UO nicht mehr zeitgemäß?

  • Hallo zusammen,

    ich betreibe seit gut 4 Monaten mein Becken und habe leider überall so einen leichten hässlichen braunen Pelz. (Kieselalgen) Um Silikate aus dem Nachfüllwasser zu ziehen plane ich eine UO zu kaufen.

    Gestern war ein bei einem Händler mit sehr ansehnlichen Becken und habe mich nach seiner Meinung zu dem Thema erkundigt. Er setzt schon seit langem keine UO Anlage ein. (Wasserverschwendung und zu geringe Rückhalterate) Er hat mir so eine Art Harzkanister empfohlen mit 2 Gardena Anschlüssen dran. Das Ding kostet 150 Euronen und filtert effektiv alle Silikate und PO4 aus dem Wasser. Nach der Zubereitung von ca. 600 Litern muss man das Ding wieder bei ihm abgeben. Im Labor wird dann für 15 Euro das Harz erneuert und man kann mit dem Harzkanister in die nächste Runde gehen.

    Was meint ihr? Reicht der Harzkanister aus oder sollte man wegen dem Rückhalt von anderen Stoffen auch noch die UO nutzen und die Wasserrechnung verdoppeln? (hab nen 1000l Becken)

    Gruss,
    David

  • Hallo David

    Eine UO allein reicht oft nicht aus, da Silicat nicht gänzlich entfernt wird. Die rückhalterate liegt oft nur bei 80% weshalb man einen Silicatfilter dahinterschaltet.

    Die Harze sind natürlich im Bezug auf Abwasser sinnvoller, die Regeneration liegt halt an dem Aufzubereitenden Wassser.

    Wir haben selber immer noch eine Umkehrosmose und nehmen halt das Abwasser in Kauf. Reine Gewohnheit...

  • HI

    Also ne gute Anlage macht einVerhältnis von 1:2

    Ein nachgeschalteter Reinstfilter hält deutlich länger als ein Ionenaustauscher alleine.
    Wenn dein Ausgangswasser recht hart ist dann wirst du mit der Leistungsmenge nicht lange hinkommen.
    Also mir gefällt ne Osmose besser

    Gruss

  • Hallo,
    ich bin auch ein Freund der Kombi: UO plus nachgeschalteten Kieselsäurefilter. Wenn Du denn ohne vorgeschaltete UO betreibst, kannst Du das Harz ständig tauschen, was auf Dauer richtig teuer wird.

    Grüsse
    Uli

  • es kommt halt ganz auf das ausgangswasser an, wenn es kaum belastet ist macht vielleicht ein harz mehr sinn und umgekehrt.

    unser wasser ist extrem schlecht, sehr hart, nitrathaltig usw. .... wenn ich nur harz verwenden würde (und ich brauch sehr große mengen wasser) wäre ich nur am harz regenerieren (das kann man übrigens selber machen).

    von daher ist für mich die kombi osmose mit nachgeschaltetem harz am sinnvollsten.

    aussagen wie umkehrosmose wäre nicht mehr zeitgemäß halte ich für unsinn ... logisch das das dein händler sagt ..... betreibst du ne osmose anlage verdient er nix daran ... nur das wasserwerk .... beim harz allein kassiert er.

    just my 2 cents

  • Hallo

    habe hinter meine UO einen kieselsärefilter geschaltet und seither sind die braunen beläge auf dem rückzug. Mit dem restwasser blumen gießen, die freuen sich.

    Gruß Jörg

    Gruß Jörg

    180X90X80

  • Hi,

    seit bald zwei Jahren nehme ich nur noch pures Leitungswasser, anfänglich gab es zwar etwas mehr braune Beläge, aber das regelte sich nach ein paar Wochen ein. Vorher hatte ich mein UO-Wasser noch durch eine Reinstwasser-Säule gejagt, aber so im Rückblick muss ich sagen, es waren nicht weniger bzw. mehr Probleme mit den Kieselalgen. Scheinbar kann sich in Aquarien auch ein Millieu einstellen, das von alleine mit Silikaten klarkommt.

