Pro + Contra Grosstierhaltung

  • Zitat

    Man schaue in einem gescheiten Buch großes Grinsen , dann geht es einigermassen.
    Hier kommt vor allem das Buch Kaiserfische von Debelius und Kuiter in Frage wo die Arten ganz gut mit juvenlien und adulten Fotos beschrieben werden.

    Wenn man das Buch nicht hat, dann postet man im Forum: "Ratet mal welcher Fisch das ist!" :grinning_squinting_face:

    Gruß Oliver

  • Hallo Klaus,
    Hallo Norbert,

    Mit den (echten, eigentlichen) Kaiserfischen ist speziell die Gattung Pomacanthus gemeint.

    Folgende Aussagen finden sich:

    "Die Gattung Pomacanthus besetzt Reviere größer 1.000 m² und ist innerartlich agressiv. Sie durchstreifen ihre Reviere einzeln und werden zeitweise als Paar angetroffen."
    Quelle: F.Schneidewind (1999), Kaiserfische, Tetra-Verlag, Seite 192

    "Aus Feld Beobachtungen schließe ich, daß P. paru und P. arcuatus nur während der Laichsaison Paare bilden."
    Quelle: Martin Moe (2003), Advanced Aquarist Magazine, Breeders Net 03/2003

    "Mit Attrappen wurden Reviergrenzen ausgetestet. Teilweise ergaben sich Größen bis zu 10.000 m²."
    Quelle: Fricke, H.W. (1973), Attrappenversuche mit einigen plakatfarbigen Korallenfischen im Roten Meer. Tierpsychologie 23, Seite 4-7

    "Pomacanthus imperator besitzt 4 juvenile Stadien, wobei 2 die Erwachsenenfärbung erkennen lassen. Erwachsene ignorieren Jugendliche der Stadien 1 und 2 und greifen die der Stadien 3 und 4 unabhängig von der Größe an."
    Fricke, H.W. (1980): Juvenil-adult colour patterns and coexistence in the territorial coral reef fish Pomacanthus imperator. Marine Ecology. 1, Seite 133-141

    Meines Wissens nach wurden bei dieser Gattung weltweit auch noch nie Laichvorgänge im Aquarium beobachtet. Es gibt nur 2 Ablaichberichte, die allerdings mit künstlichen Mitteln ausgelöst wurden.

    Gruss
    Uwe

    P.S. Doktoren folgen
    P.P.S. Frank, Wann kommt die Auflösung ?

  • Hallo Uwe


    Weisste das Problem an dem geschriebenen ist manchmal einfach der das die Tiere um die es da geht nicht wissen was über sie geschrieben wurde.
    Wenn man es Ihnen sagen könnte würde der eine oder andere sich auch dran halten :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face: :grinning_squinting_face:


    Es ist teils echt erstaunlich was man so sieht wenn man tauchen geht :winking_face:


    Natürlich kann man Reviere auch mal grob überrechnen.
    Allerdings sind Faktoren wie Futtermengen,Strömungen und Jahrezeiten viel Massgeblicher als ein so berechneter Wert über den sich jeder Korallenfischfänger totlacht

    Viele der Tiere sind z.B. nur jahreszeitlich bedingt an bestimmten Riffbereichen zu finden dann sind sie urplötzlich weg wohin ? keiner weiss es !

    Wenn die Tester die Reviergrenzen ausmessen in einem Gebiet wo seit Jahren gefischt wird wundert mich das sie noch 1 Tier pro/1000 qm gefunden haben

    Ich glaube kaum das die "Tester" auf 80 m und mehr Tiefe gegangen sind um die vom Feinddruck zurückgezogenen Fische zu beobachten und zu zählen.

    Seit ich mit Uni´s arbeite bin ich ein bisschen vorsichtiger geworden was die Übernahme von Daten angeht


    Schönen Gruss Claude

  • Hallo Claude,

    Was genau stört Dich ? Ich nehme mal an, die angegebene Reviergröße von > 1.000 m².

