Alternative für Wavebox in großen Aquarien

  • Also noch mal zusammenfassend alle Ideen und das Grundproblem:

    Die Orignal Tunze Wave box richtet in großen Becken nicht wirklich viel aus. Man könnte:

    1. Mehrere Waveboxen zusammenkoppeln
    Abgesehen von den Kosten gibt es mehrere Probleme:
    Das Aussehen einer solchen Plastekastensammlung im Aquarium ist bar jeder Diskussion. Abhilfe: Wir haben aus Riffkeramik große Boxen für 3-4 Pumpen gebaut (Was natürlich auch aus Kunststoff geht)
    Ergebnis: Die Frequenz ist zu gering, die "Wellen" folgen viel zu schnell aufeinander und bauen sich im 6m langen Becken nicht auf. Selbst wenn es funktionieren würde, wäre es vollkommen unnatürlich.

    2. Verdrängungsbehälter

    2.1 Mit Druckluft
    Geht prinzipiell, ist aber viel zu aufwendig, in feuchter Salzwasserumgebung arbeiten Druckluftventile nicht lange zuverlässig (Versalzung)

    2.2 Mittels Verdrängungkörpern
    Geht gut, braucht aber viel Energie und ist nicht einfach zu bauen, da wirken irrsinnige Kräfte bei 20 Litern Verdrängungsvolumen, man sollte das nicht unterschätzen, so was baut man nicht mal nebenbei.
    Wer´s nichtglaubt: Man nehme einen 20 Liter Eimer Wasser und hebe den im 10 Sekunden Takt 30cm hoch.......

    Kippbehälter
    Schlechte Technologie und nur in öffentlichen Schauaquarien anzutreffen, denen nicht besseres eingefallen ist:
    1. Viel zu laut! 2. Salzkrusten bis zum Abwinken!
    NICHT PRAKTIKABEL!

    3. Prinzip kommunizierende Röhren (Klospülung)
    Das Wasser läuft zu langsam ab, es baut sich in wirklich großen Becken keine echte Welle auf. Zulauf ist ja noch viel langsamer! Geht nur in langen, schmalen Behältern

    4. Prinzip Wavebox
    Ein Behälter innerhalb des Aquariums wird leergepumpt und läuft wieder voll. Sehr gute und einfache technische Lösung.
    Um aber größere Wasserkörper in Schwingung zu versetzen, muß die eigentliche Wassermenge viel größer sein. Da man die Pumpenleistung nicht erhöhen kann, muß also die Dauer länger sein. WICHTIG: jede Menge Stege aus dem Ansaugkorb entfernen, damit das Wasser schnell genug zurückfließen kann.

    Problem: Wer baut uns jetzt endlich so ein Steuerteil, wenn es alles nur Billigelektronik ist, müßte es ja schnell gehen.
    An die Arbeit Männer!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Die Teile zusammen kosten nicht mal 3€. Den Link zur Schaltung hatte ich auch schon zweimal gepostet. Es wird doch irgend jemand in deinem Umkreis eine Schaltung auf eine Lochplatine löten können ? Zum Testen muss die ja nicht mal schön sein.

    Ich würde dann zu Testzwecken nur Feinpotis mit gestaffelten Widerstandswerten einlöten, die lassen sich besser einstellen als die billigen Blechdinger.

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

    Einmal editiert, zuletzt von Rüdiger Roxlau (2. August 2006 um 16:55)

  • Nee, leider nicht!
    Das ist wirklich vollkommen im Leben an mir vorbeigegangen. Hier gibt´s noch nicht mal einen Elektronikladen.
    Aber wenn die Teile nur 3 Euro kosten und als Preis eine komplette Sonderanfertigung Riffkeramik, vom "Chef" höchstpersönlich autorisiert für´s heimische Becken dagegensteht, werden sich doch hier welche finden, oder?

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
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    Einmal editiert, zuletzt von Korallenwelt (2. August 2006 um 17:01)

  • Hy,

    bin damit nicht einverstanden, daß mit Druckluft das nicht geht.

    1. Der Kompressor steht natürlich nicht am Becken sondern meinetwegen im Nebenraum oder Keller.
    Das Ventil ist entsprechend weit vom Becken entfernt und .bekommt keine Salzluft ab. Es gibt übrigens auch Ventile die in Meerwasserumgebung ihren Dienst tun. Alternativ wäre es bestimmt nicht allzu aufwändig so ein Ventil aus Kunststoff herzustellen. Der benötigte Druck bewegt sich ja nur im Berecih von 1 bar.
    Was denkst Du was Du für eine Welle "zaubern" kannst wenn Du mal einen großen Kompressor mit entsprechendem Behälter nimmst und etwas dickere Schläuche z.B. 1 Zoll oder so, da hast Du einen Tsunami in Deiner Wanne.

