Wenn unten im Becken so ein Siff ist, dann wollte ich mir nicht vorstellen was oben in Schwamm und Watte ist. Da kann eine sehr hohe Sauerstoffzehrung auftreten. Kevin hatte mal was ähnliches gemacht: O2 3 mg/l , Fische tot usw.
Einen Zeofilter mit irgendwas füttern zu wollen und ihm dann Biofilter vorzuschalten halte ich zumindest für ..... äh "ungewöhnlich".
Wenn ich so einen Siff im Filterbecken hätte würde ich mir was einfallen lassen.
Wasserwerte teilweise völlig aus dem Lot und Nährstoffe im Keller
-
-
Hallo Alex,
einen Teil der Ausfällungen könntest Du wahrscheinlich entfernen, indem Du den Bodengrund mal mit einer Mulmglocke absaugst, so dass das Feinmaterial aus dem Becken kommt. Eventuell könntest Du auch einen Teil des Bodengrundes absaugen und ersetzen. Das bringt auch Nährstoffe ins Becken.
Gruß
Hans-Werner
-
Hallo an Euch,
als stiller Mitleser muß ich hier mal ein dickes Lob an die "Helfenden" aussprechen. Ich finde es super klasse wie Ihr versucht zu helfen, mal ein Threat der nicht abschweift oder zerrissen wird.......
Hoffe Ihr bekommt das schnell gelöst.Drücke die Daumen
Gruß
Jürgen
-
Hallo,
bei der Nitrifikation werden ja zwei Protonen (H+) freigesetzt.Ist es denn nicht möglich, dass durch die hohe biologische Aktivität die gebundenen Schwermetalle im Boden oder Lebendsteinen in einem größeren Umfang wieder freigesetzt werden, als üblich?
-
Moin Peter,
grundsätzlich ja, aber Nitrat haben wir doch nicht.
Wenn wir doch das Redoxpotential des Becken kennen würden.....Gruss
Rainer -
Zitat
Original von Rainer S.
Wenn unten im Becken so ein Siff ist, dann wollte ich mir nicht vorstellen was oben in Schwamm und Watte ist. Da kann eine sehr hohe Sauerstoffzehrung auftreten. Kevin hatte mal was ähnliches gemacht: O2 3 mg/l , Fische tot usw.
Einen Zeofilter mit irgendwas füttern zu wollen und ihm dann Biofilter vorzuschalten halte ich zumindest für ..... äh "ungewöhnlich".
Wenn ich so einen Siff im Filterbecken hätte würde ich mir was einfallen lassen.Moin Rainer,
der Detritus ist doch wirklich ganz normal. Der fällt immer an. Das sind wenige Stellen im TB wo er sich ansammelt. Als ich das Foto schoss habe ich vorher nicht aufgeräumt.
Unter dem Becken liegt eine Gummischrotmatte. Dies könnte auch Siff vorgaukeln.
Die Watte hat ihren Ursprung als Schalldämpfer, gegen laute Plätschergeräusche. Ich habe in Zukunft vor, die Bälle zu entfernen.
Welchen negative Einfluss habe diese? Im schlimmsten Fall würde er das Becken mit Nitrat versorgen. Oder? -
Moin Alex,
was unten im TB ankommt ist ja nur das, was die vorherigen Filter durchlassen oder produzieren.
Filterwatte wirst du nicht grundlos einsetzten sondern gegen Schwebstoffe. Warum produziert dein Becken diese? Nährstoffmangel?
Daher meine Sorgen.Wenn organische Materie zersetzt wird entsteht erstmal überwiegend CO2 und H20 und ein bischen NH3.
Kohlenstoffverbindungen zu verstoffwechseln bringt mehr Energiegewinn als die Verstoffwechselung von Stickstoffverbindungen und werden somit primär verarbeitet. Kohlenstoff ist auch mengenmässig mehr vorhanden als Stickstoff (Redfield C/N = 106/16).
Dazu werden werden grosse Mengen an Sauerstoff benötigt. (Die Sauerstoffsättigunggrenze ist leider im Salzwasser niedriger als im Süsswasser)
Ist anschliessend Sauerstoff knapp dann
a) wird NH3/NH4 bzw Nitrit nicht wieter zu Nitrat oxidiert
b) Das wenige Nitrat wird denitrifiziert
c) organisches Material wird nicht zersetzt und sammelt sich irgendwodas hat Folgen:
- du kannst also Nitrat nicht messen weil nix da ist
- du meinst Nitrat im Test erkennen zu können, hast aber Nitrit, was den Nitrattest verfälscht
- man hat Stickstoff in Form vom höheren komplexen Verbindungen, die man nicht nachweisen kann und auch von einigen Organismen nicht gut aufgenommen werden könnenDabei reicht es auch wenn der Sauerstoffmangel nur lokal auftritt. Feine Filter wie feinporige Schwämme und Filterwatte sind Kandidaten für solche Orte.
