Welche Spiegelreflexkamera für Aquarienfotografie

  • Hallo,

    habe mich in Foren und allgemein im Internet zu Aquarienfotografie etwas informiert, doch fällt mir die Wahl der richtigen Kamera doch sehr schwer. Es ist natürlich auch das Problem mit dem Preis.

    Möchte ein Meerwasseraquarium von Anfang an aufbauen und alles mit detaillierten Fotos dokumentieren, sowie im Internet veröffentlichen.

    Dazu brauche ich natürlich eine passende Kamera. Um eine Spiegelreflex werde ich wohl nicht herumkommen, oder? Das Problem ist aber, dass die Meerwasseraquaristik an sich schon ziemlich Kostenintensiv ist. Da will ich nicht für die Dokumentation und die Foto-Ausrüstung das gleiche ausgeben müssen, wie für die Aquaristik.

    Die Kamera sollte geeignet sein, um solche Fotos zu schiessen (Beispiele):

    http://galerie.aquarienfotografie.net/displayimage.php?album=4&pos=8

    http://galerie.aquarienfotografie.net/displayimage.php?album=4&pos=3

    http://galerie.aquarienfotografie.net/displayimage.php?album=1&pos=18

    http://galerie.aquarienfotografie.net/displayimage.php?album=1&pos=38

    http://galerie.aquarienfotografie.net/displayimage.php?album=2&pos=7

    Welche Kamera, die vom Preis her günstig liegt, würdet Ihr mir empfehlen? Kann man dazu auch ein bestimmtes Objektiv empfehlen, dass universeller einsetzbar ist. Möchte nicht unbedingt viele Objektive kaufen müssen, da dies ebenfalls mit hohen Kosten verbunden ist. :winking_face:

    Letztendlich sollte die Kamera auch für normale Urlaubsfotos geeignet sein. Brauche ich dazu ein anderes Objektiv, und wenn ja welches?

    Also am meisten würde mir helfen, wenn mir jemand einige Kameras + Objektiv nennen könnte, das als Komposition geeignet sind für Aquarienfotografie. Das wäre echt toll.

    Habe mir gedacht, dass die Canon EOS 300D okay sein könnte. Liege ich da richtig? Die ist nicht das neueste Modell und bestimmt geeignet. Somit auch Preislich nicht das teuerste, da schon von der 350D als Nachfolger abgelöst. Möchte mich aber nicht auf die Canon festlegen, falls jemand einen anderen Vorschlag hat, dann bitte nur her damit.

    Wäre für Eure Hilfe sehr dankbar.

    Grüße
    Artur

    P.S.
    Gibt es eigentlich einen Artikel in Fachzeitschriften oder eine Fachzeitschrift, die sich mit Aquarienfotografie beschäftigt hat und auch einige Digitalkameras in Bezug darauf getestet hat? Das einzige Sonderheft das ich dazu fand, war noch vor dem Jahr 2000 gedruckt - also nicht mehr wirklich aktuell.

  • das interessiert mich auch. Sind ja einige hier die tolle Fotos haben. Ich hab hier noch die erste alte digicam die is schon 4 oder 5 jahre alt. Damit bekommt man noch nichtmal nen scharfes foto hin geschweige den die farben.

  • Bei Spiegelreflexkameras ist der Body eigentlich fast egal. Das wichtige sind gute Obejtive und Fotographisches können. Ein schlechter Fotograf kann selbst mit dem besten Fotoapparat keine guten Bilder machen, aber ein guter Fotograf macht mit der einer schlechten Kamera auch gute Bilder.
    Bei einer Spiegelreflexkamera braucht man für solche Bilder gute Makroobjektive. die gibt es teilweise ganz billig, aber von denen brauch man keine super Qualität erwarten. richtig gute Objektive kosten schon mal einiges mehr als der Body selbst. Die Kit-Objektive taugen meist nicht so viel, die sind zwar nicht schlecht, es gibt aber ne Menge Objektive die viel besser sind.

    MfG, Frank


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    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo,

    ich hänge mal einige Bilder an die ich mit einer Canon EOS 350D und einem Sigma Macroobjektiv mit 105mm BRennweite gemacht habe. Hinzu kommt aber was Frank geschrieben hat, ich bin kein (!) guter Fotograf, daher kann man da bstimmt noch einiges mehr rausholen. Aber schau einfach mal:

    Röhrenwurm ca 3mm groß:

    Glasrose ca 10mm groß:

    Gammarus ca 2mm groß:

    Einmal editiert, zuletzt von Andreas Pridzun (7. Juli 2006 um 08:53)

  • Und dann Bilder mit einem 50mm Objektiv (eigentlich für Prtraitaufnahmen)

    Fütterung:

    Rotfeuerfisch:

    Clown in Anemone:

    Gruß
    Andreas!

