Beiträge von cerulenina

    Hallo, so etwas ist immer wieder schade!

    Vielleicht mit Krankheitserregern kontaminiertes Frostfutter? Evtl. das gefrorene Cyclops? Wurde eine neue Charge Frostfutter geöffnet oder gekauft? Dies war früher bei mir immer wieder das Problem, so dass ich auf Frostfutter komplett verzichtet bzw. es vorher abgekocht hatte. Wie es jetzt mit der Qualität der aktuellen Frostfutter-Sorten ist weiß ich leider nicht.

    Alles gute trotzdem
    Christoph

    Hallo,

    die Aktion hat einen guten Samstag gebraucht, bequem brunchen und dann gings los. So etwa 4 h.
    Da mein Becken ohnehin an die Wand gefahren war, nur noch Anemonen und Euphylias an empfindlicheren Tieren, Glasrosen sind nicht empfindlich :smiling_face: habe ich nicht so sehr auf die Beckenbiologie geachtet. Sand habe ich gar keinen umräumen müssen, da der Wurm auf dem Sand unter einem recht großen Stein mit einer flachen Unterseite lebte.

    Wenn ihr kein zweites Aquarium habt dann holt euch ein kleines Komplett ding für 30,- oder so, es lohnt sich schon und ein Monster hat nicht jeder :smiling_face: Auf Facebook gab es eine kleine Fan-Gruppe :smiling_face:

    Schöne Grüße
    Christoph

    Hallo Nils,

    naja ich seh schon es hat nicht wirklich jeder Erfahrung mit Würmern der Eunicidae-Familie und ich kann dir versichern...Krusten _und_ Keniabäumchen wer frisst das, wenn nicht so ein kleines Monster...Was meine liebe Eunice bei mir im 700Ltr Becken vertilgt hat, da würdest du auch lieber den Wurm raushaben wollen.

    Ein anderen Stein als Wohnhöhle anbieten, vielleicht, könnte klappen hängt aber vom Platzbedarf ab.

    Alles in allem, man kann ihn behalten oder auch nicht.

    Mein Wurm fraß leider keine gegammelten Sachen, schon gar nichts was stinkt.

    Schaun mer mal, was Britta noch berichtet.

    Gruß
    Christoph

    Die kleinen "Borsten"Würmer lasst ihr im Becken :smiling_face: Sie werden nicht größer und die hat eigentlich jeder in seinem Aquarium, als Lebewesen verbucht unter "sonstige" Gäste.

    Wenn ich mir euren Sand ansehe, so lebt er sicherlich auf dem Sand und hat sich nur eine Mulde unter seinem Stein gegraben.

    Erstmal keine Panik, habt ihr noch ein kleines 30cm-60cm großes Aquarium? Dann braucht ihr noch große Eimer um evtl die Steine aus dem Aquarium zwischenzuparken.

    Das kleine Aquarium ist als Becken für den Wurm gedacht, da könnt ihr Wechselwasser reinfüllen. Erstmal nur bis zu knapp einem Drittel gefüllt.

    Der Wurm lebt, wenn ihr glück habt, auf dem Sand!Deswegen erstmal nur die Steine die nicht direkt am Boden liegen sind rausnehmen (und in die Eimer) Der Wurm lebt dort wo ihr die "Spinnenfäden" seht und auch das meiste Gerümpel (kleine Steinchen, Schneckengehäuse etc.) verbaut ist. Dann jeden Stein am Boden vorsichtig lupfen, falls ihr ihn seht könnt ihr den Wurm gleich wieder zudeckeln und alle anderen Steine ebenfalls aus dem Becken nehmen. Der Wurm versteckt sich im Dunkeln deswegen auch das wieder zudecken mit seinem Wohnstein.

    Ja dann gibt es viele Möglichkeiten ihn zu fangen, mit dem Greifer, festhalten und aufwickeln, oder mit einem sehr großen Glas (Schüssel) den Wurm überstülpen und eine Platte drunter schieben. So wie Spinnen fangen mit Glas und Bierdeckel.

    Mit dem Greifer habe ich es gemacht und war erfolgreich. Nachdem ich den Wurm auf dem Greifer aufgewickelt hatte beförderte ich ihn noch im Becken in ein sehr großes Glas und deckte es zu (mit einem Handtuch da ich grad nichts anderes da hatte :-/), dann erst kam er aus dem Aquarium raus. Bedenke der Wurm will verduften sobald er "Licht" sieht. Das hat zu einem recht hecktischen Moment geführt.

