Fische und Schalentiere sind tot

  • Hallo zusammen, ich befinde mich am 3. Tag nach dem Super Gau. Am Donnerstag Morgen war alles was im Becken lebte tot. Überlebt haben die Einsiedler, 1 Schlangenstern, Schnecken sowie Borstenwürmer und alle korallen.
    Sowohl ich als auch der Händler meines Vertrauens sind der Meinung, dass nur die Fütterung mit zugekautem Lebendfutter zu den Verlusten geführt haben kann.
    Am Mittwochmorgen (Urlaub großes Grinsen ) haben ich noch Wasserwerte gemessen:
    NO2 = 0
    No3 = 20
    PO4 = 0
    Ca = 400
    MG = 1180
    Ich mache wöchentlich Wasserwchsel im Umfang von 20% des Beckenvolumens.
    Am Donnerstag Morgen war das Wasser ganz trüb (ähnlich der Bakterienblüte bei der Wodkazugabe, die ich aber nicht mehr praktiziere), die Fische lagen Kieloben auf dem Bodengrund.
    Das was Augenscheinlich noch lebte waren die Einsiedler, saßen auf einem Stein außerhalb des Wassers. Hier meine Verlustliste:
    1x Centropyge flavicauda, Weißschwanz-Zwergkaiserfisch
    2x Centropyge bicolor, Blaugelber - Herzogfisch
    1x Amblyeleotris randalli, Randall´s Partner Grundel
    2x Signigobius biocellatus, Krabbenaugengrundel
    2x Nemateleotris magnifica, Feuerschwertgrundel
    2x Salarias fasciatus, Juwelen Felshüpfer
    3x Chrysiptera parasema, Gelbschwanzdemoiselle
    9x Chromis viridis, grünes Schwalbenschwänzchen
    1x Haliochoeres chrysus, Kanarien-Lippfisch
    1x Labroides dimidiatus, Putzerlippfisch
    1x Chelmon rostratus, Orangebinden-Pinzettfisch
    1x Synchiropus splendidus, Mandarinfisch Leierfisch
    1 x Stenopus hispidus, Gebänderte Scherengarnele
    2 x Putzergarnelen
    1 x Alpheus bellulus, Hübscher Knallkrebs

    Die Wasserwerte waren nach einem 300 Liter Wasserwechsel:
    N02 0,5
    NO3 20
    PO4 5

    Heute sind sie:
    NO2: 0
    N=3: 0
    PO4: 0


    Jetzt stellt sich mir die Frage, wie soll es weiter gehen im Bezug auf den Besatz des Beckens?
    Ich nehme gerne Vorschläge an für den Besatz, eizige Eckpunkte sollen sein, dass die Fische nicht größer als 8 - 10cm werden und für alles Wasserzonen was dabei ist.

    Geknickte Grüße aus Essen
    Jürgen

  • Zitat

    Original von darkwing
    Sowohl ich als auch der Händler meines Vertrauens sind der Meinung, dass nur die Fütterung mit zugekautem Lebendfutter zu den Verlusten geführt haben kann.
    Geknickte Grüße aus Essen
    Jürgen

    Hallo Jürgen,
    welches Lebendfutter war es denn? Wie lange stand das Becken?
    Grüße, Rainer

  • ach du sch..... ! :winking_face_with_tongue:

    ich würde ausklinken, sollte meinen tierchen so etwas wiederfahren.

    mitfühlende grüße,

    alex

    Tatsachen schafft man nicht aus der Welt, indem man sie ignoriert.

  • Hallo
    Einiges deutet schon auf das Futter hin, aber bei deinen Wasserwerten fehlt die Karbonathärte.
    Es ist zwar sehr selten, aber dennoch passiert es: pH-Sturz
    Hier kann der pH-Wert gesackt ist und daraufhin die Probleme entstanden sind.

    Dies nur als weitere mögliche Ursache.

    Aber merkwürdig ist dies schon, wenn nach einer Fütterung derart viele Verluste eingetraten sind, daher würde ich auch eher darauf tippen wollen.