  • Und nochetwas sollte man viellecht sagen, auch die besten Fotografen im digitalen Bereich, zeigen kein einziges Bild ohne es vorher durch Photoshop gejagt zu haben. Also nicht nur Kamera, Objektiv und Fotograf müßen gut sein, sondern man sollte auch mit der elektr. Bildverarbeitung umgehen können. Vorallem bei so erstklassigen Ergebnissen wie den Bildern aus dem Eingangspost.

    Gruß
    Andreas!

  • Ich denke das wichtigste wurde hier schon gesagt. Zum einen ist denke ich jede aktuelle Spiegelreflex auf dem Markt qualitativ in der Lage Bilder wie die gezeigten zu machen, vorausgesetzt der Fotograf hat das Auge und die Fähigkeit dazu. Dazu braucht es halt eben noch ein Makroobjektiv bzw. Normalobjektiv (die Kitobjektive sind zwar nicht das beste auf dem Markt (Qualität kostet halt Geld), aber liefer schon ganz aktzeptable Ergebnisse, für Urlaubsfotos allemal ausreichend).
    Was den Body angeht würde ich entweder zur 350D von Canon oder zur D50 von Nikon raten, preislich sind die beide noch relativ bezahlbar und liefern sehr gute fotografische Qualität fürs Geld. Was dann das passende Makroobjektiv angeht würde ich dir raten dich in einem guten Fachgeschäft beraten zu lassen, da kann man die entsprechenden Objektive oftmals auch ausprobieren, muss ja kein Aquarium als Testobjekt sein.

    Grüße aus dem sonnigen Süden :winking_face:

    Thomas Bahr 

    120x90x70cm (750l) / 640 w LED (China) / Bubblemagus C7 / 3xTunze Stream mit Multicontroller / RD3 5 m² Förderpumpe / Vliesfilter im Unterschrank (MC 5000)

  • Was man bei Canon bzw Nikon auch sagen muß - das Zubehör ist für einen Hobbyfotografen unverhältnismaßig teuer. Für Hobbybereich sind meiner Meinung nach sind da die Pentax-Kameras bzw die neuen Samsungkameras wesentlich besser geeignet. Die Samsung-Kameras sind übrigens umgelabeltete Pentaxkams. Zubehör gibt es relativ preiswert. Die Objektivauswahl ist zwar nicht so groß, wie bei Canon oder Nikon, dafür gibt es richtig gute Objektive die bezahlbar sind. Auch der Service von Pentax ist schnell und gut.

    Ein weiterer Vorteil bei Pentax (bei den Kameras, die jetzt im Juli und im September auf den markt kommen -K100D, K10D ) ist auch, daß die Shakereduction im Body eingebaut haben und dieses Technik somit mit jedem verfügbaren Objektiv zur Verfügung steht. Die K100D wird es jatzt ab Juli zu einem Preis von 699,-€ geben - wohlgemerkt inkl. Kitobjektiv (18-55mm) Zudem sind diue Pentax-Kams noch kleiner als die anderen SLR-Kameras...

    Achja - bei Canon werden die Bilder in der Standarteinstellung schon von der Kamerasoftware teilweise sehr stark nachgeschäft. Darum sehen unbearbeitete Bilder aus Canon-Kameras oft viel Schärfer aus, als Bilder von anderen Kameras. Aber bei dem Nachschärfen in der Kamera können dabei auch viele Bildinformationen verloren gehen. Ich mag das zB gar nicht. Wenn ich Bilder nachschärfen möchte, dann möchte ich das auch selbst tun und den Grad der Schärfung selbst bestimmen....

    MfG, Frank


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  • Hi freeman,
    bei den hochwertigeren Kameras, die Du ja anstrebst, finde ich es extrem wichtig, dass man selbst
    gut mit dem Handling klarkommt.
    Sowas, wie sind die Tasten fuer Blenden/Belichtungszeitaenderung da, wo ich sie erwarte, oder muss
    ich erst gucken und sie suchen?
    Ist die Cam fuer mich einigermassen intuitiv bedienbar?
    Wenn Du nicht online, sondern bei nem niedergelassenen (Profi-) Haendler kaufst, sollte es moeglich sein,
    sich ne Cam mal fuer nen Wochenende auszuleihen.
    Zur Not bei Saturn oder so kaufen und denen dann 2 Wochen spaeter wieder an den Kopf schmeissen und zurueckgeben... Ist auch sowas wie ne Teststellung (Geiz ist ja angeblich Geil).
    Ob nu Nikon, oder Canon macht sich in der Qualitaet nix, allerdings im Handling, wie ich finde.
    Ich selbst benutze ne Canon 20d.