    2. wäre es sicherlich einfacher eine entsprechende Mechanik außerhalb des Beckens zu bauen die beispielsweise mit einer Art Blasebalg die Luftmenge produziert.

    Natürlich lohnt der Aufwand nur wenn es um ein entsprechend großes Becken geht.


    Wenn Du wirklich eine Welle willst kommst Du mit der waveboxgeschichte nicht weit. Sie lebt eben von dem Aufschaukeln oder auch hin und her schwappen. Wenn Du nur alle 10 Sekunden losballerst mußt Du für diese Welle entsprechendes Potential vorhalten. In der Natur kommt die Welle ja auch nicht aus einem Strahl sondern über die Gesamte "Stirnseite" auf einmal.


    Grüße Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • HI

    Ich wuerde mich auch mal mit der Drucklufttechnik beschaeftigen. Das geht auch komplett ohne bewegliche Teile, schau mal hier.
    http://216.168.47.67/cis-fishnet/seascope/00SS1705.htm
    Ob das was fuer ein normales Becken ist sei mal dahingestellt, aber fuer so ein Monsterbecken ist koennte das eine Loesung sein.
    Wenn man die Kammer mit Biobaellen oder aehnlichem MAterial fuellt sollte der Geraeuschpegel wohl auch in den Griff zu kriegen sein, ausserdem koennte man ueber die Groesse der Austrittsoeffnungen den Abfluss der Luft regulieren.
    Im Reef HQ in Townsville machen die das mit Elektromagneten, die scheinen voll gekapselt zu sein und halten nur eine Stahlscheibe mit Gummiplatte unten drunter auf dem Wellengenerator. Sobald der Strom weg ist hebt es die Platte etwas an und die Luft entweicht. Ausser der Gummiplatte sollten da auch keine weiteren Verschleissteile sein.


    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hy,
    spannende Geschichte, ich denke aber dass es sich besser regulieren ließe wenn man die Luftzu- und abfuhr über das Venti das am oberen Zulauf angeschlossen istl regelt, so kann man über entsprechende Drosseln den Prozess besser kontrolieren. Wenn man den Eingang auf einen maximalen Druck begrenzt kann man sich auch das gesteuerte Ablassen sparen, da ja nichts mehr passieren kann durch den entstehenden Gegendruck des Wassers.
    Das bedeutet man hat völligen Gestaltungsfreiraum der Aus- und Einströmung des Wassers.
    Kleines zusätzliches Gimmick. Bei guten Kompressoren mit Lufttrocknungsanlge ist die Luft bereits gekühlt. Durch die zusätzliche Expansion aus dem Kessel auf die benötigten etwa 1 bar ist die Luft somit eiskalt. :thup :thup.
    Das heißt man hat auch noch eine eingebaute Kühlung. :ylol :ylol

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Durch meinen Beruf komme ich viel in öffentlichen Schauaquarien herum. Ich habe noch nie eine Druckluftwellenanlage gesehen, die länger als 1 Jahr gearbeitet hat.
    In Schwimmbädern gibt´s hin und wieder welche aber die arbeiten meist im Süßwasser. Meeresbrandungsbäder verwenden in der Regel Paddel.

    Außerdem:
    Wenn ich den Behälter mit Druckluft leerpumpen kann, geht das genausogut über eine leistungsstarke Pumpe, wie eine Red Dragon II. Die gibt keinen Muchs von sich und Ventile benötigt man natürlich auch nicht!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Hi,

    nur mal so eine Idee... mit Paddel ist kein schlechter Ansatz. Bei so großen Becken sollte sich auch unauffällig was machen lassen. :yidee Eine Welle über Exender mit einer einseitig klappbaren Platte. Mit dem Exender kann man die Platte im Wasser hin und her laufen lassen. So sollte es recht geräuscharm sein.
    Im Vorlauf schiebt die Platte & im Rücklauf bringt sie wenig Widerstand.
    Also diese Art von Energieübertragung ans Wasser sollte prima Wellen erzeugen können.

