Privater Supergau, fast Totalverlust

  • SOS, ich habe ein Problem ist waohl nicht der richtige bereich


    Ich bin am Boden zerstört. Habe keine lust mehr.
    Gestern habe ich ja mein umgebautes TB in Betrieb genommen, da aber eine Stelle am Rohr undicht war, wurde es die nacht wieder ausgestellt. Vorher lief es ca. 4 Stunden mit frischen Wasser, quasi als Wasserwechsel, mit Abschäumer. Pumpen im Becken selbst liefen die ganze zeit weiter, vorher lief das Becken auch schon 3 Tage ohne TB, alles prima.

    heute morgen komme ich runter um den Fischen mit meinem Sohn Guten Morgen zu sagen......
    Verluste:
    - 2 Desjardini, ca 20-25 cm groß
    - 1 Pallettendocs, ca 20cm groß, 1 Palettendoc vermißt
    - 1 Hawaiidocs, ca 15 cm groß, 1 Hawai doc vermißt.
    - 1 Weißkehldoc, , ca 20 cm, Top in Orndung
    - 3 Occelaris
    - 2 Gramma Loretto
    - 1 Zwerkaiser, name fällt mich grad nicht ein
    - 5 Chromis
    - 5 Apogodon, oder wie auch immer, die "blaßen" mit den blauen augen
    - 2 Schwertgrundeln, vermißt
    - 1 Mandarin, vermißt
    - 1 Sternchen muräne, vermißt

    Einziger Überlebern bisher, 1 "Nemo"...... kommt mir irgendwie bekannt vor.....

    Habe erstmal ne Blubber, die als Notsystem für Stromausfall gedacht war, unter meine Stream gehängt für Luft

    Später werde ich die Fische "rausfangen" und mit meinem Sohn im Garten begraben. Hoffe das ich alle finde, und nicht noch irgendwelche im Riff liegen, habe nicht die nerven alles gepflegt auseinander zu bauen.....

    Da ich so sehr gefllennt habe, hat mein Sohn (3,5 Jahre) mir seinen IQ Fisch geschenkt, dann hätte ich wieder einen großen Fisch, da war alles bei mir vorbei.....

    Ich habe immo keinen Bock mehr.....

    das ganze ist jetzt ca 30 min her, fotos von den Fischen habe ich gemacht, wollte ich aber euch ersparen.

    nun hatte ich auch mein (edit supergau)


    guido

    Einmal editiert, zuletzt von megabear (14. September 2007 um 12:22)

  • Ach du scheisse... hast Du schon ne Ahnung, woran es gelegen haben könnte ? Wasserwerte ? Ist ja grauenhaft :frowning_face:

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • So bes..*böses Wort*..n das auch für dich ist, und so sehr ich dich auch bedauere - ich finde das schon sehr makaber, Parallelen zu 9/11 zu ziehen...

    Über 3.000 Menschen gegen knapp 30 Fische - sorry, ist vielleicht etwas zu heftig.

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

  • so war der vergleich auch nicht gemeint, sondern eher auf katastrophe gezogen. werde es aber gerne ändern.

    also hatte ich einen supergau

    gruß guido

  • Vielen Dank.

    Ich dachte mir schon, dass kann doch nicht sein...

    Ich versthe aber, dass man durch so einen Gau ganz schön aus der Bahn geworfen wird.
    Ich drücke dir die Daumen, dass sonst nichts in deinem Aquarium schlummert, was zu weiteren Verlusten führt.

    Kopf hoch, und nicht aufgeben - alles kommt wieder in's Lot!

    Sei wer du bist und sag, was du fühlst! Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht!

  • Hallo Guido

    verstehe ich das jetzt richtig, war da keinerlei Luftzuführung über Nacht, nur die Strömungspumpen? Also kein Abschäumer?

    Wenn das so wäre, würde ich mich nicht wundern, dass bei so vielen Fischen (7 recht grosse Doktoren und einiges an kleineren Fischen) der Sauerstoff knapp werden kann.