    An Objektiven wirst Du, wie hier schon gesagt, um mehrere nicht drumrum kommen.
    Fuer die Nahaufnahmen nen Makro mit einer etwas groesseren Brennweite, so um die 100 mm waehr wohl
    gut, ich hab nur nen 60er und damit erwische ich die etwas weiter von der Frontscheibe wegliegenden
    Korallen schon nicht mehr anstaendig.

    Fuer die "normalen" Aquarien und Urlaubsfotos wuerd ich dann noch nen Zoomobjektiv (variable Brennweite) dazu nehmen, das nen leichten Weitwinkel (kleine Brennweite, somit grosser Bildausschnitt), bis zu nem leichten Tele (grosse Brennweite, somit kleinerer Bildausschnitt um entfernte Dinge nah ranzuholen) hat. Ich glaub, da gibt es nen 17-85mm oder sowas.
    Die Zoomobjektive sind meist etwas "schlechter", als die festbrennweitigen, da sie bewegliche Mechaniken enthalten... sollte hier aber nicht ins Gewicht fallen.

    Wenn Du allerding auch Tiere in freier Natur knippsen willst, dann vielleicht eher noch ein weiteres,
    mit ner noch groesseren Brennweite (mehr Tele).

    Achtung, wenn Du Objektive und Brennweiten von Film(Chemie) Kameras und Digicams vergleichst.
    Die Canons (andere wohl vermutlich auch?) haben einen sogenannten Cropping-faktor.
    D.h. dass nicht alles Licht aus dem Objektiv auf den Sensor faellt, sondern nur ein Ausschnitt.
    Bei der 20d ist das der Faktor 1,6. Also wirkt ein 100mm Objektiv wie ein 160mm Objektiv auf einer
    Filmkamera. Das 17-85mm wirkt somit also wie ein 27-136mm.

    Hmm, achja, fuer die Makroaquarienfotos willst Du sicherlich nen Stativ haben, damit Du nicht verwackelst. Einige benutzen auch noch nen Fernausloeser, da tuts aber auch der Selbstausloeser.

    Ansonsten wuerd ich Dir fuer das Zoomobjektiv noch zu nem UV-Filter gegen das "Ausbleichen" der Bilder bei hellem Sonnenlicht am Meer/ in den Bergen, und nem Polfilter, fuer das tolle Leuchtblau des Himmels raten. Den UV-Filter auf jeden Fall. Kann man auch einfach drauflassen, ist dann gleich nen
    Kratzschutz fuers Objektiv.

    Gruesse, Ralf

  • Hi,
    ich finde das ja toll, wie ihr alle versucht, die Wirtschaft anzukurbeln. :winking_face:

    Fotografie lebt vom Motiv und vom Licht, wenn das eine oder das andere nicht stimmt, holt auch die beste Kamera kein gutes Bild raus. Ein guter Fotograf wird immer versuchen, das Motiv zu verbessern, indem er den bildmäßig besten Abstand, Winkel und Ausschnitt wählt, der ihm das Motiv zu bieten hat.

    Was ist aber mit dem Licht? Profis machen es sich selber, im Studio mit Blitzanlagen, draußen mit Reflektor- und Abschattungsflächen oder auch mit dem Blitz, selbst bei Sonnenschein. Die meisten AQ-Bilder aber, die ich so von Amateuren sehe, benutzen nur das vorhandene Licht, welches oft suboptimal einstrahlt. Das spannendste Licht ist oft ein Gegenlicht mit einer leichten Aufhellung von vorne bzw. ein schräg einfallendes Seitenlicht, im AQ haben wir aber meist ein generelles diffuses Licht von oben.

    Hier sollte man ansetzen, sich zwei oder drei relativ starke Handblitze anschaffen mit dazugehörigem Stativ, diese Blitze per Kabel mit der Kamera verbinden und dann das Licht vernünftig setzen. Dieses Lichtsetzen ist die hohe Schule der Fotografie, man lernt es erst mit der Zeit und es verlangt viel Übung. Aber so ist es eben, kein Meister fällt vom Himmel.

    Gute Fotos gelingen nicht mal eben so und keine Spiegelreflex macht automatisch schönere Bilder als normale Digicams. Der Vorteil der DSLR liegt in ihrer Variabilität, ihrer Anpassbarkeit auf die verschiedensten Ansprüche und der normalerweise besseren Qualität ihrer Bilddaten. Sie verlangt deshalb aber auch den engagierteren Fotografen, einen, der nach A auch B sagt, einen, der echt Zeit in die Fotografie investiert. Und einen Fotografen, der keine Berührungsängste mit Adobe Photoshop und den dazu gehörigen Fachbüchern hat.

