Wer zieht in die Schlacht gegen die Glasrosen?

  • Hallo,

    in der Hoffnung ich könnte eine schnelle Lösung finden hatte ich bisher mit folgenden Mitteln versucht den Glasrosen Einhalt zu gebieten:

    1. Chemische Mittel

    Joes Juice und Glsarosen-Ex habe ich beide eingesetzt, der Erfolg blieb langfristig aus. Kurzfristig verschwinden zwar einige - langfristig hatte ich eher den Eindruch,dass ich die Zahl vervielfacht habe :angry_face: Außerdem ist es bei meiner Beckengröße eher müßig und man erwischt einfach nie alle.

    2. Fressfeinde, würde ich gern etablieren

    Einen Feilenfisch hatte ich im Becken, dem waren die GR egal, die Xenien aber nicht. er ging somit zum Händler zurück
    Wurdemannis habe ich im Becken, allerdings nur vier Tiere, was bei brutto 720 Liter wohl viel zu wenig ist. Da könnte ich wohl locker noch dreißig dazusetzen. Bei meinem Händler kosten die allerdings 17,90 das Stück. Über den Daumen gepeilt wäre ich dann bei 500€ für die Garnelen :winking_face_with_tongue: Wohl nicht meine favorisierte Methode.
    Berghias müßte ich ebenso erst Mal Massen von haben/züchten. Außerdem wären da meine Tunze stream wohl ein Problem. Alle Steine in ein Extrabecken geht nicht da auch in der Unterkonstruktion die Glasrosen sitzen.
    C. kleini, hab ich noch nicht probiert, hörte aber davon, dass er sich auch nicht zu knapp an Korallen vergreift - würde auch zu groß werden.
    Chelmon rostratus An ihn habe ich gedacht. Ich finde ihn wunderschön und wenn ich dein ein glasrosenfressendes Exemplar erwische ist er vielleicht die Lösung meiner Glasrosensorgen. Der Haken ist nur folgender:
    Im Becken schwimmen seit einem Jahr ein Zebrasoma flavescens und seit ca zwei Monaten ein Acanthurus japonicus (traumhafter Fisch :] ) Meine Befürchtung ist, dass die beiden den Chelmon rostratus in Kürze zerlegen könnten. Habe nun über die SuFu schon diverse Berichte gelesen, in denen dies passierte. Zusammenfassend aus den anderen Threads ließe sich festhalten, dass ich versuchen könnte die beiden Doktoren zu fangen (daran glaube ich nicht so recht, dass mir das gelingen könnte) und sie in eine Schwimmschule zu setzen, während der Rostratus sich "langsam" mit dem Becken vertraut machen kann.
    Eine weitere Methode, von der ich las, dass sie erfolgreich war, war die Spiegelmethode um z.B. den Hawaii-Doc zu beschäftigen. Ich frage mich nur ob der Japonicus sich davon auch beeindruckt zeigt...
    Dritte Methode wäre komplette Beckenumgestaltung, - das würden mir meine Korallen aber bestimmt krumm nehmen....
    Als weitere Idee kam mir folgendes: ein Freund hat mir einen Zebrasoma flavescens angeboten. Dieser wäre etwas kleiner als meiner. Wenn ich diesen gleichzeitig mit einem Rostratus einsetze, würde sich dann der Stress besser verteilen und nicht auf ein Tier fokussieren? Oder gibt das den totalen Terror?

    Ich weiß dieses Themen (Nachbesatz von C. rostratus in ein Becken mit Hawaii-Doc, sowie auch die Glasrosenbekämpfung) wurde schon einige Male diskutiert, dennoch würde ich mich freuen, wenn ihr mir zu meinen Überlegungen eine Rückmeldung geben könntet. Danke!

    Einmal editiert, zuletzt von Marc C (7. Januar 2010 um 17:47)

  • Hallo :wink

    ich freu mich über jeden Erfahrungsbericht, ob er nun erfolgreich war, oder auch nicht.....

  • Hallo Marc,

    ich würde die Lösung mit dem Chelmon rostratus versuchen, dabei solltest du beachten, dass

    - der Chelmon nicht zu klein sein sollte,
    - und du beim Händler sehen kannst, dass er frisst,
    - er nicht "ängstlich" ist, und sich ständig "verdrückt".

    Dann hast du relativ gute Chancen, einen Fisch zu erwerben, der dir helfen kann. (KANN!)

