Beiträge von Mackelshak

    Hallo zusammen,

    es gibt ja immer wieder Argumente Pro/Contra Wildfang und generell zum Einfluss der Aquaristik auf Riffe und die örtlichen Gemeinschaften. Auch der Zustand der Riffe und deren 'Aufforstung' wird häufiger mal in die eine und die andere Richtung thematisiert. Dahingehend finde ich diesen Podcast sehr gut:

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    Da kommt Wissen aus Riffwiederherstellung, Fishfang, Aquakultur und Aquaristik zusammen. Die Perspektive scheint mir damit recht ausgewogen.

    Viele Grüße
    Michael

    An SPS-Korallen wage ich mich erstmal garnicht, da ja auch die Lichtquelle und die Wasserqualität nochmal eine Stufe höher als beim Einstieg sein sollten (so zumindest meine Einschätzung).

    SPS sind eine recht breite Kategorie. Viele Montipora Arten sind sehr anspruchslos und verzeihen viel. Für so ein kleines Becken kann ich mir allerdings auch Zoanthus und Scheibenanemonen gut vorstellen. Die können auch aktiv gefüttert werden, was gerade auch bezüglich des Punktes Nährstoffe hilft:

    Zitat von SteindesAnstosses

    Die Idee mit Kleinstfischen wie Grundeln, kommt auch nur von der Kenntnis (?), daß die Fische Nährstoffe für die Korallen liefern (können, sollen?!)

    Das mit den Nährstoffen ohne Fische habe ich auch lange für das größte Problem gehalten. Vielleicht ist es das auch noch aber inzwischen läuft es ganz OK mit Phosphat- und Ammoniumdosierung. Vor kurzem hatte ich noch Nitrat in den nachweisbaren Bereich gebracht, was allerdings nur zu starkem Algenwuchs führte (daher auch noch der bewachsene Glasboden, was allerdings gerade schon besser wird). Der höhere Nitratwert hat jedoch scheinbar zu besserer Farbe geführt. Irgendwas ist ja immer :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Zitat von SteindesAnstosses

    Aus welchem Grund hast Du Dich gegen "normalen Boden" entschieden (oder sieht man es nur nicht so gut?). Womit hast Du begonnen? Welche (eingeschränkte) Technik nutzt Du? Wie oft wechselst Du das Wasser?

    Ich finde Sand sehr schön und hatte auch welchen drin:

    Die Beleuchtung war hier eine einfache 70W UVB Terrarium Metalldampflampe (top Licht wie ich finde, nur leider recht konzentriert). Das Problem mit dem Sand war die Pflege. Er verdreckt recht schnell und war bei mir dann auch schnell mit Cyanobelägen u. a. überwachsen. Er ist auch recht schnell verklumpt. Stärkere Strömung hat ihn auch immer verweht. Deswegen habe ich ihn irgendwann entfernt.

    Technik ist Stand jetzt:

    Licht: Giesemann Vervve (6h 100% + 4h mit reduziertem Blau)

    Strömung: Vortech MP10 + Jebao SLW 10 (MP10 auf 80% random, Jebao auf 100% random)

    Abschäumer: Sander Piccolo mit Ozon (Ozon erst seit 2 Wochen)

    ein einfacher 50W Glasregelheizer

    Versorgt wird mit Fauna Marin Balling Light (Bolus Methode) mit erhöhten Spurenelementanteil, DIY Phosphat- und Stickstoffmischung (70% Ammonium, 25% Urea, 5% Nitrat) und seit kurzem Extradosis Oceamo Regulator A Spurenelemente. Wasserwechsel 5l/Woche mit Fauna Marin Salz. 1-2 Mal pro Woche wickel ich für ein paar Stunden Filterwatte um die MP10 um Schwebstoffe rauszufiltern.

    Das Becken lief sehr lange nur mit der MP10, 50W LED Beleuchtung (2x25W Balken) und Heizer. Also die Basics an Equipment und dann halt Wasserwechsel + KH/CA Versorgung + Nährstoffe (Sangokai). Das ist im Grunde also alles sehr simpel. Die größten Katastrophen waren immer der Verlust von Korallen aufgrund von Phosphatmangel. Seit ich bei der Phosphatdosierung großzügiger bin und auch mehrmals die Woche PO4 messe, ist allerdings alles gut. Ohne Fütterung musst du vielleicht bei den ganzen kommerziellen Versorgungssystemen bei Nährstoffen aber auch bei Spurenelementen (ich sehe Futter als große Spurenelementquelle) mehr dosieren als vorgesehen, vor allem wenn die Korallendichte steigt. Das Verhältnis Korallenmasse zu Wasservolumen ist bei diesen kleinen Aquarien schnell sehr groß! Ich dosiere täglich 4dkH/l an KH nach und etwa 0.03mg/l PO4 um die Werte zu halten. Die Dosierempfehlungen der Systeme sind auf Standardbecken angepasst, die durch den größeren Puffer und zusätzliche Fütterung keinen so hohen Bedarf haben.