    Fangen mit Glasfalle, ich denke keine Chance; wenn der Wurm etwa daumendick ist, kannst du mit einer Länge von 80 bis 100cm rechnen. Der rutscht nicht mehr einfach in ein Weißbierglas, sondern hält sich noch mit seinem Hinterteil an den Steinen (bzw. seiner Wohnhöhle) fest.

    Die Fische und alles andere habe ich im Becken gelassen.

    viel Erfolg

    Hallo,

    ich hatte ebenfalls einen, wir nannten ihn Eunice, und war sehr gefräßig was alles Weiches anging, sämtliche Scheibenanemonen und alle Finger-Pilz und sämtliche sonstige Weichkorallen, Garnelen und Schnecken auch, ebenso ein super Reste und Aasverwerter.

    Fangen:
    Wir haben das Aquarium halb ausräumen müssen. Sein Wohnstein war zum Glück nicht verklebt oder einbetoniert, dann mit einem Greifer rein in den Fleischberg von Wurm und aufwickeln wie eine Spaghetti, natürlich ohne zu fest zu ziehen.
    1,2m Wurm, etwa 1kg schwer, wanderte in ein schnell eingerichtetes Separee und lebte dann fortan dort als Model und Kinderschreck mit anfassen.

    Sollte bei eurer Aktion der Wurm in zwei Hälften vorliegen, das können sie ab und haben auch einige Sollbruchstellen, so neigt man dazu das falsche Ende zu entsorgen und die Hälfte mit dem Kopf versteckt sich. Keine Angst er verblutet nicht.

    Achso ja, sie sind schnell, sehr schnell.

    Schöne Grüße und viel Erfolg
    Christoph


    P.S. mit einer Zange ihn versuchen aus der Wohnhöhle herauszuziehen ist leider nicht drin, er hält sich fest. Wir haben alle Steine und Versteckmöglichkeiten im Umkreis von etwa 50 cm weggeräumt, so dass er frei im Sand lag. Ich hebte den Wohnstein kurz an und die zweite Person hielt ihn mit dem Greifer fest und wickelte gleich auf. Wir mussten uns sehr beeilen bei der Sache. Eunice wollte natürlich wieder abhauen und sich woanders verstecken.

    Hallo Stefan,

    ja bissig ist er in der Tat, genau dann wenn man nicht hinsieht beim Füttern (mit Nori-Algen wurde er an die Hand gewöhnt) konnte man durchaus ein paar seiner Hornhaut im Becken lassen.

    Den eingeklemmten Schwanz als Unwohl-Zeichen ist durchaus ein markantes Merkmal. Wenn ihm die Strömung - bei Umbaumaßnahmen - nicht gepasst hat, durfte ich sie für ihn solange ändern bis er wieder mit schön ausgebreiteter Schwanzflosse stolz wie ein Pfau herumschwimmt.

    Bei mir raspelt der Kofferfisch an den Steinen und Korallenbruch-Resten...So im Nachhinein betrachtet scheint der Fisch ein Glücksgriff zu sein, ich habe ihn nur geerbt und nicht selbst gekauft (wie eigentlich das ganze Aquarium, ein Scheidungskind sozusagen)

    Gruß
    Christoph

    Ja zurück zum Kofferfisch-Thema!

    Hattest oder hast du eigentlich einen Kofferfisch Wolfgang S.?

    Ich habe jedenfalls gemerkt er ist einer der wenigen Fische die von sämtlichen anderen respektiert werden, keiner legt sich mit ihm an. Weder Preuße, noch Clarkii, noch Zwergkaiser oder sonstige territoriale Stinker...finde ich interressant!

    Schöne Grüße
    Christoph

    Tja ich behandele alle meine als nichtzahlende Untermieter wohnende Lebewesen mit Respekt und so gut wie es geht und versuche den Fischen ihre lebensfeindliche Umgebung (Wohnzimmer) so erträglich und konfortabel wie möglich zu machen. Hauptsache sauber, beschäftigt und regelmäßig was zu essen.