Dort wird viel organisches Material gesammelt und der Filterkörper verstofft immer mehr mit der Zeit. Das durchfliessende Wasser bringt dann keinen Sauerstoff mehr heran sondern sucht sich andere Wege und schon bildet sich eine sauerstoffarme Zone. Diese sauerstoffarme Zone gibt auch kaum Phosphat ab.
Der Hauptbestandteil von Nitrat und Phosphat ist Sauerstoff!!! Damit ein Biofilter "Nitrat schleudert" braucht es mehr als Stickstoff.
Mehr zu füttern bringt in einem solchen Fall also kein Nitrat oder Phosphat, es verschlimmert die Situation.Einen Sauerstoffmangel könnte man durch seine Messung nachweisen, oder deutlich messbares Nitrit, oder ein zu kleines Verhältnis zwischen Nitrit und Nitrat, oder niedriges Redoxpotential.
Sauerstoffmangel an der Fischatmung abzulesen halte ich nicht sehr zuverlässig, da Fische teilweise Sauerstoffsättigungen unter 30% kurzfristig überleben.
Garnelen reagieren da meist früher und deutlicher(mit ihrem Ableben). Wenn Tiere, die an der Aussenriffkante vorkommen, wie Gonioporen, einige Anemonen, leiden wären es evtl auch ein Bioindikator. Tiere aus dem Innenriffbereich/Sandbuchten dürften später reagieren.Ich würde Watte und Schwamm entfernen. Die Korallennahrung, die du fütterst, wird grösstenteil ohnehin dort landen. Die Biobälle sehe ich nicht so kritisch.
Kohlenstoffquellen würde ich erstmal garnicht geben. Andere "Sachen" übrigens auch nicht. Den Abschäumer würde ich laufen lassen.
Auch wenn kein Sauerstoffmangel vorliegt sondern, wie Jörg/Claude vermuten ein "echten Nährstoffmangel", macht das nicht viel da nur eine Minderheit der Stoffe im Wasser abschäumbar sind. Ein Nitratpräparat würde ich mir dennoch Montag besorgen. Es wird der Moment kommen wo du es brauchst.Viel Glück, du wirst es brauchen.
Mein Optimismus hält sich bei einigen Korallen in GrenzenRainer
-
Hallo,
@Bernd
Völlig unbeherrschbar sind für mich die möglichen Wechselwirkungen von Zeovit, Spurenelementgaben, Aktivkohle, Kent-Tech-Magnesium usw., usw..Dem kann ich mich nur anschließen. Hier mögen viele gut gemeinte Ratschläge aufgelaufen sein, nur nützt das im Moment weniger den noch lebenden Korallen und ihrem leidenden Pfleger, als der wissenschaftlichen Betrachtung. Meine Empfehlung wäre ein sofortiger Stopp der Zeolith-Anwendung (raus aus dem System) in Verbindung mit einem Wasserwechsel, der über 1 Woche durchgeführt 100% erreicht. Damit wäre für´s Erste das „versaute“ Wasser erledigt. Unter Zuhilfenahme von Nährstoffen (NP BB) lässt sich anschließend das Milieu langsam wieder aufbauen.
Wie gesagt, das ist meine rein persönliche Meinung zu dieser trüben Situation. Mir sind das jetzt zu viele Schrauben, an denen gedreht wird. Den klaren Blick hat wohl niemand mehr. Auch wäre für mich der Redoxwert interessant gewesen. Wenn jetzt jemand verwundert die Stirn runzeln sollte, kann es erklärt werden.
Mir kommen die Schäden an den Korallen sehr, sehr bekannt vor. Damals, als man um die Zeolithmethode noch nichts Konkretes wusste (außer einigen Insidern), wagte ich diesen Schritt. Mit fatalen Folgen. Erst erfreuten mich die extrem weit geöffneten Polypen (so etwas hatte ich bis dato an meinen Korallen nicht bemerken können), dann kam nach Monaten das Waterloo mit all den bekannten negativen Erscheinungen. Die Ursache war, wie sich später heraus stellen sollte, eine Überdosierung des Zeoliths. Das Problem wurde deutlich durch einen Redoxwert von 190 mV (normal 360 mV). Aus Unkenntnis und frei nach dem Motto „Viel hilft viel“ habe ich ein voll besetztes SPS-Becken „zerlegt“. Es waren höchstwahrscheinlich keine Nährstoffe mehr im Wasser, die Korallen verhungerten über einen langen Zeitraum. Das rapide Ende wurde noch durch einen Bakterienbefall der geschwächten Tiere forciert. Seit dieser Episode habe ich das Wort „Zeolith“ aus meinem Gedankengut gestrichen und fahre meine Becken lieber mit etwas „Mehr“ an Nährstoffen, wobei mich neuerdings das NP BB in seiner positiven Wirkung überrascht hat und ich es als die bessere, weil sichere Variante ansehe, als den permanenten Tanz auf dem Drahtseil.
Gruß
Hajo -
Hallo Zusammen,
ich habe eben die abgestorbenen Äste herausgeschnitten.