    Bitte nicht persönlich nehmen, aber 6-7 Korallen auf einen Glasboden zu stellen hat für mich nicht viel mit Riffaquaristik zu tun.
    Trotzdem ist es natürlich eine beachtliche Leistung, Wasserwerte usw. mit so wenig Volumen stabil zu halten.

    Ich finde das Becken jetzt auch gar nicht mal so gut (unschönes Licht, zu voll, Algen, Acros viel zu klein, zu viel sichtbare Technik). Das ist eher noch in der Entwicklung. Mein Ziel ist ein reiner Acroporabesatz mit nur wenigen Tieren (im Grunde die drei, die jetzt auf dem kleinen Steinbogen sitzen). Der Rest soll schon ne ganze Weile weg, will nur keiner haben... Und im Idealfall hätte ich noch ein zweites Becken, dass ähnlich zu diesem hier aussehen würde: https://www.reef2reef.com/threads/30g-su…e-nano.1117900/

    Dazu könnte ich noch viel mehr schreiben aber das würde den Thread hier hijacken. Ich möchte vor allem zeigen, dass diese Beckengröße sehr viel Spaß macht, unkompliziert ist und viele Möglichkeiten bieten kann auch wenn es nichts spektakuläres ist. Aber alles natürlich absolut Geschmackssache.

    Viele Grüße

    Michael

    Ich möchte hier mal ein kurzes Plädoyer für kleine Becken halten. In den Nuller Jahren hatte ich 450l. Als Wiedereinstieg vor ein paar Jahren habe ich dann mit 5l wieder gestartet und bin jetzt über 10l bei 35l gelandet.

    Die Tropfen-Analogie ist in meinen Augen nur halb passend. Meist kommt nämlich nicht nur ein Tropfen sondern schleichend mehrere. Im kleinen Becken merkt man das dann schneller als im großen. Aber die Probleme werden im großen Becken wie im Kleinen die gleichen werden. Nur ist das beim kleinen Aquarium wesentlich einfacher, schneller und kostengünstiger zu korrigieren. 100% Wasserwechsel? Mal schnell alles ausräumen und komplett reinigen? Alles an Gestein abbürsten? Das Aquarium mal in einem anderen Raum aufbauen? Umzug? Da wird doch schnell klar welche Größe einfacher ist. Und ziemlich sicher wird es mal zu Problemen kommen, egal welche Größe man da hat.

    Der Kostenfaktor ist noch ein Pluspunkt. Vor allem der oft unterschätzte Aufwand für Besatz. Ein häufiger Kommentar ist, dass beim Start mehr Korallen eingebracht werden sollen. Aber das ist nicht günstig und ich vermute, dass viele das bei der Planung unterschätzen. Bei Totalverlust fällt man da auch weicher. Auch die gesamte Versorgung ist natürlich viel günstiger. Kosten pro Liter sind bei kleinen Becken höher aber der Gesamtpreis niedriger.

    Die Nachteile: Bei der Technikauswahl ist man mitunter eingeschränkt. Die Proportionen der Technik zum Becken sind auch eher unvorteilhaft. Beim Besatz ist man natürlich sehr eingeschränkt. Fische gehen gar nicht wie ich finde. Bei Korallen wird’s auch nicht einfach. LPS vernesseln gerne andere Korallen. Da wird’s schnell zu eng. Weichkorallen werden schnell sehr groß - auch nicht ideal. SPS finde ich bisher am geeignetsten, jedoch hab ich es noch nicht geschafft eine schöne Wuchsform hinzukriegen, vor allem weil auch da der Platz fehlt. Bei mir wird es also auf weitere Vergrößerung hinauslaufen. Aber bis dahin konnte ich viele Erfahrungen sammeln, weiß nun eher wie ich ein Becken zu betreiben habe, welchen Stil ich mag und wie ich das Becken einschätzen kann.

