Beiträge von shf217

    Hallo Jan,

    kann ich Dir nicht sagen, aber ich verwende dazu einfach Zitronensäure. Die gibt es in jedem Supermarkt, kostet so gut wie nichts, tut niemand etwas und ist äußerst wirkungsvoll (auch für die Kaffeemaschine!). Die kaufst Du im Paket zu 330 oder 1000g (zumindest bei uns in Österreich in diesen Packungsgrößen), das ist ein weißes Pulver (Granulat), nimmst möglichst warmes Leitungswasser und gibst unter ständigem Rühren (Kochlöffel aus Kunststoff oder Holz) so lange Zitronensäure zu, bis sich nichts mehr löst und ein kleiner Satz am Boden bleibt. In diese Lösung gibst Du die mit einer alten Zahnbürste und Rohrbürsten vor gereinigten Einzelteile der Pumpe, läßt sie ein paar Stunden da drinnen entkalken, spülst sie nachher gut unter Leitungswasser ab, ev. noch anhaftende Kalkreste lassen sich leicht mit Zahnbürste oder Fingernagel entfernen, baust sie zusammen und hast eine wunderbare Pumpe die wie neu aussieht und funktioniert.

    Lg, Berny

    Hallo Buhr,

    wenn Dir die Aqua Connect (noch dunkler blau) und die Aqua Light 14k Brenner zu blau sind (wie mir), die 10k Brenner aber zu gelb, dann nimm doch weiße Brenner. Die besten Erfahrungen an HQI Brennern habe ich bisher mit den CoralVue Reeflux 12k http://www.coralvue.com/reeflux-250w-hqi-de-lamps gemacht. Die sind wirklich rein weiß, nicht blau und nicht gelb.

    Was den schnellen Farbverlust (auch Leistungsverlust) bei Brennern angeht wie ihn manche hier schreiben, das hängt ganz, ganz wesentlich von den verwendeten Vorschaltgeräten ab. Wenn ordentliche elektronische, besser noch digitale Vorschaltgeräte verwendet werden, ist der Spektralverlust auch auf lange Zeit minimal. Wenn aber billige Elekttronic Ballasts oder gar noch magnetische Drossln verwendet werden, ist nicht nur der Stromverbrauch enorm (wie sie leider in z. B. der Aqua Medic Leuchte verbaut sind), sondern die Lebensdauer der Leuchtmittel reduziert sich signifikant bis auf etwa 20%!

    Viele Leuchtmittelhersteller wie z. B. CoralVue schreiben auch auf ihren verpackungen der Brenner: NUR mit guten elektronischen Vorschaltgeräten betreiben und das hat mehr als Sinn. Auch die nachträgliche Investition für z. B. Elektronische Vorschaltgeräte (bei 250W ca. € 120 - 150,-) oder digitale Vorschaltgeräte (etwa € 250,- bis 290,-) macht sich aufgrund des wesentlich längeren "Lebens" der Brenner recht schnell bezahlt. Von den deutlichen Stromkosten Ersparnissen will ich da noch gar nicht reden.

    Lg, Berny

    Hallo David,

    ich habe eigentlich recht gute Erfahrung mit grünem TK Plankton, füttere aber nicht nur dieses. Wenn Du selber Phytoplankton züchten willst, dann hast halt den Nachteil, nicht gerade eine große Artenvielfalt an Algen füttern zu können. Da sind fertige Produkte wie z. B. "Phycopure" oder "Liquid Life" wesentlich artenreicher und besser, kosten aber auch ein Bisschen was.

    Ich schalte den Schäumer aus, weil ich die Zeit dabei gleich nutze um den Schaumtopf zu reinigen. Eingeschaltet wird er automatisch 30 Minuten nach dem Ausschalten.
    Strömung zu reduzieren sehe ich keinen Sinn, mache ich jedenfalls nicht.
    Zur Information noch, ich füttere jeden 2. Tag Phytoplankton und dazwischen Korallenfutter.

    Lg, Berny

    Hallo Stefan,

    normalerweise sind auch die Konsumer-Refraktometer durchaus genau genug. Wo Du aber meines Erachtens den Fehler hast, Du hast das Refraktometer bei "0" kalibriert (Osmosewasser vermutlich), hier treten je nach Licht und Ungenauigkeiten des Prismas Abweichungen bis zum Wert 35‰ auf. Ich würde das Refraktometer mit der sehr genauen Referenz von Peter Gilbers kalibrieren, also genau auf die 35‰ einstellen (egal was er dann bei Osmosewasser anzeigt) und so einmal messen. Die Spindeln (Areometer) sind normalerweise ungenauer, außerdem müsstest Du um sicher zu gehen auch noch ein geeichtes Thermometer verwenden. Das Refraktometer ist Temperatur unabhängig.

    Wenn Du es aber ganz genau wissen willst, wird Dir die genaueste Messmethode nicht erspart bleiben und das ist die Messung via Leitwert. Dazu brauchst Du ein für diesen Bereich fähiges Leitwertmessgerät, es sollte möglichst nicht zu lange her sein, dass es kalibriert wurde und damit misst Du Dein Wasser. Der Leitwert für 35‰ Salinität beträgt 53,06 mS und anhand dessen kannst Du dann die Abweichungen der anderen Messgeräte feststellen und berücksichtigen.

    Lg, Berny

    Hallo Lidia,

    wenn Du die Coralvue Reeflux Brenner ins Auge fasst, bitte kontrolliere vorher ob Du sicher elektronische, oder wie es jetzt auch schon gibt, digitale Vorschaltgeräte in der Leuchte hast, sonst werden erstens die Brenner nicht alt und zweitens die Fassungen kaputt, weil die Brenner zu hohe Ströme brauchen die unpassende Vorschaltgeräte nicht bringen. Außerdem sind diese (für mich besten) Brenner sehr empfindlich, wenn sie mit niedriger Frequenz (konventionelle Vorschaltungen wie auch billigere elektronische Vorschaltgeräte arbeiten auch auf Leuchtenseite mit 50 Hz Netzfrequenz) betrieben werden und fallen immer wieder aus.
    All das kann man öfter in Amerikanischen Foren nachlesen (Reef Central, Reef-2-Reef, 3-Reef etc.) wie auch auf der Webseite des Herstellers der extra darauf hinweist. Bei passender Vorschaltung gibt es aber, für mich speziell bei den 12000k Brennern nichts vergleichbares am Markt in Europa.