    Gruss Sven

  • Paddel funktionieren sehr gut und sind über einen Excenter auch gut zu bewegen. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, das Verdrängungskörper irgendwie länger stehende Wellen erzeugen, zumindest in dem quadratischen Becken. Warum weiß ich auch nicht.
    Allerdings wirken am Scharnier des Paddels ordentliche Kräfte, das ist NICHT lustig!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • Das Oloid geistert seit Jahren durch die Medien, funktioniert aber nicht, viel zu anfällig. Die Dinger halten höchstens ein Jahr!
    Der Energieaufwand ist auch viel zu hoch und wirklich regelbar sind die nicht.
    Über das Aussehen in einem Becken wollen wir lieber gar nicht reden....

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
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  • warum nicht einfach einen kleinen plasikschieber, der über einen motor oder einen linearmagneten angeregt wird ? wenn es nur um die wellenerzeugung geht, die bekommt man damit prima hin... man könnte sogar mit einer kleinen elektronik automatisch den resonanzpunkt detektieren und ein maximum vorgeben, dann bräuchte man den ganzen schrott nichtmal einzustellen...

    das bild zeigt den "erreger", der in einem linearantrieb (spule und magnete) gelagert ist (gleitlager oder so) und von einer elektronik angeregt wird. die erkennung der resonanz geht über die rückwirkende kraft (rückinduktion), die wellenhöhe müsste man optisch erfassen...

  • ... und wenn man jetzt noch den Linearmotor durch Pneumatik oder noch besser Hydraulik ersetzt, kann man den großen Antriebsmotor auch noch in den Keller stellen. :winking_face:

    Ich glaube trotzdem, dass man mit einer Art Blasebalg in einer aquarieninternen Kammer das beste Ergebnis hinbekommt. Gut versteckbar, durch Zu- und Abluftventile gut regelbar und man kann den Ort der Wellenerregung bis hinunter an den Boden bringen.

  • der linearmotor ist doch klein, nicht hörbar (er dreht ja nicht) und billig....

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Mensch Jungs, das muß einfach sein und funktionieren! Ist doch alles viel zu aufwendig!
    Für Euch alle als Hausaufgabe über´s Wochenende:

    ein 3-5 Liter Gefäß nehmen und im Aquarium rhythmisch hoch und runter bewegen!

    Alex: nicht hin und her!

    Dann weiter Gedanken machen!

    Alex: schafft ein Linearmotor solche Kraft und ist er stufenlos regelbar?
    Dann schick´ ihn her!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
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  • .. oder man nimmt anstatt einen Paddel, ein Paddelrad, wie so´n alter Missisipi-Raddampfer oder Mühlenrad, packt das in eine Art Kasten, läßt die Seiten offen, regelbarer Tauchmotor dran, mal links, mal rechts laufen lassen und die Welle käme bis nach Rostock :wink... eine Wave-Box, für große Pötte.... :wink... technisch einfach zu realisieren, wenn man den richtigen steuerbaren Motor mit geügend Kraft (Newtonmeter) an der Welle hat.

    Grüße.. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Zitat

    Original von klaus Jansen
    technisch einfach zu realisieren, wenn man den richtigen steuerbaren Motor mit geügend Kraft (Newtonmeter) an der Welle hat.

    Cheffe, ist das denn realistisch???? Was für´n Verbrauch wäre da wohl anzusetzen???

    Anfänger :smiling_face_with_sunglasses:


    hehehe, Du hast auch noch keine Wellenmaschine am Start :wink

    Einmal editiert, zuletzt von Schleimer (4. August 2006 um 15:17)

  • Hallo
    der Zoo Basel hat eine selbst kostruierte Wellenmaschine, funktioniert ganz toll.
    Wie die ganz genau funktioniert, müsste Korallenwelt selber nachfragen. Die lassen eine Betonkugel oder ähnliches in einen Schacht plumsen. Das sich darin befindliche Wasser wird durch einen Auslasskanal gepresst. Dadurch entstehen dann Wellen. Das in den Schacht zurückfliessende Wasser ergibt zugleich eine tolle Strömung am Boden. ^
    So etwa habe ich es noch in Erinnerung.

  • ich glaub Korallenwelt will aber auch eine recht leise Maschine!

    Hätte ich Klaus + Werkstatt zur Verfügung, wäre meine fast lautlose Maschine längst fertig :loudly_crying_face: :loudly_crying_face:
    Das Leben ist so ungerecht :loudly_crying_face:

    materialsuchende grüße
    andre´

  • Zitat

    Original von Schleimer

    Cheffe, ist das denn realistisch???? Was für´n Verbrauch wäre da wohl anzusetzen???