    Beileid!!

  • Hallo Jürgen,

    mein Beileid! Schönen Schei ... :winking_face_with_tongue:

    Aber vielleicht hats an der Sauerstoffzehrung durch eine Bakterienblüte gelegen? Zusätzlich könnte es durch eine Säureproduktion der Bakterien - wie Michael schon meinte - zu einem pH-Sturz gekommen sein (was ich allerdings weniger glaube, wenn die Korallen noch gut dastehen). Naja, Kopf hoch!

  • Hi Jürgen,

    :winking_face_with_tongue: .

    Schöne Sch..... !

    Was für Lebendfutter war das ? Ich möchte hier auch auf den P04 Wert von 5 hinweisen. Kann mir aber nicht vorstellen, das das am Futter lag.


    Grüße


    Holger

    Einmal editiert, zuletzt von HolgerC (20. November 2004 um 13:44)

  • Hallo Darkwing


    Auch von meiner Seite ein grosse Beileid so was ist fürchterlich.

    Aber eine Frage hätte ich ,die die alle haben, welches Futter war es ?
    Und vor allem welche Menge des Futters wurde genommen ?

    Und wie erklärst du dir den zuerst plötzlcihen Anstieg von Po4 auf 5 und kurze Zeit später auf 0 ? Genau wie bei Nitrat der nun auch auf null ist ?

    Ist irgendwie komisch das die Werte so schnell wieder runter sind ?
    Nur durch den WW kann man das eigentlich nicht erreichen.

    Daher wäre es schön zu hören was du gemacht hast diesbzeüglich zum Wasserwechsel

  • Hallo,

    mein Beileid, ich kenne das Gefühl - bei mir ist es auch noch nicht so lange her, aber ich habe glücklicherweise" nur die hälfte des Besatzes verloren. Aber wenn ich deine Beschreibung so lese bin ich mir sicher, daß das Sterben der Tiere die gleiche Ursache hatte wie bei mir. Leider konnte ich nicht abschlöießend klären wodurch das Ursächlich ausgelöst wurde. Wodka hat mein Becken zu dem Zeitpunkt schon ein dreiviertel Jahr nicht mehr gesehen. Aber eine Bakterienexplosion war scheinbar die Ursache für einen Sauerstoffmangel, der die Fische ersticken ließ. Bei mir sind die kleinen empfindlichen Fische gestorben, die großen, haben es - wenn auch gerade so - geschafft, weil ich noch rechtzeitig dazugekommen bin.

    Auch mich würde mal interessieren, welches Futter das war...

    Zitat

    Original von Robert Baur
    Und wie erklärst du dir den zuerst plötzlcihen Anstieg von Po4 auf 5 und kurze Zeit später auf 0 ? Genau wie bei Nitrat der nun auch auf null ist ?

    Robert, ich denke durch das absterben der Tiere sind die Werte nach oben geschossen und durch die Bakterien wurden die Nährstoffe jetzt aufgebraucht. war bei mir auch so... nur nicht ganz so heftig.nur daß ich jetzt noch mit Nitrat kämpfe - obwohl fast keine Fishce mehr da sind... und ich viel weniger füttere :frowning_face:

    MfG, Frank


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Bremsen ist die Umwandlung hochwertiger Geschwindigkeit in sinnlose Wärme....

  • Hallo Jürgen
    ich Tip auf Sauerstoffmagel kann mir nicht vorstellen das es das Futter war.
    Der kurzzeitige Anstieg an Po4 wurde mit Sicherheit durch Absterbende Biomasse verurscht die im freien Wasser meßbar war.

    Mfg Gunther

    Einmal editiert, zuletzt von Gunther (20. November 2004 um 15:22)

  • Hallo zusammen,
    vielen Dank für die Aufbauenden Worte.
    Es handelte sich bei dem Lebendfütter um
    a) 3 Portionsbeutel Artemia
    b) 2 Portionsbeutel Mysis
    und
    c) 3 Portionen Nauplien

    Alles zusammen in ein Großes Glas gegeben, langsam mit Beckenwasser aufgefüllt, die Hälfte des Wassers im Glas ins Klo und den Rest ins Becken.