    Lg, Berny

    Hallo Christian,

    auch wenn bekannt ist, dass viele hier Pumpen mit Stahlachse betreiben, so würde ich das nicht tun. Es gibt genug Pumpen die bei ähnlicher Leistung auch Keramikachse anbieten, dass man da kein Risiko eingehen muss. Nimm besser eine Eheim 1048 (jetzt Eheim 600), die macht 600 Liter und Du hast eine Pumpe mit Keramikachse wo Du noch dazu überall jeden Ersatzteil über Jahrzehnte bekommst und auch nicht mehr Strom verbrauchst.

    Lg, Berny

    Hallo Torsten,

    wie andere ja auch schon geschrieben haben, ist das ein bekanntes Problem. Auch ich hatte bei manchen Becken, allerdings nicht mit Riffkeramik, schon dieses Problem und konnte es eigentlich immer dadurch lösen, indem ich einen anderen Absorber genommen habe. Das heißt aber jetzt interessanterweise nicht, dass ein bestimmtes Fabrikat dieses Phänomen verursacht, sondern einmal funktioniert der Absorber in dem Becken nicht, ein anderes mal ein anderer in einem anderen Becken. Aber durch Wechsel des Absorbers auf ein anderes Fabrikat habe ich dieses Problem immer in griff bekommen.

    Lg, Berny

    Hallo Andre,

    ich habe mich da vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt. Das mit den Vorgaben habe ich eigentlich auf die Durchströmung bezogen. Auch ich habe bei meinen Einrichtungen für Miracle Mud Systeme nie die Biobälle verwendet und zumeist wurde auch ein Abschäumer im System integriert. Für wichtig halte ich aber, dass die Durchström-Geschwindigkeit oder besser die Wassermenge die man damit bewegen will eingehalten wird, dass die nötige Schichthöhe verwendet wird und dass es schon original Miracle Mud ist. Die Beleuchtung 24/7 wie es AMA empfiehlt oder gegengleich zum Aquarienlicht wie es zumeist gemacht wird, sollte jedem selber überlassen bleiben und richtet sich nach der Belastung im Becken, also wieviel die Algen aufnehmen und wachsen sollen.

    Lg, Berny

    Hallo Paul,

    sehe das genauso wie Kevin. Miracle Mud ist ein wunderbares Filtermedium für Refugien, wenn man sich an die Vorgaben hält. Einzig, ich wäre vorsichtig ein solches Filtersystem in ein laufendes Becken nachträglich zu integrieren. Das hat schon oft zu Problemen geführt und ist nicht so gelaufen wie es hätte sein sollen.
    Die von Torsten angesprochene übermäßige Anreicherung an Phosphaten speziell im Miracle Mud kann ich nicht bestätigen. Auch bei Analysen des Wassers direkt aus dem Mud (samt Mud herausnehmen und abtropfen lassen) ist der PO4 Gehalt, gemessen mit handelsüblichen Aquarientests, nicht merklich höher als im Freiwasser!

    Was Dein Nitrat n. n. angeht, so würde ich schon trachten, diesen Wert auf z. B. 1 mg/L langsam anzuheben. Ohne im Wasser befindliches freies Nitrat wird der Phosphatabbau zumindest bakteriell schwierig werden.

    Lg, Berny

    Hallo Stefan,

    Du kannst im Prinzip jede Referenz verwenden. Hanna bietet aber auch eine eigene Referenz, genau für dieses Gerät an http://www.hanna-de.com/produits.asp?l…2&modele=630#HI 736-11
    Ansonsten kann ich dem Gerät auch ein ganz gutes Zeugnis ausstellen. Wo es allerdings aus meiner Sicht schon Verbesserungspotential gibt sind die Chemikalien. Hier sind große Unterschiede in Chargen, qualitativ wie auch mengenmäßig (was pro Tüte verpackt ist)

    Lg, Berny

    Hi,

    wenn es sich rein um Eiseneinschlüsse handelt, kann es wenn andere Parameter auch günstig sind, sicher auf den Grünalgenwuchs etwas positiv auswirken. Ansonsten sind aber im Aquarium keine negativen Erscheinungen durch das Eisen zu erwarten.

    Es gibt in der Natur tatsächlich verschiedenen schwarzen Sand. Ich kenne sowohl den in Indonesien (z. B. Tulamben, Bali) der ist magnetisch wie auch den von den Philippinen (bei Dumaguete, Insel Negros) und der ist vulkanischen Ursprungs und nicht magnetisch. Optisch schauen beide ziemlich gleich aus, wobei mir der philippinische Bruch (Sand ist es ja eigentlich nicht) gröber und vorallem offenporiger vorkommt. ich bin der Meinung, beide Bodengründe sind auch im Riffbecken problemlos einsetzbar. Muss sogar zugeben dass die Farben der Korallen bei schwarzem Sand deutlich besser zur Geltung kommen als bei normalem weißem. Mit der Beleuchtung sollte man aber bei so einem Bodengrund nicht zu sparsam umgehen.

    Lg, Berny

    Hi,

    ist ein im Licht wachsender Schwamm. Kommt hin und wieder mit lebenden Steinen oder anderen Organismen ins Aquarium. Ist aber im Gegensatz zum Ohrenschwamm sehr langsam wachsend und ungefährlich gegenüber anderen Tieren (überwachsen). Gattung fällt mir im Moment leider nicht ein.

    Lg, Berny

    Hallo Thomas,

    da liegst Du mit Deinem Bauchgefühl nicht ganz daneben.
    Brenner desselben Herstellers und gleicher Lichtfarbe und Stärke brennen zwar auch gleich hell, aber da der E-40 Brenner insgesamt viel größer ist als der Fc2, braucht er auch einen größeren Raum und somit einen größeren Spiegel, was wiederum eine höhere Lichtausbeute erzeugt.
    Nebenbei ist es auch besonders bei den 250W Brennern so, dass man heute besser keine Fc2 Leuchten mehr kaufen sollte. Das "Gewirx" mit den Fassungen die regelmäßig ankleben (schweißen, durch die Hitze) und dann spätestens aufwendig bei jedem 2. Brennertausch mit ausgewechselt werden müssen, sollte sich heute niemand mehr antun (müssen). E-40 ist da deutlich besser, da dauert der Brennertausch genau 20 Sekunden und es gibt keinerlei Probleme.