Da mein Becken hier ja schon fast tot gesagt ist habe ich noch ein paar Bilder von eben.Also Zeolith und Durchfluss sind reduziert. Die Auswirkungen sind nich innerhalb von zwei Tagen sichtbar, deshalb bleib ich da mal ganz ruhig.
An eine Sauerstofflimitierung glaub ich zur Zeit nicht. Da spricht mein Becken eine andere Sprache. Alle Fische und Garnelen sind Wohl auf. Die starke Oberflächenbewegung trägt da sicher einiges bei. Aber die Argumente haben Hand und Fuss. Deshalb werde ich den Schacht leer räumen.
Viele Experten betreiben Ihre Becken mit Zeo. Ich werde an dieser Methode festhalten. Wenn auch in abgeschwächter Form. Ich sehe das Zeolith nicht als Ursache für die Schäden in meinem Becken.Das soll nicht bedeuten, dass ich beratungsresitent bin. Eure Einschätzungen weisen mir auf jeden Fall die Richtung.
-
Hallo Alex,
ich drücke Dir weiterhin die Daumen. Das halbieren des Zeostart 3 und das drosseln des Zeolithreaktors war schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich würde jetzt auch damit anfangen das TM NP Bacto Balancer zu dosieren um deinen Nährstoffhasuhalt wieder etwas ins Lot zu bringen. Beginnen würde ich mit 0,25ml auf 100 Liter netto und dann schrittweise von Woche zu Woche auf die halbe Dosierempfehlung erhöhen und dabei immer schauen was die Korallen sagen. Als erstes sollte deine Seriatopora hystrix eine Reaktion auf diese Produkt zeigen ( zumindest war es bei mir so ). Auch das CV ( 3-4 abends ) und das Sponge Power (morgens) würde ich weiter zugeben. Ich halte den CV von Korallenzucht z.Z. für eines der besten flüssigen Korallenfutter am Markt, die Staubfutterzugabe würde ich komplett einstellen, da ich diese für die Ernährung von SPS Korallen für recht zweifelhaft halte.
Wenn Du deinen LPS Korallen zusätzlich etwas gutes tun möchtest, würde ich zu einer direkten Futterzugabe raten. Hier halte ich das Fauna Marin Ultra LPS Grow and Color für ein wirkliches gutes Produkt.Einen schönen dritten Advent wünsche ich allen Membern dieses Forums
LG
Stefan
-
Hallo zusammen
Ich möchte gern noch etwas zum Verlauf meines Beckens erzählen.
Dies könnte auch etwas Aufschluss geben. Der Gewebeverlust tritt nicht erst seit gestern auf, sondern hält schon einige Monate an, stagniert und beginnt dann aufs neue.Februar - Umzug mit dem ganzen Becken
März - Farben weden dunkler -(durchden Umzug), erstmalig Gewebeverlust an einer Tricolor
April - Bryopsis wuchern, Nährstoffe niedrig, Farben dunkel (immernoch)
hier habe um gegen die Bryopsis anzugehen stark über Aktivkohle gefiltert, Aminos+Korallenfutter und Spurenelemnte abgesetzt -> Bryopsis wuchsen weniger, Korallen waren blass und zicktenMai - langsamer Einstieg in die Zeovitmethode -> Tricolor wurde weiter weiss
Korallengewebe wurde heller durch Zugabe von Corel Vitalizer, Pohls Xtra und Coral snow konnte dem Becken aber in den kommenden Wochen stabilität gebe
Das Ausbleichen stagnierte und das Becken entwickelte sich prächtigBis August entwickelte sich das Becken prächtig. Leider auch die Bryopsis, die mir den Spass an der Aquaristik wirklich verdorben. Sämliche Fressfeinde und Massnahmen scheiterten. Da ein bekannter Herr über diese Plage mit Kent tech M wurde, versuchte ich es auch. Mit "Erfolg"! Die Bryopsis sind bis heute verschwunden.
Nach vierwöchiger Anwendung, einem Magnesiumgehalt von 1650mg/l, ohne Wasserwechsel und einem Zwischenzeitlichem Dichteanstieg auf 38,5psu zickten die Korallen.
Ab diesem Zeitpunkt wurden die grünen Korallen von unten her weiss.
Ich habe im Anschluss enorm Wasser gewechselt. Seither läuft mein Becken nicht störungsfrei.An der Theorie, von Hans-Werner, dass etwas mit dem Bodengrund nicht stimmt könnte etwas dran sein. Wer weiss schon, welche Ausfällungen die Kombi Zeovit mit Kenttech, Balling etc. haben.
Für die Zukunft:
-Ich werde den Bodengrund schrittweise wechseln. Aber erst wenn ich aus den Ferien zurück bin.
-Zeoviteinsatz hab ich ja schon eingeschränkt
-Für die Nährstoffe werde ich das NP-BB einsetzten
-Der Schacht wird leergeräumt (Watte + Schwamm sofort, Bälle nach Weihnachten)
-Eine zusätzliche eisse Röhre habe ich bereits gekauftAlle Massnahmen werde ich nur in einzelnen Etappen vornehmen, da ich sonst nicht erkennen kann woran es ggf. lag.
