der Königsweg beim Wasserwechsel ?

  • Hallo Joe,

    Nö... sicherlich ist eine Automatik keine Grundvorrausetzung, ich bin halt ein sehr kritischer und neugieriger Mensch und wenn es eventuell einfach durchzuführende und praktische Maßnahmen gibt, warum sollte man nicht nach diesen suchen.

    Es bringt Vorteile auf Seiten der Wasserbeschaffenheit / Stabilität und reduziert den Pflegeaufwand. Ich denke das ist schon Grund genug nach einem einfachen Weg zu suchen.

    Es sprechen für mich viele Gründe dafür das Wasser einige Zeit "reifen" zu lassen. Viele Beiträge bestätigen das....auch wenn es ganz olle Kamellen sind...Joe.... :grinning_squinting_face: .Ich frage mich welche Gründe dafür sprechen sollten es gleich einzusetzen. Es ist bestenfalls praktischer in der Anwendung, ansonsten sinnlos und in einigen Beiträgen liest man von deutlichen Nachteilen bei der Anwedeung frisch aufgelöste Salzwassers.


    Grüß Dich Gerald,

    ich habe da mal eine Fragen zu Deinem System

    - sind diese Kolbendosierpumpen laut oder machen sie unangenehme Geräusche ?

    - wie stellst Du sicher das wirklich beide, sowohl zugefürtes als auch abgepumptes Wasser die gleiche Menge haben?

    -Die Prominent Pumpen gehören mit zu den besten und leider auch teuersten Dosierpumpen, ich weis aber nicht ob sie für den Dauerbetrieb, also für einen kontinuierlichen Wasserwechsel geeignet sind ?


    Grüße Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hi Carsten

    Also diese Pumpen sind meiner Meinung für Dauerbetrieb ausgelegt,kenne noch 2 andere Aquarianer die die schon seit Jahren verwenden zb. auch für Balling.
    Ich habe vor 1/4 Jahr mit einen Techniker von Promienent telefoniert, ich hab den Pumpentyp durchgegeben und er konnte mir ganz genau sagen welche Elemente die Pumpe zugelassen ist !

    Zu der Lautstärke.....wen man höhere Mengen dosieren muss hört man die Kolben schon deutlich arbeiten ----bei voller Leistung nicht Wohnraumtauglich !------ Jedoch bei einer Dosier-Leistung von 1L/h kann man sie in einen Technickraum doch laufen lassen

    Zur Einstellung
    Habe die Pumpen erst mal verbaut und Schlauch die Schläuche verlegt. Danach habe ich die Pumpen ausgelitert, die Wassermenge habe ich dann immer erstmal gewogen dann mit Messbecher gemessen. Ich glaub das hab ich 3x gemacht dann hat alles gepasst........

    Gruß Gerald

    Mein Becken

    Duh dich net ab..................des wird scho wieder ................

  • Hallo,

    zu der Problematik mit den Dosierpumpen und dem Problem der identischen Volumina die gefördert werden, gibt es für neu geplante Becken eine einfache Lösung. Einfach einen dünnen Überlauf in das Becken, in das hineingepumpt wird installieren. Dann läuft immer so viel Wasser durch den Überlauf ab wie hineingepumpt wird. Oder würde sich diese Anordnung mit den Anderen Abläufen ins Gehege kommen?

    Gruß
    Benjamin

  • Hallo Gerald,

    daran habe ich nicht gedacht. Es war ja nur eine spontane Idee.

    Gruß
    Benjamin

  • Vielleicht kann der iks mit Leitwert Sonde und Schaltsteckdose das Regeln ? Wen man schon einen Iks hat eine Ü-legung wert

    Gruß Gerald

    Mein Becken

    Duh dich net ab..................des wird scho wieder ................

  • Hallo Gerald,

    probiere doch mal folgendes aus. Schließe beide Pumpen an einen Kreislauf und befördere das Wasser durch zwei einfache Wassergläser. Wenn wie dargestellt der Wasserstand, z.B. nach einigen Std. in beiden Gläsern konstant bleibt haben sie auf jeden Fall das exakt gleiche Fördervolumen !

    Ich würde das System so kalibrieren, du kannst Dir so sicher sein das nur soviel Wasser abgepumpt wird wie Wechselwasser zugeführt wird und braucht dir keine Sorgen um eine schleichende Erhöhung Deines Salzgehaltes machen.

    Grüße :wink
    Carsten

  • Ja............ geht auch werd ich mal ausprobieren. Sieht so aus als ob du dir auch schon gedanken machst so was zu bauen.........

    Gruß Gerald

    Mein Becken

    Duh dich net ab..................des wird scho wieder ................