    Grundsätzlich dient ein Revier dem Nahrungserwerb und ist genau so groß, daß sich das Tier davon ernähren kann. Dabei spielen Strukturierung, Strömung und ja, auch die Jahreszeiten, eine große Rolle.

    In unserem Fall reden wir von der Gattung Pomacanthus und der Mindestreviergröße (zu einer bestimmten Jahreszeit) von 1.000 m². Getestet wurde, indem Attrappen in bestehende Reviere eingebracht wurden und diese entweder angegriffen wurden oder nicht. Durch Veränderung der Attrappenpositionen kann man dann Reviergrößen bestimmen. Ich halte dies für ein zulässiges und aussagekräftges Verfahren.

    Wenn man mal eine Gegenüberlegung macht, dann hat ein 50 cm Pomacanthus damit ein Revier bei rechteckiger Topographie von z.B. 100 m Länge * 10 m Breite oder bei einer quadratischen Topographie 32 m Länge * 32 m Breite. Beide Größen scheinen mir nicht sonderlich viel und sie liegen im Bereich der Sichtbarkeit. Die benötigte Zeit zur Durchquerung dürfte bei 100 m nur 2 bis 3 Minuten betragen.

    Ich glaube nicht einfach allen Daten, sondern ich versuche, sie in einen Kontext zu stellen und zu bewerten.

    In diesem Sinne
    Gruss
    Uwe

  • Hallo
    Mal ne ernstgemeinte Frage, weil ich etwas jetzt nicht ganz checke.
    Wenn die Reviere dieser Tiere doch so groß sind, wie kommt es das eine Fangstation soviele Fische einer Art fangen kann? Ich meine um dann sagen wir mal 10 Impis zufangen müsste ja ein riesiges Gebiet abgesucht werden. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das das so gemacht wird. Wie gesagt ich war noch nie im Riff und hab auch noch keine Fangstation real gesehn. Aber wenn ich mir die Stocklisten so anschaue, wo sehr viele z.B Großkaiser einer Art angeboten werden, kann ich die Aussagen von Uwe irgendwie nicht glauben. Belehrt mich bitte.
    Gruß Frank

  • Hi Frank,

    Ich vermute, daß die angegebenen Reviergrößen in erster Linie für adulte Tiere gelten. Gefangen werden ja eher juvenile Exemplare, die vielleicht in größerer Dichte vorkommen. Nur so eine Vemutung.

    Außerdem sind rein objektiv gesehen 1000m² garnicht so viel. Zumindest würde ich hier nicht grade von riesigen Flächen sprechen.

    Viele Grüße
    Inken

  • Hallo Inken
    Ich meinte schon grosse Tiere. Bei den Listen die ich bekommen, werden die Tiere in allen Grössen angeboten. Deshalb meine Frage. Ich kann mir einfach nicht vorstelllen das auf diese Reviergrösse nur 1-2 Kaiser einer Art schwimmen sollen (adult). Das paßt irgendwie nicht mit den angebotenen Zahlen überein.
    Gruß Frank

  • Hallo Frank,

    Reviere besetzen eigentlich nur adulte Exemplare, da hat Inken schon Recht.

    Was das Fangen angeht, so werden die Fangstationen meiner Kenntnis nach üblicherweise von Fängern (Fischern) beliefert, die mit eigenen Booten unterwegs sind.

    Mich würde aber auch interessieren, ob irgendein Taucher Pomacanthus in größerer Anzahl bzw. auf engerem Gebiet gesehen hat (mit Ausnahme von P. rhomboides) ?

    Gruss
    Uwe

    Einmal editiert, zuletzt von Uwe Dolling (17. April 2005 um 14:59)

  • Hallo,

    Noch mal eine Anmerkung zu den (gefangenen) Mengen. Die Korallenfische haben üblicherweise eine sehr hohe Anzahl an Nachkommen, die (da ja alle Reviere besetzt sind) zu 100 % Futter darstellen.