    Anfänger :smiling_face_with_sunglasses:


    hehehe, Du hast auch noch keine Wellenmaschine am Start :wink

    Verbrauch ? Nunja.... nicht viel. Das Paddel soll ja nur 20 bis 40 Umdrehungen machen. Das Rad einfach größer machen, so ca. 30 cm, aber nur 5 cm tief. Das passt auf jede Rückwand. Je größer der Durhcmesser, desto langsamer und geräuschärmer könnte die Kiste laufen. Wenn ich im nächsten Jahr, unsere derzeit laufenden Entwicklungen abgeschlossen habe und die Teile in Serie sind, werde ich Torsten mal etwas behilflich sein. :wink Das Hauptproblem war ja bilang, dass es keine regelbaren, kräftigen Tauchmotoren gab, mit denen man sowas realisieren konnte. Das ändert sich ja bald :ylol

    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Also einen Tauchkörper mit Linearmotor könnte ich mir gut vorstellen, wenn dieser die Kraft aufbringt. Hier mal zur Ansicht unser derzeitiger Linearmotor.
    Der Tauchkörper hat 30cm Durchmesser (Also der große, unten im Bild!!!) und bringt bei 30cm Hub im Becken eine Welle von ca 10cm Höhe was ja vollkommen ausreichend ist. Man erkennt das etwa am rechten Bildrand, die Kante ist gerade gezeichnet. Der Lärmpegel ginge, nur Druckluftanlagen will ich nicht haben.

    Paddel sind auch sehr interessant Herr Jansen, aber die zu bewegen kostet auch gut Kraft...
    Dann Bau´n ´se mal

  • Zitat

    Original von Korallenwelt
    Paddel sind auch sehr interessant Herr Jansen, aber die zu bewegen kostet auch gut Kraft...
    Dann Bau´n ´se mal

    Herr Ludder...
    Wow... :winking_face_with_tongue: wer ist denn das Fotomodell da, in der Wanne .. :geil:

    ansonsten....
    viel Kraft auf die Welle bekommen ? No Problem... einmal untersetzen mit PEEK-Kunststoffzahnrädern, Welle aus HM, Lager aus SIC und fertig ist die Laube... haste doch alles da :wink

    Grüße ..... Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

  • Zieh´ mal um Meister Jansen und dann bauen wir mal eine zusammen, wenn mir nicht vorher einer einen besseren Tip gibt.

    Linearmotor und zwei langzeitgesteuerte Waveboxen sind theoretisch zunächst die Favoriten. Werden demnächst umgesetzt. Worüber zu berichten wäre!

    KORALLENWELT - gegr. 1993 - Torsten Luther - Inhaber
    Tätigkeitsschwerpunkte: Aquariendekorationen, Abyzz Pumpen, Propellerpumpen, Großanlagen, Planungen

  • jo, die Brunette ist schon heiß, aber Herr Jansen, was für eine Leistung schätzen sie so, müßte der Motor dann haben?? Also in Watt??

    Hab da Null Vorstellungsmöglichkeiten.................


    ausfragende grüße
    André

  • Hai,

    das mit den Paddeln und mechanischen Lösungen ist wirklich auf den ersten Blick das einfachste, aber wie ja schon öfters festgestellt wurde bedarft es einer nich unerheblichen Konstruktrion wegen der hohen Kräfte die wirken. Jetzt kann man natürlich das ganze rechts stabil bauen und auch mit einem Drehmomentstarken Getriebe ausstatten, aber irgendwo muß das Ding dan ans Becken ran. Wenn ich mir dann vorstelle, daß man das Teil am Glas am verankert wird es mir allerdings etwas mulmig was die entstehenden Momente und vermulich auch das Gewicht anbelangt.
    Deßhalb dachte ich daran das ganze zu entkoppeln und den Antrieb extern zu installieren. Die Kraft selbst würde dann durch die Luft übertragen.
    Hatte mir gedacht, dass man eine Art Luftpumpe baut. Hatte Thomas ja wohl auch ganz gut gefunden.
    Man könnte beispielsweise im Technikbecken oder in einem anderen "Gefäß" einen Behälter mechanisch unter Wasser drücken(man reduziert somit etwas die entstehende Verlustleistung durch vermeiden von Reibung wie beim Kompressor). Der Druck der dabei entsteht wird dann über ein Schlauch oder Rohr and die im Becken installierte Box oben eingeleitet. Hört sich abenteuerlich an ich weiß. Ist ja auch nur mal so ein Einwurf in die Runde.