  • Hallo Lars,

    ja, bei dem Bild stehe ich momentan wohl etwas auf dem Schlauch. Die Größe und das Format passt aber irgentwie kommt nur das rote Kreuz. :yrf

    Die von Dir aufgezeigte Möglichkeit finde ich gut aber doch auch etwas aufwendig. Da hat sich jemand richtig was einfallen lassen. Das was Gerald praktiziert finde ich da schon etwas einfacher. Bei dem 2-Pumpen-System ist natürchlich wichtig das beide exakt die gleiche Fördermenge haben und natürlch auch beibehalten. Testen kann man das in einem kleinen Versuchsaufbau mit Hilfe zweier gleich großer Wassergläser.

    Grüße
    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

    2 Mal editiert, zuletzt von Carsten P (18. August 2008 um 17:19)

  • Hi,

    hmm....komisch mit den Bildern.

    Klar stimmt ein zwei Pumpensystem ist wesentlich einfacher. Ich hätte nur einfach bauchschmerzen auf lange sicht gesehen was die exakt gleiche Pumpenleistung betrifft. Es sei denn man misst diese wirklich dann mal jeden monat aus. Oder man holt sich Dosierpumpen die elektronisch nach förderleistung eingestellt werden und selber nachregeln falls es abweichungen gibt. Das wäre natürlich sehr schick aber leider denke ich auch ziemlich teuer.

    Oder vertue ich mich da?? Bei der oben vorgestellten Lösung ist zwar aufwendig dafür aber recht günstig zu machen :smiling_face:

    @Gerald....was benutzt du denn für Pumpen wenn ich fragen darf??

    liebe Grüße,

    Lars :smiling_face:

    2 Mal editiert, zuletzt von Lars Greiss (18. August 2008 um 17:32)

  • Hi Lars
    Hab das auf matuta mal gelesen ....... naja es führen viele Wege nach Rom der wäre mir zu weit. Die Pumpen die ich verwende,das sind die guten Promienent sehr zuverlässig--wenn man mit der Lautstärke leben kann.
    Ich werd mir irgendwann mal einen Iks anschaffen wegen der Leitwert Messung

    Gruß Gerald

    Mein Becken

    Duh dich net ab..................des wird scho wieder ................

  • Hi,

    also für mich wäre die Lautstärke ja egal da Keller :grinning_squinting_face:

    Gibt es denn auf dem Markt Pumpen die sich selber nachregeln sodaß die Leistung immer konstant ist?? Weil wenn ja bräuchte man nur noch einen Ausfallmelder falls eine ausfällt und die andere dann abschalten. Dann könnte man sogar auf die Leitwertmessung verzichten.

    Das wäre meiner Meinung nach wirklich perfekt und am nächsten dran was ideal wäre bezüglich des Wassers.

    liebe Grüße,

    Lars :smiling_face:

  • Hi Lars
    Ob es solche pumpen gibt wo sich selber justieren, kann ich mir fast nicht vorstellen bei diesen geringen mengen die da dosiert werden............... Aber aus der Med.Labor bereich gibt es ganz gewaltige Dosierpumpen Vielleicht so aus dem bereich Dialüse da ist bestimmt was brauchbares für uns faule Aquarianer :face_with_tongue: dabei . Müsste man sich mal schlau machen in diese Richtung
    ah ja dann gibt es noch Zahnradpumpen aber wie die sich eignen kann ich nicht sagen
    Ich würde sagen wenn die dicht leicht schwankt ist das nicht so schlimm in der Natur schwankt die auch, über den Meer Regnet es ja auch,oder es läuft Süswasser von Land ein. also wenn man seine dicht im Auge behält sollte das kein Problem sein..

    Gruß Gerald

    Mein Becken

    Duh dich net ab..................des wird scho wieder ................

  • Zitat

    Ich würde sagen wenn die dicht leicht schwankt ist das nicht so schlimm in der Natur schwankt die auch, über den Meer Regnet es ja auch,oder es läuft Süswasser von Land ein. also wenn man seine dicht im Auge behält sollte das kein Problem sein..