    Nur wenn ein Revier frei wird, kann sich ein Nachkomme halten. Frei wird es,

    1. wenn das adulte Tier gefressen wird,
    2. wenn es gefangen wird oder
    3. wenn es an Alterschwäche stirbt (was wohl so gut wie nie vorkommt).

    Gruss
    Uwe

  • Hallo Uwe
    Trotzdem weden soviel ich weiß nur bestimmte Gebiete zum fangen "benutzt".
    Und die Listen kommen ja Woche für Woche. Naja vieleicht kann uns hier ja Claude noch eine ausführliche Antwort geben.
    Zu den Revierne aber nochwas, du schreibst hier geht es um Nahrung, also ist eine Revierbildung solcher Fische im Aquarium ja hinfällig, weil bei uns in den Becken müssen die Fische ja eigentlich nicht aktiv nach Nahrung suchen, die bekommen sie ja von uns gebracht. Ich seh das wie bei der Großechsenhaltung, in der Natur laufen z.B Großwarane täglich viel Km auf der Suche nach Nahrung, trotzdem kann man solche Tiere in angemessenen Terrarien halten, da die Futtersuche hier entfällt. Und Energie ist in der Natur sehr wichtig für Tiere, also wird kein Tier diese verschwenden, wenns nicht unbedingt (Nahrung, Flucht) nötig ist. Deshalb muß ich immer etwas schmuntzeln wenn Leute hier schreiben ihre Fische wollen aus Spaß an der Freud mal Gas geben :tongue:
    Gruß Frank

  • Zitat

    Original von Frank MohrDeshalb muß ich immer etwas schmuntzeln wenn Leute hier schreiben ihre Fische wollen aus Spaß an der Freud mal Gas geben :tongue:

    Energie ist für den Menschen als er noch nicht zivilisiert war nicht wichtig gewesen? Warum haben wir dann Spass an der Freude?
    Hast du schonmal mit einem Hund gespielt? Hat der sich nicht gefreut?
    Falls es bei dir in der Nähe einen Zoo gibt, guck dir mal Seelöwn oder Delphine an, spielen die nicht?
    Spielen hat durchaus wichtige Funktionen was das lernen und die soziale Integration angeht, insbesondere bei Tieren die in sozialen Verbänden (Schwärme, Schulen, Paare oder Gruppen) leben.

  • Hallo Kenny
    wielange hat den dein und in der Natur gelebt bevor er zu dir kam? :tongue:
    Ich rede hier nicht von Säugetieren sondern von Fischen und Reptilien. Hast du deine Fische schon spielen gesehn? :face_with_rolling_eyes: Du deutest vieleicht manches Verhalten als Spiel, aber ich kann mir nicht vorstellen das das auch so ist. Im Riff kann sich kein Fisch Spielchen leisten, denn dann hat er ganz schnell ausgespielt :tongue:
    Ich hab ja schon so einiges an Reptilien nachgezogen und ein paar Fische halte ich auch und da wurde nix gespielt. Also hinkt dein Vergleich etwas. Beschreib mir mal bitte wie deine Fische spielen :tongue: :grinning_squinting_face:
    Gruß Frank

  • Hi Frank,

    dass mit dem Spielen sehe ich genauso wie du, im Riff herscht ein eiskalter Verdrängungskampf, um jede noch so kleine Nische.

