• Hallo

    Seit Wochen stehen meine Korallen schlecht. Das heißt jeden zweiten Tag sind die LPS und SPS eingezogen.
    Jetzt kommt dazu, dass die Fische heftiger atmen. Verluste hat es in den letzten tagen auch schon gegeben.
    Da ich mit meinen Wassertests nichts ungewöhnliches festgestellt habe, habe ich eine Probe zu Peter Gilbers geschickt.

    Kalium 480mg/L , Ca 515mg/L , Mg 1514mg/L , NO3 4,1mg/L , PO4 0,05mg/L , Kh 7,4

    Kalium und Magnesium werden nicht dosiert, Calzium auf Grund niedriger Eigenmessung schon.

    Woher kommen diese hohen Werte und sind sie die Ursache für die Probleme?

    Wasserwechsel 60 L die Woche mit Coral Reef / Reef Crystals / Dupla Premium im Wechsel.

    mfg Gerhard

  • Hallo Gerhard,

    kannst du dich noch an meinen Thread erinnern ?

    http://www.riffaquaristikforum.de/threads/267550…cht#post2650468

    Dein Problem kommt mir irgendwie bekannt vor.....schau dir mal deinen Bodengrund an

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen Rathje (2. September 2012 um 18:33)

  • Hallo Jürgen,

    Kalium war bei dir nicht gemessen worden, oder? Dieser Wert ist hier von besonderem Interesse, besonders in Hinblick auf die Giftigkeit.

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    doch, 471,85 mg/l

    bei mir war es aber eindeutig der Bodengrund obwohl ich keine schwarzen Stellen entdecken konnte

    Gruß Jürgen

    Panoramabecken 200x70x60, Photon Plus 2x400W Megachrome Coral 14K E40 + 4x54W T5 Aqua Science Special 15K, 2x Tunze Stream 12000 l/h,ATK Abschäumer150cm mit The Pump 40

    Die Summe der auf der Erde vorhandenen Intelligenz bleibt ewig gleich. Nur die Bevölkerung wächst ständig...

  • Hallo

    Habe inzwischen von Torsten Sause erfahren, dass Kalium auch in der Menge nicht für Fische giftig ist.

    @jürgen

    Ich hatte diese Symptome bei Fischen und Korallen vor einem halben Jahr schon einmal.
    Vor 4 Monaten habe ich deshalb das Becken ausgeräumt. Die Rückwand bestand aus Riffkeramikplatten von Korallenwelt, die wie vom Hersteller vorgeschlagen, auf Korallensand gestellt waren. Der Bodengrund unter den Keramikplatten war schwarz.
    Die Platten stehen immer noch auf dem Balkon und der Bodengrund wurde entsorgt.
    Das vorhandene und neues Lebendgestein wurde ins Becken eingebracht und erst danach die freien Flächen mit etwas Bodengrund bedeckt.
    Diese Aktion fand an einem Tag statt und es wurde ca. 50% frisch angesetztes Meerwasser verwendet.
    Keine Verluste. Den Verbliebenen Fischen und den Korallen ging es deutlich besser.

    Da jetzt unter dem Riffaufbau kein Bodengrund ist, kann ich mir das als Ursache nicht vorstellen.

    Woher kommen diese hohen Werte?

    mfg Gerhard

  • Hallo Jürgen,

    was für Bodengrund? Welcher Bodengrund gibt denn Kalium ab?

    Die Probleme mit den Korallen wurden vom Calcium verursacht, oder? Oder was hat bei Dir zu rascher Besserung geführt?

    Zur "bedarfsgerechten Dosierung" braucht man nicht mehr viel zu sagen, manchmal ist halt einfacher besser. :winking_face:

    Grüße

    Hans-Werner

  • Zitat

    Original von Gerhard Richter
    Hallo

    Habe inzwischen von Torsten Sause erfahren, dass Kalium auch in der Menge nicht für Fische giftig ist.

    Hallo,

    da gibt es aber auch andere Meinungen! Armin Glaser berichtet in seinem Buch von Untersuchungen aus der Umweltforschung, wonach " alle Erhöhungen des Kaliumgehaltes über den natürlichen Wert zur Schädigung der untersuchten Tiere führten!"