    Mir ist bekannt, dass viele gegen den Handel mit Chelmon rostratus sind, und ihn deshalb als "Glasrosenbekämpfer" ablehnen. Trotzdem würde ich ihn dir empfehlen, unter Beachtung de genannten Hinweise. Bezüglich Zebrasoma flavescens oder Acanthurus japonicus hätte ich (wohlgemerkt: Ich!) keine Bedenken. Wenn der Chelmon fit ist (s.o.) dürfte das zu keinen Problemen führen. Eingewöhnt und gesund, ist er mit Sicherheit eine Bereicherung für jedes Riffaquarium - mit etwas Glück befreit er dich auch von deinen Glasrosen!

    Bitte beachten: Das ist MEINE Meinung zum Chelmon, ich toleriere auch die Äußerungen derjenigen, die den Chelmon als AQUARIENFISCH ablehnen.

    Grüße

    Siegfried

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

  • Ich schließe mich Siegfried's Meinung an.
    er hat auch schon die notwendig Tipps gegeben wie man einen "guten" Chelmon heraussucht. Das ist speziell bei diesem Fisch super wichtig.

    Ich habe selbst 3 Docs im Becken, einer davon ist ein Flavescens, und einen Chelmon zugesetzt. Die 3 haben sich nicht die Bohne für ihn interessiert. Ich vermute mal das die doch ziemlich andere Wuchsform und v.a. Schwimmweise diesen nicht zum Angriffspunkt werden lassen.
    Das dir der Chelmon nicht nur Glasrosen anpickt sondern u.a. alle Röhrenwürmer zum fressen gern hat ist dir ja vermutlich bewusst.

    lG MK

  • Bei mir hat es ein paar Monate gedauert, bis der Chelmon sich entschieden hat, an die Glasrosen zu gehen. Ich hatte aber auch nur einige wenige kleine. Erstaunlicherweise sind die Glasrosen dann ausgerechnet in der Nacht vor dem Einsetzen der Wurdemanis verschwunden. Vermutlich vorauseilender Futterneid. Leider ist er dann plötzlich verstorben (ohne äussere Krankheitsanzeichen, von einem Tag auf den anderen schwamm er nicht mehr richtig, am nächsten war er tot. Allerdings hatte ich die Seuche zu der Zeit im Becken).
    Seit dem machen die Wurdemanis eigentlich ihre Arbeit recht gut. Ich habe auch nur 4 Stück im Becken, dafür aber auch keinen hohen Glasrosenbesatz. Immer wenn sich mal eine aus dem Filterbecken (wo die Population langsam zunimmt) oder durch einen Ablegerstein ins Becken kommt, dann ist sie spätenstens einen Tag später weg. Allerdings weiss ich nicht, ob sie auch Glasrosen fressen, die grösser als einen Zentimeter sind. Und ohne Chelmon gibt es jetzt auch wieder Röhrenwürmer.

    Wenn du sicher bist, dass deine Wurdemanis die Glasrosen fressen, dann kannst du ja versuchen die grossen Exemplare mechanisch zu entfernen. Natürlich kriegt man sie so nicht vollständig weg, aber man reduziert die Gesamtmasse, so dass die Garnelen hinterher kommen mit dem fressen. Und über die vielen neuen kleinen Glasrosen freuen sie sich sicher ganz besonders im Gegensatz zu den grossen. Natürlich eine riskante Strategie.

  • Moin Marc

    als Alternative zum Rostratum wäre noch der Ch. auriga ein geeigneter Glasrosenfresser.

    Der hatte in meinem Apothekenbecken (zusammen mit 3 Wurdemannis) total aufgeräumt.

    Letztes Jahr setzte ich ihn in mein Becken um die Majanos zu eliminieren.
    Er wurde von den Doc,s angegenagen, aber nur im normalen Rahmen (hallo neuer, wir sind die Chefs).

    Leider fand er nicht nur Majanos schmackhaft, auch meine Euphyllia wurde komplett gefressen.

    Also mit Übergriffen auf LPS rechnen, Leder und Weichkorallen wurden nicht beachtet.