    Interessant auch, dass so mancher US-Amerikaner Natriumsilikat ins AQ kippt. :wink

  • HI

    Ob nun UO oder Ionenaustauscher besser und wirtschaftlicher ist haengt sehr von den verwendeten Geraeten ab und vom Ausgangswasser.
    Das selber regenerieren von Harz ist moeglich, braucht aber (je nach Harz) ziemlich fiese Chemikalien, die meiner Meinung nach in einem normalen Haushalt nichts zu suchen haben.
    Die Rueckhalterate von UO Anlagen scheint ja je nach Typ massiv zu schwanken. Ich kam bisher immer ohne aus, kann daher nichts dazu sagen.
    Mit dem Leitungswasser ist das so eine Sache, wenn man es irgendwie verantworten kann, dann wuerde ich es nehmen, aber in vielen Gegenden geht es halt nicht oder nur zu bestimten Jahreszeiten. Wenn das Wasser 3 mg/l Phosphat und 100 mg/L NItrat hat, dann bleibt einem wohl nichts anderes uebrig als irgendeine Form der Wasseraufbereitung zu kaufen.
    Was das Silikat angeht, da frage ich mich schon seit langem, warum in manchen Becken schon bei0,00x mg/L die braune Seuche ausbricht, waehrend andere Becken viel hoehere Silikatwerte haben und keine einzige Kieselalge.

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Danke für eure Meinungen. Ich kaufe mir nun erst mal ne UO und sehe dann je nach Algenwachstum/Silikatwerten ob noch nen Harzfilter dahinter muss.

    Gruss,
    David

  • Hab zwar nen Harzfilter aber der ist sicherlich schon lange ausgenudelt ...

    Bin auch der Meinung von Thomas - Becken die das gewohnt sind, kommen mit Silikaten klar. Becken die klinisch rein betrieben werden evtl. nicht ..

    Gruß
    Roger

  • Hi,

    bitte macht nicht solche Aussagen und stellt sie so in das Forum:

    RHT schrieb:

    Zitat

    Bin auch der Meinung von Thomas - Becken die das gewohnt sind, kommen mit Silikaten klar. Becken die klinisch rein betrieben werden evtl. nicht ..

    Qualität und Zusammensetzung des Leitungswassers innerhalb Deutschlands ist doch sehr divergierend und das Becken mit stark Silikat belasteten Wasser klar kommen, ist wohl eher in das Reich der Fabeln zu verweisen. In unserer Region Westmünsterland liegt der SI-Anteil im LW bei ca 30-50mg/l, ein einfaches Nachfüllen mit einem derartigen Wasser hat schlimme Konsequenzen für die Becken! Eine defekte Umkehrosmose hat bei mir dafür gesorgt, dass ich längere Zeit SI belastetes Wasser benutzt hatte, was nach kurzer Zeit durch Anreicherung zu allen bekannten negativen Auswirkungen geführt hat, mit diesen habe ich heute noch, 14 Monate später, zu kämpfen. Diese Erfahrung wird nicht nur von mir, sondern praktisch von jedem Mitglied in unserem Stammtisch einhellig geteilt. Weiterhin ist auch zu bedenken, dass wirklich nicht einzuschätzen, welche anderen Spuren/Schadstofe im LW enthalten sind, gilt vorallem für Regionen mit intensiver Landwirtschaft. Daher ist es ratsam keine Experimente zu machen und eine vernünftige Wasserbehandlung durchzuführen.

    mfg
    Rüdiger
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    200*70*70
    Giesemann 260 moonlight plus, 2*250W Coral
    ATI Powermodul 4*80W Aquablue Spezial
    2*Stream 6100, Multikontroller
    Tunze Wavebox
    ATI Abschäumer
    ATI Kalkreaktor Typ 2
    200l Jaubert
    IKS-Steuerung ph, Redox, Temp, Pegel
    Spuris nach erweiterter Balling-Methode mit drei Lösungen

  • Hmmm ...

    also ich hab schon lange nicht mehr nachgemessen ... aber ich kanns ja mal machen wenn DU es willst ..

    Prinzipiell finde ich nix daran hier Erfahrungen mitzuteilen ...