    Gruß

    Bernd

  • Zitat

    Original von Hans-Werner
    was für Bodengrund? Welcher Bodengrund gibt denn Kalium ab?


    Hallo Hans-Werner,

    das ist ein Missverständnis. Jürgen meinte, dass die Probleme bei ihm vom Bodengrund ausgingen. Auf den Kaliumwert hat er sich dabei nicht bezogen.

    Grüße
    Ingrid

    Einmal editiert, zuletzt von IngridR (2. September 2012 um 22:53)

  • Zitat

    Original von Koberstaedt
    Armin Glaser berichtet in seinem Buch von Untersuchungen aus der Umweltforschung, wonach " alle Erhöhungen des Kaliumgehaltes über den natürlichen Wert zur Schädigung der untersuchten Tiere führten!"


    Hallo Bernd,

    bei den untersuchten Tieren handelte es sich um Mysis, die als besonders empfindlich beschrieben werden. Zu den Fischen gibt Armin keine Grenzwerte an.

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo zusammen,

    hier ist der Bericht von Armin zum Thema Kalium im MW-Aquarium. Dort werden auch Kalium-Quellen genannt und wie man die Werte wieder runter bekommt.

    Kalium

    Ich hatte Gerhard geschrieben, dass ich 480 mg/L noch nicht als ursächlich für Fischverluste ansehe. Inwieweit diese Konzentration auf Dauer die Tiere schwächt oder schädigt und wieviel Kalium aus dem Meerwasser in den Blutkreislauf der Fische aufgenommen wird, kann ich allerdings nicht sagen. Fische sind hier resistenter und anpassungsfähiger als niedere Tiere, Ganelen, etc.
    Armin ist ab Montag wieder da und kann dann sicher dazu noch etwas schreiben.

    Viele Grüße,
    Torsten

    Allles in allem kann der Mensch vom Korallenriff viel lernen, über Recycling und die Kunst, in einer Welt mit knappen Ressourcen gut zu überleben - ein Hinweis darauf, eine bessere Symbiose mit den Pflanzen und Tieren, von denen wir abhängen, einzugehen.
    E.P. Odum 1980 - Grundlagen der Ökologie

  • Zitat

    Original von IngridR,

    bei den untersuchten Tieren handelte es sich um Mysis, die als besonders empfindlich beschrieben werden. Zu den Fischen gibt Armin keine Grenzwerte

    Hallo Ingrid,

    nein, die Untersuchung bezog sich nicht nur auf Mysis, sondern auch auf Fische (Edelsteinkärpfling, Zahnkärpfling und Gezeitenährenfisch). Deshalb schreibt er auch von "untersuchten Tieren" und nicht nur von Mysis.

    Gruß

    Bernd

    Einmal editiert, zuletzt von Koberstaedt (3. September 2012 um 00:22)

  • HI Bernd

    Wir sind schon auf über 550 gegangen in Tests um zu sehen was passiert. Auf die Fische im Becken hatte dies jedenfalls kein Einfluss

    Gruss

  • Hallo Bernd,

    die Fische werden zwar genannt, aber ohne Testergebnis. (Es sind übrigens nur zwei Arten.) Die Zahlen beziehen sich konkret auf die Mysis.
    Der Absatz ist etwas missverständlich formuliert, aber Armin wird uns nächste Woche hoffentlich Aufschluss geben können, ob sich aus dem bei Gerhard vorhandenen Wert Schäden herleiten lassen.

    Grüße
    Ingrid

    PS: Claude, wie lange habt ihr den Wert so hoch gehalten?

    Einmal editiert, zuletzt von IngridR (3. September 2012 um 00:38)

  • Hallo Ingrid,

    ja, zwei Fische (was nichts an der Aussage ändert) und eben nicht nur Mysis! Außerdem habe ich nichts von Zahlen geschrieben, sondern von seiner allgemeinen Feststellung, dass alle Erhöhungen zu Schäden geführt haben. Ich wüßte auch nicht, was da Armin missverständlich formuliert haben soll. Es wurde im Bezug auf giftige, kaliumhaltige Abwässer die Auswirkung auf Meeresbewohner untersucht, Mysis haben dabei lediglich besonders empfindlich reagiert. Hätte er sich nur auf Wirbellose bezogen, gäbe es keinen Grund die Fische zu benennen.

