eine ausgeglichene fischgesellschaft in überwiegender größe von xl ohne auch nur den hauch von hauen und stechen.

    achja, und mehrere kaudernipaare, die sich so nach und nach in allen stadien des größerwerdens breit machten.

    achja, und wirkliche spurts wurden bei den docs nur auf der jagt nach dem futter mal eingelegt, ansonsten wars eher ein ruhiges dahingleiten mit vielen zwischenstopps.


    Moin Joe

    Für Fische ist ein z Becken ja auch ideal. Da können die bösen Jungs auch schön aus dem Weg gehen. Über den Sohal hört man nicht viel gutes. Wie groß ist deiner und wie lange im Becken?

    Gruß Torben

    Gesendet von meinem Galaxy mit Tapatalk


  • Hallo Stefan

    Dori ist für mich raus. Trotzdem sehr schöner Fisch. Auch wenn ihn jeder hält.
    Acanthurus maculiceps hat andre auch empfohlen. Finde ich auch gut.

    Triostegus soll man auch schön im Schwarm halten können. Optisch fehlen mir die Farben.

    Dussumieri soll kein guter sein und wird sehr groß.

    Maculiceps hat Andre auch empfohlen und sieht sehr schön aus.

    Grammoptilus ist auch hübsch. Liegen aber keine Erfahrungen zum Charakter vor.

    20 / 30 Großkaiser werden es ja nicht:eek:

    WW mache ich mir zukünftig wahrscheinlich eher Gedanken wegen Limitierung.

    Pulcherimus hat Norbert gute Erfahrungen gemacht. Mal sehen wie es weiter geht.

    Chromis könnte auch passieren. Gibt aber auch positive Erfahrungen. Mal sehen.

    Gruß Torben

    Gesendet von meinem Galaxy mit Tapatalk

  • 1. bei meinen Aussagen zu den Flavescens im Buch bin ich von normalen Beckengrößen ausgegangen (500 - 1000 Liter). Sicher werden in dem großen Becken mehr gehen - aber dann trotzdem nur ein Männchen und mehrere Weibchen. UND in der Gruppe werden sie nicht schwimmen - siehe das Bild in meinem Buch.


    Hallo Andre,

    ich habe dein Buch (noch) nicht. Sind nun Merkmale bekannt an denen man Männchen und Weibchen unterscheiden kann?

    Gruss
    Klaus

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