    Ich glaube es ist nicht leicht verklärte und verträumte Umweltschützer auf den Boden der Tatsachen zu bringen das die Natur einem immer voraus ist. Egal was der Mensch alles anstellt. Jede Lücke in der Natur die er hinterlässt wird wieder aufgefüllt. Basta. Zu den artenreichsten ökologische Bereiche in Deutschland gelten die bebauten Areale! Flughäfen, Schneisen der Strommasten, etc. ganz zu schweigen von den militärisch genutzen Flächen.

    Aquarien die wir in unseren Händen halten bedeuten auch immer, wir spielen Evolution und ich bin die Naturgewalt...entfernen unerwünschter Plagegeister, einbringen neuer Arten, Stromunfälle, falscher Salzgehalt. Ein Zeugnis für wildtypgerechte Haltung wird dir lieber Jannes kein einziger Fisch ausstellen, er wird dir einen Vogel zeigen wenn er könnte und auf sein Futter warten.

    Gruß
    Christoph

    Hallo,

    18 cm nicht inch...Jedenfalls wenn du schreibst er hat in einer bestimmten Aquariengröße nichts zu suchen, wo dann? In meiner Bratpfanne?
    Der liebe Kerl ist giftig, er hat bereits den Fischbesatz eines komplettes Aquarium während einer Beckenvergrößerung innerhalb einer halben Stunde umgelegt. Da demnächst ein erneuter Umzug ansteht, half nur eines durch stetes und langsames Füttern den Kofferfisch an die menschliche Hand und den Menschen selbst gewöhnen. Das ist glaube ich nicht allzu weltfremd, woher kommt sonst der Begriff Haustier? so ist der Kofferfisch eben mein Hausfisch. Durch das zähmen erhoffe ich mir, dass es zu keiner Panikattacke kommt wenn er herausgefischt wird und so sein Gift schön bei sich behält...Ach die toten Fische insgesamt 12 sind im Garten begraben.
    Sinn und Zweck der Hälterung von Fischarten in einer bestimmten Aquariengröße scheitert alleine schon daran, dass die Fische im Handel als juvenile Miniatur käuflich sind (" ach gottogott der ist soooo süüüüüüß ") und dann hübsch groß werden. Ein solcher Naso literatus wanderte nach 2 Jahren in ein super toll großes Schaubecken, die ihn dann aber wohl angelten und grillten...nach einiger Zeit war er jedenfalls nicht mehr dort.

    Meinem Kofferfisch geht es prima, er hat viel Schwimmraum, wird gut beschäftigt und ich hoffe er bleibt mir noch länger erhalten. Das ist das einzige was ich ihm bieten kann.

    Er ist aufgrund seiner Musterung und Farbgebung als adult zu betrachten und ich denke er bleibt in seiner Größe so. Es ist scheint wirklich Glücksache zu sein, wie groß der Kofferfisch im Aquarium wird?!

    Vielen Dank für en schönen Link, aber hat jemand von euch einen 40cm Kofferfisch im Aquarium gesehen?

    Gruß
    Christoph

    Hallo Wolfgang,

    keine Ahnung kann schon sein, die bisherigen Kofferfische in der freien Natur die ich antraf waren auch nicht größer als er (der Aquarienkofferfisch) selbst...das ihm etwas essentielles an der Nahrung abgeht, denke ich auch nicht. Glänzende Augen, rosa Kiemen, solide Kacke und aktive Schwimmweise lassen auch nicht darauf schließen das er Mangelernährungserscheinungen hat. Der Nährwert der Süßwasserflocken sind fast gleich wie der teuren Meerwasserflocken, ich kann jedenfalls keinen Unterschied feststellen.
    Es ist Kofferfisch Nummer zwei, den ersten hat es bei etwas kleineren Körpergröße mit einer üblen Cryptocarion Infektion dahingerafft...
    Ich kann nur sagen wie groß mein Kofferfisch aktuell ist, mit was ich ihn füttere und wie es ihm geht. Das war Sinn und Zweck des Threads. Deine Antwort ist berechtigt, aber hast du schonmal einen Kofferfisch der dreifachen Größe gesehen? Im Aquarium und in der Natur? Die Lexika-Angabe kenne ich...allerdings kenne ich auch eine andere mit 10-18 cm, es scheint wohl verschiedene Varietäten zu geben.

