Bitte um Stellungnahme zu den folgenden Werten

  • Zitat

    Original von Moguai
    Ich hoffe ich habe nichts überlesen, aber könnte es nicht am Kupfer als Cu+/Cu2+ liegen?.

    Hallo Benny,

    da die Porblem nur ein einem von ca. 20 Becken sind ist Leitunsgwasser nahezu auszuschließen. Zudem zeigt Kupfer in der im ersten Posting genannten Analyse keine Auffälligkeit. Lies mal den ganzen Thread :winking_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • hallo peter,

    machst du in den anderen becken auch balling ? vielleicht sind die salze nicht korrekt oder unrein ? nur so eine idee... die wenigsten haben ja an allen becken balling :winking_face:

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Zitat

    Original von René Klose
    Zitat T.Pohl aus dem Forum:

    Kalium wird abgeschäumt je nach Modell sogar stark abgeschäumt, das ist Fakt. Die Adsorbtion durch unser ZEOvit ist fast nicht messbar und zu vernachlässigen.


    Hi Rene,
    bei meinen Messungen in Nicht-Zeovithbecken mit teils extreme starker Abschäumung hat der Kaliumwert immer gepaßt.
    Bei meinem Becken Zeolith/Zeovith mit 505-Mischung dagegen war der Wert vor dem Wasserwechsel bei ca. 250.

  • Also wenn ich das richtig verstehe, kann es nicht am Leitungswasser liegen, da es den Tieren nach einem Wasserwechsel subjektiv besser geht.

    Die Steine wurden ausgetauscht, scheiden also auch aus.
    Magnetreinger, Zange etc. scheiden auch aus.

    Es könnte sich also etwas im Sand angereichert haben, was toxisch auf niedere Lebewesen wirkt, oder es wird mit irgendeinem Mittel zugeben.
    Wie ist es eigentlich mit [Zink edit: gerade gelesen, scheidet aus], Blei und Arsen ?

    Gruss Benny

    2 Mal editiert, zuletzt von Moguai (28. November 2006 um 17:00)

  • Hallo Klaus,

    Zitat

    bei meinen Messungen in Nicht-Zeovithbecken mit teils extreme starker Abschäumung hat der Kaliumwert immer gepaßt.

    Kann ich irgendwie nicht glauben da ich zb bei Standardsalzen wie Tropic Marin + Pro Reef bei Salinität 34 Promille nur so ca 250 gm/l messe (bzw schätze mit dem Test von KZ).

    Aber lass uns Peters Thread nicht kaputt machen - ist ja`n sehr ernstes Thema hier.


    Gruß Rene

  • Zitat

    Original von Alexander Grah
    hallo peter,

    machst du in den anderen becken auch balling ? vielleicht sind die salze nicht korrekt oder unrein ? nur so eine idee... die wenigsten haben ja an allen becken balling :winking_face:

    darf ich das nochmal beantwortet wissen ? :winking_face:

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Sorry Peter, wenn ich hier kurz offtopic werden muss, aber dazu muss ich kurz was sagen :

    Die Aussage "Kalium wird abgeschäumt je nach Modell sogar stark abgeschäumt" ist nachweislich falsch !!!

    Das lässt sich schon durch kurzes Nachdenken ausschließen, rechnet mal aus wieviel Kalium dann in einem Liter Flotat sein müsste !
    Ich hab aber nicht nur drüber nachgedacht, sondern auch nachgemessen.
    Ergebnis : Durch Abschäumung kann keine relevante Menge Kalium dem System entzogen werden.

    Mehr dazu erzähle ich am Sonntag in Sindelfingen.

    Gruß Armin

    Gruß Armin

  • Zitat

    Original von Alexander Grah
    machst du in den anderen becken auch balling ? vielleicht sind die salze nicht korrekt oder unrein ? nur so eine idee... die wenigsten haben ja an allen becken balling :winking_face:

    Sorry Alexander muss ich überlesen haben. Ich mache inzwischen wieder Kalkreaktor und habe aber sogar auch die Balling Salz einmal ausgetausch, denn diesen Gedanken hatte ich auch schon einmal.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zitat

    Original von Oliver Landwehr
    Peter: Mal nebenbei, wieviele Fische hast du eigentlich in deinem Hauptbecken ? Hab ja ein ähnliches Beckenmaß...