    Irgend eine Vergiftung kannst du ausschliessen?

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (12. September 2007 um 12:11)

  • Hmmm... :confused_face:

    Ferndiagnose sehr schwer. Ausgeschalteter Abschäumer über Nacht ist schon ziemlich wahrscheinlich! Bis sich so richtig sauerstoffzehrender Gammel bildet kann es ja auch schon mal 3-4 Tage dauern, was dann nachts zum GAU geführt hat...

    Ich hab meinen Abschäumer auch nur während der Beleuchtungsphase an, aber längst nicht so einen Besatz! Auch die Tagströmung von 15200l/h wird auf 2000l/h reduziert. Wichtig ist dann allerdings, dass die Wasseroberfläche zwecks Gasaustausch ordentlich bewegt wird!! Und Zonen ganz ohne Strömung darf es natürlich nicht geben - bei meinem Aufbau zum Glück kein Problem.

    Oder aber am TB war irgendwas giftig was dann alle umgebracht hat (??).
    Oder am Frischwasser... (??)

    Mehr fällt mir nicht ein. Viel wichtiger ist jetzt, Ground Zero aufzuräumen (Achtung Sarkasmus *sorry*).
    Alles Tote raus und viel Geduld. In ein paar Moanten wird alles noch viel schöner als vorher sein!!
    Hatte auch mal so einen GAU...1998.... ich denke jeder steht einmal vor diesem Punkt!
    Daraus sollte man auch lernen und Du solltest vielleicht Deinen Besatz etwas reduzieren.
    Kommt mir trotz Beckengröße ganz schön ausgereizt vor.

    Viele Grüße
    Christoph

  • tja, aus schaden wird man klug,hoffe ich, nur schade für die fische.

    also luft wurde durch die streams ab und zu gezogen, da der Wasserstand zu gering war. Besatz war seit ca 1 jahr in diesen becken, werte waren eigentlich okay, bis auf phopshat.
    nitrat ca 5mg
    p04 ca 0,25
    nitrit 0.1

    vor dem ausschalten des tb lief der abschäumer jedoch 4 stunden und durch falsches pos. der förderpumpe wurde auch immer luftbalsen zusätzlich ins becken geblasen. fütterung wurde stark reduziert. um 2200 uhr war noch alles okay. 3 tage lief es auch ohne abschäumer und ppumpen leifen die ganze zeit.

    dann wird 4 studnen luft ins becken gepumpt und anschließend sauerstoffmangel?

    ach alles mist.

  • Schwer zu sagen, aber vielleicht ist erst nur ein Tier gestorben und dann gabs eine Kettenreaktion?
    Alles schon mal dagewesen... Sauerstoffmangel kann schon ne Menge absterben lassen!!

  • Hi,

    das ist sehr schlecht und Beileid von mir.

    Ich glaube aber nicht an Sauerstoffmangel!!!

    Die entscheidende Veränderung VORHER war doch das neue Filterbecken.

    Also ist die Ursache sicher auch dort zu finden. Denkbar wären Reinigungs- oder Trennmittelreste, belastete Filtermedien usw.!

    Gruß Sven

  • ... schließe mich da Sven an. Für so ein hohes und tiefes 2-Meterbecken ist/war der Fischbesatz nicht zu viel. Nach den Doktoren waren das andere doch alles eher kleine Fische, die so ein Becken sicher vertragen kann.

    Vor vielen Jahren (30). Noch in der reinen Fischhalte-Zeit. Wechselte ich in einem 3000 Liter Becken die Technik - mit Komplettabbau der ganzen Anlage. Der ganze Besatz - minimum 3 mal so viele große Fische - musste für 2 Tage in ein Notbecken mit 600 Liter. Kein Abschäumer, keine Filterung, nur eine eingehängte 2000er Tunze. Keine Verluste.

    Jungs, wenn Ihr glaubt, dass so ein Becken es keine Nacht ohne Strom aushält, dann schlaft Ihr aber schlecht. Stromausfall ist immer möglich.