    Uwe

    Zitat

    Mich würde aber auch interessieren, ob irgendein Taucher Pomacanthus in größerer Anzahl bzw. auf engerem Gebiet gesehen hat

    Ja, eigentlich bei jedem Tauchgang, sowohl im Roten Meer, Indonesien oder Malediven etc. Am Wrack der Whistlestone tummeln sich sogar sehr viele verschiedene Kaiser und das Areal ist künstlich bei äußerst begrenzter Größe und von diesen Beobachtungen ausgehend, in annähernd 600 Tauchgängen gesammelt, halte ich persönlich viele Literaturangaben für äußerst überprüfungswürdig. In der wissentschaftlichen Literatur ist es leider viel zu häufig der Fall, das einmal gemachte Aussagen sich durch sämtliche daraufbeziehende Veröffentlichungen weitergetragen werden, ohne deren Stimmigkeit zu verifizieren. Gerade bei deiner Zitierung von 1980 wäre ich doch äußerst skeptisch.

    Zitat

    Pomacanthus imperator besitzt 4 juvenile Stadien, wobei 2 die Erwachsenenfärbung erkennen lassen. Erwachsene ignorieren Jugendliche der Stadien 1 und 2 und greifen die der Stadien 3 und 4 unabhängig von der Größe an."

    mfg
    Rüdiger
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    200*70*70
    Giesemann 260 moonlight plus, 2*250W Coral
    ATI Powermodul 4*80W Aquablue Spezial
    2*Stream 6100, Multikontroller
    Tunze Wavebox
    ATI Abschäumer
    ATI Kalkreaktor Typ 2
    200l Jaubert
    IKS-Steuerung ph, Redox, Temp, Pegel
    Spuris nach erweiterter Balling-Methode mit drei Lösungen

    Einmal editiert, zuletzt von Rüdiger Schulz (17. April 2005 um 16:46)

  • Hi Rüdiger

    Danke genau das meine ich

    Geh mal tauchen im Golf von Mexico

    Jede menge Kaiser an einem Steinhaufen von 10 x 10 m
    und dann kilometerlang kein einziger mehr
    ( nur so ein Beispiel )

    Uwe

    Ich habe über drei Jahre ne eigene Fangstation aufgebaut und auch die Fischer im Umgang mit den Tieren trainiert hab wirklich nicht nur einmal mein Kopf unter Wasser gehalten und auch das nicht in nur einem Riff
    Ich hab gar nichts gegen diese Veröffentlichungen nur manchmal frag ich mich halt echt ob die Fische das auch wissen was so über sie geschrieben steht.
    Frag mal Peter Schmiedel zu seinen Erlebnissen auf seiner komischen Insel da

    Das ist nur eines der Beispiel

    oder wenn du mal an einer Philipinnischen Riffwand an einem Tauchgang
    zwanzig - dreissig Pygoplites siehst die teils zu dritt am Balzen sind und sich durch die Gegend jagen ........

    @ Frank

    NE also ich hab Fische gesehen die Spielen
    schau dir mal manche Lippis an
    also ich find das ist nicht nur stumpfsinniges rumschwimmen

    Aber ansonsten geb ich dir recht

  • Hallo Kenny
    Ich nochmal :winking_face:

    Zitat

    Spielen hat durchaus wichtige Funktionen was das lernen und die soziale Integration angeht


    Da hast du natürlich recht, nur bezieht sich diese Aussage auf Säuger die sich z.B spielerisch von ihren Eltern und Geschwistern das jagen aneigne. Im Riff gibt es sowas nicht, zumindest nicht bei Fischen, hier zählen nur Instinkte, oder glaubst du ne Muräne bringt ihren Babys das jagen bei? Oder ein Riffbarsch zeigt seinen wie man schnell und gut flüchtet?
    Kann es vieleicht sein das du zuoft NEMO geschaut hast :winking_face: :tongue:
    kannst ja mal bei Christian Bolz nachfragen, ob sein Rochen täglich die Fischis in die Schule bringt :tongue: :face_with_tongue: :winking_face:
    Gruß Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Frank Mohr (17. April 2005 um 17:00)

  • Pomacanthus imperator besitzt 4 juvenile Stadien, wobei 2 die Erwachsenenfärbung erkennen lassen. Erwachsene ignorieren Jugendliche der Stadien 1 und 2 und greifen die der Stadien 3 und 4 unabhängig von der Größe an."
    Fricke, H.W. (1980): Juvenil-adult colour patterns and coexistence in the territorial coral reef fish Pomacanthus imperator. Marine Ecology. 1, Seite 133-141


    Das zum Beispiel ist mehrfach schon bewiesen worden das es Blödsinn ist

    Wenn dem alten Kaiser so ein jungen Kaiser auf den Sack geht dann prügelt er den weg aber wie dem ist dann egal welche Stufe der erreicht hat.