-
Zitat
Original von Hergo
Hallo Alex,
ich drücke Dir weiterhin die Daumen. Das halbieren des Zeostart 3 und das drosseln des Zeolithreaktors war schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.
Ich würde jetzt auch damit anfangen das TM NP Bacto Balancer zu dosieren um deinen Nährstoffhasuhalt wieder etwas ins Lot zu bringen. Beginnen würde ich mit 0,25ml auf 100 Liter netto und dann schrittweise von Woche zu Woche auf die halbe Dosierempfehlung erhöhen und dabei immer schauen was die Korallen sagen. Als erstes sollte deine Seriatopora hystrix eine Reaktion auf diese Produkt zeigen ( zumindest war es bei mir so ). Auch das CV ( 3-4 abends ) und das Sponge Power (morgens) würde ich weiter zugeben. Ich halte den CV von Korallenzucht z.Z. für eines der besten flüssigen Korallenfutter am Markt, die Staubfutterzugabe würde ich komplett einstellen, da ich diese für die Ernährung von SPS Korallen für recht zweifelhaft halte.
Wenn Du deinen LPS Korallen zusätzlich etwas gutes tun möchtest, würde ich zu einer direkten Futterzugabe raten. Hier halte ich das Fauna Marin Ultra LPS Grow and Color für ein wirkliches gutes Produkt.Einen schönen dritten Advent wünsche ich allen Membern dieses Forums
LG
Stefan
Hallo Stefan,
Danke für die super Tipps!

Das Futter von Fauna Marin benutze ich schon. Die Acans lieben es
Wenn die Farben in meinem Becken matt wurden (durch niedrige Nährstoffe) habe ich immer Pohls Xtra dosiert.
Kannst Du dazu noch etwas sagen? Sind das neben den Elementen nicht auch N und P enthalten?Mir ist eben aufgefallen, dass ich einen von Tag stärkeren Braunen Belag auf dem Boden feststellen kann.
Wie Kieselalgen. Ein Microskop hab ich leider nicht. Auch stelle ich fest, dass die Scheiben schneller grün sind, seit dem ich das Futter ohne Auswaschen ins Becken gebe.Edit: Ich hab auf der Messe sechs verschiedene neue Acros gekauft. Keine von denen weisst einen Gewebeverlust auf. Sie sind etwas eingedunkelt, sonst aber gesund.
Edit 2: Tridacna Crocea zeigt keinerlei Beeinträchtigugen. KH 7 und Ca 415 -> eben gemessen
-
Hallo Alex,
ich hatte schon Deine Links zum Werdegang Deines Beckens verfolgt und gesehen, dass Du die Probleme schon mehr als ein halbes Jahr hast.
Ich muss zugeben, schon vor dem Beitrag von Hajo habe ich mich an einige Zeovithbecken vor 8, 9 oder 10 Jahren erinnert gefühlt. Viele haben es ausprobiert, nicht bei allen hat es funktioniert. Oft blieb die Grundfärbung der Korallen relativ dunkel und es gab Probleme wie bei Dir. Die dunkle Grundfärbung und das Nachdunkeln neuer Korallen lassen mich an einer Nährstofflimitierung, insbesondere an einer Stickstofflimitierung, stark zweifeln. Niedrige N-P-Konzentrationen, wie man sie mit dem NP-BACTO-BALANCE erreicht, sehen anders aus, das Gewebe ist dann hell und transparent.
Auch Bryopsis spricht gegen eine Stickstofflimitierung, eher für reichlich Nitrat.Grüße
Hans-Werner
-
Hallo Alex,
die Maßnahmen, die du geplant hast, erscheinen mir sinnvoll. Es ist höchstwahrscheinlich richtig,
nicht auf einen Schlag das Becken komplett umzukrempeln.Langfristig kann ich dir die Anregung geben, dass Aquarien, die mit einem weniger aufwendigen System und
etwas höheren Nährstoffgehalten betrieben werden, nach meiner Erfahrung jahrzehntelang deutlich weniger
Probleme bereiten. Und natürlich weniger Aufwand!Die Theorie mit den Schwermetallcarbonaten finde ich plausibel. Das Vorliegen partikulärer Carbonate könnte
Peters verwirrendes Messergebnis möglicherweise erklären. Sein beabsichtigter Versuch mit dem Filter könnte
diese Hypothese bestärken. -
Guten Morgen!
allexclusive
Kannst du mir noch mal Wasser schicken? Ich gucke in diesem Fall dann kostenlos rein, ob sich etwas verändert hat. Es interessiert mich einfach.Denk bitte an die spezielle Anleitung zur Probenahme von Meerwasserproben.
Oder noch besser: schick mir zwei Flaschen. 1 x nach Anleitung und 1 x 4-5 mal die Flasche durchspülen und dann abfüllen wie gehabt.