    Ein Nachteil sei auch nicht verschwiegen, wenn es in den Macrobereich geht, hat sie nur noch sehr sehr wenig Tiefenschärfe, da sind ihr die Kompakten mit den kleineren Bildsensoren deutlich überlegen.

    Anbei zwei Fotos von mir, ihr dürft mal raten, mit welcher Kamera sie entstanden sind. :winking_face:

  • Hi,

    ich habe dieses (zum Vergrössern klicken):

    kürzlich mit einer "uralten" Canon EOS300d mit dem originalen billig-Kit-Objektiv gemacht. In Photoshop habe ich das Bild nur beschnitten, sonst ist alles original. Man muß also nicht unbedingt eine Mega-Kamera oder -Objektiv haben. Wichtig finde ich erst mal, daß es überhaupt eine Spiegelreflex ist. Mit Sucherkameras kann zumindest ich keine vernünftigen Bilder machen.

    Bei manchen Motiven hilft auch ein Stativ.

    Gruß
    Stefan

    EDIT: Thomas, das untere Bild ist der Knaller. Gratuliere. Hast du das mit einem externen Blitz gemacht? Ich habe für die Canon einen 580EX auf der Kamera. Manchmal ist der sehr nett, oft spiegelt die Frontscheibe zu stark. Meinst du, es gibt dafür Adapter, um den auf einem Stativ statt auf der Kamera zu nutzen?

    Einmal editiert, zuletzt von Der_Stevie (7. Juli 2006 um 12:44)

  • Hallo Thomas,

    woran kann man das erkennen? Canon 10d?, 350 d?

    Hallo Artur,

    mit einem guten Makroobjektiv ist das eigentlich eine einfache Sache und die Marke des Camerabodys spielt dabei keine Rolle: Sigma und Tamron bieten hervorragende Makroobjektive (Festbrennweiten) an, die zu den besten Objektiven überhaupt auf dem Markt zählen. Auch andere Objektive dieser Objektivspezialisten können in der Abbildungsqualität mit vielen Objektiven der Camerahersteller mithalten oder übertreffen diese, bei viel niedrigerem Preis. Ich würde Dir raten einmal in eine Color Foto oder Foto Magazin zu schauen, die haben alle paar Monate einen Produkttest-Überblick. Viele Objektive sind schon an diversen Digital-Sensoren getestet.

    Persönlich hätte ich dir eigentlich zu einem 50er Makro für den Anfang geraten, da man leichter etwas Tiefenschärfe bekommt und die Handhabung etwas leichter ist. Wenn Du näher an der Scheibe (gegenüber 100er) bist, ist auch die Gefahr von Reflexen etwas geringer. Der Cropping-Faktor verengt den Bildwinkel auf den eines KB-80ers. Ist also gleich noch ein Porträt- und Universal-Objektiv, mit dem Du schon ein Bisschen was anfangen und probieren kannst.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo Stefan,

    ich meinte 50er für KB, also ohne Faktor 1,6.
    Ich habe Makros: Sigma 50er, 105er und 180er, mein Bruder Tamron 90er und alle sind nicht nur "auf dem Papier" gut.
    Das 24er Makro kenne ich nicht, würde also in eine Fotozeitschrift oder ins Internet gucken.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Thomas,
    ich denke, dass man die Lichtfrage auch anders sehen kann.
    Auch ich kenne Fotoprofis, die u.a. auch fuer die Werbeindustrie arbeiten.
    Wenn es um die Dokumentation der Form eines Tieres gehen wuerde, wuerden die sicherlich
    mit externem Kunstlicht arbeiten.
    Makros im Becken, die den Eindruck, die ein Betrachter von der Koralle hat wiedergeben sollen
    (Farben, Fluoreszensfarben), wuerden sie mit Lichtstarken Objektiven, abgeschalteter Stroemung und
    langen Belichtungszeiten machen.
    Sicherlich gibt es auch Moeglichkeiten, die Farbe des Blitzlichtes anzupassen bzw. zu Korrigieren
    (neue Digiblitze koennen der Kamera ja sagen, bei welcher Farbtemperatur sie geblitzt haben),
    das waere aber zumindest nach der Auskunft der Leute, die ich da kenne nicht das Mittel der Wahl.
    Gruesse, Ralf

  • Zitat

    Original von Ralf Prehn
    wuerden sie mit Lichtstarken Objektiven, abgeschalteter Stroemung und
    langen Belichtungszeiten machen.

