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Tubastrea, Polypen 'verbunden'?

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    • Tubastrea, Polypen 'verbunden'?

      N'Abend Fütterfreunde,

      eine kurze Frage: Kann jemand sicher bestätigen, dass die Polypen der Tubastrea in der Basis untereinander verbunden sind? Sinngemäß, dass nicht jeder Polyp eine Futterportion erhalten muß, weil das einzeln aufgenommene Futter alle Polypen versorgt?

      Dankeschön im Voraus!
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

      Reefer 425, 2 x Hydra 32 + 40 Watt umlaufende LED-Leisten 13.000 K.+ 5 Spots
      5 Turbellen, Wellen im 0,4 Sekundentakt, "Ebbe - Flut" alle 3,5 h
      Deltec 600i, Fe-Adsorber, Biopellets, Zeolith, Balling light
      15 % Wasserwechsel/Woche

      Täglich lebende Artemianauplien + 250 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton
    • Hallo Werner,

      das Gegenteil ist der Fall. Die Polypen sind nicht miteinander verbunden.
      Es muss jeder einzelne Polyp Nahrung erhalten.

      Gruss
      Hajo
      Trenne dich nicht von deinen Illusionen!
      Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren,
      aber aufhören zu leben.
      (Mark Twain)

      Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr!
    • Hallo Torsten,

      wenn ich nicht schlechte Erfahrungen mit dieser Koralle gemacht hätte, und wenn ich nicht alten Mythen aufgesessen wäre, dann wäre auch mein Kommentar ein anderer gewesen. Wenn, wenn, wenn....
      Es ist nicht richtig zu sagen, dass jeder einzelne Polyp gefüttert werden muss. Obwohl es stimmt, dass jeder Polyp seinen eigenen Darm hat, sagt die Forschung, dass die Nährstoffe in der Kolonie geteilt werden.
      Warum allerdings das bei mir nicht funktioniert hat, kann ich mir nicht erklären. Denn die Polypen, die gut ans Futter kamen, die nahmen an Groesse zu. Jene, die wenig bis gar keine Nahrung aufnehmen konnten, wurden mit der Zeit immer kleiner und starben ab.

      Gruss
      Hajo
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    • Torsten81 schrieb:

      und meine Tubi dennoch sehr gut da steht
      Hallo Torsten,

      Neid, wie schaffst Du es sie tagsüber zum Öffnen zu bewegen? Unsere Tubi ist tagsüber komplett geschlossen und öffnet nur bei Dunkelheit. Ich versuche alle Polypen zu füttern, ist ja kein Mehraufwand. Am liebsten futtern sie gehackte Mysis mit ReefRoids.

      LG Ralf
    • Hm, naja, jetzt bin ich leider nicht schlauer als zuvor . . .
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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    • Werner F. schrieb:

      Hm, naja, jetzt bin ich leider nicht schlauer als zuvor . . .
      So ist das in der Meerwasseraquaristik, vieles ist nicht schwarz oder weiß. Es gibt ja verschiedene Tubastrea mit unterschiedlicher Herkunft und Becken mit unterschiedlichen Nährstoffen, Strömung usw. Es gibt erfahrene Meerwasseraquarianer bei denen sich Tubastrea gar nicht halten, bei anderen wuchern sie.

      LG Ralf
    • Hai

      @Werner F.

      Ich kann dir zu den anatomischen Details einer Tubastrea leider nichts sagen.
      Wenn eine Tubastrea gut genährt ist, dann sind alle Polypen rein äußerlich betrachtet miteinander verbunden und das Gewebe ist in geschlossenem Zustand richtig dick und fleischig.


      Meine schiebt von innen heraus auch ständig neue Polypen nach, weshalb ich davon ausgehe das die Polypen miteinander verbunden sind und die Nährstoffe durchaus innerhalb der Koralle verteilt werden.

      Was ist der Sinn deiner Frage?
      Hast du ein aktuelle Fütterungsproblem oder willst du dir eine zulegen und dich jetzt im voraus zum Thema Fütterung informieren?



      @hajo
      Ich gehe davon aus das gesunde Tubastreakolonien in der Lage sind ihre Nährstoffe zu verteilen.
      Es ist jedenfalls deutlich leichter eine Tubastrea aufzupäppeln als eine Dendrophyllia, deren Polypen im Vergleich zur Tubastrea schon eher einzelständig sind.