    Sorry, ich tippe auf Chemie. Nicht mal eine Bakterien-Seuche kann so schnell umsich greifen.

    Heinz

  • Hallo Heinz

    Und ich finde es trotzdem absolut zuviel Fische! Sind (waren) ja zudem auch noch sehr aktive Schwimmer drunter.

    Wir haben ja im 3600 Literbecken nicht soviele Fische drin und finden es absolut genug, trotz ziemlich viel Schwimmraum.

    Warum es dich vor 30 Jahren keine Fische gekostet hatte, liegt wohl daran, dass in dem Zwischenbecken keine Biologie drin war und auch keine Gammelecken. Alles Sachen, welche im Riffbecken durchausvorkommen können und extrem Sauerstoffzehrend sein können. Schon mal da dran gedacht.

    Ich bin aber auch der Überzeugung, dass ein gut laufendes Becken mit vernünftigem Fischbesatz 8-12 Stunden ohne Strom auskommen kann. Voraussetzung dafür ist aber wirklich, dass keine sauerstoffzehrenden Prozesse ablaufen!

    Auf Vergiftung würde ich nicht schliessen solange keine weiteren Informationen von Guido über den Bau und die Ausrüstung des anzuschliessenden TB's kommen. Ich habe ja zu Beginn schon darauf angesprochen!

    Gruss Ruedi

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    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (12. September 2007 um 22:04)

  • Hallo Ruedi,

    Du magst ja recht haben, ich will da Deine Erfahrung und Kompetenz nicht in Frage stellen. Aber auf meine Frage bist Du leider nicht eingegangen: dass es doch nicht sein kann, dass z.B. ein Stromausfall ein ganzes Becken vernichten kann.Wir sind doch alle mal gelegentlich auch 24 Stunden nicht zu Hause. Etwas anderes, wie ein Stromausfall war der Technikausfall von Guido ja auch nicht. Steht denn dann die aktuelle Seewasseraquaristik nicht auf sehr tönernen Füßen? Mich hat das ganze Thema in den letzten Stunden sehr beschäftigt. Fast möchte ich glauben, dass wir uns technisch dann vielleicht zu wenig dagegen schützen. Ich habe sofort an eine Stromausfallwarnung gedacht und bin hier im Forum auch fündig geworden.

    Dass Du als Händler gegen einen zu starken Besatz aussprichst, ehrt Dich.

    Heinz

    Einmal editiert, zuletzt von Bloom (12. September 2007 um 23:34)

  • Zitat

    Original von Bloom
    dass es doch nicht sein kann, dass z.B. ein Stromausfall ein ganzes Becken vernichten kann.

    Hi,
    leider doch :frowning_face: Beispiele findest du in den versch. Foren zur Genüge.

  • Hallo Habibi,

    aber das ist doch keine zufriedenstellende Antwort. Nach dem Motto, da kann man halt nichts machen. Erstens kostet so ein Besatz eine Menge Geld. Zweitens gibt es Probleme, dass engagierte Aquarianer Sie lösen.

    Nix für Ungut, Heinz

  • Zitat

    Original von Bloom
    aber das ist doch keine zufriedenstellende Antwort.


    Hi,
    :confused_face: du hast gefragt
    dass es doch nicht sein kann, dass z.B. ein Stromausfall ein ganzes Becken vernichten kann
    und ich habe geantwortet
    leider doch Beispiele findest du in den versch. Foren zur Genüge.