    wenn mit der 'dicht' die Dichte gemeint ist... :grinning_squinting_face:
    ansonsten kann ich dem Geschriebenen nur vollstens beipflichten. :thup
    Ich war vor 2 Wochen nicht da und habe, -um es der Beckenpflege für einige Tage zu erleichtern-, alle Filterbecken randvoll mit Süßwasser aufgefüllt. Das entsprach bei fast jeder Anlage einer Verdünnung von ca. 15%. Der Vorrat hielt für 4 Tage bis er durch Verdunstung wieder ausgeglichen war.
    für regelungs- und penibelst überwachungssüchtige Aquarianer sicher ein Albtraum;
    ich sage: solange die Verdünnung bzw. Dichte sich nicht schlagartig verändern...hat kein Beckenbewohner ein Problem damit;
    auf irgendwelche technischen Komponenten zum permanenten WW verzichte ich dankend nach diversen Unfällen; für kleine Anlagen mag es sicherlich geeignete Lösungen geben.
    Bei mir halfen aber mit täglichen Wechselmengen von ~ 60 Liter selbst ausgeliterte teure Kolbenpumpen nichts. Die Verschiebungen verliefen auf Dauer zu gravierend. Nach spätestens 4 Wochen stimmten abpumpen und Frischwasserförderung absolut nicht mehr überein.
    So läuft seit Jahren nun ein 400Liter-Bypass Becken neben dem Filterbecken; gespeist durch eine Pumpe aus dem Filterbecken. Der Überlauf erfolgt frei über Beckenkante ins Filterbecken retour.
    Zusätzlich erfolgt eine beckeninterne Wasserumwälzung mittels Pumpe im Bypassbecken. Wird nun das Wasser gewechselt, wird die Wasserzufuhr-Pumpe aus dem Filterbecken stromlos geschalten und gleichzeitig die Umwälzpumpe aus dem Bypassbecken mittels 3-Wege-Hahn zum Abpumpen des Wassers umgeschalten.
    Der Filterbeckenbetrieb läuft dadurch ungestört weiter.
    Das Frischwasser wird nach Entleerung wieder ins Bypass-Becken gepumpt, die Förderpumpe aus dem Filterbecken zugeschalten und so vermischen sich Alt- und Frischwasser vor der Rückförderung ins Hauptbecken. Milder ist ein Wasserwechsel nicht mehr zu gestalten.

    Servus
    Stefan

  • Moin allerseits,
    gehöhre zu denen die vor 30 Jahren den Leuten erklärt hatten, dass das frischangesetzte Meerwasser erst reifen muss, bevor man es auf die Becken los lässt. Damals bekam man Ausschlag, wenn man in das frische Wasser hineinlangte. Wir gaben damals noch Titriplex und PVP und Vitamin A dazu. und liesen es mindestens 1 bis 2 wochen reifen. Die Fische habens dann überlebt (warscheinlich auch ohne diesen Aufwand).
    Heute sind die Salzmischungen ja wirklich auf ganz anderem Stand. Aber Wasserwechsel ist teuer. Außer dass es natürlich für die Tiere in Ornung ist, sollte man weil man rechnen muss auf die Effektivität achten. Ich habe keine bessere Darstellung bisher gefunden wie es Jens Töhlke auf seiner Webseite http://www.seepfer.de darstellt. Hier wird die Rechnung aufgemacht was der Wasserwechsel wirklich bringt !!!!!!!!

    Ich fahre nun schon seit 6 Jahren gut mit kräftigem Wasserwechsel. 50% pro Woche in unserem Nordseebeckenkreislauf. Dies zusammen mit der Abschäumung hällt alles stabil trotz starker Fütterung. Bei unserem tropischen Beckenkreislauf (200.000 Liter) werden 25 % (40. - 60.000 Liter) pro Woche gewechselt. Trotz der täglichen 2 Fütterungen mit 5-7 Kg Frostfutter und den großen Haie und Schwarmfische, kommen wir nie über 5 mg Nitrat (meist 2-3mg). Hier kommt zu dem Wasserwechsel die große Bodenfläche und die starke Abschäumung dazu. Steinkorallen wachsen hier ohne Probleme und Zusätze. Dazu sollte ich noch sagen, dass das Wechselwasse aus dem Meer vor der Haustüre stammt.

    Bei unseren Wasserwechseln gibt es natürlich Dichteschwankungen und Temperaturschwankungen. Dazu kommt eine Trübung mit feinstem Sediment und Plankton. Aber ich wage mal zu behaupten, dass dies auch positiv anregend ist. Unsere Fisch balzen danach und die Hornkorallen bleiben 24 Stunden am Stück offen.

    Also, Heutzutage ist Wasserwechsel in der Meerwasseraquaristik kein Problem mehr. Er ist aber nach wie vor unverzichtbar!!! Ich bin froh, dass ich im bisherigen Thret nicht lesen musste, dass man sich rühmt wie wenig Wasser gewechselt wurde.
    Weiter so, Winfried

  • Zitat

    Original von Carsten P
    Hallo Lars,

    ja, bei dem Bild stehe ich momentan wohl etwas auf dem Schlauch. Die Größe und das Format passt aber irgentwie kommt nur das rote Kreuz. :yrf

    Die von Dir aufgezeigte Möglichkeit finde ich gut aber doch auch etwas aufwendig. Da hat sich jemand richtig was einfallen lassen. Das was Gerald praktiziert finde ich da schon etwas einfacher. Bei dem 2-Pumpen-System ist natürchlich wichtig das beide exakt die gleiche Fördermenge haben und natürlch auch beibehalten. Testen kann man das in einem kleinen Versuchsaufbau mit Hilfe zweier gleich großer Wassergläser.