    So mache ich das meist auch. Speziell unter Blaulicht kommt das ganz gut. Thomas Bilder auf der vorigen Seite sind aber vermutlich mit Hilfslicht von der Seite gemacht.

    Gruß
    Stefan

  • Zitat

    Original von Steffen Schwarz
    Nikon Coolpix 990 ? :winking_face:

    Nicht ganz, es war "nur" eine Coolpix 900. =)
    Eine Kamera von 1998 mit 1,3 Mio Pixeln ! Klar, Poster lassen sich nicht davon drucken, aber für Postkarten oder das Internet reichts allemal.

    Die beiden Fotos sind allerdings entgegen meines obigen Tips nur bei vorhandenem Licht entstanden, da habe ich Glück gehabt, dass es richtig kam. Anbei mal ein Foto von den beiden Blitzen und dazugehöriger Verkabelung, so wie ich sie später mit einer DSLR benutzt habe. Auch zu sehen - der nicht unwichtige Drahtauslöser, wenn man vom Stativ fotografiert.

    Ralf,
    mit der Fluorenzfarbigkeit könntest du Recht haben, die wird meistens von blauem Licht angeregt und dazu benötigt man dann halt hohe Lichtfarbtemperaturen, eben die Lichtfarbe, die wir normalerweise über den Aquarien hängen haben. Trotzdem wird ein Profi seine Studioblitzanlage mit passenden Lichtformern einsetzen, wenn das vorhandene Licht nicht zum Motiv passt.

    PS.:
    Echte Profis bauen ja sogar extra Foto-Aquarien mit abgegrenzten Schwimmbereichen, damit die Fische möglichst immer in der gleichen Entfernung zum Objektiv herumschwimmen.

  • Thomas,

    Ich glaube, der echte Profi zeichnet sich dadurch aus, dass er genau weiss, was er abbilden will
    und wie er dass erreicht. Dazu gibt es dann viele verschiedene Wege.. je nach dem...
    Wenns um ein einzelnes "richtig" in Szene gesetztes Tier geht, so wird es wohl unter genau
    ausgewaehltem Licht in nem extra Kasten mit richtigem Hintergrund etc. konstruiert werden,
    da haste sicherlich recht.
    Mir persoenlich reicht das an Lichtausbeute, was ich mit meiner 20d und im Makrobereich z.B. mit meinem
    60mm Canon 2.8 Makro erreichen kann.
    Auch bei sich schnell bewegenden Motiven (P.dispar) und bei ausgeschaltetem HQI
    (nur noch meine T5 blau und T5 weiss Ergänzungen).

    Grusz, Ralf

  • ist zwar ein wenig OT aber wenn man sich die Bilder hier so ansieht und dann mal vergleicht was für "Krücken" oftmals im Lexikon drin sind müssen wir Robert wirklich mehr Bilder schicken!

    da schließe ich mich selber nicht aus.

    Ich überlege selber gerade hin und her welche Cam ich mir demnächst holen soll - ich komme zu keiner Entscheidung.
    Momentan ist die Nikon D50 sehr günstig zu haben, dummerweise bezahlt man halt bei einer SLR nochmal ein vielfaches für gescheite Objektive.

    Für mich ist momentan immernoch die Canon S3 IS ein interessantes Gerät aber wahrscheinlich werde ich erst Ende des Jahres zuschlagen können und bis dahin geht noch soooo viel Wasser den Bach runter.

  • Zitat

    Original von Steffen Schwarz
    Ich überlege selber gerade hin und her welche Cam ich mir demnächst holen soll - ich komme zu keiner Entscheidung.
    Momentan ist die Nikon D50 sehr günstig zu haben, dummerweise bezahlt man halt bei einer SLR nochmal ein vielfaches für gescheite Objektive.

    Hi Steffen,

    ich würde auf jeden Fall eine SLR mit Kit-Objektiv jeder Sucherkamera vorziehen. Also eher eine D50 oder 350D mit Kit als eine S3.

    Aber nur mein persönlicher Geschmack...

    Gruß
    Stefan

  • Hi Steffen

    Das war eine gute Anmerkung :smiling_face: Bin gespannt wer dran denkt.
    Allerdings geht es im Lexikon nicht so sehr um Schönheit sondern um das reine finden von Fischen und ein paar Infos dazu *g*
    Trotzdem freuen wir uns auf bilder womit man schlechtere ersetzen kann.

    Aber um auch zur Sache was zu sagen..
    Wir fotografieren miest mit einer Sony DSC 929 also keine Spiegelreflex. Ich finde aber sie mancht trotzdem für unseren Bereich mehr als anständig gute Fotos.