    Wie machst du das? Dosierst du PO4 und NO3? Ich habe damit letzten Sommer angefangen, seitdem habe ich eigentlich immer nachweisbare Nährstoffwerte, aufgrund von wechselndem Wachstum und Verbrauch, schwanken die Werte leider auch regelmäßig.

    Moin Janis,

    ich dosiere PO4 mit einem Produkt von Meerwasser-Bartelt und Stickstoff mit dem Sangokai Start NP-complete. Wenn du schon immer nachweisbare Nährstoffe hast, ist das ja erst mal gut. Zumindest hast du dann ja keinen Mangel und bräuchtest ja auch nix dosieren. Bei mir war halt nie was nachweisbar und nach 2 Phosphorlimitierungen mit Korallenverlust (beide Male durch zu viel Stickstoffdosierung bei zu niedrigem Phosphorgehalt), bin ich jetzt etwas großzügiger mit dem Phosphat.


    Ich habe eine RedSea Reef LED 50 mit dem dazugehörigen Montagearm. Damit hängt die Leuchte ca. 15-20 cm über dem Wasser. Aktuell beleuchte ich die ca. 22-25 L Nettovolumen mit 15 W und 12000K (0,6-0,7W/L). Abends dann nochmal 3 Stundenmondlicht bei 3W.

    Rüdiger hat's schon gesagt, W/l ist nicht unbedingt das sinnvollste Maß. Für eine grobe Orientierung sicherlich OK aber am Ende muss Licht bei den Korallen ankommen. Da bin ich aber auch kein Experte. Ich konnte jedoch schon feststellen, dass viel weißes und blaues Licht nicht unbedingt ausreichend sein müssen. Ich habe mit nur geringer Erhöhung von royalblau und kurzer intensiver Violet/nah-UV Strahlung positve Effekte wahrgenommen (Wachstum und Farbe). Das kann aber auch nur eine zufällige Korrelation sein (was ich gerade nicht experimentell ausprobieren möchte, da gerade alles gut läuft).
    Du kannst ja mal schauen was passiert, wenn du die Intensität langsam erhöhst. Beobachte dabei einfach die Korallen und den KH-Verbrauch. Vielleicht zeigt sich da schon eine positive Reaktion.

    Viele Grüße
    Michael

    Moin Janis,

    ich habe ein ähnlich kleines Becken wie du und auch ähnliche Probleme wie du! Das Wachstum ist nicht gut und stagniert zeitweise komplett. Einzig als ich 2 Garnelen im Becken hatte, war gutes Wachstum zu erreichen. Die Nährstoffe waren nie nachweisbar (auch nicht als die Korallen gut wuchsen). Aber ich vermute, dass das Nährstoffniveau mit den Garnelen trotzdem höher lag und daher das Wachstum kam. Jetzt habe ich versucht, die Nährstoffe in den nachweisbaren Bereich zu bringen, auf das Level, das du auch hast. Das allein zeigt aber gerade auch nicht so viel Wirkung...
    Deswegen war ich jetzt auf der Suche nach weiteren Schrauben, an denen ich drehen kann und da habe ich jetzt das Licht in Angriff genommen, denn das hatte ich auch mal aggressiver eingestellt. Bei meinen 10l habe ich eine Coral Box Moon LED V3 drüber, bei der weiß und blau auf 100% laufen und Royalblau auf 35%. Das sind mehr als 30W ABER die Lampe hängt 15cm überm Becken und damit verliere ich recht viel Licht zu den Seiten. Seit ich die Beleuchtungsdauer und Intensität erhöhe, sehe ich wieder Wachstum und einen Anstieg im KH-Verbrauch.

    Daraus abgeleitet nun meine Fragen: Hast du die LED vielleicht recht hoch hängen und verlierst Licht zu den Seiten? Ich würde vermuten, dass es bei solch kleinen Becken wichtig ist, nicht zu hoch zu gehen. Am Ende verlierst du so viel Licht, dass zu wenig bei den Korallen ankommt? Bei Becken mit größerer Grundfläche wird noch mehr Licht eingefangen und kann von den Glaswänden zurück reflektiert werden. Hast du vielleicht ein IPhone zur Hand, mit dem du mal mit der Photone App die Photonenflussdichte messen kannst? Das gibt dir zumindest eine grobe Einschätzung der Lichtstärke.