    Lg, Berny

    Hi Cemil,

    verwende zwar nicht genau die von Dir angesprochene Kombination, aber dieses Jahr einmal die Aqua Light 14.000k HQI Brenner. Die sind in der Tat derartig (abartig) blau, dass ich zuerst einmal dadurch das Ergebnis der Beleuchtung zu verbessern indem ich die sonst mitlaufenden Blau- und Actinic Röhren ausgeschaltet habe, da das Ergebnis für mich aber immer noch viel zu unnatürlich blau war, bin ich dazu über gegangen die weißen (10.000k) Röhren zuzuschalten. Jetzt geht es einigermaßen, sieht aber immer noch aus wie ein Tiefsee-Aquarium.

    Lg, Berny

    Hallo,

    ein Bisschen was kann ich auch dazu schreiben. Mein derzeitiges Becken läuft zwar noch nicht so extrem lange, dass ich über extreme Haltungszeit schreiben kann, aber trotzdem will ich mine Erfahrung nicht vorenthalten.
    Ich halte zwar keinen Acanthurus japonicus, aber den sehr eng verwandten Acanthurus nigricans der mit dem japonicus absolut vergleichbar ist. Außerdem halte ich seit 2,5 Jahren einen aus Bali stammenden Pygoplites diacanthus. Den nigricans habe ich jetzt 3,5 Jahre im Becken und beide Fische haben krankheitsmäßig noch nie auch nur die geringsten Probleme gemacht. Ich habe meine UV die ich zwar sicherheitshalber besitze noch nie am Becken angeschlossen, kann daher sagen, wenn mit dem Becken sonst alles stimmt, ist diese Planktonvernichtungseinrichtung eigentlich nicht notwendig.

    Der nigricans ist unter meinen beiden Doktoren zwar optisch der Boss, der Borstenzähner (Ctenocaetus strigosus) ist aber mit ihm gleich auf. Reibereien gab es zwischen den beiden außer beim einsetzen (der nigricans kam nach dem strigosus) nie, beide schwimmen harmonisch mitsammen. Der nigricans hat wie alle meine Fische auch seinen eigentlich jeden Tag aufgesuchten Schlafplatz in einer Riffspalte und ich kann auch sagen, dass eine gewisse "Freundschaft" mit dem diacanthus besteht. Auch bei mir schlafen beide zwar nicht in derselben Spalte, aber immer in Sichtweite zueinander.
    Mein nigricans ist ein sehr ausgiebiger und schneller Schwimmer, braucht wenn er spurtet für meine 2m Beckenlänge vielleicht 2 Sekunden, ist aber dabei nicht hektisch und schwimmt auch, von den allerersten Wochen abgesehen auch nicht kreisförmig an der Frontscheibe, wie ich das oft bei ähnlichen Fischen gesehen habe. Auch in der Blaulichtphase bereitet er sich eher auf seine Nachtruhe vor, als hektisch zu werden. In der Früh kommt er erst relativ spät aus seinem Schlafversteck und sucht sofort das ganze Aquarium nach "Neuigkeiten" ab.

    Der diacanthus, den ich hauptsächlich zweckgebunden zur Beseitigung meiner wuchernden Schwämme eingesetzt habe, ist zu allen meinen Korallen bisher völlig problemlos. Eine Sarcophyton die ich auch noch im Becken habe wird zuweilen ein Bisschen gekostet. Aber ansonsten tut er bei mir keiner Muschel, keinem Röhrenwurm, keiner SPS und keiner meiner allerdings nicht wulstigen LPS irgendwas.

    Fressen tun beide Fische bei mir von Anfang an. Der diacanthus brauchte anfangs etwas, war aber auch kein Problem, nachdem ich ihm in der Anfangsphase lebende Mysis gereicht habe. Der Futterneid zu dem anderen gereichten Futter kam aber sehr schnell. Der nigricans war nie ein Problem mit Futter.
    Fressen tun meine Fische ausschließlich lebend oder Frostfutter, das ab und an vitaminisiert wird und die beiden Doktoren bekommen täglich 2 - 3 10x10cm große Stücke Norialgen. Flockenfutter oder Granulat habe ich nie versucht, lehne es auch ab, weil es m. E. eine unnatürliche Ernährung darstellt und nur unnötig das Wasser belastet.

    Zur Größe kann ich sagen, der nigricans hat seine Größe etwa verdoppelt. Ich habe ihn mit schwach 10cm bekommen, jetzt hat er gut 20cm und der diacanthus war etwa 6cm groß als er eingezogen ist und ist mittlerweile gut 15cm und 3cm breit!

    Alles in Allem kann ich nur sagen, wenn das Becken geräumig genug ist, die Fische entsprechende Versteckmöglichkeiten haben, die Doktoren eine Möglichkeit haben voll in der Strömung zu stehen, das Becken sehr gut eingefahren wurde, keine stark nesselnden Korallen oder Anemonen im Becken sind, abwechslungsreich und reichlich gefüttert wird und die Tiere beim kauf gesund sind, ist es bei beiden Tieren kein Problem sie zu halten. Der Acanthurus ist natürlich tagsüber ein absoluter Viel- und Schnellschwimmer, der schon wirklich Längen ziehen will, der Pfauenkaiser ist eher ein ruhiger Fisch der sich alles ganz genau ansieht und nur von zeit zu Zeit auch mal etwas schneller und umfangreicher schwimmt. Die meiste Zeit kreist er um sein Revier, kommt aber auch immer wieder mal heraus um zu sehen wie es auf der anderen Seite aussieht.

    Lg, Berny

    Hallo Armin,

    kannst Du bitte erklären, warum aus Deiner Sicht, mit etwas Chlorgas angereicherte Luft für das Meerwasser so schädlich sein soll?
    Entweder ich habe einen "Knick" in meinem Gedankengang, oder ich übersehe hier etwas wichtiges, aber aus meiner (derzeitigen) Sicht würde das Chlor überhaupt nichts am Meerwasser verändern.