    Grüße
    Carsten

    Ich zitiere mich mal selbst weil ich hoffe das es jetzt mit dem Bild zur Wasserwechselmengenkalibriereinrichtung :grinning_squinting_face: funktioniert. ( Danke Lars)

    Hallo Winfried,

    das sind ja beeindruckende Daten, da kann man wirklich von Glück sagen das bei diesen Mengen das Wechselwasser direkt vor der Haustüre aus dem Meer zu gewinnen ist. Gerade bei Großaquarien mit großen Tieren und entprecheden Stoffwechsel ein unschätzbarer Vorteil.

    Viele Grüße

    Carsten

  • Zitat

    werden 25 % (40. - 60.000 Liter) pro Woche gewechselt. Trotz der täglichen 2 Fütterungen mit 5-7 Kg Frostfutter

    :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue: :winking_face_with_tongue:

    jetzt sag aber nicht das ist dein Hobby und du findest große Becken gut :ylol Hast du das im Wohnzimmer? Die Dimensionen kann ich mir nicht vorstellen...

    BILDER!!!! :wink

    Einmal editiert, zuletzt von Kadatz (19. August 2008 um 17:38)

  • Wenn ich mir den Wohnort so anschaue, denke ich eher an das ansässige Aquarium am Wilhelmshavener Hafen, gelle ? :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Zitat

    Original von Winfried Hochstetter

    Ich fahre nun schon seit 6 Jahren gut mit kräftigem Wasserwechsel. 50% pro Woche in unserem Nordseebeckenkreislauf. Dies zusammen mit der Abschäumung hällt alles stabil trotz starker Fütterung. Bei unserem tropischen Beckenkreislauf (200.000 Liter) werden 25 % (40. - 60.000 Liter) pro Woche gewechselt. Trotz der täglichen 2 Fütterungen mit 5-7 Kg Frostfutter und den großen Haie und Schwarmfische, kommen wir nie über 5 mg Nitrat (meist 2-3mg). Hier kommt zu dem Wasserwechsel die große Bodenfläche und die starke Abschäumung dazu. Steinkorallen wachsen hier ohne Probleme und Zusätze.

    Dazu sollte ich noch sagen, dass das Wechselwasse aus dem Meer vor der Haustüre stammt.

    Ich habe in diesem Zusammenhang schon sehr oft gehört das echtes, lebendes und aus dem Meer gewonnenes Wechselwasser erstaunliche Vorteile erzielt. Die Wenigen die die Möglichkeit haben Wasser aus mehreren Metern Tiefe aus dem Meer zu gewinnen berichten von außerordentliche Erfolgen bei Zucht und Wachstum. Leider fehlen mir dazu sicherlich die Erfahrungewerte, auch die Frage von Fremdbelasstungen sollte man sich hier kritisch stellen. Künstliches Wechselwasser ist halt eher als Tot zu bezeichnung und wird erst durch die Vermischung im Becken mit mikrobiologischem Leben erfüllt. Auch daher ist sicherlich auch eine gewisse Reifezeit des Wechselwassers sinnvoll.

    Man sollte sich eventuell auch die Frage stellen ob ein Verschneiden des zur Reife angesetzten Wechselwassers mit einem Teil des bereits eingefahrenen Beckenwassers Sinn macht ?!


    Viele Grüße

    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hai zusammen,

    jetzt muss ich mal auch noch was einwerfen. Es gibt doch dieses Rechenbeispiel, zum Thema der Nährstoffzunahme aufgrund von "Zins und Zinseszinseffekt" , das rechnersich darstellt wie sich das Nitrat bei nicht vorhandener Abbauleistung im System kumuliert. Gut, das ist ein Thema für sich :-).
    Die Frage stellt sich mir allerdings was die Kompensation verbrauchter Spurenelemte anbelangt. Wenn man hier mal die Rechnung aufmacht wird man feststellen, dass sich egal wie hoch der Gehalt der im frischen Wasser gelösten Spuren ist, früher oder später die Geschichte immer mehr nach unten entwickelt, es sei denn, im Salz wären erheblich mehr Spurenelemente enthalten als benötigt, dann allerdings in Dosen, die vermutlich nicht sonderlich gesund sein dürften.