    Was wolltest du denn noch hören :confused_face: Du hast die Antwort doch selbst schon geschrieben. In den versch. Meerwasserforen finden sich genügend (Bastel)Tips um gegen einen Stromausfall gewappnet zu sein bzw. gewarnt zu werden. Du bist ja auch fündig geworden. Ich bevorzuge allerdings die traditionelle Methode das Aquarium täglich zu kontrollieren. :grinning_squinting_face:

  • Zitat

    Original von Bloom
    ... Steht denn dann die aktuelle Seewasseraquaristik nicht auf sehr tönernen Füßen? ...
    Heinz

    Hallo, Heinz...
    das kommt darauf an, welches System Du fährst... die Systeme mit viel Sand, viel LS, zuviele Fische, zuviel Biomasse, zuwenig Abschäumung und Wasserwechsel, die halten keine 2 Stunden ohne Technikbecken und Belüftung aus..
    Meine damalige Anlage mit 12 m3 Volumen, hat jedenfalls ohne Probleme mehr als 16 Stunden ohne Strom gestanden und nichts ist passiert. Danach wurde ein Generator, angeklemmt.
    Ich tippe daher bei Guidos Becken auf einen Zusammenbruch und einhergehendem Absterben der Beckebiologie und Freisetzen von Baterientoxinen.... eine Kettenreaktion, die sich innerhalb von 2 Stunden abspielt. Guidos Becken war sehr wahrscheinlich schon vor dem abklemmen des Filters, ein Grenzgänger auf Messers Schneide.....

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Zitat

    Original von klaus Jansen
    die Systeme mit viel Sand, viel LS, zuviele Fische, zuviel Biomasse, zuwenig Abschäumung und Wasserwechsel, die halten keine 2 Stunden ohne Technikbecken und Belüftung aus..


    Hi Klaus,
    nicht immer. Ich habe schon öfters vergessen den Abschäumer wieder einzuschalten und dies erst am nächsten Morgen bemerkt. Immer ohne Probleme und ohne erkennbar schnelle Atmung des hohen Fischbesatzes.

  • Zitat

    Original von KS

    .... In den versch. Meerwasserforen finden sich genügend (Bastel)Tips um gegen einen Stromausfall gewappnet zu sein bzw. gewarnt zu werden. ...

    Hi Habibi.... alias Klaus Schatz.. (biste zum Islam konvertiert. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :wink)

    was ich mich manchmal frage, warum lebensrettende Geräte wie ein Stromaggregat, unter der Rubrik Basteltips, gehändelt werden. :confused_face:
    Wir kennen nicht wenige Aquarianer, wo der Besatz einige 10.000.- Euro und mehr, Geld wert ist. Sind wir einfach zu sehr verwöhnt, dass Strom immer da ist, als sich um eine Notstromversorgung zu kümmern ? Damit meine ich jetzt nicht so´n 100.- Euro-Möppchen aus dem Baumarkt, die sowieso nicht anspringen, wenn man sie braucht. (Unsere Münsterländer können ein Lied davon singen. ) Manchmal sieht man in Ebay, für ganz kleines Geld, ältere, aber gut erhaltene Stromaggregate aus Bundeswehrbeständen, Die sind richtig gut, funktionieren tadellos und haben auch immer einen Gleichrichter integriert. Denn ohne den, läuft keine Pumpe oder Lampe....

    Grüße aus dem Preußenland ..Klaus J.

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo Heinz,

    es ist aber so mit dem Stromausfall. Gerade ältere Becken neigen durch die Ansammlung von Mulm und die großen Tiere (auch Korallen ziehen Sauerstoff) schnell zu Sauerstoffmangel.
    Man kann sich etwas absichern, indem man das Becken auf mehrere Stromkreise aufteilt und wichitge Pumpen über USV absichert.
    Mir gibt das shonmal Sicherheit über 12h.
    Bei längere Abwesenheit (=über Nacht) laß ich mindestens 1mal, besser 2mal täglich jemanden nachsehen.
    Stromausfallsmelder sind auch nützlich, aber es können ja auch andere Katastrophen passieren.
    Es gibt genug Beispiele wo übers Wochenende odre auch über Nacht was passiert ist Die Becken waren noch nichtmal überbesetzt, aber die meisten nach meiner Erinnerung schon älter.
    Son Seewasserbecke versklavt einen schon *g*

    Grüße
    Ulrike

  • nur mal so zur info weil es in einem anderen Forum schon von megabear erwähnt wurde aber er hatte auch bakterien dosiert an dem Tag.
    Gruß
    andreas

  • Hallo Klaus (Jansen),

    wenn ich mich mal kurz einklinken darf...