    Gruß

    Bernd

    Ps.: Wer Lust hat kann ja selbst einmal in Armin´s Quelle nachlesen: Pillard et al. (1996) Acute toxicity of saline produced waters to marine organisms.
    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/et…enticated=false

    2 Mal editiert, zuletzt von Koberstaedt (3. September 2012 um 01:13)

  • HI

    ca 2 Wochen , das war zum Testen von unserem Test bzw der Fauna Marin Kaliumlösung in einem Testbecken
    da wollten wir einfach wissen was passiert wenn Kunden überdosieren

    Gruss

  • Zitat

    Original von IngridR
    das ist ein Missverständnis. Jürgen meinte, dass die Probleme bei ihm vom Bodengrund ausgingen. Auf den Kaliumwert hat er sich dabei nicht bezogen.

    Hallo Ingrid,

    vielen Dank für die Klarstellung. Für mich war das aber die einzige logische Erklärung. Was hat der Bodengrund mit dem Calcium zu tun? Außerdem war die Ursachenketten eine ganz andere und hat mit dem Bodengrund nichts zu tun, oder habe ich da etwas überlesen?

    Unter 300 mg/l Calcium wird es für Korallen nun mal kritisch, das habe ich selbst schon erlebt, wegen ausgefallener Dosierpumpe. Wenn ich das behebe, dann sind die Probleme ebenso schnell behoben, das geht beim Calcium wirklich von heute auf morgen.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Gerhard,
    hier
    http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…&threadID=57314
    beschreibt Gerd daß Kaliumerhöhungen aus den Salzmischungen stammen. Wenn du nicht die Quelle für´s Kalium gefunden hast würde ich vorsichtshalber auch die Salzsorte wechseln. Den Ca und Mg - Wert könnte man so auch senken.
    Vieleicht hilft´s ja, auch wenn die Ursache des Problems nicht eindeutig gefunden werden kann.

    Grüße
    Lutz

  • Hallo zusammen,

    ich sehe hier keinen Widerspruch zwischen der evtl mangelnden Toxizität der Kaliumkonzentration für Fische
    und dem Tod der Fische.
    Wenn empfindliche Organismen wie Mysis und anderes Plankton den Löffel abgibt wegen der erhöhten
    Kaliumkonzentration, dann kann die sinkende Sauerstoffkonzentration durch die biologische Zersetzung
    des toten Planktons die Fische töten bzw kann es zur Desulfatierung in Bodengrund und Steinen kommen,
    wobei tötliches H[t]2[/t]S entsteht.
    Nur Fische einer erhöhten Kaliumkonzentration auszusetzen und daraus zu schliessen, dass erhöhte Kaliumgehalte
    keinen negativen oder tötlichen Einfluss auf das gesamte Biotop haben ...... naja

    Rainer

  • Hallo Rainer

    Das habe ich nicht getan , Mich hat nur interessiert wie die Fische auf einen solchen Kaliumgehalt reagieren , wenn ein Kunde ausversehen ein Produkt überdosiert
    Diese Tests machen wir mit allen Produkten.

    Gruss

  • Hallo,

    dass Test´s unverzichtbar notwendig sind, ist doch selbstverständlich. In der Medizin ist dies für alle Medikamente Voraussetzung für die Zulassung und ohne hätten wir auch keinerlei Kenntnisse über mögliche Auswirkungen. Dies gilt natürlich auch für die Aquaristik.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo zusammen

    jetzt mal von den Fischen abgesehen (mit erhöhten Kaliumwerten hatte ich noch keine Probleme, kann also auch nichts sagen dazu), finde ich den Ca- Wert auch entschieden zu hoch!

    Immer wenn meine Korallen nicht so gut standen, war fast immer das Calzium zu hoch, also wenn die Korallen mickern, solltest Du auch Ca und Mg anpassen.