    Es muss nicht immer gleich ein ganzes Arsenal an Objektiven sein...

    Es kommt halt drauf an. Selbst für uns reicht diese Art Camera dicke aus.

    Und davon gibt es schon wieder etliche Nachfolger.
    Ich denke das man mit Digicam es wesentlich einfacher hat als früher. Man macht viele Aufnahmen und meist ist was gutes dabei:-)

    Anbei ein paar bilder der Sony und ich fotografiere meist unter dem Motto, den sie wissen nicht was sie tun *eg*

  • Hallo Zusammen

    Ich habe mir kürzlich die Olympus E-500 zugelegt weil ich es einfach satt hatte mit der Nikon Coolpix 775 absolut zufälligerweise mal einen schwimmenden Fisch scharf abbilden zu können. Bis die endlich ausgelöst hatte war der Fisch sicher bereits wieder aus dem Schärfebereich, wenn nicht gleich aus dem Bild.

    Hier einige Bilder mit der Olympus E-500 vom ersten Tag mit einem 18-50er Objektiv.

    Gruss Ruedi

    Seit 23.2.2007 / Seit August 2017 stillgelegt
    AQ: L300,B150,H80 / CL Abyzz 4xA400 / Rückförderung A200 / LED AI HYDRA 52/ Genisis Bandfilter / Diakat B+ / JNS Abschäumer

  • Hallo Artur,

    ich würde mich eigentlich Robert und Thomas anschließen und sagen, um gute Bilder ins Internet zu stellen, braucht man keine Spiegelreflex.

    Wesentlicher Nachteil der digitalen Kompaktkameras ist immer noch die Auslöseverzögerung (um 0,5 Sekunden), aber alleine deswegen braucht man vermutlich keine DSLR.

    Dazu kommt das schlechtere Rauschverhalten bei hohen eingestellten Empfindlichkeiten der kleinen Kompaktkamera-Sensoren.

    Ansonsten machen viele digitale Kompaktkameras ähnlich gute oder bessere Bilder als eine DSLR mit Billig-Kitobjektiv, da spielt auch kaum eine Rolle, ob die Kamera 5- oder 8 Megapixel-Sensoren hat. Große Bilddateien und schlechte Objektive passen nicht zusammen.

    Viele digitale Kompaktkameras lassen eine Belichtungskorrektur, Blenden-/Zeiteinstellung und einige sogar manuelle Fokussierung zu. Bei kurzen Brennweiten lassen sich auch relativ lange Belichtungszeiten gut aus der Hand oder an die Aquarienscheibe gestützt halten, da Kompaktkameras keinen Spiegelschlag haben.

    Eine DSLR würde ich nur dann in Erwägung ziehen, wenn die vielen Möglichkeiten mehr nützen als behindern und Du das relativ offene System nutzen willst. Nur für die Nutzung mit Kitobjektiv und Programmautomatik ist ein DSLR-System eigentlich nicht konzipiert.

    Man sollte überlegen, was man will.

    Grüße

    Hans-Werner

  • Hallo,

    Zitat

    Gibt es eigentlich einen Artikel in Fachzeitschriften oder eine Fachzeitschrift, die sich mit Aquarienfotografie beschäftigt hat

    Es gibt ein Buch von Daniel Knop mit dem Titel "Aquarienfotos. Tips und Tricks für Einsteiger und Fortgeschrittene". Da es 1999 veröffentlicht wurde, ist das Kapitel über digitale Modelle überarbeitungsreif, aber es enthält soviele nützliche und aktuelle Hinweise, dass ich zu dieser Anschaffung jedem raten kann, der sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will. (Nähere Infos zur Literatur ->hier)

    In der DATZ/Aquarienpraxis wurde seit August 2005 die zehnteilige Serie "Digitale Aquarienfotografie" veröffentlicht. Im aktuellen Heft ist der letzte Teil nachzulesen. (Alle Hefte sind noch lieferbar -> datz.de)

    Ich möchte zu dem bisher Geschriebenen vielleicht noch ergänzen, dass ich für Portraitaufnahmen nie ein Stativ einsetze - damit ist man sehr unflexibel vor dem Becken. Das kommt zum Einsatz für die Aufnahme ganzer Räume oder kompletter Aquarien.
    Z.B. hier im Aquazoo Düsseldorf:

    Frank: Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: wie stark die Kamera schärft, kann man bei allen Spiegelreflexmodellen einstellen. Und wem die Fotos "wichtig" sind, dem rate ich sowieso zur Aufnahme im Rohdatenformat (RAW, NEF und wie sie alle heißen), damit man nachher das Feintuning vornehmen kann.
    Die JPGs müssen vom Kameraprozessor in Sekundenbruchteilen erstellt werden, durch Bearbeitung der Rohdaten in Bezug auf Schärfe, Kontrast etc. - das kann gar nicht das Optimalergebnis sein.

