Hallo Anglerfreunde,
habe endlich die Lit.-Stelle gefunden:
Rolf Hebbinghaus (Aqua-Zoo Düsseldorf); DATZ 2002, 5/10, "Wie Anglerfische länger leben".
Leider habe ich das Heft selbst noch nicht gefunden, muss noch in irgendeiner Umzugskiste sein.
Grüße, Rainer
Wie Angler länger leben
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Hallo!
Dazu gibt es auch noch etwas in der neuen Koralle.
Lt. Thaller geht es nur mit lebenden Salzwasserfischen (Salzguppy) -
Hi Reinhard,
bei Frau Thaler ist vieles anders, aber nicht immer besser.
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Hi zusammen,
Wo wir grade beim Thema Frau Thaler & Koralle sind:
In dem von Klaus angesprochenen Artikel in der Koralle steht sinngemäß, daß (Meerwasser-) Fische, die nur mit Süßwasserfisch ernährt werden, auf lange Sicht evtl. Probleme mit ihrem "Osmose-Haushalt" bekommen können.
Auf den ersten Blick klingt das logisch, aber stimmt das wirklich?
Würde ja in der Konsequenz bedeuten, daß auch kleinere Fische, die z.B. mit Cyclops, Bosmiden usw. ernährt werden, ähnlich problematisch wären

Viele Grüße
Inken -
Hi
Inken
das ist völliger Blödsinn
der Grund liegt ganz woanders wenn die Angler mit Guppys hops gehen
ein Seewasserfisch ist doch net salziger als ein Süsser.
Aber wie schon KS sagte....... -
Zitat
Original von C. Schuhmacher
das ist völliger Blödsinn
Aber wie schon KS sagte.......
Hi Inken,
habe die Koralle zwar hier aber noch nicht gelesen
kann mich Claude u.Klaus aber nur anschleissen....schau mal hier:http://www.biorama.ch/biblio/b50chem/k08wass/wass030.htm
und hier:
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Danke ihr Beiden,
Dann werde ich beruhigt mein Kleinvieh weiter mit Bosmiden&Cyclops & Co füttern
![Freude :]](https://www.meerwasserforum.info/images/smilies/pleased.gif)
Viele Grüße
Inken -
Hi Inken,
ich verfüttere seit über 10 Jahren im Sommer regelmäßig selbstgefangene Wasserflöhe und Cyclops ohne Probleme. -
ZitatAlles anzeigen
Original von Inken Krause
Hi zusammen,Wo wir grade beim Thema Frau Thaler & Koralle sind:
In dem von Klaus angesprochenen Artikel in der Koralle steht sinngemäß, daß (Meerwasser-) Fische, die nur mit Süßwasserfisch ernährt werden, auf lange Sicht evtl. Probleme mit ihrem "Osmose-Haushalt" bekommen können.
Auf den ersten Blick klingt das logisch, aber stimmt das wirklich?
Würde ja in der Konsequenz bedeuten, daß auch kleinere Fische, die z.B. mit Cyclops, Bosmiden usw. ernährt werden, ähnlich problematisch wären

Viele Grüße
InkenHallo Inken,
Obwohl ich Frau Thaler und ihre Arbeiten zu schätzen weiß - keiner weiß/kann alles -
oder anders gesagt: Viele Wege führen nach Rom 
Hab selbst jahrelang Süßwasserguppys aus Hobbyzuchten Verfüttert und ebenfalls nie Probleme gehabt die ausdrücklich auf die Ernährung zurückzuführen waren.
Zu Bosmiden und Cyclops weiß ich aber daß bis vor einigen Jahren immer mal wieder das Gerücht auftauchte, vor allem bei einigen Händlern, daß die Schale/Panzer dieser Süßwasserkrebschen Gefährlich sein könnten. Denke aber das ist mittleweile Überholt. Ich kenne niemanden der hier Explizit Probleme bekam. Selbst hatte ich auch noch nie welche.
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Zitat
Original von C. Schuhmacher
HiInken
das ist völliger Blödsinn
der Grund liegt ganz woanders wenn die Angler mit Guppys hops gehen
ein Seewasserfisch ist doch net salziger als ein Süsser.
Aber wie schon KS sagte.......Hallo Claude!
Was ist der Grund?
Lass mich nicht dumm sterben
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Lebendgebärende
bringen Erreger mit die die Angler nicht kennen
daran sterben Angler, Rotfeuer etc sehr oft. -
Hallo Claude!
Lt. dem Bericht sterben die Tiere nicht wenn sie Guppys die in Salzwasser gehalten werden bekommen.
Sterben die Erreger in Salzwasser ab?Bei Fütterung mit anderen Süsswasserfischen (Elritzen, Goldfische) war die Lebenserwartung auch unter einem Jahr.
Könnte es nicht doch am Spurenelementegehalt (Jod?) der Salzguppys liegen?
Reinhard
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Hallo Reinhard,
ich bin zwar nicht Claude aber ich versuche mal zu Antworten