    Schöne Grüße
    Christoph

    Hallo,

    mein Kofferfisch erfreut sich jetzt mit beinahe 5 Jahren Alter bester Gesundheit...nachdem ich knallhart die Umstellung von Frostfutter (Artemia, Mysis und Krill) auf ordinäres Flockenfutter für Süßwasserfische umgestellt habe und er sonst auch nix weiteres bekommt haben schlagartig sämtliche Krankheiten wie
    "Pünktchen", Augeneintrübungen und sonstige Trübungen der Schleimhaut aufgehört. Auch seine Nachbarfische (Futterumstellung vor knapp einem Jahr) hatten seitdem keine Krankheiten mehr zu präsentieren...

    Die Größe des Fisches ist aktuell und seit 3 Jahren etwa 15-18 cm (er kann ja seine Schwannzflosse einklappen, dann ist er kleiner). Ich denke nicht, dass er noch wachsen wird.

    Schöne Grüße
    Christoph

    UV habe ich nicht, auch kein Ozon.

    Hallo Claudia,

    Latrunculia magnifica gibt, wenn er zusammengedrückt wird eine Reihe für Fische und andere Wirbeltiere stark giftiger Substanzen - die Toxine Latrunculin A-D - in seine Umgebung ab. Fische meiden diesen Schwamm, sie sterben innerhalb von 10 Minuten im Aquarium bei Exposition mit demToxin Latrunculin A. Das Toxin hemmt die Bildung von Aktinfilamenten in der Zelle...(Ursprünglich sollte es die Cholinesterase hemmen, aber die Erkenntnisse der Wissenschaft ändert sich)


    Ich bin beeindruckt. Danke Claudia für den interessanten Denkanstoss zur Recherche.

    http://www.springerlink.com/content/l7466r40r31p2866/
    http://www.nature.com/ncb/journal/v2…cb0600_376.html

    Und es bleibt dabei, Schwämme nesseln nicht :winking_face:

    Schöne Grüße

    Hi,

    unsere Kupferanemone (rot, 20cm Durchmesser) hat exakt das gleiche gemacht, sie hat ihre Tentakel abgestossen und sah wie gebügelt -praktisch ohne tentakel - aus. Später kamen dieselben braune unförmige Knuppel. Nach etwa 2 Montaten sieht sie nun genauso aus wie vorher. Aufgrund von Anemonenteilung hatten wir noch drei weitere im Becken. Die Anemone, welche von Clarkiis bewohnt wird und auch die größte (mehr als 30cm) ist sah durchgehend normal aus, die anderen beiden haben ebenfalls Tentakel abgestossen und sich auch wieder erholt.

    Ursache: Keine Ahnung

    Und Schwämme können nicht nesseln, das geht gar nicht! Sie haben vielleicht Skelett-Nadeln die pieksen, aber nesseln, nein. Schwämme (Porifera) sind ein ganz anderer Stamm als die Nesseltiere (Cnidaria).

    Schöne Grüße
    Christoph

    Hallo Hans-Werner

    anbei ein englischer Text:
    Aiptasia sp. increase asexual reproductive basal lacerates during times of extreme stress such as low oxygen, decreased circulation during power failures, low lighting situations (rock slides, new additions to the tank, coral growth resulting in shading), attack by predators and when the reef keeper attempts physical or chemical methods. If the reef keeper is successful in destroying the main body of the adult Aiptasia with injections, fish or shrimp, then all of the basal cells are released at once to start growing and colonizing parts of the reef independantly....den ich jetzt unverschämterweise und der einfachheit halber von der webseite:
    http://www.berghia.net/aiptasiaBiology.html geklaut habe, man möge mir verzeihen, aber die fachliteratur spricht ähnlich

    zusammenfassend lässt sich sagen: gesteigerte asexuelle reproduktion bei stress durch abschnürungen an der basalscheibe; auch als pedal laceration beschrieben.

    aber vielleicht ist ELIMI-AIPTAS so gut, dass selbst die Abschnürungen vermieden werden? Keine Ahnung, tut mir leid.

    Schöne Grüße
    Christoph R. (zur Vermeidung von Verwechslungen :smiling_face: )

    Hallo Hans Werner,

    nein ich habe nicht widersprochen, aber ich möchte dir meine Erfahrungen schildern:

    - in den die ersten zwei Aquarien wurden die auftauchenden Glasrosen mit 15% KOH-Lauge "abgespritzt", mit nur scheinbarem Erfolg. Die Aquarien sind im Laufe der Monate regelrecht zu reine Glasrosen-Aquarien explodiert.