    Ich denke, das hat auch was mit räumlichen Voraussetzungen zu tun. Ich habe ja nun nicht ein solch "wertvolles" Becken wie von dir beschrieben. Jedoch mache ich mir auch Gedanken über den Fall des Falles. Allerdings stellt sich bei mir schon die Frage, wohin mit so einem Ding?

    Die meisten unserer Becken stehen ja im Wohnbereich. Bei mir dazwischen, da ein Raumteilerbecken. Jetzt macht sich so ein Notstromaggregat rein optisch nicht wirklich gut. Selbst wenn ich es in den Keller verbannen wollte, müsste ich mir quer durch das Haus Gedanken über die Leitungsführung machen.
    Also gar nicht so einfach.

    Ein ähnliches Problem stellt sich im Sommer zwecks Beckenkühlung. Die erhältlichen Geräte sind ja auch nicht wirklich Wohnraumtauglich.

    Zumindest ich stosse bei solchen Überlegungen auf gewisse partnerschaftliche Widerstände :grinning_squinting_face:

  • Hi Klaus,

    Zitat

    Original von klaus Jansen
    Hi Habibi.... alias Klaus Schatz.. (biste zum Islam konvertiert. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :wink)


    Pssst. Ich bin ein Schläfer, täglich mindestens 12 Std. :grinning_squinting_face: Na, was heißt Habibi :grinning_squinting_face:

    Zitat

    was ich mich manchmal frage, warum lebensrettende Geräte wie ein Stromaggregat, unter der Rubrik Basteltips, gehändelt werden.


    Was erwartest du denn. Den meisten Aquarianern ist ja schon ein Buch für 40.- Euro zu teuer :frowning_face: Allerdings besteht oftmals wirklich keine Möglichkeit ein Stromaggregat aufzustellen (kein Garten, Balkon).

    Ein Tip für die Interzoo im Mai :grinning_squinting_face:

    @andynn,
    eine Bakteriendosierung (2 Ampullen) läßt aber kein Aquarium kippen.

    Ralf,

    Zitat

    Die meisten unserer Becken stehen ja im Wohnbereich. Bei mir dazwischen, da ein Raumteilerbecken. Jetzt macht sich so ein Notstromaggregat rein optisch nicht wirklich gut. Selbst wenn ich es in den Keller verbannen wollte, müsste ich mir quer durch das Haus Gedanken über die Leitungsführung machen.
    Also gar nicht so einfach.


    Doch ganz einfach. Stromaggregat in den Keller oder Garage stellen und bei Bedarf holen und anschließen. Da würde mich ein Stromkabel quer durchs Wohnzimmer nicht stören. Im Haus (Wohnraum) wirst du das Aggregat ja nicht betreiben wollen :grinning_squinting_face: Zur Alamierung kannst du ja die Notfallschaltung mit einem Handy benützen

  • Hallo, Ralf..
    ja, Du hast schon Recht... ich meine halt, dass man ab einer bestimmten Beckengröße, sich halt Gedanken machen muss, was passiert, wenn der Strom ausfällt und wie kann ich das verhindern ? Ein Notstromaggragt muss natürlich nicht im Wohnzimmer stehen, aber es ist sehr beruhigend, wenn man eins hat. Das kann ja in der Garage, im Schuppen oder im Keller stehen. Sollte es zum Ereignissfall kommen, sollten Kabeltrommeln ausreichen. Das wird auch die Weibersleut nicht stören... :grinning_squinting_face: :wink
    Ein 200 Liter Aquarium kann auch sehr wertvoll sein. Sind selbst gesammelte Korallen da drinn, haben die sogar einen sehr hohen, persönlichen Wert, den man nicht unbdingt im Euros, umrechnen, kann. Oder Korallen, die man seit 15 Jahren pflegt...