Gruß,
Peter -
Moin Peter,
das klingt spitze
Ich hätte Dir sowieseo diese Woche noch einmal Wasser zugesendet. Am Donnerstag fahr ich nach Deutschland. Da geb ich es Morgens gleich als Express auf.
Wie Du wünschst. Ich lege die eine Flasche heute ins Wasser.Viele Grüsse Alex
-
Zitat
Ich hätte Dir sowieseo diese Woche noch einmal Wasser zugesendet.
MIST
So verdient man kein Geld 
Spaß beiseite: das ist ein ehrliches Angebot. Gelitten hast du und dein Becken schon genug.
Kennzeichne die Flaschen bitte richtig.
Gruß,
Peter -
Hallo Zusammen,
das Korallensterben geht in die nächste Runde. Eine von den neuen Acros ist jetzt auch betroffen und verliert von unten her ihr Gewebe. Fetzenartig.
An den hystrix sind überall die Spitzen mit Algen besetzt. Wie weggebrannt.
Ich hab eben den Schacht leer gräumt.
Ich mag nicht meehhhrrr

-
Hallo Alex,
hast Du´s schonmal mit 20% Wasserwechsel probiert? Dabei kannst Du gleich mal Feinmaterial aus dem Boden absaugen.
Gruß
Hans-Werner
-
Zitat
Original von Hans-Werner
Auch Bryopsis spricht gegen eine Stickstofflimitierung, eher für reichlich Nitrat.Hallo Hans-Werner,
Bryopsis ist Indikator von Stickstoffmangel...
Ich weiß ja nicht, wie oft Du mit Bryopsis schon zu tun hattest, aber jedemal wenn man durch eine gestörte Nitrifikation oder Denitrifikation Nitrit im Becken hat, kommt auch Bryopsis. Und wie ich es auch schon sagte, Störungen im Stickstoffhaushalt entstehen dann, wenn man kaum Stickstoff im System hat, d.h. dann entsteht auch Nitrit, und dann kommt auch oft Bryopsis. Derbesia ist Indikator für Nitrat, aber doch nicht Bryopsis...
Es kann auch sein, dass Bryopsis in bestimmten Steinen entsteht, die zu porig sind, wie z.B. diese typischen Heliopora-Steine, hier ist dann vermutlich die Denitrifikation gestört, weil zu viel Sauerstoff im Stein ist, und dann bildet sich im Stein Nitrit und genau hier wächst Bryopsis.
Aber Bryopsis als Indikator für Nitrat anzugeben, ist nach meinen Erfahrungen sehr praxisfern.
Schade um die ganzen Korallen...
Jörg
-
Hallo Jörg,
wie kommst Du darauf, dass Bryopsis Stickstofflimitierung anzeigt? Schau mal hier, S. 685, rechts oben, das liest sich nicht so. Da ist ausdrücklich von hohem Nitrat und wenig Phosphat die Rede. Ebenso wird Bryopsis hier als stickstoffliebend angeführt. Es gibt m. E. überhaupt keine Grünalge, die eine Stickstofflimitation von Korallen anzeigen kann. Gerade die Grünalgen mit den großen Vakuolen, wie Valonia, Ventricaria, Chaetomorpha und Bryopsis speichern massig Nitrat und zeigen Stickstoff an.
Meines Erachtens gibt es überhaupt keine Stickstofflimitation von Korallen unter praktischen Bedingungen, ich habe zumindest noch keine erreicht und falls doch hat sie den Korallen nicht sichtbar geschadet. Unter Bedingungen, die stickstofflimitierend sein könnten, reichert sich einfach Phosphat an.
Wie hast Du eine Stickstofflimitation erreicht? Wie sieht eine Stickstofflimitation aus?Gruß
Hans-Werner
-
Zitat
Original von Hans-Werner
Wie hast Du eine Stickstofflimitation erreicht? Wie sieht eine Stickstofflimitation aus?Hallo,
Hans-Werner, auch wenn mir hier keiner glaubt, aber das was Du/Ihr hier diskutiert, das ist eine Stickstofflimitierung. Wenn Du also wissen willst, wie eine ausschaut, sieh Dir die Fotos an.
Dass das zwar durchaus seltener ist als ein Phosphormangel, da gebe ich Dir Recht.
Und warum ich darauf komme, dass Bryopsis ein Anzeiger für einen Stickstoffmangel ist, habe ich erörtert: dadurch, dass Bryopsis Anzeiger für Nitrit ist, dass kann ganz klassisch in der "Einfahrzeit" sein, in der sich Bryopsis auch mal hartnäckig hält, oder wenn der Stickstoffgehalt im System sehr niedrig ist und dadurch einfach kein Treibstoff für eine ausreichende Aufrechterhaltung einer funktionierenden Nitrifikation ist. Oder das Beispiel mit den Heliopora-Steinen, die sehr porös sind, da habe/hatte ich immer wieder gerne Bryopsis drauf sitzen.
