Hallo,
Dichte scheidet, wie auch toxische Substanzen, aufgrund der angegebenen häufigen 50% Wasserwechsel eher aus. Als Wechselwasser wurde, wie angegeben, eingefahrenes Wasser aus einem 700Ltr Becken genommen. In dem 700Ltr. Becken wachsen auch die beiden Mutteranemonen der Quadricolor, es ist ein nicht abgegebener Ableger, der bereits im 54Ltr Becken war - bevor - Steine und Bodengrund eingebracht wurden. Er wuchs aufgrund der damaligen schwachen T8 Beleuchtung nicht weiter an.
Dieser Quadricolor-Klon zählt zu den eher unkaputtbarsten, da die Mutteranemone einiges! mitgemacht hat, ich habe sie auch schonmal, bedingt durch einen Unfall im Urlaub, komplett schwarz gesehen.
Eben die weißen, ziemlich fest anfühlenden, Fäden, wie fest aufgerollte Wolle, verwundern sehr, da sie nur in diesem 54Ltr. Becken auftreten und das bei zwei verschiedenen Anemonen-Arten.
Wäre schön, wenn vielleicht jemand soetwas auch beobachtet hat...und nein die gestorbene Anemone (Bild 1 Rotfuß-Anemone) hat während dieser ganzen Prozedur _nicht_ gestunken , nicht einmal fischig...Anders als es in der "Anemonen-FAQ" in deutsch und englisch beschrieben ist!
Das 54Ltr. Becken wird derzeit über Kohle gefiltert, auch dies verhinderte nicht, dass sich der Quadricolor-Ableger beim erneuten Einsetzen fädige weiße Ausstülpungen zeigte...
Ja das Becken stand bereits über ein Jahr mit wechselndem Besatz, neu sind Bodengrund (Korallensand) und der "lebende" Stein.
Über Wasserwerte Nitrat lässt es sich trefflich streiten, getestet wurde mit Machery&Nagel...Die Quadricolor-Muttertiere lebten auch bei 1mg PO4 und an die 80mg NO3 und man sah keinen Unterschied zu 0,01mg PO4 und 5mg NO3 und sie leben immer noch.
Nein die Rotfuss-Anemone ist _nie_ gewandert, sie hat sich nicht einmal festgemacht.
Nein die beiden Anemonen haben sich nicht gegenseitig vernesselt, bedingt durch die räumliche Trennung. Freischwebende Nesselgifte wären eine Sensation, dann könnte man nicht mal mehr baden gehen, geschweige denn im Aquarium herummfummeln.
Gruß
Christoph