    Warum:
    Meerwasser wird im Wesentlichen durch Kochsalz (natürlich mit "Beigaben") gemacht. Kochsalz ist nichts anderes als Natrium-CHLORID (NaCl). Wenn jetzt Chlorgas (Cl²) mit Wasser (oder Meerwasser) in Berührung kommt (Oberflächenbewegung, Schäumer etc.) dann löst sich das Chlorgas (ist extrem gut löslich) sofort im Wasser zu Salzsäure, die ihrerseits aber sofort wieder mit (z. B. durch KH Zugaben bei Balling) freiem Natrium (aus zerfallenem Natriumhydrogencarbonat) zu Kochsalz reagiert und maximal auf Dauer die Salinität erhöhen könnte.
    Da es sich aber im Schwimmbad um derartig geringe Chlorgas Konzentrationen handelt (gehe nicht davon aus, dass z. B. der MAK Wert überschritten wird), dass das, wie gesagt aus meiner Sicht, keine Rolle spielen dürfte.

    Lg, Berny

    Hallo Hans Werner,

    mit einem hast Du sicher Recht, was ich vergessen habe in meinem Beitrag dazuzuschreiben. Die Zugabe von organischer Substanz und sei es nur minimal in Form von 1/4 Liter Aquariumwasser hat sicher auch einen Einfluss auf die Aggressivität des frisch angesetzten Wassers.
    Was ich eben vergessen habe zu schreiben ist, dass wenn bei der abendlichen Messung die Salinität stimmt, was bei mir bereits bekannten Salzen immer der Fall ist, gebe ich ca. 1/4 Liter (geschätzt) Beckenwasser zu dem frischen Wechselwasser dazu, das dann die ganze Nacht arbeitet. Bei noch nicht passender Salinität gebe ich abends aber nur die noch fehlende Menge Salz zu und gebe das Beckenwasser erst nach einer Kontrollmessung Sonntag früh zu. Da hat das frische Wasser aber auch noch etwa 5-6 Stunden um zu reifen.

    Lg, Berny

    Hi,

    ein paar Sachen will ich auch aus meiner Erfahrung hier noch dazuschreiben.
    ich bin wie die meisten Schreiber hier auch der Meinung, besonders wenn empfindliche riffbildende Steinkorallen gepflegt werden und ein entsprechender Fischbesatz zusätzlich da ist, sollte schon regelmäßig, etwa alle 2 max. 3 Wochen, oder noch öfter 10% Wasser mit einem ordentlichen Markensalz gewechselt werden.

    Wechselwasser, wofür ich vorrangig mein Leitungswasser über Kati- Ani Tauscher aufbereite, setze ich mittlerweile (nach einigem probieren mit längerem und kürzerem reifen, sofortige Verwendung nach klaren habe ich aber meinen Tieren nie angetan) Samstags vormittags an, messe bei mir noch unbekannten Salzsorten die Salinität (über WTW Leitwertmesser) spätestens wenn ich abends ins Bett gehe und wechsle nach meiner Testreihe (Wassertests zur Beckendokumentation, die ich immer Sonntag vormittags mache) Sonntag Mittag.

    Damit habe ich einfach die besten Erfahrungen gemacht und es ist in dieser Art mit allen Salzsorten problemlos.
    Dass Salze, auch wenn sie optisch gelöst sind, noch lange nicht AUF-gelöst sind, sprich alle chemischen Reaktionen in denen von Salzwasser, Meerwasser entsteht abgeschlossen sind, habe ich fast immer feststellen können, denn wenn ich bei neuen Salzsorten, wo ich die benötigte Menge noch nicht genau weiß z. B. nach 2 Stunden eine Leitwertmessung mache aber kein Salz zugebe, am Abend nach etwa 10 Stunden eine weitere (bei beiden Messungen ist das Wasser völlig klar, verdunsten tut auch nichts, da in Deckel auf dem Fass liegt) ändert sich der Leitwert oft noch um bis zu 3 mS, was nicht zu vernachlässigen ist.

    Wie Armin auch geschrieben hat, ist der PH Wert sicher ein wesentlicher Faktor in diesem Zusammenhang, ich bin aber der Meinung, dass er bei weitem nicht der Einzige ist. Da spielen auch noch die zu lösenden Spurenelemente, die oft sehr lange brauchen um in Ionen zu zerfallen eine wesentliche Rolle, da spielt auch die Aufnahme von Luft (und Co²) für den Carbonathaushalt eine wesentliche Rolle. Einfach es spielen sich, ordentliche Beströmung natürlich vorausgesetzt, noch jede Menge Prozesse im Wasser ab, die eben den Reifungsprozess ausmachen.

    Dass bei einem 10% Wasserwechsel das Warten bis die Prozesse alle abgelaufen sind nicht für jeden zwingend ist, verstehe ich, da ja nur ein verhältnismäßig kleiner Teil Wasser gewechselt wird und der zusätzlich gleich über die Strömung/Rückförderung mit einer großen Menge Beckenwassers vermischt wird. Daher wird die Auswirkung solcher m. E. zu schnellen Wasserwechsel in der Praxis minimal sein, weswegen viele Aquarianer auch keinen Unterschied dabei merken.
    Den richtigen Unterschied merkt man, wenn man ein ganzes Becken mit zu frischem Wasser besetzt, aber auch beim Wasserwechsel spielt sich im Kleinen genau dasselbe ab.

    Lg, Berny

    Hallo Daniel,

    so wie ich das verstehe, verwechselst Du da ein Bisschen was.
    Der bakterielle Abbau (was verstehst Du da unter Abbau?) findet natürlich überall statt, aber Abbau ist nicht Abbau.
    An sauerstoffreichen, gut durchströmten Oberflächen, wie z. B. in einem Außenfilter, oder außen auf der Dekoration und bis in (je nach Körnung und Bodenströmung) 0,5 - 3 cm Sand findet nitrifizierender, oxidierender "Abbau" statt, es werden also Ammonium über Nitrit zu Nitrat oxidativ über bestimmte Bakterienstämme "abgebaut". Je mehr solcher Oberflächen ich in einem Becken zur Verfügung stelle, desto mehr und schneller wird dieser Prozess funktionieren und umso weniger wird dem Schäumer die Chance gelassen, Vorstufen im Bereich der Proteine, bevor sie weiter "abgebaut" werden aus dem Kreislauf zu entfernen. Das Maximum kann man durch z. B. (blaue) Filterschwämme und Filterwatte im Einlass zum Technikbecken, in so befüllten Innenfiltern, in Außenfiltern, oder noch ein Quäntchen intensiver in Rieselfiltern erreichen. Damit baue ich sehr schnell für die Tiere schädliches Ammonium (schädlich ist nur das durch den hohen PH Wert [über 7] dabei entstehende Ammoniak, Ammonium ist nur Pflanzen-, Algendünger) bis zu quasi "unschädlichem" Nitrat ab.