    MFG
    Jürgen 

    Einmal editiert, zuletzt von Jürgen Tuschick (8. Januar 2010 um 08:07)

  • Hallo.

    danke für die Rückmeldungen,

    Martin: Dass der C. rostratum auch an Röhrenwürmer geht, habe ich gelesen und außer den kleinen Kalkröhrenwürmern halte ich keine. Ärgerlicher wäre dann schon die Tridacna oder die Galaxea, die ich im Becken habe

    Siegfried: Danke für die Tipps

    bendel: Diese Methode/Strategie verfolge ich ja schon, aber meine Wurdemannis marschieren an den Glasrosen so vorbei :face_with_rolling_eyes:

    @jürgen: Danke für den Hinweis mit dem C. auriga. Die Gefahr, dass er auch an anderen (LPS und Tridacna) herumfrißt ist mir etwas zu groß - außerdem hab ich mich in C. rostratum etwas verguckt :smiling_face:

  • Hallo,

    auch ich kann meine Erfahrungen berichten. Zuerst einmal der Feilenfisch. Zu beginn hat der Glasrosen gefressen nachdem ich aber den Fischbesatz und somit die Fütterung erhöht habe frisst der nur noch Korallen und Futter ;(.

    Jetzt habe ich auch einen Chelmon. Ich habe einen kleinen bekommen. der geht bei mir an Mysis und an Artemia. Da ist er einer der ersten bei der Fütterung. Glasrosen hat er noch nicht gefressen aber er pick unaufhörlich in den Steinen. Ich hoffe das er über kurz oder lang die Glasrosen fressen wird. Der Fisch ist erst seit 3 Wochen im Becken.

    Wundermanis gehen nicht bei mir, ich habe einen Garnelenfressenden Lippfisch 8o.

    Eigentlich würde ich sagen der Chelmon und der Feilenfisch sollten das Problem lösen. Man muss aber geduldig sein, die machen das nicht über Nacht. Das kann wohl gerne mal ein paar Wochen oder Monate dauern.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

  • Auszug aus dem Lexikon, ohne Kommentar!


    --------------------------------------------------------------------------
    Wissenschaftlich: Acanthurus japonicus

    Deutsch: Philippinen Doktorfisch

    Vorkommen: Indischer Ozean, Japan, Philippinen

    Größe: bis zu 23 cm

    Temperatur: 24°C - 26°C

    Futter: Algen, Artemia, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill, Muschelfleisch, Mysis, Norialgen

    Aquarium: ~ 1200 Liter

    Schwierigkeitsgrad Expertentier !! Kaum gut Haltbar
    ----------------------------------------------------------------------------

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • Hallo,

    @ Ruedi: willst Du sagen, mein Becken sei zu klein für den Japonicus?

    Einmal editiert, zuletzt von Marc C (8. Januar 2010 um 10:32)

  • Hi,

    ich weis zwar nicht was ein Japonikus mit Glasrosen zu tuen hat, aber den halte ich seit 1,5 Jahren im Becken und kann nur sagen dem geht der Chelmon am hintern Ende des Rückens vorbei. die sind meineswissens keine Nahrungskonkurenten und somit tuen die sich nichts.

    Allerdings muss ich sagen das mein Japonikus der erste Fisch im Becken war und auch sonst ein super gesundes Tier war und ist. ansonsten ist der schon nicht leicht zu halten, meiner macht mir aber riesig freude.

    CU Ralph

    Der Pessimist sagt: "Das Glas ist halb lehr!" Der Optimist sagt: "Aber nicht mehr lange." In dem Sinne

    Einmal editiert, zuletzt von kareem (8. Januar 2010 um 10:15)

  • Hallo,

    also eines weiß ich, der japonicus frist definitiv keine Glasrosen :] :thup

    Einmal editiert, zuletzt von nopa86 (8. Januar 2010 um 12:23)

  • was ist gegen berghias einzusetzen? wieso sollen da die streams ein problem sein? ich hab vor ein paar wochen auch welche eingesetzt. hab sie seit dem zwar nicht mehr gesehen, aber die glasrosen werden kontinuierlich weniger, also gehe ich mal davon aus, dass die schnecken noch da sind. hab auch 2 streams im becken. der vorteil von den schnecken soll wohl sein, dass diese die GR komplett platt machen, während die fische häufig nicht alles fressen und die GR dann früher oder später wieder wachsen, vor allem wenn der fressfeind dann z.b. wieder aus dem becken rauskommt.
    der nachteil, sobald tatsächlich alle GR weg wären verhungern die berghias, weil diese rein GR fressen. wenn man aber nicht zu viele einsetzt brauchen sie entsprechend lange oder schaffen es nie, wirklich alle GR zu fressen, so das immer hier und da ein paar übrig bleiben (oder man züchtet diese seprart, z.b. im TB, wo dann keine schnecken sind).