    Viel Spass und Erfolg beim Fotografieren Eurer Pfleglinge! :smiling_face:

    (P.S. mehr als ein Foto zu verlinken ist mir pro Posting leider nicht erlaubt, schade)

  • Zitat

    Original von Andreas Werth
    Frank: Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: wie stark die Kamera schärft, kann man bei allen Spiegelreflexmodellen einstellen. Und wem die Fotos "wichtig" sind, dem rate ich sowieso zur Aufnahme im Rohdatenformat (RAW, NEF und wie sie alle heißen), damit man nachher das Feintuning vornehmen kann.

    Hi Andreas,

    das ist richtig, ich habe ja auch nichts anderes behauptet - wie Du oben lesen kanbnst habe ich von der Standarteinstellung geschrieben. Was mir aufgefallen ist, ist jedoch, daß die allermeisten Leute halt mit dieser Standarteinstellung arbeiten - viele wissen nicht mal, daß man den Grad der Schärfung verändern kann.

    MfG, Frank


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  • Zitat

    Original von Robert Baur
    Aber um auch zur Sache was zu sagen..
    Wir fotografieren miest mit einer Sony DSC 929 also keine Spiegelreflex. Ich finde aber sie mancht trotzdem für unseren Bereich mehr als anständig gute Fotos.

    Hi Robert,

    wenn ich mich richtig an die Kamera erinnere, geht die praktisch noch als SLR durch, auch wenn es streng genommen keine ist. Sie ist zumindest als SLR-Konkurrenz konzipiert worden. Also ich vermute: sie hat einen manuellen Fokus per Drehring, Zoom per Drehring, TTL-Blitzschuh, Möglichkeit, einen Fernauslöser anzuschliessen und ein Objektiv mit einer größeren Öffnung als ein Fingernagel. Von daher ist egal, ob sich da wirklich ein drin Spiegel bewegt. Vom Handling ist das eine SLR.

    Mit normalen, kompakten Sucherkameras komme ich einfach nicht klar. Auch wenn die u.U. mehr Pixel als manche SLR haben. Letztlich ist das Handling wichtiger. Bei der kompakten läufts bei mir so ab: Ich fokussiere, es dauert ewig bis der Autofokus da ist. Dann werden meist die aktuellen Belichtungsparameter nicht angezeigt. Selbst wenn sie angezeigt würden, würden sie nichts bringen, da ich die aktuelle Brennweite nicht ablesen und die Verwacklungsgefahr damit nicht einschätzen kann. Selbst wenn ich die erraten würde, müsste ich mich durch x Menus quälen, um Belichtung und Empfindlichkeit einzustellen. Wenn ich dann endlich fotografieren will, bekomme ich wegen der Auslöseverzögerung mein Motiv nur noch halb drauf. Bei schlechtem Licht brauche ich nach dem Autofokus gar nicht fragen, einen manuellen als Alternative hab ich aber auch nicht. Ein externer Blitz geht nicht, Fernauslöser auch nicht. Andere Objektive sowieso nicht. Ein Histogramm kann man sich evtl. noch anzeigen lassen, wenn man sich in die Tiefen des Menus quält. Diese Nachteile hat sicher nicht jede kompakte, aber die weitaus meisten. Z.B. eine Ixus ist super für Schnappschüsse unterwegs oder auf Partys. Für alles andere... naja.

    Gruß
    Stefan

  • Nikon D200! Und Canon XL-2! Damit krieg ich alles hin soweit ich will! Aber ist ja mein job...
    Photoshop mache ich fast nix da ich auf die Echtheit der Bilder zähle! Bin aber als Grafiker mehr als ein Profi in meinem Lieblingsprogramm! (mach grad aus Sommer-bildern eine Winteraufnahme...)

    Mfg
    Christian

  • Zitat

    Original von Andreas Werth
    In der DATZ/Aquarienpraxis wurde seit August 2005 die zehnteilige Serie "Digitale Aquarienfotografie" veröffentlicht. Im aktuellen Heft ist der letzte Teil nachzulesen. (Alle Hefte sind noch lieferbar -> datz.de)

    ... hier die passenden Links für die Online-Ausgaben der Artikel:

    DATZ, Artikelreihe "Digitale Aquarienfotografie":
    Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9 und Teil 10

  • Danke Thomas, Teil 1+2 sind sogar inhaltlich komplett, allerdings fehlen die Fotos. Bei allen anderen Teilen ist nur der Textanfang online...