    Die de-nitrifizierenden Stufen laufen aber in Zonen ab, die nur überaus spärlich mit Sauerstoff versorgt werden (aber nicht NICHT versorgt werden, denn dann würde Schwefelwasserstoff entstehen) und in dessen Bereich das Redoxpotential weit im negativen Bereich liegt. Solche Zonen sind in den feinen Kapillaren, also im Inneren der lebenden Steine, in den tieferen Zonen des Bodengrunds (falls dieser hoch genug ist) und auch in speziellen De-Nitrifikationsfiltern, die zweifelsohne auch mit z. B. Siporax befüllt werden können. Nur solche De-Nitrifikationsfilter sind nicht mit üblichen Außenfiltern von ihrer Arbeit her vergleichbar. Übliche Außenfilter wie wir sie vorwiegend aus der Süßwasseraquaristik her kennen, haben einen recht hohen Durchfluss, also werden sie entsprechend gut mit Sauerstoff versorgt, das Redoxpotential ist hoch und können daher oxidierende, nitrifizierende Bakterien beherbergen. De-Nitrifizierende Bakterien würden in so einem Milieu nicht arbeiten können!
    De-Nitrifikationsfilter mögen zwar optisch manchmal ähnlich aussehen, werden aber nur sehr, sehr schwach durchströmt (Frischwasseraustausch, nicht Innenströmung), dadurch wird von den Bakterien der Sauerstoff darin sehr schnell sehr niedrig und die Bakterien sind unter Zuhilfenahme von freiem Kohlenstoff als quasi Brennstoff dazu angehalten, ihren Sauerstoffbedarf aus dem Nitrat zu decken, es also aufzuspalten. Hier bauen wie im Inneren der lebenden Steine, völlig andere denitrifizierende, fakultativ anaerobe Bakterienstämme, Nitrat (NO³), über Nitrit (NO²), Stickstoffmonoxid (NO), Distickstoffmonoxid [Lachgas] (N²O) bis zu gasförmig entweichendem elementaren Stickstoff ab.

    Lg, Berny

    Hallo Gerhard,

    in Deinem Fall gehe ich auch davon aus, dass Kalium an Deinem Problem nur beteiligt ist. Leider ist es im Meerwasser auch so, dass rein auf eine Sache zurückzuführende Probleme äußerst selten sind. Zumeist ist es die Summe vieler Veränderungen, oft der Ionenzusammensetzung des Wassers, die dann zu derartigen Folgen führt.

    Ich kann Dich gut verstehen, bin ja selber vor jetzt fast 2 Jahren vor einem Problem gestanden, das mir 80% meiner Korallen gekostet hat und ich bis heute noch nicht restlos klären konnte, was wirklich der Grund dafür war.

    Ich kann Dir aus meiner Sicht in dem Zusammenhang nur raten, viele Wasserwechsel mit verschiedenen Salzen zu machen. Auch ich hatte davor nur im 3 Wochen Rhythmus Wasser gewechselt, nach dem plötzlichen Auftreten des Problems aber zuerst einmal 2 Wochen lang alle 2 Tage Wasser gewechselt (aber die übliche Menge), dabei aber versucht, jeweils ein anderes Salz zu verwenden (habe mir dazu viele kleine 4 kg Pakete gekauft). Damit und ab dem Zeitpunkt auf 2-wöchentlichen Wasserwechsel umgestellt, habe ich es langsam in griff bekommen.
    Das Einzige, das ich bei mir noch nie überprüfen lassen habe, ist nach Toxinen, Aerosolen und anderen über den Luftweg eingebrachten Schadsubstanzen und (oragnischen) Giften wie sie z. B. durch das Spritzen von Rosen im Garten oder ähnlicher Dinge auch ins Aquarium eingetragen worden sein könnten. Um solche Dinge zu messen, habe ich bisher kein Labor finden können, das diese Messungen zu einem für "Normalsterbliche" leistbaren Betrag hätte durchführen können. Einen ganz erheblichen Einfluss könnten solche Dinge aber auf das Aquarium sicher haben.

    Lg, Berny

    Hallo Ingrid,

    heraus-messen konnte ich nicht woher der erhöhte Kaliumwert gekommen ist. Aber da er mit guten Standard-Salzen (für diesen speziellen Zweck habe ich am liebsten [nicht lachen] das Salz von Tetra verwendet, da es damit am schnellsten in Ordnung zu bringen war) beim Wasserwechsel ganz gut in Griff zu bekommen war, ließ ich es dabei bewenden.
    Als ziemlich sicher sehe ich aber als weiteren wesentlichen Anreicherungsfaktor manche Spurenelemente Lösungen an. Ich will jetzt keine Namen nennen, bei welchen Dieser Produkte besonders dieses Phänomen aufgetreten ist, weil ich es nicht eindeutig zuordnen kann, aber in Verbindung mit ev. zu hoch mit Kalium dosierten Salzen ist das schon mehrmals vorgekommen.

    Als sehr interessant habe ich auch immer empfunden, dass es zu starken Problemen mit Korallen erst dann gekommen ist, wenn auch der Sulfatgehalt deutlich über das normalen Maß geklettert ist, davor haben die Korallen nur kein Spitzenwachstum mehr gezeigt und die Spitzen wurden weiß, aber ohne abzusterben.
    Reaktion bei zu hohem Kaliumgehalt haben aber sehr wohl Lysmatha Garnelen gezeigt, die nachdem sie sich zeitweilig nur noch wie in Zeitlupe bewegen konnten, recht schnell gestorben sind.
    Im Umkehrschluss muss ich aber zu zu hohem Sulfatgehalt sagen, dass eigentlich außer stark verlangsamtem Wachstum aller Steinkorallen sonst keine Veränderung, auch farblich nicht, aufgetreten sind.

    Bei Fischen konnte ich in dem Zusammenhang bisher keine Reaktion feststellen.

    Aquaristisch messen können wir Sulfat ja erst seit kurzem mit dem Test von Coral Shop (Erfahrungen???). Der Vollständigkeit halber möchte ich sagen, dass ich zuweilen die Möglichkeit habe mein Wasser in einem Labor mit professionellen Photometern testen zu lassen.