    Grüße
    Daniel

  • Hallo,

    Zitat

    Original von nopa86
    Hallo,

    also eines weiß ich, der japonicus frist definitiv keine Glasrosen :] :thup

    ...ist mir auch noch nicht aufgefallen....

    ocean3012
    Mir hat man wegen der Stream im Fachhandel abgeraten. Außerdem in 720 Litern verschwinden die ruck zuck. Da müßte ich erst ein Zweitbecken starten um sie zu züchten....da spielt meine bessere Hälfte aber glaub ich nicht mit :face_with_rolling_eyes: Und so drei vier ins Becken, ich weiß nicht, die leben ja nur sehr kurze Zeit (lag da nicht die Lebenserwartung so bei ca. zwei Monaten???) und im 720 Literbecken treffen die sich dann wohl kaum um sich zu paaren....bzw. kommt so ein Gelege dann wohl auch kaum durch....Und gleich mal 20 Schnecken rein, ist ja auch ein kleines Vermögen....

  • Hallo Marc,

    ich hab dir mal einige Links zusammengestellt.

    Unter anderem sollte beachtet werden, ob du wurdemannis oder bogessis im Becken hast. Dann solltest du dir tragende Weibchen kaufen. Und ich stelle mal die Behauptung auf, das vier tragende Bogessis dein 720 Liter Becken nicht nur säubern, sondern es auch sauber halten, so dass du nie mehr eine Glasrose siehst. Ich habe in meinem 350 Liter Becken mittlerweile nur noch eine Bogessi und nie mehr eine Glasrose gesehen. (Bis auf die Technik-Abteilung. Da wachsen welche, weil die Bogessi dort nicht ihr Unwesen treiben kann.)
    Wie schnell Bogessis einen Stein abrasen, kannst du zusammenfassend auf meiner Homepage betrachten.

    http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…htuser=0&page=2

    Zitat von Ruedi:
    „Meine These, welche es gilt weiter zu untermauern, ist, dass die "weiblichen" Garnelen (ich sage denen jetzt einfach mal so) Glasrosen zuverlässig fressen, die "Männlichen" jedoch nicht. Dies würde erklären, dass man immer wieder enttäuschte Aquariener finden kann, bei welchen der Einsatz dieser Garnelen von keinem Erfolg gekrönt ist.“

    http://www.meerwasserforum.com/index.php?page…ser=4810&page=2

    Auf meiner Homepage hab ich selbst mal einen Test gemacht:
    http://www.korallenaquarium.com/Glasrosen.html

    Gruß Dirk :wink

  • Hallo,

    Dirk:
    danke für die Rückmeldung. Das hab ich nicht gewußt, dass es vielleicht nur die weiblichen Tiere sind, die GR fressen. Wäre ja einen Versuch wert. Wieviele "Damen" bräuchte ich denn da? Ich hab nämlich einige Steine die denen auf deinem ersten Bild gleichen. :devil2:

    Einen Geschlechterwechsel /-wandel gibt es aber nicht, oder?

    Vielleicht sollte ich aber dennoch auf mehrere "Streiter in der Schlacht" setzen...

    2 Mal editiert, zuletzt von Marc C (8. Januar 2010 um 19:26)

  • Hallo,

    also mein Händler ist der Meinung das Nachzuchten keine Glasrosen fressen.
    Da ich meine Fische gut füttere dachte ich eher an zu viel Futter !
    Also das nur Weibliche Glasrosen zuverlässig fressen hatte ich noch nicht gehört
    könnte ja mal ein Züchter ausprobieren und Berichten .

    Meine Glasrosen bin ich mit einem C. auriga und einem Chelmon los geworden,allerdings bin ich heute
    der Meinung (durch zu hohe Verluste,auch wenn sie beim Händler Futter aufnahmen und täglicher
    Lebendfuttergabe ,Multisanostol und Knobie aufs Frostfutter bekammen) das diese Tiere lieber im Riff verbleiben sollten.

    Die Berghias hatte ich auch probiert ,leider ging es mit dem Nachzüchten schief und die vier Tiere
    die ich ins Becken setzte waren nie mehr gesehen :frowning_face:
    Nachteil bei den Schnecken ist auch das sie nur Glasrosen fressen und wenn keine mehr da sind es kein
    Ersatzfutter gibt um sie am Leben zu halten.