      Ich habe letztes Jahr am 25.09.21 diese Dendro für einen letzten Rettungsversuch bekommen:


      Der Händler hatte sie noch nie mit geöffneten Polypen gesehen um sie füttern zu können.Unter diesen Umständen für mich eigentlich ein sicherer Todeskandidat.Überraschenderweise konnte ich vier Stunden später, nach ersten Lockversuchen, immerhin erkennen das noch Leben in den Polypen war und sie willig erschienen.

      Nach konsequenter und intensiver Einzelfütterung jedes Polypen, hatte ich gut sechs Wochen später am 07.11.21 dann dieses Ergebnis:


      Hier stimme ich dir zur mit der notwenigen Einzelfütterung.Bei meinen Tubastreakolonien betreibe ich diesen Aufwand allerdings nicht mehr.Grundvoraussetzung ist allerdings immer eine gut genährte und gesunde Koralle die regelmäßig gezielt versorgt wird.

      @Sabine und Ralf
      Sobald ich Futter ins Aquarium gebe machen meine Tubis auf, egal zu welcher Uhrzeit. Bei mir gibt es immer nen Mix aus Lobstereier, Cyclops, Artemia und Mysis.
      Mysis immer im ganzen.


      MfG Torsten
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    • N'Abend und vielen Dank für die rege Teilnahme.

      Grund meiner Eingangsfrage ist, dass ich die Bedingungen meiner seit Jahren prima stehenden Tubastrea (orange) optimieren möchte und auch/deswegen überlege, weitere anzuschaffen.

      Hintergrund ist, dass ich anfangs jede Tubastrea verlor. Insbesondere leider auch die herrlich hellgelben von A-Top, die sich zumindest verbal bei der Starverkäuferin prächtig vermehrten.

      Der letzte Versuch vor einigen Jahren war ein schönes Exemplar von Mrutzek, das sich nicht nur gut hält, sondern gaaanz allmählich vergrößert. Allerdings sind die Polypen an den Seiten deutlich kleiner.

      Gefüttert wird allgemein täglich mit frischen A-Nauplien, 1/3 l Phytoplankton und gelegentlich gezielt per Pinzette mit selbstgemachtem Futter aus TK-Meeresfrüchten.

      Zwei Fragen an Torsten:
      a) Magst Du das mit der Vermehrung via Planula-Larven bitte erklären?
      b) Wie machst Du das mit 'Lockversuch'? Früher nahm man "Maggi"?
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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    • Hallo Werner

      Ich denke deine Fütterungen sind nicht ausreichend für die Tubastrea.
      Bei mir bekommen sie gezielt jeden Tag mehrmals den bereits erwähnten Frostfuttermix.
      Artemianauplien sind zu klein auf Dauer und Phytoplankton interessiert eine Tubastrea nicht, die braucht ordentliche Stücke.
      Evtl. solltest du ihr mehr von deinem TK Futter gezielt verabreichen.

      Zu a):
      Tubis geben bei guter Ernährung eigentlich recht oft Planulalarven ab, ich habe das mal mit dem Handy versucht zu knipsen wie die aussehen:


      Glücklicherweise habe ich vor 10 Jahren schonmal so eine Larve fotografiert, wobei es mir damals um die Zucht von S. segmentatus ging und sich plötzlich diese kleine Sonne ins Bild geschoben hat.

      Eigentlich würde ich gern mal festhalten wie sich so eine Larve ansiedelt, daher habe ich überhaupt diese Bilder gemacht. Leider siedeln sie sich nicht da an wo ich sie gut knipsen kann, daran arbeite ich aber gerade. Ich habe eine Stelle im Aquarium wo sie sich bevorzugt ansiedeln, blöderweise schlecht zu sehen, weshalb auch das Bild miserabel ist:

      Da lasse ich sie zunächst ein paar Wochen wachsen und dann fahre ich mit einer dünnen Klinge unter den Fuß der winzigen Polypen und "Ernte" sie.