    Gruß
    Roger

  • Hallo Roger,
    und was ist bei dem nachmessen herausgekommen??
    Ich ringe schon lange mit mir, ob ich mir ne UO mit nachgeschaltetem Filter aus den Rippen schneiden soll (momentan kann ich es immer noch nicht). Ich benötige nicht viel Wasser - etwa 30l die Woche. Habe seither mein Osmosewasser von einem Fischhändler beziogen (30l Kanister nichmal 5 Euro). Das war momentan für mich günstiger VOR dem Miniriff, da hatte ich nur 2x im Monat den Knaister füllen lassen.
    Da ich aber vermehrt Kieselalgen bekomme, und der Händler ja nur Süsswasser hat, daher auch keine nachgeschaltete Harzfilter oder sowas, wird nicht alles an Silikaten draussen sein. Sonderbar ist es auch, dass gerade nach nem Wassserwechsel der PO4 Gehalt steigt.

    Lohnt es sich wirklich für 30l die Woche(alle 2 Wochen ne UO mit diesem Harzfilter?
    Wenn ja welche UO ist wirklich empfehlenswert? den Harzfilter kann man sich auch selber bauen (ich bin ein Low-cost-Nutzer und bau soviel wie möglich selbst :] )
    Nun hab ich gehört dass selbt in derselben Region (Ludwigsburg/Stuttgart/Leonberg) jeweils andere Wasserwerte vorhanden sind, also ist es nicht immer gleich. Einen Tag hatte ich sehr gute Werte und nahm das auch für meine SÜsswasserbecken (nicht zu hartes Wasser, kaum belastet). 2 Monate später waren die Werte zum weisse Haare kriegen :winking_face_with_tongue: - wie kommt das??

  • Hy Tamara,

    also bei unseren Wasserwerten wuerde ich auf jeden Fall ne UOA einsetzen. Wir haben mal bei uns in der alten Wohnung getestet. Damals noch Suesswasser, deswegen habe ich mehr auf den Nitrat Gehalt geachtet. Der war normal 20-40mg ist aber teilweise bis auf 200! hoch - eigentlich duerfte man dafuer den Wasseranbieter verklagen. Man konnte es aber direkt mit der Guelleausbringung einiger Bauern in Zusammenhang bringen. Ist halt das Problem wenn das Wasser lokaler Brunnen verwendet wird und nur ungenuegend mit Bodenseewasser verschnitten wird.

    Ich denke eine UOA holt sehr viel an Schadstoffen aus dem Wasser - Nie mehr ohne!.

    Nehmen kannst Du in meinen Augen fast jede von EBay - nur keine gebrauchte. Regelmaessig dann das Wasser am Ausgang auf die kH testen oder den Leitwert messen - wie es Dir lieber ist. Nur so siehst Du ob die Membran noch was taugt.

    Ob man einen Silikatfilter einsetzen soll ist wohl eher ne Frage wie es dem Becken bekommt. Ich habe wie gesagt ziemlich sicher Silikat im Wasser, habe aber ansich kein Problem damit im Hauptbecken. Im Technikbecken habe ich jedoch Cyanos in den Abteilen in denen ich keine Steine aus dem Hauptbecken eingebracht habe und die neu angeschlossenen Nanos haben auch so doofe rote Beläge :frowning_face:

    Ich gehe davon aus, dass ich im Hauptbecken eine stabile Bakterien und Kleinstlebewesenpopulation habe, welche trotz Silikat die Steine und Scheiben sauber haelt.

    Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, kauf Dir das Harz. Ansonsten probier es so und wenns nicht geht, dann kauf das Harz :smiling_face:

    Getestet habe ich mein Wasser darauf uebrigens noch nicht seitdem. Muesste nen neuen Test kaufen und nur um den ein oder zweimal zu benutzen? Na ich weiss nicht.

    Gruß
    Roger

  • Hallo zusammen,
    ich habe mich beim großen Becken für einen 2 Säulen Vollentsalzer entschieden. An einer Aufbereitung kam ich hier in DU nicht vorbei und bei den rel. großen Wassermengen die ich benötige ist mir eine bezahlbare UO einfach deutlich zu langsam und acuh die Wasserverschwendung passte mir nicht.
    Diese Entscheidung würde ich aber mittlerweile immer wieder, auch bei kleineren Becken, so treffen.