Das ganze hier ist nichts anderes als die gleiche Diskussion wie im Parallel-Thread, nur dass es da um Phosphor geht. Warum Stickstoff oder Phosphor zwar da, aber nicht verfügbar ist, spielt nur in sofern eine Rolle, dass man dieses Problem langfristig lösen muss. Zunächst aber setzt es den Aquarianer vor die Frage, dosiere ich Nitrat oder keines? Ammonium zu dosieren ist für dieses Becken wie Du schon sagst unsinnig, das wird mit Ammonium gar nichts anfangen können, bzw. das erzeugt nur noch mehr Nitrit und das wird der Bryopsis nur noch besser gefallen. Daher der praktische Hinweis, einfach etwas Nitrat zu dosieren. Die ganze Diskussion um Schwermetallvergiftungen finde ich ehrlich gesagt nicht wirklich hilfreich, sowas hatte ich nämlich noch nie!
Grüße
Jörg -
Hallo Jörg,
schau mal, Alex hat auf S. 1 bereits Phosphatkonzentrationen angegeben, die, sofern nur annähernd zutreffend, eine Stickstofflimitation ausschließen weil bereits eine Phosphatlimitation oder allenfalls eine Colimitation vorliegt. Das bedeutet, Stickstoff kann gar nicht so sehr ins Minimum geraten, dass es schaden würde. Das lässt sich mit dem Korallenstoffwechsel einfach nicht vereinbaren.
Außerdem sind Korallen unter niedrigen Stickstoffkonzentrationen sehr hell, ganz beispielhaft hier in dem von Dir bereits kritisierten Artikel zu sehen. Unter niedrigen Stickstoffkonzentrationen gewachsene Korallen sind mit "LN/LP" (low nitrogen/low phosphate) gekennzeichnet. Das kann ich nur bestätigen. Schau Dir dagegen die Korallen auf S. 2 an, wie unterschiedliche, ja sogar fleckig die aussehen. Das ist kein Stickstoffmangel. Ausgerechnet die Flachwasser-Koralle Acropora millepora ist an den exponierten Stellen ausgeblichen. Gleichzeitig sind einige Korallen geradezu dunkelbraun und vollig ohne Transparenz. Das spricht für mich nicht für einen Nährstoffmangel sondern Photobleaching durch Sauerstoff-Radikale, die z. B. bei Kupferüberschuss entstehen. Auch das fetzige Ablösen des Gewebes habe ich von Spurenelemente-Vergiftungen berichtet bekommen.Gruß
Hans-Werner
-
Hans-Werner,
ich werde mich hier auch nicht mehr weiter dazu äußern. Alle bisherigen Ratschläge haben die Situation nicht verbessert, und bis dato schließt ihr alle bis auf Claude einen Stickstoffmangel einfach nur aus, weil es anhand der Daten nicht passend erscheint. Es ist ja auch Dein Board, Hans-Werner, dass möchte ich auch absolut respektieren.Meinen Standpunkt zu der hier vorliegenden Problematik habe ich als Aquarianer (und als solcher möchte ich hier diskutieren) zum Ausdruck gebracht und auch Zusammenhänge erörtert, warum ich hier einen Stickstoffmangel vermute.
Aber eines will ich auch noch anfügen: egal wie belesen man ist oder wer auch immer experimentell etwas beweisen konnte und was nicht, spielt nicht im geringsten eine Rolle, wenn man beim ersten Anblick eines Beckens gleich im Bauch hat, was da nicht stimmt. Und mein Bauchgefühl aus langjähriger Erfahrung, wie Du sie natürlich auch hast, Hans-Werner, und viele andere auch, stelle ich immer noch über alles an theoretischem Wissen, auch wenn mir die Theorie sagt, dass die Praxis nicht stimmen kann. Wenn eine praktische Überprüfung die Theorie bestätigt, dann ist gut. Aber ich würde nie eine praktische Überprüfung auslassen, nur weil die Theorie plausibel erscheint. Das unterscheidet im Übrigen auch die meisten Biologen von den meisten Chemikern.
Aber wie gesagt, ich selbst halte mich jetzt erstmal wieder zurück.
Grüße,
Jörg -
Jörg, nochwas ...:
Wenn Du Nitrit nachweisen kannst, dann ist schonmal völlig ausreichend Ammonium und Nitrit vorhanden um die Zooxanthellen zu ernähren. Das Nitrit zeigt allenfalls an, dass die Nitrifikation gestört ist, z. B. durch Ammonium, einem wirksamen Hemmstoff der Nitritoxidation.
Den Effekt von Ammonium auf die Kalzifikation und die daraus folgende Gewebsablösung musste Dietmar Schauer erst kürzlich sehr schmerzhaft erfahren.
Du solltest also vielleicht die Indikatorfunktion von Bryopsis überdenken.