    Bezüglich der Zoas kann ich nichts sagen. Bei mir sind direkt alle eingesetzten Zoas eingegangen (das ist aber schon ewig her und damals war das Becken auch nur 5l groß).

    Im Anhang mal ein aktualles Bild (mit vielen kleinen Microbubbles...).

    Viele Grüße
    Michael

    PS: Auch ich habe mal aus Interesse schon ICPs machen lassen. Einmal nachdem ich mal 2/3 Monate keinen WW gemacht habe aber alles top gewachsen ist -> alles im Sollbereich (außer Nährstoffe). Und einmal Anfang des Jahres als nix mehr wuchs -> auch alles im Sollbereich (außer Nährstoffe). Das ist eine super kleine Stichprobe aber bevor ich da weiter gucke, versuche ich es lieber erst mal mit den absoluten Basics, wozu ich Licht und Nährstoffe zählen würde.

    Sodele, meine Chemikerehre hat mir keine Ruhe gelassen:

    Selbstversuch, ohne Gewähr!

    Ich habe die Chemikalien von meinem PO4-Test eingesetzt. Die Tropfen der Flüssigkeit habe ich auf die Küvettengröße angepasst.

    Das habe ich zweimal wiederholt und zwei Messungen mit der Hanna-Reagenz gemacht.

    Fazit: 4 mal 0,16 in der Anzeige. Das ist jetzt keine wissenschaftliche Versuchsreihe, aber ggf. kann man dann auch mit Nachfüllsets von Tropftest arbeiten.

    Hallo Andreas, hallo liebe Andere :smiling_face:

    hast du das Thema weiter verfolgt? Oder vielleicht jemand anderes?
    Ich habe das heute mal mit den Reagenzien des JBL Phosphattests versucht (schnell lokal verfügbar) aber auch nur jeweils 2 Messungen gemacht:

    1. Beckenwasser:

      • Hanna-Reagenz: 2
      • JBL-Reagenz: 6
    2. Tropic Marin NP-Standard auf 0.05mg/l Phosphat eingestellt (erwarteter Wert: 17):

      • Hanna-Reagenz: 12
      • JBL-Reagenz: 10

    Da mir jetzt auch die Hanna-Tütchen ausgehen, bleiben nicht mehr allzu viele Vergleichsmessungen aber mit dem P-Standard könnte jetzt natürlich eine kleine Kalibrierkurve erstellt werden. Es wird aber immer auch von einem Korrekturfaktor gesprochen, der sich aus einer Einzelpunktmessung mit einem Standard bestimmt. Heißt das, dass ich davon ausgehen kann, dass die Tests grundsätzlich linear funktionieren (und der Hanna-Checker auch)? Weiß da jemand was drüber? Dann könnte ich mir den Aufwand natürlich sparen und lieber die Einzelpunktmessung wiederholen.

    Viele Grüße
    Michael

    Zitat

    Original von KS
    Hi Chris,
    wenn ich einer Glasrose Salzsäure ind den Körper spritze ist sie in 1-2 Sek. vernichtet. Da brodelt es noch etwas und das war's. Keine Chance zur Abschnürung wie beim langsamen anfressen durche eine Schnecke. Und ja, ich habe seit ca. 3 Jahren ein Glasrosenfreies Becken :wink Manjanos lösen sich kurz nach der Injektion leicht vom Gestein und lassen sich dann leicht entnehmen.

    Moin Klaus!

    Entfernst du die Glasrose auch oder lässt du die drin?

    Hallo Jens!

    Schön zu hören, dass es jetzt wieder alles passt.
    Ich konnte übrigends die gleiche Erfahrung machen. Konstanter wöchentlicher WW 10% + Spurenelemente + Bakterien und ein wenig Wodka. Die Dinos kommen immer mal wieder kurz (sie sollen ja einen Lebenszyklus durchlaufen) aber werden von mal zu mal weniger und verschwinden in der Regel auch wieder schnell ohne die Bewohner weiter zu beeinflussen. Inzwischen sind auch ein paar anspruchslose Korallen mit eingezogen.

    Moin!

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass es mit der schwarzen Riffkeramik am Ende doch ein wenig anders aussieht als mit der weißen. Die schwarze Farbe könnte immernoch ein wenig durchschimmern und vielleicht die Farben anders aussehen lassen. Bei Lackierarbeiten wird doch auch oft zwischen einer weißen und einer schwarzen Grundierung unterschieden.
    Torsten, du hast doch bestimmt schon einen Ast in dein Belebungsbecken geworfen, oder? Dann kannste ja mal ein paar Vergleichsbilder online stellen. Und ein Testbecken mit der schwarzen (nur mit der schwarzen) RK wäre vielleicht auch nicht schlecht....