    Die Vorteile:

    • Kein Abwasser
    • Wassererzeugung in nahezu der gleichen Zeit wie bei Leitungswassernutzung
    • Leitwert des entionisierten Wassers < 5µS

    Nachteile

    • muß regelmäßig regeneriert werden.

    Zum regenerieren muß ich meinem Vorschreiber recht geben, hier werden recht knackige Chemikalien benötigt. Zum einen 10%ige Salzsäure und zum anderen 3% Natronlauge. Wer allerdings ein wenig gesunden Menschenversand hat, der kommt damit in aller Regel klar. Ich kaufe in der Apotheke 30%ige Salzsäure und verdünne diese dann und für die Natronlauge nehme ich Natronplätzchen.
    Wer z.B. Aiptasienkiller benutzt arbeitet hier auch mit Salzsäure und wer Rohrreiniger benutzt arbeitet auch mit Natronplätzchen. :winking_face:
    Wie auch immer, ich muß meinen VE ca alle 3 Monate regenerieren und wende dafür ca 1 Std. auf. Ist also überschaubar. Vor allem wenn man sich überlegt wie oft man vor dem Prpbl. steht mal eben 100L Wasser an den Start zu bekommen oder aber den Umweltgedanken mit der Wasserverschwendung mal weiterdenkt.

    Die Entsorgung der Regenerationslösungen ist übrigens auch kein Problem. Natronlauge und Salzsäure fallen zu H2O und NaCl aus.(Das dann aber bitte nicht als Salzwasser ins Aquarium schütten :winking_face: )

    Gruß
    Andreas!

  • Hallo Andreas,

    also mit deinen Prozentangaben habe ich jetzt aber ein Problem. 30% Salzsäure? Worauf beziehen sich die 30%?

    Weil nach der Molmasse läst sich soviel Chlor gar nicht in Wasser lösen. Die stärksten mir bekannten Salzsäuren liegen bei 18%.

  • Hy,

    soviel ich weiss laesst sich HCL zu 40% in Wasser loesen.Die normale halbwegs stabile Mischung die es zu kaufen gibt hat 32%.

    EDIT: Zitat aus Wikipedia:
    HCl-Gas löst sich bei 0°C sehr gut in Wasser (wenn Wasser noch als flüssige Phase vorliegt) (825 g beziehungsweise 525 ml in einem Liter). Dabei entsteht Wärme. Bei 20 °C enthält ein Liter gesättigte Salzsäure 485 g HCl (40,4 %). Die Dichte der Lösung beträgt 1,20 g/cm³. Die Konzentrationsabhängigkeit der Dichte ist in der nebenstehenden Tabelle gezeigt. Zwischen der Dichte D und dem prozentualen Gehalt an HCl besteht ein zufälliger mathematischer Zusammenhang: Die verdoppelten Nachkommastellen entsprechen der Konzentration, z.B. 1,10 g/cm³ ist die Dichte von 20 %iger Salzsäure.


    Salzsäure mit Gehalten von über 36 Gewichtsprozent HCl wurde früher auch als rauchende Salzsäure bezeichnet, da sich über offenen Gefäßen ein weißer Nebel bildet.

    Reine Salzsäure kann ohne Rückstände verdampft werden. Wird Salzsäure mit einem HCl-Gehalt von über 20 Gewichtsprozent erhitzt, so entweicht mehr HCl als Wasser, bis ein Gemisch von 20 % HCl und 80 % Wasser übrig bleibt, das man als Azeotrop bezeichnet. Der genaue Gehalt an HCl im Azeotrop bei 1013 mbar ist 20,17 %, der Siedepunkt liegt bei 110 °C.

    In Wasser verdünnt liegt Salzsäure vollständig dissoziiert vor und hat einen pH-Wert von etwa 1-2, konzentrierte Salzsäure (32%) hat einen pH-Wert von -1. Salzsäure kommt aber in der Regel nur stark verdünnt vor. An feuchter Luft bildet HCl-Gas einen Nebel aus feinen Salzsäure-Tröpfchen.

    Verdünnte Salzsäure ist ein guter elektrischer Leiter.