    Ich reiche noch den PH und KH Wert vom Mittoch (vor dem Gau nach) Ph 8,0 und KH 7.

    Den Anstieg von Nitrit und Phosphat habe ich mir auch mit den verstorbenen Tieren erklärt.

    Vielleicht war in dem Wasser des Lebendfutters ein Stoff, welcher zu einem explosionsartigen Wachstum von Bakterien geführt hat. Ich denke nämlich auch, dass es sich um eine Bakterienblüte handelte, da ich gestern und vorgestern überall einen Bakterienfilm auf allen Oberflächen im Becken hatte.

    Die Reduzierung auf 0 (JBL Test - etwas älter) kann ich mir auch nicht erklären, vielleicht an den Wasserwechseln, die ich gemacht habe.
    300 Liter Donnerstag Morgen (Notfallmaßnahme), 300 Liter Freitag mirgen und heute Morgen 100 Liter.

    Tubestrea, Montipora, Becherkoralle, Gladiella, alle stehen sehr gut, nur die Scheibenanemonen wollen nocht nicht so richtig.

    Grüße aus Essen

    Jürgen

  • Hi zusammen

    Wie Darkwing schon geschrieben hat, der hohe anstieg ist normal um den geht es mir nicht, nur das er so schnell wieder auf 0 gegangen ist... Halt ich bei Po4 für nicht möglich...auch nicht mit vielen Wasserwechseln...

    Daher hätte es mich interessiert was gemacht wurde.

  • Hallo Robert,
    ich werfe nochmal in die Runde. dass der Test schon ziemlich alt (ca. 1 Jahr) ist und von JBL, vermutlich liegt der korrekte wert nicht bei 0
    Grüße aus Essen
    Jürgen

  • Hallo,
    vor lauter Verwirrung habe ich nicht bemerkt, dass ich einen falschen PO4 Wert angegeben habe, bzw. eine Null vergessen habe.
    Gemessen habe ich einen PO4 Wert von 0,5 (Null Komma Fünf), da die Ablesegenauigkeit nicht so gut ist bei den JBL Tests, kanns auch ein bissel mehr gewesen sein.
    Grüße aus Essen

  • Zitat

    Original von darkwing
    Den Anstieg von Nitrit und Phosphat habe ich mir auch mit den verstorbenen Tieren erklärt.

    hallo jürgen,

    der tod von fischen lässt nicht sofort den po4wert ansteigen.

    erst die verwesung/verwertung bringts.

    hast du schon öfter lebendfutter nach dieser vorgehensweise zugegeben?

  • Hallo Joe,
    diese Methode ist die bei mir übliche Methode um Lebendfutter zuzugeben. Lediglich der Händler war diesmal ein anderer.
    Grüße aus Essen
    Jürgen

    Einmal editiert, zuletzt von darkwing (20. November 2004 um 19:47)

  • Hallo Jürgen,

    das ist ja ein heftiger Schlag..
    Ich kann mr nicht vorstellen, daß es am Futter lag. Selbst wenn das voll wäre mit diversen Giften und Bakterien, das steckt bei der Verdünnung ein eingefahrenes Becken locker weg. Auch fressen nicht alle der genannten Fischarten gleichermaßen gierig das Futter.
    Ich tippe eher auf massiven Sauerstoffmangel durch einen unbemerkten Stromausfall. Sowas hatte ich auch mal, ist aber nochmal gutgegangen, Ein paar Stunden können aber schon reichen für Atemnot bei starker Belastung. Woher die Bakterienblüte komt, weiß ich nicht, evtl fährt das Becken schon an der Grenze bei dem doch recht stakren Besatz. Trotzdem- merkwürdig die Bakterienexplosion, vielleicht eine Folge des Gaus statt Ursache. Zuckerzugabe odre Hefegärung?

    Mien Beileid
    Ulrike

    ps.: Du hattest 2 Salarias? Wie gings?