    - Fische wurden wegen der Aquariengröße und dem Besatz keine eingesetzt

    - Wurdemannis war ich mir unschlüssig hinsichtlich des Erfolgs; siehe Diskussionen hier im Forum

    - Information über der Berghia-Vermehrung nach einer Original-Publkikation, die Berghia Schnecken wurden als einfach zuhaltende Tiere vorgeschlagen um den Aufbau des Nervensystems zu untersuchen. Als alleiniges Futter die noch leichter zu züchtenden Glasrosen vorgestellt.

    - Versuche zur eigenen Berghia Vermehrung mit Erfolg, ausgehend von drei Schnecken. Das erste Becken (54Ltr) wurde in etwa 2 Monaten regelrecht abgelutscht...Von den sich dort vermehrten Berghia-Schnecken (etwa 60 Stück) wurden in das zweite Becken (250Ltr) übertragen, mit für mich fantastischem Ergebnis keine einzige Glasrose, weder im Technikbecken noch an den schwer zugänglichen Stellen. Mir taten die Tiere leid, weil sie letztendlich verhungern mussten.

    - Der Nachteil ist: wird nach einiger Zeit wieder ein Stein mit nur einer einzigen Glasrose in das Aquarium gelegt, fängt das Spiel wieder von vorne an. So läuft es im Moment bei mir...
    Diesmal habe ich die Behandlung mit Lauge oder Säure sein gelassen, Glasrosen bleiben örtlich gebunden und die Vermehrung hält sich in Grenzen. Die Größe mancher sind deutlich mehr als Faustgroß, ähnlich Wachsrosen, um eine weitere Vermehrung zu verhindern, befinden sich Wurdemanni im Becken. Das blieb bis heute so. Es scheint das die Wurdemanni sich, nachdem erstmal alle Scheibenanemonen aufgefressen wurden, sich nun ein wenig an den Glasrosen halten und sie langsam dezimieren.

    Gruß
    Christoph

    Nachtrag:
    Werden unter einem Binokular das Verhalten von Glasrosen bei "abspritzen" mit Laugen oder Säuren beobachtet, dann wird klar warum es nur schiefgehen kann. Von der Fußscheibe lösen sie sehr kleine "Nachkömmlinge" die sich von der Strömung mitreissen lassen und sich woanders festsetzen. Sehr schöne Bilder.

    Woraus ELIMI-AIPTAS besteht weiß ich nicht, ob es erfolgreich ist weiß ich auch nicht, deswegen kann ich ELIMI-AIPTAS auch nicht beurteilen und habe mich auch nicht darüber ausgelassen.

    das waren deine berghias :winking_face: du hattest glück und jetzt drück ich dir die daumen, dass du keinen stein oder ableger glasrosenverseucht in das becken einbringen wirst...denn die berghias sind jetzt schon alle längst verhungert oder tod (sie leben nur 52 tage)
    gruß
    christoph

    Hallo,
    die Steuerung ist selbstgelötet nach dem Schaltplan den Guido oben als Link gestellt hat, die Tunze 6000 ist mit der mitgelieferten Halterung am Glas befestigt. Nun den selbstgebauten Controller an den Trafo angeschlossen, die Pumpe an den Trafo angeschlossen und den Trafo in die Steckdose. Und dann durch drehen am Poti die optimale EinausSchalt-Frequenz gesucht, dauert ein bisschen, habe von ganz langsam nach schneller, eben solange bis ResonanzFrequenz der Beckenlänge erreicht....Die Box konnte ich mir sparen, dachte auch ich brauche eine aber bis heute hängt sie frei im Raum, die Pumpe. Bei Klackendem Betrieb der Pumpe ist ein neues Modell des Pumpenpropeller nötig, steht in der Anleitung von Tunze - war bei mir der Fall, hatte älteres Modell. Nach Austauch kein Klacken mehr zu hören.
    Gruß und viel Erfolg
    Christoph

    Hallo,
    ja wir haben eine selbstgebastelte Wavebox im Einsatz. Es ist eine 6000er und sie läuft ohne Plastik-Box :-). Das Becken ist 160x60x60 groß, die Pumpe läuft auf 100%. Die Strömung ist ein sanftes Wiegen, Wellenhöhe etwa 3cm. Aber sie hat nicht gereicht, so ist also noch eine 6045 zusätzlich im Becken neben der Rückförderpumpe.
    Gruß
    Christoph