    Ich dachte es kommt auf die Länge, an nicht auf die Menge :grinning_squinting_face:

    Irgendwie hatte ich einige vergessen - daher um 18:30 editiert:

    1 x Siganus magnificus
    2 x Zebrasoma flavescens
    1 x Salarias
    4 x Wetmorella triocellata
    2 x Neocirrhites armatus
    2 x Oxycirrhites typus
    12 x Cirrhilabrus - 3 Arten
    1 x Anthias
    1 x Chelmon
    1 x Pseudojuloides severnsi
    1 x Nemateleotris helfrichi
    4 x Assessor macneilli
    2 x Synchiropus splendidus
    1 x Labroides dimidiatus
    1 x Cryptocentrus cinctus

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Zwar dachte ich, die Ursache könnte nicht aus dem Leitungswasser kommen, aber ich hab da noch ne Idee.
    Und zwar werden Ind.abwässer von hohen Kupferwerten und anderen Metallen durch ein Ausfällen bei verschiedenen Ph-Werten gereinigt.
    Könnte es nicht sein, dass es bei deinem einem Becken zu einem anderen Ph Wert kommt, oder zu Schwankungen die in den anderen Becken nicht auftreten. So könnte man eine Anreicherung von "was weiss ich" in dem einem Becken erklären.


    Gruss Benny

  • Peter...
    dass die Schaumwand metallische Störstoffe an das Wasser abgeben könnte, ist zu 100 % auszuschließen, da Deine erhöten Metallwerte, nicht in unserem PU-Schaum, enthalten ist. Unsere PU-Wände werden auch nicht isoliert oder mit grauer Farbe gestrichen. Das Material wird bereits im Rohzustand grau eingefärbt und zwar mit gewöhnlicher, zu Pulver zermahlener ..... Aktivkohle.......die danach in den PU-Blasen eingelagert sind. Das Treibmittel im Schaum ist CO2 und da wir nur geschlossenporigen Schaum verwenden, kann auch ausgeschlossen werden, dass sich innerhalb des PU-Schaumes, ein Eigenleben entwickelt.
    Ich vermute vielmehr, Dein Ausgangswasser als Quelle Deiner Probleme.

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Hallo Klaus,

    danke für das Posting und sorry für späte Antwort, aber ich war in Warschau.

    Ausganswasser ist eingentlich auszuschließen das das Problem nur in dem Hauptbecken auftritt, und durch 50 % Wasserwechsel eine deutliche Verbesserung auftritt. Dies deute für mich klar darauf hin, das die Problem irgenwo aus dem Becken kommen müssen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo!

    Armin hatte mich gebeten Hintergrund Daten zu dem Testverfahren zu beschaffen:

    Die Anaylse wurde mit einem AES-ICP durchgeführt wobei das Muster 10 mal verdünnt wurde. Die Nachweisgrenze betrug auf 0,005 mg/l
    Die Messunsicherheit für Chrom ist 5,3 % relativ mit einer Verläßlichkeit von 95 %

    Text im original:

    De chroom analyse is uitgevoerd met een AES-ICP waarbij het monster 10 maal is verdund voor analyse.
    Als bepalinggrens is opgegeven 0.005 mg/l.
    De meetonzekerheid voor Chroom is 5.3% relatief met 95% betrouwbaarheid.

    Ich gebe zu das mir das alles wenig sagt :frowning_face:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    danke für die Zahlen, mir sagen die schon was :]
    Die Angaben sehen ordentlich aus , obwohl es die Methode ist, die ich befürchtet hatte.
    Da mir der Weihnachtsmann gestern verraten hat, dass wir auch so was Kleines ans IMG kriegen,
    bin ich schon mal ganz gespannt, wie gut die Ergebnisse mit dieser "quick and dirty"-ICP werden.

    Deine Wasserprobe habe ich jedenfalls gestern in unsere große Kiste gegeben, Ergebnisse sollten
    in den nächsten 24 Stunden da sein.