    Gruß
    Roger

    Einmal editiert, zuletzt von RHT (13. Juni 2006 um 10:10)

  • Hallo Andreas,
    das mit dem "kein Abwasser" klingt gut! Was müsste ich da genau nehmen, um es an meinem Wasserhahn in der Waschküche anschliessen zu können?? Alle 3 Monate das zu regenerieren wäre nicht das Problem, und wohin dann mit der Entsorgung? Reicht dieses Wasser dann für meinen Würfel und das Nano?? Kann ich das dann auch für meine Süsswasserbecken nehmen (habe 2 Kleine mit Weichwasserfischen)?
    Das Nano läuft momentan besser als mein Würfel, indem sich Cyanos anfangen breitzumachen. PO4 Filter läuft auch aber da brauch ich wohl noch nen grösseren.
    Jetzt habich kein Osmosewasser geholt, da es eh zuviel Silikate enthällt (die Membran von dem is auch schon ne weile nicht mehr gewechselt worden und ständig ist die Anlage kaputt ?().
    Also brauch ich eine schnelle, praktikable und günstige Lösung!! :loudly_crying_face:

  • Ich hab vor der Osmose eine Boosterpumpe mit 7.5 bar hängen und damit ein Permeat/Konzentrat Verhältnis von fast 1:1. Auch steigt die Leistungsfähigkeit dadurch enorm. Die Anlage ist mit 380l/d bei 4bar und 25°C angegeben, ich habe beim Nachfüllen aber schon 60L in ca. 1,5h geschaft.

    Gut, mit einem großen Vollentsalzer hält das von der Geschwindigkeit immer noch nicht mit und ich habe wegen Si auch noch ein Mischbettharz hinter der Osmose, zumindest minimiert man aber einige der Nachteile damit erheblich. :winking_face:

    Gruss

    Rüdiger

    Ex-Becken: 230x80x70 mit 60cm Panoramaecke rechts - im Kreislauf ca.1350l - Technikbecken 100x60x40 + Nachfüll-/WW-Becken 40x55x50 - Umwälzung Abyzz 420 eco - 2x Tunze Stream 6100 - 2xHagen 802 - Abschäumer H&S F200 2x2001 - Eigenbaubeleuchtung T5 12x39W + 4x54W - UV DeBary 25W - Ozon Sander 100 - Balling mit Grotech TEC III + EP IV - IEM UO m. Boosterpumpe + Si Filter - 5% WW/Woche, wechselndes Salz --> Bilderthread | Aquabilderbuch | Aquabilderbuch altes 400l Becken

  • Hier sind zum Beispiel gute Säulen . Habe ich auch .
    Gibts in versch. Größen . Bis 18000 Härtelieter


    Qualitäts Vollentsalzer (Ionenaustauscher)aus Plexiglas
    Beschreibung:
    Mit Farbindikator. Leistung ca. 4500 Härteliter.Diese Vollentsalzer aus Plexiglas sind völlig verschleißfrei und enthalten in der K-Säule einen roten Farbindikator, der die Austauschmasse je nach Erschöpfungszustand von oben nach unten rot färbt. Bei vollkommener Rotfärbung ist zu regenerieren
    Technische Daten:

    Kapazität: ca. 4.500 Härteliter
    Leistung: 60 l/h
    Resthärte: kleiner als 0,1 dH
    Anzeige: Farbindikator in der K-Säule
    Anschlüsse: 10 mm
    max. Betriebsdruck: 0,5 bar
    Höhe der Säulen: 340 mm

  • Hy,

    bei Vollentsalzern ist nochmal eines zu bedenken:

    Je schlechter das Ausgangswasser, desto weniger Wasser bekomme ich raus. D.h. eine Anlage, welche bei Person A 1000l bringt kann bei Person B nach 100l erschoepft sein. Dann naemlich wenn z. Bsp. Person A eine Gh von 2 hat und Person B eine Gh von 20 ...