    Gabs in Sifi ein klasse Bild von Debelius dazu

  • Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Wenn man mal eine Gegenüberlegung macht, dann hat ein 50 cm Pomacanthus damit ein Revier bei rechteckiger Topographie von z.B. 100 m Länge * 10 m Breite oder bei einer quadratischen Topographie 32 m Länge * 32 m Breite. Beide Größen scheinen mir nicht sonderlich viel und sie liegen im Bereich der Sichtbarkeit. Die benötigte Zeit zur Durchquerung dürfte bei 100 m nur 2 bis 3 Minuten betragen.

    Hallo Uwe

    Wie kommst Du auf 2 bis 3 Minuten? Das ist langsames menschliches Fussgaengertempo. Wenn ein solcher Kaiser von einer Ecke zur anderen will, dann dauert das irgendwas zwischen 10 und maximal 20 Sekunden. Als ich in Key Largo als Taucher gearbeitet habe mussten wir jeden Tag zu einem bestimmten Riff zum Probensammeln. Da gab es einen grauen Kaiser, genannt "Scarface" wegen einer fetten Narbe auf der Seite. Der Kumpel schoss immer zwischen den Tauchern hin und her und versuchte unsere Proben zu klauen, die die fand er sehr lecker. Wir arbeiteten 50 m auseinander (mit Leinen gemessen, da wir exakte Spuren einhalten mussten) und er schaute mal beim einen, mal beim anderen. Der brauchte keine 5 Sekunden fuer die Distanz, sprich 10 m/sec = 36 km/h.
    Uebrigends halte ich 1000 m2 bei einem normalen Riff bei einen grossen Kaiser fuer eine absolute Minimalangabe, so nah sieht man adulte Tiere selten zusammen. Es gibt natuerlich Ausnahmen, wie von Claude geschildert.

    Gruesse

    Jens

    Von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher verloren habe vermisse ich meinen Verstand am meisten (Ozzy Osbourne)

  • Hallo Jens,

    Ich dachte mehr an das normale Patroullien Schwimmen.

    @All

    Offensichtlich ist die Reviergröße für die Gattung Pomacanthus in der Natur seitens der Beobachtungen mehrerer Forumsmitglieder strittig.

    Hält denn irgendeiner 2 erwachsene Exemplare der gleichen Pomacanthus Art in einem Becken oder kennt dies aus irgendeinem Zoobecken ?

    Gruss
    Uwe

    P.S. Pygoplites gilt nicht, ist keine Pomacanthus Art. P. rhomboides gilt auch nicht, kommt als einzige Art der Gattung im Schwarm vor.

  • HI Uwe


    NE so strittig ist die nicht unbedingt


    Wenn man überhaupt einen Schnitt so annehmen kann dann mag das bei dem untersuchten Riff ja auch so sein in einem anderen eben nicht

    Es geht hier um die pauschalierte Aussage die stören mich


    und die treffe in der Natur oft eben nicht zu


    Ja in mehren Becken kenn ich das mit den Paaren
    P.annularis
    P.Imperator und
    P.narvachus

  • Hallo Claude,

    Na, die genannten Paare überraschen mich. Dann muss ich wohl hiermit meine pauschale Aussage zurückziehen.