    Gruß Armin

    Gruß Armin

  • Hallo Peter,

    ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich :

    Die gute : Das Messergebnis für Chrom ist definitiv falsch. Dein Wasser enthält in Wirklichkeit gerade mal
    1 Mikrogramm davon. Da ist denen wohl eine Verunreinigung passiert.

    Die schlechte : Du hast 50 Mikrogramm Blei im Wasser ! Das ist doppelt so viel wie nach heutiger deutscher
    Trinkwasserverordnung und fünf mal so viel wie nach der zukünftigen TVO.

    Sorry, ich hatte glatt übersehen, dass die Spaßvögel gar kein Blei bei dir gemessen hatten.
    Eine Schwermetallanalyse ohne Blei ist keine gute Idee.

    So, jetzt kannst du versuchen rauszukriegen wo das Blei herkommt. Bleigießen an Sylvester wirst du wohl kaum
    direkt im Aquarium veranstaltet haben ?

    Gruß Armin

    Gruß Armin

  • Hi

    hast du ein altes Haus mit alten Wasserleitungen ( Blei )

    Mfg

    Benny ><))°>

    http://www.benjamin-schatz.com

    - 136x66x60 - ATI Powercone 250i
    - Maxspect 420W
    [size=10][color=#0000cc]- Balling Light, Riffkeramik, Live Sand

    aktuelle WW = NO2:nN - NO3:1 - PO4:0,06 - Ca:450 - Mg:1250 - Ph:8 - KH:12 - Sal:35 - Temp:27 Grad

  • Zitat

    Original von Armin Glaser
    Sorry, ich hatte glatt übersehen, dass die Spaßvögel gar kein Blei bei dir gemessen hatten.
    Eine Schwermetallanalyse ohne Blei ist keine gute Idee.

    Lood = Blei :winking_face:

  • Armin:
    Mit was für ner Methode hast du die Probe denn gemessen?

    Wie weit kommt man eigentlich mit einem RFA-Gerät (Röntgenfluorezenz) im Meerwasser ?
    Ich hab in unserer Messabteilung mal nach den Nachweisgrenzen bestimmter Schwermetalle gefragt,
    manches wäre durchaus machbar - ich kenne mich bei dem Verfahren allerdings selber nicht wirklich aus da ich selber direkt nichts damit zu tun habe.

    Peter:
    wenn das Problem nur im Hauptbecken auftritt kann es doch nicht am Ausgangswasser liegen.
    Zur Absicherung müsste man evtl. mal davon eine Probe zum Vergleich messen.
    Wirklich sehr mysteriös ?!?


    Gruß

    Steffen

  • Hallo Armin,

    BLEI ???? Na für Chrom hätten wir ja wenigstens Ideen gehabt, aber für Blei ? Woher kann denn das nun komme.? arghhhh .... denke ich rufe dich noch mal an ;). Treffe Jörg am Samstag und werde dort wohl auch mal wieder Diskutieren bis die Damen uns die rote Karte zeigen :grinning_squinting_face:

    No3 ist übrigens auch wieder "verschunden" und Po4 nach dem entfernen des Adsorbers wie erwartet von 0,046 auf 0,092 gestiegen.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hi Peter

    Wie alt sind die Wasser - Leitungen im Haus ? Evtl Bleileitungen ??

    Hatte ich schonmal gefragt und keine Antwort bekommen...

    Mfg

    Benny ><))°>

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    aktuelle WW = NO2:nN - NO3:1 - PO4:0,06 - Ca:450 - Mg:1250 - Ph:8 - KH:12 - Sal:35 - Temp:27 Grad

  • Hallo Benny

    Zitat

    da die Porblem nur ein einem von ca. 20 Becken sind ist Leitunsgwasser nahezu auszuschließen

    Damit wurde glaube ich deine Frage beantwortet, bevor du sie gestellt hast.

    mfg Gerhard

  • @Benny sollten es ggf Bleileitungen sein, wie erklärst Du dann, das bei GLEICHEM Leitungswasser das Problem "lediglich" im grossen Becken auftritt und nicht in den anderen? Ich habe mal einen Kurs besucht, der hiess "Analytic Troubleshooting" - WAS, WO, WANN und AUSMASS
    Was ist anders?, Wo tritt das Problem auf, wo nicht? Wann ist es aufgetreten, tritt es wieder auf? usw.

