Hallo Thomas,
die Handschuhe sind richtig dick, auf jeden Fall dicker als normale Spülhandschuhe. Sie gehen auch bis über den Ellbogen.
Gruß
Rasmus
Hallo Thomas,
die Handschuhe sind richtig dick, auf jeden Fall dicker als normale Spülhandschuhe. Sie gehen auch bis über den Ellbogen.
Gruß
Rasmus
gelöscht
Das die Dinger giftig sind ist außer Frage aber jedoch glaube ich nicht das sie ständig gift ins Becken sprich Umgebung abgeben. Dies tun die meiner Meinung nach nur wenn sie gereizt werden.
Würde auch nicht viel Sinn für das Tier machen ständig ohne Grund gifte abzugeben.
Hallo Ingrid
lieben Dank für den Link.
Denke das ist für so manchen schon recht interessant, es gab danach unheimlich viele Fragen von Usern, so kann ich mich erinnen.
Hallo Jochen,
ich hoffe, Du bist nicht böse, wenn ich Deinen Thread ein wenig für Eigenbelange missbrauche, aber da meine Frau unter COPD leidet, hat mich dieser Thread doch ein wenig nachdenklich gemacht.
Worin unterscheiden sich Protopalythoas von anderen Krusten? Für mich sehen die teilweise recht ähnlich aus und auch die Vielfalt der abgebildeten Protopalythoas, macht die Identifikation nicht gerade einfacher.
Die abgebildeten Krusten habe ich mir mit einer Zoa-Kolonie eingeschleppt, möchte sie aber nicht auf bloßen Verdacht hin ins Klo spülen. Immerhin sind’s Lebewesen. Deshalb die Frage an unsere Fachleute: „Protopalythoa oder doch nicht?“.
Liebe Grüße und auf dass Du und Dein Hund bald wieder vollständig hergestellt seid,
Gerold
Was haltet ihr denn von diesem Schmuckstück.. (im Hintergrund)
Auch wenn ich sie mal umlege oder ähnliches spüre ich nix ...
Meine Frau brauch nur mit der Hand ins Hand ins Wasser greifen und die Finger schwellen an.
Ich muss sagen das ich mit den 50 Bostenwurm-Stacheln im Mittelfingergelenk mehr zu kämpfen hatte.
Sicher 2 Wochen ein entzündetes Gelenk.
Grüsse
Marc
Hallo Marc,
ich sehe hiermit ziemliche Ähnlichkeit:
http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/1030_Palythoa_sp01.htm
Grüße
Ingrid
Ja das dachte ich auch ... diese Art hat ja sogar ihren Namen von dem enthaltenen Gift.
Ich denke das sie über kurz oder lang aus meinem Becken verbannt wird.
Hallo!
Na ja, sich keine Protopalythoa Krusten ins Becken zu setzen ist eigentlich auch recht leicht zu verschmerzen, bis auf sehr wenige Ausnahmen sind Sie ja nicht die wahre Farbenpracht. Aber leider werden Sie wohl noch immer hin und wieder als Anfängertiere empfohlen.
Interessant wäre die mögliche Giftigkeit von Zoanthus sp., da ja immer noch sehr Populär bzw.gefragt und daher in vielen Becken anzutreffen ist.
In Zoanthus Pulchellus hat man wohl auch Palytoxin gefunden.
Ist auch die Frage ob Krusten mit der Zeit an Gftigkeit verlieren können, da bestimmte Zusatznährstoffe/Plankton in unseren Aquarien fehlen, oder ob die Versorgung durch die bordeigenen Algensymbionten via Photosyntese schon ausreicht um das Gift zu bilden bzw. aufrecht zu erhalten.
Gruß Markus
Hallo,
eine mechanische Entfernung stellt immer ein hohes Risiko dar, wie wir ja jetzt lesen konnten.
Leider habe ich mir damals beim Beckenstart auch Protopalythoa eingeschleppt und habe bis heute auch noch vereinzelt welche sitzen.
Heliacus areola areola war auch meine erste Waffe, die aber bei der hohen Vermehrungsrate der Kruste meist recht schnell zum stumpfen Schwert wird. Also musste ein natürlicher Feind gefunden werden, der es mit den Krusten aufnehmen konnte.
Gute Erfahrungen habe ich mit Scheibenanemonen (Discosoma) gemacht. Einen Stein mit Discosoma direkt in die Kolonie gesetzt und mit der Zeit verdrängt die Scheibe nach und nach die Protopalythoa. Klar, auch die Discosoma kann überhand nehmen, aber wesentlich leichter und mit weniger Risiko entfernt werden.
Gruss Frank
Hallo zusammen,
erstmal auch weiterhin gute Besserung! Ich frag mich gerade, welche Gattungen an Cyanobakterien wir eigentlich im Aquarium regelmässig antreffen. Weiß jemand, ob das zufällig Trichodesmium ist?