    D.h. haette ich Bodenseewasser wuerde ich dran denken sowas zu nutzen - aber nicht bei unserem Betonwasser. (Gh > 25)

    Gruß
    Roger

    Einmal editiert, zuletzt von RHT (13. Juni 2006 um 12:50)

  • ihr vergesst s immer wieder, dass das ganze vom ausgangswasser abhängig ist.

    ein austauscher mit ner osmoseanlage zu vergleichen macht für mich daher null sinn.

    ne osmoseanlage arbeitet meines wissens immer gleich und ist nur vom leitungsdruck abhängig, egal wie belastet das wasser ist.

    ein austauscher hingegen ist mal früher mal später erschöpft je nachdem wie belastet das ausgnagswasser ist.

    wenn man also erst nach 3 monaten regenieren muss mag das ja schön und toll sein, wenn man aber in extremfällen in sehr kurzen intervallen regenrieren muss sieht das kostenmässig schon ganz anders aus.

    ich finde von daher weder das eine noch das andere system besser, solang ich nicht das ausgangswasser kenne!


    nachtrag: sorry hab den beitrag von rht erst ach dem piosten gelesen, er hatte im prinzip schon alles gesagt

    Einmal editiert, zuletzt von Niesmuschel (13. Juni 2006 um 15:33)

  • Zitat

    Original von Frank D
    Hallo Andreas,

    also mit deinen Prozentangaben habe ich jetzt aber ein Problem. 30% Salzsäure? Worauf beziehen sich die 30%?

    Weil nach der Molmasse läst sich soviel Chlor gar nicht in Wasser lösen. Die stärksten mir bekannten Salzsäuren liegen bei 18%.

    Hai Frank,

    hmmm, ich verstehe die Frage nicht. Ich geh´ in die Apotheke und kaufe dort 30%ige techn. Salzsäure. Gab´s früher auch in jedem Baumarkt und Baustoffhandel zum Zementschleier entfernen. Ist heute leider nicht mehr erlaubt, daher bekommt man auch keinen 5L Kanister mehr für 7,-€ :loudly_crying_face:
    Aber wie gesagt, ist nichts ungewähnliches.

    Gruß
    Andreas!

  • Zitat

    Original von Pegasus70
    Hallo Andreas,
    das mit dem "kein Abwasser" klingt gut! Was müsste ich da genau nehmen, um es an meinem Wasserhahn in der Waschküche anschliessen zu können?? Alle 3 Monate das zu regenerieren wäre nicht das Problem, und wohin dann mit der Entsorgung? Reicht dieses Wasser dann für meinen Würfel und das Nano?? Kann ich das dann auch für meine Süsswasserbecken nehmen (habe 2 Kleine mit Weichwasserfischen)?
    Das Nano läuft momentan besser als mein Würfel, indem sich Cyanos anfangen breitzumachen. PO4 Filter läuft auch aber da brauch ich wohl noch nen grösseren.
    Jetzt habich kein Osmosewasser geholt, da es eh zuviel Silikate enthällt (die Membran von dem is auch schon ne weile nicht mehr gewechselt worden und ständig ist die Anlage kaputt ?().
    Also brauch ich eine schnelle, praktikable und günstige Lösung!! :loudly_crying_face:

    Hallo,

    man kannst Du viele Fragen in einem Post schreiben. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:

    Die meisten Antworten findest Du aber, wenn Du meinen ersten Post zu dem Thema nochmal richtig liegst. üer die Anlagen selber kannst Du Dich hier schlau machen, da habe ich meine auch gekauft: KLICK Dort findest Du alle Angaben bzgl. der Anschlüße. Ich würde Dir aber vorab auf jeden Fall dazu raten die Lösung mit Entlüftungsventil und Gardenaanschlüßen zu nehmen.
    Die Entsorgung ist wie auch schon geschrieben kein Prob, das schreibe ich jetzt aber nicht ein 2tes mal.

    FÜr mich gibt es keine besser und praktikablere Lösung.

    Gruß
    Andreas!

  • Zitat

    Original von Steffen Schwarz
    Andreas:
    Verwendest du getrennte Harze oder ein Mischbettharz?

    Ich entsalze mein Wasser inzwischen auch mit einem Vollentsalzer mit 2x20L Harz - nie wieder tu ich mir das getröpfel mit einer UO an :winking_face:


    Hai Steffen,

    nene ist ein 2 Säulen VE. Also Kathi und Ani. Mischbettharze lassen sich auch nur sehr aufwendig und industriell reinigen. Ich glaube die müßen dann per Zentrifuge erst getrennt und dann regeneriert werden..
    Mischbettentsalzer muß man tauschen, 2 Säulen VE´s kann man selber reg.