  • Hallo Jürgen!

    Ich würde mal beim Nitritwert ansetzen. Wenn er nach dem Wechsel von der Hälfte des Wassers noch bei 0,5mg war muss er vor dem Wechsel bei ca 1.00mg gelegen sein. Ist vielleicht vorher schon ein Tier unbemerkt gestorben, und es ist verwest? Oder funktioniert der Abbau von Nitrit zu Nitrat (noch) nicht. Oder wurde ein Mittel eingesetzt das die Bakterienfauna zerstört hat.

    Gruß

    Aquarius

  • Zitat

    Original von Aquarius
    Ich würde mal beim Nitritwert ansetzen. Wenn er nach dem Wechsel von der Hälfte des Wassers noch bei 0,5mg war muss er vor dem Wechsel bei ca 1.00mg gelegen sein. Ist vielleicht vorher schon ein Tier unbemerkt gestorben, und es ist verwest?

    hi aquarius,

    von mitwoch auf donnerstag kann auch ein vergammelnder fisch der üblichen größe m.e. keinen nitritwert von 1 mg produzieren.

    bei dem besatz denke ich, dass das becken von der biologie her
    einwandfrei stand. ( siehe auch po4 und no3 werte )

  • Zitat

    Original von Aquarius
    Hallo Joe!

    Ich sage doch nicht von Mittwoch auf Donnerstag, vielleicht ging der Prozess schon länger und am Donnerstag kam es dann zum Gau.

    Gruß

    Aquarius

    hi aquarius,

    ...jürgen hat die null messung mittwochs am morgen durchgeführt und donnerstag war schon alles hin...

  • Zitat

    Original von darkwing

    Vielleicht war in dem Wasser des Lebendfutters ein Stoff, welcher zu einem explosionsartigen Wachstum von Bakterien geführt hat. Ich denke nämlich auch, dass es sich um eine Bakterienblüte handelte, da ich gestern und vorgestern überall einen Bakterienfilm auf allen Oberflächen im Becken hatte.
    Grüße aus Essen
    Jürgen

    Hallo Jürgen,
    ein Stoff im Wasser Deines Lebendfutters KANN NICHT zu einer "Bakterienexplosion" geführt haben. Was Du beobachtest ist die Folge des GAUS.
    Nach allem was ich hier gelesen habe, denke ich, dass bei Dir alles was zur Katastrophe "nötig" war, zusammen gekommen ist:
    Ein grösserer Fisch stirbt (warum auch immer) und Dein Becken ist ja nicht gerade unterbesetzt.
    Grüsse, Rainer

  • Hallo nochmals,
    ich war mir bewußt, dass ich mit meinem Fischbesatz hart an der Grenze fahre, ich habe mir vorgenommen den Fehler nicht mehr zu machen.
    Ich mache mir gedanken, ob an dem Hinweis, dass eventuell ein Fisch eingegangen ist und vergammelte was dran ist. Wenn ich es mir recht überlege, habe ich meinen großen Salaris seit Mittwoch nicht mehr zu gesicht bekommen und beim Rausfischen sah der Kerl auch am schlimmsten aus. Mein Becken steht nun seit April 2003 und meine Wasserwerte waren immer so, dass ich mir nie Sorgen um den Besatz gemacht habe. Selbst die Wodkazugabe habe ich im Sommer eingestellt, da ich schon bei der Zugabe von 3 ml auf das Gesamtvolumen eine Bakterienblüte bekommen habe.

    @ Ulrike
    Die Zwei Salaris haben sich meistens gut vertragen, es war auch ein großer Unterschied in der Größe bei den beiden Tieren. Hin und wieder hat der große dem Kleinen mal gezeigt, wer der Boss ist, das wars dann aber wieder.

    Grüße aus Essen
    Jürgen

  • es war ja auch ein chelmon drin , welcher nicht grade der unempfindlichste fisch ist und auch nicht der kleinste ...

  • Hi Frank

    Wir liegen bei über 40 Fischen auf 1000....
    Ich weiss das es viel ist, aber sehe hier nicht so ein Problem oder Ursache.