    @KlausS...
    danke für den Tip...... Du weißt noch , was du versprochen hast ? .... :wink.. wolltest Du mich dahin einladen ?... :thup

    Grüße ..Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

    Einmal editiert, zuletzt von klaus Jansen (13. September 2007 um 01:31)

  • Hy,

    3 Kommentare fallen mir dazu ein:

    @ Guido: Dumm gelaufen ... kenn sowas nur zu gut ... komm zur Ruhe, lerne draus und starte neu durch.

    @ Bloom: Je nach Becken kann es ohne Strom sehr schnell kippen. Deswegen bin ich eigentlich gegen Wodkamethode oder aehnliches. Sie kann viel vollbringen aber erhoeht auch die Biomasse ungemein und macht das Becken damit instabiler.

    @ All: Ne anstaendige USV mit ner kleinen Stream oder 2 Nanostreams und dazu nen kleinen Luftsprudler laeuft ziemlich lang, stoert die Optik nicht und ist zudem bezahlbar. So benötigt man erst bei langen Ausfaellen nen Generator.

    Gruß
    Roger

  • Hallo Heinz

    Ich bin doch darauf eingegangen ;), nur andersrum (positiv) geschrieben.

    Ich habe geschrieben:

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Ich bin aber auch der Überzeugung, dass ein gut laufendes Becken mit vernünftigem Fischbesatz 8-12 Stunden ohne Strom auskommen kann. Voraussetzung dafür ist aber wirklich, dass keine sauerstoffzehrenden Prozesse ablaufen!

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Was ich nicht erwähnt habe ist, dass kleinere Becken ev. schneller Probleme bekommen als grössere.
    Aber für ein 1200 Liter-Becken, um welch eines es hier geht, sollte so lange auskommen (war ja nicht mal Stromausfall)

    @Klaus J.: Meinst du nicht, dass im Falle einer Vergiftung eine starke Geruchsbelästigung mit einhergeht. Dies war jedenfalls beim Umzug unseres Becken so, wo höchstwahrscheinlich ein Schwamm sich zersetzt hat und fast alles in den Tod gerissen hat. Da hatte ich schon beim öffenen der Schlafzimmertüre im Obergeschoss das Desaster gerochen.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

    Einmal editiert, zuletzt von Ruedi (13. September 2007 um 08:46)

  • Das mit der mangelnden Vorsorge bei den allermeisten (bei mir auch) auf Stromausfälle stimmt sicher voll und ganz.

    Aber so wie ich das verstehe, hatte Guido ja sogar eine kleine Luftpumpe für solche Fälle parat. Ich glaube viel eher an Lösungsmittelrückstände in der Verrohrung.
    Ich hab vor einem halben Jahr auch mal an einem Becken in meiner Firma die Rohre in Betrieb genommen und hatte sie vorher nur mal grob mit Leiungswasser durchgespült. Besatz war da nur eine Demoiselle drin (das ganze lief schon etwa nen Monat ohne Technikbecken).
    Als ich am nächsten Morgen ins Becken guckte, war ich auch sehr schockiert, denn das Wasser war leicht trüb, die Demoiselle nicht aufzufinden und sogar die Glasrosen waren beleidigt.
    Das war also quasi das gleiche Szenario! Das Becken hatte sich bis dahin prächtig entwickelt und ich hätte nie gedacht, dass ein paar Milligramm Kleberreste auf die 600 Liter solche Auswirkungen haben würden. Da das Filterbecken gebraucht und gereinigt war und auch die Technik bereits gebraucht war, kann diese Störung eigentlich nur durch das Tangit in den Rohren hervorgerufen worden sein.
    An dem Tag, wo ich das ganze in Betrieb genommen hatte, hab ich im Becken aber auch nichts auffälliges bemerkt.

  • Hi,

    also ich meine ein Sauerstoffmangel kann durchaus böse Folgen haben!