    Die kleine Quadricolor hat sich mittlerweile im großen Becken in einem kleinen Aufhängebehälter vollkommen erholt und ist jetzt ohne Krankheitserscheinungen wieder im kleineren Becken.
    Was war neu? Aktivkohle und häufige Wasserwechsel weiterhin...sonst keine Erklärung

    Gruß
    Christoph

    Servus,

    an welcher Uni schiebst dein FiBi...Leider keine wirklich nachvollziehbare Methode; aber den Dino-Befall sind wir wohl mit einer erheblichen Beleuchtungsreduktion ... Licht aus ... beigekommen. Nahrungsgrundlage ist wohl Phytoplankton, und ohne Nahrung kein Wachstum.

    Hast ja noch massig Bakterien dabei :winking_face:

    Gruß
    Christoph

    Hallo,
    Dichte scheidet, wie auch toxische Substanzen, aufgrund der angegebenen häufigen 50% Wasserwechsel eher aus. Als Wechselwasser wurde, wie angegeben, eingefahrenes Wasser aus einem 700Ltr Becken genommen. In dem 700Ltr. Becken wachsen auch die beiden Mutteranemonen der Quadricolor, es ist ein nicht abgegebener Ableger, der bereits im 54Ltr Becken war - bevor - Steine und Bodengrund eingebracht wurden. Er wuchs aufgrund der damaligen schwachen T8 Beleuchtung nicht weiter an.
    Dieser Quadricolor-Klon zählt zu den eher unkaputtbarsten, da die Mutteranemone einiges! mitgemacht hat, ich habe sie auch schonmal, bedingt durch einen Unfall im Urlaub, komplett schwarz gesehen.
    Eben die weißen, ziemlich fest anfühlenden, Fäden, wie fest aufgerollte Wolle, verwundern sehr, da sie nur in diesem 54Ltr. Becken auftreten und das bei zwei verschiedenen Anemonen-Arten.

    Wäre schön, wenn vielleicht jemand soetwas auch beobachtet hat...und nein die gestorbene Anemone (Bild 1 Rotfuß-Anemone) hat während dieser ganzen Prozedur _nicht_ gestunken , nicht einmal fischig...Anders als es in der "Anemonen-FAQ" in deutsch und englisch beschrieben ist!

    Das 54Ltr. Becken wird derzeit über Kohle gefiltert, auch dies verhinderte nicht, dass sich der Quadricolor-Ableger beim erneuten Einsetzen fädige weiße Ausstülpungen zeigte...

    Ja das Becken stand bereits über ein Jahr mit wechselndem Besatz, neu sind Bodengrund (Korallensand) und der "lebende" Stein.

    Über Wasserwerte Nitrat lässt es sich trefflich streiten, getestet wurde mit Machery&Nagel...Die Quadricolor-Muttertiere lebten auch bei 1mg PO4 und an die 80mg NO3 und man sah keinen Unterschied zu 0,01mg PO4 und 5mg NO3 und sie leben immer noch.

    Nein die Rotfuss-Anemone ist _nie_ gewandert, sie hat sich nicht einmal festgemacht.

    Nein die beiden Anemonen haben sich nicht gegenseitig vernesselt, bedingt durch die räumliche Trennung. Freischwebende Nesselgifte wären eine Sensation, dann könnte man nicht mal mehr baden gehen, geschweige denn im Aquarium herummfummeln.

    Gruß
    Christoph

    Diese Selbstbau-Variante ist ja sehr interessant...da hätte ich mir ja die Anschaffung des "EZY" sparen können.

    Wie wird das Rohr oben abgeschlossen? Das Rohr steht sicherlich aufrecht im Technikbecken? Läuft dann das eingepumpte Wasser über den Rand des offenen Rohrs zurück in das Becken oder wie habt ihr das bewerkstelligt?

    Für Bilder wäre ich ja sehr dankbar...Eventuell lässt sich damit auch Zeovit betreiben?