Vielleicht sind Deine Beobachtungen gar nicht falsch, vielleicht sind es Deine Schlussfolgerungen. Ich kann z. B. nicht nachvollziehen, dass Nitrit ein Indikator für Stickstofflimitation sein soll. Ich würde Nitrit vielmehr einfach als einen Indikator für eine gestörte Nitrifikation sehen und in Erwägung ziehen, dass sogar Ammonium als Hemmstoff der Nitritoxidation im Spiel ist.Gruß
Hans-Werner
-
Ok, ein letzter Beitrag, Du siehst das in meinen Augen zu statisch. Du hast Recht, Wenn Nitrit da ist, muss es entweder aus Ammonium entstanden sein, oder z.B. als Beiprodukt aus der Dentrifikation entstanden sein.
Zur Erklärung, weil ich sage, Du siehst das zu statisch: so wie hier auch wird das Becken über eine ganze lange Zeit mehr oder weniger von Ammonium befreit (Zeolithfilterung), und ggf. auch der Nährstoffeintrag gering gehalten, und/oder es wird mit starkem heterotrophen Bakterienwachstum gearbeitet. Dabei wird die Nitrifikation langfristig geschwächt, bis es irgendwann zu Symptomen an den Korallen kommt.
Dann wird plötzlich die Futtermenge erhöht und was meistens sogar noch schlimmer ist, Staubfutter in großen Mengen dosiert, womit aber kein Viech im Aquarium umgehen kann, weil es das schlicht und einfach nicht kennt, und daraus entsteht dann über ein paar mehr oder weniger lange Zersetzungsprozesse Ammonium, das die Nitritoxidierer hemmt (wie Du schon bemerkt hast), und Nitrit erzeugt.
Wie gesagt, man kann alle möglichen Szenarien in Erwägung ziehen, aber es ist immer auch eine Entwicklung die dahinter steht, und keine akute Situation.
Grüße
Jörg -
Es gibt m. E. überhaupt keine Grünalge, die eine Stickstofflimitation von Korallen anzeigen kann. Gerade die Grünalgen mit den großen Vakuolen, wie Valonia, Ventricaria, Chaetomorpha und Bryopsis speichern massig Nitrat und zeigen Stickstoff an.
Meines Erachtens gibt es überhaupt keine Stickstofflimitation von Korallen unter praktischen Bedingungen, ich habe zumindest noch keine erreicht und falls doch hat sie den Korallen nicht sichtbar geschadet. Unter Bedingungen, die stickstofflimitierend sein könnten, reichert sich einfach Phosphat an.
Bei der Nitratdiskussion sollte man wirklich die Fehlerhaftigkeit vieler Messungen berücksichtigen, aber dazu kann Peter sicher mehr sagen.
Wir haben immer mit diesem Tunze Test gemessen, der wohl vom M&N stammt, aber ein Auftreten von Bryopsis welches immer nit Nitratmangel einhergeht, kann ich auch nicht bestätigen.
Vom Bauchgefühl sind es zwar schon "saubere" Becken in denen Bryopsis auftritt, aber Nitratmangel würde ich nicht immer unterschreiben, wobei mal geklärt werden sollte, über welchen Wert wir da sprechen.Vorhandensein von Nitrit bei Nitratmangel klingt abenteuerlich....
-
Hallo,
ich habe gerade mal ins Laborjournal geguckt.Da sind schon einige Analysen dabei, bei denen Nitrit bei ca. 0,05 - 0,1 mg/l liegt, aber der reale Nitratwert deutlich unter 1 mg/l.
Will sagen: NO3 bei ca. 0,1 - 0,5 mg/l
"Normale" Nitrat-Tests zeigen bei solchen Nitritwerten gerne einmal 3-7 mg/l Nitrat an.
Gruß,
Peter -
Hallo Peter,
glaube ich gerne, wurde vielleicht auch Ammonium gemessen?
Gruß
Hans-Werner
-
Hallo Hans-Werner,
Ammonium kann ich mit der IC nur im Trinkwasser sehr genau bestimmen. Im Meerwasser ist der Natrium-Peak so groß, dass er in den Ammonium-Peak geht. Eine richtige Auswertung ist nicht möglich, da die Retentionszeiten zu eng beieinander liegen.
Gruß,
Peter -
Hallo Peter,
diese Werte, wo Nitrit vorhanden und Nitrat gering ist, würden zur gestörten Nitrifikation passen. Eine unvollständige Denitrifikation ist da eher unwahrscheinlich.
Gruß
Hans-Werner
-
Und in der Zwischenzeit gehen die Korallen von Alex über den Jordan...
Alex bist du so moderat mit den Maßnahmen vorgegangen, wie du es angekündigt hattest?
Keine Hektik und vorschnelle Extremeingriffe? Verwendest du vielleicht irgendeine schlechte Salzcharge? -
Zitat
Original von Joerg Kokott
Hallo,
Hans-Werner, auch wenn mir hier keiner glaubt, aber das was Du/Ihr hier diskutiert, das ist eine Stickstofflimitierung.
Ich glaube Dir Jörg, meine Monti hat das Gleiche gemacht.