Ich Denke er meint speziell die angesprochenen Spezies. Hier gibt und gab es schon Probleme die auf Bakterien/Erreger/Parasiten zurückzuführen sind, nur Tier ist Tier und keines gleicht dem anderen, u.U. könnte ich mir persönlich auch Vorstellen daß es herkunftsabhängig ist. Sowohl die Herkunft des "Futters" als auch des zu Pflegenden Tieres spielt hier sicher mit eine Rolle.
Grundsätzlich kann ich mir aber nicht Vorstellen daß ein Süsswasserfuttertier unweigerlich Probleme mit sich bringt im Meerwasserbereich wenn sicher das alles auch nicht Ideal ist.
Wie Inken weiter oben ja schon angesprochen hat man verfüttert selbst Jungtieren und somit auch noch Empfindlichen Lebewesen Tiere aus dem Süßwasser.
Aus Ernährunspysiologischer gibt es sicher besseres, aber die Verfügbarkeit für uns? - Auch Banane Karotten Salat etc. sind sicher nicht das Nonnplusultra sonst wüden diese Arten im Meer wachsen.
Die Tiere haben aber Beschäftigung und einige Nährstoffe daraus werden sicher auch gut verwertet - das Beweisen einige wunderbare Bilder z.b. - und daher ist es auch einfach zu Komplex die Thematik um grundsätzliches festlegen zu können wie ich finde.
Mir ist z.b. auch aus verlässlicher Quelle bekannt daß eingie im Handel angebotenen Mysis (Frostfutter) aus dem Süßwasser stammen.
Vielleicht die Erklärung für so manchen "unerklärlichen" Todesfall oder aber ein sicherer Beweis dafür daß es keine Probleme macht.
Ich für mich halte es so daß ich mich möglichst nahe an die Natur anlehne und auch mal etwas größeren Aufwand/Kosten nicht Scheue sofern es die Zeit eben zulässt, was sicher nicht nur bei mir ein Problem ist Zeitweise. Und solang sich Guppys nicht im Salzwasser bei mir Vermehren lassen (für mich ein Indiz damit sich Fische - nicht Tiere ansich - wohlfühlen) bleibt es auch bei den Süßwassertieren. Wie bereits erwähnt ich hatte bislang keine Probleme.
Letztlich muß es jeder für sich selbst Entscheiden was er macht/machen kann und oft ist es ja auch so daß das allzugut gemeinte längst nicht das beste ist... hab ich auch schon erfahren müssen.
Aber eine Banane ist halt schneller besorgt und ins Becken eingehängt und Süßwasserguppys aus dem Zoofachgeschäft, anstatt die Selbstaufzucht in Brackwasser zu der sich weitere Futertiere gesellen wie Artemia, Mysis etc.
Grüße Thilo
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moin,
habe einen anglerfisch über min.5j in meinem "verbrecherbecken" gehalten,absolut top!
futter:fast ausschließlich selbst geangelte weißfische,z.t. größer als der angler,in unregelmäßigen abständen.nach einem großen hat er auch mal 2wochen nichts gekriegt.rekord:ein doppelt so langer bambushai,den ich für einen bekannten zwischenhälterte.sah anschließend aus,als sei der hai vacuumgezogen,nur hatte die tüte kopf und schwanz.
mfg
mbb -
Hallo mbb
Meine erfreuen sich ja jetzt auch schon "länger" bester Gesundheit. Inzwischen fressen beide Stinte. Das bequemer als immer was lebendes zubesorgen (hab keine Zeit mehr zum angeln
)
Gruß Frank -
moin,
probier doch auch mal bambushaie,
mfg
mbb -
Zitat
Original von mbb
rekord:ein doppelt so langer bambushai,den ich für einen bekannten zwischenhälterte.sah anschließend aus,als sei der hai vacuumgezogen,nur hatte die tüte kopf und schwanz.

Ja sowas kenne ich, ein Händler um die Ecke hat 2 Babyangler, ca 2cm groß. Die fressen ausgewachsene Platys! Hinterher sehen die dann so aus wie du schreibst, nur eben mit der Form eines Platys

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Anglerfische sind ja auch eher Mägen mit einem Fisch dran

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Hallo zusammen,
ich denke, auf längere Sicht könnte es mit Süßwasserfischen Probleme geben. Bei der Ursache würde ich sagen, Fettsäuren! Die hochungesättigten, langkettigen Omega-3-FS sind Meerwassertypisch und in Süßwasserfischen zumindest nicht in gleicher Konzentration enthalten. Würde es also lieber wie Frank machen und auf Meerwasserfische umsteigen, wenn der Angler an totes Futter geht.
Grüße
Hans-Werner
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Ich glaub hier kommen wir auf keinen grünen zweig:
mein steinfisch hat ausschliesslich lebende goldfische bekommen, und ist gewachsen was das zeug hält

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..und zwischendurch hat er sich zum "Ausgleich" mal nen Paddelbarsch geschnappt gelle