  • Hi

    Ne . das mit den andren Becken hab ich wohl überlesen...?(
    Das sollte die Leitungen ausschliessen... was uns leider auch nicht weiterbringt... :frowning_face:

    Was ist in den andren Becken drin/los ? Wirkt sich vielleicht das Blei da (noch) nicht aus !?

    Mfg

    Benny ><))°>

    http://www.benjamin-schatz.com

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    [size=10][color=#0000cc]- Balling Light, Riffkeramik, Live Sand

    aktuelle WW = NO2:nN - NO3:1 - PO4:0,06 - Ca:450 - Mg:1250 - Ph:8 - KH:12 - Sal:35 - Temp:27 Grad

  • Zitat

    Original von Peter Schmiedel
    Benny,

    glaub mir das Problem kommt aus diesem einen Becken und seinen Komponenten :winking_face:

    Gibt es denn was neues, oder einen Verdacht und weitere Schritte? Wie gehtst Du nun weiter vor?

  • Hallo Illja,

    als nächste wird der Bodengrund ausgetauscht werden. Derzeit wasche ich den Korallensand den ich noch auf Vorrat habe. Bin mir noch unsicher wie ich vorgehen soll da ich aus Sicherheitsgründen eigentlich jedes Korn austauschen möchte, daher also alles ausräumen müsste. Das ist aber ein heftiger Eingriff in die Biologie und ich möchte meine Fisch Sammlung nicht gefährden. Wenn ich erste eine Seite und dann die andere machen. könnten meine graben Seeigel und -sterne sowie meine Alpheus alten und neuen Bodengrund wieder vermischen.

    Da ich aber irgenwie nicht an den Bodengrund glaube, werde ich den Grund in neue Becken gegeben und schauen wie es sich dort alles verhällt - nur dann kann ich sicher sein das der Bodengrund der Täter ist.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • hallo peter,

    wäre es nicht geschickter, zunächst proben des verdächtigen bodengrundes in ein becken mit frisch angesetztem salzwasser zu verbringen, abzuwarten und dann noch einmal eine untersuchung dieses wassers auf blei zu veranlassen?

    blei oxidiert zumindest im frischwasser recht schnell. das weissliche bleioxid bildet in frischwasserleitungen eine schutzschicht, weshalb bleileitungen meist nicht so dramatisch sich auf den wirklichen bleigehalt im trinkwasser auswirken.

    aber nachdem ich (oberflächlich) auf deiner hp las und -wenn ich mich richtig erinnere- dort die rede ist von "altem" bodengrund und "alten" steinen, dachte ich spontan an die vielen von mir schon geschredderten aräometer, darunter auch eines, dessen bleischrotfüllung bei mir ins becken rieselte (glücklicherweise nur ins technikbecken). was, wenn sich in deinem bodengrund weisslich oxidierte bleischrotkügelchen befinden, vielleicht auch als hinterlassenschaft eines vorbesitzers? durch das umschichten des bodengrundes wird die oxidierte schicht wohl immer wieder abgerieben. ob das quantitativ die offensichtliche belastung deines beckenwassers erklären könnte, weiss ich nicht; es ist eben nur ein gedanke.

    wie auch immer, toi, toi, toi!

  • Hallo Jochen (alter Bekannter :winking_face: )

    der Bondengrund ist nicht "alt" gewesen nur die LS. Eine Bodengrund Probe bei einer Fläche von 160x100 - wo soll ich denn da anfangen ??? Habe ca 50 kg Sand aus verschiedenen Lieferungen drin. Teilweise ist der Bodengrund auch in den Becken meiner Stellage verwedentet worden, aber ich kann nciht auschließen das ein 20 kG Sack komplett nur für das Hauptbecken verwendet wurde.