Ich hatte zuviel C (Traubenzucker) im Becken, daraus resultierend war ein sehr schneller N und P Abbau,
da P auch noch durch Rowa Phos limitiert wurde, dachte ich auch erst an eine P Limitierung.Durch Zugabe von NP-Bacto-Balance wurde es aber "erst" schlimmer, als ich zeitgleich
N über Staubfutter anhob von n.n auf 5 mg/l NO[t]3[/t] änderte sich das Wachstumsverhalten in 2-3 Tagen.Einher mit der Bakterienvermehrung durch die C-Dosierung wurde auch Ca / KH reduziert.
Nach der Einstellung von N,P,Ca,Mg, KH und einer Stabilisierungszeit von 2 Tagen,
sieht es aus als ob nichts gewesen wäre.Wenn N wieder Verfügbar ist funktioniert das NP-Bacto-Balance prächtig,
mache SPS zeigen dann wirklich gute Wachstumsanzeichen.MfG Philipp
-
Zitat
Und in der Zwischenzeit gehen die Korallen von Alex über den Jordan...
Wir können im Moment eh nur Diskutieren und abwarten.Warten wir einmal die nächste Analyse ab.
-
Zitat
Original von Armin Glaser
Und in der Zwischenzeit gehen die Korallen von Alex über den Jordan...
Alex bist du so moderat mit den Maßnahmen vorgegangen, wie du es angekündigt hattest?
Keine Hektik und vorschnelle Extremeingriffe? Verwendest du vielleicht irgendeine schlechte Salzcharge?Hallo Armin,
als ich gestern nach der Arbeit heim kam war ich positiv überrascht. Da es vorgestern wirklich schlimm war dem Gewebeverlust rechnete ich mit einem noch schlimmeren Schadensbild.
Aber dem war glücklicherweise nicht so. Da in keiner Apotheke im Umkreis Natriumnitrat oder Calziumnitrat zu bekommen war, bat ich meine Freundin gestern Nachmittag Pohls Xtra zu dosieren. Scheinbar ist das Nitrat enthalten?! Auf jeden Fall wurde es nicht schlimmer.Dann war auch endlich das Paket mit NP-BB angekommen. Ich habe es gleich an die Dosieranlage angeschlossen. Es werden jetzt täglich (eine Stunden nach dem Anschalten des Lichtes) 2ml dosiert. (bei meine ca. 620l netto)
Sonst habe ich folgendes getan:-Schacht leer geräumt
-Zeolithfilter runtergeregelt, Reinigungsintervalle vorerst nur auf aller 3 Tage eingestellt, Zeobak- & Zeostartdosierung ausgesetzt
-Wasser gewechselt (incl. dem für heute geplanten Wechsel 40% in einer Woche auf 3 Wechsel verteilt)
-eine blaue Röhre durch eine weisse ersetzt
-Zugabe von Spurenelemente gestoppt
-Abschäumer etwas trockener eingstelltMorgen geht es für eine Woche in den Familienurlaub. Meine Nachbarin, welche die Fische füttert hält mich auf dem laufenden. Ich werd die ganze Woche wohl wie auf Kohlen sitzen....
-
Nebendiskussion editiert.
Hans-Werner
-
Hallo Philipp,
mit Staubfutter hast Du aber auch Phosphat erhöht. Woher weißt Du nun, dass es am Stickstoff/Nitrat lag?
Hallo Alex,
da bin ich mal gespannt, wo´s hingeht mit dem Aquarium. Wird auch für uns eine spannende Woche.
Das Aussetzen der Zeostart-Dosierung, hast Du das jetzt erst gemacht? Ist doch glaube ich auch Kohlenstoff ohne Nitrat und Phosphat, oder? Das hätte also jeden Nährstoffmangel und jedes Ungleichgewicht verschärft.
Grüße
Hans-Werner
-
Zitat
Original von Hans-Werner
Das Aussetzen der Zeostart-Dosierung, hast Du das jetzt erst gemacht? Ist doch glaube ich auch Kohlenstoff ohne Nitrat und Phosphat, oder? Das hätte also jeden Nährstoffmangel und jedes Ungleichgewicht verschärft.Hallo Hans-Werner,
das Start hatte ich schon abgesetzt. Kannst Du bitte noch etwas zu meiner NP-BB-Dosierung sagen. Ist die Menge Okay? Würde NP-BB das Start als Kohlenstoffquelle ersetzten?
Morgen werde ich mein Wasser zu Peter senden. -
Hallo Alex,
die NP-BB-Dosierung ist so absolut in Ordnung. Bei den vielen Korallen wird das keine Probleme mit einer Überdosierung geben, auch nicht, wenn die empfohlene Startdosierung jetzt um 30% überschritten wird.
Das NP-BB wird das ZeoStart als Kohlenstoffquelle ersetzen. Hoffentlich sogar mehr als das, von diversen niedermolekularen Kohlenstoffquellen, die ich schon ausprobiert habe, hat nur das NP-BB so gewirkt.Gruß
Hans-Werner
-
Vielen Dank Hans-Werner!

Dann werde ich es so laufen lassen. -
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!