Viele Grüße,
Björn
Hallo Björn,
die normale rote benthische Cyanobakterie im Riffaquarium dürfte eine Oscillatoria sein und auch die blaugrüne dürfte aus der Ordnung Oscillatoriales sein, ist aber Trichodesmium auch. Trichodesmium ist aber keine benthische Art sondern eine Planktonart. Aber weshalb die Frage in diesem Thread?
Grüße
Hans-Werner
ZitatOriginal von Preciousx
Ist auch die Frage ob Krusten mit der Zeit an Gftigkeit verlieren können, da bestimmte Zusatznährstoffe/Plankton in unseren Aquarien fehlen, oder ob die Versorgung durch die bordeigenen Algensymbionten via Photosyntese schon ausreicht um das Gift zu bilden bzw. aufrecht zu erhalten.
Gruß Markus
Hallo Markus!
Ich befürchte es sieht eher umgekehrt aus.
Durch die besseren Pflegebedienungen in den letzten Jahren scheint das Gift in den Krusten mehr zu werden.
Zumindest hat man vor einige Jahren kaum von Problemen gehört und jetzt hat fast jeder die Tiere nur ansieht schon Probleme.
ZitatOriginal von Reinhard Seidl
Zumindest hat man vor einige Jahren kaum von Problemen gehört und jetzt hat fast jeder die Tiere nur ansieht schon Probleme.
Hi Reinhard,
oder jede kleine Erkältung wird auf die Krusten geschoben ![]()
Seh ich genau so.
Solange man da nicht rum stochert und sie im Zaun hält ist alles ok alles andere ght ja fadt schon richtung hype.
ZitatOriginal von Hans-Werner
Hallo Björn,die normale rote benthische Cyanobakterie im Riffaquarium dürfte eine Oscillatoria sein und auch die blaugrüne dürfte aus der Ordnung Oscillatoriales sein, ist aber Trichodesmium auch. Trichodesmium ist aber keine benthische Art sondern eine Planktonart. Aber weshalb die Frage in diesem Thread?
Grüße
Hans-Werner
Nabend,
ich bin über ein Paper von 2011 gestolpert in der diese als Produzenten von Playtoxin und deren Derivate nachgewiesen wird. Auch wurde diskutiert, dass das Gift so in die Nahrungskette gelangen könnte. Ich habe da heute morgen mit Kollegen drüber diskutiert, da einer von denen sich mit Polyketiden und deren Synthese beschäftigt. Das Palytoxin wird zu den Polyketiden gezählt und daher fand ich diesen ganzen Zusammenhang interessant.
Typische Produzenten von Polyketiden sind oft Cyanos.
Was ich damit sagen will ist, dass man sich vielleicht auf die Krusten als Produzenten fixiert, es aber Weitere gibt, die man außer acht lässt und die ebenfalls im Aquarium anzutreffen sind. Da ich allerdings auf die schnelle keine Gattungsnamen finden konnte, habe ich hier meine Frage eingeworden. ![]()
Viele Grüße,
Björn
Nabend, Björn,
in der Tat, es wurde wohl kürzlich Palytoxin und eines seiner Derivate in Trichodesmium gefunden, sagt dieser Artikel (Link zum PDF).
Es wird aber schon länger diskutiert, ob diverse Toxine von Dinoflagellaten oder symbiontischen Bakterien gebildet werden.
Hallo Gerold und Marc,
zu den Bildern oben würde ich sagen, Gerold hat Protopalythoa, Marc hat Palythoa.
Hallo zusammen,
ich glaube eher nicht, dass Jochen, Dietrich Stüber und andere erfahrene Riffaquarianer sich ihre Symptome eingebildet haben. Zumindest Protopalythoa und möglicherweise Palythoa (Besserwiss-Modus: nach der, wie allgemein üblich, das Palytoxin benannt wurde und nicht umgekehrt) können zu einer ernstzunehmende Gefahr für den Aquarianer werden. Wachstumshemmungen an Korallen zeigen auch, dass die Freisetzung von Palytoxin nicht zu den großen Seltenheiten gehört. Wenn also Reaktionen auf die Wohnung mit dem Aquarium beschränkt sind, weshalb soll man nicht die Krusten verdächtigen?
Was das "früher - heute" angeht, es ist tatsächlich so, dass einige Algengifte vermehrt unter nährstoffarmen Bedingungen gebildet werden. Es könnte also durchaus so sein, dass die Protopalythoas heute gefährlicher sind als noch vor 20 Jahren.
Ich sehe also nicht, weshalb man das Problem kleinreden sollte. Es existiert auch ohne den Fernsehbeitrag.