    Viele Grüße

    Kathrin

  • Hallo Kathrin

    Mir ist schon klar, daß Ca und Mg auch zu hoch sind.
    Wollte nur die Überschrift kurz halten und dachte Kalium könnte die Ursache für die Fischverluste sein.
    Habe schon einen Wasserwechsel mit einem Salz mit geringen Ca und Mg Werten gemacht.
    Osmoseanlage läuft schon wieder.

    mfg Gerhard

  • Hallo,

    der zu hoher Calciumgehalt von 515 mg/l dürfte allenfalls zur schnelleren Verkalkung der Geräte führen, ist aber sicher nicht die Ursache für die aufgetretenen Probleme. Auch der Mg-Gehalt von 1514 mg/l ist noch unproblematisch. Durch einen Mischfehler bei einem Salz hatte ich lange Zeit weit höhere Werte - ohne Schäden.

    Gruß

    Bernd

  • Hi

    da hat anscheinend jeder andere Erfahrungen... Gerhard schrieb, dass auch seine Korallen Probleme machen und bei mir hat ein erhöhter Ca- Wert immer zu Problemen an den Korallen geführt. Dazu zählte die Einstellung des Wachstums, weiße Spitzen an den Acros, eingefahrene Polypen..etc.

    Aber wahrscheinlich reagieren eben alle Becken anders...

    Viele Grüße

    Kathrin

  • Hi,

    dass zu hoher Ca Gehalt nicht optimal ist stimmt sicher. Dass es zu direkten Problemen an Tieren kommt, habe ich aber bisher noch nicht feststellen können. Eher werden die Pumpen dadurch viel schneller verkalkt, was wieder bei nicht regelmäßigem Reinigen die Strömungsleistung beeinflusst und somit sekundäre Auswirkungen auf die Korallen haben kann.

    Sehr wohl konnte ich aber bei stark erhöhtem Kalium Gehalt (> 440 mg/L), der oftmals in Verbindung mit erhöhtem Sulfatgehalt auftritt sehen, dass Korallen, besonders wieder Acropora Korallen lichtempfindlich werden und von der höchsten Beleuchtungsstärke ausgesetzten Spitzen an abzusterben beginnen. Das zieht sich dann langsam weiter hinunter, bis wenn nicht dagegen etwas unternommen wird, die ganze Koralle betroffen ist.

    Abhilfe konnte ich bisher nur dadurch erreichen, indem mit hochwertigen Standard-Salzen viel Wasser gewechselt und die Dosierung von Spurenelementen völlig eingestellt wurde.

    Lg, Berny

  • Hallo Berny,

    hattest du denn herausgefunden, wo dein erhöhter Kaliumwert herrührte?

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,

    heraus-messen konnte ich nicht woher der erhöhte Kaliumwert gekommen ist. Aber da er mit guten Standard-Salzen (für diesen speziellen Zweck habe ich am liebsten [nicht lachen] das Salz von Tetra verwendet, da es damit am schnellsten in Ordnung zu bringen war) beim Wasserwechsel ganz gut in Griff zu bekommen war, ließ ich es dabei bewenden.
    Als ziemlich sicher sehe ich aber als weiteren wesentlichen Anreicherungsfaktor manche Spurenelemente Lösungen an. Ich will jetzt keine Namen nennen, bei welchen Dieser Produkte besonders dieses Phänomen aufgetreten ist, weil ich es nicht eindeutig zuordnen kann, aber in Verbindung mit ev. zu hoch mit Kalium dosierten Salzen ist das schon mehrmals vorgekommen.

    Als sehr interessant habe ich auch immer empfunden, dass es zu starken Problemen mit Korallen erst dann gekommen ist, wenn auch der Sulfatgehalt deutlich über das normalen Maß geklettert ist, davor haben die Korallen nur kein Spitzenwachstum mehr gezeigt und die Spitzen wurden weiß, aber ohne abzusterben.
    Reaktion bei zu hohem Kaliumgehalt haben aber sehr wohl Lysmatha Garnelen gezeigt, die nachdem sie sich zeitweilig nur noch wie in Zeitlupe bewegen konnten, recht schnell gestorben sind.
    Im Umkehrschluss muss ich aber zu zu hohem Sulfatgehalt sagen, dass eigentlich außer stark verlangsamtem Wachstum aller Steinkorallen sonst keine Veränderung, auch farblich nicht, aufgetreten sind.

    Bei Fischen konnte ich in dem Zusammenhang bisher keine Reaktion feststellen.

    Aquaristisch messen können wir Sulfat ja erst seit kurzem mit dem Test von Coral Shop (Erfahrungen???). Der Vollständigkeit halber möchte ich sagen, dass ich zuweilen die Möglichkeit habe mein Wasser in einem Labor mit professionellen Photometern testen zu lassen.