    Der ganze Aufwand lohnt natürlich nicht bei einem Pool wie bei Korallenwelt. Dort stört es allerdings auch nicht wenn man einen 50kg Klotz irgenwo hinstellt.

    Und weiter rauchen die Köpfe:aeh:

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

  • Hi,

    bei so einem Pool bietet es sich doch an, es genauso zu machen wie die Schwimbäder mit Wellenbad.

    Eine große Platte an einer Seite mit entsprechenden Luftzylindern, wenn man die Platte auf der Längsachse noch aufhängt, hat man eine Welle die einmal oben und einmal im unteren Bereich des Beckens rollt :ylol.

    Auch wenn in der Umgebung Salzhaltige Luft ist, kann man den Kompressor ja in einen anderen Raum stellen und Magnetventile und so weiter gibt es auch in Säurefester Ausführung.

    Noch eines muß ich mal los werden, "Geht nicht, gibt es nicht"


    Gruß Wolle

    Einmal editiert, zuletzt von Riffsystem (5. August 2006 um 11:55)

  • Zitat

    Original von W. Hambitzer

    "Geht nicht, gibt es nicht"


    Gruß Wolle

    Hallo, Wolfgang,

    das sehe ich genauso... theoritisch ist alles möglich. Die Denkansätze die hier vorgestellt werden, sind alle top, auch der von Jochen, ist interessant. Alle sin allem, macht die Entwicklung einer Wave-Box für Großanlagen allein keinen Sinn. Die Überlegung das auf Becken zu adaptieren, bis 1000 Liter Inhalt und evt. mehrere Größen bis zu 10.000 Liter Aquarien, das macht wirtschaftlich Sinn. Die Lösung von Tunze halte ich für genial in der Funktion, nicht aber in der Umsetzung, weil die Hübe mir zu kurz sind. Es findet ja keine direkte Strömung statt, sondern nur ein hin-und herschwappen. So wird von den Korallen nichts hin- oder wegtransportiert. Man ist also gezwungen, weitere Pumpen einzusetzen um eine laminare Strömung zu erzeugen und nicht nur eine Schwipp-Schwapp Bewegung. Aus diesem Grunde kann ich mir nur eine Konstruktion vorstellen, die wenig von einer Wave-Box hat, als denn mehr eine großflächige, wechselnde Wasserumwälzung

    @Schleimer....
    also, das kann ich nur vermuten : 50 bis 100 Watt wird man schon brauchen um 50.000 Liter Wasser mit einem 30 cm Paddel zu bewegen. Ich werde mal sowas konstruieren. Uns steht ja in Kürze ein eigener Versuchsraum zur Verfügung, wo 5-10 Behälter stehen von 100 bis 3000 Liter Wasser drin. Eine Art Versuchslabor für Prototypen...


    Grüße .. Klaus

    Das Leben ist zu kurz, um sich aufzuregen....

    Einmal editiert, zuletzt von klaus Jansen (5. August 2006 um 12:49)

  • Zitat

    Original von klaus Jansen

    also, das kann ich nur vermuten : 50 bis 100 Watt wird man schon brauchen um 50.000 Liter Wasser mit einem 30 cm Paddel zu bewegen.


    das wäre nicht wirklich viel............

    erstaunte grüße
    André

  • Hallo Klaus,

    meinst Du dass bei 50-100 Watt und Paddel in einem 50000 Liter Pott mehr stattfindet als bei der Wavebox? Was wäre denn der Vorteil gegenüber einer Wavebox?
    Ich denke dass der Ansatz, das Schaukeln der Wavebox durch eine andere Technik zu ersetzten, alleine nicht ausreicht. Man muß auch zusätzlich Strömung erzeugen, ansonsten würde man das Rad ja nur neu erfinden.
    Bei der Idee die ich vorgestellt hatte war der Ansatz, durch eine breite, vielleicht über die gesamte Breite des Beckens konstruirte Öffnung and der Strömungskammer entsprechende Wassermengen ausströmen zu lassen. Eigentlich so ähnlich wie es die wave2k- Konstruktion macht. Wenn das Wasser dann beispielsweise unten wieder zurückfliest erreicht man eine Art Rotation dadurch. Jetzt das ganze noch in der Resonanzschwingung des Beckens. Die Öffnungen oben und unten kann man beispielsweise über PVC Streifen verschließen, die oben auf der Außenseite und unten auf der Innenseite befestigt sind und einfach an Scharnieren hängen.

    Grüßle Jochen

    „I want to know God's thoughts - the rest are details.“ Albert Einstein

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