    Ich habe keine Thermometer oder Aräometer im Hauptbecken zerbrochen - zumindest sagt Alzheimer nichts dazu :face_with_tongue:

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,
    um die Bleikonzentration einschränken zu können, wurde auch schon eine Schwermetallanalyse in Deinem zweiten Becken durchgeführt? Um ein Leitungsproblem auszuschließen, hast Du mal an Deiner Hausanschlussleitung geschaut ob diese vielleich aus Metall oder PE-HD Material besteht? Ich bin ja kein Chemiker aber vielleicht hat sich das Blei in den Jahren in Deinem Hauptbecken angereichert und wird durch irgendetwas freigestetzt.

    Ich hoffe wir bekommen das Problem noch im Griff, falls Du zum Umräumen ein 400 Liter Hälterbecken brauchst, dann bringe ich es vorbei!

    MFG isi

  • Hast du Bauteile aus Keramik im Becken?
    Billige Importierte Keramiken werden oft mit einer Bleihaltigen Farbe (Schutzschicht) versehen.

    Kleiner Exkurs:
    Hat jemand ne Ahnung wie niedere Lebensformen auf Blei reagieren?
    Beim Menschen kommt es selten zu akuten Bleivergiftungen, meistens reichert sich das Blei im Körper an, besonders in Knochen und Nieren und hat dort eine Halbwertszeit von 8-15 Jahren. Blei das im Blut gelöst ist, wird innerhalb von ca 20 Tagen zum größtteil wieder ausgeschieden.
    Blei wird industriell im kleinen Maßstab auch elektrolytisch raffiniert, dazu wird es in H2SiF6, HBF4 oder H2NSO3H gelöst.
    Erze liegen meist als PbS oder Pb0 vor.

    Gruss Benny

  • Hallo Illja,

    nach wie vor zögere ich den Schritt zugehen und den Bodengrund auszutauschen. Diese Belastung auf das Gleichgewicht und das Risiko für meine Fischsammlung ist mir zu groß - siehe Roberts Gau. Ich fange daher erstmal an die Bodengrund Höhe zu reduzieren. Da mein einziger Sand Schläfer vor kurzen an vermuteter Altersschwäche eingegangen ist sollte das kein Problem sein.

    Ich habe zudem dafür gesorgt das meine Wasserwerte stabiler werden. Daher wurde endlich eine Dosierpumpe an meinem Kalkreaktor angeschlossen und nun ist der Zufluss immer gleich - mir ist aber unklar ob dies früher PH Schwankungen mit sich gezogen hatte. Auch meine USE Dosierstation wurde wieder in Betrieb genommen um Strontium, OrganoTrace, Aminosäuren und Amoniumclorid zu dosieren.

    Ich habe zudem das Gefühl das die Zugabe von Amonium wirklich ein großer Teil der Lösung darstellt. Mein Dank gilt da meinem gutem Freund Jörg Kokott :wink Denn die Korallen bekommen nun wieder eine dunklere Farbe - also das völlige ausgebleichte Korallen Gewebe zieht wieder Zooaxanthellen an. Auch werden wieder Polypen ausgestreckt und die Farbe ist wieder zu sehen.

    Also derzeit sieht es mal wieder deutlich besser aus, dennoch kann ich noch lange nicht sagen das Problem ist sicher gefunden und abschließend gelöst.

    Grüße und schönen Tag
    Peter

  • Hallo Peter,

    ich weiß aus dem Gedächtnis nicht mehr wie hoch dein Bodengrund ist, aber wenn du eine Bodengrundschicht hast, die hoch genug ist, dass sich in den unteren Schichten anaerobe Zonen bilden, dann kann ich nur eindringlich davor warnen, die oberste Schicht abzutragen. Dann finden sich die Bakterien der anaeroben Zone auf einmal in einem Millieu in dem sehr viel (agressiver) Sauerstoff vorhanden ist.
    Die Gefahr, dass dabei das System kippt ist m.E. mindestens ebenso hoch wie für den Fall, dass du den Bodengrund komplett entfernst.

    Aber wenn ich mich richtig erinnere hattest du doch sowieso nur eine dünne Schicht Korallenbruch als ich bei dir war, oder? Aber auch damals hattest du schon die gleichen Probleme, oder trügt mich mein Gedächtnis?

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