    Lg, Berny

  • Hallo,

    die hohen Kaliumwerte kommen meiner Meinung nach vor allem von den Salzmischungen. Im letzten Jahr hatte ich einen Kaliumgehalt von 435 mg/l (Labormessung), obwohl ich lange Zeit keinerlei Spurenelemente oder sonstige Zusätze verwendet hatte. Offensichtlich gibt es aber immer wieder Abweichungen bei den Salzmischungen vom angestrebten Zielwert (nicht nur im Bezug auf Kalium), seien es Mischprobleme oder Entmischungen. Wenn man dann einmal ein derartiges Salz erwischt, können sich schnell - oft unbemerkt - entsprechende Verschiebungen bei den Wasserwerten ergeben. Bei regelmäßig gemessenen Inhaltsstoffen wie Calcium oder Magnesium merkt man dies bald, bei anderen aber weniger.
    Einen Ausgleich bringt da am ehesten noch die abwechselnde Verwendung verschiedener Marken, wobei ich auch gelegentlich zu Standardsorten greife, um zu hohe Werte wieder in den Griff zu bekommen.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo

    Nachdem ich ja einen 70 Li Wasserwechsel mit Ca und Mg armen Salz gemacht habe und die Dosierpumpe für Ca ausgeschaltet habe, habe ich Mittwoch erneut eine Probe zu Peter Gilbers geschickt.
    Das Ergebnis kam gestern abend.

    Kalium 428mg/l , Ca 410mg/l , Mg 1281mg/l

    Es ist mir ein Rätsel wie die Werte so schnell gesunken sind.

    Die Korallen ziehen immernoch jeden zweiten Tag die Polypen ein, sobald die HQI-Beleuchtung angeht.
    Wenn ein zu hoher Kaliumgehalt zu einer Lichtempfinlichkeit der Korallen führt, müsste das Problem doch ständig bestehen und nicht nur jeden zweiten Tag.
    Den Fischen scheint es etwas besser zu gehen obwohl die Atmung noch beschleunigt ist.
    Werde jetzt meine Ballingkanister entleeren und ohne Spurenelemente neu ansetzen.

    mfg Gerhard

  • Hallo Gerhard,
    die einfachste Erklärung dafür, daß alle Werte gefallen sind wäre eine geringere Salinität. Hat Peter Gilbers die auch gemessen?
    Füllst du vieleicht alle 2 Tage das verdunstete Wasser nach? Ist nur so eine Idee, vieleicht ist es ja doch komplizierter.

    Grüße
    Lutz

  • Hallo Gerhard,

    in Deinem Fall gehe ich auch davon aus, dass Kalium an Deinem Problem nur beteiligt ist. Leider ist es im Meerwasser auch so, dass rein auf eine Sache zurückzuführende Probleme äußerst selten sind. Zumeist ist es die Summe vieler Veränderungen, oft der Ionenzusammensetzung des Wassers, die dann zu derartigen Folgen führt.

    Ich kann Dich gut verstehen, bin ja selber vor jetzt fast 2 Jahren vor einem Problem gestanden, das mir 80% meiner Korallen gekostet hat und ich bis heute noch nicht restlos klären konnte, was wirklich der Grund dafür war.

    Ich kann Dir aus meiner Sicht in dem Zusammenhang nur raten, viele Wasserwechsel mit verschiedenen Salzen zu machen. Auch ich hatte davor nur im 3 Wochen Rhythmus Wasser gewechselt, nach dem plötzlichen Auftreten des Problems aber zuerst einmal 2 Wochen lang alle 2 Tage Wasser gewechselt (aber die übliche Menge), dabei aber versucht, jeweils ein anderes Salz zu verwenden (habe mir dazu viele kleine 4 kg Pakete gekauft). Damit und ab dem Zeitpunkt auf 2-wöchentlichen Wasserwechsel umgestellt, habe ich es langsam in griff bekommen.
    Das Einzige, das ich bei mir noch nie überprüfen lassen habe, ist nach Toxinen, Aerosolen und anderen über den Luftweg eingebrachten Schadsubstanzen und (oragnischen) Giften wie sie z. B. durch das Spritzen von Rosen im Garten oder ähnlicher Dinge auch ins Aquarium eingetragen worden sein könnten. Um solche Dinge zu messen, habe ich bisher kein Labor finden können, das diese Messungen zu einem für "Normalsterbliche" leistbaren Betrag hätte durchführen können. Einen ganz erheblichen Einfluss könnten solche Dinge aber auf das Aquarium sicher haben.