    @Darkwing:

    Ich glaube nicht das ein Fisch der stirbt dazu in der lage ist ein eingefahrenes Becken so zu belasten das es was ausmacht. Meist ist einen Tag später nur noch wenig über von einem gestorbenen Tier.

  • Hi Robert,

    über 40 Fischen auf 1000 l find ich auch hart :grinning_squinting_face: :winking_face:


    Alleinige Ursache ist es hier bestimmt nicht gewesen, aber bestimmt ein wichtiger Punkt.

    Denn wenn du schon viele Fische im Becken hast und dann aus irgendeinem Grund entweder kein Sauerstoff mehr eingetragen wird(Stromausfall; Pumpenausfall;..) oder starke Sauerstoffzehrer unerwartet im Becken sind (toter Fisch;...), dann wird der Sauerstoff noch knapper.

    Wenn das dazu noch nachts passiert, also wenn eh noch wenig Sauerstoff im Becken ist, dann summiert sich sowas sicher.

    Deswegen kann auch der hohe Besatz mit Schuld an dem Tot der Tiere sein.

    Viele Grüße
    Frank

    2 Mal editiert, zuletzt von FrankE (21. November 2004 um 14:13)

  • Hallo Jürgen,

    auch nachträglich mein Beileid ist nicht toll sowas :frowning_face:

    habe mir gerade eben mal die Beiträge "durchgeforstet" dazu.

    Ich Tippe auf einen Medikamenteneisnatz beim Lebendfutter der verantwortlich sein könnte. Das ist oftmals ein Problem in den kommerziellen Zuchtfarmen die sowas herstellen. Hier wird auf Teufel komm raus gezüchtet, und das mit allen Mitteln. Ähnlich anzusehen wie oftmals die Schweinemast. Also sicher antibiotische Zusätze etc.

    Ich hatte mal eine Zeitlang Lebendfutter aus Frankreich. trotz sehr gutem Spülen bevor es ins Becken eingebracht wurde erreichten die Fische nur eine kurze Lebensdauer. Einige wurden seziert. Die Eingeweide waren fast völlig "Brei".

    Es ist also auch hinsichtlich der Fische darauf zu achten daß die Qualität möglichst hochwertig ist was man selbst nicht immer Ausfindig machen kann und später dann Böse Überrascht wird.

    Mit ein Grund daß wenn man schon Lebenduftter benötigt bzw. verfüttern möchte, es selbst Züchtet.

  • Hallo Thilo
    Eingeweide werden nicht von einer einmaligen Fütterung zu Brei :face_with_rolling_eyes: Auserdem denke ich das gut stehende Fische besser mit Medikamenten zurecht kommen als die Futtertierchen selbst.
    Ich denke nicht das es am Futter gelegen haben kann.
    Auch an die Überbesetzung glaube ich nicht, da es dann sicher nicht so schnell geht und die Korallen dann auch leiden würden, da Überbesatz ja dann schlechtes Wasser macht.
    @jürgen
    Wie hoch ist dein Bodengrund? Wie deine Strömung? hast du tote Ecken im Becken? Irgendwelche Ausenfilter angeschlossen gehabt? War vielicht Nachts doch Stromausfall? Wenn du normale Zeitschaltuhren hast, siehste das ja.
    Wobei eine Diagnose eh nicht möglich ist, ohne das Becken real zukennen bzw zusehn.
    Gruß Frank

  • Zitat

    Original von darkwing
    , da ich schon bei der Zugabe von 3 ml auf das Gesamtvolumen eine Bakterienblüte bekommen habe.

    Jürgen

    Hallo !

    Das erscheint mir sehr seltsam?
    3ml bei dieser Beckengrösse sollten keine Auswirkung haben.

    Was schüttest Du sonst noch alles in Dein Becken?