Inzwischen gibt es ja auch Produkte mit denen sich ein Süsswasserfisch "aufpäppen" lässt bevor er verfüttert wird. Stellt sich nur die Frage wie man das in einen lebenden Fisch reinbekommt.
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@ Steffen:

yep... trotzdem hat der steinfisch nur gefressen, was krank und schwach war. Der paddelbarsch ist wochen vorher vom miniata sehr geschwächt wordern

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Hi Steffen,
ZitatOriginal von Steffen Schwarz
Stellt sich nur die Frage wie man das in einen lebenden Fisch reinbekommt.
Den Futterfisch vorher selbst mit sehr hochwertigem Futter (z.B. Cyclop-eeze Flocken, zusätzlich gepimpt mit Ultra-Booster, Lipovit usw.) füttern und damit dem gefütterten Fisch indirekt eine ordentliche Portion hochwertige Fette und Carotinoide zukommen lassen...Viele Grüße
Inken -
Zitat
Original von Inken Krause
Hi Steffen,
Den Futterfisch vorher selbst mit sehr hochwertigem Futter (z.B. Cyclop-eeze Flocken, zusätzlich gepimpt mit Ultra-Booster, Lipovit usw.) füttern und damit dem gefütterten Fisch indirekt eine ordentliche Portion hochwertige Fette und Carotinoide zukommen lassen...Viele Grüße
InkenHi Inken,
Als Ergänzung erlaube ich mir:
Die "Futterfische" entweder von klein auf an selbst Großziehen mit entspr. Futter, oder die Fische direkt nach ihrer Futteraufnahme selbst zum Futter machen.
Grüße Thilo
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Hallo zusammen,
hätte auch noch etwas zu dem obigen Posting zu ergänzen, was ich im "Spotte" gefunden habe: Die Fähigkeit langkettige hochungesättigte Fettsäuren selbst aus anderen Fettsäuren zu synthetisieren (z. B. durch Kettenverlängerung) geht mit jedem Schritt nach oben in der Nahrungskette zunehmend verloren. Da Anglerfische recht hoch in der Nahrungskette angesiedelt sind, sind sie also ziemlich sicher auf die meerestypischen HUFA/PUFA/EFA angewiesen.
Wenn sie es auch mal eine Weile ohne aushalten, wiederlegt das die Lebensnotwendigkeit dieser Fettsäuren noch nicht und gesundheitlich zuträglich ist unzureichende Ernährung sicher auch nicht. Zur Rolle des Futters für die Gesundheit der Fische gibt es hier http://www.drta-archiv.de/Allgemeines/Fi…er/inhalt.shtml etwas Allgemeines.Grüße
Hans-Werner
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moin,hans-werner
klingt irgendwie einleuchtend,aber wie erklärst du dir dann,daß meiner gut 5 jahre mit eben diesem futter überlebt hat?
auch wenn es nur ein einzelfall ist,wäre das ja wohl ausgeschlossen??

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Hallo mbb,
nee, warum ausgeschlossen?
Wo die EFA/HUFA lebensnotwendig sind, das ist der Aufbau der Körperzellen. Jede Zelle ist von einer Zellmembran umgeben, die zu einem erheblichen Teil aus Fettsäuren besteht. Die HUFA beeinflussen die Beweglichkeit dieser Zellmembran. Wenn du jetzt einen Angler kaufst hat er schon einen großen Teil seiner Körpermasse aufgebaut, der Bedarf an EFA/HUFA ist dann möglicherweise nicht mehr so groß, so dass er mehr oder weniger lange mit weniger langkettigen Fettsäuren auskommt.
Die Essenzialität der EFA/HUFA ergibt sich vor allem aus dem Wachstum, weniger aus dem Energiestoffwechsel.Mit Sicherheit unterliegen aber die Fettsäuren der Zellmembranen auch einem gewissen "Verschleiß" und einem gewissen Austausch, so dass irgendwann das Verhältnis EFA zu anderen FS nicht mehr stimmt, was den Fisch früher oder später dahinrafft.
Vielleicht spielen auch Parasiten wie Nematoden usw. eine gewisse Rolle bei der hohen Sterblichkeit der Fische, ich meine Kirchhauser hat mal in der DATZ ´was drüber geschrieben, aber das Krankheitsgeschehen kann widerum nicht ganz isoliert von der Ernährung betrachtet werden, wie u. A. der Link zeigt.
Grüße
Hans-Werner
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Nochwas, mbb,
damit wären wir wieder beim Thema Wachstum, über das wir uns schonmal nicht einigen konnten, aber der Zusammenhang EFA/HUFA und Wachstum wird da schon irgendwie einleuchtend, oder?
Und richtig ernährte Fische sind auch weniger stressanfällig, also noch einmal mehr Wachstum ... und weniger verbrannte Proteine sind auch weniger Wasserbelastung, dann bleibt für die Rolle der Behältergrösse für die Endgrösse des Fisches nur noch eine relativ kleine Rolle ....
....denke ich zumindest und es scheint mir auch in der Praxis so, auch wenn ich deswegen keine Fische in zu kleine Behälter stecken möchte, aber einen Wachstumsschub konnte ich schon beobachten.
Grüße
Hans-Werner
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