    Gruß
    Andreas!

  • Hai,

    also ich wohne in DU und habe hier Rheinwasser. Ich glaube nicht das es noch viel schlimmer geht.

    Die Kosten sind auch eher zweitrangig. Auch wenn Wasser Geld kostet ist es immernoch das billigste Verbrauchsgut an unseren Aquarien. Ich denke dabei nur immer an die Umweltschutzfischrettungunderhobenenzeigefingerthreads der über alles umweltfrommen Aquarianer, die aber keine skrupel haben für 100L Frischwasser 300L (Rüdiger, Deine Lösung ist leider nicht state of the art) Wasser n die Tonne zu kippen.
    Aber um dabei zu bleiben, jeder Reg.-Vorgang kostet mich ca 15,-€ und ich denke das ich schon relativ viel Wasser benötige.

    Gruß
    Andreas!

  • Hallö Andreas,

    Zitat

    man kannst Du viele Fragen in einem Post schreiben. :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    wozu gibts dieses Forum?? :] - ich hätte auch jede Frage in ein extra Post schreiben können dann hätte ich mehr Beiträge verfasst :brilli: ......
    Ich bin eben keine Chemikerin von daher war mir das suspekt, Salzsäure ins Abwasser zu schütten,
    aber vielen Dank für den Link!!
    Nun sind endlich meine Fragen geklärt und ihr habt (vorerst) wieder Ruhe vor meinen (nervigen :yrf) Fragen.

    Einmal editiert, zuletzt von Pegasus70 (13. Juni 2006 um 17:56)

  • Zitat

    Original von Pegasus70
    ...Nun sind endlich meine Fragen geklärt und ihr habt (vorerst) wieder Ruhe vor meinen (nervigen :yrf) Fragen.

    Hai Pegasus,

    nimm das blos nicht zu ernst. Das mit den vielen Fragen war ein Neck und nicht ernst gemeint. Natürlich sollen hier Fragen gestellt werden.

    Gruß
    Andreas!

  • ich denke mal die belastung durch nitrate usw. fallen dabei nicht so ins gewicht, was meiner meinung nach aber ein austauscher killt ist härte des wassers. RHT hat es ganz gut beschrieben

    in meiner gegend haben wir ne härte von 18-20 grad und das wasser ist sehr nitratbelastet (bauern düngen fleissig)
    ich hatte anfangs mal mit austauschern probiert, es aber schnell gelassen, ich war nur noch am regenerieren.

    osmose ist wasserverschwendung, seh ich ein .... aber man kann das abwasser auch andersweitig nutzen ... toilettenwasser, blumen gießen usw.

    (hehe ok, das werden die wenigsten machen, ich machs auch nicht, aber es gibt ja leute die sammeln dafür etxra regenwasser)

    wie gesagt, ich finde beide system an sich gleich gut, für mich spielt nur das ausgangswasser ne rolle zu welchem ich tendiere. wenn ich nur einmal in 3 monaten regeneriren müsste würde ich auch den austauscher nehmen, so ist es aber halt die osmose geworden.

    ich denke dass muss jeder für sich selber rausfinden

  • Zitat

    Original von Niesmuschel
    osmose ist wasserverschwendung, seh ich ein .... aber man kann das abwasser auch andersweitig nutzen ... toilettenwasser, blumen gießen usw.

    moin,

    vom blumengießen würde ich abraten, leitungswasser ist normalerweise schon schlecht bis nicht geeignet, und das abfallwasser ist ja schadstoffmäßig noch konzentrierter :winking_face_with_tongue:

    da ich zwei wasseruhren habe, eine für wasser + abwasser und eine für den garten/betrieb ohne abwasser, sind die kosten bei mir egal und das wasser läuft einfach weg, ganz ohne schlechtes gewissen :face_with_tongue:

    mfg
    michael

  • Hy,

    ich habe meine UOA ohne Boosterpumpe auf ein Verhaeltniss von 1:1 getrimmt *g*

    Das Abwasser ging bis jetzt immer weg, die Tage wird aber eine neue Regentonne aufgestellt mit der werden dann die Pflanzen vor dem Haus gegossen.