    Lg, Berny

  • Hallo Lutz

    Die Salinität war bei der ersten Probe 33,6 und bei der zweiten 34,3 also etwas höher.
    Ich hatte das beim Wasserwechsel erhöht.
    Nachfüllanlage wird über GHL mit optischem Sensor gesteuert.

    mfg Gerhard

  • Hallo,
    die Ergebnisse stimmen schon. Ich lasse alle 10 Analysen einen Standard mitlaufen. Damit wird kontrolliert, ob alles in Ordnung ist.

    Was da bei Gerhard genau passiert ist, kann ich nicht sagen. Ich vermute, es ist ein Salz mit weniger Grundstoffen gewesen.

  • Zitat

    Original von filtergranulat
    Ich vermute, es ist ein Salz mit weniger Grundstoffen gewesen.


    Hallo Peter,

    das kann man für Calcium und Magnesium sicher als Erklärung hinnehmen, zumal da auch ein Verbrauch stattfindet.
    Aber Kalium ist von 480 mg/l auf 428 mg/l gesunken, und das bei einem Wasserwechsel von weniger als 10 Prozent. Diese Absenkung ließe sich nur erklären, wenn das verwendete Salz gar kein Kalium enthalten hätte. Da es sich um ein Markensalz handelt, ist das doch extrem unwahrscheinlich, oder?

    Grüße
    Ingrid

  • Hallo Ingrid,
    Fakt ist, dass die Werte runter gegangen sind.
    Warum wird Kalium ausgeschlossen, wenn es doch für Calcium und Magnesium auch geklappt hat?
    Es kann nur sein, dass etwas im Salz von den eingesetzten Salzsorten gefehlt hat.
    Eine andere Erklärung gibt es nicht.

    War eventuell ein Fischsalz dabei?

  • Moin zusammen !

    Also ich kann Euch sagen das ein Kalium-Wert den Fischen von 480mg mal gar nichts macht, daran kann es nicht liegen !
    Ich hatte vor kurzem einen von Peter G. gemessenen Kalium-Wert von ...570mg..., kein Tipfehler. Den Fischen macht das rein gar nichts. Aber meine Korallen waren (SPS) alle braun und null Wachstum. Woher der Wert kam kannn icht nicht sagen. Dosieren tue ich "nichts". Versorgung der Spuries nur durch WW von 12% die Woche. Balling-Light ohne Spuries.
    Ich habe dann ganz neues Salz gekauft und in einer Woche 400L Wasser gewechselt, von den hier stehenden Salzen werde ich erstmal keins mehr verwenden. So langsam kommt wieder Wachstum und die Farben kommen auch wieder..... :]

    Normal kann es nur durch ein Salz gekommen sein !?

    Grüße Gerd

    Einmal editiert, zuletzt von Gerd Guddat (8. September 2012 um 09:11)

  • Hallo Gerd,

    dass es bei div. Salzmischungen zu Abwechungen kommen kann, habe ich ja auch schon festgestellt. Welche hattest Du in letzter Zeit verwendet? U.U. kannst Du sie, wenn noch Reste vorhanden sind, auch analysieren lassen.

    Gruß

    Bernd

  • Hallo zusammen,

    ich stimme Ingrid zu und finde, die Diskussion ist ziemlich auf dem Holzweg. 15% weniger Magnesium durch einen Wasserwechsel von weniger als 10%? Dann hatte das Salz wohl nicht nur kein Kalium sondern auch kein Magnesium? Was war denn das für ein Salz? :confused_face:

    Ich habe ja schon lange mit Calcium und KH herumprobiert, ich konnte aber noch nicht feststellen, dass 520 mg/l Ca irgend etwas bewirkt, im Gegensatz zur KH. Mich würde in solchen Fällen immer die dazugehörige KH interessieren.

    Grüße

    Hans-Werner

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