    Gruss
    Uwe

  • HI

    Es sind einige wenige Becken grosse dazu und die Besitzer füttern wie die doofen
    Also insofern steh ich auch zur Aussage das Paarhaltung von Grosskaisern nicht möglich ist

    Gruss

  • Hallo Claude

    Zitat

    Also insofern steh ich auch zur Aussage das Paarhaltung von Grosskaisern nicht möglich ist


    Na wir werden sehn :grinning_squinting_face: Ich bin guter Dinge das das klappen kann. Wobei die Art natürlich trotzdem eine Rolle spielt. Laut Mergus kommt die Art die ich habe ja paarweise vor.
    Gruß Frank

  • Zitat

    Original von Uwe Dolling
    Hält denn irgendeiner 2 erwachsene Exemplare der gleichen Pomacanthus Art in einem Becken oder kennt dies aus irgendeinem Zoobecken ?


    Ich kenne ein Aquarium mit jeweils 2 Stck. adulten
    P.paru
    P.imperator und
    P.narvachus

  • Auch wenn das jetzt nicht genau zum Thema passt,

    wann sind eigentlich Doktoren ausgewachsen? (Ich habe gehört das Fische ihr ganzes Leben wachsen oder wachsen können).
    Also wann kann man ungefähr sagen wann sie ihre "Endgröße" erreicht haben?
    Oder kann man so etwas nicht allgemein sagen?

  • Ich glaube nicht alle Doktoren wachsen bis zum Lebendsende. Also Zebrasoma f. werden in der Natur auch nicht größer denke ich habe auf jedenfall noch nie einen grösseren gesehen als meinen Alten un der war gut u. gerne 14 schätzung.


    Gruss

    Christian

  • Hallo Christans :grinning_squinting_face:
    Alle wachsen ihr Leben lang, nur in einem gewissen Alter oder einer gewissen Grösse nicht mehr merklich.
    @CT ich hab schon frisch importierte gelbe Doc´s gesehn die waren 1,5x so groß wie ne CD :winking_face_with_tongue:
    Gruß Frank

  • Echt! Interessant!! Ja du bist der Físchexperte. Aber wieder was gelernt. :winking_face:

    Das die Palettis Giganten werden hab ich gewusst aber das die Gelben doch so gross werden hätte ich nicht gedacht. :winking_face_with_tongue: :confused_face: :grinning_squinting_face:

  • Hatte ich vorher auch noch nie gesehn :winking_face_with_tongue:
    Hab zuletzt 2 Scopas bekommen die auch voll riesig waren. Also im Meer werden die schon ganz schöne Brummer.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank Mohr (17. April 2005 um 20:44)

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hab zuletzt 2 Scopas bekommen die auch voll riesig waren. Also im Meer werden die schon ganz schöne Brummer.

    ...

    was der theorie nahrung gibt, dass unsere fische sich den beckenverhältnissen anpassen würden.....

  • Hi Holger,

    Deine Meinung dazu finde ich super, sehr gewissenhaft :smiling_face:

    Pro bis ca.1000L juvenile Tiere = gezieltere Beobachtungen und Aufzucht, Fütterung etc. im juv. Stadium.

    Contra bis ca. 800L adulter Tiere = Beckengröße, Futter, Beibesatz, Einrichtung. Ab ca. 1000L kleinere Arten dauerhaft Pflegbar (bis ca. 20 cm) sofern sie das größte Expl. bleiben. Paarhaltung ab 2000L dauerhaft.

    Größer werdende Tiere würd ich nicht unter 3000L Dauerhaft Pflegen. Die Ganz großen nicht unter 4000L. Je nach Beibesatz und ggf. Paarhaltung nach oben keine Grenzen :smiling_face:

    So meine Meinung/Erfahrung/Empfehlung.