  • Hallo Mathias,

    wieso ist ein Chelmon empfindlich?? Sie gehen am Anfang schlecht ans Futter sind dann aber recht hart im nehmen. So jedenfalls meine Erfahrungen.


    so nun zum Thema:

    ich habe letze Woche auch vergessen nach Arbeiten am Becken die Hauptpumpen wieder anzustellen (abends). Am nächsten Morgen hatten meine Fische akute Atemprobleme. Durch starkes Belüften hat sich das aber sehr schnell wieder gegeben. Ich denke, dass v.a. Becken ohne Abschäumer (denn die haben ja enormen Sauerstoffeintrag) betroffen sein könnten. Interessant wäre, ob es bei den "Wunderschlammleuten" auch schon mal solche Fälle gegeben hat, die ja bekanntlich keine Abschäumer haben.

    MfG Marcus

  • Hallo zusammen!
    Frank
    Der Bodengrung besteht aus einer ca. 3 cm hohen Schicht aus Life Sand, allerdingst nur dort wo keine LS sind, darunter ist kein Sand.
    Als Strömung habe ich wechselseitig laufen:
    1x Stream 7500Ltr. zusammen mit einer Aquaclear 5000Ltr
    und auf der anderen Seite:
    1x Stream 12000 Ltr. zusammen mit der Eheim Rückförderpumpe mit ca. 2000 Ltr.
    Im unteren Beckenbereich sorgen 2 Powerhead 802 (ca. 2000 Ltr.) für eine permanente Hinterspülung des Riffs.
    Bis auf einen Schnellfilter (Powerhead mit Watte) und dem Abschäumer mit Ozonisator laufen keine weiteren Filter. Der Schnellfilter wird alle 2 Tage ausgewaschen und 1x im Monat komplett ersetzt.
    Stromausfall war nicht, da alle Uhren(Radiowecker) noch normal gelaufen sind. Allerdings lege ich für meinen Aquariencomputer nicht die Hand ins Feuer, gestern hat der alle Geräte für ca. 10 Minuten abgeschaltet, erst durch Stecker Ziehen und wieder Einstecken war das Problem beseitigt. Der Computer spinnt schon seit September und auch die Reperatur hat nichts gebracht, daher nutze ich nur noch die Zeitschaltuhrfunktion. Aber aum Supergaumorgen war zum Zeitpunkt des Entdeckens alles so, wie es sein sollte.

    @ Reinhard
    Das mit der Bakterienblüte war sicherlich etwas schlecht ausgedrückt, ich meine, dass das Wasser leicht aber dennoch sichtbar trüb wird, wenn ich über mehrere Tage Wodka zudosiere.
    Außer der Zeospur Spurenelemetelösung dosiere ich nichts zu. Wöchentlich wechsele ich 60 Liter Wasser.

    Grüße aus Essen
    Jürgen

  • Hi Frank

    Nun ja, ist es auch... aber die meisten sind davon eher klein im Stoffwechselumsatz :smiling_face:
    Bis auf die 4 Anthias (verfressende Goldfische) die drei Docs und die zwei Zwergakiser (C. bsipinosa) und den Pygo.. Macht 10 mittlere Fischlein da auch diese nicht wirklcih gross sind. Dazu kommen 3 Gramma loretto (einer ist vor kurzem nach nun 5 Jahren gestorben) 2 Fridmanis, 4 Chromis, 2 Molukken, 1 A. melanopus, einige kleine Grundeln (weniger als 1,5 cm) 1 Kauderni, 2 Leierfische....

    Wenn ich so nachzähle komme ich gar nicht auf 40.... :confused_face:
    Mein Gott ist man irgend vergesselich am morgen. Abe so nach und nach merkt man das bestimmte tiere auch fehlen, wie die beiden Phalaenagrundeln die nun auch ihre 5 Jahre auf dem Buckel gehabt haben dürften.. Sie sind innerhalb 2 Monaten nacheinander gegangen..


    Im übrigen hatten wir vor drei Tagen nachts einen Stromausfall, den längsten mir persönlich bekannten. 23.20 Uhr Strom aus, Bis 5 Uhr morgens haben wir geschwitzt (und dann schon angefangen mir gedanken zu machen ) dann war er wieder da.
    Puh...
    Weder im kleinen Becken (ohne Abschäumer ) noch im grossen gab es ein Problem.