    Moin!

    Wie im anderen Thread schon angedeutet, sind die Dinos inzwischen wieder da. Ich hatte mal wieder Algenex versucht aber es schien eher nicht zu wirken oder nur kurz. Ich hoffe auch eher auf eine andere Lösung als irgendwelche chemischen Mittel. Nachdem ich in Sindelfingen war, hab ich, animiert duch Sudads Vortrag und meiner Ratlosigkeit, mal das Microlift Produkt gekauft. Zusätzlich setze ich Phosphatadsober ein, da der Phosphatwert durch längere WW-Pause angestiegen war. Da ich jetzt ja leider weit weg wohne ist es für mich natürlich schwierig mich um das Becken zu kümmern. Meine Eltern machen das zur Zeit und versuchen wirklich ihr bestes. Die aktuellen Wasserwerte werde ich mir heute auch noch durchgeben lassen.
    Außer dem Adsorber und dem Microlift hab ich jetzt auch erst mal WW mit abgestandenem Wasser angeordnet (3 Tage hintereinander jeweils 10l mit absaugen der Beläge), kleine Vodkadosierungen und häufiges Aus- und Abblasen des Gesteins. Das ganze läuft jetzt so komplett erst seit Sifi. Kann also sein, dass sich das noch bessert aber bisher scheint es eher schlechter geworden zu sein.

    Inzwischen frag ich mich schon, ob eventuell auch meine Abschäumung eine Rolle spielt. Der Cyclon 1500 läuft ununterbrochen und eher nass. Scheint auch gut was rauszuholen, aber vielleicht das falsche/zu viel? Würde es vielleicht was bringen den Abschäumer nur halb so lange laufen zu lassen? Gerade wo ich jetzt den Spurenelemente-Thread gelesen weiß ich nicht ob es nicht vielleicht doch irgendeinen Spurenelementezusammenhang gibt...?

    Ich hab hier noch ein Foto, dass mir gestern zugeschickt worden ist. Eigentlich sollte das Bild nur zeigen, wie gut die neue Kamera ist aber ich war erst mal erschreckt über die vielen Dinos. Vor allem die Gorgonie sieht schlimm aus.

    Moinsen Jens!

    Will ja nicht nerven aber wie siehts bei euch aus? Wäre sehr interessiert an einer möglichen Problemlösung, die ihr vielleicht gefunden habt. Leider haben sich meine Maßnahmen als eher verzögernd herausgestellt. Nun studiere ich ja 850km entfernt, kann also wenig rumeperimentieren. Die Fotos, die ich gestern bekommen hab, zeigen mir aber ganz klar, dass es schlimmer geworden ist.
    Langsam gehen mir auch die Ideen aus....

    Moin!

    Zu den EVG*s kann ich leider nicht viel sagen, denn ich hab damals einfach alles in einem Shop bestellt und hab da nicht groß verglichen. Aber ich möchte mal auf deine anderen Fragen eingehen:

    Reflektoren:
    Da gehst du am besten von der Beckentiefe aus. Es gibt breite und schmale Reflektoren. Je nachdem wie viel Platz du hast, nimmst du die Reflektorenbreite, die den Platz am besten ausnutzt. Großer Abstand zwischen den Röhren = breitere Reflektoren und andersrum halt die schmalen.

    Fassungen:
    Jupp, einfach diese nehmen. Das sollte passen. Ich hab auch diese und bisher auch keine Korrosion. Reicht also.

    Röhren:
    Das musst du schon selbst entscheiden. Wirklich schlechte Röhren wird es kaum geben aber es gibt halt feine Unterschiede in den Spektren. Bin da keine Experte aber die Aquascience- Röhren sollen ganz gut sein. Preiswerteste Variante sind wohl die Osramröhren, die blauen und die mit 6000K (weiß die genauen Bezeichnungen nicht mehr, hab die letzte Zeit nur Aquascience gekauft).