    Wer weiss was??? Aufzeigen!:D

    Grüßle Jochen:wink

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Hai Jochen ;),

    ... du hast ja hier http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…ID=41966&page=4 ausreichend Antworten auf Deine Fragen bekommen. Das Thema "Spurenelemente durch Wasserwechsel" ist sicher auch einen seperates Thema in der Rubrik Wasserchemie wert :thup

    Aber wie sieht es denn nun aus..... mit dem nätürlichstem Weg um alle Werte so kontant wie in einem richtigen Riff zu halten.Wenn man sich einfach mal von der üblichen und praktizierten Vorgehensweise freimacht. Von der Sache her ist es sicherlich sehr sinnvoll den Tieren latent homoge Wasserparameter von hoher Quailtät, wie in dern Natur zur Verfügung zu stellen. Für mich könnte ein sinnvoller Weg sein den WW ständig oder in kurzen Intervallen durchzuführen um eine schlagartige Parameterveränderung nach dem WW zu vermeiden.

    Zusammenfassend würde ich die Vorteile eines in kurzen Intervallen oder ständigen Wasserwechsels so zusammenfassen.

    - kontinuierliche Abtragung von Schadstoffen
    - kontinuierliche Versorgung von Spurenelementen
    - homogene Wasserparameter wie in der Natur
    - keine "schlagartige" Parameterverschiebung
    - längere Reifezeit des Wechselwassers aufgrund eines benötigten Wechselwasserspeichers
    - weniger nerfige Handarbeit

    Habe ich noch was vergessen ? Nun....mal abgesehen davon das das ganze natürlich mit technischem Aufwand verbunden ist halte ich diese Vorgehensweise doch für sehr gut. Es gibt meiner Ansicht nach noch keine wiklich preislich interessante Variante um diesen Prozess automatisch durchzuführen. Der Weg von Gerald, mit 2 Industriedosierpumpen ist Klasse ...aber auch teuer und macht halt etwas Geräusche. Ich mache mir gerne mal Gedanken um eine geschicht-einfache technische Lösung.

    Wie seht Ihr das ??

    Viele Grüße :wink

    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hi Alle,
    ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, will aber mal beschreiben, wie ich das "ganz einfach" und automatisch mache :

    Das klingt auf den ersten lick ziemlich aufwendig, aber wenn ich mir die Lösungen mit vielen Behältern usw anschaue, finde ich einen Ultraschallmesser um € 170,-- nicht so aufwendig.

    Kern ist eine Siemens-Logo.
    Vorhanden sind :
    1 Siemens Logo ( € 100,-- )
    1 Vorratsgefäß 200 Liter mit Salzwasser ( SW ) - wird so ca. alle 2 Wochen nachgefüllt.
    1 Vorratsgefäß 100 Liter mit vollentsalztem Wasser ( VE )
    1 Ultraschall-Abstandmesser im Techikbecken (€ 170,--) Typ : UB500-F42S-U-V15 Hersteller Pepperl-Fuchs Datenblatt hier
    1 Leitwertmessgerät im Technikbecken (€ 150,--)
    1 Pumpe im Technikbecken ( eheim 1000 € 25,-- ) pumpt AQ-Meerwasser in den Gully
    1 Pumpe im VE-Behälter ( eheim 1000 € 25,-- ) pumpt VE-Wasser aus dem Vorratsbehälter in's Technikbecken
    1 Pumpe im SW-Behälter ( eheim 1000 € 25,-- ) pumpt SW-Wasser aus dem Vorratsbehälter in's Technikbecken
    1 Pumpe liegt zusätzlich im MW-Behälter ( Wasser rein, Salz rein , die Pumpe "rührt" einfach 1 Stunde um )

    Zentral ist der Füllstand im Technikbecken, der über den Ultraschall-Messer auf 1 mm genau an die LOGO gegeben wird.

    Die beiden Meßgeräte haben 0-10V Ausgänge, die kann man an der Logo direkt anschließen.

    Die Logo füllt das verdunstete Wasser einfach nach der Wasserstandshöhe nach.

    Beim Wasserwechsel ( jeden Tag ca. 1% ) :
    Zuerst wird das Salzwasser im Vorratsbehälter umgerührt,
    parallel wird einfach 1,5 cm AQ-Wasser aus dem Technikbecken abgepumpt.
    Dann wird 75% der abgepumpten Menge mit VE-Wasser aufgefüllt.
    die restlichen 25% werden je nach Leitwert
    - entweder mit VE-Wasser
    - oder mit MW
    nachgefüllt. Durch diesen Ausgleich muß ich das Salzwasser im Vorratsbehälter nicht ganz genau einstellen.

    Die beiden Vorratsbehälter haben Minimumwächter ( bei zu geringem Wasserstand laufen die Pumpen nicht udn es gibt eine Nachfüllmeldung ) und Maximumwächter ( Nachfüllen der behälter stoppen ).