    Lg, Berny

    Hallo Daniel,

    ich sehe keinen Sinn darin, die Schwebeteilchen die es normalerweise im Aquarium gibt, mit einem Schwamm (oder Sonstigen) herauszufiltern. Dass sie manchen optisch stören mögen kann durchaus sein, aber diese Teilchen sind als Nahrung für die Korallen alles andere als schädlich.
    Wenn man im Technikbecken regelmäßig beim Wasserwechsel mit einer Schlauchpumpe den wenigen Detritus der sich da ansammelt mit absaugt, kommt es auch auf Dauer zu keinerlei Belastungen. Filterschwämme in Korallen besetzten Becken würde ich hingegen als kritisch ansehen, da erfahrungsgemäß spätestens nach 4-6 Wochen die min. 2-tägige Reinigung derartig nervend wird, dass praktisch alle Aquarianer nachlässig werden, oder die Schwämme wieder entfernen.

    Lg, Berny

    Hi,

    dass zu hoher Ca Gehalt nicht optimal ist stimmt sicher. Dass es zu direkten Problemen an Tieren kommt, habe ich aber bisher noch nicht feststellen können. Eher werden die Pumpen dadurch viel schneller verkalkt, was wieder bei nicht regelmäßigem Reinigen die Strömungsleistung beeinflusst und somit sekundäre Auswirkungen auf die Korallen haben kann.

    Sehr wohl konnte ich aber bei stark erhöhtem Kalium Gehalt (> 440 mg/L), der oftmals in Verbindung mit erhöhtem Sulfatgehalt auftritt sehen, dass Korallen, besonders wieder Acropora Korallen lichtempfindlich werden und von der höchsten Beleuchtungsstärke ausgesetzten Spitzen an abzusterben beginnen. Das zieht sich dann langsam weiter hinunter, bis wenn nicht dagegen etwas unternommen wird, die ganze Koralle betroffen ist.

    Abhilfe konnte ich bisher nur dadurch erreichen, indem mit hochwertigen Standard-Salzen viel Wasser gewechselt und die Dosierung von Spurenelementen völlig eingestellt wurde.

    Lg, Berny

    Hallo Ralf,

    ich habe ja auch nicht gesagt, dass UV keine Reaktionen auslöst. Aber es baut weder Nesselgifte ab, noch Toxine. Wobei bei Toxinen zugegebenermaßen auf fraglich ist, ob Ozon eine sinnvolle Alternative darstellen würde. Mein Wissen davon rührt wie bei Dir aus langjähriger Praxis mit Süß- genauso wie mit Meerwasser her. Typischstes Beispiel sind ja die Nesselgifte die z. B. empfindliche Acropora Korallen (z. B. bei größerem Besatz von Krustenanemonen, Favia, Hydnophora Korallen und Ähnlichem) sehr stören können und der typische Gelbstich der in Meerwasser durch Huminstoffe aus Abbauprodukten der Ausscheidungen der Tiere und dem Abbau von Aminosäuren entsteht. All das ist mit UV nicht einmal linderbar, mit Ozon hingegen kann man das auch mit recht kleinen Dosieungen bereits völlig abbauen bzw. unschädlich machen.
    Messen kann ich es freilich nicht. So ein Labor, wo man solche im Nanobereich wirksame Stoffe abscheiden und bestimmen kann, das habe ich freilich auch nicht. Wundern tut mich allerdings Deine Aussage, dass Schwarzwasser durch die Bestrahlung von UV Licht abbaut. ich habe bei meinen Süßwasseraquarien zwar nie UV eingesetzt, habe sehr viel mit Schwazrzwasser (vorrangig künstlich mit Tetra Toru-Min, aber auch über Moorkinholz) gearbeitet, aber dass UV so etwas abbaut, das ist mir zugegeben absolut neu und unverständlich, denn dann müsste es ja auch beim Gelbstich im Meerwasser funktionieren, was es aber nachgewiesenermaßen nicht tut.

    Lg, Berny

    Hallo Corinna,

    tut mir Leid wenn ich Dir da widersprechen muss, aber die UV hilft praktisch gar nichts gegen Toxine im Wasser, ganz egal von wem sie kommen. Gegen Toxine und Nesselgifte würde wenn dann nur eine Ozonisierung helfen und auch wenn durch die Bestrahlung des Wassers mit UV-C Licht eine winzige Menge Ozon einsteht, so ist die absolut nicht in der Lage gegen Toxine wirkungsvoll zu sein.

    Hingegen treiben ja Dinoflaggelaten auch im Freiwasser. Kann man bei stärkerem Befall schön sehen, indem man die Strömung abstellt und sich dann so richtig wie Spinnfäden im Wasser bilden die aus Ketten von Dinos entstehen. Gegen diese im Freiwasser verfügbaren Dinos ist aber die UV durchaus, so sie angemessen dimensioniert ist, recht wirkungsvoll. Wo ich mir aber in dem Zusammenhang nicht sicher bin, ob nicht durch das bestrahlen der Dinos (sind ja Ciliaten und keine Algen) nicht beim Absterben noch zusätzlich Toxine der sterbenden Ciliaten an das Aquariumwasser freigesetzt werden und so von dieser Seite neue Probleme geschaffen werden.

    Lg, Berny

    Hallo Leona,

    wie Philipp schon sagte, die Wasserwerte momentan wären nicht unwesentlich für eine gezielte Hilfe. Hier meine ich aber nicht nur die Nährstoffwerte, sondern alle von Philipp angezeigten mit Messergebnis.
    Ich würde, da Du wenn ich das richtig verstanden habe, sehr früh mit Chemie gegen die Dinos vorzugehen angefangen hast, das aber nicht wirklich dauerhaft geholfen hat (kein Wunder), jetzt radikal umstellen. Die gebrauchten Steine eines anderen Beckens, das Du vermutlich nicht näher gekannt hast, könnte durchaus mit ein Auslöser für diese Plage gewesen sein.
    Ich würde wie gesagt das Mittel einmal komplett absetzen, UV-C wenn es ausreichend dimensioniert ist hilft in der Situation sicher auch und in dem Fall massiv Konkurrenzalgen einsetzen. Idealerweise können das Drahtalgen sein, zur Not aber auch Caulerpaarten, da solltest aber darauf achten, dass es welche sind, die sich nicht zu fest an den Steinen ankrallen, sonst wirst die nicht mehr los. Das muss aber wirklich massiv passieren, sonst hilft das nichts.