    Gruß
    Christoph

    Hallo ich habe mir vor Weihnachten den TerraNova EZY besorgt, für seinen Preis von 55,- Euro, allerdings ohne Pumpe, sehr bequem. Ich habe eine einfache Sera 400 Ltr. Pumpe angeschlossen, die noch bei uns zuhause herumflog. Nachteil, ein sehr großer für mich, das Gehäuse ist undurchsichtig, so weiß ich nicht ob mein Phosphat-Adsorber im Moment in einem Wirbelfilter, was ich wünschte, steckt oder nicht. Durch die sehr großen Öffnungen sowohl oben als auch unten sehr schön zu befüllen, die Maschenweite ist gut bemessen, das Granulat bleibt im Gefäß...Es ist ein bisschen sperrig und muss im Wasser betrieben werden.Ansonsten ein wirkliches Plug&Play Gerät...

    Das ist ja super! :grinning_squinting_face:
    Auch haben will! die Dinger werden auch ganz schön groß, der letzte den ich gesehen habe hatte ein Durchmesser von 30cm...
    sag mal, wo hast du den Sand gekauft ??
    schöne grüße
    Christoph

    Hallo Peter,

    das ist wirklich sehr interessant, vielleicht kann man es mal über längere Zeit beobachten wie es sich entwickelt?
    So wie ich die Publikationen von Hans-Werner verstanden habe, sollte der Tumor doch keine negativen Auswirkungen auf die restlichen Korallenpolypen derselben Koralle haben, aber ich selbst würde den Seitenschneider zumindest bereit halten *Angsthasenbonus* ...Halte uns doch bitte auf dem laufenden...

    Wie geht es deinem Becken jetzt? Die umgebenden Korallen sehen ja schon sehr gut aus...

    Schöne Grüße
    Christoph

    Hallo Peter,

    eine ähnliche Blasenbildung konnte ich an unserem Euphyllia-Abkömmling von Dir beobachten, es sieht aus wie ein leicht durchsichtiger Luftballon und das nicht einmal klein!
    ich hatte es immer dann, wenn ich unhandlich mit dem Tunze Korallenkleber umgegangen bin und versucht habe im Aquarium noch die Knetmasse in Form zubringen, so dass eine weiße milchige Wolke ausgetreten ist und sich im Becken verteilt hat...Weitere Beobachtungen sind der Röhrenwurm kringelt seinen Armfächer regelrecht ein und sieht aus wie ein Bischofstab, die Euphyllia bläht sich wie erwähnt auf und sämtliche Korallen schmollen...am nächsten Tag aber war der Effekt verschwunden.
    Ich denke auch das diese Blase mit der Zeit wieder zurückgehen müsste, hast du ein neues Meersalz genommen oder andere Zusätze? Ich vermute eine chemische Ursache, so dass die Koralle durch das Aufblähen versucht einen "internen" Wasserwechsel durchzuführen und so jede Menge Wasser in ihre Zelle pumpt um die störenden Substanzen durch Verdünnen oder aktives Herauspumpen aus ihrem Zellinnere zu entfernen.
    So erkläre ich es bei mir mit dem Korallenkleber, es ist sogar reproduzierbar...ob es schädlich ist, kann ich leider nicht sagen, der Euphyllia geht es immer noch gut.

    Herzliche Grüße
    Christoph aus Erlangen

    P.S. Deine SPS-Korallen sind eingegangen, wegen dem neuen Algenrefugium...das ist schrecklich

    Hallo

    ja eine Scheissarbeit war das, alles in einzelnen Kunstoffbehältern mit etwa 500ml Flüssigkeit. Jeden Tag WW von 50% und extra Fütterung mit kompletten kleinern Glasrosen, welche wir aus dem Aquarium genommen haben (möglichst Vollständig). Am einfachsten war es wenn die Anemonen auf mittelgroben Bruch wuchsen dann konnte man mit einer Pinzette einfach den Kiesel mit angewachsener Glasrose greifen. Das Gelege wurde mit einem Plastiklöffel vorsichtig abgekratzt und in einem neue Kunstoffbehälter überführt. Für frischgeschlüpfte Larven gab es dann zerschnippelte Anemonen...Es gab Tage da waren 6 Eimerchen voll und jedes wollte einen WW.

    Gruß
    Christoph

    Hallo,
    hier mal ein Bild aus unserem kleinen (60 Ltr) Aquarium mit etwa 300 Glasrosen und einer Armee von Berghias (gekauft wurden 3, der Rest wurde gezüchtet, gedauert hat es etwa 2 Monate)...1 Monat später waren Glasrosen Geschichte...Die Berghias sind dann allesamt verhungert, sofern sie nicht ins nächste Aquarium verfrachtet wurden...Das Interessante ist, das die Schnecken die Nesseltiere vom Fuß her auffraßen und die Arme regelrecht herrausrupften. Meistens wurde in der Nähe ein neues Ei-Gelege abgelaicht...