    Das Nachfüllen des Salzwassers steuert auch die Logo :
    zuerst wird auf Knopfdruck VE-Wasser nachgefüllt und die ganze Wasserwechsel-automatik gesperrt.
    Ist maximum-Wasserstand im Behälter erreicht, kommt eine Meldung : "Salz nachfüllen und Salzgehalt bestätigen" und die Umrührpumpe wird eingeschalten.
    Jetzt kommt das Salz rein und wenn das Salz aufgelöst ist und ich den Salzgehalt im Vorratsgefäß gemessen habe, wird dies an der Logo durch Knopfdruck bestätigt.
    Erst dann ist der Wasserwechsel wieder freigegeben und läuft automatisch.

    Dann gibt's noch jede Menge Überwachungstimer, alle Vorgänge sind zeitlich limmitiert, bei Zeitüberschreitung gibt's einen Stopp des Schritts zur Sicherheit und eine Alarmmeldung.

    Die Logo steuert auch das Licht.

    Gruß
    Konrad

    Einmal editiert, zuletzt von Konrad S (29. August 2008 um 18:27)

  • Hallo Konrad,

    das ist doch mal wirklich eine professionelle Lösung. :thup Ich denke mit allen Nebenkosten wie Behälter und noch etwas Preferie kommt ma so an die 700- 800 Euro. Du arbeitest sicherlich, so wie ich in einem technischem Beruf um so etwas realisieren zu können. Super Lösung :yidee

    Ich stelle mir die Frage ob das auch funktionieren kann wenn man ohne Leitwertmessung wie folgt vorgeht.

    2 Dosierpumpen die exakt die gleiche Fördermenge haben. Eine zum abpumpen des Altwassers und eine weitere zum zuführen des Wechselwassers. Vorrausgestzt das Wechselwasser hat die gleiche Salzkonzentration wie das abgepumpte Altwasser dürfte es keine Dichteschwankungen geben. Diese wechselpumpen arbeiten dann einfach mit einem Timer, sodass die gewünschte zu wechselnde Menge über die Betriebszeit der Pumpen festgelegt ist. Da beide Pumpen die exakt gleich Leistung haben bleibt der Wasserstand im Filterbecken zunächt unberücksichtigt. Das bedeutet das der Verdunstungsverlusst der gleiche ist wie ohne die beiden Wechselpumpen. Der Verlusst von Frischwasser würde dann konventionell über einem Wasserstandssensor ausgeglichen.

    Grüße
    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • Hi Carsten,

    ja das funktioniert, genauso betreibe ich es seit fast 5 Jahren, man muß nur die geeigneten Pumpen für sowas finden oder bauen lassen und dann ist es okay.

    Habe zwei identische Dosierpumpen, eine evtl. gering unterschiedlichen Fördermenge kann man mit einer Änderung der Laufzeit sehr gut kompensieren. Jede der Pumpen wechselt in der Nacht automatisch 18 Liter, immer in abwechselnden Arbeitsschritten, damit der Pegelfühler nicht zu stark aktiv wird und eine dritte Pumpe füllt das täglich verdunstete Wasser mit VE-Wasser auf.

    Alles läuft ohne Probleme, nur einmal in der Woche frisches Salzwasser anmachen, das war es aber auch schon.

    MfG Markus

  • Hi Alle,
    klar funktioniert das auch ohne Leitwert, und nur mit einem ( oder 2 ) Schaltkontakten.
    dann muss der Salzgehalt im Vorratsbehälter genau stimmen .. ist auch kein Problem.

    Das mit den Pumpen gleicher Förderleistung halte ich zu risikoreich.

    Ich arbeite anz einfach eben mit 3 ganz billigen Pumpen.

    1 Sollwasserstand :
    Sollwasserstand : wenn z.B. 3 Minuten unterschritten, dann für 30 Sekunden nachfüllen. ( Zeiten je nach Beken anpassen)
    Zum Wasserwechsel einfach eine bestimmte Zeit abpumpen, und dann mit Salzwasser wieder bis zum Sollstand auffüllen.
    ( das ist bei mir sehr lange so gelaufen )

    Genauer sind 2 einfache Schaltkontakte :
    - Sollwasserstand
    - Minimumstand beim Abpumpen (Abpumpen, bis Minimum erreicht und dann wieder auffüllen bis Sollstand erreicht.)


    Als Schaltkontakte entweder Schwimmer oder so
    oder induktive Näherungsschalter , die durch die Glasscheibe den Wasserstand erkennen ( superklasse aber teuer )
    Aber 2 solche Sensoren sind wieder teurer als 1 Ultraschallsensor.

    Über die Nachteile der Schwimmer und sonstigen Fühler wurde im Forum ja schon ausgiebig diskutiert, ich habe auch schon meine Erfahrungen gemacht. Darum und aus Kostengründen habe ich mich dann eben für ein berührungsloses System entschieden. Ein Schaltsensor ist zu wenig, ich musste den immer mit einem 2. Absichern.