    Kofferfisch voraus!

  • Zitat

    Original von Christian Behrens
    Werden die von Canon gesponsort? :winking_face:

    Nein, aber der Autor hat nur ein DSLR-System, wie wohl die meisten Fotografen. Und das ist von Canon. Von daher sind die Produktfotos alle von Canon-Zubehör. Entsprechendes Zubehör anderer Marken wird aber im Text aufgezählt.

    Wenn Du den Satz meinst:

    Zitat

    Das beste Rauschverhalten in der Preisklasse bis 2000 Euro zeigt Canons EOS 20D.


    Das war Mitte 2005 so, dazu stehe ich.

    2 Mal editiert, zuletzt von Andreas Werth (9. Juli 2006 um 19:04)

  • Hallo,

    erst Mal ein großes Dank an alle, die hier so hilfreich geantwortet haben. Ich habe in kaum einem anderen Forum so viel Antworten erhalten. Finde ich echt super und fühle mich hier sehr wohl!!!

    Nun bin ich am zusammensuchen von den einzelnen Komponenten und beim Makro-Objektiv angelangt, da dieses meiner Meinung nach unerlässlich sein wird.

    Ist denn ein SIGMA OBJEKTIV AF-MF 105mm F2.8 EX MACRO, so ein Objektiv, das für die Aquarienfotografie gut geeignet ist, oder ist es total das falsche und nicht für meinen Zweck zu gebrauchen. In dem Fall hätte ich nichts verstanden.

    Noch eine Frage hätte ich. Also ich möchte eine DSLR kaufen. Das steht fest. Vermutlich etwas in der Preisklasse einer Canon EOS 300D oder 350D oder Nikon D70. Vielleicht auch eine andere, aber in dieser Preisklasse.

    Bin nun auf der suche nach guten und günstigen Objektiven und schaue mir auch den Gebrauchtmarkt dazu auf Ebay an. Ich werde also eine DSLR wählen, die mir die meiste Auswahl an günstigen und guten Objektiven bietet. Hoffe die Entscheidung so vorzugehen ist nicht verkehrt.

    Gibt es einen Hersteller ausser Tamron und Sigma, der günstige Objektive herstellen tut, die auch noch etwas taugen?

    Bin auch über den Hersteller Cosina gestoßen, dieser soll aber ziemlichen Schrott herstellen, wenn man einigen Forenbeiträgen glauben schenkt.

    MIr wurde auch mal von anderer Seite gesagt, dass die Pentax IST DL eine gute DSLR sein soll, die einen günstigen und großen Objektiv-Gebrauchtmarkt bietet. Stimmt das so? Habe nicht oft gelesen, dass jemand die Pentax nutzt.

    Aber vielleicht wisst ihr auch genau, welche DSLR mit Objektiven das günstigste Gespann bietet und ich kann mir die Analyse ersparen.

    Grüße
    Artur

  • Hallo freeman,
    die EOS-300D bekommt man doch nur noch gebraucht und ich finde die Preise da noch ziemlich heftig. Dann doch lieber eine neue EOS-350D.

    Die Nikon D50 kostet momentan nur noch gut 400€ und die Unterschiede zur D70s sollenangeblich nicht zu groß sein, zumindest Einsteiger sollen gut damit leben können.

    Geh auf jeden Fall mal in einen Laden und schau dir die Kameras vor Ort an und nimm sie mal in die Hand. Unter Umständen kann man da auch einen ganz guten Preis bekommen.

    Zu Pentax kann ich nichts sagen aber IXware hatte doch dazu was geschrieben.

  • Hi Artur,

    wenn du dir z.B. eine 350d kaufst, nimm auf jeden Fall das Kit mit Objektiv. Es ist sicher kein Profi-Objektiv. Aber auch nicht wirklich schlecht und so billig (Aufpreis 70 Euro) kommst du nie wieder an ein Objektiv. Vor allem geht es schön weit in den WW-Bereich. Bei Nikon ist es vermutlich ähnlich.

    Zu deinem Makro: Hans-Werner hatte eine 50er Brennweite empfohlen. Das von dir erwähnte hat 105mm. Ich kann dir da allerdings selber nichts zu sagen, da ich (bislang) keine Erfahrung mit Festbrennweiten habe.

    Ich würde mir erst mal ein Kit kaufen. Dann mit dem Kit-Objektiv ein wenig herumspielen, dann kennst du auch deine bevorzugten Brennweiten. Dann kannst du dir immer noch ein Makro besorgen.

    Gruß
    Stefan

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