      Da ist wirklich Fingerspitzengefühl gefragt, die sind sonst ruckzuck weg. Ich klebe sie dann mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber auf Ablegersteine:

      Zu b)
      Maggi ist eine Möglichkeit, ich setze momentan aber auf den Booster von Polyp Lab.
      Benötige ich aber nur bei neuen Kolonien, einmal eingewöhnt reagieren sie auf die üblichen Futtergaben recht zügig.
      Es reicht bei mir sogar schon aus wenn ich den Bodengrund durchpuste, da gehen sie dann auch auf.


      MfG Torsten
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    • Guten Tag Torsten,

      vielen Dank für Deinen ausführlich und sehr hilfreichen Beitrag. Hut ab! Bin inspiriert, werde deutlich gezielter zufüttern und mache mich nun auf die Suche nach guten Exemplaren.

      Danke!
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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    • Ein tolles Thema!

      Bitte entschuldigt, wenn ich hier mal richtig nostalgisch werde. Tubastrea war meine erste Steinkoralle, die ich 1976/77, inspiriert durch die TV Sendung und das Buch „Juwelen des siebenten Kontinents“ pflegte.
      Bei einem Großhändler in der Nähe gekauft, waren die Polypen recht verschrumpelt und geschlossen aber es war kein Skelett zu sehen. Mit Einzelfütterung der Polypen mit kleinen Stückchen von Garnelenfleisch, die ich mit einem Holzstäbchen verabreichte gingen sie auf und nahmen täglich ihr Futter an. Sie ist damals sogar gewachsen.

      Unter wirklich unsäglichen Wasserbedingungen! Von Phosphat hat da noch niemand gesprochen. Nitrat hatten wir sehr viel aber das war normal.

      Die Koralle ging auch immer auf sobald Futter ins Wasser kam. Wen ich mich recht entsinne, am besten um die selbe Zeit. Ab und zu hatte ich auf das Garnelenfleisch ein für Reptilien bestimmtes Vitamin- und Kalziumpräparat gegeben und einwirken lassen. Das hatte wohl mit das Wachstum bewirkt.

      Das Ganze ging bei täglicher Fütterung solange gut bis ich nach Berlin zum Studium ging und das Becken komplett in die Obhut meines Vaters überging.
      Er fütterte mit einem Futterrohr ausschließlich Mysis.

      :iP

      Und: Große Gratulation Torsten!
      liebe Grüße,
      Robert
    • Hallo zusammen

      @Ruediger
      Danke, ich koche aber auch nur mit (Leitungs :D :whistling: )Wasser.

      Der Booster von Polyp Lab wird als Lockmittel vermarktet, ich sehe da für meine Verwendungszwecke (Zucht) allerdings noch weiteres Potential.
      Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist da ganz spannend.

      @Werner F.
      Gern geschehen. :)
      Ich habe gestern beim füttern noch ein paar Bildchen mit dem Handy geknipst um mal nen kleinen Eindruck zu geben was die so weg hauen.

      Meist gebe ich das Futter einfach so in die Kolonie, Strömungspume wird abgeschaltet.


      Die Polypen ziehen sich dann schon ihren Anteil, der mitunter recht üppig ausfällt.

      Hier habe ich mir tetsweise einen Tubiast geklebt und an eine strömungsgünstige Stelle im Aquarium gesetzt.

      Selbst die kleinen Einzelpolypen schaufeln ordentlich was rein.

      Ich bin gespannt was du in Zukunft zu berichten hast, halte uns doch Bitte auf dem Laufenden. :)


      @RobertH
      Dankeschön für deinen Erfahrungsbericht.
      Finde es immer wieder spannend zu lesen was "damals" schon alles möglich war und wie man das gemacht hat. :thup



      MfG Torsten
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Torsten81 ()

    • Hallo zusammen,

      tja Torsten, Deine Tubastrea haben vermutlich den Luxus, ohne plündernde Garnelen etc. speisen zu können. Ich gebe jetzt allabendlich von meinem Frostfutter, das gerne genommen wird und erstaunlich schnell verschwindet. Tagsüber ist deren Füttern schwieriger, da auch einige Fische wissen, wie mein eigener Muschel-Lachs-Shrimps-Kabeljau-Goji Mix schmeckt.

      Diesen Booster habe ich heute bestellt, der Apothekerpreis an sich gewährt zumindest zwischen den Ohren bereits tollen Erfolg.