    Ob jetzt aber die Produktion einer Regentonne, einer Wasserpumpe und der Stromverbrauch unter dem Strich wirklich guenstiger fuer die Umwelt sind wie wenn ich pro Jahr einfach 2-3000l Wasser in den Gulli jagen wuerde .. na ich weiss nicht ...

    Btw .. auch Eure Saeuren usw. muessen produziert, verpackt, verschifft usw. werden ... wenn wir also hier ueber Umweltvertraeglichkeit reden, dann macht bitte ne Gesamtbetrachtung. Danke.

    Gruß
    Roger

  • Nabend Roger,
    wieso Pumpe für die Regentonne?? Willst Du sparen? Wieso nimmst dann nicht die gute alte Gieskanne und verteilst das Regenwasser dann so auf die Blümchen? :face_with_tongue: - Null Stromkosten und n bissle Bewegung haste auch gleich mit dabei - also Florajogging! :]
    Ich weiss ich bin so gut zu Dir :O

    Einmal editiert, zuletzt von Pegasus70 (13. Juni 2006 um 22:58)

  • OFF TOPIC:
    :rotewange: aber mitnichten Roger, so genau hab ich Dich doch gar nicht angeschaut, um das zu beurteilen zu können.....
    OFF TOPIC ENDE

    Ich habe wegen meinen Wasserwerten nun nachgefragt, leider noch keine Antwort (war ja auch erst heute abend :O). Sieht aber nicht gut für ne Ani und Kati aus, zu hart, zu viel Schlonz im Wasser, denke mal es muss doch eine UOA + Kationenaustauscher sein....:pleased:

    Einmal editiert, zuletzt von Pegasus70 (13. Juni 2006 um 23:18)

  • Hallo Andreas,
    wie schaffst Du denn Deine 2 Säulenvollentsalzungsanlage in 1 Stunde zu regenerieren? Also ich habe noch eine Anlage im Keller stehen mit jeweils 15 Liter Harz und ich habe jedesmal einen halben Tag gebraucht.
    Bin seit einiger Zeit auf Mischbettharz umgestiegen weils bequemer ist.
    Braucht noch einer eine Vollentsalzungsanlage, würde meine gerne verkaufen.
    Gruß Peter

    Daten:
    Neu:

    Red Sea max 130

    Alt:

    Aquarium 2,30 x 0,80 x 0,70 m
    Royal Exclusiv Bubble King 200 mit Titannadelrad und 1500 Pumpe
    Kalkreaktor Schuran Jetstream 1
    Black Devil 10.000 und Strömungspumpen 2xTunze Stream 12000 Liter
    Grotech Photon Plus mit 3 x 250 Watt HQI + 8x39W Osram Blue
    IKS Computer, Grotech Dosieranlage

  • Zitat

    Original von Andreas Pridzun

    Hai Frank,

    hmmm, ich verstehe die Frage nicht. Ich geh´ in die Apotheke und kaufe dort 30%ige techn. Salzsäure. Gab´s früher auch in jedem Baumarkt und Baustoffhandel zum Zementschleier entfernen. Ist heute leider nicht mehr erlaubt, daher bekommt man auch keinen 5L Kanister mehr für 7,-€ :loudly_crying_face:
    Aber wie gesagt, ist nichts ungewähnliches.

    Gruß
    Andreas!

    Ich kauf die im 10l Kanister in der Apotheke

    Firma hedinger
    Salzsäure technisch 31%
    CAS-Nr.:7647-01-0
    EG-Nr.:231-595-7

    mfg Uwe

  • Prozent bedeutet normalerweise Massenprozent.
    In 100g Salzsäure sind also 30g HCL.

    Eine 1 molare Natronlauge enthält 40g NaOH/L und ist demnach 4%ig.

    Falls es dir hilft, je nach Ausgabe des Jander/Jahr ist die Molarität einer Konzentrierten Salzsäure bei 32% = ~10,2 mol/L und die Dichte bei Normalbedingungen bei 1,12.
    Allerdings schwanken diese Angaben überall, also im Zweifelsfall beim Kauf nachfragen.

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