    Allerdings wenn bestimmte Sachen zusammenkommen kann das durchaus schiefgehen.

  • Hi darkwing,

    Tut mir wirklich leid um deine Tiere,

    Wurde ja von aquarius schonmal angesprochen und ist dann aber leider schnell wieder aus der Diskussion verschwunden. Ich würde als Grund für das Fischsterben beim Nitrit ansetzen.
    Die Tatsache, dass alle Fische plötzlich gestorben sind ist ein Indiz für eine Vergiftung.
    Da Nitrit die Wirkung des Hämoglobins beinträchtigt sollten die Fische ähnliche Anzeichen wie nach einem Erstickungstod zeigen.
    Dies können sein: Abgespreizte Kiemendeckel nach dem Tod, Farbe der Kiemen leicht violett, Eindruck, dass Kiemenblättchen geschwollen sind,
    War das so?

  • Zitat

    Original von Frank Mohr
    Hallo Thilo
    Eingeweide werden nicht von einer einmaligen Fütterung zu Brei :face_with_rolling_eyes: Auserdem denke ich das gut stehende Fische besser mit Medikamenten zurecht kommen als die Futtertierchen selbst.
    Ich denke nicht das es am Futter gelegen haben kann.

    Hallo Frank,

    ja da hast du recht, habe aber auch nie das Gegenteil behauptet. Ich Denke schon daß div. "Zuchtmittel" auch das Wasser belasten können, wenn sie Fischen tödliche Krankheiten bringen können. Deswegen auch der Vegrleich mit den Eingeweiden :winking_face:
    Muß aber nicht so sein, war ja nur ein Gedanke.

  • Hai allerseits

    Wie sieht es mit einer Seewalze aus, wird eine vermisst?

    Bei dem Futter könnte ich mir eine vergiftung durch Toxine vorstellen. Zum beispiel Botulismustoxin.

  • Hallo Jürgen

    Oder Nachwirkungen von dem Mycosidol-Zeugs das Du ins Becken gekippt hast?

    Selbst wenns dazumal den Fischen/Korallen/etc. nix gemacht hat, wenns Dir dafür genug Bakterien gekillt hat und Du nachher so quasi ein uneingefahrenes Becken hattest... ?

    Nur ne Idee...

    Gruss Petra

  • ... das es eventuell am NH3 (bzw, NH4) gelegen hat ?
    Ich hatte dieses Problem mal das der NH3-Wert bei meinem damaligen Becken explodiert ist.
    Ich hatte da Werte von über 5 mg/L. Zum Glück habe ich es rechtzeitig gemerkt, einen sofortigen WW gemacht und Bakterienkulturen zu gegeben.
    Nochmal Glück gehabt.

    Was mich aber mal interessieren würde ist warum niemand von Euch den NH3-Wert in Frage stellt ?!

    Mein Becken hatte zu dem Zeitpunkt auch schon über ein halbes Jahr gestanden. Warum der NH3 plötzlkich dermaßen angestiegen ist konnte mir niemand erklären. Fakt war aber das es deswegen beinahe gekippt wäre !

    Gruss INGO

  • Hallo zusammen,
    also eine Seewalze kann ich ausschließen, da ich keine hatte.
    Das Mycosidol, das Jamima angesprochen hat, hatte ich auch schon im Verdacht.
    Harald hat es für mich untersucht und ist zu dem Schluß gekommen, dass es sich vermutlich um hochdosiertes Tetracyklin (Antibiotikum) handelt.
    Wenn das Mycosidol aber durch das abtöten der Bakterienkulturen für den Gau verantwortlich sein soll, hätte ich dann nicht schon viel früher eine Veränderung an den Wasserwerten merken müssen, immerhin war die Dosierung am 20.10.2004 gewesen?
    Grüße aus Essen
    Jürgen

    Einmal editiert, zuletzt von darkwing (28. November 2004 um 11:04)

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