      Robert; das ist interessant, entsinnst Du Dich grob, wie damals die Preise waren? Meerwasser war zu der Zeit für mich nicht erschwinglich, zumal ich intensiv Amazonas Barschzucht versuchte.

      Meerwasserbecken; ich entsinne mich, bestanden zu der Zeit aus Kalkgestein, Muschelgrus, reichlich Kaulerpa, Turbellenturm, weißen "Neon"-Lampen und Birkenholz-Ausströmern.
      Der "alte" Herr Bünten in AC verkaufte damals Glasrosen, was durchaus gerne genommen wurde.
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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    • Torsten81 schrieb:

      Hallo Werner

      Ich denke deine Fütterungen sind nicht ausreichend für die Tubastrea.
      Bei mir bekommen sie gezielt jeden Tag mehrmals den bereits erwähnten Frostfuttermix.
      Artemianauplien sind zu klein auf Dauer und Phytoplankton interessiert eine Tubastrea nicht, die braucht ordentliche Stücke.
      Evtl. solltest du ihr mehr von deinem TK Futter gezielt verabreichen.
      Zwischenmeldung.

      Das habe ich beherzigt und seitdem nahezu täglich mein üppiges selbstgemachtes Frostfutter per Pinzette verabreicht.
      Nach nun knapp 6 Wochen weiter stelle ich fest, dass die Polypen deutlich kräftiger geworden sind, ich sage mal vorsichtig 1/4 bis 1/3. Dazwischen kleinere Polypen, die entweder just entstanden oder nicht mitgewachsen sind.
      Jedenfalls steht meine Tubastrea erheblich stolzer in der Strömung und zeigt sich gelegentlich auch tagsüber.
      Da hatte ich meine Artemia-Nauplien wohl überschätzt.

      Danke nochmals für den wertvollen Hinweis!
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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    • Tubastrea füttern

      Das Füttern von Tubastrea kann sehr leicht mit Pellet-Futter erfolgen.

      Empfehlen kann ich:

      shop-meeresaquaristik.de/Futte…-250-ml-18410::10233.htmlin M

      oder

      shop-meeresaquaristik.de/Futte…-Pellets-200-g::3161.htmlin S

      Beide Granulate sind gut geeignet. Ocean Nutrition hat aber inzwischen auch ein Korallenfutter herausgebracht. Dies habe ich aber noch nicht getestet.

      Weitere Fertigfutter würde ich nicht ausprobieren. Leider hatte ich in der letzten Zeit eine negative Erfahrung mit Fischfutter für eine Anemone. Daher bin ich jetzt vorsichtig.

      Tubastrea können aber durchaus täglich mit dem Granulat versorgt werden. Dies gilt aber nicht für andere Korallen, da muss immer ein Hungertag vor der nächsten Fütterung liegen.

      Dieses Futter ziehe ich anderen vor, da bei Trockenfutter hier 100% nahrhaft ist und nicht noch ein hoher Wasseranteil vorhanden ist.

      Am leichtesten ist die Fütterung, wenn die Polypen voll geöffnet sind.

      Die Fische zuerst füttern, dann riecht es gut für die Korallen und sie öffnen sich.

      Bei Besatz mit aufdringlichen Fischen und Garnelen ist die Fütterung nicht so einfach. Hier sollte man in der Dunkelheit füttern ggf. mit Staubfutter evtl. 10 Min. vor der vorgesehenen Fütterung locken. Nach einer Gewöhnung an bestimmte Zeiten können die Tubastrea entsprechend öffnen. Die Korallen sind lernfähig. Für die Fütterung in der Dunkelheit ist eine Taschenlampe hilfreich, besonders bei dunklen oder schwarzen Tieren.

      Die Pellets werden mit Beckenwasser gemischt und können dann mit einer Pipette verfüttert werden.

      VG

      Elisabeth
    • Elisabeth schrieb:


      ... Das Füttern von Tubastrea kann sehr leicht mit Pellet-Futter erfolgen. ...


      ... Weitere Fertigfutter würde ich nicht ausprobieren. Leider hatte ich in der letzten Zeit eine negative Erfahrung mit Fischfutter für eine Anemone. Daher bin ich jetzt vorsichtig.
      ... Tubastrea können aber durchaus täglich mit dem Granulat versorgt werden. ...
      Guten Abend Elisabeth,

      erst einmal mein Dankeschön für Deine Hinweise! Ich füttere allerdings nur noch sehr selten Trockenfutter. Getreide im Fischfutter kann ich nicht recht einschätzen, es ist oft der größte Anteil. Zudem sollen diese Futtermixturen reichlich Phosphat enthalten.