Grüße
Hans-Werner
Hi Hans-Werner,
ja genau den meinte ich! ![]()
Ich hab diese Dinger leider auch im Becken und grübel seit Monaten was ich damit machen soll. Sie wachsen mit Zoanthus auf einem Stein und verdrängen diese so langsam. Da hier ein erfahrenes Mitglied schreibt, der viele Vorkehrungen getroffen hat, finde ich es schon wichtig die Diskussion zu führen. Denn ich als "Frischling" hab die Dinger ja eigentlich vom Händler erworben.
Braucht es einen Stressor, damit das Toxin synthetisiert wird oder ist es stets vorhanden? Wer weiß schon was die Folgen von Eisen- oder Aluminiumhaltigen Abrieb aus dem Phosphatadsorber oder eine Überdosierung an Spurenelementen auf solche Enzymsysteme sind.
VG Björn
Hallo Björn,
es ist ganz einfach so, dass von keiner anderen Tiergattung im Riffaquarium soviele Zwischenfälle berichtet werden wie von Protopalythoa. Ich habe keinen großen Bekanntenkreis, der mir über kleinere Zwischenfälle berichten würde, aber ich kann mittlerweile jährlich von kleineren oder größeren Zwischenfällen hören oder lesen, von Schwindel und fibrigem Gefühl über Schüttelfrost bis Krankenhausaufenthalte und lebensbedrohlichen Zuständen. Das gibt es von keiner anderen Organismengattung in der Riffaquaristik. Von Rotfeuerfischen habe ich von einem Zwischenfall in 25 Jahren gelesen, von Blauringelkrake von keinem, ich kann mich nicht erinnern, dass jemand (außer mir) über Beschwerden durch Dinoflagellaten-Gift berichtet hat, aber von Zwischenfällen mit Protopalythoa kann man regelmäßig lesen. Demnach ist Protopalythoa die gefährlichste Tiergattung im Riffaquarium.
Dazu kommen möglicherweise unerkannte Fälle, z. B. hat mir ein Meerwasser-Händler von Problemen mit Krämpfen berichtet. Das könnte ebenfalls auf Palytoxin zurückzuführen sein, siehe Aussagen in obigem Link zur Skelettmuskulatur.
Palytoxin wird ziemlich sicher ständig produziert und von den Krustenanemonen gespeichert und wahrscheinlich auch in geringen Mengen freigesetzt. Der eigentliche Nutzen von Palytoxin für die Krusten dürfte im Fraßschutz und im Kampf gegen Raum- und Nahrungskonkurenten liegen. Da werden die Krusten nicht warten, bis sie angeknabbert werden.
Gruß
Hans-Werner
Hi Hans-Werner,
eigentlich ist es völlig egal, wann oder wie die Krusten das bilden. Theortisch interessant, aber deine Aussage halte ich für entscheidend. Wenn du so gehäuft von Problemen berichten kannst, dann steht zumindest meine Entscheidung was ich mit den 2 Steinen mache...
Viele Grüße,
Björn
ZitatOriginal von KS
oder jede kleine Erkältung wird auf die Krusten geschoben
moin klaus,
nee, nee - so einfach sollte man#s nicht darstellen.
habe jahrelang mir vergiftungen eingefangen und bei gesprächen über grippale infekte kundgetan, dass, wenn ich so 3 - 4 mal im jahr 'nen fieber/schüttelfrostanflug hätte, ich halt 'n tag im bett bliebe und es zum anlass nähme, mir die ruhe anzutun.
erst durch die berichterstattungen und bei erneutem schüttelfrost nach herumgefingere an den teilen, konnt' ich 1 + 1 zusammenfügen.
Hallo zusammen,
ich tu mich ehrlich gesagt etwas schwer mit der genauen Identifizierung von Krusten und habe auch nur ein paar im Becken, bei denen ich mich auf den Händler verlassen habe.
Gibt es denn einfache Kriterien, wonach man die giftigen erkennen kann?
Das MW-Lexikon hat man ja nicht immer dabei
und Whitecorals will gerade welche verschenken ![]()
Gruss
Klaus
Hallo,
auch ich selbst hatte zwei Tage Rückenschmerzen als ich die Krusten samt Stein aus dem Wasser gehoben habe und sofort in eine Tüte gab und diese sofort verschloss. Der Fehler war, dass ich diese Tüte aufmachte, um einen zweiten Stein in die gleiche Tüte zu geben. Das reichte.
Außerdem konnte ich mehrere Kunden auf diese Möglichkeit hinweisen. Bei mindestens 3 Kunden bestand ein deutlicher Zusammenhang. Einer konnte seine Krankenzeit nach Entsorgung der befallenen Steine von vorher regelmäßig 6 Wochen pro Jahr auf eine Woche reduzieren.