    Die Fische sollten das überleben, so sie noch nicht zu sehr geschwächt sind. Wichtig ist dabei natürlich eine sehr gute Abschäumung und gute Strömung, besonders auch der Oberfläche. Außerdem könntest Du einen effektiven Schnellfilter (Innenfilter) einsetzen, da müsste aber täglich die Patrone unter heißem Wasser ausgewaschen werden! Das Licht würde ich aber in der Phase nicht reduzieren, schon in Hinblick auf die Algen die optimal arbeiten sollen.

    Chemie, egal welche wird Dich in dem Zustand nicht weiterbringen. Das Becken muss sich einmal biologisch ausrichten, einfahren, erholen, stabilisieren. Dazu hast Du ihm noch nie Zeit gegeben und das fällt Dir jetzt u. A. auf den Kopf. Nach 2 Monaten hätte ich Dinos einfach ausgesessen, sicher aber nicht mit Chemie dagegen vorgegangen. Mit Glück kannst das aber jetzt, verlängert nachholen.

    Lg, Berny

    Hallo Dieter,

    die Leistung der Pumpe letztendlich ist klarerweise von dieser Brücke abhängig, die Ansteuerung via Computer hat damit allerdings nichts zu tun.
    Nebenbei sagt Tunze auch, man soll die 24V Steckbrücke nur in Ausnahmefällen kurzzeitig verwenden, da sie auf Dauer auch die Pumpe überlasten könnte. Normalerweise wird mit der 18V Brücke gefahren, bei neu ausgelieferten Netzteilen ist soweit ich weiß die 24V Brücke auch gar nicht mehr dabei.

    Lg, Berny

    Hallo Daniel,

    die Spannung habe ich direkt von Tunze mitgeteilt bekommen. So arbeitet angeblich auch der Tunze Multicontroller. 10V sollten angeblich auf Dauer zu hoch sein und den Eingang im Regelteil der Tunze schädigen. Das wurde mir von Tunze zumindest so gesagt.

    Lg, Berny

    Hi Daniel,

    kann die Aussage von "Coralife" auch bestätigen.
    Falls Du noch eine ältere Firmware am GHL haben solltest, dann sieht die Einstellmaske etwas anders aus, daher hänge ich ein Bild davon auch hier an. Was Du aber unbedingt machen solltest ist, die Spannung mit der der GHL Computer die Tunze Pumpen regelt richtig einstellen. Du siehst die Einstellung bei mir auf dem 2. Bild, die sollte nie von 1 bis 10V gehen, da sonst unten die Pumpe stehenbleibt und oben durch Überspannung beschädigt werden kann. Ich habe die Einstellspannungen direkt vom Tunze Support bekommen, falls es jemanden interessiert woher ich die habe.

    Lg, Berny

    Hallo Philipp,

    also Deine Dichte von 1,02460 entspricht, wenn ich richtig gerechnet habe 36,4‰ Salinität. Da würde ich mir absolut keinerlei Sorgen machen. Becken vor allem wenn sie Mischbesatz haben, werden zwar zumeist bei uns mit geringerer Salinität betrieben, aber bei vorwiegend Steinkorallen (SPS) ist eine etwas erhöhte Salinität (wie sie ja in den Riffgebieten auch herrscht) absolut kein Nachteil.

    Wenn Du ihn noch nicht gemacht hast, mach Deinen ganz normalen Wasserwechsel und wenn Du die Salinität in Zukunft wieder herunter bekommen willst, dann mach das am Besten langsam mit etwas geringerer Salinität bei den zukünftigen Wasserwechseln. Jetzt da herumzupantschen mit Kübel raus, Kübel rein halte ich für sinnlos, das stört die Tiere wesentlich mehr als es nutzt.

    Lg, Berny

    Hi Gerald,

    der einzige mir bekannte Seeigel der aktiv auf gewisse sessile Wirbellose wie z. B. Xenien geht ist der Toxopneustes pileolus. Der ist aber äußerst giftig und obendrein so gut wie nie zu bekommen. Wenn das Becken aber voll mit Xenien ist, wird auch der Igel nicht die Lösung sein!
    Die "normalen" Seeigel tun das üblicherweise nicht.

    Lg, Berny

    Hallo Kevin,

    kann Dir nur aus eigener Erfahrung sagen, zumindest bei Red Sea gibt es auch größere Gebinde. Wenn ich Becken neu einrichte und daher größere Mengen Salz brauche, dann bestelle ich von Red Sea einen oder mehrere Karton mit je 50kg. Da sind 2 Stk. 25kg Säcke drinnen und das gibt es sowohl für das Coral Pro wie für das Standardsalz.
    Es steht nur nicht in der Preisliste und wird von Red Sea nicht aktiv angeboten. Sieht natürlich optisch auch nicht so schön aus wie der Kübel, ist aber doch etwas billiger.
    Wenn ein Händler in Deiner Nähe Red Sea verkauft, dann kann er das auf alle Fälle bestellen, denn ich bekomm es ja in Österreich auch.

    Lg, Berny

    Hallo Armin,

    dass ein Laborphotometer sicher die weitaus bessere Wahl darstellt steht ausser Zweifel. Auch dass die zum Teil wirkliche "raterei" mit den Farben nicht immer exakt bestimmbar ist, stimmt so sicher.
    Nur, auch gebrauchte Laborphotometer wie sie ja auch in Ebay von Zeit zu Zeit z. B. von der Firma Hach/Lange oder auch WTW angeboten werden, kosten immer noch "Lawinen" gegen die kleinen Hanna Geräte und man darf auch den Preis der dafür benötigten Chemikalien nicht vernachlässigen. Auch der liegt, vom zum Teil erheblich höheren Arbeitsaufwand und Grundausstattung zum Vorbereiten der Chemikalien/Lösungen für den photometrischen Test einmnal abgesehen, in völlig anderen Dimensionen als bei aquaristischen Produkten.