      Selten reiche ich gekauftes Aqua-TK-Frostfutter inform von Shrimps.

      Mehrmals täglich mein selbstgemachtes Frostfutter aus der TK-Theke; Lachs, Miesmuschel, Tintenfisch, Kabeljau, Garnelen, Nori-Algen, etc. geschreddert.
      Dazu neben Phytoplankton lebend Artemia verschiedener Größe.

      Das schlürfen auch die Tubastrea sofort ein, die ich im Dunkeln füttere.
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      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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    • Hallo miteinander,

      anbei meine Rückmeldung zu den vielen und letztendlich wirklich hilfreichen Tuba-Hinweisen. Nachdem ich seit Frühjahr 2-4 mal/Woche das deftigere Futter verabreiche, erkenne ich, dass Tubastrea erheblichen Nahrungsbedarf haben. Regelmäßige Pinzettenverabreichung ist somit sinnvoll.

      Außerdem habe ich für eine weitere Tubastrea, die wohlgenährt von MiMru kam, eine Art Futterglocke gebaut, weil der ursprünglich kräftige Bremener Neuzugang sich im Aachener Land nicht wohlfühlt und nun die vierte Wochen zickt. So lässt sich einigermaßen ohne Mundraub füttern; ich bin gespannt, wie sich der Proband in den nächsten Wochen verhält.

      Leider entwickelt sich mein Tubastrea-Zugang nur arg zäh. Kräftige Exemplare sind selten, das, was ich hier im umgebenden Händlerbereich sehe, sind verhärmte Hungerhaken zu Preisen, die das Erfolgsrisiko nicht rechtfertigen.
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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    • Hallo Werner,

      erstmal danke für deine Ausführungen.

      Deine Futterglocke - wie ist da dein genaues Vorgehen?
      Ist die Futterglocke oben zu und hat nur an der Seite eine Öffnung für die Futtergabe?
      Wie lange läst du die Futterglocke auf der Koralle?
      Also wenn du 2 - 4 mal fütterst pro Woche, heißt jeden 2 - 3 Tag eine Futterportion.

      Viele Grüße
      Klaus
      langsam ist sicher + sicher ist schnell

      Meine Nachzuchten in der Galerie
      P pacificus + L boggessi
    • Tach KLaus,

      das Teil gibt es auch zu kaufen, ich habe es selbst gebaut. Einmal nur als Zylinder und dann noch eine Variante mit Magnetfußhalter, der an der Seitenscheibe sitzt. Materialpreis etwa fünf bis sechs €uro/Stück.








      P. S.: Letztes Bild steht (warum?) stur auf Kopf.



      Derzeit noch ohne Deckel, bisher haben die Fische die Schlaraffen-Oase noch nicht spitz gekriegt.

      Die aktuell noch zickende Tubastrea hat den Hut die Nacht über auf, ich habe den Eindruck, dass es ihr in der dadurch nur noch sehr geringen Strömung besser gefällt, kann aber auch sein, weil sie verknüpft hat, dass es bald Futter gibt.

      Bei den anderen Korallen, die sofort verschlingen, etwa 1/2 bis 1 Stunde.
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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      Täglich lebende Artemianauplien + 250 cm³ frisch gezapftes Phytoplankton
    • Klaus,

      ist unterschiedlich zu lesen. Gefühlt meine ich auch leicht und laminar passt am besten. Aber a) habe ich pulsende Wellen und b) Ebbe/Flut inform Richtungswechsel.

      Das hinterschwimmbare Riff ist mit konstanter Pumpe hinterströmt, und die beiden Tubastrea stehen just dort, wo ein großer Teil ins "Freiwasser" austritt. Die rechte liebt diese relativ starke Strömung offensichtlich.

      Und ja, endlich, Woche 5, beginnt auch die Zicke, sich im Rheinland zu öffnen.

      Bild entstand soeben, 1/2 h nach Lichtaus.
      Grüße vom Aachener Land,
      Werner

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