    Ich freue mich wieder auf die nächste Zucht-Möglichkeit, wir haben durch neues Lebendgestein wieder Glasrosen eingeschleppt :frowning_face:

    Christoph

    Hallo,

    Berghia _ist_ der natürliche Fressfeind von Glasrosen, da gibt es nichts zu rütteln und zu widersprechen. In der Zoologie wurde oder wird noch Berghia Schnecken als Versuchsobjekt für das Nervensystem in höheren Tieren untersucht. Der letzte Artikel den ich auf die Schnelle finden konnte ist von 1997.

    Man stand damals vor dem Problem Berghias am Leben zu erhalten und fand die Glasrosen...drum wurden fleissig Glasrosen gezüchtet um genügend Versuchsschnecken zu bekommen.

    Allerdings haben Berghias Nachteile sie sind sehr kurzlebig, ein Generationszyklus ist mit 47 bis 52 Tagen durch und Berghias verhungern sehr schnell (2 Tage ohne Euro-Große Glasrose ist schon an der Grenze). Falls du also kein Aquarium hast, das nicht förmlich vor Glasrosen explodiert, dann hat man wenig Chancen, mit einer kleinen Population (5-10 Tiere) in einem 250 Ltr. Becken überhaupt etwas zu erreichen. Sie ernähren sich von nix anderem als nur Glasrosen.

    Sind alle Schnecken tot und eine winzigste Glasrose hat überlebt, weil mitten im sand, geht es wieder los. Toll ist aber, die Viecher kommen wirklich überall hin auch ins Technikbecken.

    Falls du also kein kleines Becken um Futter zu züchten, kleine Eimerchen um die Berghias zu hältern hast und so schließlich auf die Anzahl von mindestens 50 Viechern kommst, hast du wenige Chancen.

    Fressfeinde der Berghias habe ich nicht beobachtet (Lippfische und Kofferfisch, letzterer hat mal geguckt und wollte beissen hat es sich aber anders überlegt. Das Nesselgift wird in den Anhängseln der Schnecke gespeichert)

    Gruß
    Christoph

    Hallo

    Wave-Box Nachbau, da bin ich aber neugierig!
    Wie habt ihr das gemacht, oder habt ihr vor es zu machen? Wie der Kasten aussieht kann ich mir grob vorstellen, aber die ektronische Steuerung? Ich habe auch eine Tunze electronic 6100 mit Single-Controller. Nur fehlt mir die Idee wie man das machen könnte.
    Schaltpläne oder Anleitungen wären schon voll toll :winking_face:
    Wenn ihr mir bitte helfen könntet.

    Schönen Abend
    Christoph

    Hallo!

    Hat mal jemand überhaupt den Zusammenhang Silikate und Cyanobaktien (sind wohl die Schmieralgen gemeint) untersucht?
    Da gibt es meines Wissens nach gar keinen. Kieselalgen, unter Umständen ja. Die brauchen Silikat für ihre Zellwand. Aber Cyanobakterien. Da finde ich ausser Kohlenhydraten,Peptiden und Lipiden leider nix was nach Atom Si ausieht.

    Ich wage zu behaupten, dass die Osmoseanlagen eine ganz andere Funktion als das nur entziehen von Silikaten aus dem Leitungswasser ausüben. Reines Wasser herzustellen, dass standardisiert ist und mit den Meersalzmischungen auf gute oder richtige Ionenkonzentrationen eingestellt wird. Könnte ja sein, dass einer ein sehr Calcium oder Kalium oder Eisenhaltiges Wasser hat, was zur Folge hat, dass sein Aquarium ein ganz anderes Verhältnis von Ionen besitzt als jemand anderes (Als Beispiel: Pizza und Backofen, man hat mir mal gesagt die ganze Vorheizerei, sei Quatsch und Energieverschwendung. Aber jeder Backofen wird unterschiedlich schnell heiss. Deswegen Vorheizen, dann haben alle den gleichen Start)
    UM provokant zu sein, ich hätte keine Bedenken 50mg/Ltr. Silikat im Becken zu haben. Der ganze Meeresboden besteht doch fast nur aus Silikaten.

    Mit gesten Grüßen
    Christoph