  • Zitat

    Original von Frank Mohr

    @CT ich hab schon frisch importierte gelbe Doc´s gesehn die waren 1,5x so groß wie ne CD :winking_face_with_tongue:
    Gruß Frank

    ...schon recht; wer's glaubt, wird seelig :grinning_squinting_face:
    wahrscheinlich hast du sie durch die Panoramascheibe gesehen.
    so groß wie Mini-Cd's ok....und mir meinen Paletten-Doc kleinreden wollen :]
    bei mir laufen Zebrasoma fl. unter größeres gelbes Zooplankton :winking_face:

    PS: die 7 im Becken bei mir spielen übrigens auch; meist am Abend, wenn's um Betten verteilen geht. Der kleinste (wurde auf 'kleines A...loch' getauft) fliegt dabei immer hochkant aus der Bettenburg :tongue:

    Servus
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von Stefan C. (17. April 2005 um 22:16)

  • bei mir laufen Zebrasoma fl. unter größeres gelbes Zooplankton :winking_face:

    PS: die 7 im Becken bei mir spielen übrigens auch; meist am Abend, wenn's um Betten verteilen geht. Der kleinste (wurde auf 'kleines A...loch' getauft) fliegt dabei immer hochkant aus der Bettenburg


  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    ich hab schon frisch importierte gelbe Doc´s gesehn die waren 1,5x so groß wie ne CD :winking_face_with_tongue:


    Stimmt

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Ich hab ja schon so einiges an Reptilien nachgezogen und ein paar Fische halte ich auch und da wurde nix gespielt.

    Da fällt mir ein nettes Zitat ein: Erfahrung bedeutet nichts, man kann auch 50 Jahre lang alles falsch gemacht haben. Das soll kein Angriff sein, will damit nur ausdrücken: Nur weil du es noch nicht beobachtet hast heißt es nicht das es das nicht gibt.

    Zitat

    Also hinkt dein Vergleich etwas. Beschreib mir mal bitte wie deine Fische spielen :tongue: :grinning_squinting_face:
    Gruß Frank

    Ich bezog mich auf soziale Lebewesen wie z.B. Doktoren nicht auf Einzelgänger wie Muränen. Ich kenne zwei Acanthurus leucosternon die ein Verhalten zeigen, das ich als Spielen bezeichnen würde.
    Sie schwimmen gegen die Strömung einer Stream bis kurz vor die Pumpe, stellen sich dann Quer, werden von der Strömung weg geschleudert, bremsen kurz vor der Scheibe ab, wenden und schwimmen wieder zur Pumpe - jetzt beginnt das "Spiel" von vorne.
    Das ist auf jedenfall eine Verhaltensabnormalität, auch wenn es kein spielen ist.

    Zitat

    Im Riff gibt es sowas nicht, zumindest nicht bei Fischen, hier zählen nur Instinkte

    Hast du dafür eine Quelle?

    Eine sehr pauschale Aussage übrigens für jemanden der weder Ahnung von Biologie oder Verhaltensforschung studiert hat, noch jemals selber im Riff gewesen ist und Tiere beobachtet hat :smiling_face:

    Aber mal Spass beiseite: Es gibt ja häufiger mal Doktoren die einfach "spinnen". Mir fällt spontant ein Palettendoktor ein, der immer seinem eigenen Schwanz hinterher geschwommen ist, also immer seitlich in der Runde und diverse andere die immer in einer Ecke des Aquariums auf und ab geschwommen sind - ein klarer Fall von hospitilation. Wenn nicht durch unterdrückte Triebe, wodruch entwickelt sich sowas denn dann? Das ist zumindest in meinen Augen ein Zeichen einer nicht Tiergerechten Haltung.

    3 Mal editiert, zuletzt von kenny (17. April 2005 um 22:41)

  • ... großes lob gilt dieser diskussion :smiling_face:

    Trotz kontroverser meinungen haut ihr euch nicht die köpfe ein :respekt:

    Im übrigen kenn ich auch ein aquarium mit ausgewachsenen 2 P. imperator. Möglicherweise liegt das an der bauart des aquariums?

    :grinning_squinting_face: iP!!

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    Einmal editiert, zuletzt von iP (17. April 2005 um 22:37)

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