    Material:
    Am besten ist wohl Multiplex. Das wird wohl auch für den Anhängerbau genommen. Ist Wasserfest verleimt und bei mir hält das jetzt schon 3 Jahre ohne aufquellen oder schimmeln oder.... Hält einfach. Das gabs sogar in Stralsund, also sollte es das überall im Baumarkt geben. Das Dekor hab ich mit Klebefolie gemacht, hält auch noch. Obwohl die Multiplexplatte, die ich gekauft habe, sogar schwarz war, brauchste also vielleicht gar nichts machen.

    Hoffe, dass ich dir ein wenig helfen konnte.

    Moin Torsten!

    Ich sehe gerade, dass die Röhren ziemlich dicht über der Wasseroberfläche angebracht sind. Bei mir ist das auch so da nicht mehr viel Platz über dem Becken war. Gibt es bei diesem Becken auch so viele Lampenausfälle? Ich kann etwa alle 3 Monate meine Röhren tauschen, da sie bis dahin meist nur noch vor sich hinglimmen (von einem Tag auf den anderen).
    Ist zwar gut fürs Spektrum aber nicht fürs Portemonnaie.

    Zitat

    Original von Hans-Werner

    wie schon per PN ausgetauscht, ich war meist bei den Vorträgen.

    Wo ich mir noch eine längere Diskussion gewünscht hätte. Bei den Spurenelementen wurds nämlich erst richtig interessant. Ich hätte gerne ein paar Beispiele zu den Untersuchungungen gehört, die du ja schon anbringen wolltest. Insgesamt hat der Vortrag (bzw. die Diskussion danach) mir leider in Sachen Spurenelementdosierung nicht viel weitergeholfen. Die Theorie von Herrn Brockmann war interessant aber du meinst ja, das sei für einige Elemente widerlegt? Gibt es da vielleicht einen Link?

    Moin Jens!

    Mir ergings genau wie dir. Fast alle Korallen gehimmelt aber die Dinos waren noch da. Ich habs dann ohne Mittel weiter versucht und die Dinos gingen auch weg. Es ging eine Zeit lang gut und nun sind sie wieder da. Vorsichtig wieder AlgenEx genommen (es könnte ja diesmal klappen) aber leider wieder das gleiche. Die Korallen leiden und die Dinos sind immernoch unbeeindruckt. Ich denke mal, dass ich das mit den Mittelchen jetzt ganz lasse und lieber alternative Methoden versuche, auch wenns vielleicht ein wenig länger dauert. Ich hoffe aber, dass es besser ist.

    Hier mal mein Thread. Wie schon gesagt, die Dinos sind wieder da aber nicht so zahlreich.
    http://meerwasserforum.info/index.php?page…ilightuser=5251

    Ich wünsch dir noch viel Glück.

    Hi Philip!

    Nährstoffreduzierung hilft nicht immer. Die Wassertest haben eigentlich nichts angezeigt (hat nichts zu bedeuten, weist aber darauf hin, dass wenig drin ist). Die Dinos hat das aber nicht gekümmert. Erst als ich weniger Wasserwechsel gemacht hab, verschwanden sie. OK, die Nährstoffe werden sich auch nicht stark angereichert haben bei meiner Abschäumung aber irgendwie war es besser als die wöchentlichen Wasserwechsel.

    Moin!

    Inzwischen sind alle Dinos weg! Die verlängerten Wasserweckselintervalle scheinen gut gewesen zu sein. Umso länger die WW zurücklagen, desto weniger wurden die Dinos. Erst nach einem WW wuchsen sie wieder (natürlich insgesamt weniger). Als am Mittwoch dann, nachdem nach dem letzten WW vor drei Wochen alle Dinos weg waren, wieder ein WW gmacht worden ist, sind immernoch keine Dinos zu sehen. Den restlichen Korallen geht es super und die größtenteils abgestorbenen Kalkrotalgen wachsen wieder. Der Sand ist fast komplett raus. Das hat vielleicht auch ein wenig geholfen.
    Alles in allem hab ich mich an diese Anleitung gehalten:
    http://www.reefcentral.com/forums/showthr…hreadid=1620464

    Das heißt natürlich nicht, dass es immer mit dieser Methode klappt aber ich werde garantiert nicht noch mal alles daran setzen die Dinos mit AlgenEx loszuwerden. Das nächste mal (ich hoffe, das es kein nächstes Mal geben wird) werde ich es gleich mit dieser Methode versuchen, wenn ich sehe, dass AlgenEx nicht wirklich wirkt.

    Hi Thomas!