    Beim Ultraschallsensor habe ich ein analoges Signal, das ich per Software auf Plausibilität prüfen kann, und so Fehlfunktionen leicht erkenne.

    Und wenn ich die fertigen Lösungen der einschlägigen Aquariumscomputerhersteller anschaue, dann ist der Ultraschall-Abstandsmesser teils billiger, als deren Schaltsensoren.

    Gruß

    Konrad

  • Habe auch schon an die Variante der 2 Schlauchförderpumpen (=Peristaltikpumpe) gedacht. ZB die AM 3000 .
    Nur parallel dazu eine weitere Zeitschaltuhr (die erste Schaltuhr steuert die 2 Schlauchpumpen an) die die Nachfüllautomatik im Zeitraum des WW ausschaltet.
    Schauchförderpumpen arbeiten sehr präzise. Ich denke nicht dass der Salzgehalt innerhalb einer Woche stark driftet. So kann man Täglich konstant etwas Wasser wechseln. (bei mir 2x täglich die Pumpen für eine Stunde an - 6l je tag gewechselt -> wöchentlich 42l Liter bei einem 460er Becken passt das ganz gut)
    Gruss Ingo

  • Das Hauptproblem an den beiden oben genannten Lösungen ist doch, das nicht jeder den Platz für 200L Salzwasser und 100L Osmosewasser in der Wohnung hat. Selbst für weniger hat man ja in der Regel keinen Platz und belegt irgendwelche Fässer im Bad etc.

    Von daher ist die Lösung sicherlich extrem elegant, aber lange nicht auf alle Becken übertragbar.

    Auch bei der auf matuta.de beschriebenen Lösung braucht man erst Mal den Platz im Technikbecken, um die ganzen Behältnisse zu realisieren. Das ist doch das eigentliche Problem beim automatisierten Wasserwechsel, was man auch durch viel Technik nicht sauber lösen kann. Es sei denn, man benutzt vorhandene Behältnissen, wie wir z.B. bei unserem Nachfüllbecken oder eine Kammer im Technikbecken.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hallo Ingo,

    Schlauchpumpen ( Dosierpumpen) sind hervorragend dafür geignet...da gebe ich Dir recht. Allerdings sollte man hier was vernünftiges aus der Industrie nehmen. Auch muss man hier und da mal den Schlauch aus der Pumpe austauschen weil dieser ja bei einem Wasserwechselsystem auf grund der zu fördernden Menge einiges an mechanische Arbeit wegstecken muss.

    Noch eleganter wäre natürlich eine Pumpe die über 2 Ansaug und 2 Druckleitungen verfügt, das ganze von einem Antrieb angetrieben wird und daher absolut syncron laufen muss :yidee

    Hi Rüdiger,

    ja ...das Wechselwasser muss man natürlich irgentwo spreichern können...günstigerweise natürchlich in einem "Reifebehälter" der sich in der Nähe oder unter dem Aquarium befindet. Aber ich denke wenn man tatsächlich so ein Wechselsystem bei Neuanschaffung einplant wird man letztendlich mit einem sehr praktischem und für das Aquarium recht sinnvollem System belohnt.

    Viele Grüße :wink

    Carsten

    Grüße aus der Ideenschmiede

    AQUADRIVER®
    Meisterbetrieb für Feinwerkmechanik

  • HI nochmal ...

    Sorry .. ich verstehe es einfach nicht ...

    Warum treibt Ihr so viel Aufwand mit teuren gleichlaufenden Pumpen oder Schlauchpumpen, die teure Ersatzteile brauchen ??

    Es geht doch mit 2 billigst-Pumpen a € 25,-- problemlos ... wenn man einen einzigen Pegelsensor nutzt ( den man sowieso für die Nachfüllautomatik hat )

    Einfach mit einer Pumpe mit einer Zeitschaltuhr in den Gully abpumpen, die Zeit muß man 1 x stoppen, damit die Menge ungefähr stimmt.

    Dann einfach Salzwasser aus dem Vorratsbehälter nachfüllen, bis der Pegelsensor "voll" meldet ..

    fertig .. ganz einfach .. die Nachfüllautomatik muß man während der Zeit ausschalten.

    Gruß
    Konrad

  • Schöne, einfache Lösung Konrad :thup

    Das setzt aber voraus, das der Pegel im Technikbecken hoch genug ist, um die WW-Menge bei geschlossenem Kreislauf abpumpen zu können. Bei uns z.B. würde das nicht gehen, das Technikbecken könnte dann die bei Pumpenausfall zurücklaufende Menge Wasser nicht mehr aufnehmen.