Ich finde bei den Krusten ein gutes Unterscheidungsmerkmal: Die braunen und grünen Palythoa sind relativ groß und haben sehr spitz auslaufende Tentakeln.
Oft behalte ich eine Kruste (wirklich nur eine), um meinen Kunden den Unterschied direkt zeigen zu können.
Liebe Grüße
Elena
Guten Abend zusammen,
das hier ist ein sehr spannendes Thema. Mich hat es vor einigen Jahren auch schon mal erwischt, nachdem ich einige mit Protopalythoa besetzte Steine im Becken neu aufgebaut habe ... Der Spass hat mich 3 Tage mit Fieber, Herzrasen und Kreislaufproblemen ausser Gefecht gesetzt.
Zwischenzeitlich hatte ich eigentlich immer gehört, dass die Zoanthus ungefährlich sein sollen. Entweder habe ich es überlesen, oder die Frage wurde bislang noch nicht eindeutig beantwortet. Sind die Zoanthus nun genau so gefährlich wie die Protopalythoa? Gab es bei den Zoanthus auch schon Zwischenfälle oder nur bei den Protopalythoa?
Grüße
Detlef
Hallo Detlef,
prinzipiell produzieren einige oder vielleicht auch alle Zoanthus-Arten Palytoxin, zumindest, wenn man der Literatur glauben darf. Berichte von Zwischenfällen kenne ich keine. Ich würde annehmen, dass die von Zoanthus-Arten gespeicherten Palytoxin-Mengen geringer sind, so dass es zu keinen ernsthafteren Beschwerden kam.
Grüße
Hans-Werner
Hallo,
ist zwar schon lange her wo hier geschrieben wurde, aber vielleicht kann mir ja jemand helfen.
ich habe gehört das Einsiedler an Schnecken gehen, würde das auch bei diesen Heliacus areola areola passieren.
Das wäre fatal bei den preisen der Schnecke.
Gibt es schon neuere Erkenntnisse, zwecks dauerhafte Entfernung der Krusten mit den Schnecken und wieviel Schnecken bei 400 Liter und einer Krustenfläche von 20x20cm über mehrere Steine (entfernen nicht möglich).
Hätte jemand Heliacus areola areola zu verkaufen?
Gruß Marcel
Hallo,
Einsiedler gehen selten an diese Schnecken.
Der Grund liegt darin, dass die meisten Einsiedler wesentlich größer sind und deshalb die Häuser der Schnecken uninteressant bleiben.
Bei einer Fläche von 20x20 cm und dem Becken gehe ich von 4 bis 6 Schnecken als Idealbesatz aus.
Schön ist, dass die Schnecken sich fast ausschließlich an bzw. in den Krusten aufhalten, also wiedergefunden werden können, sollten die Krusten zur Neige gehen.
Gelegentlich habe ich auch welche im Stock, aktuell jedoch keine.
Herzliche Grüße
Elena Theys
Vielen Dank für deine Nachricht. Dann werd ich mir mal 5 Stück holen.
Gruß
Marcel
Hallo Marcel,
gern geschehen. Viel Erfolg.
Herzliche Grüße
Elena
Hallo zusammen,
ich möchte Euch zu dem Thema mal um einen Rat bitten. Ich selbst habe mir in meinem Becken auch die Palys eingeschleppt und aus Unwissenheit zu spät reagiert. Habe in der Vergangenheit auch schon 3 mal unangenehme Erahrungen mit den Viechern gemacht und auch schon mehrere Korallenstöcke bei dem Versuch, die Palys zu entfernen, verloren. Beim letzten Mal waren auch meine 2 Kater leicht angeschlagen
Seitdem meide ich den Kontakt mit den Palys und setze auch krustenfressende Schnecken. Ob die allerdings erfolgreich ALLE meine Palys vernichten wag ich zu bezweifeln ![]()
Derzeit befinden sich zwei Arten in meinen Becken. ICh habe eben mal Bilder gemacht. Die Tiere auf dem ersten Bild sind definitiv zu 100 % giftig , wie aber sieht es mit den abgebildeten auf dem zweiten aus ? Haben einen leicht gelblichen Punkt ( Mundscheibe ) .
LG Chris
P:S Wer noch krustenfressende Schnecken hat bitte melden damit ich die Plage ohne weitere Zwischenfälle in den Griff bekomme. Vllt kann man die Tiere auch unter den Aquarianern weiterreichen wenn man die Plage im Griff bekommen hat ![]()
Das sind beides Prothopalythoa
Hi Klaus,
danke für deine Antwort. Ich habe es fast befürchtet, dass es auch gitige sind
Kann ich nur hoffen, dass meine krustenfressenden Schnecken die Anzahl dieser Tiere ein wenig verringern.
Gruss
Christian
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