    Hast du auch Nitrit gemessen? Wenn du alles neu gemacht und die Deko künstlich ist (was sie wohl ist), hast du eine neue Einlaufphase und die ist wesentlich länger als eine mit Lebendgestein. Wie mbb gesagt hat - Vergiftung?!

    Hi Joe!

    Die größere Lampe ist aber auch teurer und verbraucht mehr Strom. Das sind aber auch nur meine Erfahrungen. Mein Becken ist eigentlich auch etwas zu groß. Inzwischen passt die Technik bis auf die Beleuchtung ganz gut aber bis vor kurzem war die Technik überall unterdimensioniert. Und das macht einige Probleme.

    Edit: stand in Joe's Posting vorhin auch schon Lampe und nicht Pumpe...? :yrf

    Oha, vom Azubi-Gehalt! Mach aber nicht den Fehler und kauf dir ein großes Becken und spare an der technischen Ausstattung. Das macht nicht viel Freude. Bleib lieber ein bisschen kleiner und häng mehr Licht drüber und pack ne Pumpe mehr rein. Oder beantrage ein Sponsoring bei den Eltern und Großeltern. :grinning_squinting_face:

    Hi Manuel!

    Es geht nichts über ein schönes tiefes Becken, vor allem, wenn du vor hast die Rückwand zu gestalten. Wenn das Becken nicht genügend Tiefe hat sieht es mit Deko immer so aus als wenn die Steine direkt an der Scheibe stehen. Nicht schön. Auch ist die Gestaltung wesentlich einfacher. Man kann schöne Sandflächen mit einbauen, die richtig geil aussehen und das Becken noch tiefer wirken lassen. Die Höhe mus natürlich auch zur Tiefe passen aber ich würde nicht Tiefe für Höhe opfern. Ich hab auch ein viel zu schmales Becken, das sieht von vorne wesentlich kleiner und beengter aus, als es eigentlich ist.

    Moin Markus!

    Ich pflege jetzt auch keine SPS mehr. :frowning_face: Nur eine Monti hats geschafft. Wenn man das so radikal machen kann, ist das sicher in Ordnung, nur mit SPS hat man dann schon Probleme. Ich frag mich nur, warum die bei einigen so verdammt hartnäckig sind und bei anderen mit einer einfachen AlgenEx-Behandlung verschwinden.

    Naja, ich wünsch dir noch viel Glück, auf das es ein gutes Ende nimmt.

    Moin!

    Wollte mal einen kleinen Zwischenbericht geben...
    Inzwischen hat sich die Abwartenmethode als recht erfolgreich herausgestellt. Anfänglich stagnierte das Dinowachstum nur aber nun gehen sie deutlich sichtbar schon zurück. Die ganze Zeit habe ich eigentlich nur in etwas größeren Abständen WW gemacht (um die Nährstoffe ein wenig höher zu halten). Und ich hab fast den gesamten Bodengrund abgesaugt, in dem sich sehr viel Dreck befand. Natürlich hat es bisher schon recht lange gedauert aber es ist auf jedenfall die bessere Methode. Abwarten und Finger raus scheint auch hier mal wieder zu helfen.

    Zitat

    Original von Lars Kläning
    Hmm, :confused_face:
    auch wnn ich ein absoluter Freund von "ohne-LS" bin, welche Plagen hattest du denn?

    Kugelalgen, diesen blau-grauen Ohrenschwamm, bestimmte wuchernde Korallen... Das sind die Dinge, die ich mir irgendwann mal mit LS bzw. Ablegersteinen eingeschleppt hab. Gerade die Kugelalgen fand ich im neu eingerichteten Keramikbecken nicht gerade schön und sehr ärgerlich, da man sie kaum noch entfernt kriegt.

    Hi Thomas!

    Bei der Methode bin ich mittlerweile auch angelangt. Einen großen Wasserwechsel hab ich schon gemacht. Ein weiterer folgt heute. Ich muss erst mal meine Werte wieder in Ordnung bringen und dann mal abwarten. Vielleicht wird es.
    Die Dinos sind bei mir auch nicht wuchernd aber es sind latent immer ein paar auf dem Sand und auf den Steinen sowie den Korallen vorhanden. Von einer Plage kann ich noch nicht sprechen aber das könnte es vielleicht schnell noch werden. Der Bodengrund, der ohnehin schon sehr dünn war und nur zur Hälfte den Boden bedeckte ist größtenteils schon raus. Der Rest folgt mit den nächsten Wasserwechseln. Hoffentlich hilft das ein wenig. Sonst scheint abwarten angesagt zu sein.