    Aber es war kein Stromausfall und wenn die Stream's auf Grund des gefallenen Wasserstandes schon mal Luft mit Einblasen... erscheint mir ein Sauerstoffmangel unlogisch!!!

    Zitat

    Gestern habe ich ja mein umgebautes TB in Betrieb genommen, da aber eine Stelle am Rohr undicht war, wurde es die nacht wieder ausgestellt. Vorher lief es ca. 4 Stunden mit frischen Wasser, quasi als Wasserwechsel, mit Abschäumer. Pumpen im Becken selbst liefen die ganze zeit weiter, vorher lief das Becken auch schon 3 Tage ohne TB, alles prima.

    Ich bleibe bei meiner Vermutung...

    Zitat

    Die entscheidende Veränderung VORHER war doch das neue Filterbecken. (in Betrieb zu nehmen)
    Also ist die Ursache sicher auch dort zu finden. Denkbar wären Reinigungs- oder Trennmittelreste, belastete Filtermedien usw.!

    Gruß Sven

  • Hallo Sven ... auch wennes Guido jetzt nichts mehr hilft. Ich wäre froh, wenn Du recht hättest. Das Thema beschäftigt mich jetzt 2 Tage. Denn ich bin sehr oft mal 2 Tage beruflich unterwegs und da wäre es ein Horror, wenn ein Becken so schnell kippen kann. Denn eigentlich glaube ich es nicht - auch wenn andere sagen, dass das schon vorgekommen ist - ein gutes Becken darf nicht in wenigen Stunden kippen. Da würde nämlich auch keine Aquarien-Nanny nützen. Die kann doch nicht, immer wenn ich unterwegs bin, vorm Aquarium nächtigen.
    Wenn letztendlich alle der Meinung wären, dass das doch so schnell gehen kann. Muss ich mein System komplett überlegen und @Klaus bitten - der mein neues großes Becken plant und bauen wird - sich Gedanken zu machen, damit mir der Himmel nicht auf den Kopf fällt.

    Nix für Ungut, Heinz

  • hallo zuzsammen

    so wie es der anydn geschrieb hat, habe ich vorher bacs gefüttert, dummerweise habe ich nicht mehr daran gedacht als ich den tb kreislauf "abgekoppelt" habe, daher kann natürlcih sehr gut eine unterversorgung mit sauerstoff gewesen sein. das der abschäumer nicht mehr lief. bzw. nicht mehr im kreislauf eingebunden war. tb lief jedoch im "Kurzschlußmodus weiter". ich weiß zumindestens oder vermutet sehr stark wo mein fehler gewesen ist, allerdings ein sehr schmerzhafter.

    nachdem ich luftzufuhr hergestellt habe, luftschlauch unter ne stream, erholten sich die restliche 3 fische plus muräne, also sauerstoffmangel.

    ein stromausfall hat nicht stattgefunden, für diesen fall betreibe ich eine usv mit luftpumpe daran, dann wäre zumindestens sauerstoff reingekommen. in diesen fall, leider kein stromausfall

    wie klaus j. bereits schreib, viel sand, da ich ein dsb habe. plus der fisch besatz

    ich mache natürlich weiter, nachdem ich ein wenig "abstand" zu der ganzen sache habe.

    schön finde ich allerdings, ich sehe es nicht so das es hier auf meine kosten geht, das einige sich überlegen was alles passieren kann und welche maßnahmen zu treffen sind oder könnte.
    fische gibt es vor weihnachten keine mehr....

    gibt es eigentlich ne online 0² messung, die im bedarfsfall z.b. ne luftpumpe zuschaltet, zb. über iks oder ähnlichen?

    salzige grüße guido

  • Alle Beiträge, die sich AUSCHLIEßLICH mit der Notstromversorgung befassen und keinen Bezug zu Guidos Thread haben habe ich in diesen Thread verschoben.

    Viele Grüße,
    Sabine

    Hobby zum Beruf gemacht - daher keine Privatbecken mehr :smiling_face:
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