    Gruß Stephan

    Einmal editiert, zuletzt von Mieli (9. Januar 2010 um 15:45)

  • Hallo,

    ich danke allen für die Tipps und den Erfahrungsaustausch. Habe grad mit Aiptasia-X von Red Sea die ersten Glasrosen bekämpft und weitere drei Wurdemanni (oder sind es bogessi - ich bin mir nicht so sicher und hab da auch noch nicht so den Blick) ins Becken gesetzt, vielleicht nützen sie ja prophylaktisch. Hab bei zwei der Tiere Eipakete gesehen. Kamen beim Händler aus einem glasrosenfreien Becken (allerdings recht klein -vielleicht dreißig Liter) das vor wenigen Tagen noch mit Glasrosen bestückt gewesen sein soll. Schaun mer mal....

    Vom Chelmon rostratus hat man mir nochmals abgeraten, aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate. Falls mal Rückläufer aus Beckenauflösungen kämen, wären das die (futterfesten) sicheren Kandidaten, von denen man dann auch sagen kann, ob sie GR fressen, oder nicht. Also warte ich das mal ab.

    Bezüglich der Größe des A. japonicus - falls Ruedi darauf mit seinem Zitat

    anspielte - hab ich z.B. auch hier folgendes gelesen: "...Auch er sollte ein grosses Aquarium von ca. 800 Litern geboten bekommen wenn er die 10 cm überschritten hat. ...." (die misst meiner jetzt). Ist halt ein anderer Richtwert....

    Die Literzahlen im Lexikon drücken m.E. auch nicht aus, wie so ein Becken dann in den Maßen, im Riffaufbau, in der Gestaltung des Schwimmraums und Versteckmöglichkeiten aussehen und beschaffen sein sollten. Ich glaube bei einem so eifrigen Schwimmer wie dem A. japonicus wäre die Angabe einer Mindestkantenlänge des Beckens ebenso hilfreich/wichtig wie die Literzahl.

    2 Mal editiert, zuletzt von Marc C (9. Januar 2010 um 16:00)

  • Hallo,
    also der Chelmon denke ich ist die beste Lösung bei den Glasrosen. Meiner hat bisher alle weggefressen. Habe auch einen Hawaiidoktor und einen Samtdoktor im Becken und sind mittlerweile alle friedlich miteinander. Die ersten 3 Tage gab es immer Probleme und sie haben sich kreuz und quer durchs Becken gejagt, aber dann war Ruhe. Ich hatte wahrscheinlich auch Glück, daß er frißt. Jedenfalls schwamm er schon vorher einige Zeit beim Händler im Becken. Also ich kann beim Chelmon nur zuraten. Bei ihm ist bloß vorsicht geboten wenn man Muscheln im Becken hat, die mag er auch. Achja und die kleinen Röhrenwürmer hat er bei mir komplett ausgerottet, sowie die Glasrosen und Manjanos. Michaela

  • Hallo Marc,
    nach langem Hin und Her hatte ich aufgrund einer Plage seinerzeit überlegt, was ich mache. Joes Juice führte nur kurzfristig zum Erfolg, berghias waren unterlegen und so kaufte ich eine Feilenfisch.
    Seit dem wir diesen haben, ist nicht mal mehr der Ansatz einer Glasrose zu sehen.

    Ich schwöre aufg ihn.

    Viele Grüße
    Thomas

  • Hallo,

    Thomas:
    einen Feilenfisch hatte ich ja bereits, der fraß nur Xenien.... :angry1: So ist es halt, eine Garantie gibt es nie. Das Wörtchen "eigentlich" hab ich schon aus meinem Wortschatz gestrichen....

    @Manuela: ja ich hab ja auch mit dem C. rostratus geliebäugelt, aber es sind doch einige Faktoren die mich erst mal zögerlich bleiben lassen: nimmt er Futter an? werden ihn meine Doks vermöbeln? Fißt er dann Glasrosen ("eigentlich" sollte er es ja), läßt er meine Tidacna in Ruhe?? Ich glaub im Moment paßt er nicht so, obwohl er ein wunderschöner Fisch ist - die Versuchung ist groß.

    Habe nun mit Aiptasia-X behandelt. Bisher scheint es zu wirken - zumindest kurzfristig. Mal sehen ob die drei Bogessi Garnelen helfen den GR Bestand kleinzu halten...

    Danke für die Rückmeldungen!

  • Hallo Marc,

    nach vielen vergeblichen Versuchen, die Glasrosenplage mit allen verfügbaren Mitteln zu bekämpfen,habe ich als letzte Massnahme einen grösseren, futterfesten Chelmon eingesetzt. Nach einer Woche war keine Glasrose mehr am Leben.

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