    Hi Nico!

    Hab grad noch mal großzügig nachgemessen und das jeweils längste Kabel einer Seite kommt nicht an die max. Kabellänge von 1m bzw. 2m heran. Die Kabel sind übrigends direkt unter den Anschlüssen am EVG durch ein Loch aus dem Kasten hinausgeführt und gehen dann direkt nach links bzw. rechts an die Fassungen. Kürzer gehts nicht.

    Hi Dirk!

    Anbei die Bilder. Ich kann mir wenig anderes vorstellen als die Wärme. Ich würde auch auf EVG tippen aber dann wären alle 3 kaputt :winking_face_with_tongue: ...

    P.S. Entschuldigt das grauenhafte Aussehen des Beckens. Die Dinos haben die Hälfte meiner Steinkorallen dahingerafft, der Rest ist ausgelagert und die fehlenden Wasserwechsel in den letzten 2 Monaten sind auch nicht förderlich für die Farbigkeit der verbleibenden Korallen.... :loudly_crying_face: Oh, und der Wasserstand ist normalerweise auch höher.

    Hi Dirk!

    Ich hab mich gestern mal ein wenig im Amiforum umgeschaut. Die scheinen etwas vergleichbares zu AlgenEx nicht zu haben. Unter anderem ist da gerade sehr aktuell dieser Thread zu findern:
    http://reefcentral.com/forums/showthr…hreadid=1620464
    Ich weiß ja nicht wie deine Werte sind aber wenn die auch gen 0 gehen, wäre das vielleicht eine Möglichkeit, den Dinos entgegenzuwirken.

    Hier ist auch noch mal so etwas wie eine Anleitung (Vom gleichen Autor):
    http://198.92.103.102/forums/printth…5&pagenumber=11

    Ich hab mir noch nicht den ganzen Thread durchgelesen. Vielleicht steht noch einiges interessantes drin.

    Die fallen ja immer mal wo anders aus. Und auch in immer anderen zeitl. Abständen. Mal fallen innerhalb einer Woche 2 Röhren aus und dann mal 2 Monate lang keine. Vor ungefähr 2 Wochen ist dann nach etwa 2-3 Monaten wieder eine ausgefallen. Glimmt halt nur noch vor sich hin.
    Wärme könnte dann also doch möglich sein.... Das muss ich dann mal beobachten. Dann kommt jetzt erst mal ne neu Röhre rein und dann werd ich mal schaun, dass ich für bessere Belüftung sorge. Wenn es dann klappt ist ja alles in Ordnung.

    Danke für die Tipps! :wink

    Moin Nico!

    Ich hab doch gar nichts zum Messen solcher Temperaturen :yrf . Mit meiner Frage wollte ich wissen, ob es überhaupt möglich ist, dass eine Röhre durch zu hohe Temperaturen kaputt gehen kann oder ob diese Temperaturen so hoch liegen, dass es schon fast unmöglich ist, sie in einem Aquarium zu erreichen.

    Hallo!

    Gibt es wenigstens einen bekannten Grund warum die Dinos sich so schnell vermehren? Es wundert mich sehr, dass von einem auf den anderen Tag solch eine Vermehrung stattfindet, obwohl man am System nichts geändert hat und auch die Wasserparameter gleich geblieben sind.

    Hallo Nico!

    Die Fassungen sehen top aus. Keinerlei Korrosion zu erkennen. Die Anschlussdrähte sind nicht länger als sie sein sollten und die Kabel sind mit Ader-Endhülsen in die Kabelfassungen der EVG's und Fassungen gesteckt. So wie es sein soll. Drehen und wenden der Röhre bringt auch nichts. Die EVG's sind von Osram.
    Werden die Röhren unter der Abdeckung vielleicht zu heiß? Das würde auf jeden Fall erklären, warum die Röhren so unregelmäßig ausfallen.

    Hi Dirk!

    Korrosion ist nicht zu erkennen. Das Aquarium wird ja auch jede Nacht abgedeckt. Aber ich weiß nicht wie die Anschlüsse an den Fassungen aussehen, denn immerhin sind die ja des nächtens mit unter der Abdeckung. Mal schaun, ob ich da ohne größere Probleme rankomme. Die sind nämlich mit Silikon extra noch abgedichtet. Die Fassungen selbst, in die die Röhren reinkommen sehen noch gut aus.