Hi all,
mal wieder ein Dauerbrennerthema, der Phosphatwert und wie man etwas dagegen unternehmen kann.
Folgende Konstellation: Nach der Uebernahme eines 450l Beckens (plus TB) kaempfe ich mit einem Phosphatwert von >0,5 - eventuell sogar bis fast 1,0 (bei Rowa deutlich ueberhalb des Hoechstwertes von 0,45 und Salifert zeigt zwischen 0,5 und 1 an, ist schlecht abzulesen auf der Skala). Alle anderen Werte sind unauffaellig gut, Nitrat liegt bei 10-20 (auch hier habe ich Probleme, die Skala zu 100% mit meinem Proebchen in Einklang zu bringen
).
Der Vorbesitzer hatte schon etwas Probleme mit Phosphat, damals war der Wert wohl bei ~ 0,3. Dachte mir nach dem Umzug des Beckens auch nicht wirklich etwas dabei, aber nun sind zwei Monate verstrichen und so langsam sollten sich ja die Effekte des Umzuges gelegt haben. Neue tote Steine, Sand oder Riffrueckwaende sind seither mit Ausnahme einer sehr kleinen Riffsaeule (das ist aber auch schon wieder einen Monat her) nicht eingebracht worden. Im Technikbecken habe ich Caulerpa- und Drahtalgen, ausserdem laeuft seit dem Aufbau des Beckens permanent Phosphatadsorber mit. Das Osmosewasser habe ich auf Phosphat geprueft, ohne Befund.
Das einzige, was mir noch einfaellt, waere der Salat, den ich taeglich an Fuchs und Dok fuettere und in Ermangelung von Alternativen (Salat oder Loewenzahn etc aus dem Garten) im Supermarkt beschaffe. Hier liest man ja, dass das u.U. fuer so etwas verantwortlich sein koennte. Muss aber nicht.
Hm... Uebersehe ich etwas bei meinen Ueberlegungen?
Direkt Probleme habe ich im Becken nicht. Fuer mich sieht das alles sehr gut aus. Trotzdem wuerde ich gerne von diesem Phosphatwert runter. Beispielsweise deswegen, weil die Hystrix Korallen, die ich pflege, schon eher weinrot als rosa ausschauen und auch recht gedrungen wachsen. So spezialisten wie Ulrike Hardt koennten mir daran wahrscheinlich schon den Phosphatwert auf die zweite Nachkommestelle genau schaetzen. ![]()
Vielen Dank fuer Eure Ideen und Hilfe,
Martin