    Und einen Vorratsbehälter für Salzwasser braucht man auch wieder :grinning_squinting_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

    Einmal editiert, zuletzt von Rüdiger Roxlau (3. September 2008 um 08:56)

  • Hallo Rüdiger,

    wenn du aber mal von der Methode des täglichen oder gar stündlichen Wenigwechselns ausgehst, brauchst du gar nicht soo viel Platz. Du kannst halt maximal so viel auf einmal wechseln, wie Du Platz hast. Freilich musst Du dann im kleinen Vorratsbehälter öfter neues Salzwasser ansetzen, aber da kommst Du nicht umhin wenn Du keinen Platz für einen größeren Behälter hast.

    Ciao sagt Nico.

  • Hi Konrad S

    Zitat

    HI nochmal ... Sorry .. ich verstehe es einfach nicht ... Warum treibt Ihr so viel Aufwand mit teuren gleichlaufenden Pumpen oder Schlauchpumpen, die teure Ersatzteile brauchen ??

    Ganz einfach Technik verliebt :grinning_squinting_face: und was geiles bauen :grinning_squinting_face:

    Gruß Gerald

    Mein Becken

    Duh dich net ab..................des wird scho wieder ................

  • Hallo Konrad,

    hast du dann einen hoeheren Salzgehalt beim Salzwasser, oder gleichst du damit auch das Verdunstungswasser aus?
    Kann mir nur schlecht vorstellen das du mit nur 25% MW das Salz ausgleichen kann wenn der Wert nicht deutlich hoeher ist.

    Gruss,
    Christian

  • Hi Christian,
    ich löse das Salz schon abgewogen in den Salzwasser-Vorratsbehälter und messe dort auch. Aber meist ist die Konz. etwas höher, also würde ich über längere Zeit das Becken aufsalzen.

    Da ich jeden Tag etwas Waser wechsle ( ca. 1 % ) ist es richtig, bei einem einzigen Wasserwechsel gibt's keine messbaren Abweichungen. Aber über mehrere Tage kommt ein bischen mehr Salz rein und irgendwann passiert dann der Ausgleich, u.U. auch wieder über mehrere Tage.

    Gruß
    Konrad

  • Hallo Konrad,

    so ganz verstehe ich das aber auch nicht...wenn du das abgepumpte Meerwasser durch 75% VE-Wasser (Süßwaaser) und 25% frischen Salzwassers ersetzt, dann hat doch das "neue" Wasser nur 1/4 der Dichte, oder?
    Oder hat das angesetzte Salzwasser eine viel höhere (4-fache) Konzentration?

    Kann auch sein das ich da irgendwas übersehe.....

    Gruß,
    Holger

    Becken: 1800l + Technikbecken: 300l + Refugium: 300l

  • Ach .. ja .. klar .. jetzt verstehe ich Euer Problem - bin "auf der Leitung gestanden" :

    es läuft so :

    Es wird abgepumpt,
    dann wird ca. 75% des Wechselwassers immer mit Salzwasser nachgefüllt.

    Dann wird der Leitwert ausgewertet.

    Ist der Leitwert unter dem Sollwert, werden die restlichen 25% mit Salzwasser nachgefüllt
    Ist der Leitwert über dem Sollwert, werden die restlichen 25% mit vollentsalztem Wasser nachgefüllt

    Nur die letzten 25% werden zum Ausleich der Konzentration benutzt.

    Damit pendelt der Leitwert immer ganz leicht um den Sollwert. Das geht aber bei den geringen Wassermengen über Tage und damit ganz langsam.

    Aber das ist nur deswegen, weil ich meist zu faul bin , das Salz im Salzwasservorrat genau abzuwiegen.
    Ich fülle den Salzwasserbehälter meist nach, solange noch ein Rest im Behälter ist. Also müsste ich jedesmal die nachgefüllte Wassermenge messen/ablesen, Taschenrecher und Tabelle nehmen, rechnen, wiegen, reinschütten.

    So kann ich das grob schätzen und wiegen, da komme ich auf eine Salinität von 35-45 im Behälter ( die wird zur Sicherheit schon gemessen ) und den Rest macht eben dann der automatische Ausgleich.

    Bis jetzt ist Bedingung, daß das Salzwasser im Salzwasservorratsbehälter eine höhere Salinität hat als das Becken.
    Wenn im Vorratsbehälter eine geringere Salinität ist, müsste ich dann beim normalen Nachfüllen des Verdunstungswasser auch den Leitwert prüfen und auch auswerten, ob mit vollentsalztem Waser oder mit Salzwasser nachgefüllt wird. Aber das habe ich so nicht realisiert - kommt vieleicht noch, wenn ich mal Lust habe.

    Gruß
    Konrad

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