Hey, Joe,
ja, das meine ich damit. Das Futter, das nach 2min noch sichtbar im Becken rumfliegt, wird - zwar langsam - von dem Becken allmählich zersetzt. Eben mit Hilfe von den von dir genannten Tieren und anderen. Das was nach 2min nicht mehr zu sehen ist, haben aber nur Fische und vielleicht Garnelen verspeist. Wenn ich also nach der 2min-Empfehlung füttere, ist es vom Fischbesatz abhängig, wieviel Futter eine "starke Fütterung" bedeutet. Weißt du, wie ich das meine?
Ich versuche mal einen vereinfachten Vergleich:
Becken mit hohem Fischbesatz: Futtermenge X ist nach 1min weggefuttert
--> Futtermenge X wird von den Fischen zu Nitratmenge XN umgewandelt (wie gesagt, höchst vereinfacht ;))
--> für die übrigen Beckenbewohner bleibt "nix"
Becken mit geringem Fischbesatz: gleiche Futtermenge X wird innerhalb von 2min noch nicht komplett weggefressen, Fische sind schon satt
--> restliches Futter wird von den Kleintieren, Korallen usw. verwertet
--> Fische produzieren einen Teil Nitrat XN1 (kleiner als im ersten Beispiel), die Kleintiere produzieren im Laufe der nächsten Stunden(?) den anderen Teil Nitrat XN2
Meinem Verständnis nach ist XN aus Beispiel 1 genauso viel wie XN1+XN2 aus Beispiel 2. Oder irre ich mich?
Sorry für die extreme Vereinfachung. Ich weiß, dass die Prozesse eigentlich wesentlich komplexer sind. Mir geht es darum, dass ich ja vielleicht bei wenig Fischen durchaus zu wenig füttern könnte (zu wenig um NO3 zu erhöhen), obwohl nach 2min noch etwas sichtbar ist.