    Lg, Berny

    Hallo "farshad",

    nein, ist kein Blödsinn! Wenn ich nicht in letzter Minute Korallenbruch in passender Körnung aufgetrieben hätte, dann hätte ich eh entweder wie vorher geschrieben mit den Biobällen arbeiten müssen, oder wie Du jetzt schreibst, mir totes Riffgestein kaufen und es zerschlagen müssen.
    Sind aber beides keine besonders interessanrten Möglichkeiten, daher ist mir richtiger Korallenbruch jetzt schon weitaus lieber.
    Bin nur gespannt wie das in Zukunft aussehen wird? Werden wir dann, die, die so einen Reaktor wie ich besitzen, nur noch auf künstliches Granulat umsteigen können. Da kann ich ja gleich auf Balling umsteigen, das natürliche Granulat ist ja einer der wesentlichen Aspekte für mich, warum ich Kalkreaktor und eben nicht Balling mache.

    Lg, Berny

    Hallo Armin,

    da hast Du wohl Recht, das war mein (Umrechnungs)fehler, ist ja Parts Per Billion.
    So gesehen kann man von einem aquaristischen Test keine genaueren Ergebnisse erwarten.
    Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, da die Ergebnisse leider mit dem Hanna Photometer nicht reproduzierbar sind.

    Lg, Berny

    Danke Joe, ist nicht erfreulich, werde mir bei feinerem Bruch aber nur, wie mir von einigen anderen Usern empfohlen wurde, mit der Untermischung von Biobällen helfen können, wenn das bei meinem Reaktor auch funktioniert.

    Was ich über die "Aktion" für gröberen Korallenbruch eine Cites Genehmigung zu verlangen halte, das schreibe ich jetzt hier besser nicht...... Da treibt die EU oder wer auch immer für diesen Schw...inn verantwortlich ist schon seltsame Blüten.

    Danke
    Lg, Berny

    Hi,

    da mein Korallenbruch im Kalkreaktor langsam zur Neige geht, wollte ich mir neuen besorgen. Leider scheint das nicht so einfach zu sein, denn in allen Shops wo ich bisher gefragt habe wurde mir zwar gesagt, "ja - haben wir, aber derzeit nicht verfügbar".

    Was ist da los? Gibt es da einen Engpass, weiß jemand was da los ist?

    Wollte euch mal fragen, hat irgendjemand eine Idee wo ich groben Korallenbruch (etwa 15 - 40mm) für meinen GroTech HKR-150 Kalkreaktor herbekommen kann (Händler die das lesen?)? Kleinere Körnung funktioniert mit dem Kalkreaktor leider nicht, da verstopft er ohne Ende.

    Würde auch größere Menge nehmen wenn verfügbar. Danke

    Lg, Berny

    Hallo Hajo,

    stimmt schon, genau diese Zeile steht in der Betriebsanleitung (meine Angabe mit 4ppb war aus dem Kopf und falsch). Aber bei Deiner Rechnung vergisst Du den nicht unterstrichenen Teil Deiner Message zu berücksichtigen.

    Hanna gibt eine Mess(un)genauigkeit von ±5 mg/l (ppb) PLUS ±5% der Anzeige an.

    Ich sehe das Beispiel also so:

    abgelesener Wert = 10
    mögliche max. 5% Abweichung der Anzeige = +/- 0,5
    Abgelesener Wert ist 10 (ich rechne jetzt mal ins Plus) plus 0,5 = 10,5
    10,5 x 3,06 = 32,16 : 1000 = 0,03

    UND VON DIESEM WERT MUß DIE MESSTOLERANZ VON +/- 5 ppb also 0,05mg/L AUCH NOCH BERÜCKSICHTIGT WERDEN!
    Das Ergebnis kann also nach meiner Auffassung 0,03 - 0,05 = (-)0,02 -> "0"
    oder 0,03 + 0,05 = 0,08mg/L sein

    Und das ist mir als GENAUER Test einfach zu groß in der Streuung, vorallem wenn man dann noch die nicht reproduzierbaren Ergebnisse dazurechnet!

    Andi:

    natürlich müssen die Röhrchen, aber wie bei jedem anderen Test auch, sehr vorsichtig behandelt werden und nach jedem Test sorgfältig gereinigt werden. Ich mache das zwar mit Leitungswasser und nicht mit Osmosewasser, trockne die Röhrchen dafür immer innen und aussen gut mit einem Papiertaschentuch ab. Schön wäre, wenn dazu die obere Öffnung etwas größer wäre, so ist das eine Fummelei.
    Auch kann ich nur unterstreichen, dass die Röhrchen mehrmals vor dem Test gespült werden müssen und bevor sie in den HI-736 wanderen unbedingt aussen praktisch poliert werden, damit ja weder Fingerabdrücke noch sonstige Rückstände an dem Glas ist, denn auch das würde recht ordentlich das Messergebnis verfälschen.
    Genauso ist es unbedingt erforderlich das Chemikaliensackerl nicht nur oben aufzuschneiden und den Teil der so herausfällt in das Messröhrchen zu füllen, sondern auch beide Seiten aufschneiden und auch den letzten Rest des Pulvers noch in das Teströhrchen füllen, auch sonst würde ich meinen stimmt das Messergebnis noch gröber nicht.


    iP:

    Was Aquarientests betrifft, so kann ich bezüglich Genauigkeit und Ablesbarkeit nur eine Firma (für mich zumindest) weit über ALLE anderen stellen und das ist Tunze, aber da auch nur die Tests die von Macherey & Nagel (Erzeuger) stammen. Tunze hat z. B. bei Phosphat Tests 2 verschiedene, einen preiswerteren von Merck (auch Tropfentest, kein Streifen) und den Toptest von Macherey und Nagel, nur der kostet, wie alle Tunze/Macherey und Nagel Tests leider (für Aquariumtests) Lawinen.
    Nur damit bin ich der Meinung kann man wirklich (für aquaristische Begriffe) zweifelsfrei sagen, wieviel z. B. PO4 im Wasser gelöst ist.

    Es gibt natürlich auch andere recht gute PO4 Tests von Gilbers, von Red Sea, von Rowa/Merck, von SeaChem (US) oder von Brightwell (Canada) etc. Alle sind halbwegs gut, aber oft so schwer abzulesen, dass der Test zum Ratespiel wird (ganz besonders der Rowa/Merck im unteren Bereich). Daher bevorzuge ich, auch wenn er teuer ist den von Tunze, der ist klar und eindeutig.

    Lg, Berny